dino727 Beiträge · seit 200824. Juli 2012 · #41kowo schrieb:Hallo Birgit,
Für die (meisten) anderen: ich frag mich ganz ehrlich wer von Euch eigentlich in Windhoek wohnt, wohnte oder mal längere Zeit als zur Ankunft/Abfahrt des Urlaubes hier verbracht hat. Miss Ellie? Sicher, Windhoek ist nicht Nairobi und da fand ich es echt ungemütlich. Aber zunächst mal kann man Windhoek mit keiner deutschen (oder schweizer oder österreichischen) Stadt vergleichen. Schon gar nicht mit z.B. Berlin, welches ungefähr zehn mal so gross ist.
Eigentlich wollte ich zu diesem Thread nichts schreiben, aber an dieser Stelle dann doch mal Danke für diesen wirklich konstruktiven Beitrag!!
Ich frag mich wirklich was einige hier geraucht haben, wenn sie eine Posterin so anblaffen, bloss weil sie eine Frage stellt, die zumindest nach Konsultation der Seiten des Auswärtigen Amtes und auch der einschlägigen Reiseführer nun nicht komplett aus der Luft gegriffen ist!!!
Nebenbei würde ich in keinem europäischen Land meine Auto unbewacht lasssen, wenn dessen Inhalt das zig-Fache eines Jahresgehaltes eines Durschnittseinwohners beträgt!!!
kleinerhase78229 Beiträge · seit 201124. Juli 2012 · #42Ehrlich gesagt geht mir der Hut hoch bei Aussagen wie "wenn Du Dir darüber Gedanken machst bleib doch zu Hause".
Ist es verboten, ein bioßchen Vorsicht walten zu lassen? Sich zu informieren? Vorsicht ist nunmal besser als Nachsicht und ich frag hier lieber einmal zuviel, kann dann aber ggf. von Erfahrungen anderer profotieren und Situationen besser einschätzen,als mich hinterher zu ärgern und mir zu denken, dass ich eine Situation ggf. hätte vermeiden können, wenn ich besser informiert gewesen wäre.
Und ja, auch wir haben auf uinseren Reisen gern Kontakt zu den dort lebenden Menschen und auch wir haben noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.
Dennoch bin ich an der Stelle vorsichtig, wo ich weiß dass der Wert meiner Kamera dort eine Familie für Wochen oder Monate ernähren kann. Sows weckt nunmal Begehrlichkeiten, und das kann man nichtmal jemandem verübeln......
andreas4069972 Beiträge · seit 201224. Juli 2012 · #43kleinerhase78 schrieb:Ehrlich gesagt geht mir der Hut hoch bei Aussagen wie "wenn Du Dir darüber Gedanken machst bleib doch zu Hause".
....
Wenn hier jemand nach der Sicherheit fragt ( habe ich mir auch schon erlaubt!) kommen einige recht seltsame Kommentare.
Wenn mich jemand nach der Sicherheit in Deutschland fragt, der 8000 Km weit weg lebt, dann fühle ich mich nicht "auf den Schlips getreten" sondern halte das für eine berechtigte und sinnvolle Frage. Das gehört einfach zu einer verantwortungsvollen Reiseplanung dazu. Egal, ob es sich um die USA, Australien,Italien oder eben Namibia handelt. Es ist eben überall anders und die Nachrichten, die allgemein über ferne Länder zu erhalten sind, sind eher dürftig bzw. gegen Null tendierend.
Hierfür ist dieses Forum fast unbezahlbar. Mein Dank gilt den/m Betreiber!
Gruß
Andreas
Susi651'127 Beiträge · seit 201125. Juli 2012 · #44Hallo alle zusammen,
ich hatte gestern nur mal kurz in diesen Thread reingeschaut, bin dann aber aus Zeitgründen leider nicht dazugekommen etwas zu posten, obwohl es mich doch sehr in den Fingern "gejuckt" hat.
Inzwischen haben jedoch Dino und Kleiner Hase genau das geschrieben, was auch ich hätte sagen wollen. Trotzdem kann ich nicht anders und muss heute auch noch einmal meinen Senf dazu zugeben und möchte auch noch einmal deutlich sagen, dass ich so absolut unsachliche und wenig hilfreiche Kommentare wie "dann bleib doch besser zu Hause" derart daneben und unangebracht finde, wenn sich jemand Gedanken macht und sich mit einer m.E. berechtigten Frage an dieses Forum wendet.
Wie auch Andreas40699 geschrieben hat, gehört dies "einfach zu einer verantwortungsvollen Reiseplanung dazu. Egal, ob es sich um die USA, Australien, Italien oder eben Namibia handelt."
Ich selbst kann nur sagen, dass wir uns vor zwei Jahren, als wir das erste Mal ins südliche Afrika (nach Namibia) gefahren sind, auch entsprechende Gedanken gemacht haben. Zu diesem Zeitpunkt war mir dieses Forum allerdings noch nicht so bekannt und daher habe ich hier auch keine entsprechende Frage gestellt, sondern wir haben erst vor Ort einfach mal geschaut wie wir das mit dem Einkaufen so handhaben und alles hat problemlos geklappt. Allerdings hatten wir seinerzeit einen SUV mit Kofferraumabdeckung, so dass nicht sofort jeder sehen konnte, das unserer Wagen vollbeladen war. Beim letzten Mal in Südafrika hatten wir einen 4 x 4 der leider keine Kofferraumabdeckung hatte, so dass jemand, der dicht an den Wagen rangegangen ist (trotz getönter Scheiben) sehen konnte, dass wir unser gesamtes Gepäck im Auto hatten. So würde ich mein Auto auch hier in Hamburg nicht unbedingt an jeder Ecke abstellen, aber dieses Problem stellt sich mir hier natürlich auch nicht 😉 .
Als "Anekdote" möchte ich hierzu noch berichten, dass (afrikaerfahrenen) Bekannten von uns dieses Jahr im Supermarkt in Upington eine Kamera gestohlen wurde, die diese vorsichtshalber nicht im Auto gelassen hatten, sondern im Rucksack mit in den Supermarkt genommen haben. Im gleichen Ort ist mein Mann in unserm vollbepackten Auto sitzen geblieben, als ich nur kurz (ca. 5 Minuten) beim Schlachter unseren Fleischbestand auffüllen wollte. In diesem kurzen Zeitraum wurden ihm Drogen und eine Waffe zum Kauf angeboten, bzw. bezüglich der Waffe war er sich hinterher nicht mehr so sicher ob ihm diese tatsächlich zum Kauf angeboten wurde oder ihm diese zur Drohnung gezeigt wurde 😕.
Wegen diesem Erlebnis bleiben wir nun bestimmt nicht zu Hause und die nächsten Afrikareisen sind auch schon geplant, nichts desto trotz überlegen wir schon, wie wir dass das nächste Mal beim Einkaufen in Upington händeln 😉
Viele Grüße
Susi
Luigi172 Beiträge · seit 201125. Juli 2012 · #45Kurz zum Nachdenken:
Szene 1: Nachdem ich mir im Brauhaus Swakopmund genüßlich ein Helles reingezogen habe, komme ich zu meinem Auto zurück. Oh oh die Tür ist einen Spalt offen, am Beifahrersitz liegt eine zusammengerollte Zeitung. Obwohl wir den Fahrgastraum unseres Autos im Sophia Dale Base Camp ausgeräumt hatten, ist nachträglich bertrachtet doch ein Fehler passiert. Ich habe auf der Fahrt in die Stadt mein Handy geladen, das Ladekabel steckte noch im Zigarettenanzünder und die verräterischen Abdrücke des Saugnapfes der Navihalterung waren noch deutlch sichtbar gewesen. Also wars doch einen Versuch wert nachzusehen ob nicht ein Navi im Handschuhfach liegt und so war es auch - das Navi war weg und ich bin mir sicher, dass der gut gekennzeichnete Aufpasser, den wir zuvor bezahlt hatten, zumindest mit den Dieben unter einer Decke steckte wenn er nicht selbst der Täter war.
Szene 2: ich fahre von Uis Richtung Norden und sehe eine Herde Kudus. Der Griff zur Kameratasche, die ich als Beifahrer immer zwischen meinen Beinen stehen habe erfolgt automatisch, aber: hoppala da steht nix. Letzter Aufenthalt war in dem kleinen Imbissladen in Uis und ich habe doch tatsächlich meine komplette Kameraausrüstung unter dem Tisch vergessen. Die Fahrt zurück dauert ca 30 Minuten, während wir uns auf dem Parkplatz vor dem Imbiss einparken kommt die nette Frau hinter dem Tresen hervor, hält meine Tasche in die Höhe und meint: "You have forgot your bag sir!"
Fazit:
Es in Namibia eben nicht anderes als irgendwo sonst auf der Welt. Übrigens: Die Chance auf einen kriminelen Schwarzafrikaner zu treffen ist meiner Erfahrung nach am Wiener Karlsplatz wesentlich höher als in der Kalahari 😉
LG Luigi
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201125. Juli 2012 · #46Hallo Ihr alle,
dann will ich auch noch meinen ganz persönlichen Senf dazu geben.
Nun bin ich kein Experte für Namibia etc., aber für Hamburg! Und über Hamburg kann ich folgendes berichten:
Bei uns wurde 2x versucht, in den Keller einzubrechen. Bei meiner Schwester ist in die Wohnung eingebrochen worden und alles gestohlen worden, was durch das kleine Badezimmerfenster passte. Meine Frau ist Opfer eines Taschendiebs geworden. In der Zeitung liest man häufiger von Schießereien in St. Pauli und St. Georg. Also: wenn Euch Eure Wertsachen und Euer Leben lieb sind, vermeidet Reisen nach Hamburg! 😈 😗 🤩
Was ich eigentlich damit sagen will: Je länger man irgendwo lebt, desto mehr solcher Geschichten kann man erzählen. Deshalb relativieren sich die Stories der einheimischen Experten für mich. (Ich entschuldige mich schon mal vorbeugend bei allen Namibiern! 😉 )
Meinem persönlichen Eindruck nach ist es in Namibia nicht wesentlich unsicherer als in D und wesentlich sicherer als z.B. in Südamerika. Mit der handelsüblichen Vor- und Umsicht und etwas gesundem Menschenverstand kann man das Risiko auf ein vernünftiges Maß herunterdrücken.
Und: Wer generell Angst vor wilden Tieren und/oder dem schwrzen Mann hat, sollte über die Wahl seines Reiseziels wohl doch noch mal nachdenken! 😗
LG aus dem sonnigen und heißen Hamburg,
Karsten
kowo359 Beiträge · seit 201025. Juli 2012 · #47karsten schrieb:Was ich eigentlich damit sagen will: Je länger man irgendwo lebt, desto mehr solcher Geschichten kann man erzählen. Deshalb relativieren sich die Stories der einheimischen Experten für mich. (Ich entschuldige mich schon mal vorbeugend bei allen Namibiern! )
Nun, ich bin weder Namibier noch Experte (so wie niemand hier, oder?). Ich finde es auch durchaus interessant, dass du uns hier Neuigkeiten aus HH lieferst, auch wenn dies ja ein Namibia-Forum ist (ein großer Teil unserer Familie lebt dort und hatte wohl bisher mächtig Glück, aber ich werde Warnung ausgeben).
Niemand hier hat doch je behauptet, dass Namibia ein total unsicheres, gefährliches Land ist, oder? Nichts desto trotz gibt es, vor allem durch soziale Ungleichheit begründete Fakten und damit verbundene nötige Vorsichtsmaßnahmen, die Reisende wissen sollten. Denn nicht alle kommen aus der 2 Mio.Weltstadt-HH, sondern vielleicht aus einem kleinen idyllischen Tal in der tiefsten Schweiz.
Ach und noch was: find ich interessant, egal wie genau oder nicht (17,9 zu 0,8 ist ja nur marginal):
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/3214/umfrage/ranking-der-20-laender-mit-den-meisten-mordfaellen-pro-100000-einwohner/Gruß aus Windhoek
Kowo
Susi651'127 Beiträge · seit 201125. Juli 2012 · #48KarstenB schrieb::
Meinem persönlichen Eindruck nach ist es in Namibia nicht wesentlich unsicherer als in D und wesentlich sicherer als z.B. in Südamerika.
Dieser Meinung schließe ich mich grundsätzlich an, mit der Betonung auf "nicht wesentlich unsicherer", aber das sind natürlich Erfahrungen von denen man nicht profitieren kann, wenn man noch nie dort gewesen ist...z.B. was das Reisen in Südamerika angeht habe ich selbst (noch) keinerlei Erfahrungen und würde vor einer Reise in einem entsprechendem Forum auch vorher mal fragen, wie man sich denn in speziellen Situationen (z.B. beim Einkaufen) "verhalten" sollte .
So, genug zu dem Thema gesagt, ich werde jetzt mal das Risiko eingehen und mich mit der U-Bahn auf dem Weg zum Hamburger Hauptbahnhof machen 🤩 😄.
Viele Grüße
Susi
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201125. Juli 2012 · #49Hallo Kowo,
Du schreibst:
Niemand hier hat doch je behauptet, dass Namibia ein total unsicheres, gefährliches Land ist, oder?
Dann habe ich Deinen vorvorigen Beitrag falsch verstanden 😊
Die Statistik, die Du gebracht hast, verunsichert mich jetzt doch ziemlich, ich hätte nicht gedacht, dass der Unterschied so groß ist. (Das meine ich jetzt ohne jede Ironie!) Aber unseren Flug am Sonnabend werden wir trotzdem antreten! 😎
Hallo Susi,
pass bloß auf Dich auf! 😉
LG aus dem Heißen Hamburg,
Karsten
Okaukuejo203 Beiträge · seit 200625. Juli 2012 · #50Also wenn hier Mordstatistiken eingestellt werden, dann muss ich dazu doch mal was sagen. Morde sind hier so selten, dass über jeden einzelnen ausführlich in der Zeitung berichtet wird, inkl. des jahrelangen Gerichtsverfahrens, sollte der Täter gefasst werden. Und jeder weiß (hoffentlich): Statistiken sind nur eine andere Form der Lüge.
Ich habe keine Ahnung, worauf diese Mordstatistik beruht, aber jedenfalls ist hier Diebstahl vielleicht eine tatsächliche Gefahr, Mord eher nicht. Wir alle wissen von den wenigen tragischen Fällen, wo das leider nicht zutraf, aber so etwas lässt sich nirgendwo vermeiden, denn in jedem Land gibt es Verrückte, die zu so etwas in der Lage sind. Dennoch ist das hier absolut nicht die Regel, sondern die sehr seltene Ausnahme. Und die meisten Morde haben nichts mit Weißen zu tun. Wenn man also alle Morde unter Schwarzen (Täter schwarz, Opfer schwarz) abzieht, bleibt wahrscheinlich weniger als 0,8 übrig, würde ich mal sagen.
Die Geschichte mit Upington finde ich echt komisch. Ich war schon so oft in Upington, bin dort einfach so über die Straßen spaziert und fand es so nett kuschelig, die Zäune waren so niedrig, dass man dachte, dort gibt es überhaupt keine Kriminalität, und ich bin nie auf Drogen oder Waffen angesprochen worden. Es wurde mir dort auch noch nie etwas geklaut (in Namibia übrigens auch nicht).
Ich finde es absolut richtig, dass man sich informiert und nachfragt, wie gefährlich ein Land ist, bevor man sich dorthin begibt, aber ich kann für Namibia sicherlich sagen: Hier ist es wirklich nicht unsicherer als in Hamburg, Karsten. 😉 Insofern hast Du absolut Recht, und ich hoffe, Du und Véronique habt eine wunderschöne Zeit hier demnächst.
Ich habe heute übrigens in mehreren Geschäften eingekauft, in der Hälfte der Zeit habe ich wie so oft vergessen, mein Auto abzuschließen, und als ich zurückkam, war alles noch da. Es kann natürlich sein, dass, wenn man so schusselig ist wie ich, dann irgendwann mal etwas weg ist, aber ich würde sagen, in den meisten Fällen kümmert sich niemand darum, ob das Auto zu oder offen ist. Viele Namibier lassen ihre Autos grundsätzlich offen, alle Fenster sind offen, weil es so heiß ist, und die Türen natürlich auch.
Wenn man als Tourist unterwegs ist und viele Sachen dabei hat, macht man das natürlich nicht, das kann dann eine Einladung sein, die irgendjemand nicht ablehnen kann, aber dennoch: Ich kann nicht sagen, dass die Wahrscheinlichkeit, hier bestohlen zu werden, größer ist als irgendwo in Europa.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200625. Juli 2012 · #51Hallo zusammen,
laaange habe ich mich zurück gehalten.... aber irgendwann geht es nicht mehr 😉 Grundsätzlich, auch wenn Miss Ellie es vielleicht nicht besonders diplomatisch ausgedrückt hat, hat sie Recht. Wer sich Gedanken über "lebensbedrohende Dinge" in seinem URLAUBsland macht, der sollte vielleicht wirklich ein anderes wählen. Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres und da will man doch entspannen und nicht ständig "Angst" im Hinterkopf mitreisen haben. Ich persönlich reise in kein Land in dem ich mir solche Gedanken vorher (und dann ja auch vor Ort) machen würde.
Nur so viel: 300.000 Menschen in Windhoek gehen jeden Tag einkaufen und diesen passiert rein gar nichts und auch nicht dem auf dem Parkplatz - mit oder ohne "Wächter" - abgestellten Fahrzeug. Und ja, wir laufen hier auch durch die Gegend! Jetzt kann jeder sich selber seine Gedanken über "Gefahrloser Einkauf in Windhoek" machen...
Es gibt eine Regel, die der "normale Tourist" gerne missachtet. Normales Verhalten ("gesunder Menschenverstand") ist eben nicht Safarikleidung, dicke Kamera umhängen haben und mit Unmengen an Bargeld durch die Gegen ziehen.
Sonnige Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Okaukuejo203 Beiträge · seit 200625. Juli 2012 · #52Das kann ich nur unterschreiben. Touristen erkennt man leider oft schon von weitem. Uns "Einheimische" hier belästigt niemand. Aber manchmal, wenn ich über die Independence gehe und dann gerade wieder so ein Bus mit Touristen angekommen ist, denke ich mir auch: Muss das denn sein, dass die sich so als Opfer anbieten? Aber was will man machen?
Übrigens ein Tipp: Ein paar Brocken Afrikaans schaden nie, wenn man unliebsame Besucher abwehren will. Wenn jemand Deutsch oder Englisch spricht, ist er leicht als Tourist zu erkennen, mit Afrikaans wirkt man "einheimischer" oder wie ein Südafrikaner, und mit denen wollen die Leute hier sich auch nicht anlegen. 🙂
Sabine261'394 Beiträge · seit 200925. Juli 2012 · #53Hallo Karsten,
auch wenn's jetzt auf einen anderen Kontinent geht und ich dort schon in einigen Ländern (teilweise mehrmals) unterwegs war; erlaube ich mir, dir zu widersprechen, weil ich diese Pauschalisierung so gar nicht stehen lassen:
KarstenB schrieb:Hallo Ihr alle,
Meinem persönlichen Eindruck nach ist es in Namibia nicht wesentlich unsicherer als in D und wesentlich sicherer als z.B. in Südamerika.
Die Länder Südamerikas sind auch bzgl. Sicherheit sehr verschieden; insbesondere Chile tust du meiner Meinung nach hier sehr Unrecht. Man kann die Länder Südamerikas nicht eben mal so einfach über einen Kamm scheren, genauso wenig wie man sagen kann ... sicherer als z. B. Afrika.
In welchen Ländern bist du in Südamerika gewesen?
Viele Grüße
Sabine
Nenette1'309 Beiträge · seit 200925. Juli 2012 · #54Vielleicht sollte man mal wieder auf den Eingangsthread hinweisen: dort stand nichts von LEBENSbedrohlich, sondern es ging um Vorsorge gegen Diebstahl.
Ich finde an der Eingangsfrage nichts Schockierendes, solche Fragen fallen einem halt ein, wenn man das erste Mal in ein unbekanntes Land fährt. Solche Fragen habe ich auch schon bezüglich Frankreich, Botswana und Kenya gehört. Das schockt mich nicht, es amüsiert mich manchmal, wenn ich z.B. die haarstäubenden Warnmeldungen vor diversen Pariser Metrolinien lese, so what?
Wir werden uns in 12 Tagen ins gefährliche Getümmel der Großstadt Maun stürzen.
Wird schon gut gehen!
Viele Grüße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment.
Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo)
Botswana 2010:
http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html
Mein anderes Hobby:
http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200625. Juli 2012 · #55Hallo Christian,
travelNAMIBIA schrieb:Wer sich Gedanken über "lebensbedrohende Dinge" in seinem URLAUBsland macht, der sollte vielleicht wirklich ein anderes wählen. Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres und da will man doch entspannen und nicht ständig "Angst" im Hinterkopf mitreisen haben.
damit hast Du natürlich Recht. Ich glaube aber, der Threaderöffnerin ging es lediglich darum, unnötig leichtsinniges Verhalten zu vermeiden. Also irgendwas, bei dem hinterher jeder sagt: "Wie kann man nur so doof sein?".
Und ich finde solche Fragen legitim, wenn man ein Land nicht kennt und vielleicht auch wenig Reiseerfahrung hat oder vorher irgendwelche übertriebenen Nachrichten/Reiseerzählungen gehört/gelesen hat.
Ich persönlich reise in kein Land in dem ich mir solche Gedanken vorher (und dann ja auch vor Ort) machen würde.
... aber die Gedanken musst Du Dir ja dann vorher machen, um zu entscheiden, ob Du in das Land X reisen möchtest oder lieber nicht.
Ich mache mir solche Gedanken auch. Ich kann ja überflüssigen Gefahren nur aus dem Weg gehen, wenn ich sie kenne.
Beispiel Bilharziose: Wenn man nie davon gehört hat, geht man evtl. unwissend Risiken ein, die Jahre später heftige Auswirkungen haben können. Wenn man davon gehört hat, geht man das Risiko entweder nicht ein oder man geht es bewusst ein. In diesem Fall kann man auch entscheiden, ob man hinterher einen Test macht oder nicht.
Ich finde solche Fragen wie die der Threaderöffnerin auf jeden Fall sinnvoller als z.B. solche, in denen es darum geht, ob man in Namibia Nutella oder Nudeln der Firma X bekommt.
Aber bei Deiner Grundeinstellung stimme ich mit Dir überein. Wenn man sich im Urlaub ständig Sorgen machen muss, wird es kein erholsamer Urlaub. Und außerdem kann man sich zuhause billiger Sorgen machen ...
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200625. Juli 2012 · #56Nenette schrieb:Wir werden uns in 12 Tagen ins gefährliche Getümmel der Großstadt Maun stürzen.
Wird schon gut gehen!
... nehmt immer für zwei Tage Proviant mit, falls ihr euch verirrt. Wenn unter dem Schild "Subway" keine Bilder von Sandwiches hängen, sondern Fahrpläne, dann ist das gerade passiert ... 😄
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Nenette1'309 Beiträge · seit 200925. Juli 2012 · #57BikeAfrica schrieb:
... nehmt immer für zwei Tage Proviant mit, falls ihr euch verirrt.
Psst, nicht weitersagen: wir sind Warmduscher und fahren mit Guide! Aber nicht mit Willi!!! Wenn Namba sich verfährt, hat er vermutlich wieder irgendwas gefunden, was wir unbedingt sehen müssen.
BikeAfrica schrieb:
Wenn unter dem Schild "Subway" keine Bilder von Sandwiches hängen, sondern Fahrpläne, dann ist das gerade passiert ... 😄
🤩 Wenn du mir neben der Bedienung der Fenix Taschenlampe auch noch sagen kannst, wo ich in Bots einen Subway finde, bekommst du vermutlich von unserem jugendlichen Sohn einen Vorschlag für Bundesverdienstkreuz. 🤪
Viele Grüße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment.
Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo)
Botswana 2010:
http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html
Mein anderes Hobby:
http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200625. Juli 2012 · #58Nenette schrieb:[BikeAfrica schrieb:
Wenn unter dem Schild "Subway" keine Bilder von Sandwiches hängen, sondern Fahrpläne, dann ist das gerade passiert ... 😄
🤩 Wenn du mir neben der Bedienung der Fenix Taschenlampe auch noch sagen kannst, wo ich in Bots einen Subway finde, bekommst du vermutlich von unserem jugendlichen Sohn einen Vorschlag für Bundesverdienstkreuz. 🤪
... woher willst Du denn dann noch so sicher wissen, dass ihr in dem Moment noch in Botswana seid? ... 😉
Mit freundlichem Grinsen
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201125. Juli 2012 · #59Hallo Sabine,
da hast du mich voll erwischt! 😊
Wir waren nur in Ecuador - und auch wenn uns außer Montezumas Rache nichts Gravierendes passiert ist, es wundert mich schon, dass Namibia in Kowos Mörderliste direkt neben Ecuador steht. Aber auch dieser Eindruck ist den Erzählungen der Residents geschuldet. Ansonsten waren wir auf Cuba (subjektiv sehr sicher, aber lange her) und auf DomRep (nicht ganz so sicher, aber auch toll, wenn man die Resorts vermeidet 😉 ).
Aber natürlich hast Du recht, solche Verallgemeinerungen sind blöd. (Auch nett, wenn man sich mal nicht FREMDschämen muss 🤢 )
LG aus dem heißen HH,
Karsten
Sabine261'394 Beiträge · seit 200926. Juli 2012 · #60ein bisschen off-topic
Hallo Karsten,
kein Problem - in Ecuador war ich noch nicht (steht aber auf meiner Liste), aber ich hab' schon gehört, dass man ein wenig aufpassen sollte.
Cuba fand ich auch ausgesprochen sicher. Ich war dort bisher 3 x, obwohl das letzte Mal schon 12 Jahre her ist.
Grundsätzlich gibt es aber in Südamerika - wie auch in Mittelamerika, wo ich mich z. B. in Nicaragua nicht unwohl gefühlt habe - große Unterschiede.
Falls du mal wieder den Reisekontinent wechseln möchtest, stehe ich gerne für Tipps zur Verfügung.
Viele Grüße nach Hamburg
Sabine