BlunaThemenstarter238 Beiträge · seit 201108. Juni 2012 · #21
Reisebericht Afrika 2012 Part VI
NACHTRAG 30.04.und 01.05., da nicht hochgeladen: ---sorry
Montag 30.04.2012 ICEFIELD
Wir starten einen Game-Drive, brechen diesen aber ab. Der Kühlschrank ist ein Ofen geworden. Wir entschließen uns daher, nach MAUN zu fahren und möchten versuchen, taggleich wieder zurück zu kommen, was aber zeitlich knapp erscheint. Für Morgen haben wir die Khwai-Site gebucht. Bis dahin sind es ja einige Stunden. Morgen ist der 01.05., auch ein Feiertag in Botswana. Wir fahren vorsichtig, aber zügig nach Maun. Am South-Gate werden wir noch kurz kontrolliert. (Die Wurst für's Frühstück haben wir in Alufolie in einem der Koffer versteckt. Von nun an sprechen wir von "Kofferwurst". Am frühen Mittag erreichen wir Maun und versuchen Kontakt mit Gill aufzunehmen, der Helfer KEA's für Botswana. Es ist jedoch unmöglich, ein Telefon zu bekommen. An der Shell (Riley's Garage) wird uns aber geholfen. Wir können telefonieren, erreichen aber nur den Anrufbeantworter. Mist! Die Damen an der Shell rufen aber einen Mechaniker, der auch nach 30 Minuten auftaucht. Micha und ich befüllen seitlich der Tankstelle derzeit den Tank mit dem angeschlagenen Kanister. Viel Sprit ist nicht verloren gegangen; eigentlich fast nichts, aber der Diesel hat den Kleber der Dichtung an der Seite des Fahrzeuges aufgelöst. Der Mechaniker kann uns auch nicht helfen, begleitet uns aber durch Maun zu einem Elektrobetrieb am Flughafen, die einen Engel-Fridge reparieren können. Geschlossen! Morgen ist der 01.05., und man hat sich ins Wochenende verabschiedet. Wir fahren weiter. In einem kleinen Industriegebiets in Maun wird uns aber bei ICEFIELD geholfen. Eigentlich will ich dem Monteur 100 Pula geben für seine Mühe und Hilfsbereitschaft. Ne, doch nicht! Als er nämlich 270 Pula (für eine 3/4 Stunde!!!) verlangt, frage ich nach einer Rechnung für KEA und zahle. Während wir auf den Icefield-Chef warten, kommt ein weiterer Wagen mit einem alten Kühlschrank an. Ich halte mit dem Maunaer ein kleines Pläuschchen und helfe beim Abladen seines defekten Kühlschranks. Nach einer weiteren halben Stunde taucht der Besitzer von ICEFIELD mit 2 Azubis auf. Vorsichtig wird der Kühlschrank hinten geöffnet. Wie sich herausstellt, ist er Ghanaer, war 2 Jahre in Berlin und verpaßte angeblich Mitte der 80iger den Anschlag auf das "La Belle", was ja durch die stationierten US-Soldaten gerne aufgesucht wurde. An diesem Abend hatte er keine Lust auf Billard und vergnügte sich woanders. Botswana sei seine Heimat geworden: Ghana, Togo, Elfenbeinküste & Co. wären zu gefährlich, zu korrupt oder beides. Sierra Leone sei am schlimmsten. Dort würde man nicht nur überfallen sondern auch gleich "um die Ecke gebracht". Man würde häufig auch die überfallenen Toten nicht abholen, sondern sie den Geiern überlassen. O.k., Sierra Leone scheint dann als nächstes Urlaubsziel für uns auszufallen. Die Kartusche des Kühlkreislaufs hat sich zugesetzt und wird ausgetauscht und die neue an den Leitungen verlötet. Danach wird spezielles Gas für den Engel-Fridge in die Kanäle eingeleitet, das verlötete nochmals auf Undichtigkeit geprüft. Fertig. Das Ganze kostet uns 980 Pula für etwa 1- 1 1/4 Stunde. Die Rechnung lasse ich auf KEA ausstellen, weil wir bis 1.000 Pula selbst Reparaturen durchführen lassen können. (die Gutschrift erfolgte die Tage über VISA; 125 EUR). Wir bedanken uns beim Ghanaer, werfen den gesamten Inhalt des Kühlschranks in einer Plastiktüte verpackt weg und müssen wieder einkaufen gehen: Milch, Eier, Käse, Wurst, Butter und und und. Alles ist schlecht geworden. Apropos Butter (so nebenbei): TIP: Die Romi-Butter ist perfektes Staucherfett. Nicht kaufen! Die irische Kerry-Gold (250gr.) ist für rund 3,50 EUR zu haben, Springbok-Butter aus ZA für 3,5 - 4 EUR im Mauner Spar. An eine Rückfahrt nach Xaxanaxa ist nicht mehr zu denken; wir haben bereits Nachmittag (16:00 Uhr) und buchen uns deswegen bei der Thamalakane - Lodge ein und nehmen ein Zelt für drei Personen. Die Thamalakane-Lodge liegt eh auf dem Weg zum South-Gate nicht erheblich weit von der Kaziinki-Lodge entfernt. Da es preislich einer normalen Campsite gleich kommt (110 Pula/Person/Nacht) ersparen wir uns den Auf- und Abbau. Außerdem schläft es sich besser: Wenn sich einer im Dachzelt nachts mal wendet, wackelt das ganze Auto. Das ist ein erheblicher Nachteil zu Bodenzelten. Die Abolutions sind tip-top; ebenso das Restaurant, wo wir Fisch und Steak essen. Die Aussicht auf den Fluß ist sehr schön. Durch das Restaurant selbst fließt ein kleiner selbstgebauter bewachsener Bachlauf. Wirklich sehr nett gemacht! Rtg. Fluß sind Scheinwerfer aufgebaut, vor denen sich ungefähr 1 Billion Insekten in unterschiedlichster Größe tummeln. Unsere Bedienung fragt uns aus, ist aber ein bißchen zu sehr aufdringlich und persönlich. Achso...und Ihre Kinder würde sie uns gerne nach Deutschland mitgeben, damit sie es besser haben. Das Essen ist preislich o.k.: Das Steak (500 Gramm) kostet 160, ein 0,33 St. Loius Bier 25 Pula.
Dienstag 01.05.2012 RAUBTIERE DER NACHT
Wir brechen nach dem Frühstück an unserem Zelt zur Khwai-Campsite (Nummer 6) auf und passieren wieder das South-Gate. Bis zum Gate können wir einige Einheimische beim picknicken oder spazieren gehen. Viele haben sich in Trachten o.ä. herausgeputzt. Ja, der 01. Mai! Geschmückte Maibäume sehen wir jedoch nicht Diesmal biegen wir dahinter nicht links sondern rechts hinter'm Saouth-Gate ab und erreichen schon gegen Mittag die Campsite Nr. 6. Den Platz auf der freien Fläche gibt es leider nicht mehr. Hier waren wir im Mai 2008 und konnten ein ein Impala jagendes Wildhundrudel am frühen Morgen beobachten. Schade. Der Paltz wäre der Favorit gewesen. Platz 6 liegt unter Bäumen und ist von dichtem Gebüsch umgeben. Nebenan auf der 7 lernen wir Rolf und Bettina kennen und quatschen ein wenig. Auch sie haben unsere Strecke gebucht: Vom Khwai über den Savuti zum Ihaha. Wir haben lediglich den Umweg über den Linyanthi mit eingebaut, könnten uns aber wieder am Ihaha treffen. Rolf und Bettina wollen noch den Ranger Amos treffen. Wir müssen beim in der Nähe liegenden Khwai Village den Khwai-Fluß durchqueren, um in den Savuti zu kommen. Ansonsten müßten wir einen großen Umweg über das South Gate nehmen (Neee, nicht schon wieder). Der Fluß sei nicht einfach zu durchqueren; man müsse einen bestimmten Weg durch den Fluß nehmen, um die andere Uferseite zu erreichen; ansonsten würde man den Wagen versenken. O.k., das wollen wir nicht. Wir sind gegen alles versichert: Nur nicht gegen eine Absauf-Flußfahrt und clutch-Abusion (Kupplungsschaden). Abschleppen aus der Wildnis kostet gute 2.500 EUR! und ein Wasserschaden am Auto an die 15.000 EUR, wenn es schief läuft. Ist das ganze Auto versenkt...naja....dann hat man das Betriebskapital KEA's von etwa 35.000 EUR zu zahlen. Auf unserem Game-Drive sehen wir einige Affen (die wir aber auch am Platz haben), die nicht zu verfehlenden Impalas, die wir "CG" für "common game" getauft haben, während sich der Gepard "VRG" "very rare game" verdient hat. Einige Lechwes, Gnus und Zebras neben einigen Elefanten können wir auch sichten. Zum Dombo-Hippo-Pool Rtg. Xaxanaxa schaffen wir es zeitlich nicht mehr, soll aber auch heute nicht interessant sein, wie uns ein Pärchen erzählt. Die Hippos wären weit weg vom Aussichtspunkt. Das wäre unsere normale Route gewesen, hätten wir nicht nach Maun fahren müssen. Es fängt schon an zu dämmern; wir haben bereits gegessen, als Bettina und Wolf auftauchen. Wir hatten uns schon gewundert. Was ist passiert? Sie haben Amos nicht mehr treffen können, weil sie sich beim einem Game-Drive auf einem dicken spitzen Ast den Reifen aufgerissen haben. Zu allem Übel funktionierte der high-Jack-lift nicht und es gab einen Riesenaufwand, um den Reifen wechseln zu können. Da die beiden auch auf einer Abseits-Route unterwegs waren, konnten sie nicht auf Hilfe hoffen und hatten auch keine Lust, dort in ihrem Dachzelt zu übernachten. Jetzt erst haben sie es zur Campsite geschafft. Daher versuchen wir Amos morgen früh zu treffen. Die Nacht verläuft interessant: Aus dem Gazeh-Fenster können wir im Vollmond einen Leopard! um unsere Campsite schleichen sehen. Deutlich ist die Silhouette des Tieres zu sehen. Wow! Was für eine mächtige Katze! Sekunden später taucht eine Hyäne auf. Die beiden müßten sich eigentlich begegnet sein und hätten sich per Handschlag ablösen können. Auf einmal ein Menschenschrei und Getöse mit Pfannen und sonstigem Kochmetall; dabei ein Fauchen: Der Leopard scheint etwas weiter entfernt andere Campsitebesucher am Tisch besucht zu haben. Mit Schreien und klappern versuchen diese nun, die Raubkatze zu vertreiben. Noch einmal das Fauchen des Leopards. Klappern mit Metalltöpfen und Besteck. Na, hfftl. ist das mal gutgegangen. Es ist viel zu dunkel, das Zelt verlassen zu können und mit den Dachzelten könnten wir auch nicht direkt losfahren um zu helfen. Außerdem haben wir da draußen noch die Hyäne herumlaufen. Da wir jetzt nichts mehr hören hoffen wir mal, das alles in Ordnung ist.
Mittwoch 02.05.2012 DIE FLUSSQUERUNG
Wir stehen recht früh auf und ich gehe zur Abolution. Der Krach der letzten Nacht scheint gutgegangen zu sein. Die Leute, die es offensichtlich traf, sind entspannt. Nach dem Duschen und Frühstück treffen wir auf Wolf und Bettina. Bettina bleibt bei Micha und Patrícia, während ich mit Wolf und Amos, der aufgegabelt wurde, mit unse GPS zur Flußstelle fahre. (ich wollte eigentlich die GPS-Daten notieren, finde die Notiz aber nicht mehr. Daher versuche ich alles so zu erklären: Wir durchqueren Khwai-Village und kommen nach einigen Minuten zur Flußstelle. Auf der gegenüberliegenden Seite geht der Weg nach Savuti. Es sind nur 10 Meter, aber....die Wasserstelle ist tief. Man würde das Auto absaufen, erklärt uns Amos. Stattdessen müssen wir 25 oder 30 Meter auf unserer Seite parallel am Ufer durch den Fluß fahren (an Land ist zuviel Gebüsch und Bäume) um dann einen U-Turn am dort wachsenden Schilf zu machen, dem gegenüberliegenden Ufer parallel wieder im Fluß folgen um dann die andere Uferseite zu erreichen. Trauen wir uns? Naja, das Auto gehört Wolf und Bettina, aber wir machen es und .....es geht gut. Jetzt gilt es, gleiche Strecke wieder zurück zu fahren. Auch das gelingt. Wir fahren zurück. Ein weiteres Auto mit 3 Südafrikanern indischer Abstammung (darauf komme ich noch zurück), ein Pärchen mit Mutter an Bord, klinken sich ein. Irgendwie haben sie mitbekommen, daß wir den Fluß durchqueren wollen. Mit drei Autos geht es los. Ich checke noch das Fahrzeug und hoffe, daß das Reserverad unter dem Auto keinen zu großen Widerstand im Wasser hat. Dort angekommen, fahren wir als erstes los. Ich schalte in den 4L, 2. Gang und halte konstant das Gas, aber auch nicht zu schnell, damit nichts durch den Wasserwiderstand abreißt. Was nicht passieren darf: Wasser in den Luftfilter. Wir fahren parallel zum Ufer durch den Flu. Wasserhöhe: Etwa am Ende des Radkastens. Im U-Turn schwappt das Wasser dann an einer Stelle über die Motorhaube. Ich bleibe im 4L 2. Gang konstant auf Tempo. Wir erreichen die andere Uferseite und fahren parallel zum Ufer auf die Straße zu. Wasserstand hier 3/4 Radkastenhöhe. Geschafft! Wir erreichen das Ufer. Ich lasse den Motor noch laufen. Als nächstes fahren Bettina und Wolf los. Außer dem schief hängenden Nummernschild (1 Schraube weg) ist nichts passiert. Auch unser drittes Auto packt die Durchfahrt. Klasse. Unsere erste eigene Flußquerung. Eigentlich hätten wir noch die Bodenbeschaffenheit prüfen müssen: Aber Amos wußte ja bescheid. Hier war fester Sand. Wären wir alleine gewesen, hätte man aussteigen und mit einem langen Stock prüfen müssen, aber in fließendem Gewässer? Krokodile gibt es ja auch hier. Aber die Stelle ist noch recht übersichtlich. Weiter geht's nach einem kurzen Plausch Rtg. Savuti, wo wir alle drei einen Platz gebucht haben: Wir eine Nacht, Rolf und Bettina ebenso, die Südafrikaner sogar 3 Nächte. Eigentlich ist das Camp für uns nur ein stop-over, aber alles kommt anders. Die Strecke zum Savuti ist zeitweise nervig zu befahren: Tiefsand, Wellen im Tiefsand...ohne 4x4 geht hier nicht so viel. Auch unser Platz "8" im Savuti ist nicht zu empfehlen: Abgelegen, einen langweiligen Eindruck machend sind wir nicht so begeistert. Zu allem Überfluß fahre ich das Auto doch tatsaächlich schnell im Tiefsand fest. Oh Mann! Freibuddeln. Das geht aber sehr fix; ich habe nur ganz leicht den Wagen im Sand "versenkt". Dann geht es zur Campsite 1, wo wir Wolf und Bettina aufsuchen. Da sie noch nicht da sind, gehen wir erst mal duschen und treffen die beiden am späten Nachmittag, nachdem wir unseren ernüchternden Game-Drive gemacht haben. Ein highlight sind aber die Rock-Paintings in der Nähe des Savuti-Camps im Fels. Es sind zwar "nur" 2 Zeichnungen, aber die Aussicht ist von oben gewaltig! Wir treffen dort einige Schwarze, von denen einer sagt, ein San-Abkömmling zu sein und erzählt, daß seine Ur-Ur-Ur-Urgroßväter diese Zeichnungen gemacht hätten. O.k. Als wir zurück kommen sind Wolf und Bettina am Platz. Wieso sind die beiden erst so spät hier, wo sie doch vor uns am Khwai losgefahren sind? Die beiden hatten einen "Leopardentreff" auf dem Weg hierhin und folgten ihm eine zeitlang. Klasse! Die Tiere sind ja wirklich selten zu sehen, ähnlich wie die Geparden an der 3rd bridge. Kurzerhand werden wir auf die Campsite 1 von den beiden eingeladen. Platz sei ja wirklich genug hier. Ja, das stimmt. Außerdem liegt die "1" am Fluß und bis zur Abolution ist es nicht weit. Klasse! Das machen wir. Außerdem haben wir zu fünft noch einen schönen Abend, bevor es ins Zelt geht und wir den Löwen- und Hyänenrufen in der Ferne lauschen können. Auch ein Hippo im Fluß gibt Laut. Am nächsten Tag können wir übrigens auf die Campsite 6 übernachten: Wir treffen unsere drei Südafrikaner am Waschhaus. Wir wollen die Campsite Linyanthi "sausen" lassen. Wir können uns bei ihnen "einnisten". Das ist ja super nett. Dennoch möchten wir nicht aufdringlich sein und versuchen einen anderen Paltz im Savuti zu erhalten statt des Linyanthi. O.k. Das machen wir dann morgen.
Donnerstag 03.05.2012 LÖWEN PER GPS
Nach dem Frühstück und wiederholter 🙂 Verabschiedung von Wolf und Bettina fahren wir zum nahe gelegenen Gate: Wir haben nach wie vor keine Lust, den Linyanthi aufzusuchen. Es ist zwar ruhig dort, aber eben auch nicht viel los. Eli's trifft man dort zweitweise an, kann die Ruhe und die Klicklaute der Frösche genießen, aber wir wollen ja einiges an Tieren sehen. Die Fahrt dorthin ist tiefsandig und anstrengend. Also Tausch: Da beides der gleiche Anbieter (SKL =Savuti, Khwai Linyanthi) ist, dürfte das kein Problem sein. Doch! Ist es. "Fully booked, sorry". Mmmh. Was kostet denn das Lodge-Zelt am Fluß? Da muß ich den Manager fragen, der es mir dann auch für etwa 420 EUR/Nacht anbietet. Ne is klar. Ein richtiger Schnapp. Nicht, daß wir nicht zu unseren drei Südafrikanern wollen, aber ausnutzen wollen wir es auch nicht. Nun denn....als wir an der "6" auftauchen, sind die drei schon auf einem Game-Drive unterwegs. Wir stellen lediglich Tisch und Stühle an einen Baum und machen gleiches. Diesmal jedoch fahren wir 10-12 km weiter raus Rtg. Khwai. Dort soll es tierreicher sein. JA! Und es ist tierreicher: Canon-Speisekarte, aber die bekommen wir nicht zu Gesicht. Die einzelnen Giraffen, Zebraherden bis zum abwinken, Gnus, Elefanten, Raubvögel, Geier und andere Vögel, Warzenschweine, Mangusten und und und. Es gibt viel zu sehen. Löwe und Hyäne steht jetzt noch auf der Canon-Speisekarte. Aber die finden wir nicht. Die Pans bieten jedoch ohne Gebüsch eine gute Fotoausgangslage auf Tiere. Als wir uns am Nachmittag auf der "fremden 6" niederlassen, tauchen auch unsere drei Südafrikaner auf. Löwen! Löwen? Ja, sie haben Löwen gefunden. Wow! Sie haben uns die Koordiaten aufgeschrieben. Na, die sind ja mal klasse! Wir tippen die Daten ins GPS und machen uns direkt auf. 13km Luftlinie. Wir fahren wieder durch die Pan mit den vielen Tieren bis wir mit kurzen Fotopausen die Stelle erreichen. Ziel erreicht! Löwen? Fehlanzeige! Frischer Löwenkot liegt auf dem Weg. Hier sollten die Tiere schon sein. Ob sie sich schon aufgemacht haben? Es ist noch viel zu heiß. Wir fahren die Strecke mehrfach ab. Ziel erreicht! Keine Löwen. Schade. Patricia ist jedoch aufmerksam. Da ist doch was. Sind das da Haare? "Fahr mal einen Meter vom Weg ab". Drei Meter neben dem Weg liegen sie: Zwei männliche Löwen. Unglaublich. Sie sind im Gras derart gut getarnt, daß man sie einfach im langsamen Vorbeifahren nicht sehen kann. Sie liegen ruhig da, bewegen sich hin und wieder und heben den Kopf, lecken sich um sich dann wieder auszustrecken und sich wieder hinzulegen. Wir beobachten die beiden Katzen noch eine ganze Weile, bevor wir uns am späten Nachmittag wieder zur Campsite aufmachen. In der Dämmerung erreichen wir als Untermieter Platz 6. Jetzt müßten wir noch den Grill anwerfen. Essen machen? Nein, nicht nötig. Die Mutter der beiden indisch-Südafrikaner hat für uns mitgekocht. Klasse! Indisches Essen mit allem drum und dran im Savuti. Als Nachtisch gibt es dann noch fritierte Teigtaschen mit typisch indischem Inhalt. Eine tolle Köchin. Wir sind begeistert. Danach gibt es noch einige Bonbons. Wir bedanken uns mehrfach und die Mutter ist froh, daß wir noch einmal Nachschlag nehmen...nicht, weil wir hungrig sind, sondern weil es so gut schmeckt. Was für nette Leute!!!
Freitag 04.05.2012 FESTGEFAHREN UND ... LEBENSGEFAHR!
Nachdem wir uns von unseren Campsite-Gastgebern nach dem Frühstück verabschieden, geht es auf Rtg. Ihaha-Camp. Die drei ZA-ler bleiben noch einen Tag länger im Savuti. Direkt hinter dem Savuti-Camp-Gate geht es links über eine Brücke über den Fluß, hinter der Brücke rechts um dann links der Strecke zu folgen. Anfänglich haben wir wieder Tiefsand, danach geht die Strecke Rtg. Goha-Gate in Gravel über und läßt sich gut fahren. Die Strecke ist trocken. Die Mopanebäume stehen nicht mehr so dicht beieinander, viele Blätter sind gelb von der Trockenheit, zwischendurch können wir einige mächtige Baobabs in den Hügeln entdecken. An einem nicht zu sehenden Wasserloch, wenige km vor dem Goha-Gate schrecken wir plötzlich Elefanten auf. Ups! Die haben wir wirklich nicht gesehen, da die Wasserstelle in einer Vertiefung liegt. Der Elefant trötet und schlägt mit den Ohren. Wir erreichen das Goha-Gate am späten Vormittag. Ein Mann prüft unsere Papiere; draußen sitzt eine Frau mit drei Kindern. Hier lebt man wirklich ab vom Schuß. Weit und breit trockene Landschaft mit Mopane-Bäumen, zwar schön aber auf Dauer öde. Hinter dem Gate folgen wir nicht den Weg links Rtg. Linyanthi, sondern fahren geradeaus weiter Rtg. Ihaha. Tiefsand. Na, dann mal los. Alles läuft gut, bis wir einem entgegen kommenden LKW ausweichen. Der Fahrer, ein Engländer mit umgebauten 7,5-Tonner fragt uns, wie weit es noch zum Goha-Gate wäre und wie die Strecke sei. Wir erklären es ihm und wuseln uns aus dem Tiefsand in unsere Spur. Spur! Der LKW hat einen breiteren Radabstand. Dadurch ist eine Spur noch o.k. die andere komplett durch den feinen Sand versandet. Mist. Schon nach wenigen Metern haben wir uns festgefahren. Es ist 12:00 Uhr. Wir buddeln mittels Spaten den Wagen frei um nach 20 Metern wieder hängen zu bleiben. Noch einmal buddeln. Zack! Nach vllt. 50 oder 100 Metern hängen wir wieder fest. Das nervt. Diesmal buddeln wir großzügig frei. Das 5-Meter-Auto ist bis Unterkante auf Sand. Das Reserverad hinten hat den Sand aufgestaut. Wir schwitzen. Es ist 12:30 Uhr. Fliegen surren um unsere Köpfe. Das vermiest die Laune. Wir buddeln und buddeln und ich frage mich, ob wir wieder hängen bleiben. Bis Goha-Gate sind es drei Kilometer, aber auch diese Spur hat der LKW ja platt gemacht. Außerdem ist ein wenden hier im Tiefsand nicht denkbar. Ich lasse an den Reifen gut Luft ab. Das wollte ich zuvor vermeriden. Wir nehmen einen kräftigen Schluck Wasser. Ich schalte in den 4L und Rückwärtsgang und fahre einige Meter zurück, um dann im 2.Gang anzufahren....und gebe Stoff. Noch einmal freibuddeln....ne, keine Lust. Das ist wirklich anstrengend. Ohne in den dritten Gang zu schalten fahren wir im 2. Gang mit 3.500 Umdrehungen durch die vom LKW versaute Tiefsandpiste. Unsere Nachfolger können sich glücklich schätzen. Wir ebnen den Weg erneut. Nach 10 oder 15 Kilometern kommen wir an eine Kreuzung und biegen rechts ab Rtg. Ihaha. Der Tiefsand hat sich hier erst einmal erledigt. Unter einem Schatten spendenden Baum hole ich den Kompressor raus und pumpe die Reifen wieder auf 2,9 bar. Die kalte Cola tut jetzt gut.
Die jetztige, teils landschaftlich spektakuläre Strecke führt uns nach Kavimba.
Ab hier gibt's eine breite Teerstraße. Chinesische Unternehmen haben ganze Arbeit geleistet. 2009 befand sich noch alles im Bau. Es ist zwar schön zu befahren aber ich weiß nicht, ob man das gut heißen kann. Nach kurzer Zeit treffen wir auf die beiden Baobabs, zwischen denen man früher durchgefahren ist, als die Piste noch aus Gravel bestand und sehen den Chobe. Wow! Das ist immer wieder ein tolles Bild. Jetzt im Mai steht das Wasser sehr hoch. Ein tolles Panorama. An einer T-Kreuzung fahren wir rechts Rtg. Kasane. Links geht's zur Ngoma- Bridge nach Namibia. Nach 200 Metern erreichen wir den Eingang zum Chobe. Vom dort stehenden Polizisten oder Ranger werde ich ermahnt, daß ich nicht lange genug am Stopschild gehalten hätte. 21, 22, 23...das gilt scheinbar auch hier in Botswana. Wir fahren in den Chobe-Park. Schon sehr bald begegnen uns Lechwe, Büffel & Co. Wir wollen pünktlich an der Ihaha-Campsite ankommen, denn nach 17 oder 18:00 Uhr können die gebuchten Plätze frei vergeben werden. Da wir den für uns schönsten Platz, Nummer "CI 10" gebucht haben und drei Tage dort sein werden, wollen wir diesen unbedingt "vereinnahmen". Wir kommen am Gate an: CI 10 ist besetzt! Wie jetzt? Wir haben doch gebucht und sind pünktlich!?!? Ja, die Leute von CI10 sind heute morgen abgereist. Dann ist doch frei?!? Nein, besetzt! Muß ich das verstehen? Egal, wir setzen uns ins Auto und fahren den Platz an. Vllt. eine Doppelbuchung des Platzes? Tatsächlich sehen wir auf der 10 ein Auto stehen. Pfff! Dann stellen wir uns eben dazu, falls doppelt gebucht wurde....Aber das Auto kennen wir...Es sind Bettina und Wolf! Wir hatten Ihnen im Savuti angeboten, sich auf unseren Platz zu stellen, wenn sie nichts bekommen würden, da sie Ihaha noch nicht gebucht hatten. Na, das kann ja wieder lustig werden und so wird es später auch beim Abendessen: Kudu, die letzten Folienkartoffeln, Zwiebel in Alufolie und vorab einen Alko-Pop "Litschi" und "Melone", den wir eiskalt im Fridge haben. Vorher machen wir uns noch zur Campsite "CI 1" auf. Löwen und ein Leopard könnten ganz in der Nähe sein. Sie wurden hier gesichtet. Warum wissen die beiden das? Die beiden haben Thomas und Heike getroffen (die von Xaxanaxa) mit einer unglaublichen Geschichte: Thomas ist heute morgen auf der "CI 1" aus'm Zelt gekrochen und erblickte etwa 200 Meter entfernt ein Hippo in der frühen!!! Morgendämmerung, schnappte sich die Kamera und machte sich auf den Weg zum Hippo und fing an zu knipsen. Wie gesagt: In der Morgendämmerung; Jagdzeit von Raubtieren! Ein anderer Campsitebesucher sieht ihn zufällig fuchtelt wild mit den Armen in seine Richtung. Thomas denkt sich nichts dabei. Der namibische Winker springt in sein Auto und rast zu Thomas, holt ihn irgendwie ins Auto und zeigt Thomas, wo er sich gerade befand: Beim Sensemann persönlich! Das Hippo fotografierend übersah er zur linken 2 Löwen und zur rechten einen sprungbereiten Gepard, der ihn schon fixiert und geduckt zum Sprung bereit war. Das war 2 Sekunden vor 12! Allein die tierische Konstellation ist schon unglaublich. Löwe UND Leopard UND Hippo an einem Punkt! Der Paltz CI 1 ist seither leer. Ob die beiden sich verdrückt haben? Bevor wir zu Bett gehen, sehe ich im Taschenlampenlicht 1 ockerfarbenes Augenpaar. Serval? Leopard? Keine Ahnung. Auf jeden Fall nähert sich das Augenpaar hin und her springend. Wir gehen ins Zelt und wir schauen aus dem Gazeh-Fenster, können aber kein Tier ausmachen. Schade. Einen Serval hätte ich auch gerne gesehen. Von mir aus auch einen Leoparden. Es gibt ihn ja schließlich hier!
CAMPSITE CI 10 Ihaha:
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201108. Juni 2012 · #22
Hallo Sven,
wir hatten 2008 u.a. auch die CS 10 (ist doch die ganz am Rand, oder?), aber wiedererkannt habe ich sie nicht. Erst dachte ich, Ihr seid an einem See. 😎 Unglaublich, wie hoch der Wasserstand ist im Vergleich zu Mitte August. Dass Ihr Linyanti ausgelassen habt, ist aus meiner Sicht ein Fehler. War für uns eine der schönsten CS. Wir waren 3 Nächte da und haben nicht einen Gamedrive gemacht, sondern die Einsamkeit genossen und die Tierlein zu uns kommen lassen.;) Aber wenn man viele Tiere in kurzer Zeit sehen will, ist Ihaha wohl besser.
Susi651'127 Beiträge · seit 201108. Juni 2012 · #23
Hallo Sven,
wow, da fiebert man ja wirklich mit. Habe Deinen Reisebericht in einem Rutsch verschlungen und immer noch Appetit auf mehr. Bin schon gespannt wie es weitergeht und habe mir schon mal ein paar "Notizen", u.a. bezüglich der Campsites gemacht, da ich spätestens 2014 auch gerne nach Botswana reisen möchte.
vielen lieben Dank für den tollen Reisebericht. Wir werden im September/Oktober erstmalig quer durch Botswana fahren und euren Spuren folgen. Der Caprivi und die Chobe Riverfront haben uns beim letzten Mal schon begeistert.
Sind daher im Moment an jeden News und jeden Erlebnissen sehr interessiert.
Kann es sein, dass dir während des Kaffeekochens der 30.5. und 1.6. abhanden gekommen sind. Irgendwie vermisse ich die beiden Tage.
Der Zwischenfall in Ihaha macht einem ja echt Angst. Wir haben für genau die Campsite Nr. 1 eine Reservierung für zwei Nächte. Mir wären zwei Löwen und ein Leopard vom Erlebnis her aber auf jeden Fall lieber, als eine Horde diebischer Paviane wie beim letzten Mal. 😉
Freue mich auf denn restlichen Teil.
LG von noch einer aus Hamburg
donkey79
BlunaThemenstarter238 Beiträge · seit 201110. Juni 2012 · #25
Reisebericht Afrika 2012 Part V Samstag 05.05.2012 EINFACH IHAHA UND ANDREAS KIELING, DER TIERFILMER
Wir verabschieden Wolf und Bettina nach dem Frühstück und starten unseren Game-Drive von der Campsite Rtg. Kasane. Eigentlich würden wir übermorgen mit dem Auto über Kasane bei Zambia einreisen. Wer aber die Grenze und die Kosten zum Grenzübertritt kennt, überlegt sich das 2x. Wir würden zu dritt mit Visum zzgl. der Autogebühren wie road tax, Carbon tax und Phantasy-tax etwa 300 EUR! bezahen. Dazu kommt die Fähre, one way ca. 30 US$, da der Fluß Botswana und Zambia trennt. Eine Brücke wurde aus best. Gründen bisher nicht gebaut. Das ist teuer, wenn man nur 2 Tage dort bleiben will, um die Victoriafälle zu sehen. Außerdem ist der Grenzübergang auf zambischer Seite eine Sache für sich. Gewusel, mehrere km lange Staus von LKW's, die einen Platz auf der Fähre suchen (1 LKW pro Fahrt) und teilweise tagelang warten. Wer Krieg der Sterne kennt, würde diesen Platz mit der Raumfahrerkneipe auf Tatooine vergleichen. MAL SCHNELL ZUM 08.06.2012, während ich diesen Abschnitt schreibe: Wir fahren gerade nach Trier und durchqueren Tondorf in der Eifel, weil die Autobahnzufahrt gesperrt ist...und sehen Andreas Kieling! Wir wenden und quatschen ihn mal ganz frech an. Witzig!!! Während ich hier schreibe, sehen wir ausgerechnet den mitunter in Afrika filmenden Tierfilmer durch's Dorf gehen. In den Dokus geht u.a. mit einem Guide zu Fuß durch die Wildnis durch hohe Gräser und folgen Gepardentracks und stehen dann vor einem Gepard. Ein anderes mal wird er von Eli's angegriffen bzw. bedroht und versteckt sich in einem Flußbett. Wir halten uns nur wenige Minuten auf. Das ist ja ein Ding. Jetzt hört man mal die Stimme auch im Original und nicht aus'm TV 🙂!!! Zurück zum IHAHA: Wir fahren zuerst zur Campsite CI 1 um die Löwen und/oder den Leopard zu finden. Die Wahrscheinlichkeit ist gering....sie sind auch in der Tat nicht mehr da; zumindest sehen wir sie nicht. Unterwegs sehen wir sehr, sehr viele Giraffen, Elefanten und ein kleines Krokodil am Fluß. Leider können wir nicht direkt am Fluß vorbeifahren, weil der Weg dort überflutet ist. Wir können nur von der oberen Straße hin und wieder Seitenwege nehmen, um dorthin zu kommen. ÜBRIGENS: Die Reglements vom 01.02. für den Chobe sind scheinbar außer Kraft gesetzt. Wir haben KEINE Einschränkungen. Wir dürfen fahren wann und wohin wir wollen. Auf der anderen Seite des Flusses, leider 200 oder 300 Meter entfernt, grasen 3 Hippos an Land. Dort liegen auch 2 ausgewachsene Krokodile. Eins schöner Game-Drive. Wir kommen an das Sidudu-Gate und biegen links auf Teer nach Kasane ab um im Spar einzukaufen. Unter anderem kaufe ich Wild: Kudu und Impala. 1kg ist für knapp 50 Pula zu haben, also recht günstig. Im Liquid-Store kaufen wir noch ein paar Dosen Bier. Ggü. Des Lquidstore sitzt ein Mann mit verkrüppelten Händen. Hier ist betteln angebracht...was soll er ohne sozialem Netz machen? Ich gebe ihm etwas. Kasane entwickelt sich auch: Hier gibt es jetzt auch ein indisches Restaurant. Es ist mir zumindest 2008 nicht aufgefallen. Ein Warzenschwein läuft über den Bordstein inmitten der kleinen Stadt. Wir fahren zurück, fahren jedoch über eine derzeitige Straßenbaustelle nach Kazungula, biegen an der Engen-Tankstelle dort rechts ab. Ggü. stehen einige schwere LKW auf einem Rastplatz mit LKW-Store. Hier in der Nähe ist die zimbabwische Grenze, einige km weiter Namibia und die zambische Grenze. Wir sind hier im 4-Länder-Eck. Nach einigen km fahren wir links eine sandige Strecke hinab zum Senyati-Camp. Idee: Wir wollen Zambia sausen lassen, die uns fehlenden 2 Nächte hier buchen und ebenso von hier organisiert zu den Victoria-Fällen fahren. Wir erreichen das Senyati-Camp: Klasse location! Wir treffen an der Rezeption Olivier und fragen direkt nach den dortigen Chalets. Die sehen toll aus und wären eine Abwechslung zum campen. Zu dritt kostet das Chalet etwa 375 Pula. Geritzt! Das ist total o.k. Wir haben sogar einen eigenen Gras-Garten, Terrasse, Küche, Kühlschrank und eine breite Fensterfront zum Garten. ...Garten: Es ist ein gepflegter Rasen von etwa 20 Metern Länge mit Grillstelle; dahinter liegt ein Bächlein und die Wildnis geht weiter. Das ist das schöne an Botswana: Keine Zäune! Außerdem hat Senyati ein Restaurant, das auf Stelzen steht. Direkt dahinter ist eine Wasserstelle, wo man Tiere beobachten kann. Einige Elefanten stehen gerade dort und trinken einige Liter. Das ist wirklich schön hier! Wir buchen den Tagesausflug zu den Vic.falls im voraus: 400 Pula pro Nase, dazu kommen das Visum nach Zimbabwe (etwa 30 oder 35 US-$, und der Eintritt von 220 Pula zu den Vicfalls, also umgerechnet phi mal Auge 85 EUR. Die Campsites liegen hinter dem Restaurant. Die Chalets bieten einen prima Blick ins wilde Afrika. Das gefällt! 🙂 Ach nee, wer steht denn da am Chalet: Den Landrover kennen wir doch: Es ist der Wagen von Thomas und Heike, die das unschöne Erlebnis im Ihaha hatten. Sie scheinen die Nase voll zu haben und haben sich nhier einquartiert. Wir freuen uns schon auf übermorgen und fahren in den Nationalpark Rtg. Ihaha zurück. Es ist schon recht spät geworden, als wir durch den Nat.park fahren. Wir müssen recht dicht an Elefanten vorbei, die sich direkt am Rand der Straße befinden, aber wegen des Fressens von Blättern nicht weiter bewegen. Langsam aber nicht haltend fahren wir vorsichtig vorbei. Ich habe mir vorab angeschaut, wie die Ranger sich in solchen Situationen verhalten und es kopiert, Nudeln mit einer Käse-Tomatensauce sind das heutige Abendessen. Wir gehen ins Zelt. Wir haben leichten Wind. Die Nacht wird ruhig sein. Irgendwie schade. TIP: Gegen Mittag trudeln die Ranger mit den Lodge-Touristen bei den Ihaha-Abolutions ein. Man sollte daher vorher sein Bedürfnis und die Dusche erledigen. Dann ist es noch sauber und geputzt.
Sonntag 06.05.2011 IHAHA
Morning drive: Waterbucks, viele, viele Büffel, Zebras und Vögel jeglicher Art. Vor allem die Audis, die Fischadler finde ich immer wieder beeindruckend. Während wir Rtg. Ngoma-Bridge fahren, sehen wir einen Marabu. Er ist sehr nah am Auto und wir haben die Möglichkeit, den großen Vogel lange zu beobachten. Vom Aussehen her könnte er in jedem Horror-Film mitspielen 🙂 Aber ein tolles Tier! Wir fahren zum Platz zurück. Es ist immer noch leicht windig und für afrik. Verhältnisse recht kühl. Auch die Riesen-Ameen von Libellen, die man unweigerlich auf jedem Sonnenuntergangsfoto hat, sind heute etwas weniger. Während Micha seine Wäsche an der Abolution wäscht und Patricia sich auf dem Rücksitz des Autos kurz schlafen gelegt hat, kommt eine Rotte Warzenschweine recht nah an mir vorbei. Cool! Die Sonne scheint, leichte Wellen auf dem Chobe; Schmetterlinge, Ruhe, YES, that's paradise mit dieser Aussicht! Der Kudu am Abend schmeckt vorzüglich. Wir gehen gg. 19:15 Uhr ins Zelt. Ja, hier ticken die Uhren anders: Man geht mit dem Sonnenuntergang ins Bett und steht wieder mit der Sonne um 06:00 Uhr auf. Diese Nacht wird noch mal zum Glück etwas „unruhiger“: Ein Hippo ist in unmittelbarer Nähe. Man hört es durchs Wasser „plätschern“ und sein „Bass“ ist sehr deutlich zu hören. Es wird sich noch stundenlang dort rumtreiben.
Montag 07.05.2011 LEOPARD
Schade. Heute ist der letzte Tag auf dieser wunderschönen Campsite. Es hilft nichts: Gg. 11:00 Uhr müssen wir das Gate erreicht haben. Wir fahren Rtg. Kasane los. Wieder sehen wir Teile der Tierwelt Afrikas: Neben Waterbuck, Giraffe & Co. auch Sabels. Die Hörner, das fast schwarze Fell! Toll! Wir versuchen noch einige Hippos im Fluß zu entdecken, als ich ein Auto einige Meter vor uns stehen sehe: Wo ein Auto steht, gibt’s auch was zu sehen! Wir parken neben dem Auto und siehe da: S17.50140 E25.06390: EIN LEOPARD in einer Astgabel. WOW! Der Leopard hat die Augen geschlossen und schaut nur ab und zu an uns rüber. Noch 2 andere Autos parken neben uns. HA! Das Jahr der Zufälle! Wir sehen zum ersten mal in drei Afrika-Urlauben das erste mal einen Leopard und neben uns stehen....die Südafrikaner, die uns im Savuti so toll indisch bekocht haben 🙂 Noch eine ½ Stunde beobachten wir diese prächtige Katze. Auf einmal wird sie aufmerksam, klettert vom Baum und startet einen Angriff auf (scheinbar) ein Impala. Wir verlieren das Tier aus den Augen und fahren weiter. Um 10:30 Uhr erreichen wir das Sidudu-Gate und fahren ins Senyati-Camp. Dort haben Elefanten schon das Wasserloch besetzt. Ein Mini ist dabei. Das Elefäntchen dürfte erst wenige Tage alt sein. Es ist noch sehr unbeholfen. Einige Zeit beobachten wir das schöne Treiben vom Restaurant aus. Von hier aus hat man eine perfekte Sicht. Später auf unserer Chalet-Terrasse können wir in nur 40 Meter Entfernung vorbeiziehende Elefanten zum Wasserloch beobachten. Eine Wahnsinns-Kulisse! Noch in der Nacht werden wir das brummen und trompeten der mächtigen Bullen hören; ein Elefant schleicht sich um unser Chalet. Nebenan sind drei Nierderländer: Ein Mann und zwei Frauen. Sie amüsieren sich, denn das laute stöhnen mischt sich mit dem Elefantenbrummen 🙂. Na, denn mal viel Spaß Euch dreien. Mehrfach hören wir den Jagdruf einer Hyäne.
BlunaThemenstarter238 Beiträge · seit 201110. Juni 2012 · #26
Hallo donkey79,
danke für den Hinweis. Facebook hat es geschluckt, das Namibia-Forum nicht, Ich habe nachgeladen.
Champagner8'684 Beiträge · seit 201010. Juni 2012 · #27
Guten Morgen Sven,
heute hab ich den Kaffee schnell getrunken, bevor ich losgelesen hab 😉 !
Also ein Leopard an sich zu treffen ist ja schon eine tolle Sache - aber das Ganze noch bei diesem Licht! Tolle Fotos! Und wie habt Ihr ihn dazu gebracht, auch noch zu brüllen???? 🤩
Danke - und ich freue mich auch auf den Vic-Falls-Teil, denn da bin ich ja auch bald (naja, gut 2 Monate...) 😁
picco6'369 Beiträge · seit 201110. Juni 2012 · #28
Hoi Sven
Bluna schrieb:"Nur das Essen rennt durch den Busch"
Der ist gut!!! Und Gratullation zum wunderschönen Leo!!! Die Situation mit dem Hippo-fotografierenden Touristen zwischen Leo und Löwen...unglaublich!!! Da hat wohl einer nicht realisiert dass er sich in der Wildniss befindet!!!😐 Das erinnert mich an die zwei Amerikanerinnen, die sich für den Game-Walk im Arusha-NP uns anschlossen und sich nicht davon abhalten liessen, direkt auf einen abseits der Herde stehenden Büffelbullen loszugehen...alles rufen hat nichts bewirkt...unsere Rangerin hatte die Kalaschnikov schon entsichert und den Büffel im Visier als die beiden Ami's endlich auf unsere Rufe reagierten und umkehrten!!! Als wir fragten was sie sich dabei gedacht haben bekamen wir zu Antwort: 'In Indien kann man die Büffel auch streicheln...'😕 🙄 🤢
BlunaThemenstarter238 Beiträge · seit 201110. Juni 2012 · #29
Hallo zusammen,
@ Champagner: Der Leopard "mußte" gähnen. Kurz danach wurde er auch schon wegen des Impalas aktiv. Ja, da haben wir wirklich Glück gehabt. Ich habe ein bißchen "gepfuscht": Ich habe leicht überbelichtet, um den Leo besser in seinen Farben "zu packen" 🙂
@Picco:
Schlimm ist, daß der Büffel wegen zwei Vollpfostinnen fast gestorben wäre. Solche Leute bewirken Restriktionen ggü. allen anderen, wenn denn mal was passiert. ...aber ist ja noch mal gutgegangen.Ich wäre als eine der beiden in Grund und Boden versunken...
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201110. Juni 2012 · #30
Hallo Sven,
was heißt hier gepfuscht? Bei Gegenlicht oder vor hellem Hintergrund (wie hier) ist es eine gute Idee, ca. 2 Blenden zuzugeben. Aber wie man Deinen tollen Fotos ansieht, weißt Du das ja! Aber dass Du es in der Aufregung nicht vergessen hast (wie ich einmal in einer ähnlichen Situation 😊 : Chapeau! Ich beneide Dich um die schönen Leopardfotos. 🤢 Bei uns sind nicht Cheetahs oder Löwen, sondern Leoparden das Objekt der Begierde. Zu den Vollpfostinnen: Gut, dass es noch mal gut gegangen ist. Unseretwegen (nicht im Sinne von Schuld, sondern wegen zur falschen Zeit am falschen Ort) musste ein Elefant dran glauben. Das war, milde ausgedrückt, ein sehr unschönes Erlebnis!
BlunaThemenstarter238 Beiträge · seit 201110. Juni 2012 · #31
Dienstag 08.05.2012 VICTORIAFÄLLE UND GOZILLA
Um 08:30 Uhr werden Micha und ich n der Rezeption abgeholt. Patricia möchte heute am Chalet bleiben und einen „Mädchen-Faulenzertag“ einlegen. Es ist ja auch wirklich schön hier. Ich selbst habe die Vic.-falls auch schon im Mai 2008 gesehen, aber Wasserfälle finde ich irgendwie toll. Wir werden an die zimbabwische Grenze gefahren, reisepass-stempeln uns aus Botswana aus und kommen zum zimbabwischen Schalter einige Meter weiter. Einer der Beamten begrüßt die Touris in Landessprache, sei es koreanisch, schwedisch, deutsch, japanisch, niederländisch oder oder. Innocence, so heißt er angeblich, holt uns ab und fährt uns etwa 1 ¼ Stunde zu den Vic-falls. Irgendwie ist Afrika klein: Wir quatschen und erzählen u.a. die story von Thomas und seiner Raubkatzenbegegnung. Na, das hat sich schon hier grenzübergreifend herumgesprochen. „He's mad“ erzählt uns Innocence. 2 Tage vorher fuhr er die beiden auch zu den Wasserfällen. Zuhause möchten sie die Story nicht erzählen. Schließlich sind die beiden auf Hochzeitsreise und die Eltern waren wohl nicht begeistert. Nun denn...wir erreichen Victoria Falls und werden zum Eingang gefahren. Ein Warzenschwein kreuzt den Eingang. Ggü. des Haupteingangs werden die üblichen Touri-Souvenirs verkauft: Sie alle ähneln sich mit denen in Botswana. Massen-Fabrikware eben. „Made in China?“, frage ich Micha noch grinsend. Kann ja sein: Auf den Kapverden im Jahr 2010 wollten wir auch was landestypisches kaufen...“made in China“ stand auf dem Anhängeschildchen. Wir ließen es natürlich hängen. Das war auch noch auf einer der abgelegeneren Inseln und nicht etwa auf Sal oder Boavista. Unglaublich! Wir werden von den Shopbesitzern natürlich angesprochen „when coming back, remember shop 8“. Klar! Ich habe nur noch shop 8 im Kopf. Zeitgleich fängt neben den shops eine in traditioneller Kleidung gekleidete Gruppe mit Trommeln an zu singen; immer dann, wenn ein kleiner Touri-Bus anhält. Wir sind nicht weit von der zambischen Grenze entfernt. Einige, wenn nicht viele Einheimische fahren mit hoffnungslos überladenen Fahrrädern oder XXXL-schubkarrenähnlichen Wagen Waren Rtg. Grenze und kommen beladen oder unbeladen zurück. Es geht von der Grenze relativ ordentlich bergauf. Für die Strecke von 3km Grenze/Stadt bekommen die Fahrer 1 oder 2 US-$, wie wir erfahren, da das Bringen der Ware zur Grenze wohl 4US-$ Steuer kostet. Bei ihnen ist es steuerfrei, müssen aber dann den 4 US-$-Preis u nterbieten. Ein echter Knochenjob! Die zimbabwische Währung wurde abgeschafft. Es zählt der amerikanische Dollar. Wir zahlen den Eintritt von 220 Pula (wird dort auch akzeptiert) und schauen uns die Fälle an. Für den Kamerarucksack habe ich ein Regencape, damit der Rucksack und vor allem die beiden Kameras nicht durchnäßt werden. Und es ist naß! Klatschnaß. Der Regen durch die Gischt der Fälle ist fast permanent. Ruckzuck sind wir klatschnass, wollen aber selber keinen Regenschutz kaufen bzw. anziehen. Gehört ja dazu. Grds. finde ich die sambische Seite besser, weil man bis an die Abbruchkante herankommt, während hier ein Zaun und Dornengebüsch einen davon abhalten. Wir haben 15:00 Uhr als Rückfahrt vereinbart, sind aber schon um 13:45 Uhr am Ausgang zurück. 11:00 Uhr bis 13:45 Uhr reichen uns aus. Das Livingstone-Denkmal wird von englischen Touris „belagert; man möchte mit dem Denkmal geknipst werden. Wir setzen uns an den Ausgang, beobachten die Leute und werden dann um 14:30 Uhr bereits abgeholt. Leider müssen wir noch auf drei andere Touris bis 15.00 Uhr warten und fahren zurück. An der Grenze wartet ein schwerer Toyota Tundra mit einer 5,6-Liter-Maschine auf seine Einreise. Am späten Nachmittag erreichen wir wieder das Senyati-Camp, wo sich die Elefanten wieder ein stell-Dich-ein geben. Patricia hat den Tag über auch mit den Eli's verbracht. Von der Terrasse aus (oder der Bar) konnte sie alles bestens beobachten, vor allem die neugeborenen Eli's sind da natürlich ein highlight. Der Abend verläuft ruhig, aber je später die Nacht, je größer die Elefanten am Wasserloch. Die 3 Bullen drüben sind schon mächtig, als ein noch um einiges größeres Tier die Wasserstelle aufsucht und die anderen vertreibt. So einen Riesenelefanten habe ich noch nie gesehen. Ich taufe in Gozilla.
Mittwoch 09.05.2012 WOODLANDS STOP OVER
Schade! Das war es erst einmal mit der Wildnis. Heute ist Teer-Fressen angesagt. Wir werden einen Zwischenstopp bei Woodlands-stop-over einlegen und dann in den östlichsten Teil Botswanas fahren, den Tuli-block. Mal sehen, was es da zu sehen gibt. Unsere Strecke heißt: Kasane-Francistown. Die bisher anfänglich schlaglochstarke Hauptstraße Rtg. Francistown wurde ausgebessert und wir kommen super voran. Die Gegend wird nach einigen Kilometern langweilig: Sonnenblumenfelder und andere Riesenfelder bis zum Horizont. Einen letzten Elefanten sehen wir noch am Straßenrand, wo auch ein Reisebus in entgegengesetzter mit Touris steht, die fleißig Fotos machen. Na Leute, dann wartet mal den Chobe ab! Die Straße ist zwar o.k., aber eng. Ein Reisebus mit Einheimischen und Anhänger überholt uns mit über 120 km/h. Zeitweise scheint es, als würde sich der Anhänger aufschaukeln. „Lusaka-Francistown“ steht auf dem Bus. Unfälle sind nicht selten: umgekippte Sattelschlepper, LKW mit zerstörtem Führerhaus...wir haben schon einige gesehen. Wir werden von einer Baustelle, was die Geschwindigkeit betrifft, in Schach gehalten. Die Baustelle wird, wie wir später feststellen, 100 km (!) lang sein. Einige Daten: Polizeikontrolle: S 18° 35.107, E 25° 37.821 Nach der Baustelle kommen wir in eine VET-Control: S 19° 42.185, E 26° 03.041 Wir fuhren gegen 08:00 Uhr los und erreichen schon gg. 14:15 Uhr Woodlands stop-over. Die Anlage ist für einen stop-over echt o.k. Man fährt einige km über eine Graval-road abseits der Hauptstraße, erhält auf einem frisch gewässerten Rasen seinen Platz, hat einen Pool und sehr schöne Abolutions – richtig afrikanisch geschmackvoll. „Beware of snakes“ warnt vor Schlangen. Wir kaufen noch etwas Fleisch, Holz und ein Shirt an der Rezeption, grillen und gehen ins Bett.
Donnerstag 10.05.2012 TULI-BLOCK UND EINE ENTTÄUSCHUNG
Weiter geht’s am Morgen. Wir erreichen Francistown schon nach kurzer Zeit ab Woodlands stop-over, kaufen im Spar etwas ein und fahren mit einigen „Verfransungen“ Rtg. Tuli. (Wegweiser ist ein Limpopo-River-Lodge-Schild“, etwa 140km vor dem Ziel. Das hilft, denn die Straßen hier sind etwas verzweigt und nicht beschildert. Die Rtg. stimmt erst einmal grundsätzlich. Ups! Wir sind außerhalb des Tuli, zwar nur knapp, aber außen vor, lesen wir erst jetzt im HUPE-Führer. Wir haben über die Tuliseite im www. das Molema-Bush-Camp gebucht! NICHT nachmachen. Was für eine Enttäuschung. Der Weg dorthin ist ziemlich dürftig; wir durchqueren mehrere ausgetrocknete Flußbetten und landen dann auf einer abschüssigen Campsite. Ein toller, großer Baum mit mächtigem Umfang steht in der Mitte des Platzes; das eigene WC und die Dusche...naja.... Die „Küche“ im Freien ist eher dahingezimmert. Wir wollten direkt am Limpopo sein, sind wir aber nicht. Außer 2 Pavianen sehen wir keine Tiere. Wir entschließen uns nur eine Nacht statt 2 zu bleiben und teilen das auch mit. Bezahlen müssen wir 2 Nächte, weil zu spät storniert. Der Game-Drive ist grottenlangweilig und der Straße wegen mühselig. Ne, das können wir NICHT EMPFEHLEN.
Freitag 11.05.2012 LIMPOPO RIVER LODGE
Nur 20 Minuten weiter ist die Limpopo River-Lodge: Ja, das macht was her! Wir buchen ein Bush-Chalet direkt am Limpopo-Fluß mit Terrasse. Schön! Allan, ein Angestellter, spricht einige Zeit mit uns, zeigt uns Fotos von Tieren hier, einem rosafarbenen kleinen Hippo, wewegen schon Tierfilmer hier waren und und und. Game-Drives können wir hier schon ganz gut machen: Allan gibt uns eine Karte und wir ziehen los: Die Tiere hier sind jedoch weitaus scheuer als im Chobe: Zebras, Kudus, Impalas & Co. Einen Baobab suchen wir auch auf. Er ist von innen hohl und soll Fledermäuse beherbergen. Wir können sie jedoch nicht entdecken. Am Nachmittag tauchen am ggü. liegenden Ufer einige Eli's auf, um Wasser zu trinken. Der Abend verläuft wieder nach unserem Geschmack. Elefanten kommen zum Limpopo-Fluß, laufen direkt! am Chalet vorbei mit brummen und trompeten. Ein Hippo meldet sich wieder zu Wort. Wie wir am nächsten Morgen feststellen werden, haben die Eli's die Wasserleitungen aus dem Sandboden gehoben, gebrochen und dieses Wasser getrunken. Zum Limpopo sind es nur noch 10 Meter, aber vllt. war es bequemer? Die Duschen werden auf jeden Fall erst mal nicht funktionstüchtig sein 🙂
BlunaThemenstarter238 Beiträge · seit 201111. Juni 2012 · #32
Samstag 12.05.2012 TULI-JOHANNESBURG
Am Morgen sehe ich ein kleines Hippo den Fluß hochschwimmen. Auf der ggü. liegenden Flußseite ist Südafrika. Da wurde gestern nachmittag und in der Nacht mehrfach geschossen. Wildtiere gehören dort offensichtlich auch nicht hin. Unser Plan ist es, in Südafrika einzureisen und in den Waterbergen auf halber Strecke zu übernachten. Es kommt aber anders.
Bei der Customs Immigration PLATJAN, einem sehr kleinen Grenzübertritt über eine schmale Betonbrücke, kommen wir nach Südafrika: S 22°29.106 E 28° 49.927. TIP: Fahrt auf ZA-Seite rechts ab Grenzkontrolle und an einer großen Farm links, solltet Ihr dort sein. Das ist ein leichter Umweg, aber die Strecke ist um einiges besser. (Allan zeigte uns den Weg genau auf) Wir kommen gut durch und erreichen die A1 Rtg. J'burg. Wir fahren die ganze Zeit 120 km/h, achten aber darauf, das Tempo nicht zu überschreiten. Viel Polizei hier! Die Waterberge fahren wir nicht an sondern fahren durch. Schon um 15:00 Uhr erreichen wir J'burg. Wir haben spontan entschieden, den Mietwagen einen Tag früher abzugeben und in der Nähe des Flughafens zu übernachten. Grund: Der Wagen muß innen gesäubert, von außen gewaschen und vollgetankt abgegeben werden. Gerade das Volltanken ist nervig: Der Off-Roader hat einen Standard 80-Liter-Tank und einen zweiten mit 60 Litern, verbunden durch eine schmale Verbindung. Da die Luft entweichen muß, dauert das tanken gerne eine knappe halbe Stunde. Das frißt Zeit. Wir erreichen die Tankstelle, lassen „pumpen“ und danach das Auto für sage und schreibe 2,50 EUR komplett mit der Hand waschen. Wir geben natürlich ein gutes Trinkgeld. Das Saugen muß schnell gehen: Um 16 Uhr ist Abgabe und es ist 20 vor Vier. Kein Problem! Innen saugen und wischen dauert 10 Minuten mit 4 Leuten! Ein etwas prolliger Südafrikaner namens Freddy quatscht die ganze Zeit auf uns ein. Sein kleiner Sohn gibt mir ein Feuerzeug, das, wenn man es anmachen will, einem einen Stromschlag verpaßt. Der Typ quatscht weiter. Es nervt. Wir haben Zeitdruck. Wir laden nach dem saugen das Gepäck ein und fahren die 500Meter zu KEA. 15:50 Uhr! Geschafft! Daniel, der uns das Auto vor 19 Tagen übergab, ist auch da. Wir erledigen den üblichen Papierkram und geben die Kühlschrankrechnungen ab. Daniel ärgert sich über die 270 Pula-Rechnung vom Autoelektriker, der uns am 30.04 durch Maun lotste. „Reine Abzocke, das ist viel zu viel. Unverschämtheit“ Ich weiß, es war echt sehr teuer (knapp 30 EUR), aber was sollten wir machen? Ohne ihn wäre der Kühlschrank warm geblieben.
Daniel besorgt uns noch ein bed & breakfast in der Nähe des Flughafens für knapp 90 EUR/dritt inkl. Shuttleservice: Emerald inn oder so ähnlich heißt das B&B, nicht dreckig, aber verlebt. Nicht gemütlich, aber es ist ja nur eine Nacht und wir haben Platz (3 Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche, Bad). Abendessen: Pizza-Service. Das Frühstück am nächsten Tag ist dafür wirklich ordentlich und richtig lecker: Ei, Speck, Wurst, 2 Säfte, Tee, Kaffee, Honig, Marmelade, Obst, Müsli...es ist alles da.
Sonntag 13.05.2012 DAS GIBT'S DOCH GAR NICHT RELOADED UND KAPSTADT
Wir werden nach dem Frühstück zum Airport gefahren und sehen bei den Arrivals eine Etage tiefer Jochen und den Landy. Wir winken kurz und gehen von Departures zu Arrivals und versuchen Annette zu finden. Sie müßte ja eigentlich hier sein, um neue Gäste abzuholen. Sie ist nicht da. Ich renne auf den Parkplatz, dort, wo der Landy stand und passe die beiden noch gerade noch rechtzeitig an der Ausgangsschranke ab. Sie sind mit 2 Autos unterwegs. Klar! Das gibt einen Lacher! Afrika ist klein. Mit genügend Zeit warten wir den one-way-Flug nach Kapstadt mit British Airways ab. Der 2-Stunden-Flug geht gefühlt recht schnell. Wir sehen aus der Luft viele Brände (Buschbrände?). Um 16:00 Uhr landen wir in Kapstadt, gehen zur Autovermietung und buchen ein Auto inkl. Vollversicherung mit einer kleinen Eigenbeteiligung von etwa 280 EUR nicht bei Hertz und Europcar, sondern beim Einheimischen „TEMPEST“. Wir haben im Ortsteil Waterkant bei www.dewaterkantcottages.com (5 Sterne) 5 Nächte gebucht. Wir sind auf der 70 Loader-Street, einem Haus mit 200qm Wohnfläche, 2 Balkonen, davon einer mit Whirlpool (Blick zum Tafelberg), einer Garage 3 Schlafzimmern und drei Bädern.
Nach 25 Minuten sind wir da, übernehmen den Schlüssel im Büro auf der 40 Napier street und beziehen zu dritt das Haus. Die Einrichtung ist der Knaller und es fehlt an nichts. Wir haben sogar einen Trockner zur Waschmaschine und ein Innenarchitekt muß sich hier ausgetobt haben. Von Terrasse eins schauen wir auf den Hafen, vom anderen auf den Tafelberg. Yoh! Hier läßt es sich aushalten. Die Restaurants und die neue Mall sind auch nicht weit weg und an jeder Kreuzung steht Sicherheitspersonal. Wir gehen im Restaurant „Cubana“ essen. Das Restaurant kennen wir noch, als wir 2008 hier waren. Rumpsteak & Co. sind klasse und günstig. Morgen steht Kapstadt der besonderen Art auf der Liste. So shön es auch ist...jetzt haben wir leider nur noch wenige Tage Urlaub. Kapstadt dient jetzt dazu, in die Zivilisation zurückzukehren.
Montag, 14.05.2012 WILLKOMMEN IM TOWNSHIP
Patricia hat bereits von Deutschland eine geführte Township-Tour (Siviwe) im Stadtteil Langa gebucht. Kosten: 200 Rand/Nase für 2 Stunden. Wir kommen mit dem eigenen Auto. Mmmh. In eine Township mit eigenem Auto? Wir haben zwar ein nicht superteures Auto gebucht, aber....naja, mal sehen. Wir fahren Rtg. Flughafen über die Autobahn und biegen bei der Abfahrt LANGA ab, folgen der Straße bis zum Treffpunkt, einer Hütte mit Coca-Cola-Werbung. Da winkt auch schon einer. Wir fahren auf einen staubigen Parkpatz hinter das Gebäude. Der „winkende“ ist unser Township-Führer, wie sich herausstellt. Siviwe selbst ist es nicht. Wir fahren mit ihm in eine andere Straße, parken dort (bewacht durch einen Rollstuhlfahrer) und folgen in eine kleine Töpfer“fabrik“. 3 Öfen stehen dort. Man stellt hier Tassen, Seifenschalen und ähnliches her mit handbemalten afrikanischen Motiven. Die einzelnen Gegenstände werden handsigniert und erneut gebrannt. Die Kosten pro Tasse (ohne Unterteller) kostet knapp 12 Euro und kommt dem Projekt zugute. Die Leute werden dort ausgebildet und können zuhause töpfern, Das brennen in den Öfen ist umsonst. So kann der Lebensunterhal ein wenig bestritten werden. Wir besuchen nebenan ein lebendiges Museum mit original Tischen und Bänken aus der Apartheids-Zeit, einer Art Gerichtssaal und erfahren einiges über die Zeit der etwa 50iger bis heute. Danach startet der Fußmarsch durchs Township. Meine Güte! Wir machen KEINE Fotos...es scheint uns nicht angebracht. Es soll nicht nach Elends-sightseeing aussehen. Was sich einprägt, ist folgende Situation: 3 kleine Kinder spielen mit einer -ungelogen!- ellenlangen, wohlgenährten toten Ratte. Nach einem bißchen hin und her werfen sie den Kadaver einem Hund vor, der sogleich anfängt, die Ratte zu fressen. Wir besuchen kasernenartige, schnell aus dem Boden gestampfte Häuser. Die Abflußrohre sind nicht ganz dicht und es stinkt ein wenig nach Fäkalien. Die einzelnen Räume in diesen Häusern, jedes etwa 12-14 qm klein, wird von teilweise 3 Familien bewohnt, inklusive Hochbetten. Später werden wir noch die Hütten finden, die aus Wellblech und Planen gebaut sind. Wenigstens gibt es dort Dixi-Klos. Was für eine Welt! Schafsköpfe und Kuhköpfe liegen in der Sonne auf alten versifften Holztischen; Fliegen schwirren umher. Die Köpfe gelten als Delikatesse. Hier wird das Fleisch und die Zunge verwertet, das Gehirn jedoch nicht. Einige bieten fritiertes aus Töpfen an. In einer Kneipe können wir lokales Bier probieren, wenn wir wollen für 2 Euro. Ne, ich habe eine Magenverstimmung. Aber vielen Dank für das Angebot. Es ist schon eine elende Gegend. Abflüsse funktionieren nicht richtig; es ist schon bedrückend hier. Was mich bei der Tour stört, sind die Versuche, unglaubliche Preise für Souvenirs zu verticken. Es ist aber auch derselbe Kram, den wir überall sehen, auch dem aus Zimbabwe, also nichts dolles. Ein Straußenei soll 30 Euro kosten (am Flughafen! für 6,50 Euro erhältlich). „We think it over“ und verabschieden uns höflich von den Verkäuferinnen. Als die 2 Stunden rum sind, fahren wir wieder zur Waterkant in unsere Wohnung. Patricia und Micha sind sichtlich mitgenommen und sprechen noch lange über das Erlebnis, um es zu verarbeiten. Was für ein Gegensatz!
Dienstag, 15.05.2012 PINGUINE
Heute fahren wir nach Süden dem Kap entgegen. Südlicher geht’s nicht. Hier ist Afrika zu Ende. Die Strecke dorthin ist spektakulär. Wir fahren über „Chapman's Peak“. Die Landschaft ist atemberaubend. Wir fahren Simon's Town an. Am Hafen essen wir etwas zu Mittag: Bei Bertha's. Vom Hafen aus gesehen ist es das Restaurant unten links außen. Wirklich zu empfehlen! Wir schauen uns die Verkaufsstände auf dem Parkplatz vor dem Hafen an. Alles der gleiche Tinneff wie überall. Patricia entdeckt einen Shop oberhalb des Restaurants bei „Bertha's“. Dort werden wir fündig: Tolle, ausgefallene Sachen, von Einheimischen aus der Gegend gemacht. Qualitativ auch völlig i.O. Es geht weiter nach Scarborough. Der Strand dort ist toll! Gischt, das raue Meer, fantastisch! Den Cape Point selbst fahren wir nicht an. Wir fahren außerdem bei Boulders Beach den Strand der Pinguine an. „Attention. Penguins crossing: 50km/h“ warnt ein Schild. Die in der Nähe lebenden Bärenpaviane verdienen auch ein Warnschild: „Fenster und Türen geschlossen halten“ steht da mitunter. Das stimmt. Als wir einmal halten und Fotos machen, macht das Alpha-Tier bei Micha die Beifahrertür auf! Micha reißt die Tür schnell wieder zu und wir verriegeln nun alles von innen 🙂 Wir fahren bewußt über die West-Seite zurück, da die Sonne gleich untergeht. Wir können von hier (auch wieder Chapman's Pek) ein paar tolle Sonnenuntergangs-Fotos machen. Zwar haben wir schon gefühlte 200, aber der Anblick ist faszinierend.
Mittwoch, 16.05.2012: ________________
Der Besuch des Nationalparks 200km nördlich von Kapstadt ist bestimmt nicht schlecht, aber als verwöhnte Wildnis-Botswaner ist er uns zu langweilig. Auch die Strecke dorthin ist nicht besonders spektakulär: Felder, eine Weingüter, viele, viele Zäune. Wir fahren zurück und kommen tatsächlich in den Feierabendverkehr mit Stau 🙂.
Donnerstag, 17.05.2012 HAVARIE UND GEGENSÄTZE Wir fahren Camps Bay an und sehen etwas unübliches. Es wurde bereits in der Zeitung davon berichtet, aber ich habe es nur am Rande mitbekommen: Ein japanisches Fischerboot ist bei Camps Bay gestrandet. Wie der Kapitän das Schiff dorthin lotste, ist allen noch ein Rätsel. Jetzt liegt es in der gutbetuchten Gegend auf Sand, Ein Militärhubschrauber fliegt das Schiff dauernd an und verlädt mittels eines langen Taus oder Stahlseils Waren von Bord. Unser Weg führt uns weiter in die südliche Landschaft, den Signal Hill und und und. Den Tafelberg selber besuchen wir oben nicht. Heute ist es recht regnerisch und die Wolken haben die Spitze des Tafelbergs verhangen. Am letzten Abend essen wir an der Waterfront. Ein Mann mit 2 Kindern bettelt uns an (wie so viele). Wir winken ab. Patricia dreht sich aber zu ihm und fragt ihn was er denn genau möchte. „No money, only food!“ Ich gehe daher mit ihm in einen der Supermärkte (Pick 'n pay). Ich sage ihm, daß er das nehmen soll, was er benötigt: Der Mann mit zerissener Jeans, ausgelatschten Schuhe und einer Baseballkappe, die ihre Tage längst hinter sich hat, kauft einen 6er Pack Milch, eine große Packung Kellogg's und ein Paket Zucker. Ich zahle an der Kasse. Mir ist die Situation unangenehm, wünsche dem Mann weiter Erfolg und verlasse den Laden. Fehler! Ich habe den Einkaufzettel! Am Ausgang werden die Waren mittels des Zettels abgeglichen. Ich werde jedoch zurückgerufen, zeige dem Wachmann den Zettel und der Mann mit den beiden Kindern kann weiter. Da ich mit der Situation überfallen war, habe ich nicht einfach noch mehr, z.B. etwas besonderes für die Kinder gekauft! Diese Gegensätze! Wir werden 20 Minuten später in einem der teureren Restaurants Kudu, Salat & Co. essen, während die drei sich mit Kellogg's – vermutlich -in einer Straßenecke „vergnügen“ müssen.
Freitag 18.05.2012 HEIMREISE
Heute ist der Tag, den wir gerne noch weiter in die Ferne geschoben hätten: Heimflug: Nach Abgabe des Mietwagens geht es über J'burg zurück nach Frankfurt. Der lange Rückflug mit Flug LH573 ist fast ausgebucht. Während wir auf dem Hinweg viel Platz hatten, müssen wir jetzt darauf verzichten. Dennoch kann ich zeitweise schlafen. Morgens um 05:30 Uhr landen wir in Frankfurt. Es ist ein regnerischer Tag. Ein Fahrer des „Platzhirsch“ holt uns ab und fährt uns ins 8 Minuten entfernte Parkhaus, wo unser Auto steht. Es geht zurück in die Eifel. Wir denken gerne an die Weite, die Natur, die Tierwelt, das Klima. Es ist für uns immer wieder ein highlight und ja! Wir sind infiziert. Da unten wohnen? Auf jeden Fall! Ein richtiges Konzept und vielleicht auch der Mut fehlen leider....-noch-
Ich hoffe, ihr konntet ein wenig „mitleben“! Wir freuen uns für Euch auf die nächste Afrika-Reise. Viel Spaß!!!
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200911. Juni 2012 · #34
Hallo Sven,
daaaaanke für deinen wirklich spannenden Bericht, den ich heute in einem Zug verschlungen habe. Solltest du verfilmen lassen.
Am späten Nachmittag erreichen wir wieder das Senyati-Camp, wo sich die Elefanten wieder ein stell-Dich-ein geben. Patricia hat den Tag über auch mit den Eli's verbracht. Von der Terrasse aus (oder der Bar) konnte sie alles bestens beobachten, vor allem die neugeborenen Eli's sind da natürlich ein highlight. Der Abend verläuft ruhig, aber je später die Nacht, je größer die Elefanten am Wasserloch.
Genau so haben wir es auch erlebt!!!
Herzlichen Dank und Grüße Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
BlunaThemenstarter238 Beiträge · seit 201111. Juni 2012 · #35
Hallo zusammen,
dankeschön! Es freut mich, daß es Euch gefallen hat. 2013 klopft schon an der Tür! Es gibt noch woanders viele schöne Flecken, aber wir -glaube ich- können fast nicht mehr anders 🙂
auch von mir ein herzliches Dankeschön für deinen Bericht! War wunderschön zu lesen und die Vorfreude auf unseren nächsten Urlaub steigt, denn einige Unterkünfte sind bei uns die gleichen. Insbesondere auf Senyati bin ich gespannt! Das mit den Elefanten klingt so toll!
BlunaThemenstarter238 Beiträge · seit 201111. Juni 2012 · #37
Hallo Kathy,
bitteschön 🙂 Schön, daß es Dir gefallen hat.
TIP: Fragt im Senyati nach einem der Chalets GANZ VORNE zur Wasserstelle hin. Da habt Ihr direkt von der Terrasse aus Fernsehen, da die Elis auch 40Mtr. entfernt an Euch vorbeikommen. Bis zur Bar ist es auch nicht weit. Da hat man den Top-Blick aus 3 oder 4 Mtr. Höhe. Die Chalets haben echt moderate Preise inkl. Küchenequipment, Kühlschrank, Mikrowelle, 2 Herdplatten & Co. Kann ich nur wärmstens empfehlen!
LG
Sven
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201112. Juni 2012 · #38
Hallo Sven,
wie, schon zu Ende? Gemein! 🤪 Aber trotzdem 😛 Danke für den tollen Bericht!
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200812. Juni 2012 · #39
Hallo, Bluna!
Ja, dem kann ich mich gleich anschließen: Schon vorbei!? Vielen Dank für deinen lebendigen Reisebericht!! Er hat grad unseren eigenen Urlaub im „Posting-Takt“ verlängert... Wie sich doch manche Reisewege streckenweise ähneln und doch wieder völlig anders verlaufen. Beinahe wären wir uns entgegen gekommen: Am 9. seid ihr nach Süden >Nata, am 8. fuhren wir entgegengesetzt bis Pandamatenga (>Zim).
Gruß lilytrotter
PS: Auf der CI1 war bei uns mal wieder nix los! 2 Nächte lang... – nee, nicht ganz richtig: Es raschelte einmal! und da sahen wir im Lichtkegel eine African Civet Cat, unsere Erste überhaupt. Nur gut, dass wir ihr nicht vor lauter Begeisterung noch weiter in den Busch gefolgt sind... Und - wir beneiden euch ganz dolle, um eurer Leo-Erlebnis. Sowas Schönes! Schöne Bilder! Danke.
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Lucky200568 Beiträge · seit 201212. Juni 2012 · #40
Hallo zusammen, ich habe eine Frage an donkey 79. Wir sind am 15.09.12 in Maun und fahren dann in Richtung Moremi, Suvute bis Kasane. Wann startet ihr ? LG Jürgen