Endlich Löwen, Himbas und das Dschungelcamp

Reisebericht 137 Antworten · 49,5k Aufrufe · gestartet 26. Mai 2013 von Uli.S
191 Beiträge · seit 201330. Juni 2013 · #101
Uli.S schrieb:
Anschließend fuhren wir am Flugplatz vorbei, schauten noch am Wasserloch Renostervlei vorbei und wollten die Schleife wieder zurückfahren. An einer Kreuzung gab es keine Hinweise in welche Richtung wir fahren müssen. Wir fuhren gerade aus weiter. Nach einigen Kilometern beschlossen wir dann doch mal das Navi anzuschalten.
Gut so – denn wir waren völlig falsch. Also dreht wir wieder um und bogen an der Kreuzung rechts ab. Dann passte es wieder.
Noch welche, denen das passiert ist.
Wir sind da auch rein, kurz darauf kamen uns zwei Südafrikaner entgegen, die sich auch verfahren haben. Kurz drauf stoppte ein weitere Touri hinter uns.
Habe dann im Camp mal einen Guide drauf angesprochen. "Jaja, ist eine Serviceroad und nur für Ministerium und so blabla." Auf meine Frage, warum dies dann nicht markiert wird (steht ja sonst überall "No Entry") kam nur Schulterzucken. Wäre auch recht neu. Sah aber nicht nach neu aus.
LG, Danilo 2016: Norwegen, Südafrika, 2015: World Tour, Singapur, 2014: Sint Maarten, Kanada/Hawaii, 2013: Namibia, 2012: Patagonien, 2010: USA, 2009: USA, 2008: Hawaii, 2007: USA, USA, 2006: Neuseeland
672 Beiträge · seit 201101. Juli 2013 · #102
Hallo Uli,

vielen Dank für die Fortsetzung. Im Dolomite Camp sind wir ja auch bald - deine Fotoimpressionen steigern die Vorfreude ganz immens 🙂 !

Und ich bin echt gespannt, was dann bei uns an Tieren so rumläuft (...wahrscheinlich gar keine, nachdem ihr sie alle "weggesehen" habt 😎 ) ... ich war ja eigentlich der Ansicht, dass im Mai 2012 im Etosha auch viel an Tieren unterwegs war - ... aber wenn ich jetzt deinen Bericht und die Einschätzung so lese und die Bilder betrachte (ihr habt auch hinter jedem Busch einen Elefanten entdeckt, oder? 😉 ) ... Menno, ich will in Urlaub 😄 !

Liebe Grüße
Steffi
Reiseberichte: Cats in the Cradle! Kenia 2014 - die Löwensafari (der mit den 31 Löwenbabys) Streets paved with grey Giants! Südafrika 2013/14 (die Weihnachtsreise) 12 Reifen für ein Halleluja - Namibia im August 2013 (die Mehrgenerationenreise) From dawn till dusk - Namibia im Mai 2012 (die Weiberreise) Go visit Tanzania! 2012 (der mit den gaaaanz vielen Gnus) 2 schwerst begeisterte Namibia-Neulinge berichten (der Erstling)
Themenstarter719 Beiträge · seit 201101. Juli 2013 · #103
Steffi82 schrieb:Ich war ja eigentlich der Ansicht, dass im Mai 2012 im Etosha auch viel an Tieren unterwegs war - ... aber wenn ich jetzt deinen Bericht und die Einschätzung so lese und die Bilder betrachte (ihr habt auch hinter jedem Busch einen Elefanten entdeckt, oder? 😉 )
Hallo Steffi,

wir haben auch gedacht, dass wir letztes Jahr schon viele Tiere gesehen haben. Aber heuer waren es deutlich mehr.
Aber eben nur im Westteil.
Steffi82 schrieb: Menno, ich will in Urlaub 😄 !

Hey Steffi, du fährst doch bald und schon in 5 Monaten danach wieder.

LG Uli
Big 5 Africa Tours Reiseberichte: Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
Themenstarter719 Beiträge · seit 201101. Juli 2013 · #104
Samstag, 18. Mai 2013

Wir standen schon um 6:00 Uhr auf, machten und eine Tasse Tee und genossen den tollen Sonnenaufgang in unserem Luxus-Zimmer. Dann gingen wir frühstücken.
Anschließend fuhren wir Richtung Okaukuejo.

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Wir fuhren zum ersten Wasserloch – Duineveld. Toto Hose, nur ein Auto stand da.
Martin wollte schon weiterfahren aber ich sah in der Ferne etwas „Da liegt doch ein Tier in der Sonne, oder“
Schnell durch Fernglas geschaut.
Ja – endlich unser erster Löwe 😄 😄 😄
– ein männliches Jungtier. Er lag ganz faul in der Sonne und bewegte sich nicht.


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Von der Ferne näherten sich 2 Zebras. Sie gingen vorsichtig zum Wasserloch.

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Der Löwe rührt sich zuerst nicht.
Aber dann – gabs jetzt vielleicht Action?
Er stand ganz gemütlich auf. Die Zebras rannten davon. 😗
Dann legte er sich wieder hin. Man sah ihn jetzt kaum noch.


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Nachdem wir ein Weilchen zugeschaut hatten entschlossen wir uns weiter zufahren.
Aber was haben wir gelernt: Wenn keine Tiere in der Nähe sind, gibt es bestimmt irgendwo Löwen. 😄

Wir schauten an jedem Wasserloch auf der Strecke vorbei.
Unterwegs trafen wir einen Honigdachs.

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Bin ich nicht ein schönes Zebra?
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Babyzebras:
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Faule Bockis:

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Wir Vier:

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Nach ca. 130 km kamen wir zum Märchenwald (Geisterwald). Wir fuhren zum Parkplatz und machen keine Pause und eine Brotzeit.
Aber was besonderes ist der Geisterwald allerdings nicht.

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Wir beschlossen nach Okondeka zu fahren, obwohl es eine natürliche Wasserquelle ist.
Mal schauen, ob es dort Tiere gibt.
Wir wurden nicht enttäuscht. Wir sahen unheimlich viele Bockis, die fast bewegungslos waren. Auch am Wasserloch gab es viele Tiere.


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Um 13:30 Uhr waren wir dann in Okaukuejo. Wir zahlten noch unseren Eintritt. Die dame an der Rezeption war nicht ganz so unfreundlich wie letztes Jahr. Aber kein Vergleich zum Dolomite Camp.
Wir fuhren zu unserem Buschchalet, luden das Gepäck aus und fuhren dann tanken und Einkaufen. Wir wollte ja am Abend ein Braai machen. Wir tranken noch einen Kaffee und „klauten“ uns noch 2 Gabeln.
Im Chalet gibt es nämlich keine Teller und Besteck. Messer hatten wir dabei.

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Den Rest des Nachmittags verbrachten wir dann am Pool. Wir hatten heute schon so viele Tiere gesehen und endlich einen Löwen.

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Später gingen wir ans Wasserloch. Es gab Elefanten, Oryx, Schakale, Springböcke und ein Rhino.


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Sonnenuntergang in Okaukuejo:

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Der "weiße" Elefant:

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Zum Abendessen gabs dann Oryxsteak, Grillkartoffeln, Tomatensalat und gegrilltes Brot mit Avocado und natürlich ein Fläschchen südafrikanischen Rotwein.
Eigentlich war es so ziemlich ruhig. Nur die deutschen Nachbarn gegenüber waren wohl etwas schwerhörig und unterhielten/diskutierten sehr laut.

Nach dem Essen nahmen wir unseren restlichen Wein und gingen zum Wasserloch.
Dort waren noch immer die Elefanten da. Dann kam noch ein Rhino dazu.

Und dann kamen sie: eine ganze Herde Löwen: 6 Weibchen und 2 junge Männchen.
Man sah sie schemenhaft auf der anderen Seite des Wasserlochs.
Sie tranken kurz und verschwanden dann gleich wieder.
Zum Fotografieren war es aber einfach zu dunkel.

Hier noch ein unscharfes Löwenbild:

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Später kamen dann noch 2 Giraffen.

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So gegen 22:00 Uhr gingen wir dann ins Bett.

Übernachtung: Okaukuejo Camp Bushchalet 71.- € p.P. mit Frühstück
Gefahrene km: ca. 220 km

Fazit Okaukuejo Camp:
Wir können dem Camp einfach nichts abgewinnen. Im Chalet gab es nicht mal Teller und Besteck. Das Personal ist unfreundlich. Kein Vergleich zum Dolomite Camp. Wir haben für das Camp 71.- € bezahlt und für’s Dolomite Camp 77.- €, aber mit Abendessen.
Und auch das Wasserloch reist es nicht heraus.
Beim nächsten Mal würden wir mehr Tage im Dolomit Camp verbringen und dann bis Halali durchfahren.
Big 5 Africa Tours Reiseberichte: Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
zuletzt bearbeitet 20. Juli 2013
1'362 Beiträge · seit 201101. Juli 2013 · #105
Ein Honigdachs 🤩 , wie genial ist das denn !!
Und dann auch noch so ein Super Foto !! 🤩
Wir haben mal ganz kurz ein Pärchen gesehen, aber die waren so schnell weggewuselt, dass kein Foto möglich war...
So klasse !!!
LG, Nane 🙂
Meine Reiseberichte - Namibia/ Südafrika
672 Beiträge · seit 201101. Juli 2013 · #106
Hi,

ich schließe mich Nane an: Ein Honigdachs! 🤩 - und dann noch so fotogen! Gegen einen Honigdachs würde ich ja fast alles tauschen 🙂 !

LG
Steffi
Reiseberichte: Cats in the Cradle! Kenia 2014 - die Löwensafari (der mit den 31 Löwenbabys) Streets paved with grey Giants! Südafrika 2013/14 (die Weihnachtsreise) 12 Reifen für ein Halleluja - Namibia im August 2013 (die Mehrgenerationenreise) From dawn till dusk - Namibia im Mai 2012 (die Weiberreise) Go visit Tanzania! 2012 (der mit den gaaaanz vielen Gnus) 2 schwerst begeisterte Namibia-Neulinge berichten (der Erstling)
1'127 Beiträge · seit 201101. Juli 2013 · #107
Hallo Uli,

ein wirklich schöner Reisebericht und viele, tolle Fotos (...und bestimmt nicht zuviele!!!). Bezüglich des Honigdachses kann ich mich Nane nur anschließen. Das Foto ist echt klasse, den "Kameraden" habt ihr ja wirklich super erwischt. Wir haben zwar schon zweimal Honigdachse im KTP gesehen, aber so ein tolles Foto 🤩 ist dabei nicht herausgekommen.

Dein Reisebericht bringt mich übrigens wieder schwer ins schwanken. Für 2014 sind wir ja immer noch am überlegen ob wir nun eine Tour in den Süden oder den Norden von Namibia machen. Tendiert hatte ich inzwischen eher zum Süden, weil mich insbesondere ein "Besuch" der Eagles Nest Chalets, die Fahrt über die D707 inkl. Zwischenübernachtungen, der Tok Tokkie Trail sowei ein nochmaliger Besuch im Sossusvlei reizen, wenn ich jetzt aber Deine Bilder von den Epupa Falls und vom Dolomite Camp im Etosha sehe, dann bin ich schon wieder ein "bisschen" verunsichert 😕 .

Liebe Grüße

Susi
Reisebericht SA 2013 Viel Krüger und noch'n bisschen was anderes Reisebericht SA 2014
Themenstarter719 Beiträge · seit 201101. Juli 2013 · #108
Steffi82 schrieb:Hi,

ich schließe mich Nane an: Ein Honigdachs! 🤩 - und dann noch so fotogen! Gegen einen Honigdachs würde ich ja fast alles tauschen 🙂 !
LG
Steffi
Wir waren auch ganz überrascht und mussten erst mal in der Karte nachschauen was das überhaupt für ein Tier ist.
Und er war wirklich sehr fotogen und lief nicht weg.

Hier nochmal zwei andere Bilder:

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LG Uli
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zuletzt bearbeitet 20. Juli 2013
Themenstarter719 Beiträge · seit 201102. Juli 2013 · #109
Sonntag, 19. Mai 2013

Ich stand schon um 6:00 Uhr auf, schnappt mir meine Kamera und setzte mich an Wasserloch. Es war nicht los. Waren Löwen in der Nähe? Ich sah aber keine.
In der Ferne näherten sich 2 Oryx, aber sie trauten sich nicht so richtig an Wasser. Später kam noch ein Gnu dazu. Aber sie blieben weit entfernt.
Also doch Löwen, irgendwo im Gras? Ich sah aber keine. 🙁

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Nach einer Stunde hatte ich dann Hunger und wir gingen frühstücken und fuhren dann wir Richtung Halali.
An Wasserloch Nebrowni standen sehr viele Auto, sogar schon in der zweiten Reihe. 😈
Dazu hatten wir wirklich keine Lust. 😠

Dafür sahen wir viele Oryx.

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In Gemskoklakte sahen wir wieder viele, viele Zebras, genau wie letztes Jahr.


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In Olifantsbad gab es auch fast keine Tiere. Wir beschlossen etwas zu warten.
Dann kam ein Warzenschwein und 4 Zebras. Später kamen noch Strauße und Kudus.
Wir wunderten uns schon über zwei Autos, die am Ende standen und in die ganz andere Richtung schauten, da war aber nichts.
Später kam ein GameDrive-Auto und fuhr auch bis ans Ende und blieb eine Weile stehen.
Also beschlossen wir auch mal dorthin zu fahren.
Der Guide signalisierte uns „There is a lion“. 🙂 🙂
Und tatsächlich, keine 10m entfernt, lag ein Löwe im Busch und schlief. 🙁
Wenn man das nicht weiß, sieht man ihn wahrscheinlich nicht.

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Wir wollten schon wieder fahren, als eine große Herde Elefanten kam. Also blieben wir doch noch.


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An einem weiteren Wasserloch sahen wir weitere Löwen im Gras liegen. Martin meinte es hätten auch Kartoffelsäcke sein können.


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In Rietfonstein gab es auch noch jede Menge Tiere, vor allem Zebras, Gnus und Springböcke.

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Die Etosh-Pfanne:

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Schöne Zebras:

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Teil 2 folgt...
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zuletzt bearbeitet 20. Juli 2013
Themenstarter719 Beiträge · seit 201105. Juli 2013 · #110
Gegen 14:00 Uhr kamen wir in Halali an. Wir bekamen ein großes Buschchalet mit 2 Schlafzimmern. Hier gab es wenigstens Teller, Gläser und Besteck.

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Wir kauften noch Feuerholz und ein Eis und machten uns einen Kaffee im Chalet.
Dann gingen wir an den Pool eine Runde schwimmen und relaxen.
Um 16:30 Uhr packten wir die kühlen Bierchen ein und ich bewaffnete mich mit meiner kompletten Fotoausrüstung und wir gingen zum Wasserloch.


Es kam gerade ein Rhino an, trank und verschwand wieder. Später kamen dann noch 2 weitere Rhinos. Aber keine Elefanten, wie im letzten Jahr. Aber Elefanten hatten wir ja schon sehr viele gesehen.
Dann kam eine Rhinomutter mit ihrem Kleinen. Die Mutter säugte auch noch das Baby.
Dann kam noch ein männliches Rhino dazu. Der Vater?
Heute war am Wasserloch auf jeden Fall Rhino-Tag. 🙂 🙂


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Als es dunkel wurde gingen wir wieder zurück und bereiteten unser Abendessen zu.
Es gab das gleiche Essen wie gestern.
Um 21:30 Uhr fielen uns die Augen vor dem Feuer zu und wir gingen ins Bett.

In der Nacht schreckte ich plötzlich hoch, da jemand mit der Taschenlampe in unser Zimmer leuchtete. 😠
Aber es war keine Taschenlampe, sondern ein heftiges Gewitter mit unglaublichen Blitzen und Donner.
Martin schlief wie ein Murmeltier.
Später fing es auch an zu regnen und es regnete immer noch als wir am nächsten Morgen aufstanden. 🙁

Übernachtung
: Halali Camp Busch Chalet 54.-€ p.P mit Frühstück
Gefahrenen km: ca. 130 km

Fazit Halali Camp:
Uns gefällt das Camp deutlich besser, wie Okaukuejo. Das Busch-Chalet war sehr schön mit einem tollen Kamin. Und es gab sogar Besteck, Teller und Gläser. Auch ist es hier deutlich ruhiger, als in Okaukuejo.
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zuletzt bearbeitet 20. Juli 2013
271 Beiträge · seit 201005. Juli 2013 · #111
Uli.S schrieb:
Mac73 schrieb:Hallo Uli,
jetzt bist Du da, wo wir auch bald sind (Gott sei Dank!). Weiterhin sehr schöne Bilder und ich freue mich schon richtig auf das brummen der Elefanten. Deine Bewertung des Opuwo Hotel lässt mich etwas zweifelnd zurück, wir sind dort drei Nächte, aber ich hoffe Ihr hattet nur Pech. 😉 Im Dolomite sind wir hingegen nur eine Nacht... 😗 Naja,,,, man lernt nie aus.
Hallo Marcus,

ich hoffe ihr habt das bessere Zimmer genommen.
Vielleicht hatten wir wirklich nur Pech mit dem Essen.
Viel Glück für euch.

LG Uli
Hallo Uli,
ich habe gerade nachgeschaut, ja wir haben das bessere Zimmer gebucht - Twin Luxury Room.
Na dann kann ja nur alles gut gehen. 😉
Gruß,
Marcus
http://www.cherishing-the-moment-photography.com/ (auch Bilder aus Afrika)
Themenstarter719 Beiträge · seit 201105. Juli 2013 · #112
Mac73 schrieb:
Uli.S schrieb:
Mac73 schrieb:Hallo Uli,
jetzt bist Du da, wo wir auch bald sind (Gott sei Dank!). Weiterhin sehr schöne Bilder und ich freue mich schon richtig auf das brummen der Elefanten. Deine Bewertung des Opuwo Hotel lässt mich etwas zweifelnd zurück, wir sind dort drei Nächte, aber ich hoffe Ihr hattet nur Pech. 😉 Im Dolomite sind wir hingegen nur eine Nacht... 😗 Naja,,,, man lernt nie aus.
Hallo Marcus,

ich hoffe ihr habt das bessere Zimmer genommen.
Vielleicht hatten wir wirklich nur Pech mit dem Essen.
Viel Glück für euch.

LG Uli
Hallo Uli,
ich habe gerade nachgeschaut, ja wir haben das bessere Zimmer gebucht - Twin Luxury Room.
Na dann kann ja nur alles gut gehen. 😉
Gruß,
Marcus
Hallo Marcus,

Tigerlily schreibt gerade in ihrem Reisebericht, dass sie sehr gutes Essen hatten. Also hatten wir wohl an diesem Tag einfach doch nur Pech.

LG Uli
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Themenstarter719 Beiträge · seit 201105. Juli 2013 · #113
Montag, 20. Mai 2013

So langsam lies der Regen nach und wir konnten trockenen Fußes zum Frühstück gehen.
Als wir auscheckten nannte eine Schweizer Reisegruppe unser Auto ein „kleines Schnuckerli“. 😄 😄
An den Wasserlöchern war nicht viel los. Es war ja alles nass und überall auf der Straße gab es große Pfützen.


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Um 12:00 Uhr waren wir deshalb schon in Namutoni. Dort stärkten wir uns erst mal mit einem Toast und einem Salat. Überall hüpften wieder die Zebramangusten umher.


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Der Bungalow:

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Nachdem wir das Gepäck aus Zimmer gebrachten hatten fuhren wir nochmal los.
Den Fischer’s Pan Drive auf der Suche nach der Gabelracke. Ich hatte heuer noch keine vor die Linse bekommen.
Letztes Jahr hatten wir so viele gesehen. Dafür sahen wir heuer unheimlich viele Tokkos. Da habe ich letztes Jahr keinen einzige gesehen und fotografiert. Auf der ganzen Runde sahen wir 3 Gabelracken.


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Wir fuhren noch zum Wasserloch Tsumcor.
Wir sahen gerade noch 2 Elefantenbullen. Dann kam eine Giraffe und ein Waffenkibitz stolzierte umher.



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Und an der fast gleichen Stelle, wie letztes Jahr lief und wieder eine Giraffe vors Auto. Aber dieses mal waren wir gewarnt und mussten keine Vollbremsung hinlegen.
Beim Rückweg schauten wir nochmal beim Wasserloch Chudop und Klein Namutoni vorbei. Wir sahen noch ein paar Giraffen – aber keine Löwen.


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Also liebe Tiersichtungsfee: Für morgen früh wünsche ich mir noch einen Löwen. 😉
Zum Sonnenuntergang stiegen wir noch auf den Turm und erlebten einen wunderschönen Sonnenuntergang. 🙂

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Vor dem Essen legten wir uns noch in die Badewanne.
Zum Essen gab es ein Buffet. Nach dem Essen schauten wir am Wasserloch vorbei. Aber es war nichts los, nur die Frösche quakten sehr laut.. Also gingen wir früh schlafen.


Übernachtung: Namutoni Camp Busch Chalet 74.-€ p.P mit Frühstück
Gefahrenen km: ca. 130 km

Fazit Namutoni Camp: Uns gefällt das Camp auch sehr gut. Nur am Wasserloch war wieder nichts los. Dafür gibt es in der Umgebung tolle Wasserlöcher. Das Buffet war dieses mal nicht ganz so gut, wie das Essen (à la carte) letztes Jahr. Als Alternative könnte man durchaus auch vor dem Gate übernachten.


Fazit Etosha Nationalpark:
Wir sahen im Westteil deutlich mehr Tiere, als im Ostteil. An den Wasserlöchern waren wir größtenteils alleine. 🙂
Im Ostteil sind deutlich mehr Autos unterwegs.
Wenn wir das nächste mal den Etosha Nationalpark besuchen würde, würden wir wahrscheinlich 3 Tage im Dolomite Camp bleiben, 1 Tag in Halali und einen Tag vor dem von Lindquist Gate auf einer Lodge übernachten.
Tiere haben wir dieses Jahr unglaublich viele gesehen, was wahrscheinlich mit der Trockenheit zu tun hatte.
Big 5 Africa Tours Reiseberichte: Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
zuletzt bearbeitet 20. Juli 2013
1'816 Beiträge · seit 200805. Juli 2013 · #114
Hallo Uli, bevor ich jetzt 100 Mal den Danke-Knopf drücke, viiiielen Dank für den tollen Bericht und die Fotos, auch die Zebras sind einfach klasse mit ihrem Irokesenschnitt. Nächstes Reiseziel sthet mehr oder minder fest 🙂 🙂

Gruß Boris
1'362 Beiträge · seit 201105. Juli 2013 · #115
Alle Achtung, du warst aber heute fleissig !!!
Am besten gefällt mir dieses Mal die Kudu-Familie im Wasserloch und natürlich dieser Sonnenuntegang !!! SEUFZ...
Schönes Wochenende (mit hoffentlich endlich mal Sonne), Nane 🙂
Meine Reiseberichte - Namibia/ Südafrika
4'129 Beiträge · seit 200806. Juli 2013 · #116
Hallo, Uli.S!
Oh, ihr habt einen Drongo auf die Platte gekriegt! Wir habe 4 Reisen gebraucht, bis wir endlich mal einen hatten... Bevor man steht und zum fotografieren ansetzen kann, sind sie meist schon weggeflogen - ich find, die sind unglaublich scheu.

Danke für die schönen Bilder aus Etosha, ist doch immer wieder ein toller Park, wir lieben ihn, auch wenn es dort manchmal etwas voller ist. Aber irgendwo findet sich immer zwischendurch ein Plätzchen, wo man die Natur ganz für sich hat.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
Themenstarter719 Beiträge · seit 201106. Juli 2013 · #117
lilytrotter schrieb:
Oh, ihr habt einen Drongo auf die Platte gekriegt! Wir habe 4 Reisen gebraucht, bis wir endlich mal einen hatten... Bevor man steht und zum fotografieren ansetzen kann, sind sie meist schon weggeflogen - ich find, die sind unglaublich scheu.
Ok, so heißt dieser Vogel also. Wir sind ja beide keine Vogelkenner.
Danke.

LG Uli
Big 5 Africa Tours Reiseberichte: Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
Themenstarter719 Beiträge · seit 201106. Juli 2013 · #118
Dienstag, 21. Mai 2013

Der Wecker klingelte um 6:00 Uhr. Wir tranken noch eine Tasse Tee, bevor wir zum Wasserloch Chudop fuhren. Von weitem sahen wir nichts. War das jetzt ein gutes Zeichen?
Martin meinte, da seien heute keine Tiere, aber doch da bewegte sich doch was.
Juhu ein Löwe – danke liebe Tiersichtungsfee. 🙂 🙂 🙂 🙂
Er marschierte gerade vom Wasserloch weg und legte sich hin.
Er schaute ein wenig umher, brüllte dann noch ausgiebig und legte sich dann ganz schlafen.
In der Ferne sahen wir noch einen Adler oder Geier auf einem Baum.


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Wir blieben so ca. eine Stunde und fuhren dann noch zum Wasserloch Koinchas. Hier war eine Giraffe gerade am trinken.


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Wir frühstückten, checken aus und fuhren noch zum Wasserloch Klein Namutoni. Aber dort war nichts los und Löwen sahen wir auch keine.
Wir fuhren Richtung Waterberg. Um 13:30 Uhr kamen wir auf der Gästefarm Weaver’s Rock an und wurden dort mit einem Drink begrüßt. Unser Zimmer war noch nicht fertig und so beobachteten wir die Hunde und es gab noch eine Meerkatze.


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Nachmittag machten wir einen kleinen Spaziergang zu einem See. 3 Hunde begleiteten uns. Besonders die Dackeldame Nala war sehr süß. Wir hätten sie am liebsten mitgenommen.
Um 16:15 Uhr machten wir dann mit Herrn Ruegg einen GameDrive. Sven und Julia aus Deutschland fuhren auch mit.
Zum Sonnenuntergang fuhren wir auf einen kleinen Hügel und hatten von dort oben eine tolle Aussicht. Herr Ruegg machte sogar ein kleines Feuer für uns und es kam sogar die Sonne hervor. Da schmeckte das Bier gleich noch viel besser.
Dann fing es an zu regnen und wir fuhren schnell zurück, wurden aber ganz schön nass auf dem Auto.



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Nach einer heißen Dusche gings dann zum Abendessen. Es gab Linsensuppe, Nudeln mit Hähnchen und Mousse au Chocolat. Das war bisher unser schlechtestes Essen.
In unserem Zimmer tranken wir dann noch einen Whisky mit Julia und Sven.
Um 22:00 Uhr gingen wir dann ins Bett.

Übernachtung: Weaver’s Rock Gästefarm 56.-€ p.P mit Frühstück
Gefahrene km: ca. 350 km

Fazit Weaver’s Rock:

Eigentlich eine schöne Gästefarm. Das Essen war an diesem Tag nicht so gut. Sehr schade fanden wir, dass sich keiner von den Gastgebern an den Tisch setzte und sich kaum blicken lies. Das haben wir bei anderen Gästefarmen anders erlebt. Vielleicht hatten wir nur einfach Pech an diesem Tag.




Und im nächsten Teil erfahrt ihr dann, warum es nur ein fast perfekter Urlaub war. 🙁
Big 5 Africa Tours Reiseberichte: Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
zuletzt bearbeitet 20. Juli 2013
1'362 Beiträge · seit 201106. Juli 2013 · #119
Ja,ja, genauso 🤩 🤩 🤩 !!
So einen Löwen wollte ich auch, schluchz, ... 🙁
Klasse Fotos !!
LG, Nane 🙂
Meine Reiseberichte - Namibia/ Südafrika
Themenstarter719 Beiträge · seit 201110. Juli 2013 · #120
Mittwoch, 22. Mai 2013

In der Nacht wachte ich auf und mir war Hundeelend. Ich verbrachte die Nacht mehr auf der Toilette, als im Bett. 😈 😈 Einzelheiten erspare ich euch. Es kam aus allen Löchern. 🙁
Und dann kam auch noch ein heftiger Schüttelfrost dazu. Schöner Mist. 😠 😠 😠

Zum Frühstück konnte ich fast nichts essen und ich legte mich noch mal für 1Stunde ins Bett. Aber wir mussten ja weiterfahren.
Die meiste Zeit schlief ich im Auto. In Okahandja kauften wir noch Biltong und im Supermarkt Keks und Cola für mich.
Eigentlich wollte ich noch am Holzschnitzermarkt vorbei schauen. Aber mir ging es so schlecht, dass ich einfach keine Lust hatte.
Wir besuchten och Christine von der Auberge Omulonga, plauderten ein wenig mit ihr und fuhren dann weiter zur Gästefarm Düsternbrook.
Ich legte mich sofort ins Zelt und schlief erst mal 2 Stunden. Martin erkundigte ein wenig die Gegend.


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Den GameDrive verschoben wir auf morgen, in der Hoffnung, dass es mir dann etwas besser geht. Nachmittag versuchte ich ein wenig zu Essen. Dann legte ich mich wieder hin. Ich hatte auch etwas Fieber. Hoffentlich ist es nicht schlimmeres.
Um 19:00 Uhr gabs dann Essen: Tomatensuppe, Oryx mit Reis und Gemüse, gem. Salat. Ich aß nur ein wenig Reis und dann ging es schon wieder los. 😠
Um 20:00 Uhr legte ich mich dann ins Bett mit der Hoffnung, dass morgen alles besser ist.


Übernachtung: Düsternbrook Gästefarm 37.-€ p.P HP
Gefahrene km: ca. 220 km
Big 5 Africa Tours Reiseberichte: Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
zuletzt bearbeitet 20. Juli 2013