Champagner8'672 Beiträge · seit 201016. Feb. 2013 · #61
Clax schrieb:
Sooo schöne Antilopenfotos! Sag mal, sind das hinter den Red Lechwes ganz viele African Sacred Ibise??? Das sieht ja echt cool aus!!! Ich glaub, im Mai (also als Reisezeit - nicht dass jemand meint, ich wäre im Mai in der Nähe) will ich da auch irgendwann mal hin 🙂 ! Aber auch so schüren die North Gate Fotos sowohl Heimweh als auch Vorfreude auf 2013 🤪 ! Danke dafür! Und auf die Weiterfahrt nach Savuti bin ich auch schon sehr gespannt, weil.... ja vielleicht klappts ja 2014, mal schaun!
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201217. Feb. 2013 · #62
Eulenmuckel schrieb: In dem Video von Dobe Richtung Osten sieht man genau, dass ihr nicht auf der linken Straßenseite fahrt! So geht's aber nicht. Nur weil gerade kein Gegenverkahr ist, meint ihr, ihr könnt machen, was ihr wollt 😉
Au, verdammt - voll erwischt 😗 und ich hab gedacht, es merkt keiner
Eulenmuckel schrieb: Was genau habt ihr denn da für (oder gegen) Hyänen gebastelt? Eine Waffe, eine Falle?
Männer schnitzen doch soooo gerne... da hat der Axel mal ein "Abwehrstöckchen" geschnitzt 🤪
Eulenmuckel schrieb: Eine Frage: Wenn man von Third-Bridge zur Mboma Boat Station fährt, wo geht es von dort noch weiter? Ich dachte, das sei eine Sackgasse, die man wieder zurück muss.
Da gibts nen "Rundparcour" um Mboma Island, war im T4A auch gut zu erkennen. Schöne Fahrt, mal abgesehen von dem "ich setzt den Wagen jetzt mal rückwärts vor den Baum" 😵
Eulenmuckel schrieb: Kann es sein, dass ihr das Foto von der alten Fourth-Bridge gemacht habt, nachdem ihr über die neue gefahren seid? Sieht für mich wie "von der anderen Seite" aus.
Auch schon wieder erwischt, klar - erst sicher ans Ziel kommen, dann erst Fotos machen 😄
Eulenmuckel schrieb: Noch eine Frage zu eurem Dachzelt: Klappt ihr die Seitenteile (vorne und hinten am Zelt) nie hoch? Bei uns ist das Problem, dass – obwohl wir die Seiten immer hochklappen und von innen aufmachen – dennoch morgens ein so feuchtes Klima im Inneren herrscht, dass es uns oft auf den Kopf regnet.
Ihr dürft einfach nicht atmen 🤪 das geht ganz einfach, wenn's Nachts so spannend ist, dass man sich nicht traut zu atmen 😄
Im Ernst, wenn es so richtig A-kalt ist, machen wir die "Luken" erst so spät wie möglich auf, so dass die Bude nicht schon total "auskühlt" bevor wir in die Waagerechte gehen. Einfach ausprobieren. Das hängt ja immer von der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit ab.
Liebe Grüße und Danke für die Tipps und das nette Feedback Claudia
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201217. Feb. 2013 · #63
Hallo Bele,
dann geb ich doch mal Gas 😄 Im Fernsehn läuft "Schokoladenwettessen" (Wintersport), also Mütze, Schal und Handschuhe an und weiter. Bei den Ibisen hast Du natürlich recht. Ich gelobige Besserung, beim nächsten Mal muss ich mich mehr um PiepPiep kümmern und die nicht nur im Hintergrund lassen 😉
@ Panther - Danke Ihr 2, es geht auch gleich weiter, diesmal hab ich auch noch ein Video
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201217. Feb. 2013 · #64
** geschafft ** Danke für Eure Geduld 😊
31. Mai 2011
von North Gate Moremi GR nach Savuti (Chobe NP) – ca. 109 km ********************************** Wow, was ne Nacht! Eli Besuch – da ging sogar das Licht aus… Axel weckt mich, als die Elis ganz nah bei uns am Dachzelt vorbei ziehen. Das ist total spannend, wir trauen uns gar nicht zu atmen. Als einer von ihnen so nah an uns vorbei zieht, dass für einen kurzen Moment alles dunkel ist, bleibt uns fast das Herz stehen. Die halbe Nacht war das Knacken der Bäume zu hören, das gurgeln der Elis und deren “lautloses“ umherwandern. Zu hören sind auch die Hyänen, die Löwen, die Wildhunde (O.K. ich denke es waren die Schakale), die Affen in den Bäumen (müssen die sich immer zanken) und die Hippos im Wasser (das Geräusch mögen wir am liebsten). Mann wie aufregend ist das denn, trotzdem sind wir am Morgen nicht weniger ausgeruht. Heute gibt’s nur ein schnelles Müsli-Frühstück, danach machen wir uns noch mal kurz auf, zu nem Gamedrive. Da wir die halbe Nacht und während des Frühstücks die Löwen gehört haben, hoffen wir nun, diese zu sehen, vergeblich. Dafür sehen wir die Baboon-Bande, die sich von ihren Schlafplätzen in den Bäumen zur nächst gelegenen Lichtung aufgemacht hat, um sich aufzuwärmen. Süß, die Kleinen toben rum, die Großen dösen in der Morgensonne.
soooo niedlich 😘 aber auch der wird mal groß... und dann 😈
Mit dem Plan in der Hand, den uns der Camp-Mensch gestern aufgezeichnet hat, fahren wir zunächst über die Brücke am Khwai. Neu, erst ein halbes Jahr alt (wirklich?), aber wieder nur aus Holzstämmen, kein Wunder, dass die nicht allzu lange halten.
alte Brücke 😣
neue Brücke
Am anderen Ufer angekommen, treffen wir noch mal auf die Mitarbeiter des Camps, die uns berichten, dass ein Wagen bereits umgekehrt sei, wir es aber ruhig wagen sollen. Wenn nichts klappt, können wir ja zu Fuß zurückkommen, versprochen 🤢
Hier unsere "wir werden nicht absaufen" Skizze 🙄
Wenig später, nachdem wir das Khwai Village passiert haben (natürlich ohne Fotos zu machen 😈 , stehen wir vor unserer 1. Wasserdurchfahrt. Also, raus aus dem Wagen, die Lage gechecked und durch ! Geht ganz prima, doch das Herz klopft schon bis zum Hals. Bei der 2. Durchfahrt sieht die Sache ganz anders aus... waldig, muddy und ein wenig spuky, aber... was soll’s, versuchen wir es!
gaaaaanz rechts fahren 😵
Wir halten uns, wie empfohlen, gaaaaanz rechts und obwohl sich der Wagen erheblich auf die linke Seite legt und das Wasser kurzfristig bis an meine Scheibe schwappt, kommen wir hier gut durch. Jetzt allerdings ist der Puls auf 180 ! Geschafft.
sieht so einfach aus, aber wehe, wenn wir mittig gefahren wären 🤢
Der Track bis zum Hauptpad ist jetzt, obwohl es sich wie eine Irrfahrt anfühlt, leicht und so stehen wir wenig später an der neuen Brücke der Transit Strecke. Bis zur Grenze des Chobe NP haben wir unterm Strich gerade mal 1 Stunde gebraucht, eine weitere Stunde brauchen wir bis zum Gate, dabei sehen wir immer wieder Elis. Nach dem Gate (eingechecked ist schnell) kommt das schlimmste Stück. Die gut 60 Kilometer bis zum Camp gehen durch so was von tiefem Sand, das haben wir uns entspannter vorgestellt. Tatsächlich brauchen wir dafür fast 3! Stunden und nichts ist mehr an seinem Platz. Was für ein Ritt.
Drei Ausweichmanöver hatten wir auch, was gar nicht so einfach ist und der Kack-Diesel-Kanister leckt wie Sau, so dass wir uns, nach unserer Ankunft und einer kleinen Stärkung, da mal ran machen werden. Erst mal genießen wir unseren Stellplatz CV2, der ist suuuper !!! Da der Savuti läuft, stehen wir direkt am Channel und es ist so idyllisch!
Weniger idyllisch ist die Sache mit dem Diesel-Kanister 😈 die wäre fast ein Fiasko geworden. Der Plan war, den Kanister leer zu machen und anschließend sauber wieder an den Wagen zu hängen. Nicht zum Plan gehörte, dass, nachdem fast die Hälfte des Kanisters im Wagentank war, uns der Diesel sprudelnd entgegenkam. Und warum? Weil der Plastik-Einfüllstutzen vom Kanister abgerutscht ist und nun im Tankeingang hängt – Scheiße !!! O.K., tief durchatmen, überlegen und handeln. Wir haben nur einen Versuch und der muss klappen, sonst rutscht er ganz in den Tank 🤢 Mit einem Stück Draht (mit nem Haken dran) gaaaanz vorsichtig durch den Stutzen... einhaken und dann rausziehen... Luft anhalten und... Yeesss 🤩 es hat funktioniert und wir sind so was von erleichtert. Anschließend machen wir noch den Wagen und den Kanister sauber und dann ist das Thema Reservekanister durch. Wir quatschen ein bisschen mit den Nachbarn, gehen gegen 15.00h mal duschen (besser als im Dunkeln) und machen uns eine halbe Stunde später noch mal auf den Weg, rüber auf die andere Seite des Savuti Channel. Wir fahren diverse Wasserlöcher dort ab und sehen immer wieder Elis. Auch Zebras, Impalas und Co. sind zu Hauf unterwegs.
Leider aber weder Löwe noch Leopard, obwohl die heute schon gesehen wurden. Ein Löwe hat sogar vor 3 Tagen ein Zebra auf der Campsite gerissen, davon aber ist heute nichts mehr zu sehen. Also Augen auf am Savuti Channel. Zurück auf unserer Campsite CV2 genießen wir den letzten Gin (1 Fl. in einer Woche, müssen wir uns Gedanken machen 😗), Aber erst, nachdem der Eli-Besuch durch ist.
wer hat die den eingeladen 🙄
finde den Fehler 😗
da kommt der Besuch 😣
und ich bring mich mal in Sicherheit
schon nah dran
Gut, dass an unserem Baum keine Früchte mehr hängen, so geht er irgendwann zu den Nachbarn und lässt dort, nach Elefanten-Manier, den Baum wackeln. Die hatten ganz schön Schiss und haben sich den halben Abend nicht aus ihrem Camper getraut. Der Abend selber verläuft recht ruhig. Wir grillen und sitzen gemütlich am Feuer. Leider aber hört man aus der nicht allzu weiter Entfernung einen Generator brummeln. Kurz bevor wir ins Bett gehen, sehen wir in Richtung Channel mind. 3 Augenpaare leuchten. Irgendwas wartet darauf, dass wir uns verziehen. Das tun wir auch. Gegen 21.00h sind wir im Dachzelt verschwunden.
Ach ja, ich hab völlig vergessen zu erwähnen. Kommt der Eli, sollst Du Dich ruhig verhalten. Was macht Axel... kommt aus Versehen an den blöden Wagenschlüssel und... die Karre hupt, was das Zeug hält 🤢 Den Eli hat's nicht gestört (was der wohl über uns Doofis gedacht hat)
Das war jetzt ganz schön viel, sorry, aber irgendwie konnte ich nichts weg lassen.
Vielleicht kommt nachher noch der nächste Tag, denn wir bleiben einen weiteren Tag am Savuti Channel.
Guggu2'261 Beiträge · seit 201117. Feb. 2013 · #65
Hallo Claudia,
Danke für neue, spannende super schön fotografierte Kapittel. 🙂 🙂 2010 haben wir auch am Savuti Channel gecampt, seufs, will wieder hin....
Mache gerade Pause vom Schokoladewettessen in der Glotze. Der Guggu-Mann hat schon viereckige Äuglein vor lauter Wintersport gucken, aber so lange meine Landsleute so heftig abräumen, will ich nichts sagen 🙄 😗
Ich hüte heute hauptsächlich das Sofa und pflege meine "Räue" von gestern Abend. Die Guggu-Schwester mit Familie hat heute Nacht hier Pitstop auf dem Weg nach St. Anton gemacht (die armen Norweger müssen in den Alpen zum Ski fahren), und es wurde etwas feucht fröhlich. 😕 😗
Ich habe aber wieder Lust zum RB lesen, schreib bitte fleißig weiter....
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201217. Feb. 2013 · #66
Game-Drive Tag im Savuti
1. Juni 2011
Chobe NP – Savuti – ca. 85 km ************************** Ruhig war die Nacht, wenn man von dem Generator absieht. Aber trotzdem sehen wir viele verdächtige Spuren um unser Camp herum 🙄 Hyänen, die in der Nacht unser Lager durchsucht haben und Katzenspuren! Wir sind nicht sicher, ob Löwe oder Leopard, da wir nicht in der Lage sind, die Spuren zu unterscheiden und sie in dem weichen Sand nicht genau zu identifizieren sind. Anwesend sind beide, das wissen wir ja. Die Nachbarn haben gestern Abend nen Leoparden nahe ihrer Campsite gehabt und nen Löwen heute Morgen gesehen. Hätten wir auch zu gerne gesehen 😐 Wir lassen es ruhig angehen und machen uns irgendwann auf, um Tiere zu gucken.
unsere Campsite No. 2
Wir fahren diverse Wasserlöcher ab, sehen immer wieder riesige Herden Zebras, viele Giraffen, Gnus, Warzenschweine und Elis. Nur Leopard und Löwe lassen sich nicht blicken. Es riecht zwar immer verdächtig nach “Mäuschen“ und auch Geier kreisen, aber das Dickicht ist einfach viel zu dicht, um was zu sehen.
eine "kleine" Auswahl unserer Sightings 😗
Wir fahren, soweit es geht, die Marsh-Road raus, drehen aber irgendwann, weil uns auch mehrfach empfohlen wurde, auf gar keinen Fall dort rein zu fahren. Da waren unsere Nachbarn wohl taub oder wollten es nicht hören 🤪, die mussten den Wagen aus dem Marsh¬Matsch befreien und so sieht er dann auch aus (die Jungs aber auch 🤢). Gegen Mittag fahren wir zurück, machen Pause und nach ein paar Tagen auch mal wieder die Speicherkarten der Cameras leer. Gegen 15.30h sind wir wieder startklar und fahren noch mal Richtung Harveys Pan. Viele Elis, noch mal ein paar Giraffen und Zebras, natürlich auch Impalas, sind die Ausbeute.
Knotenmutter hilf 😄
rhythmische Sportgymnastik 🤪
Papa, Mama und Kind Giraffe 😘
Eli beim "Ernten" 🤪
die Super-Safari's beim Sundowner 😉
englische Woche - 1. FC Savuti, gegen Kicker Chobe 🤩
Mist Mensch, wo sind die Mietzekatzen, wenn man sie sehen will (ist ja wie zu Hause). Wir sind erst mit Einbruch der Dunkelheit zurück, bauen zügig das Dachzelt auf und machen Feuer. Heute wird mal nicht gegrillt, heute bleibt die Küche kalt, genau so kalt wie der Abend. Es wird schon wieder lausig und so sitzen wir bis 20.30h so nah es geht am Feuer und verschwinden dann im Dachzelt.
So nah wie gestern Nachmittag, war heute kein Eli auf der Campsite, im Dunkeln aber huschelt einer grasend an uns vorbei. Ach ja, die 3 Paar Augen von Gestern waren auch wieder da. Nee, keine Hyänen, nur Springhasen, hahaha und wir dachten schon... 😗 Es wird eine ruhige, wenn auch kalte Nacht !
Morgen verlassen wir Savuti in Richtung Kasane, dann geht’s zum Bootscruise auf den Chobe - das wird herrrrrrlich
Euch allen einen schöööönen Rest-Sonntag Liebe Grüße Claudia
nice_197984 Beiträge · seit 201117. Feb. 2013 · #69
Hi Claudia, auch ich sitze zwischen euch beiden im Wagen, damit ich ja nichts verpasse 😄 Obwohl, eigentlich müsste ich ja andere Dinge erledigen, du weisst schon, aber das mit den Proiritäten setzen ist so ne Sache 😕 Danke für die schönen Fotos, das muss ich mir auch mal anschauen gehen.
franzicke2'085 Beiträge · seit 201218. Feb. 2013 · #71
Guten Morgen Claudia, natürlich bin ich auch wieder aufgesprungen und mit großer Begeisterung mit euch im Moremi. Am Samstag in Kronau kannst du ja schon mal Ausschau halten, wo ich nicht bin - ansonsten sind dir ein paar Löcher im Bauch ziemlich sicher 😉 Viele Grüße, ich freu mich sehr auf mehr Franzicke
Hallo Claudia, a uch ich habe mich mucksmäuschenstill aufs Wagendach gemogelt. Schön ist Dein Bericht - und im Moremi hab ich die Luft im Dachzelt auch wieder angehalten. Gibts denn noch Katzen für Euch im Savuti? (Ich will Dich ja nicht neidisch machen, aber wir hatten 2 Löwinnen mit 2 jungen und 2 ganz jungen. Das war soooo schön, anfangs sogar ganz alleine. 🤩 ) Bin gespannt. LG, BriZA
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201218. Feb. 2013 · #73
BriZA schrieb:Gibts denn noch Katzen für Euch im Savuti?
BriZA, ganz ehrlich... Nööö 😈 Wir hatten einfach kein Glück 🙁 die Nachbarn hatten ja sogar Leo Besuch (ich glaub, es war Camp Nr. 8)
BriZA schrieb:(Ich will Dich ja nicht neidisch machen, aber wir hatten 2 Löwinnen mit 2 jungen und 2 ganz jungen. Das war soooo schön, anfangs sogar ganz alleine. 🤩 )
Natürlich bin ich da ein klitzekleines bisschen Neidisch. Zu welcher Zeit wart Ihr im Savuti?
@ Franzicke - ich freu mich schon auf die Löcher in meinem Bauch 😉
@ Bayern Schorsch - Danke für das nette Feedback
@ Nicole - hmmm, jaja ist so ne Sache mit den anderen Dinge 😗 - ich sag nur DIENSTAG ! aber, da Du ja hin und wieder auch mal abschalten musst, gibt's noch ein bisschen Ablenkung von mir 😉
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201218. Feb. 2013 · #74
es geht weiter 🤩 Oh je, ich fürchte etwas Bildlastig 😗
2. Juni 2011
vom Savuti nach: Kasane/Kazungula – ca. 165 km ************************************* Uuaaargh, schon wieder so kalt. Nur 4°C als der Wecker klingelt und natürlich noch dunkel. Wir zögern ein wenig raus, stehen dann aber auf und räumen das Dachzelt ab. Um 6.30h sind wir startklar. Wir machen bereits vor dem Frühstück einen Game Drive und hoffen, doch noch mal nen Löwen oder Leoparden zu sehen. Leider aber Fehlanzeige 😣 Bei der Kälte schlafen die bestimmt noch. Auch Elis sind um diese Zeit nicht zu sehen. Zebras, Gnus, Impalas, Riesentrappen und diverse Vögel sind aber bereits am Start.
Nun ja, nach einer Stunde fahren wir zurück und frühstücken in der Sonne. Danach machen wir uns endgültig auf den Weg, zurück in die Zivilisation. Eine knappe Stunde brauchen wir für die 28km zum nördlichen Gate des Parks (Ghoha).
Eine weitere Stunde bis Kachikau. Sandpad vom Feinsten, aber nicht so schlimm wie vor 2 Tagen auf dem Hinweg über das Mababe Gate.
In Kachikau angekommen trifft uns fast der Schlag. Hier, am A der Welt, wird doch tatsächlich ne fette Teerstraße gebaut - sogar mit Bürgersteig! Mit einem Schlag sind wir total ernüchtert. Unser Gefühl ist, nach 6 Tagen in der Wildnis, nur schwer zu beschreiben...
Einziger Vorteil: wir brauchen nicht mehr wirklich lange bis Kasane.
die ersten Elis vor Kasane
Dort angekommen, stoppen wir kurz bei Spar, kaufen Brot, Gin und TonicWater (jaaahaa, davon ernähren wir uns 😗) Danach fahren wir aber gleich weiter nach Kazungula in die Kubu Lodge. Die liegt, eigentlich ganz nett, direkt am Chobe. Da dieser aber z.Zt. einen sehr hohen Wasserstand hat, ist das Gelände etwas kleiner und lädt nicht direkt zum umherwandern ein (Vorsicht vor den Krokos). Das Gros der Anlage ist schön grün, außer der Campsites, die sind ziemlich nüchtern und klein gehalten... und staubig. Aber egal, ist ja eh nur Mittel zum Zweck.
Wir haben 2 Stunden Zeit, um uns zu sortieren, dann werden wir um kurz nach 15.00h abgeholt und nach Kasane gebracht. Dort steigen wir in ein Alu-Boot mit nem 80PS Außenborder (nur wir 2 😘) und machen eine 3 Stunden Chobe-Sunset-Boat-Cruise-Tour. Toll !!!
Wir sehen Hippos, Krokos, viele Vögel (Schreiseeadler, Kingfisher,etc.) unzählbar viele Elis, Kudus, Wasserbüffel, etc.
Die Zeit vergeht viel zu schnell für all die tollen Eindrücke. Als dann die Sonne über Namibia untergeht, werden wir zurück gebracht.
Das war wirklich ein tolles Erlebnis 😘
Als wir zurück in der Kubu-Lodge sind, machen wir uns direkt auf den Weg zum Essen. Unsere Küche bleibt heute kalt, dafür gibt’s Steak für’n Axel und Hühnchen für mich. Ist ganz lecker und auch mal ganz nett, so bekocht zu werden 😘 Über Axel’s Schnecken vorweg, könnte man streiten... 🤢 (steh ich ja nicht so drauf) Gegen 20.30h gehen wir zurück und freuen uns über die vielen Bush-Babies in den Bäumen auf dem Weg. Ihre riesigen Augen leuchten im Schein unserer Kopflampen und die lustigen Gesichter sind soooo süß. Schade, dass wir keine Camera dabei haben 😣
Morgen geht’s (geführt oder nicht 😜) zu den Victoria Falls, darauf sind wir total gespannt. Daher sind wir auch zeitig in der Waagerechten. Ein wenig störend empfinden wir die Umgebung. Es ist sehr laut. Man hört die Straße, die Hunde bellen die ganze Nacht und die Esel geben auch alles. So laut ist es nicht bei uns zu Hause. Hinzu der Hinweis aus der Lodge, dass die Einbrüche hier zunehmen. Na toll, genau das Richtige für uns. Mal sehen... wenn wir Morgen nicht so spät zurück sind, fahren wir vielleicht noch rüber ins Senyati Safari Camp.
Erlebt mit uns die Victoria Fälle, nasse Schuhe, einen Slide über die Schlucht und den ultimativen Heli-Flug über die VicFalls - im nächsten Teil
Das sind aber mal ganz tolle Bilder!!!! Einfach schööööööööööööööööön!
Guggu2'261 Beiträge · seit 201119. Feb. 2013 · #76
Ohhhh, wie schön Claudia. 🙂 So habe ich auch den Bootstrip auf dem Chobe in Erinnerung! Diese Stimmung, dieses Licht, den Sonnenuntergang und das Arche Noah Gefühl - breathtaking! Da kann es nicht zu Fotolastig sein 😉 Freu, freu auf Vic Falls....
Hab gerade Namensschilder für mich und der Guggu-Mann gebastelt - freu auch auf Kronau 😄 😄
superschöne Stimmungsbilder - mann, haben die Elis große Schnorchel 😄
Wir waren im November 2010 im Savuti, da waren die Safarizelte noch im Bau. Sind die mittlerweile fertig?
Hier ein junger und ein ganz junger :
LG, BriZA
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201220. Feb. 2013 · #78
@ BriZA - soooo süüüüüß 😘 ich glaub der November ist besser als der Mai nach einer fetten Regenzeit (beim nächsten Mal 😗)
ich mach dann auch gleich mal weiter... 😄
03. Juni 2011
von Kasane/Kazungula - Tour zu den Victoria Falls - 11 km “NON Guided Tour“ (war aber doch irgendwie “guided“) *************************************** Nach einer viel zu lauten Nacht sind wir pünktlich startklar. Wir haben vorsorglich mal das Dachzelt zusammengepackt, so dass wir ggf. heute Abend noch ins Senyati Safari Camp fahren können. Hier ist es uns eindeutig viel zu laut und ungemütlich. Kurz vor 8.30h holt Mike uns ab. Er ist für heute unser Fahrer, wie sich aber im Laufe des Tages herausstellt, auch unser Guide, der irgendwie jeden kennt, was ziemlich lustig ist und auch viel Zeit spart - wirklich angenehm. Zunächst fahren wir zur Toro Lodge, picken noch eine Mitfahrerin auf und dann geht’s los. Tiffany (aus den USA) ist nett, aber sehr speziell. Ein Typ Catcher (Axel: “aber kein Eye-Catcher“ 😗) und ziemlich verpeilt, so haben wir über Tag immer mal wieder Grund zum Schmunzeln. Nur wenige Minuten, nachdem wir losgefahren sind, passieren wir die Grenze von Botswana. Hier brauchen wir nur das Ausreisedokument abzugeben und bekommen nen Stempel in den Pass.
Auf der Zimbabwe-Seite hingegen müssen wir für die Einreise und das Visum 30,-U$ pro Person hinlegen.
Dank Mike geht das alles ziemlich schnell und so betreten wir den Boden von Zimbabwe. Jetzt sind es noch 60 km Asphaltstraße nach Victoria Falls.
Dort kommen wir gegen 10.00h an und buchen direkt bei Shearwater nen Heli Flug für heute Nachmittag... und fangen bereits hier an, unser Geld zusammen zu kratzen. Da kommt ganz schön was zusammen, aber egal, das wussten wir vorher. Gegen 10.30h schmeißt Mike uns am Eingang zu den Victoria Falls raus. Jetzt haben wir zwei Stunden Zeit, diese zu erkunden.
Leider ist es gar nicht so einfach richtig gute Fotos zu machen, da der Sambesi ziemlich viel Wasser führt. An manchen Stellen kann von Sicht gar keine Rede sein, so stark ist die Gischt.
gut, wenn man klein ist, dann werden die Füsse nicht nass 🤪
Bild mit Schirm 😄
Bild ohne Schirm 🤪
Gut nur, dass wir uns vorher mit Regenponchos eingedeckt haben, so bleiben wir einigermaßen trocken. Axel’s Schuhe allerdings haben die volle Ladung Wasser abbekommen, bei mir hing der Poncho bis über die Füsse. Einen Schirm, den wir zusätzlich mitgenommen haben, erweist sich, im Gebrauch mit der Camera, als notwendig und hilfreich. So machen wir doch noch das ein oder andere gute Bild, bevor wir nach zwei Stunden, völlig begeistert und ein wenig durchnässt, zurück am Wagen sind.
🤢
Nun fahren wir mit Mike zur Grenze nach Sambia. Wir lassen den Wagen im Grenzbereich stehen und laufen den einen Kilometer über die Grenzbrücke nach Sambia zu Fuß. Die Brücke spannt sich über den Sambesi und wird von allen gleichzeitig genutzt: Fußgänger, Autos, LKW’s und sogar die Bahn hat ein Gleis.
Auch hier scheint Mike wieder fast jeden zu kennen, so kommen wir ohne großen Aufwand, leider aber ohne Stempel im Pass, nach Sambia. Hier, zwischen Zimbabwe und Sambia spüren wir zum ersten Mal ein Gefühl von dem Afrika, das man aus den Dokus kennt: schmutzig, stinkig, schlechte Straßen und viele Menschen (klingt irgendwie total übertrieben 😗). Trotzdem sind wir fasziniert. Natürlich haben wir sofort Straßenhändler an den Fersen, natürlich nerven die mit der Zeit und natürlich kaufen wir schlussendlich doch was bei ihnen (Salatbesteck, hihihi).
Auf der anderen Seite der Brücke, wir sind jetzt in Sambia, sind wir auf einen “Gorge-Slide“ verabredet. Au weia, was tun wir bloß. Zusammen, in einem Geschirr, an einem Drahtseil, werden wir von der sambischen Seite rüber auf die simbabwische Seite sliden – ÜBER die Schlucht des Sambesi, unterhalb der VicFalls. Ein bisschen zittern uns schon die Knie, aber es ist toll und fast ein bisschen zu schnell vorbei
Nachdem wir zurück sind geht, es auch schon wieder zurück zur Grenzstation und zurück in den Ort, da wir bereits um 14.15h im Büro von Shearwater zu unserem Heli-Flug verabredet sind. Der Versuch, schnell noch was zwischen die Zähne zu bekommen scheitert, da “schnell“ ja nicht zu den afrikanischen Eigenschaften gehört. So muss ein Müsli Riegel, den wir uns auf dem Weg zum Heli Startplatz gönnen, reichen. Wir müssen nur kurz warten und dann geht’s schon los.
Kaum zu glauben, aber das ist unser 1. Heli Flug und wir sind begeistert – ist das Klasse. Total ruhig hebt der Heli ab und sofort können wir die Gischt der VicFalls in der Ferne erkennen. Atemberaubend schön ist der Anblick von oben. Unser Pilot kreist 3 oder 4x über die Fälle, so dass wir genügend Zeit haben, Bilder zu machen und die Sicht zu genießen. Leider ist aber auch hier nach 15 Minuten Schluss und wir sind wieder unten.
Dort angekommen wird uns (wir haben es befürchtet) sofort ein Video unsers Flugs angeboten, welches wir für 30U$ kaufen können. Nee, lass mal, heute nicht, außerdem haben wir unser eigenes Video gemacht und so langsam auch das Gefühl, hier genug Devisen gelassen zu haben.
Wir werden zurück ins Büro von Shearwater gebracht, wo bereits Mike und Tiffany auf uns warten, so dass wir jetzt auch die Heimreise antreten können. Auf den Souvi-Markt hatte keiner von uns Lust und für’s Museum waren wir auch nicht mehr zu begeistern, also ab nach Hause. Das dauert, mit Grenzformalitäten, Vet-Fence, etc. eine gute Stunde, so dass wir um 16.45h wieder zurück auf der Kubu Lodge sind. Prima, früh genug, um den Standort zu wechseln. Wir sind uns einig, dass wir hier nicht noch eine Nacht bleiben wollen und checken kurze Hand aus. Wir verabschieden uns noch von unseren südafrikanischen Nachbarn, die wir aller Voraussicht in zwei Tagen wieder treffen werden und fahren die 11 Kilometer, raus aus Kazungula ins Senyati Safari Camp. Wow, kaum zu glauben, als wir von der Teerstraße abbiegen und über einen Sandpad ins dahinter gelegene Valley fahren, eröffnet sich eine ganz neue Welt. Wir sind direkt hin und weg. Im Camp angekommen, lassen wir den Wagen erst mal stehen und betreten die Aussichtsplattform, die gleichzeitig eine große Bar ist.
Wir werden sogleich von Louw, dem Besitzer, begrüßt und dürfen uns nach Herzenslust hier aufhalten und uns bedienen. “Schreibt einfach auf, was Ihr getrunken habt und wir rechnen ab, wenn Ihr abreist. Alles kein Problem.“ Super, dennoch haben wir fast keine Augen für ihn, denn an der Wasserstelle hat sich gerade eine Herde Elis eingefunden. Wir trauen unseren Augen kaum, es ist noch besser hier, als von allen beschrieben.
Die aller-erste Wahl 🤩 da sind wir uns einig. Wir sollen so lange gucken, wie wir mögen (tun wir auch 😗) und bekommen anschließend unsere Campsite für die nächsten 2 Tage gezeigt. Der Donkey brennt bereits (heiß duschen, prima) und alles ist perfekt. Wir richten uns ein und kochen heute mal Nudeln mit Bolo-Rotwein-Soße. Anschließend gehen wir noch mal an das, nun beleuchtete, Wasserloch. Kaum, dass wir da sind, kommt eine Herde Büffel – Wahnsinn. Doch so schnell sie hier waren, so schnell sind sie nach dem Trinken wieder weg. Das müssen wir morgen noch mal haben, dann machen wir auch Bilder. Da uns nach dem wirklich langen und erlebnisreichen Tag die Augen zufallen, gehen wir gegen 21.00h zurück und verkriechen uns ins Dachzelt. Zuerst ganz angenehm, wird die Nacht gegen Morgen doch wieder recht frisch, außerdem bekommen wir allerhand zu hören: Schakale, Hyänen, Löwen und natürlich Elis, lassen uns in der Nacht von der Tierwelt Afrikas träumen. Sooooo schööööön 😘
Morgen gibt's nen Ruhetag (öööhmmm Eli-Tag) im Senyati Safari Camp...
wenn Ihr Lust habt, kommt doch mit auf die Besucherplattform 😄
Eulenmuckel2'097 Beiträge · seit 200620. Feb. 2013 · #79
Hallo,
Männer schnitzen doch soooo gerne... da hat der Axel mal ein "Abwehrstöckchen" geschnitzt
Das war dann wohl eher ein Zahnstocher für hinterher 😉
Da gibts nen "Rundparcour" um Mboma Island, war im T4A auch gut zu erkennen.
Wir sind bislang immer nur bis zur Bootstation und zurück gefahren. Vielleicht versuchen wir diesen Sommer auch mal die gesamte Runde.
Ihr dürft einfach nicht atmen
Ja, danke für den Tipp! Die Sache mit der Kälte lassen wir mal außen vor. Im Juli/ August ist es oft ziemlich frisch. Aber neben dem Frieren jetzt auch noch nicht mehr atmen, ist irgendwie keine Option 😉
franzicke2'085 Beiträge · seit 201220. Feb. 2013 · #80
WOW - Claudia, ich bin echt hinundweg!!! Aber was deine Einladung zur Plattform betrifft, könnte man auch sagen: ich bin schon da 😉 Und nimm dir am besten nach Kronau auch 'n Riegel mit, damit du dir die Löcher im Bauch einigermaßen stopfen kannst ... Begeisterte Grüße Franzicke