Reisebericht

Endlich Löwen, Himbas und das Dschungelcamp

von Uli.S · begonnen 26. Mai 2013 · 37 Teile

Teil 126. Mai 2013
Liebe Fomis,

nachdem es uns 2012 in Namibia so gut gefallen hatte, beschlossen wir im Oktober 2012, dass wir im Mai 2013 wieder nach Namibia fahren werden. Dann begannen die Planungen und schon schnell stand unsere Reiseroute fest.
Dieses mal sollte es in den Nordwesten Namibia gehen.

Hier unsere Reiseroute:
1. Tag: Hinflug mit SAA über Johannesburg
2. Tag: Autoübernahme, Auberge Omulonga in Okahandja
3. Tag: Gästefarm Eileen
4. Tag: Gästefarm Eileen
5. Tag: Brandberg White Lady Lodge
6. Tag Vingerklip Lodge
7. Tag: Vingerklip Lodge
8. Tag: Vingerklip Lodge
9. Tag: Gästefarm Klein Lichtenstein
10. Tag: Gästefarm Klein Lichtenstein
11. Tag: Camp Ausicht
12. Tag: Camp Aussicht - Himba Besuch
13. Tag: Epupa Falls, Kapika Waterfall Lodge - Dschungelcamp Teil 1
14. Tag: Epupa Falls, Kapika Waterfall Lodge - Dschungel Camp Teil 2
15. Tag: Opuwo Country Hotel
16 .Tag: Dolomite Camp -Standard Chalet
17. Tag: Dolomite Camp - Luxus Chalet
18. Tag: Okaukuejo - Bush Chalet
19. Tag: Halali Bush - Chalet
20. Tag: Namutoni - Bush Chalet
21. Tag: Weavers Rock Gästefarm
22. Tag: Düsternbrook Gästefarm, Tented Camp
23. Tag: Düsternbrook Gästefarm, Tented Camp - neu -
24. Tag: Rückflug

In den nächsten Wochen folgt dazu der Reisebericht.
Ich werde die einzelnen Tage verlinken. Die neuesten sind dann mit - neu- markiert. So kann man gleich die richtige Seite aufrufen und muss nicht die vielen Kommentare (auf die ich mich aber natürlich freue) lesen.

Hier noch ein Bild unserer Route:
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Untere Reiseroute und die Unterkünfte haben wir uns selbst zusammengestellt. Gebucht haben wir den Flug, das Auto und die meisten Unterkünfte über Abendsonne Afrika. Nochmal ein Herzliches Dank an Herrn Kwossek für die tolle Beratung und Ausführung.
Bereits bei der Planung waren wir uns nicht sicher mit welcher Fluglinie wir fliegen sollte.
Wir beschlossen dann aber doch wieder mit Air Namibia zu fliegen, weil es einfach ein Direktflug ist.
Mitte Januar wurde dann unser Flugtag am 1. Mai gestrichen. Nach kurzem Überlegen und Ratschlägen von Abendsonne Afrika beschlossen wir auf SAA umzubuchen.

Viele Grüße
Uli
Teil 227. Mai 2013
Dienstag 30.4.2013 Anreise nach Frankfurt bzw. Hanau

Déjà vu: Vor fast genau einem Jahr saßen wir auch im ICE von Augsburg nach Hanau. Auch dieses mal haben wir beschlossen wieder unsere Freunde Ursel und Thomas vorher zu besuchen.
Wir wurden noch mit einem tollen Abendessen verwöhnt.
Am Abend checkten wir noch online ein. Dann schauten wir bei Nachbarn im Sky noch das Fußballspiel Madrid-Dortmund an.


Mittwoch 1.5.2013 Flug nach Windhoek

Nach einem ausgiebigem Frühstück machen wir noch mit Freunden von Ursel und Thomas eine 1.Mai-Wanderung durch den Spessart.
Um 17:30 Uhr fuhren wir dann zum Flughafen nach Frankfurt. Das Einchecken ging sehr schnell.
Wir schlenderten noch ein wenig durch den Duty Free. Eigentlich wollten wir uns noch eine Flasche Whisky mitnehmen. Aber wir waren uns nicht sicher, ob wir in Johannesburg diese bei der Sicherheitskontrolle nicht wieder hergeben mussten. Also ließen wir es bleiben, obwohl uns die Mitarbeiter im Duty Free versicherten, dass es kein Problem ist. Aber das Risiko war uns doch zu groß.
Zum Abschied kauften wir uns noch Brezen und ein Weißbier. Am Tisch neben uns standen dann 2 Ehepaare. Es stellt sich heraus, dass es Maibritt und Uwe (BonBie aus dem Forum) und Ute und Harald waren. Wir unterhielten uns noch sehr nett und die Zeit bis zum Einsteigen verging sehr schnell. Wir sehen die 4 spätestens in Windhoek wieder. Denn auch sie hatten die Autos bei Asco gemietet.
Pünktlich um 20:45 Uhr starteten wir.

Die Sitze, der Sitzabstand (85 cm) und der Service waren deutlich besser als bei Air Namibia.
Es gab sogar eine Komfortasche mit Socken, Zahnbürste und Zahnpasta und Schlafbrille.
Und es gab auch einen persönlichen Touchscreen-Bildschirm mit Audio/Video on demand. Allerdings hatten sie wohl kleine Probleme mit der Software, weil das Programm immer wieder neu gestartet werden musst. War uns aber egal. Wir haben in unserem E-Book gelesen.
Zum Abendessen wählen wir dann Lamm mit Kartoffeln und Karotten. Zum Nachtisch gabs einen sehr leckeren Kuchen. Dazu gabs schon mal das erste Fläschchen südafrikanischen Wein.
Um 23:00 Uhr wurde das Licht gelöscht und wir konnten so einigermaßen bis 5:00 Uhr schlafen. Dann konnt man zwischen einem heißen und einem Continentalen Frühstück wählen.
Wir erlebten einen tollen Sonnenaufgang über Südafrika.
Teil 328. Mai 2013
Donnerstag, 2.Mai 2013:

Wir kamen pünktlich in Johannesburg an und bekamen einen Transit-Stempel in den Pass und mussten nochmals durch die Sicherheitskontrolle.
Wir stellten dort fest, dass wir auf jeden Fall Alkohol hätten mit nehmen können. 😈
Es muss nur in einer Duty Free Tüte verschweißt sein. Dann ist es kein Problem. Haben übrigens auch sehr viele gemacht. Beim nächsten Mal wissen wir es.

In der Abflughalle trafen wir dann wieder es Maibritt, Uwe, Ute und Harald.
Im Flugzeug hatten wir dann noch einen sehr netten Kontakt mit Steven, einem Australier.
Und es gab schon wieder ein warmes Essen. Beef mit Reis und Gemüse und diversen Kleinigkeiten und einen Schokoladenkuchen.
Pünktlich um 10:20 Uhr landeten wir in Windhoek.

Bei der Immigration haben wir die A…-Karte gezogen. In unserer Schlange ging so gut wie nichts vorwärts, da nur eine Dame zuständig war. Obwohl wir fast ganz vorne waren, waren wir dann am Ende fast die Letzten. Außerdem war die gute Dame auch noch alles andere als freundlich. Aber das kannten wir ja schon vom letzten Jahr.

Unser Gepäck wartete schon auf dem Band. Gott sei Dank. 😁
Das waren ja unsere größten Bedenken für einen Flug über Johannesburg.

Der Fahrer von Asco wartete schon auf uns. Dann fuhren wir in die Stadt.
Die Autoübernahme unseres Suzuki Jimny war wieder völlig problemlos. Nur bei dem Reservekanister mussten wir etwas nach hacken. Es war nämlich keiner im Auto.
Letztes Jahr hatten sie das 2. Rad und 2 Kanister auf dem Dach montiert. Da gab es wohl aber einige Beschwerden, so dass sie diesmal das Rad ins Auto gelegt hatten und es keinen Kanister mehr gab.
Aber der nette Herr brachte uns dann noch einen, den brauchten wir auch dringend, da ja der Jimny nur einen 40 Liter-Tank hat.

So gegen 13:00 Uhr fuhren wir dann nach Okahandja, zu unserer ersten Übernachtung in der Auberge Omulonga.
Dort waren wir ja bereits im letzten Jahr.
Christine und Jean-Paul sind ein super nettes französisches Ehepaar und Jean-Paul ist auch als Reiseguide tätig und erzählte uns auch so einige Storys.

Nachdem wir das Auto ausgeladen hatten, fuhren wir noch zum Einkaufen, Geld holen und zu Pied’s Biltong. Laut Jean-Paul hat er das Beste Biltong in Okahandja.


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Wir unterhielten uns noch mit Christine und Jean-Paul und tranken unser erstes Windhoek Lager. Jetzt konnte der Urlaub beginnen.
Christine brachten wir noch das Hörbuch Hummeldumm mit. Sie spricht ein bisschen Deutsch und hat uns letztes Jahr schon auf das Buch angesprochen.

Zum Abendessen gab es dann: Gemüsesuppe, Gnu mit Bohnen und Kartoffelgratin und Kuchen und Eis. Dazu gönnten wir uns eine Flasche südafrikanischen Shiraz.


Übernachtung: Auberge Omulonga (DZ: 780 N$ incl. Dinner)
Gefahrene km: 75 km
Teil 429. Mai 2013
Freitag, 3. Mai 2013

Nach dem Frühstück gings dann los mit unserem „kleinen Schnuckerli“, wie ihn eine Schweitzer Reisegruppe mal nannte.
Wir fuhren nach Omaruru. Auf der Strecke sahen wir viele Warzenschweine und Paviane

Dieses mal schafften wir es bei der Weinkellerei vorbei zuschauen. Katrin und Michael Weder erklärten uns einiges über den Weinanbau in Omaruru und dann konnten wir natürlich noch den Weiß- und Rotwein probieren. Und dann gab es auch noch einen Granatapfel- und Dattelschnaps. Und dann genehmigten wir uns noch eine Brotzeitplatte mit Zebrasalami, geräuchertes Zebra, kalter Kudubraten, Oryxpflanzerl, gebratenen Feta, Gurkensalat, versch. Chutneys und 2 versch. Brotsorten. Es war alles sehr lecker.


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Anschließend schauten wir noch bei der Holzschnitzerei Tikoloshe vorbei und fuhren dann zur Gästefarm Eileen.
Dort wurden wir sehr herzlich von Rita und Frederik van Alphen begrüßt und wir tranken erstmal einen Kaffee. Anschließend bezogen wir unser Zimmer. Es war einfach eingerichtet und sehr sauber.

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Wir nahmen uns 2 Bierchen mit und bestiegen den sog. Handyhügel.
Auf dem Weg dorthin sahen wir am Boden dieses Gerippe. 😮 😮


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Sollten wir dort wirklich hinaufgehen?
Aber wir wagten es doch und haben es nicht bereut. 🙂

Man hat von dort oben einen herrlichen Rundblick.
Und so genossen wir unseren ersten Sonnenuntergang in Namibia mit zwei Windhoek Tafel.

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Wir waren die einzigen Gäste auf Eileen und wurden von Rita mit einem gigantischen Abendessen verwöhnt.
Also sie die Schüsseln auftischte fragten wir, „Kommen noch andere Gäste“ „Nein, keiner mehr, alles für euch.“
Uff. Da mussten wir uns aber ran halten.
Es gab Gemüsesuppe, Kudubraten mit Nudeln, Bohnen, Blumenkohl, Karotten- und rote Beetesalat und zur Nachspeise eine Zitronencreme. Und dazu natürlich ein Fläschchen Rotwein.
Frederik und Rita erzählten uns noch einiges über Land und Leute und das Leben in Namibia. Um 21:15 Uhr gingen wir dann aufs Zimmer gönnten uns noch ein Gläschen Whisky und beobachteten den gigantischen Sternenhimmel.

Übernachtung: Gästefarm Eileen (680 N$ p.p HP)
Gefahrene km: ~ 190 km
Teil 530. Mai 2013
So, jetzt gehts weiter.

Samstag, 4. Mai 2013

Nach einem ausgiebigen Frühstück (alles was das Herz begehrt und selbst gemachte Marmelade 😛 ) machten wir mit Herrn van Alphen einen 2 ½-stündige Farmrundfahrt.
Tiere sahen wir leider nicht so viele, da es überall unheimlich trocken ist. Ein paar Springböcke, Kudus und Kronenducker.
Die Landschaft war allerdings sehr, sehr schön.
Wir fanden auch eine frische Leopardenspur, aber fanden ihn leider nicht.
Auch die Farm musste schon viele Rinder verkaufen, weil sie kein Gras mehr zu fressen fanden. Das wird ein hartes Jahr für die Farmer, da die Regenzeit ist heuer in weiten Teilen so gut wie ausgefallen.

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Bis zum Nachmittag lagen wir dann am Pool, und relaxten ein wenig, lasen und ich schrieb meinen Reisebericht.
Nachmittag wurden wir wieder mit Kaffee und Keksen verwöhnt.
Am Wasserloch gab es einige Erdmännchen Erdhörnchen und ein paar Warzenschweine.


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Und einige Schildkröten liefen auch noch umher.


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Um 15:30 Uhr machten wir uns wieder auf die Socken und machten eine kleine Rundwanderung.
Zuerst kamen wir am „Friedhof der Tiere“ vorbei. Warum lagen da wohl so viele Knochen?



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Später genossen wir auf einem Aussichtsplateau wieder den tollen Sonnenuntergang. Das Bierchen durfte natürlich nicht fehlen.


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Zum Abendessen gab es diesesmal Braai: Lauchcremesuppe, Hähnchenschenkel, Kudusteak und Boreworst, dazu gemischten Salat mit Mais gefüllte Squash (Zucchini), Champignons und Kartoffeln. Zu, Nachtisch eine Pfefferminzecreme. Und alles wieder in reichlicher Menge.
Bei interessanten Gesprächen verging der Abend sehr schnell.

Übernachtung: Gästefarm Eileen (680 N$ p.p HP)
Gefahrene km: keine

Fazit Gästefarm Eileen:
Sehr nette Gästefarm und Gastgeber. Man erfährt viel über Land und Leute und das Leben in Namibia. Sehr leckeres Essen in ausreichender Menge. Man kann kleine Wanderungen unternehmen. Leider sahen wir nicht so viele Tiere, aber dafür tolle Landschaften. Gästefarm Eileen können wir auf jeden Fall empfehlen.
Teil 631. Mai 2013
Sonntag, 5. Mai 2013

Nach wieder einem sehr leckeren Frühstück verabschiedeten wir uns von Rita und Frederik van Alphen bedankten uns für das hervorragende Essen und die Gastfreundschaft und fuhren Richtung Brandberg.
Unterwegs sahen wir noch Oryx, Sprongböcke, Paviane und Warzenschweine.
In Uis tanken wir nochmal und kamen dann gegen 13:30 Uhr an der White Lady Lodge an.

Hier noch einige Bilder von unterwegs:

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An der Rezeption gab es dann erst mal eine Überraschung:
Anstatt eines Zimmers bekamen wir ein Zelt. 😮 😐
Wie ein Zelt???? Wir hatten doch ein Zimmer gebucht. Aber auf dem Voucher stand leider eindeutig ein Zelt. Da ist wohl bei der Buchung was schief gelaufen. 😵
Naja, wir schauen uns es mal an.
Vorher stärkten wir uns aber noch mit einem Toast und fuhren dann mal zu unserem Zelt.
Es war ein Zelt mit zwei Betten drin und einer Toilette, Waschbecken und Dusche im Freien. Es war zumindest überdacht.

Martin fand das ganz toll und der nächste Nachbar war weit weg.
Also willigte ich ein. Für eine Nacht wird’s schon gehen. 😗


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Wir fuhren mit dem Auto wieder zurück weil wir uns noch an den Pool legen wollten.
Aber irgendwie fanden wir den Weg nicht sofort und irrten mit unserem Jimny noch etwas im Sand umher. Und der Sand war so fein, dass er durch alle Ritzen ins Auto drang…..
Puh, wir waren eingesandet. Gut, dass wir unser Gepäck schon im Zelt hatten. 😗
Also erst mal ab unter die Dusche und dann in den Pool.
Leider hab es an dem schönen Pool keine Liegen 😈 , also legten wir uns halt ins Gras.

Hier noch einige Bilder von der Lodge und der Umgebung:


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Anschließend holten wir uns noch 2 kühle Bierchen von der Bar und fuhren wieder zurück. Diesmal fanden wir den Weg schneller.
In der Nähe der Campgrounds gib es einige erhöhte Felsen. Wir suchten uns einen schönen aus und genossen den Sonnenuntergang.


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Bevor wir zum Essen gingen testete ich mal die Freiluftdusche. Es kam sogar warmes Wasser.
Zum Essen gingen war dann zu Fuß, mit einer Taschenlampe bewaffnet.
Zum Essen gab es eine Mini-Frühlingsrolle und dann ein Buffet mit Hähnchen, Wildfleisch, Reis, Kartoffeln und Brokkoli. Und zum Nachtisch Gefrorenes.

Die Angestellten gaben dann noch verschiedene musikalische Einlagen. Sehr lustig.

Im Dunkeln gingen wir dann zurück. Hoffentlich finden wir unser Zelt wieder. Ich habe ja so gar keinen Orientierungssinn in der Nacht.
Aber es war dann doch gar nicht so schwer. Wir beobachteten noch den tollen Sternenhimmel, tranken ein Gläschen Whisky und fielen dann gegen 22:00 Uhr ins Bett.

Übernachtung: White Lady Lodge
Gefahrene km: ~ 180 km

Fazit White Lady Lodge: Die Lodge ist sehr schön angelegt. Die Lage ist traumhaft. Leider fehlen am Pool die Liegen. Das Essen war ok aber nichts besonderes. Die Angestellten im Service waren z.T. etwas träge. Unser Zelt war für eine Nacht in Ordnung. Länger möchte ich dort aber nicht bleiben, weil es einfach zu eng ist und man immer als dem Zelt krabbeln muss, wenn man nachts auf die Toilette muss. Über die anderen Unterkünfte kann ich nichts sagen.
Teil 702. Juni 2013
Montag, 6. Mai 2013

Irgendwann in der Früh schreckte ich hoch, denn ich hörte Geräusche vor dem Zelt. 🤨
Und jemand lief mit einer Taschenlampe umher. 😮
Martin schlief tief und fest. Soll ich ihn aufwecken? Nein, lieber nicht.
Dann hörte ich Geräusche neben dem Zelt; ein Tier ?, ein Mensch? Soll ich nachschauen gehen? Aber ich hatte zu viel Schiess, also blieb ich lieber liegen. 😣
Mal schauen was passiert…

Dann gab es weitere Geräusche hinter dem Zelt und dann roch es nach Rauch. Zündet jemand unser Zelt an?, ging mir so durch den Kopf. 🤩

Aber dann musste ich was es war. 😄 😄

Ein Angestellter heizte unseren Donkey an, damit wir in der Früh warmes Wasser hatten. Was für ein Service. 🙂
Uff, war ich erleichtert. Jetzt konnte ich mich auch wieder an ein Gespräch von 2 Damen mit einem Angestellten erinnern, die am Abend einen warmen Donkey bestellt hatten. Hatten wir nur Glück gehabt und er hat sich im Zelt geirrt und wir hatten jetzt warmes Wasser oder heizt er einfach jeden Donkey an.. Egal.

Als wir aufstanden probierten wir natürlich gleich die Dusche aus. Und das Wasser war super warm. Toll.


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Nach dem Frühstück fuhren wir dann zur Vingerklip Lodge. Unterwegs hielten wir noch bei einer Herero-Frau und kauften eine Puppe. Für ein Bild verlangte sie gleich 10 N$. Die wissen auch wie man Geschäfte macht.


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In Khorixas kauften wir noch ein wenig ein, tankten und holten noch etwas Geld. Da es mal wieder nur die Bank Windhoek gab, bekam nur Martin Geld und ich nicht. Aber wir kommen ja noch in Kanmanjab vorbei und da können wir ja auch noch Geld holen.

Um 12:30 Uhr kamen wir an der Vingerklip Lodge an und wurden gleich mit einem Cocktail begrüßt. Unser Gepäck wurde dann aufs Zimmer gebracht, da man nicht bis vor den Bungalow mit dem Auto fahren kann.
Die Lodge ist schon angelegt, mit 2 Pools, einem Fitnessraum und einer Cocktailbar. Überall blühte es. Ganz oben auf dem Felsen befindet sich das Restaurant Eagles Nest und der einsame Bungalow Heavens Gate.


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Der Pool:
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Die Cocktailbar:
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Der Fitnessraum:
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Unser Bungalow:
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Wir reservierten einen Tisch im Eagles Nest und machten auf der Terrasse unseres Bungalow erstmal eine kleine Brotzeit. Dann gingen wir eine Runde schwimmen und relaxten noch ein wenig und tranken einen super leckeren Espresso an der Bar.
Wir fragten auch noch einem Gamedrive. Aber das Auto war in Reparatur. Morgen vielleicht.

Zum Sundownder gingen wir dann hoch zum Eagles Nest, welches über einige Stufen einer Stahlkonstruktion zu erreichen ist. Puh, da musst ich ganz schon schnaufen. 😗 😗 😗

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Von oben hat man einen fantastischen Ausblick und in der Ferne sahen wir einige Giraffen umherziehen. Also Fernglas nicht vergessen.

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Heavens Gate:
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Das Restaurant Eagles Nest:
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Wir gingen dann aber doch nochmal hinunter duschten noch, zogen uns was wärmeres an und gingen dann wieder hinauf. Ein bisschen Bewegung schadet ja auch nicht. Und beim zweiten mal waren die Stufen auch nicht mehr so schlimm.

Das Abendessen war als Buffet angerichtet. Es gab: Salat, Kudusteaks, gebackene Kartoffeln, gem. Gemüse und Polenta. Dazu natürlich ein Fläschchen Rotwein. Zum Nachtisch gabs dann noch Käse und Kuchen.
Auf unserer Terrasse tranken wir noch unseren Whisky und gingen dann um 21:30 Uhr ins Bett. Leider konnte man die Betten nicht zusammenstellen.

Übernachtung: Vingerklip Loge (61.-€ p.P. HP, gebucht über TUI 3=2)
Gefahrenen km: ~200 km
Teil 804. Juni 2013
Champagner schrieb:

Schade, dass es jetzt dauert, bis es weitergeht - aber ich muss morgen auch wieder arbeiten, von daher..... es sei dir verziehen 😎 !

LG Bele
Liebe Fomis,

eigentlich müsste ich ja meine Tomaten pflanzen, aber damit Bele nicht so lange warten muss 😉 , stell ich jetzt noch schnell einen Tag auf der Vingerklip Lodge ein.
Ich stell mal den Text ein und füge Zug um Zug die Bilder ein. Das ist mittlerweile die beste Methode, wo es am wenigsten Probleme mit den Bilder gibt.

LG Uli



Dienstag, 7.Mai 2013

Nach einem vorzüglichen Frühstück machten wir uns auf zu einer Wanderung zur Vingerklip. Wir wählten nicht den direkten Weg sondern gingen einmal um den Plateauberg herum. Wir hatten ja den ganzen Tag Zeit. Wir gingen schon um 8:00 Uhr los. Mittag wurde es immer so heiß und dann wollten wir lieber am Pool liegen. Von weiteten sieht die Vingerklip wie ein Finger aus aber ja näher man kommt umso anders wirkt sie. Wir gingen auf dem gleichen Weg wieder zurück.


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Um 11:00 Uhr waren wir wieder an der Lodge und tranken eine Kaffee. Den gibt es dort jederzeit umsonst. Auf unserer Terrasse genehmigten wir uns noch einen kleinen Imbiss und gingen dann an den Pool. Es war einfach viel zu heiß um was anderes zu tun. 😗
Und im Schatten konnten man es ganz gut aushalten. Und wenn uns zu heiß wurde dann schwammen wir wieder eine Runde. 😄
Das Gamedrive-Auto war immer noch kaputt.
Um 16:30 Uhr gingen wir wieder zum Sundowner ins Eagles Nest hoch. 🙂


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Das Abendessen nahmen wir dieses mal unten in der Lodge ein.
Es gab wieder ein Buffet mit: Kohlsuppe, Oryxbraten, Fisch, Springbocklasagne, versch. Gemüse und als Nachspeise Kuchen. Wir fanden das Essen in der Lodge besser als oben im Eagles Nest. Und gestern war teilweise das Fleisch schon kalt.

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Den Rest des Abends verbrachten wir auf unserer Terrasse und beobachteten das Wasserloch. Es kamen auch einige Tiere vorbei.

Übernachtung: Vingerklip Loge (61.-€ p.P. HP, gebucht über TUI 3=2)
Gefahrenen km: keine
Teil 906. Juni 2013
Mittwoch, 8.Mai 2013

Schon wieder ist ein Jahr vorbei und ich durfte auch heuer meinen Geburtstag in Namibia feiern. 🙂

Nach dem Frühstück gingen wir um den südlichen Plateauberg bis zur Vingerklip und dann auf dem direkten Weg zurück.
In der Ferne sahen wir wieder Giraffen und ein Oryx sprang vor uns aus dem Busch.


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Der Rundweg dauerte 3 Stunden und so waren wir wieder um 11:00 Uhr zurück. Dieses mal nahmen wir ein Lunch in „Ingrids Blick“ ein. Dort hat man einen tollen Blick auf das Wasserloch, wo auch Mittags einige Tiere kamen.


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Einige Vögel leisteten uns auch Gesellschaft.


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Außerdem entdeckten wir noch den zweiten Pool und den Whirlpool.


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Den Nachmittag verbrachten wir wieder faul am Pool und trafen noch auf diesen Kameraden.


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Um 16:30 Uhr sollte ja der Gamedrive starten. Das Auto war repariert (pünktlich zu meinem Geburtstag). 🙂

In der Zwischenzeit waren auch Andrea und Vilem angekommen. Ich kenne Andrea vom Forum (Andrea444) und wir haben uns im Vorfeld einige Mails geschickt und des öfteren telefoniert.

Als wir dann um 16:30 Uhr dann der Rezeption waren, hieß es, dass das Auto keinen Sprit hätte. 😈 😈 😈
Wie?, keinen Sprit für das Auto und das bei einer so großen Lodge???? Schon sehr komisch. 😐 😐
Also gingen wir halt zum Sundowner wieder hoch ins Eagles Nest. Wir hatten ja für das Abendessen einen Tisch reserviert.

Und so erlebten wir einen tollen Sonnenuntergang im Eagles Nest. Andrea und Vilem wussten nicht, dass ich Geburtstag hatte und so gab es dann noch ein paar Umarmungen.


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Wir unterhielten uns über die bisherigen Erlebnisse und die Zeit bis zum Essen verging sehr schnell.
Mein Geburtstagstisch war reichlich mit Blumenblüten gedeckt und der nette Kellner führte mich an den Tisch und erzählte, dass es noch einen „Birthday Cake und Sparkling Vine“ gäbe.
Das war ja eine nette Überraschung.
Zum Essen gab es Lammeintopf, Oryx, Porc, Gemüse, Nudeln und Polenta.
Das Essen wir aber leider wieder etwas kalt. Unter in der Lodge war es definitiv besser.

Zum Nachtisch gab es dann meinen Geburtstagskuchen mit einem Gläschen Sekt. Der Kuchen war sehr lecker.


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Zum Schluss sang der Kellner noch das „Amarula-Lied“. Ein wirklich sehr schöner Geburtstag.
Ich habe selten so oft "Happy Birthdy, Lady" gehört, wie an diesem Tag.


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Auf unserer Terrasse feierten wir dann noch mit einem Gläschen Metaxa mit Andrea und Vilem weiter und vielen dann um 23:00 Uhr todmüde ins Bett.

Übernachtung: Vingerklip Loge (61.-€ p.P. HP, gebucht über TUI 3=2)
Gefahrenen km: keine

Fazit Vingerklip Loge: Wir fanden die Lodge ganz toll. Da wir über TUI das 3=2-Angebot gebucht hatten, kostete uns die Übernachtung mit Frühstück und Abendessen nur 61.-€. Wir haben es auch gut 3 Tage ausgehalten. Man kann kleine Wanderungen machen. Die Pools sind auch sehr schon angelegt. Vom Eagles Nest hat man einen super tollen Blick und kann man den Sundownerschön geniesen. Nur das Essen fanden wir in der Lodge selbst deutlich besser. Das Fleisch war oben immer total durchgegart und teilweise schon kalt.
Alle Angestellten waren sehr, sehr nett, besonders der "Boy" (leider habe ich seinen Namen vergessen) an meinen Geburtstag. Das wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.
Nur schade, dass es mit dem Gamedrive nicht geklappt hat. That’s Africa.
Teil 1009. Juni 2013
Donnerstag, 9.Mai 2013

Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns von Andrea und Vilem und fuhren Richtung Kamanjab.
Dort wollten wir noch Tanken und vor allem Geld holen, da wir dann bei Camp Aussicht nur bar zahlen konnten und nach Klein Liechtenstein es ja keinen Geldautomaten mehr gibt.
Als erstes fuhren wir in Kamanjab an die Tankstelle. Das hat ja noch geklappt.

Also wir jedoch zum Supermarkt fahren wollten, stellten wir fest, dass dieses zu hatte. 😈
Wieso das? 😐 Oh. Mist heute war ja Feiertag. Daran hatten wir wirklich nicht gedacht. 😠
Dann müssen wir morgen wohl oder übel nochmal nach Kamanjab fahren. 😐

Mittags waren wir dann auf der Gästefarm Klein Liechtenstein und wurden dort erst mal von den beiden Hunden Rocco und Pluto begrüßt. Und dann natürlich von Sonja.
Wir tranken erst mal etwas und unterhielten uns mit Sonja. Später kam auch Michael dazu und es gab Kaffee und Kuchen. Dann bezogen wir unser Zimmer und legten uns an den Pool. Und ich schrieb die letzten 2 Tage meines Reiseberichtes weiter. Wenn ich das nicht gleich mache, dann habe ich wieder die Hälfte vergessen. 😄
Die Fliegen am Pool waren allerdings äußerst lästig. 😈

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Den Sundowner genossen wir auf der Poolterrasse. Zum Abendessen gab es dann Kudufleisch mit Bohnen, Reis und Salat und zum Nachtisch ein Früchte-Gelee. Und dazu natürlich ein gutes Fläschchen Chateau Libertas.
Der Abend verging mit netten Gesprächen sehr schnell.

Übernachtung: Klein Liechtenstein HP 640 N$ p.P.
Gefahrene km: ca. 200 km
Teil 1111. Juni 2013
Freitag, 10. Mai 2013

Nach dem Frühstück durften wir mit Michael und Sonja eine Farmrundfahrt machen.
Er sagte uns aber gleich, dass er einen Kudu schießen möchte und wir hoffentlich kein Problem damit haben.
Nein – haben wir natürlich nicht. Schließlich brauchen wir ja was zum Abendessen. 😄

Als ersten sahen wir gleich ein paar Giraffen und ein Warzenschwein.


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Dann kam der erste Kudu – der entkam aber. Glück für den Kudu 😗 – Pech für Michael. 😮
Wir hatten noch einen Arbeiter von Michael dabei. Wow, was hatte der für ein gutes Auge. Er sah die Tiere immer sofort.
Bei zweiten Kudu hat’s dann geklappt. 😎

(Das Bild lade ich jetzt lieber nicht hoch)

Er wurde mit einer Seilwinde auf Auto geladen und dann gings zur Farm zurück. Das Kuduweibchen unter uns. 😐
Auf der Farm wurde es dann geschlachtet und Michael fuhr es dann zum Metzger nach Kamanjab.

Super, wir konnten also mitfahren und Geld holen.
In Kamanjab gingen wir dann in den Supermarkt zum Geldautomaten.
Schöner Mist „Out of Order“. 😈 😈

Wir standen etwas fragend am Automaten 😐 und überlegten was wir jetzt tun. Dann kam ein Junge und deutete nach draußen.
Ach, vielleicht gibt es da ja auch noch einen. Wir gingen also nach draußen und schauten uns um.
Da war aber keiner. 😐
Dann kam wieder der nette Junge, wir glauben er konnte nicht sprechen und deutete um die Ecke.
Aber da war nichts. 😐
Und dann sahen wir ihn. 😁
Er stand direkt vor uns, in einem kleinen LKW und ein bewaffneter Sicherheitsmann stand auch davor. 😄 😄
So etwas hatten wir auch noch nicht gesehen. Ein mobiler Geldautomat – auch nicht schlecht.
Und jetzt wissen wir auch warum das GeldAutomat heißt. 🤩
Sicherheitshalber hoben wir gleich beide Geld ab, damit uns das nicht nochmal passiert.

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Im Supermarkt gönnten wir uns dann noch ein Eis und kauften noch ein wenig ein.
Am Nachmittag gab es wieder Kaffee und Kuchen.
Wir gingen noch eine Runde schwimmen und lasen ein wenig in unseren Ebooks.

Der Leberwurstbaum:
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Noch ein Sonnenuntergang:
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Zum Abendessen gab es dann Kudu-Stroganoff mit Nudeln, Karotten und Salat und zum Nachtisch Früchte mit Vanillesoße.

Michael erzählte uns am Abend sehr viele lustige Storys. Und ruck zu war es dann 23:30 Uhr. Schade, dass wir morgen schon wieder fahren mussten. Hier war es wirklich sehr schön und unterhaltsam.


Übernachtung: Klein Liechtenstein HP 640 N$ p.P.
Gefahrene km:
ca. 200 km


Fazit Klein Liechtenstein: Sonja und Michael sind sehr nette Gastgeber und wir haben uns sehr gut verstanden und viel gelacht. Man erfährt so einiges über das Farmleben und die Rinderzucht. Bei der Farmrundfahrt haben wir doch einige Tiere gesehen. Das Essen war klasse. Wir können die Gästefarm uneingeschränkt weiter empfehlen.
Teil 1214. Juni 2013
Samstag, 11. Mai 2013

Nach dem Frühstück mussten wir uns leider von Sonja und Michael und den Hunden verabschieden.
Wir fuhren Richtung Palmwag über den Grootberg Pass. Dort sahen wir unsere erste größere Herde Springböcke.

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In Palmwag gabs dann noch eine Veterinärgrenze und wir tankten noch. Auf den Weg sahen wir noch viele Springböcke und Kudus.
Wir machten einen Abstecher nach Sesfontein und stärkten uns dort mit Kaffee und Toast.


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Fort Sesfontein:


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Unser Auto wurde sogar gewaschen, was aber nur von kurzer Dauer war. Nämlich bis zum Joubert-Pass. Da staubte es dann wieder gewaltig. Unser kleines "Schnuckerli" hatte ganz schön zu schnaufen.

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Teil 1314. Juni 2013
Und irgendwann sagte dann unser Navi „Bitte rechts abbiegen“ zu Camp Aussicht.
Da war aber nirgends ein Schild. Es ging zwar ein Weg rechts weg und am Boden an einem Stein war ein kleiner blauer Pfeil zu sehen, aber sonst nichts. 😐

Wir fuhren noch einige 100 m weiter. Da kam aber auch nichts. Also drehten wir wieder um und vertrauten mal unserem Navi.
Es hingen auch keine Schilder herum, wie ich es im Internet gelesen hatte.
Martin fragte schon nach einem „Plan B“. 🤨

Nach ca. 6 km kamen wir aber dann doch an und wurden von Marius Steiner begrüßt. 🙂
Ich sagte zu ihm, dass wir den Abzweig ohne Navi nicht gefunden hätten.
Aber er erklärte uns, dass wir von der anderen Seite gekommen sind, der inoffizielle Weg. 😄
Am offizielle Weg (wir hätten noch 15 km weiter fahren müssen) steht dann auch ein Schild zum Camp Aussicht und die andere Schilder. 😎


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Camp Aussicht liegt etwas höher und man hat eine tolle Aussicht über das Tal.
Das Zimmer war einfach ohne großen Luxus mit einem kleinen Waschbecken in der Ecke.
Es gab jeweils 2 Außentoiletten für Frauen und Männer mit einer tollen Aussicht und 2 „Eimer“-Duschen.
An einem Baum gab es eine Vogeltränke, an der natürlich immer Betrieb war.
Marius lebt dort oben alleine. Diesmal machte gerade seine Schwester Heidi Urlaub und er hatte noch eine Kochhilfe.

Unser Zimmer:

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Die Toiletten mit Aussicht (extra für ANNICK fotografiert)

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Die Dusche:


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Zum Sonnenuntergang gingen wir auf den Aussichtsberg. Da gab es sogar einen Hochstand und man hatte eine tolle Rundumsicht.

Zum Abendessen gab es dann einen leckeren Eintopf mit Rind und Gemüse, Reis und gem. Salat. Zum Nachtisch einen Puddingkuchen. Wir unterhielten uns noch mit Heidi und gingen dann relativ früh ins Bett.

Übernachtung Camp Aussicht: 600 N$ HP p.P.
Gefahrene km: ca. 280 km
Teil 1415. Juni 2013
Sonntag, 12. Mai 2013

Um 7:00 Uhr gab es schon Frühstück. Wir wollten ja heute ein Himbadorf besuchen und mussten schon früh los.
An der Vogeltränke war Hochbetrieb.


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Wir fuhren mit Marius nun die „offizielle“ Straße hinab. Dann sahen wir auch die netten Schilder, wie z.B. „Suche Frau“ 😄
An der Straße begegneten uns gleich ein paar Strauße und überholten uns.
Man können die schnell laufen. 😗 😗

Auf einmal sah ich rechts im Busch einen Elefanten stehen. 🙂
„Da, rechts ein Elefant“ rief ich. 🤩

Normalerweise sieht ja Martin immer alle Tiere zuerst. Aber den ersten Elefanten in diesem Urlaub hab ich gesehen.

Marius haute den Stempel rein, fuhr rückwärts und dem Elefanten hinterher. 😗
Kreuz und quer mitten im Busch verfolgte er den Elefanten. Aber der war schnell unterwegs. Ein paar mal sahen wir ihn noch aber dann verschwand er doch hinter ganz dickem Gestrüpp 😐 und Marius konnte mit dem Auto nicht mehr folgen und drehte dann um.

Dann fuhren wir zum ersten Himbadorf.
Wir durften überall fotografierten 🙂 und wurden sehr herzlich begrüßt.
Marius erzählte uns einiges über die Tradition und Kultur der Himbas, vor allem der Frauen.
Anhand ihrer Haarfrisur konnte man z. B. sehen welchen Familienstand sie hatten und ob sie schon Kinder hatten.
Das war sehr interessant.

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Die Schlafhütte der Kinder:
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Die Kinder:

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Dann durften wir auch eine Hütte besuchen. Dort wohnte die älteste Himba des Dorfes und eine Mutter mit ihrem Neugeborenen.
Erst nach 4 Wochen darf sie mit ihrem Kind die Hütte verlassen. Die älteste Dame zeigte uns die rote Farbe und bestrich unseren Arm damit. 😕
Marius stand vor der Hütte und erklärte uns alles.
Diese rote Farbe ist eine Mischung aus Fett und gemahlenem Pulver aus den roten Steinen. Damit reiben sie sich täglich ein. Das ist ihre Körperpflege. Wasser zum Waschen verwenden sie nicht. 😠
Ich fand den Geruch der roten Farbe aber nicht so toll. 😈


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Die Himba Frauen breiteten ihren Schmuck aus.
Marius betonte aber ausdrücklich, dass wir nichts kaufen mussten. Aber wir kauften dann doch 2 Armreifen und eine Himbapuppe.
(Die stinkt aber doch so fürchterlich, dass sie jetzt auf unserem Balkon hängt 😈 😈 )


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Dann tanzten die Himbafrauen noch für uns und hatten wirklich Spaß daran. 😄
Also wir weiter fuhren tanzten sie immer noch. 😄

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Dann fuhren wir quer durch den Busch zum nächsten Dorf.


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Dort wurde gerade einer 14-jährigen die Haare neu gemacht. Sie war jetzt auf Männersuche.
Martin hätte sie haben können, wollte sie aber doch nicht. 😗 (Glück gehabt 😉 )


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Die fertige Frisur:

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Die Kinder aßen gerade ihren Maisbrei aus dem Topf, die Hühner pickten auch daran.


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Auch diese Himbas bereiteten ihren Schmuck für uns aus. Dieses mal kaufte sich Martin einen Armreifen.

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Wir fuhren noch an etlichen Termitenhügeln vorbei und Marius erklärte uns noch einiges über Termiten.


Außerdem erzählte er uns noch warum nicht alle Bäume von Tieren kahl gefressen werden. (Die Bäume senden einen Bitterstoff aus um sich zu schützen).


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Am frühen Nachmittag waren wir wieder zurück und machten erst mal eine kleine Mittagspause.
Am Nachmittag kam dann ein Schweizer Ehepaar Inge und Hans aus Basel. Wir unterhielten uns den ganzen Nachmittag. Am Nachmittag gabs dann noch Kaffee und Kuchen.
Um 16:00 Uhr kam Marius von einer weiteren Himba-Tour wieder zurück und zeigte uns noch seine Dioptaz-Steine und wir besichtigten dann seine Mine.


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Wir durften sogar selber ein paar Steine sammeln. In die Mine konnten wir ein Stück hinein gehen. Dort gab es unheimlich viele Fledermäuse. Martin liebt diese Tiere und hätte lange dort bleiben können. Ich finde die Tiere auch ganz nett aber der Gestank in der Höhle war unerträglich.

Hier zwei leider etwas unscharfe Bilder von den Fledermäusen:


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Als wir wieder zurück kamen probierten wir mal die Eimer-Dusche aus. 😄 😄


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Das funktioniert so:
Den ganzen Tag stehen schwarze 10-Liter-Kanister mit Wasser in der Sonne.
Diese heizen sich auf. Man nimmt so einen Kanister und schüttet ihn in den Eimer und hängt ihn wieder auf.
Dann öffnet man das Ventil und es kommt schön warmes Wasser aus dem Duschkopf. 🙂

Wir wussten gar nicht, mit wie wenig Wasser man zu zweit duschen kann.
Wir haben zusammen incl. Haare waschen ca. 6 Liter gebraucht.

Marius lebt dort oben ja nur vom Regenwasser und muss immer Wasser sparen, vor allem heuer, da es ja nicht so viel geregnet hat.

Unser Sundowner-Bier gab es dieses mal auf der Terrasse und wir hatten einen tollen Sonnenuntergang. 😁


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Um 19:30 Uhr gabs dann Abendessen. Hans und Inge haben sich auch zum Essen entschlossen und so saßen wir wieder alle gemeinsam an einem großen Tisch. Es gab: Karottensalat, schwarze Bohnen, „Himba-Kürbis“ und einen Hackfleischauflauf und zum Nachtisch einen Kuchen mit Vanillesoße.

Anschließend wurden noch die Hasen und Stachelschweine gefüttert.


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Der Abend verging mit interessanten Gesprächen über Mineralien, Himbas, Frauen und anderen interessanten Themen sehr schnell.
Unter tollen Sternenhimmel tranken wir noch einen Absacker und gingen dann nach einem ereignisreichen Tag ins Bett.

Übernachtung Camp Aussicht: 600 N$ HP p.P.
Gefahrene km: keine


Fazit Camp Aussicht:
Wer auf Luxus verzichten kann (Dusche und Toilette außerhalb vom Zimmer) für den ist es ein absolutes Erlebnis.
Wir waren begeistert. Taschenlampe nicht vergessen.
Marius ist ein toller Gastgeber und er versucht sehr viel Wissen zu vermitteln. 🙂
Der Himba-Besuch mit ihm war einfach nur klasse. 🙂
Wir haben die zwei Tage sehr genossen und hatten tolle Erlebnisse.
Auch die Einsamkeit und der tolle Aussicht waren wunderschön.
An diesen Ort werden wir bestimmt noch mal bei einem nächsten Besuch hinfahren.
Wir können auch das Camp Aussicht uneingeschränkt weiter empfehlen. 🙂 🙂

Auf der nächsten Seite (Seite 11) gibt es noch 2 Videos

und der nächste Tag steht hier 13. Tag: Epupa Falls, Kapika Waterfall Lodge - Teil 1 Dschungelcamp
Teil 1516. Juni 2013
Hallo Fomis,

hier noch ein paar Infos zu unserem Himba-Besuch:

Der Besuch kostet 500N$ pro Person. Wir waren ca. 4 1/2 Stunden unterwegs.
Ein Gastgeschenk braucht man nicht mitbringen. Das macht Marius und ist im Preis enthalten.
Außerdem gab es auch Getränke auf dem Ausflug (Bier, Cola etc.).

Hier noch ein Video vom Tanz der Himba-Frauen. Dafür mussten wir allerdings 100N$ extra bezahlen.
Haben wir aber gern gemacht.

Video Tanz der Himba-Frauen:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=b2RXL_KHRII

"Beim Friseur":
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=3QsOZ0BKkz0

Schönen Sonntag.
Vielleicht schaffe ich heute noch die Fahrt zu den Epupa Falls und Dschungelcamp Teil 1.

LG Uli
Teil 1617. Juni 2013
Montag, 13. Mai 2013


Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns von Marius, Heidi, Inge und Hans.
Es war ein sehr schöner Aufenthalt mit toller Aussicht.
Wir fuhren nach Opuwo, wo wir nochmal tankten. Auch unseren Reservekanister füllten wir sicherheitshalber mal auf.
Opuwo ist eine quirlige Stadt mit vielen Himbas und Hereros. In den Vororten ist es allerdings eine sehr dreckige Stadt.

Auf der Fahrt zu den Epupa Falls kamen wir an vielen Himba-Dörfern vorbei.


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Wir sahen noch ein paar Strauße und einen schönen alten Baum.


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Um 13:30 Uhr kamen wir bei den Epupa Fällen an. Die Fahrt war teilweise sehr öde. 😗
Immer wieder gab es viel Ziegenherden.

Wir hielten als erstes am Omarunga Camp und trafen dort tatsächlich Jean-Paul von de Auberge Omulonga.
Wir wussten ja, dass er etwas zur gleichen Zeit dort sein würde.
Wir unterhielten uns ein wenig und verabredeten uns zum Sundower auf dem Aussichtsberg. 🙂
Als wir fuhren, fielen uns die unheimlich vielen Zelte auf und wir waren froh, dass wir nicht dort die Übernachtung geplant hatten.

Wir fuhren zur Kapika Waterfall Lodge hoch. Diese liegt etwas höher.
Mittlerweile war es richtig heiß. Gefühlte 40 °C. 😗 😗

Wir stiegen aus und gingen hinein. Am Eingang stand schon ein Willkommens-Schild mit unseren Namen – Nett.
Dann begrüßte und Myriell und der Hund „Schnaps“ (Er hieß wirklich so)

Sie fragte, wo wir herkommen – „Germany“.
„Ach ja, der Mann dort ist auch aus Deutschland.
Er ist vom Fernsehen, RTL. Sie drehen zur Zeit gerade einen Wettbewerb“.
Myriell ist eine ältere Dame aus Südafrika und hilft zur Zeit in der Lodge aus.

Der besagte Mann ging mit einem kurzen „Hallo“ schnell an uns vorbei uns setzte sich an seinen Laptop.

Wir bekamen einen Begrüßungscocktail und schauten uns ein wenig um.

Ah, toll der Pool, zwar ein wenig klein, aber mit gutem Blick auf den Fluss. Da müssen wir dann gleich hinein springen.

Wir rätselten was RTL denn für Filmaufnahmen machen könnte – Wettbewerb?

Dann erzählte uns Myriell, dass die Damen bei einer Himba-Frau übernachten müssten. 😐
Dann wurde es uns schlagartig klar – Die werden doch hier nicht Dschungelcamp drehen – Hier in Namibia bei den Epupa Falls? 😮
Deshalb waren auch so viele Zelte unten am Fluss.
Wir fragten dann noch nach einer Sundowner-Fahrt. Ja, dass können wir schon organisieren, aber nicht heute.
Der Sundowner-Hügel ist für Filmaufnahmen reserviert. 😈 😈 😈
Mist – wir hatten uns doch mit Jean-Paul verabredet.

Wir wollten schnell unsere Sachen auspacken und in den Pool hüpfen.
Aber was sahen wir dann. Da hüpfte doch so ein „Sternchen“ im Pool herum und tanzte Makarena. 😈 😈
Na, das fängt ja schon toll an.
Keinen Sundowner auf dem Hügel und keinen Pool. Was müssen die jetzt hier Dschungelcamp drehen. 😠 😠

Der Restaurantbereich:


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Der Pool:

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Myriell zeigte uns unser kleine Häuschen. Es ist sehr schon, auch wenn es im Inneren sehr warm war


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Da der Pool ja belegt war, sprangen wir erst mal unter die Dusche.
Um 15:00 Uhr gabs dann Kaffee und Kuchen und das Filmteam war auch endlich verschwunden. 🙂

Also hüpften wir doch noch in den Pool. Die Aussicht auf den Kunene ist schon fantastisch.

Anschließend machten wir einen kleinen Spaziergang am Fluss entlang.
Vielleicht läuft uns ja ein Krokodil über den Weg?
Aber wir sahen leider keines. 🙁


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Unser Sundowner-Bier tranken wir dann auf der Terrasse beim Pool.
Dann gesellte sich ein Mann, namens Andreas zu uns und führte ein seltsames Gespräch mit uns. Komischer Typ.
Wie wir im Nachhinein gelesen haben, soll das der Moderator sein.

Um 19:00 Uhr gab es dann ein Candlelight-Dinner für uns.
Wir waren die einzigen Gäste. Die 3 Herren vom Filmteam mussten ja hinunter. Glück gehabt.

Es gab das beste Abendessen unseres Urlaubs:
Pilzpastete mit Salat, Rinderfilet mit Reis, Kartoffelecken und Butternut und zum Nachtisch ein Crêpe.




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Es war eine tolle Stimmung uns wir waren froh nicht unten im Omarunga Camp zu sein.

Auf unserer Terrasse genehmigten wir uns noch ein Gläschen Wiskey und genossen den tollen Sternenhimmel. Es war absolut dunkel.
Im Zimmer gab es nur Solarlicht. Die Akkus der Kameras konnte man an der Rezeption laden.

Im Zimmer war es allerdings sehr sehr heiß. Eigentlich zu heiß zum Schlafen. 😗
Irgendwann schliefen wir aber dann doch ein.
In der Früh kühlte es etwas ab. Aber es hatte immer noch ca. 30 °C im Zimmer.

Übernachtung: Kapika Waterfall Lodge (2200 N$ DZ mit HP)
Gefahrenen km: ca. 260 km


Das waren der erste Teil mit den Erfahrungen des Dschungelcamps.
Über Kommentare freue ich mich natürlich. Das Erleichtert das Weiterschreiben.

LG Uli

hier gehts weiter zum nächsten Tag
Teil 1718. Juni 2013
Dienstag, 14. Mai 2013

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zu den Epupa Fällen. Unterwegs sahen wir ein paar Hausschweine.


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Wir trafen Kinder, Himbas und einige Frauen und Kinder, die sich und ihre Wäsche im Fluss gewaschen haben.

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Landschaftlich ist es wirklich ein absoluter Traum dort. Man glaubt gar nicht, dass man in Afrika ist.
Wir sahen sehr viele alte Baobab-Bäume.


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Wir gingen bis zum „Beach“. „Do not swim“ stand in unserem Navi.
Nein – machen wir auch nicht – könnten ja Krokodile drin sein. 😄 😄


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„Mini-Krokodile“ 😛


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Ein ganz großer Baum:

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Ein Himba-Mann:


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Auf dem selben Weg gingen wir wieder zurück und tranken noch eine Cola im Omarunga Camp.
Bei der Hitze schmeckte auch mal eine Cola. Normalerweise trinke ich immer 1-2 aber in diesem Urlaub solltes es leider mehr werden. 🙁

Die ganzen Zelte waren mittlerweile verschwunden.

Auf dem selben Weg gingen wir wieder zurück und tranken noch eine Cola im Omarunga Camp.
Die ganzen Zelte waren mittlerweile verschwunden.

An der Bar saß noch ein gestyltes, geschminktes, blondes „Sternchen“ mit langen Fingernägeln. 😈
Sie beschäftigte sich mit ihrem Laptop. Neben ihr standen zwei Louis Vuitton Köfferchen. 😛

Irgendwann griff sie zu ihrem Handy und telefonierte.
Hier ein paar Auszüge:

…ja, mir geht es gut…
… ich warte gerade auf meinen Flug… 😕
… nein, ich bin rausgewählt worden 😛 , die Mädchen kamen wohl nicht mit mir zurecht
… aber ich bin ein bisschen braun geworden … 🤪
… und ich bin nicht im Gefängnis gelandet, falls du das in der Bild-Zeitung liest…. 😄 😄

…… so lief das Gespräch. 😄 😄

Wir haben uns köstlich amüsiert.

Wir sind dann gegangen und waren nur froh, dass wir gestern Abend nicht auf dem Sundowner-Hügel waren.

So, das waren unser 2 Erlebnisse mit dem Dschungelcamp und wir wissen schon, warum wir diese Sendung bisher nie angeschaut haben.
Bilder haben wir keine gemacht. da war mir mein Speicherplatz zu schade. 😎

Den Nachmittag gibts erst übermorgen.

Schönen Abend und viele Grüße

Uli
Teil 1828. Juni 2013
Dienstag, 14. Mai 2013 Teil 2


Wir entschlossen uns dann noch ein bisschen flussaufwärts zu laufen, den „Crocodile-Trail“.
Vielleicht sahen wir ja doch welche. 🙂

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Bei mehreren großen Palmen sahen wir dann ganz süße Affen mit ihren Jungen.
Den Trail benannten wir dann in „Monkey-Trail“ um, denn Krokodile sahen wir keine. 🙁


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Myriell erzählte uns später, dass man schon aufpassen muss, da immer wieder mal was mit Krokodilen passiert.
Na, wer weiß, vielleicht war’s doch ganz gut, dass wir keine gesehen haben.
Nicht, dass dann die Schlagzeile in der Bild lautet: „Touristen beim Dschungelcamp-Dreh von Krokodilen gefressen“. 🤩

Um 14:00 Uhr waren wir dann wieder zurück, duschten und lagen erst mal, völlig erschöpft von der Hitze im Bett. 😗
Nachmittag gab es wieder Kaffee und Kuchen.
Um 16:15 Uhr startete unser Sundowner-Driver. Wir waren nur zu zweit. Es waren ja keine anderen Gäste da.
Wir hielten zuerst im Epupa-Camp, wo wir einen tollen Blick auf die Fälle hatten und bekamen unser erstes Getränk.
Dort trafen wir dann auch wieder das Schweizer Ehepaar Inge und Hans.


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Anschließend fuhren wir auf den Sundowner-Hügel.
Wow. Von dort oben hat man eine tolle Sicht auf die Fälle. Gigantisch. 🙂
Unser Guide deckte mit einer Tischdecke einen großen Stein, stellte eine Schale mit Knabbereien und Nüssen auf und servierte uns ein kühles Bier.


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Nachdem die Sonne untergegangen war fuhren wir wieder zurück.

Zum Essen gab es heute:

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Am Abend saßen wir noch etwas auf unserer Terrasse. Heute gab es zum ersten mal einige Wolken.

Übernachtung: Kapika Waterfall Lodge (2200 N$ DZ mit HP)
Gefahrenen km: keine


Fazit Kapika Waterfall Lodge:
Eine sehr schöne Lodge. Der Service war hervorragend und das Essen ausgezeichnet. Das Beste Essen unseres Urlaubes. Wir wurden hier richtig verwöhnt.
Der Pool ist etwas klein, eher zum Planschen geeignet. Man hat aber eine klasse Sicht auf den Kunene.
Im Häuschen gibt es nur Solarlicht und keinen Ventilator oder Klimaanlage. Die Nächte waren dadurch sehr heiß.
Trotz der guten Lage und des tollen Services stimmt leider das Preis-/Leistungsverhältnis nicht. 2200 N$ für das Zimmer ist doch schon ganz schön teuer.
Aber trotzdem können wir die Lodge weiter empfehlen und würden auch wieder hierher kommen.


Und hier gibts noch ein paar Videos.
Teil 1929. Juni 2013
Mittwoch, 15.Mai.2013

Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns von Myriell, Simon den lustigen Manager und Theresa, der tollen Köchin und natürlich von Schnaps, dem süßen Jack-Rusell-Terrier.
Bei den Himbas kaufte ich mit noch 2 Armbänder.
Wir fuhren nochmal kurz auf den Aussichtshügel. Aber das Licht ist am Vormittag nicht so schön, wie am Abend.


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Anschließend fuhren wir nach Opuwo.
Unterwegs wurden wir wieder von vielen Kindern aufgehalten, die nach Süßigkeiten fragten.
Ein Junge trieb seine Rinder extra auf die Straße, damit man anhalten musste und riss sogar die Autotüre auf. 😈 😈

Um 11:30 Uhr kamen wir im Opuwo Coutry Hotel an. Wir luden kurz das Gepäck aus Zimmer und fuhren nach Opuwo zurück.


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Das Zimmer:


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Dort stärkten wir uns erstmal mit einem Toast und einem Bierchen und beobachteten das Treiben auf der Straße.
Und wir trafen Inge und Hans wieder. So klein ist Namibia. 🙂
Wir kauften noch einige Kleinigkeiten ein und versorgten und noch mit diversen Getränken.
Wir tankten noch und liefen noch einmal die Straße auf und ab und schauten, was so alles angeboten wird.

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In der Lodge gingen wir noch eine Runde schwimmen und verbrachten den Rest des Nachmittags am Pool.
Den Sundowner verbrachten wir auf der Terrasse der Lodge. Man hat einen tollen Blick über die Landschaft.


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Wir beschlossen in der Lodge zu Essen, auch wenn wir der Preis von 234 N$ pro Person teuer fanden.
Wir entschieden und für einen Seafood-Salat, Beef bzw. Lamm und zum Nachtisch ein Eis. Der Preis für das Menü war keinesfalls gerechtfertigt und besonders gut war es auch nicht.

Übernachtung: Opuwo Country Hotel: 58.- € p.P. Essen: 234 N$ p.P.
Gefahrenen km: ca. 180 km

Fazit Opuwo Country Lodge:
Die Standard-Zimmer sind sehr klein, aber wir wollten für eine Nacht auch nicht mehr für das bessere Zimmer zahlen.
Das Essen war viel zu teuer und auch nicht besonders gut. 😠
Der Restaurant- und Empfangsbereich der Lodge sind allerdings sehr schön und auch der Pool mit der Aussicht war klasse.
Weiß nicht, ob wir hier nochmal übernachten würden. Aber bis zum Dolomite Camp war uns die Strecke einfach zu lang.

VG Uli
Teil 2030. Juni 2013
Donnerstag, 16. Mai 2013

Nachdem die chinesische Reisegruppe ziemlich Lärm machte, standen wir schon um 6:15 Uhr auf.
Frühstück sollte es ja ab 6:30 Uhr geben. Als wir jedoch dort waren, fehlte noch die Hälfte.
Auch das Gas für die Eierspeisen war aus. 😈 Offensichtlich hatten wir heute kein Glück. 😠

Wir fuhren dann Richtung Galton Gate. Unterwegs gab es noch die Veterinärkontrolle. Aber wir hatten eh kein Fleisch dabei.
Um 10:30 Uhr waren wir dann endlich am Gate und im Etosha.
Darauf hatten wir uns jetzt schon die ganze Zeit gefreut. 🙂
Nach einigen Kilometern sahen wir schon die ersten Giraffen und viele andere Tiere.

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Am Office wollten wir noch den Eintritt zahlen, aber es war keiner da. Dann zahlen wir halt in Okaukuejo.

Wir fuhren zum ersten Wasserloch Renostervlei. Dort sahen wir schon unglaublich viele Tiere. Wir waren ganz begeistert.


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Dann gings zum Wasserloch Rateldraf. Also wir dort ankamen sahen wir ein Zebra im Sand liegen und es bewegte sich gar nicht. 😮
Armes Zebra, wahrscheinlich war es tot. 😐


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Am Wasserloch gab es auch wieder viel verschiedene Tiere.
Ob wir dieses mal Löwen sehen werden? Das blieb uns ja das letzte Jahr verwehrt.



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Als wir wieder vom Wasserloch weg fuhren, war das „tote“ Zebra weg. 😗
Gott sei Dank – es hat doch nur tief geschlafen. 😄

Anschließend fuhren wir zum Dolomite Camp. Wir kamen am Parkplatz an, parken unser Auto im Schatten und gleich kam auch schon das Golfcar mit einem netten Fahrer. Unser Chalet war noch nicht ganz fertig. So aßen wir erst mal ein tollen griechischen Salat. Dann gingen wir in unser Chalet Nr. 8. Es liegt ungefähr in der Mitte der Anlage.

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Das Zimmer:

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Der Pool:


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Eigentlich wollten wir nur schnell unser Gepäck aufs Zimmer bringen, aber dann sahen wir eine große Elefantenherde und beobachteten diese ein bisschen.

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Um 14:00 Uhr machten wir uns dann auch den Weg zum GameDrive.
Am Wasserloch Klippan war jede Menge los.

Beinahe lief uns wieder eine Giraffe vor's Auto.

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Durstige Zebras:

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Giraffen so weit das Auge reicht.

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Bin ich nicht schön?

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Dann fuhren wir zu den Wasserlöchern Luiperskop und Aasvoelba – Diese sind aber beide geschlossen.
Also drehten wir wieder um.
Am Wasserloch Klippan waren dann gar keine Tiere mehr dort – Nur noch 2 Geier und eine Giraffe.
Da hatten wir aber vorher Glück gehabt. 😗

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Um 16:00 Uhr waren wir wieder im Camp und ich sprang nochmal kurz in den Pool. Die Aussicht ist auch sehr schön.
Aber es war sehr windig und ungemütlich.
Auf dem Weg zum Chalet zurück gab es viele Klippschliefer.

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Unser Sundowner-Bier gab's auf der kleinen Terrasse. 🙂
Kurz vor 18:00 Uhr – es war ja noch nicht ganz dunkel – gingen wir zum Restaurant.
Normalerweise muss man sich ja abholen lassen. Aber wir hielten das für etwas übertrieben.

Bei den Hauptgerichten hatte man 4 Gerichte zur Auswahl.
Es gab Gurkencremesuppe, T-Bone-Steak mit Gemüse und Reis für Martin und ich entschied mich für eine gegrillte Hähnchenbrust mit Kartoffelbrei und Gemüse. Alles ausgezeichnet. 😛
Zum Nachtisch gab es einen kleinen Kuchen mit Waldfrüchten.

Nachdem Essen ließen wir uns vom „Taxi-Service“ zu unserem Chalet bringen.
Auf der Terrasse tranken wir noch unseren Wein und natürlich wieder einen Whisky.
Und wer rettet uns jetzt, wenn ein Löwe kommt????? 😮

Heute war es kühl und windig. Martin packte sogar seine Daunen-Weste aus.
Ein krasser Kontrast zu den 40 °C bei den Epupa-Falls.
Wir sind gespannt was uns morgen im Luxus-Chalet erwartet.
Die Standard-Chalets war für morgen schon ausgebucht.

Übernachtung: Dolomite Camp Standard-Chalet: 77€ HP p.P. (gebucht bei TUI)
Gefahrenen km: ca. 250 km

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