Air Namibia: Flugplanänderungen
Und noch ein Beitrag aus der heutigen AZ:
http://www.az.com.na/wirtschaft/das-ruiniert-namibia.163640.php
http://www.az.com.na/wirtschaft/das-ruiniert-namibia.163640.php
Hallo,
Air Namibia war bisher für keine Allianz als Partner interessant und solange andere Airlines nicht nach Windhoek fliegen dürfen, wird das auch so bleiben. Mit dem Zustand der bisherigen A340 hätten sie sich auch für jede Allianz disqualifiziert.
Wenn es stimmt, das ein Versorgungsfahrzeug gegen die Tür gerammelt ist, dann ist Air Namibia auch nicht ursächlich für die aktuellen Probleme verwantwortlich. Das das dann in so ein Fiasko ausartet, liegt zum einen daran, dass Air Namibia eigentlich zu klein ist, um am Markt lebensfähig zu sein. Mit nur 1-2 Langstreckenflugzeugen hat man eben keine Reserven. Verschärfend kommt dann immer die unprofessionelle Kommunikation hinzu.
@Swakop: Deutsches Recht gilt zwar nicht in Namibia, aber Air Namibia muss sich einer Menge deutscher und europäischer Gesetze/Verordnungen unterwerfen, wenn sie in Deutschland bzw. Europa landen wollen. Dazu gehören zumindest für die Flüge in Richtung FRA-WDH auch die Entschädigungsregelungen gemäß EU-Verordnung 261/2004. Nach Reduzierungen will Ryanair nun in Deutschland wieder wachsen. Und die zahlen nach x verlorenen Prozessen auch die Entschädigungen nach EU 261/2004 - dafür weisen sie wie üblich aber auch wieder eine Extragebühr auf der Rechnung aus (EU 261-Entgelt: 2.00 EUR/Strecke) 😎
Beste Grüße
Guido
robertz schrieb:Wieso bucht AN bei solchen Mega-Verspätungen die Paxe nicht auf andere Linien um?Air Namibia ist nicht in eine Allianz wie die Star Alliance eingebunden. Wenn es z.B. bei Lufthansa ein Problem bei JNB-Flügen gibt, können die auf 6 oder 7 andere Fluggesellschaften umbuchen, die Deutschland über Ihre jeweiligen Drehkreuze mit Johannesburg verbinden und mit denen sie über die Star Alliance ohnehin vertraglich verbunden sind. AN ist (abgesehen von ein paar marginalen Code-Sharings) Einzelkämpfer am Markt.
Air Namibia war bisher für keine Allianz als Partner interessant und solange andere Airlines nicht nach Windhoek fliegen dürfen, wird das auch so bleiben. Mit dem Zustand der bisherigen A340 hätten sie sich auch für jede Allianz disqualifiziert.
robertz schrieb:Es verkehren doch täglich etliche Flieger zwischen dem südlichen Afrika und Europa. Wäre das im Endeffekt nicht billiger für AN, als alle Paxe in 5-Sterne-Unterkünften unterzubringen, in diesem Fall sogar für 2 Nächte?AN zahlt für die Hotelübernachtungen in Frankfurt sicher nur einen Bruchteil der offiziellen Raten - wahrscheinlich unter 100 EUR. Und jedes Routing über Johannesburg hätte auch mindestens 4 Stunden Verspätung bedeutet, so dass die 600 EUR Entschädigung pro Passagier auch dann fällig geworden werden. Kurzfristig (wenn man zerstörtes Vertrauen etc. außen vor lässt) war das so sicher die günstigste Option und betriebswirtschaftlich kann man da keinen Vorwurf machen.
Wenn es stimmt, das ein Versorgungsfahrzeug gegen die Tür gerammelt ist, dann ist Air Namibia auch nicht ursächlich für die aktuellen Probleme verwantwortlich. Das das dann in so ein Fiasko ausartet, liegt zum einen daran, dass Air Namibia eigentlich zu klein ist, um am Markt lebensfähig zu sein. Mit nur 1-2 Langstreckenflugzeugen hat man eben keine Reserven. Verschärfend kommt dann immer die unprofessionelle Kommunikation hinzu.
robertz schrieb:Möchte nicht wissen, was für Schadenersatzforderungen hier auf AN zukommen.Kann und wird denen völlig egal sein. Das zahlt zuverlässig der namibische Steuerzahler. Namibische Staatsunternehmen sind auch per Gesetz verpflichtet, jährlich Geschäftsberichte zu publizieren. Air Namibia und andere SOEs halten sich einfach nicht dran. Politik und Justiz sorgen nicht dafür, dass diese Gesetze eingehalten werden. Wo die Transparenz fehlt, da fehlt auch Kontrolle und am Ende Verantwortung. Im aktuellen Fall zahlt ja vielleicht auch mal die Versicherung des Ground Services, sofern da wirklich ein Versorgungsfahrzeug die Tür gerammt hat.
@Swakop: Deutsches Recht gilt zwar nicht in Namibia, aber Air Namibia muss sich einer Menge deutscher und europäischer Gesetze/Verordnungen unterwerfen, wenn sie in Deutschland bzw. Europa landen wollen. Dazu gehören zumindest für die Flüge in Richtung FRA-WDH auch die Entschädigungsregelungen gemäß EU-Verordnung 261/2004. Nach Reduzierungen will Ryanair nun in Deutschland wieder wachsen. Und die zahlen nach x verlorenen Prozessen auch die Entschädigungen nach EU 261/2004 - dafür weisen sie wie üblich aber auch wieder eine Extragebühr auf der Rechnung aus (EU 261-Entgelt: 2.00 EUR/Strecke) 😎
Beste Grüße
Guido
travelNAMIBIA schrieb:Aber da fängt es meistens an. Das Geld fehlt um die Flieger ordentlich in Schuß zu halten. Ein Armutszeugnis!
Und nur so am Rande. Lichter, Sitzkomfort etc. sind keine sicherheitsrelevanten Dinge.
travelNAMIBIA schrieb:Wenn AN auf die schwarze Liste gesetzt wird dann muß das kein Armutszeugnis für LH sein,sondern eher wahrscheinlicher das fehlende Geld und vielleicht auch unbezahlte Rechnungen! Wenn das aber so wäre hätte LH bestimmt schon die Reißleine gezogen und den Flieger 'gegrounded', da ich mir nicht vorstellen kann das sie Reparaturen nicht durchführen welche erforderlich sind für die absolute Sicherheit.
Was auch indirekt ein Armutszeugnis für Lufthansa Technik wäre, da die die Hauptwartungen durchführen.
Best Regards
Adolf
Conservation is our passion!
Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'!
Sponsor of Desert Elephant Conservation.
Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA.
Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
Hallo,
der Flug heute morgen ab Windhuk scheint doch etwas später gestartet zu sein. Der Flug FRA-WDH heute Abend dürfte deshalb etwa 1,5 Stunden Verspätung haben und infolge dessen der Flug FRA-WDH morgen Abend ca. 3 Stunden (durch Tages-Rückflug und Tankstop in Luanda verliert AN morgen zwangsweise 1,5-2,5 Stunden gegenüber Flugplan). Ab Mittwoch wäre dann wieder ein normaler Flugbetrieb möglich.
Beste Grüße
Guido
der Flug heute morgen ab Windhuk scheint doch etwas später gestartet zu sein. Der Flug FRA-WDH heute Abend dürfte deshalb etwa 1,5 Stunden Verspätung haben und infolge dessen der Flug FRA-WDH morgen Abend ca. 3 Stunden (durch Tages-Rückflug und Tankstop in Luanda verliert AN morgen zwangsweise 1,5-2,5 Stunden gegenüber Flugplan). Ab Mittwoch wäre dann wieder ein normaler Flugbetrieb möglich.
Beste Grüße
Guido
Hi zusammen,
der Flug heute Abend geht um 21 statt 19:10, somit dürften der Tagesflug morgen auch etwa 1-2 Stunden verspätet sein.
Grüße aus Windhoek
Christian
der Flug heute Abend geht um 21 statt 19:10, somit dürften der Tagesflug morgen auch etwa 1-2 Stunden verspätet sein.
Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Hi zusammen,
Air Namibia ist ohne große Verspätung heute Morgen gen FRA abgehoben.
Heute wurde bekannt, dass die Verbindung nach Accra im April eingestellt wird. Zudem bemüht sich AN darum, dass die neuen Airbus bereits im August ausgeliefert werden (anstatt November).
Viele Grüße aus de 39 Grad heißen Windhoek
Christian
Air Namibia ist ohne große Verspätung heute Morgen gen FRA abgehoben.
Heute wurde bekannt, dass die Verbindung nach Accra im April eingestellt wird. Zudem bemüht sich AN darum, dass die neuen Airbus bereits im August ausgeliefert werden (anstatt November).
Viele Grüße aus de 39 Grad heißen Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Danke, Christian, für die immer wieder interessanten, breaking news.
Habe noch eine Frage, die vielleicht einer der hiesigen Experten beantworten kann. Was passiert eigentlich mit den Morgen-Maschinen von AN, die hier - so sie pünktlich sind - in aller Herrgottsfrühe landen bis zum nächsten Start? Der ist ja in der Regel abends. Werden die Maschinen während der Zeit gewartet? Oder fliegen die noch mal irgendwo in Europa hin und wieder zurück? Laut AN-Flugplan wohl nicht.
Habe noch eine Frage, die vielleicht einer der hiesigen Experten beantworten kann. Was passiert eigentlich mit den Morgen-Maschinen von AN, die hier - so sie pünktlich sind - in aller Herrgottsfrühe landen bis zum nächsten Start? Der ist ja in der Regel abends. Werden die Maschinen während der Zeit gewartet? Oder fliegen die noch mal irgendwo in Europa hin und wieder zurück? Laut AN-Flugplan wohl nicht.
Hallo Robertz,
die stehen in FRA bzw. WDH den Tag rum. Genau das ist ja eines - der doch vielen - Probleme von Air Namibia. Eine Maschine die am Boden steht verdient kein Geld. In aller Regel sollte diese max. 1 Stunde nach/vor jedem Flug am Boden sein... Deshalb plant AN ja auch die neuen Maschinen ab Ende des Jahres anderweitig einzusetzen... im Gespräch ist z.B. eine Direktverbindung nach Dubai.
Viele Grüße
Christian
die stehen in FRA bzw. WDH den Tag rum. Genau das ist ja eines - der doch vielen - Probleme von Air Namibia. Eine Maschine die am Boden steht verdient kein Geld. In aller Regel sollte diese max. 1 Stunde nach/vor jedem Flug am Boden sein... Deshalb plant AN ja auch die neuen Maschinen ab Ende des Jahres anderweitig einzusetzen... im Gespräch ist z.B. eine Direktverbindung nach Dubai.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Hallo Christian,
WDH für andere Airlines zu öffnen und für die dann die Anschlussflüge abzuwickeln, dürfte noch die realistischste Option sein, die dann aber zwangsweise erhöhten Wettbewerbsdruck für FRA-WDH-Flüge brächte.
Zur Not können sie ja bis November mit den rumstehenden A319 2 mal täglich mit 2 Zwischenstops FRA-WDH fliegen. 🤢
Beste Grüße
Guido
travelNAMIBIA schrieb:Heute wurde bekannt, dass die Verbindung nach Accra im April eingestellt wird. Zudem bemüht sich AN darum, dass die neuen Airbus bereits im August ausgeliefert werden (anstatt November).Muss man daraus dann schließen, dass die sich ansonsten bisher noch nicht um Ersatz gekümmert haben? Das die ab Sommer bis Oktober/November sonst keine Langstreckenflugzeuge haben, ist ja seit einem Jahr bekannt.
travelNAMIBIA schrieb:die stehen in FRA bzw. WDH den Tag rum. Genau das ist ja eines - der doch vielen - Probleme von Air Namibia. Eine Maschine die am Boden steht verdient kein Geld. In aller Regel sollte diese max. 1 Stunde nach/vor jedem Flug am Boden sein...Problematischer bei Air Namibia dürften eher die massiv gesteigerten Kapazitäten im Kurz- und Mittelstreckenbereich sein. Früher hatten sie 2 B737 und den Beechcraft-Kleinkram. Jetzt haben sie 4 Embraer und dazu kommen noch 4 A319. Das sind verdreifachte Passagier-Kapazitäten, aber alle möglichen Strecken werden gestrichen oder in der Frequenz reduziert, weil sie nicht ausgelastet sind und sich nicht rechnen. So stehen die neuen Flugzeuge nur herum und verbrennen Geld. Wie man diese Flugzeuge zukünftig auslasten will, dürfte höchst fraglich sein. Der Expansionsplan ist vorerst gescheitert.
WDH für andere Airlines zu öffnen und für die dann die Anschlussflüge abzuwickeln, dürfte noch die realistischste Option sein, die dann aber zwangsweise erhöhten Wettbewerbsdruck für FRA-WDH-Flüge brächte.
Zur Not können sie ja bis November mit den rumstehenden A319 2 mal täglich mit 2 Zwischenstops FRA-WDH fliegen. 🤢
Beste Grüße
Guido
Hi Guido,
Also die Embraer bedienen ja jetzt alle National- und die kleineren Regionalstrecken, die A319 Johannesburg, Kapstadt, Luanda (und noch Accra). Ich denke die sind ganz gut ausgelastet (also was "in der Luft"-Zeit angeht - wie es mit Sitzplätzen aussieht weiß ich nicht), denn ich sehe wenn ich in Eros fliege fast nie einen der Embraer rumstehen.
Viele Grüße
Christian
ist ja seit einem Jahr bekannt.eher seit 10 Jahren mit Beginn der Leasingperiode sollte es klar sein... 😉
Also die Embraer bedienen ja jetzt alle National- und die kleineren Regionalstrecken, die A319 Johannesburg, Kapstadt, Luanda (und noch Accra). Ich denke die sind ganz gut ausgelastet (also was "in der Luft"-Zeit angeht - wie es mit Sitzplätzen aussieht weiß ich nicht), denn ich sehe wenn ich in Eros fliege fast nie einen der Embraer rumstehen.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Hi Guido und Christian,
ich blicke leider nicht so durch, wie ihr beiden. Ist es richtig, was die AZ gestern geschrieben hat:
"Die zweite Maschine, die zwischen Windhoek und Frankfurt/M. verkehrt, wurde lange Zeit vor der Rückgabefrist an den Leasingpartner außer Betrieb genommen, um Kosten zu sparen."
Und solldas der Zustand sein bis zu unserem Flug ende Juni?
Gruß Reinhard
ich blicke leider nicht so durch, wie ihr beiden. Ist es richtig, was die AZ gestern geschrieben hat:
"Die zweite Maschine, die zwischen Windhoek und Frankfurt/M. verkehrt, wurde lange Zeit vor der Rückgabefrist an den Leasingpartner außer Betrieb genommen, um Kosten zu sparen."
Und solldas der Zustand sein bis zu unserem Flug ende Juni?
Gruß Reinhard
Hallo Reinhard,
so ist es. Es wird nun der etwa 10 Wochen dauernde Final-Check vor der Rückgabe an den Verleaser gemacht und das war es dann. Die zweite Maschine, die jetzt in Betrieb ist, geht dann glaube ich Ende Juni bei AN außer Betrieb. Für die Übergangszeit muss AN dann sicher eine/zwei Maschinen chartern (denn dann soll ja wieder 6-7x pro Woche geflogen werden).
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
P.S. Lustig ist auch, dass AN 3x so viel für Jet A1 in Luanda bezahlt wie in Windhoek - komisch, dass Angola für den günstigen JEt A1 welweit bekannt ist...
so ist es. Es wird nun der etwa 10 Wochen dauernde Final-Check vor der Rückgabe an den Verleaser gemacht und das war es dann. Die zweite Maschine, die jetzt in Betrieb ist, geht dann glaube ich Ende Juni bei AN außer Betrieb. Für die Übergangszeit muss AN dann sicher eine/zwei Maschinen chartern (denn dann soll ja wieder 6-7x pro Woche geflogen werden).
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
P.S. Lustig ist auch, dass AN 3x so viel für Jet A1 in Luanda bezahlt wie in Windhoek - komisch, dass Angola für den günstigen JEt A1 welweit bekannt ist...
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Danke, Christian,
ich hatte geglaubt, dass die Maschine nach dem Check noch mal fliegt. Du kennst ja unsere Daten, das wird echt interessant. Ich weiß noch gar nicht, ob es sich lohnt, Plätze zu reservieren. Letztes Jahr hatten wir ja Ähnliches. Die Reservierung war hinfälllig, weil wir mit einer gecharterten portugiesischen Maschine fliegen mussten. Nur durch Glück konnten wir dann noch in der Maschine die Plätze reservieren, weil das Frnkfurter Büro mal pfiffiger war als das in WDHK-
Gruß Reinhard
ich hatte geglaubt, dass die Maschine nach dem Check noch mal fliegt. Du kennst ja unsere Daten, das wird echt interessant. Ich weiß noch gar nicht, ob es sich lohnt, Plätze zu reservieren. Letztes Jahr hatten wir ja Ähnliches. Die Reservierung war hinfälllig, weil wir mit einer gecharterten portugiesischen Maschine fliegen mussten. Nur durch Glück konnten wir dann noch in der Maschine die Plätze reservieren, weil das Frnkfurter Büro mal pfiffiger war als das in WDHK-
Gruß Reinhard
Hallo,
in dem heutigen AN-Artikel der AZ sagtFrau Lehrerin Geschäftsführerin Namases nun, dass die Leasingverträge für die A340 erst Ende des Jahres auslaufen. Vor Kurzem haben die noch etwas anderes erzählt. Wenn denn die heutige Angabe stimmt, entfällt das Problem mit der nötigen Übergangslösung und es wäre etwas mehr Sicherheit da.
http://www.az.com.na/tourismus/branche/accraflug-wird-eingestellt.163662.php
@Reinhard: wenn es möglich und nicht gerade kostenpflichtig ist, würde ich immer so früh wie möglich Sitzplätze reservieren.
Beste Grüße
Guido
in dem heutigen AN-Artikel der AZ sagt
http://www.az.com.na/tourismus/branche/accraflug-wird-eingestellt.163662.php
@Reinhard: wenn es möglich und nicht gerade kostenpflichtig ist, würde ich immer so früh wie möglich Sitzplätze reservieren.
Beste Grüße
Guido
Zitat aus der AZ Namibia von heute:
„Mitten in der Nacht erfuhren wir, dass wir um 4 Uhr beim Flughafen sein müssen, da die Maschine um 6 Uhr abfliege. Die anderen Kollegen mussten um 1 oder 2 Uhr dort sein, weil ihre Gäste verspätet dann ankamen“, sagte ein übermüdeter und verärgerter Reiseleiter, der namentlich nicht genannt werden wollte. Die Urlauber sind allem Anschein nach abgeflogen, weil man nichts mehr von ihnen gehört hat, nachdem sie beim Flughafen abgeladen wurden.
Zitatende
Soll das ein Witz sein oder glauben die, die Touris hätten sich in Luft aufgelöst? 😈
„Mitten in der Nacht erfuhren wir, dass wir um 4 Uhr beim Flughafen sein müssen, da die Maschine um 6 Uhr abfliege. Die anderen Kollegen mussten um 1 oder 2 Uhr dort sein, weil ihre Gäste verspätet dann ankamen“, sagte ein übermüdeter und verärgerter Reiseleiter, der namentlich nicht genannt werden wollte. Die Urlauber sind allem Anschein nach abgeflogen, weil man nichts mehr von ihnen gehört hat, nachdem sie beim Flughafen abgeladen wurden.
Zitatende
Soll das ein Witz sein oder glauben die, die Touris hätten sich in Luft aufgelöst? 😈
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Danke Guido,
das haben wir bisher auch im Januar gemacht, nur diesmal gedacht, bei dem Chaos warten wir bis Ende Februar.
Der Artikel von heute in der AZ lässt doch die Option offen, mit den beiden Maschinen nach dem großen Check noch zu fliegen, oder?
Gruß von
Reinhard
das haben wir bisher auch im Januar gemacht, nur diesmal gedacht, bei dem Chaos warten wir bis Ende Februar.
Der Artikel von heute in der AZ lässt doch die Option offen, mit den beiden Maschinen nach dem großen Check noch zu fliegen, oder?
Gruß von
Reinhard
Auch wenn es hier im Forum mittlerweile viele Passagiere gibt, die sich ernsthaft überlegen nicht mehr bei Air Namibia zu buchen und stattdessen South African Airways zu wählen, sei erwähnt, dass es dieser Fluggesellschaft ebenfalls alles andere als gut geht. Mehrmals musste innerhalb der letzten Monate der Staat eingreifen, um ein Grounding der Staatsairline aus dem Nachbarland zu verhindern. Wenn sich dort ebenfalls nicht bald etwas ändert, sieht es düster um die Zukunft von SAA aus. Die Spritrechnungen konnten ebenfalls teilweise nicht mehr bezahlt werden...
Links:
http://www.aerotelegraph.com/chaos-south-african-airways-ruecktritt-aufsichtsrat-kapitalspritze
http://www.aerotelegraph.com/staat-rettet-south-african-airways
http://www.aerotelegraph.com/south-african-airways-saa-erhaelt-staatshilfe-mehrere-millionen
Links:
http://www.aerotelegraph.com/chaos-south-african-airways-ruecktritt-aufsichtsrat-kapitalspritze
http://www.aerotelegraph.com/staat-rettet-south-african-airways
http://www.aerotelegraph.com/south-african-airways-saa-erhaelt-staatshilfe-mehrere-millionen
Eine Umbuchung würde also bedeuten, vom Regen in die Traufe zu kommen! 🙁
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Hallo,
Air Namibia macht seit 20 Jahren nur Verlust.
SAA hatte in den letzten Jahren auch mal Jahre mit Gewinn abgeschlossen.
Air Namibia bekommt pro Jahr hunderte Millionen Steuerzahlergeld als Subventionen direkt geschenkt. Dieses Jahr braucht man pro Dollar Umsatz anscheined noch ungefähr einen Dollar an Subventionen vom Staat dazu. Das ist eine völlig absurde Relation.
SAA bekommt (zumindest in letzter Zeit) lediglich Bürgschaften vom Staat und nimmt damit Kredite am Markt auf.
Air Namibia hat eine Größe, mit der sie am Markt nicht aus eigener Kraft überlebensfähig sind.
SAA hat mit grob 100 Flugzeugen und ca. 10 Mio. Passagieren im Konzern eine lebensfähige Größe.
Das heißt natürlich nicht, dass es mit SAA nicht auch den Berg runter gehen kann und am Ende die Pleite steht. Und ich bin natürlich kein Insider, aber bei SAA scheint von außen betrachtet eine sanierbare Basis da zu sein. Bei Air Namibia sehe ich das aktuell nicht. Und müsste sich Air Namibia so knüppelharter Konkurrenz wie SAA auf Strecken nach Johannesburg stellen, dann würde es noch weitaus desaströser bei AN aussehen.
Beste Grüße
Guido
raytheon schrieb:Auch wenn es hier im Forum mittlerweile viele Passagiere gibt, die sich ernsthaft überlegen nicht mehr bei Air Namibia zu buchen und stattdessen South African Airways zu wählen, sei erwähnt, dass es dieser Fluggesellschaft ebenfalls alles andere als gut geht. Mehrmals musste innerhalb der letzten Monate der Staat eingreifen, um ein Grounding der Staatsairline aus deDie haben aktuell auch Probleme, aber das ist trotzdem nicht mit Air Namibia vergleichbar.
Air Namibia macht seit 20 Jahren nur Verlust.
SAA hatte in den letzten Jahren auch mal Jahre mit Gewinn abgeschlossen.
Air Namibia bekommt pro Jahr hunderte Millionen Steuerzahlergeld als Subventionen direkt geschenkt. Dieses Jahr braucht man pro Dollar Umsatz anscheined noch ungefähr einen Dollar an Subventionen vom Staat dazu. Das ist eine völlig absurde Relation.
SAA bekommt (zumindest in letzter Zeit) lediglich Bürgschaften vom Staat und nimmt damit Kredite am Markt auf.
Air Namibia hat eine Größe, mit der sie am Markt nicht aus eigener Kraft überlebensfähig sind.
SAA hat mit grob 100 Flugzeugen und ca. 10 Mio. Passagieren im Konzern eine lebensfähige Größe.
Das heißt natürlich nicht, dass es mit SAA nicht auch den Berg runter gehen kann und am Ende die Pleite steht. Und ich bin natürlich kein Insider, aber bei SAA scheint von außen betrachtet eine sanierbare Basis da zu sein. Bei Air Namibia sehe ich das aktuell nicht. Und müsste sich Air Namibia so knüppelharter Konkurrenz wie SAA auf Strecken nach Johannesburg stellen, dann würde es noch weitaus desaströser bei AN aussehen.
Beste Grüße
Guido