Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201126. Juni 2012 · #41
Huhu,
@Uli: Mensch, das ist ja witzig, dass wir zur gleichen Zeit im Etosha waren 🙂 . Wir waren allerdings nur eine Nacht in Namutoni und sind am 12.5. Richtung Halali weitergefahren. Wahrscheinlich sind wir an der Hauptstraße irgendwann aneinander vorbeigefahren 🙂 . Total interessant finde ich in diesem Zusammenhang, wieviele Tiere ihr am 12.5. am Chudop-Wasserloch gesehen habt. Wir waren am selben Tag kurz nach Sonnenaufgang dort und haben nur zwei Zebras, einen Schakal und eine Horde Perlhühner gesehen. Da sieht man mal wieder, was sich innerhalb kurzer Zeit an so einem Wasserloch tun kann 🙂 . An den zwei Canons habe ich wahlweise das Canon L 100-400mm, das Canon L 24-105mm oder das Canon 10-22mm. Das finde ich für Namibia eigentlich eine tolle Kombination, die alles abdeckt.
uschisiggi160 Beiträge · seit 200926. Juni 2012 · #42
Hallo Steffi, gerade erst entdeckt, aber sofort die Peggy geentert, kann ich es auch kaum erwarten, mit Euch beiden mitzureisen:) 🙂 🙂 . Bei uns wird die Frans Indongo Lodge im September 12 das letzte Quartier vor Windhoek Abflug sein, insofern habe ich mit Interesse gelesen, das es wirklich kein Problem sein sollte, von dort aus den Airport rechtzeitig zu erreichen.
Gruß uschisiggi
Mein Motto: Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen. (Hermann Hesse)
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201126. Juni 2012 · #43
Guten Abend,
alle an Bord? Dann kann es ja weiter gehen 🙂 !
@uschisiggi: Willkommen auf der Peggy! Schön, dass du auch mit vn der Partie bist! 🙂
11. Mai 2012 Frans Indongo Lodge – Etosha Nationalpark (Namutoni) oder auch: „Willkommen zu Gabis rüsselndem Wunschkonzert!“ Teil 2: „Plansch!“
Als auch der letzte Elefantenpopo im Gestrüpp verschwunden war, grinsten wir uns ersteinmal wie zwei kleine Honigkuchenpferde an. Das war schööööön gewesen! 😄 Und wir hatten uns die Elefanten ja auch nur mit unserem einsamen Springböck teilen müssen… 🙂
Aber was nun? Noch ans Tsumcor Wasserloch fahren? Oder nach Namutoni zurück und einchecken? Wir entschieden uns für Variante drei 😉 : Wir fuhren einfach kurz auf die Hauptstraße zurück, fuhren dann bis zur Abzweigung Groot Okevi, bogen dort ab und beschlossen am Wasserloch unsere verspätete Mittagspause zu verbringen. Ob dort oder in Namutoni war ja egal und vielleicht, vielleicht wollten die Elefanten ja wirklich noch Baden. Die Wahrscheinlichkeit hielten wir zwar für recht gering, aber wir hatten mittlerweile richtig Hunger – daher gab’s jetzt erst einmal Thunfisch-Keks-Picknick im Auto 😁 . Am Groot Okevi Wasserloch war derweil gar nichts los. So richtig gar nichts! Nur Vogelgezwitscher begleitete uns während unseres Picknicks – von Elefanten und sonstigem Getier weit und breit nichts zu sehen … oder anders formuliert: Von Elefanten und sonstigem Getier konnten wir weit und breit nichts sehen… 😗
So saßen wir in unserer Peggy, mampften vor uns hin und ließen unsere tolle Elefantenbegegnung von eben noch einmal Revue passieren. Als wir fertig mit Essen und Quasseln waren, meinte Gabi halb Spaß, halb Ernst, dass wir doch auch mal hinter dem Auto Ausschau halten sollten, nicht dass sich zum Schluss die Elefanten an uns anpirschen… Also beide Köpfe zum Fenster rausgestreckt und nach hinten geguckt 😎 .... – und wie bestellt marschierte in diesem Moment eine Elefantenkuh 30 Meter hinter uns aus dem Busch 🤩 !
Das Bild wie wir verdutzt die Elefantenkuh und die Elefantenkuh verdutzt uns ansah, war wahrscheinlich zum Brüllen komisch 🙄 . Nach wenigen Sekunden war die Überraschung auf beiden Seiten aber verarbeitet: Während wir innerlich vor Begeisterung überquellten, ließ uns die Elefantenkuh im wahrsten Sinne des Wortes links liegen und trabte beschwingt zum Wasserloch und hinter ihr folgte – tatatata: die ganze Herde. 🤩
Und dann folgten 30 Minuten exklusives Elefantenbaden live am Groot Okevi Wasserloch 🙂 , denn obwohl wir keine 300 Meter von der Hauptstraße entfernt waren, gesellte sich abermals niemand anderes zu uns. Wir hatten unsere Elefanten ganz für uns alleine!
Ehrlich gesagt, ich kann euch nicht sagen, wieviele Elefanten es insgesamt waren – nur, dass es immer mehr wurden und die Tiere irgendwann links und rechts und hinter uns aus dem Busch brachen und allesamt vergnügt an uns vorbei zum Wasserloch schlenderten. Was für ein Erlebnis! 🤩
Nachdem der erste Durst gestillt war, erlaubten die Mütter ihren kleinen Kälbern auch ein bisschen abseits von Mami umherzutollen. So ein kleiner Elefant ist ja sowas von niedlich!
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201126. Juni 2012 · #44
...
Und während wir im Auto sitzend unsere Elefanten bestaunten, stellten wir fest, dass wir nicht alleine dem Spektakel beiwohnten. Wir dürften an diesem Punkt sicherlich schon gut eine dreiviertel Stunde mit dem Auto an dieser Stelle gestanden haben … aber erst in diesem Moment entdeckten wir, dass auf der anderen Seite des Wasserlochs neben einem Busch ein Löwe interessiert das Schauspiel ebenfalls verfolgte. 🤩
Zugegebenermassen: Wir hätten ihn wohl weiterhin völlig übersehen vor lauter Elefanten, wäre da nicht eine Elefantenkuh auf die Idee gekommen den Löwen wild schnaubend von dannen zu jagen. 😊
In diesem Sinne hier ein schlechtes Löwen.Dokumentationsfoto (war leider zu weit weg… 😕 )
Das wirklich Lustige an der Angelegenheit ist aber, dass der Löwe die ganze Zeit über schon da gewesen war 😗 🤩 😵 . Denn bei Sichtung unserer Fotos und Videos stellten wir fest, dass das Kerlchen von Anfang an immer mal wieder hinter seinem Busch vorguckte, ja sogar mehrmals zwischen Busch A und B hin- und herlief 😗 ! Oops! Da hatten wir wohl etwas übersehen! 🙄 😊
Und nun kennt ihr die Geschichte, wie Gabi und Steffi ihren ersten Löwen im Etosha zwar ausführlich dokumentierten, ihn aber trotzdem fast übersehen hätten! Muss man auch erst einmal hinbekommen. 😎
Hier noch ein lustiges Löwensuchspiel:
Leider verabschiedeten sich die Elefanten irgendwann und verschwanden wieder im Gestrüpp. Aber, hach, war das schön gewesen. 🙂
Beschwingt führen wir zurück nach Namutoni, checkten ein und beschlossen das verbleibende Tageslicht mit zum Chudop und Klein Namutoni Wasserloch zu verbringen.
Am Chudop Wasserloch stillten gerade ein paar Giraffen ihren Durst. Einige Gnus und Imapalas waren auch zu sehen.
Westlich vom Chudop Wasserloch platzten wir dann gefühltermassen in eine riesige Giraffenparty 🙂 ! Soviele Giraffen auch einen Haufen, hatte noch keine von uns auf einen Haufen gesehen. Die waren links von der Straße, rechts von der Straße, auf der Straße, hinter der nächsten Kurve, vor dem Auto, hinter dem Auto. 🙄
Und als Garnierung: Auf jeden zweiten Strauch eine Gabelracke. 😄
Nach 20 Minuten vollem „Giraffe mit Gabelracke“-Programm beschlossen wir kehrt zu machen und zum Klein Namutoni Wasserloch zu fahren. Giraffen sind zwar echt tolle Tiere, aber irgendwann reicht’s dann auch! 😉
Nunja, eine Horde Zebramangusten später ...
... was begrüßte uns am Klein Namutoni Wasserloch? Ihr dürft dreimal raten! – Ja, genau: GIRAFFEN! 😎
Okay, hier aber wenigstens in Begleitung von einer kleinen Herde Gnus und einigen Impalas. Wir beschlossen hier ein bisschen zu verweilen.
Eine gute Entscheidung! Denn keine fünf Minuten später marschierte ein großer Elefantenbulle heran, an den Giraffen vorbei und ab ins Wasserloch, wo er seinen Durst stillte! 😄
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201126. Juni 2012 · #45
...
Zur Abwechslung noch ein junger Impalabock im Abendlicht...
Nachdem der Elefant wieder von dannen gezogen war, entschlossen wir uns noch dazu, den Dikdik-Drive abzufahren. Wir hatten zwar keine große Erwartungen daran, dort wirklich Dikdiks zu sehen, aber auch sonst nichts Besseres zu tun.
Und was soll ich sagen: Direkt vor der Abzweigung zum Dikdik-Drive standen zwei Dikdiks 🤩 . Was für ein Service 😄 ! Auf dem Dikdik-Drive dafür allerdings gähnende Leere 🙄 – bis auf zwei Gelbschnabeltokos, sehen wir nur vier Hörnchen über die Straße wuseln und naja – was sonst? – eine Giraffe 😉 ! Als wir allerdings aus dem Dikdik-Drive wieder hinaus fahren, stehen da wieder zwei Dikdiks direkt neben der Straße! Sehr freundlich! 😄
Wir genehmigten uns schnell einen nochmaligen Abstecher zum Klein Namutino Wasserloch, wo es mittlerweile, schöne Giraffenspiegelungen im Wasser zu sehen gab...
... und tuckerten dann glücklich und zufrieden ins Camp, wo wir unser Zimmer bezogen und dann im Restaurant über unser leckeres Eland-Steak herfielen. 🙂
Beim Essen trafen wir dann zwei Camper auf Männerurlaub, die uns eindrücklich zeigten, dass man auch noch chaotischer als wir beide untewegs sein konnte 😎 . U.a. war einer der beiden an diesem Tag von einer Zebramanguste vor dem Informationszentrum im Namutonicamp in den Arm gebissen worden! 🙄 😵 🤩
Die Zimmer in Namutoni sind eigentlich recht hübsch, allerdings schwer zu lüften. Kein Problem – man hat ja eigentlich eine Klimanalage. Dummerweise sorgte unsere Klimanalage aber dafür, dass es in unserem Zimmer die Sicherung rausknallte. Hmpf! 😵 So passiert um 20:30 Uhr an diesem Abend, woraufhin uns – die nun im Dunkeln saßen – nichts anderes übrig blieb, als im stickigen Zimmer Schlafen zu gehen. 😕
Vor dem Einschlafen aber schnell noch Gabis Wünsche an die Tiersichtungsfee losgeschickt! 😉 Was sich Gabi für den nächsten Tag wünscht?
- einen männlichen Löwen näher als heute
- ein Nashorn
- und mehr Elefanten
Und wir wissen ja – was sich Gabi wünscht, das bekommt sie auch! 🙂
uschisiggi160 Beiträge · seit 200926. Juni 2012 · #46
Hallo Steffi, vielen Dank für die Präsentation des Löwen Suchbildes. Manchmal sieht man den berühmten Wald vor lauter Bäumen nicht. Vor zwei Jahren haben wir im Etosha NP vor allen Dingen nach einem Leoparden gesucht. Am einem Wasserloch nahe Namutoni beobachteten wir dann zwei Elefanten, als mein Mann flüsterte: Da schleicht ein Leo heran. Wir dachten zunächst an einen Schabernack, aber er hatte recht und es gelangen ein paar nette Schnappschüsse.
LG uschisiggi
Mein Motto: Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen. (Hermann Hesse)
klasse Fotos von den Elefanten. Um die Löwen beneide ich euch. Wir haben keinen einzigen im Etosha gesehen. Deshalb muss ich jetzt unbedingt nochmal hin 🙂 Vielleicht hätte ich auch mal meine Wünsche an die Tiersichtungsfee schicken sollen.;)
LG Uli
Big 5 Africa Tours
Reiseberichte:
Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
casimodo4'528 Beiträge · seit 200726. Juni 2012 · #48
Hallo Steffi,
also Dein Bericht ist wirklich Klasse. Inzwischen gibt es nicht mehr ganz so viele Reiseberichte, bei denen ich im Etosha, Krüger etc. die Tiererlebnisse alle mitlese. Deine Texte muß man einfach komplett lesen 😎
Und jetzt kommts: Für mich hast Du jetzt genau das richtige Verhältnis von Text zu Fotos getroffen...;)
Du erinnerst Dich doch noch ?
@casimodo: Höre ich da leise Kritik bez. zuwenig Fotos ? Dem kann ich gerne Abhilfe schaffen - wehe, es beschwert sich dann aber einer, dass er keine Giraffen, Elefanten oder gar zum Schluß keinen Sand oder tote Bäume mehr sehen kann ! (Die Sache mit den wenigen Fotos lag im Übrigen bisher daran, dass die Kameras bis zur Frans Indongo Lodge noch in ihrem Rucksack geschlummert haben!)
Hat sich bis jetzt niemand beschwert, Gelle !?!? 😕 😊 😣
Wir sitzen immer sehr amüsiert vor dem Laptop und können es kaum noch erwarten, so etwas (oder wenigstens Teile davon 😉 ) mal selbst zu sehen. Wir werden zwar nicht in Namibia unterwegs sein, sondern in Südafrika, aber trotzdem fühlt man sich bei deinem/eurem Bericht gleich wie im Urlaub.
Besonders gefällt uns die "Männer"-Geschichte mit dem Armbiss 😄
Ich finde auch, dass es eine perfekte Mischung von Text und Bildern ist. Das Elefantenbullenfoto gefällt uns am Besten 😁
Wir setzen uns schonmal in die Peggy und sind zur Weiterfahrt bereit...
Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst Du nur das Zauberwort.
- Joseph von Eichendorff
Champagner8'682 Beiträge · seit 201027. Juni 2012 · #51
Hallo Steffi,
seid Ihr jetzt endlich fertig mit Etosha?? 😠 Ich kann keine Elefanten mehr sehen 🤩 !!
Nein, Spaß beiseite - tolle Fotos und wieder eine lustige Episode - frau wäre am liebsten dabei gewesen 🙂 !
Topobär5'479 Beiträge · seit 200927. Juni 2012 · #52
Ist doch wohl klar, dass wir Männer den Zweikampf mit afrikanischen Raubtieren nicht scheuen, anstatt wie Ihr alles nur scheu aus dem sicheren Fahrzeug zu beobachten.:P
Strelitzie2'845 Beiträge · seit 201127. Juni 2012 · #53
Hallo Steffi & Gabi,
schön - schwelge gerade in Erinnerung! Wir haben auch die riesigen Elefantenherden in der Mittagszeit gesehen, bei 39°C im Schatten (Oktober) hätte ich gern mit ihnen gebadet... Leo übrigens gesichtet! 🙂
Ansonsten bin ich startklar zur Weiterfahrt - bei 12°C "Sommer"Temperatur 😈 wird mir wenigstens virtuell warm!
Viele Grüße Strelitzie
Guggu2'261 Beiträge · seit 201127. Juni 2012 · #54
Hallo ihr 2,
es ist wie erwartet große Klasse mit euch on tour zu sein. 🙂 😛 😘 Vielen dank für den bisher tollen Bericht, ich bin gespannt was ihr noch alles erlebt habt! Wir waren bisher 2x in Etoscha und haben dort noch keine Löwen gesehen - DAS IST UNGERECHT 🙁 Ich will nicht drängeln, aber das Wetter ist nicht sooooo toll und es ist eigentlich ideal zum weiterschreiben.
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201129. Juni 2012 · #55
Hallo zusammen,
es geht weiter und in Rücksichtsnahme auf Bele im heutigen Teil ohne Elefanten (ansonsten muss ich dich leider enttäuschen, Bele, wir sind noch drei ganze Tage im Etosha 😗 ).
12. Mai 2012 Etoscha Nationalpark: Von Namutoni nach Halali oder auch: Gabi und Steffi pirschen sich durch den Busch! Teil 1: Wo nichts ist, da ist nichts!
Zugegeben: Die Nacht war reichlich schwitzig und eher unruhig, dank ausgefallener Klimaanlage. Oder genauer gesagt: Dank Klimaanlage, die tags zuvor die Sicherung herausspringen hat lassen, sodass wir uns frühmorgens mit Taschenlampe durchs Zimmer leuchten durften und dabei versuchten keinem Stolperunfall zum Opfer zu fallen 😵 .
Nachdem wir dies erfolgreich geschafft hatten, frühstückten wir und schauten schnell noch am Wasserloch im Camp vorbei. Dort allerdings: Nichts los!
Also ab in die Peggy und schnell ausgecheckt, damit wir zur Toröffnung pünktlich in den Park kamen. Das blutrünstige Zebramangustenmonster und seine Freunde, vor denen uns am Vorabend in schillernden Farben erzählt worden war, konnten wir allerdings nirgends sehen (auch blutrünstige afrikanische Wildbestien brauchen scheinbar ihren Schönheitsschlaf 😄 ).
Um kurz vor halb sieben rollte Peggy aus dem Camp hinaus und in den Park hinein. Unser erstes Ziel: das Klein Namutoni Wasserloch. Dort angekommen begrüßte uns gähnende Leere. Naja, gähnende Leere war es nicht, denn das Autofahrer-Nervkommando in Gestalt von mindestens 50 Perlhühnern war schon vor uns eingetroffen. 😵
Auch wenn Gabi jetzt vehement widersprechen wird - sie liebt diese Viehcher – bei mir lösen diese Hühner immer einen kleinen bis mittelschweren Anfall aus, wenn sie meinen, dass sie gefühlte Jahrhunderte aufgeregt schnatternd und wild mit den Flügeln flatternd direkt vor dem Auto kreuz und quer herlaufen müssen, obwohl sie jederzeit problemlos zur Seite ausweichen könnten 😣 . Haben diese Hühner im Unterbewusststein eine fatale Sehnsucht danach überfahren zu werden 🙄 ? Seit unserer ersten Begegnung mit diesen nervigen Tierchen nennen der Göttergatte und ich die Perlhühner deswegen nur noch „Selbstmordhuhn“ … 😎
Jedenfalls: Am Klein Namutoni war nichts los außer einer Gruppe gackernder Selbstmordhühner 😉 . Auch egal: Schauten wir uns den Sonnenaufgang einfach ohne Tiere an – auch nicht schlimm. Es gibt allerdings tatsächlich doch noch Vögel die mitdenken – nein, nicht die Selbstmordhühner – bei denen ist Hopfen und Malz verloren 😉 – nein, … freundlicherweise landete, gerade als die Sonne aufging ein Geier auf einem Baum und stellte seine Silouette vor der aufgehenden Sonne für ein Foto zur Verfügung. 🙂
Als wir gerade fahren wollte, kreuzte dann noch dieser nette Geselle hier mit zwei Freunden auf 🙂 :
Verweilen wollten die drei Hyänen allerdings nicht: Nachdem der erste Durst am Wasserloch gestillt war, trollten sie sich wieder in den Wald. Wir trollten uns mit ihnen – allerdings zum Chudop Wasserloch. Auf den Weg dorthin trafen wir eine Herde Gnus, die ihrer morgendlichen Gnu-Beschäftigung nachgingen, also dumm schauen, fressen und „gnuöh“en 😉 .
Am Chudop Wasserloch angekommen warteten zwei Zebras auf uns. Durch die gerade aufgegangene Sonne ergaben sich wunderschöne Spiegelungen im Wasser…
Und dieser kleine Geselle übte sich in Selbstmordhuhn-Hypnose (ich glaube das Ziel war, die Hühner vom Selbstmordmodus „Lauf dem Touri vors Auto!“ in den Selbstmordmodus „Flieg dem Schakal ins Maul!“ umzuprogrammieren 😄 ).
Interessanterweise waren an diesem Morgen die Giraffen, die wir gestern auf dieser Strecke so zahlreich gesehen haben, wie vom Erdboden verschluckt 🤨 . Wo am Tag zuvor noch ungefähr hundert Tiere insgesamt gewesen war an diesem Morgen keine einzige zu sehen. Erst als wir auf der Hauptstraße langsam in Richtung Halali fuhren, begegeneten wir drei Übriggebliebenen, von denen wir aber auch nur den Hintern zu sehen bekamen 🙂 .
Dafür durften wir aber eine Herde Springböcken mit Oryxe ganz nahe betrachten. Insofern schnell ein Gabi lernt Antilope-Test 🙂 : Wie heißen denn die netten Tiere? Wie aus der Pistole geschossen kam von Gabi: Steinbock! 😵
Ein zweites Mal einigten wir uns darauf, Springböcke fortan nur noch als Bockis zu bezeichnen 😎 . Der Oryx wurde weiterhin als große Antilope mit langen Hörnern umschrieben. Hhhm, da hatte ich die tolle Idee Gabi eines Eselsbrücke zu bauen: die Oryx Antilope wird auch Spießbock genannt – also denken wir doch einfach an Schaschlickspieß – Spieß – Spießbock – Oryx 🙂 ! Ich nehme es mal vorweg: Die Eselsbrücke hat hervorragend geklappt – sah man davon ab, dass Gabi fortan bei jedem Oryx begeistert rief „Schaschlikantilope“ 🤩 und danach meist ein „Ich hab Hunger!“ hinterherschob! 😗
In diesem Sinne eine Schaschlikantilope … äh Oryx … 😉
Auf der Hauptstraße zwischen Namutoni und Halali herrschte am frühen Morgen gähnende Leere. Nach unserer Begenenung mit den Springböcken und Oryxen sahen wir kein Tier mehr. 🤨 Gar keins! Nicht einmal eine Gabelracke saß auf einem Baum, kein Springbock oder Zebra wollte sich sehen lassen – nichts! 😐
An den Wasserlöchern auch gähnende Leere: Kalkheuwel war wegen Bauarbeiten gesperrt, am Wasserloch Springbokfontein war abermals kein einziges Tier zu sehen. So beschlossen wir von der Hauptstraße abzufahren und auf den Nebenstrecken Richtung Halali unser Glück zu versuchen. Aber: Das Glück wollte uns nicht finden! 🤨
Vielleicht hatten wir ja auch die Tiersichtungs-Fee verärgert, weil wir gestern nicht dankbar genug waren … hmmm … wir bedankten uns noch einmal nachträglich, gelobten Besserung und versprachen uns ab jetzt und für immer über jede Giraffe zu freuen, die unseren Weg kreuzen sollte. Zur Belohnung gab’s dann gleich zwei Kudus – ein Tier was sogar Gabi richtig erkannte.:)
Und diese lustigen Gesellen wuselten über die Straße … ich glaube, es dürften Zwergmangusten sein – weiß das jemand genau?
Dann allerdings wieder lange, lange nichts … naja, außer freilich schnatternde Selbstmordhühner, bevorzugt panisch flatternd vor Peggy herrennend 😉 . Hier einmal unpanisch auf Ast:
Wir beschloßen aufgrund des eher mauen Tiersichtungsglücks in diesem Gebiet früher geplant nach Halali zu fahren und ein verfrühtes Mittagspicknick einzulegen. Ausgestattet mit kühlen Getränken stattete wir dann dem Moringa-Wasserloch einen ersten Besuch ab – aber: Nichts los! 🤨
Dann brachen wir erneut auf: Irgendwo müssen die ganzen Tiere ja wohl sein! Außerdem stehen Gabis drei Wünsche – wir erinnern uns: männlicher Löwe näher als gestern, ein Nashorn und weitere Elefanten – noch unerfüllt im Raum!
köstlich Euer Reisebericht und was für tolle Tiersichtungen. Auch für mich können es nie genug Photos sein, besonders bei der Qualität! Das Selbstmordhuhn auf dem Baum ist spitze - die Bezeichnung auch. 😄 Auch wir haben für bestimmte Vögel Spitznamen, zum Teil aber nicht sehr schmeichelhafte 😈
Die Mangusten auf der Straße müssten Fuchsmangusten sein.
Kann man die Gabi eigentlich buchen - im September 2013 würden wir sie dann was für uns wünschen lassen 🤪 😗
Weiter so - bin schon sehr gespannt, ob die Wünsche im nächsten Teil in Erfüllung gehen.
Viele Grüße Kerstin
BuboBubo222 Beiträge · seit 200630. Juni 2012 · #58
Es macht immer wieder Spass, in Euren Reisebericht reinzuschauen 😄
Steffi82Themenstarter672 Beiträge · seit 201130. Juni 2012 · #60
Hallo ihr,
@ Fleur de Cap: Schön zu lesen, dass nicht nur wir, die Perlhühner so bekloppt finden 🙂 !
@ esmeralda: Uh, ich glaub, die Gabi lässt sich gerne buchen, wenn sie dafür wieder nach Afrika darf 😄 .Bist du dir sicher, dass das auf dem Bild Fuchsmangusten sind? - ich dachte nämlich immer, die wären größer und vor allem heller. Unsere beiden was-auch-immer-Magusten hatten eine komplett schwarze Schwanzspitze...
Im Nachklang zu gestrigen Teil und bevor es weiter geht noch ein paar Fotos, die ich euch nicht vorenthalten wollte - außerdem hattet ihr ja Fotos bestellt, gell? 😉
Zebraspiegelungen im Wasser:
Aus der Rubrik: "Wenn's juckt dann juckt's!" oder auch: "Wozu ein Schaschlikspieß auch gut sein kann!" 😄