@ Fleur - Schade, dass Ihr im Camp Kwando so ein Pech hattet 🙁 Wenn's voll ist, gefällt es uns auch so überhaupt gar nicht, aber das weiß man vorher ja nie so genau. Ich sag dann schon mal: da müssen wir noch mal hin, da hab ich noch ne Rechnung offen 😉 (kann aber auch in die Buxe gehen)
@ Kathy - es geht sofort weiter 😄
@ all - sorry, ich hab's am WE irgendwie nicht geschafft 😊
07. Juni 2011
Von Kongola (Camp Kwando) nach Diwundu (Ngepi) - ca. 235 km
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Aaaahhh, richtig gut geschlafen. Die Pumpe vom Pool wurde auch abgeschaltet, so dass wir sagen können: so ruhig war’s schon lange nicht mehr. Gemütlich lassen wir den Morgen angehen, wir haben es heute ja nicht wirklich weit. Gegen 8.15h zahlen wir die Zeche, lassen uns dabei von Riaan den schönsten Weg Richtung Etosha zeigen (wow, da bräuchten wir noch ne Woche zusätzlich 😗 ) und amüsieren uns köstlich über den kleinen, roten Kater, der soeben eine Maus “erspielt“ hat 😘 . Auch über Riaans Hund, der ja gestern bereits die Bootstour mitgemacht hat, müssen wir schmunzeln. Hat er doch heute Morgen die Ibise vom Rasen gejagt, mit einem Tempo, das wir ihm gar nicht zugetraut hätten 🙄
Hagedasch Ibis
musste ich aber erst mal "googeln" 🤪

Hmmm, der Abschied hier fällt uns fast ein bisschen schwer, haben wir uns doch richtig wohl gefühlt. Es war soooo nett, so unvermutet nett und wir sind froh, dem Tipp unserer südafrikanischen Nachbarn (Kubu Lodge) gefolgt zu sein. Und, was lernen wir daraus: es ist immer gut, sich mit anderen Reisenden auszutauschen, so bekommt man vielleicht das ein oder andere Juwel in die Finger. Um 8.30h fahren wir zunächst die 25km über die Gravelroad, halten aber kurz vor der Einmündung auf den Caprivi Highway an einem Craft Market und decken uns mit ein paar Souvis ein. Dann geht’s für die nächsten 200km über den Asphalt. Boäääh, ist das öde ! das gibt’s doch gar nicht. Dabei brauche wir nur gut 2 Stunden bis wir die Bagani Brücke über den Okavango erreichen, direkt dahinter abbiegen und wenig später auf dem Weg zu den Popa Falls sind. Beim Bezahlen des Eintrittsgeldes werden wir darauf hingewiesen, dass es sich hierbei eher um Rapids als um Falls handelt (um Enttäuschungen zu vermeiden). Außerdem hat das letzte Hochwasser ein wenig Schaden angerichtet, so dass wir statt der üblichen 90,-N$ nur je 20,-N$ zahlen brauchen. Wir laufen die paar Meter runter zum Wasser, finden den ein oder anderen Pfad, lassen uns aber von den riesigen Hippo-Spuren abschrecken 😣 und gehen zum Hauptstrom. Der Okavango ist schon ziemlich breit, die Rapids nicht besonders wild und leider kommt auch die Sonne von vorn, daher haken wir das ganze nach einer Stunde ab und fahren weiter nach Ngepi.
Die ganze Gegend hier ist noch ziemlich matschig, was auf das gerade zurück liegende Hochwasser zurück zu führen ist. Das Camp aber ist gut zu erreichen und wir sind begeistert. Voll die Öko-Kommune (hätte auch in NZL sein können), wird überall auf den Schutz der Erde hingewiesen, richtig witzig gemacht.
Wir können es uns nicht verkneifen, auf dem Dining Deck (ner Plattform über dem Okavango), nen Kudu-Burger zu essen (sehr lecker). Dabei genießen wir die Aussicht und beobachten, wie ein Schreiseeadler sich einen Fisch aus dem Okavango greift.
Danach beziehen wir unsere Campsite, müssen, nein möchten aber noch mal umziehen, da die uns zugewiesene Campsite Nr. 2 zu klein, zu dunkel und zu verwachsen ist, so dass wir das Dachzelt nicht richtig hoch bekommen - “kein Problem, dann geht Ihr einfach auf Nr. 3“. Fein, alles funzt und schon wenig später sitzen wir am Okavango und trinken Kaffee. O.K., wir könnten auch am Rhein oder an der Mosel sitzen 🤩 neee, wat schöööön.
das nenn ich mal ein "Thron" 😄
Jetzt wollen wir uns aber auch noch die, zum Okavango hin offenen, “Treehouses“ ansehen. Wow, nicht schlecht. Schlafwandeln wäre hier zwar nicht ratsam, da sich die offene Holzterrasse ohne Geländer direkt über dem Fluss befindet. Offene Dusche, eine Zinkwanne als Waschbecken, alles ziemlich klasse gemacht.
Zurück an unserer Campsite bewaffnen wir uns noch mal, nachdem wir nen Sundowner geschlürft haben, mit der Camera und gehen zum Aussichtsdeck. Hier gibt’s dann noch nen Gin-Tonic (Malaria Prophylaxe) und ein paar Bilder, leider aber nichts wirklich Spektakuläres.
nicht wirklich groß, sieht aber gefährlich aus 🤪
Um 18.30h schmeißen wir das Feuer an und eine knappe Stunde später gibt’s Beinscheibe vom Kudu (oder war’s Impala?)... jedenfalls ist’s nicht so der Hit, da ziemlich sehnig. Allerdings waren wir vorgewarnt, denn bei “Mario’s Meat Market“ kommt solches Fleisch nur für den Stew in den Topf 😣 Naja, der Versuch war’s wert und so bekommen heute die Crocs unsere Reste (und nicht zu knapp) und verschonen dafür uns 😗
Die Hippos am Flusses sind ziemlich laut, so dass wir das Gefühl haben, sie sitzen direkt neben uns, tatsächlich aber grasen sie auf der anderen Seite des Flusses und werden uns wohl in Ruhe schlafen lassen. Nach Ruhe hört es sich allerdings im Moment nicht an, denn die Zikaden sind so laut (es hätte auch ein CO-Melder sein können), dass man glaubt, an einem Tinnitus zu leiden. Komisch nur, dass Generator und Co. uns so richtig nerven, die hammerlauten Zikaden aber so gar nicht. Daher haben wir eine wunderbare, friedliche und angenehm milde Nacht... (das soll sich ab Morgen ändern)
Da der Tag ja zum Großteil nur aus Fahrerei (hä? nicht wirklich) Kaffee und Malaria-Propylaxe bestand und auch wenig Bildlastig war (ist ja so gar nicht meine Art
😗), nehm ich Euch gleich noch mit auf die Weiterfahrt...
es geht in den Etosha NP 🤩 und dann gibt's auch wieder viele Bilder 😊
Also bis gleich
Claudia