chrissie2'460 Beiträge · seit 200605. Dez. 2011 · #141
Hallo Beate, lese immer noch interessiert mit, freue mich aber wie Namibianer, dass wir den Fish River im März bei sommerlichen Temperaturen erleben werden. Lieber schwitzen als frieren 😎 LG Chrissie
Beate2Themenstarter1'117 Beiträge · seit 201005. Dez. 2011 · #142
05. Juli 2011 Fortsetzung 2.Teil
Kurz nach 11.00 sind wir noch einmal am Main View Point, hier ist es jetzt „voll“. Als dann noch ein großer Bus kommt verabschieden wir uns von diesem grandiosen Stück Natur. Bei 5° und immer noch eisigem Wind fahren wir zurück zur Lodge. Die erreichen wir um 11.35 bei immerhin 13° - und kaltem Wind.
Wir gehen kurz auf unser Zimmer, stellen die air con auf 30° und gehen dann zum Lunch. Heute gibt es Sandwich, Greek Salad und Oryxsteak. Es schmeckt wieder gut und der Service ist aufmerksam und gut gelaunt. Wir drehen noch eine kleine Runde, machen Fotos und gönnen uns dann eine Siesta. Danach ist es im Zimmer angenehm temperiert und ich traue mich unter die Dusche. Göttlich, aber es müssen auch alle Körperteile unter dem Wasserstrahl sein, sonst gibt es sofort Gänsehaut. Zum Kaffee & Kuchen suchen wir uns wieder ein windgeschütztes Fleckchen. Leider sind die Kuchen hier etwas trocken und fade. Ich werfe noch einen Blick in den shop und unterhalte mich mit Mariam. Wir sehen, dass ein Paar sich zum Sundowner Drive in einen Wagen setzt. Mariam‘s Kommentar dazu: „They will be frozen“. 😐 Bis zum Sonnenuntergang gehen wir dann mit den Kameras an den Pool. Dort sind wir die meiste Zeit alleine und lassen unseren Urlaub Revue passieren.
Beim Dinner ist es mit ca. 30 Gästen viel leerer als gestern. Heute gibt es Butternut Fritter mit Roter Beete, verschiedene Salate, Reis, Squash, Kohl, Hühnerteile und Kudusaltimbocca. Als Dessert Brandy Cake oder Creme Brulée. Das Essen ist wieder lecker, nur bei der Creme Brulée fehlt der karamellisierte Zucker. Die Angestellten haben heute mehr Zeit als gestern und Zelma kommt wieder zum Schwatzen vorbei. 🙂
Auf dem Rückweg zu unserem Cottage gesellt sich Daisy zu uns. Sie ist als erste im Zimmer. Auf das Bett springen, einrollen und einschlafen geht nahtlos ineinander über... Wir gucken noch unsere Bilder an, schreiben Tagebuch und dann muss der kleine Wärmefrosch leider raus. Das gefällt ihr aber gar nicht, sie lässt mich nicht los, will wieder auf‘s Bett und schimpft vor der Tür mit mir.
06. Juli 2011
Die Nacht war besser, es war wärmer und windstill. Im Morgengrauen scheppert es irgendwo draußen und in der Ferne höre ich eine Katze miauen. Kurz darauf donnert es an unserer Tür und ich höre ein deutliches „Miau!“ Daisy begehrt Einlass. Sofort kuschelt sie sich an meinen Bauch und schläft tief und fest. Kurz vor 7.00 stehen wir auf und trotz der Kälte dusche ich. Der einzige Grund dafür ist, dass ich nach einer Nacht mit dem Stirnband meinem Passbild nicht mehr ähnlich sehe und ich befürchte, nicht nach Südafrika hineingelassen zu werden. 😗 Aber so eine Dusche weckt auch die Lebensgeister und damit man außerhalb nicht einfriert muss man sich viel bewegen. Frühsport! 😉 Um 8.00 packen wir bei 6° die Koffer ist Auto. Das Frühstück ist wie gehabt gut und wir lassen uns heute Zeit. Insgesamt gefällt es uns hier auf der Canon Lodge ganz gut - nur nicht im Winter.
Um 9.00 sind wir bei immer noch 6° auf pad Richtung Heimat. Zuerst wieder auf der Rumpelstrecke Richtung FRC. Ab dem Abzweig zum FRC wird die C37 schlagartig viel besser. Die C12 ist dann herrlich eben und um 10.40 tanken wir in Grünau. Auf der B1 gibt es kaum Verkehr. Die Sonne lacht und wie meist weht ein heftiger Wind. In der Ebene und auf den Hügeln blühen auch hier viele Blumen in weiss, lila und gelb. Es sieht hier völlig anders aus als vor 5 Wochen.
Um 12.00 erreichen wir den Grenzübergang Noordoewer. Hier haben wir 19°. Auf namibischer Seite geht es recht schnell, wir kommen gerade vor einer größeren Gruppe an. Warum wir aber für unser Auto alle Angaben noch einmal auf einem Formular eintragen müssen, bleibt uns verborgen. Doppelt hält besser. Auf der südafrikanischen Seite haken wir auch alle Stationen schnell und unbürokratisch ab. Bei der Agricultural Inspection werden wir hartnäckig gefragt, ob wir Obst und Gemüse dabei haben. Nein. Wirklich nicht? Nein! Woher kommt ihr? Canon Lodge. Aha, dann gute Fahrt. Danke! Ich hatte das Gefühl, als Camper hätten wir hier einen längeren Aufenthalt haben können... Der junge Mann, der uns dann unseren Laufzettel abnimmt, strahlt uns schon von weitem an. „Good morning, how are you?“ Beim Blick in unsere Pässe schickt er ein „welcome back home“ hinterher. Das kommt von Herzen und mir wird ganz rührselig. 😘 Wir bedanken uns mit einem „thanks, it‘s good to be back home“ und schniefen. 🙂 Um 12.15 haben wir die Formalitäten hinter uns.
Nachdem wir aus den Bergen heraus sind wird es stürmisch - und wunderschön grün! Es blühen große Teppiche in lila und gelb, am Straßenrand gibt es gelbe und orange Blumen. Was für eine Veränderung seit unserer Herfahrt. Das kann eine gute Wildblumenblüte werden in diesem Jahr! Um 14.00 kommen wir nach 364 km und bei 14° in Springbok an. Der erste Weg führt zum SPAR-Markt, Obst für morgen und Apfelstrudel für heute Nachmittag kaufen. Unsere Unterkunft ist wieder das „Mountain View Guesthouse“. Diesmal bekommen wir den Mountain View Room. Er ist schöner und größer als das Zimmer neulich, mit dichten Aluminiumfenstern und einer leisen air con die sofort auf 30° gestellt wird. Wir stärken uns mit Tee und Kuchen, danach folgt die geliebte Siesta - mit einer Heizdecke im Bett!!! Es zieht nicht mehr, das Frieren hat ein Ende. Ich liebe Südafrika!!! 😁 😘
Zum Dinner gehen wir wieder ins Tauren und bestellen beide eine Pizza. Zum Glück sind wir früh dran, denn es wird rappelvoll. Die Pizzen sind gut und wir schaffen jeder nur eine Hälfte. Die Reste nehmen wir, wie geplant, als Lunch für morgen mit. Auf dem Rückweg wäre eine Taschenlampe auf den finsteren und kaputten Straßen hilfreich. Wir heizen wieder ein, lesen, schreiben Tagebuch und liegen früh im Bett.
07. Juli 2011
Was für eine gute Nacht! Es zog nicht, obwohl ein heftiger Wind wehte, und das Bett war gut. Kurz vor 7.00 stehen wir ausgeruht auf, duschen! 😁 und packen schnell die Koffer ins Auto. Die Auswahl zum Frühstück ist hier nicht so groß. Es gibt weder Wurst noch Käse und zum Müsli nur gekochte Trockenfrüchte. Aber das warme Frühstück ist gut. Und der Kaffee kommt mit heißer Milch in vorgewärmten Tassen. 🙂
Das Mountain View Guesthouse können wir für einen Stopp in Springbok durchaus empfehlen. Um 8.30 fahren wir bei 8° los, schnell tanken und dann ab in die Sonne.
Die Landschaft ist total verändert: Alles ist grün, es gibt große grüne Grasteppiche und das Getreide spriesst schon - toll! Überall stehen Pfützen, die Farmdämme sind randvoll, einige Flüsse führen Wasser. Wir genießen die Fahrt sehr und freuen uns, wieder in Südafrika zu sein. Der Olifants River führt gut Wasser und der Clanwilliam Dam ist zu 98 % voll. Vor 5 Wochen waren es nur 31 %. Es muss also wirklich viel geregnet haben.
Am Suikerbossie Farmstall stocken wir wieder unseren Honigvorrat auf und machen eine Mittagspause zwischen Orangenbäumen und mit Blick auf die schneebedeckten Cederberge. Hier haben wir 25°.
An der Passbaustelle ist nicht allzu viel los. Wir schaffen die 11km in 20 Minuten. Der 2. Stop liegt schon auf der Südseite des Passes und wir haben einen tollen Blick auf den Piketberg und die sattgrüne Ebene.
In Piketberg machen wir Boxenstop, tanken und fotografieren schnell noch die schneebedeckten Swartlandberge.
Auf der N7 ist insgesamt wenig Verkehr und kurz nach 16.00 sind wir zu Hause. Dort sieht alles gut aus - nur mir geht es nicht gut. 2 Stunden später liege ich krank im Bett... 🙁
So, es hat nun viel länger gedauert den Reisebericht zu schreiben, als ich gedacht hatte. 5 Wochen sind eine lange Zeit und wir haben ja auch eine Menge erlebt. 🙂 😉 Und der Bericht ist eine wichtige Erinnerung geworden. Mittlerweile ist auch das Urlaubsvideo fertig und Freunde sagten neulich „das sieht doch nach einem schönen Urlaub aus!“ Es war auch ein schöner Urlaub - teilweise anders als erwartet und gewünscht. 😐 Dennoch interessant und faszinierend. 😁 Wir haben viele der Sehenswürdigkeiten gesehen. In die Etosha wollen wir auf jeden Fall noch einmal, einige andere Orte tragen ein Fragezeichen, einiges müssen wir nicht noch einmal sehen. Viele Landschaften waren wunderschön. Ob sie uns auch ohne die Gräser und die Blumen so gefallen hätten, wissen wir nicht. 😕 Die Länge der Fahrtstrecken fanden wir beide gut gewählt. Wir hätten an vielen Tagen nicht weiter fahren wollen. Allerdings fehlte mir manchmal nach unserer Ankunft in den Lodges noch mehr Zeit bis zum Sonnenuntergang um richtig anzukommen. Das ist im Sommer sicher ganz anders. Die Temperaturen waren tagsüber im Großen und Ganzen gut, nachts - nun ja... Dass der Winter so kalt wurde, dafür konnte niemand etwas. Dass es in vielen Unterkünften aber so kalt und zugig war - das war hart! Es zeigte uns, dass man in Namibia auf Winter ganz anders (eigentlich nicht) eingestellt ist als in Südafrika. Und das haben wir so nicht erwartet. 😵 Wir sind bisher in keinem Urlaub so lange und heftig krank geworden. Das hat die Freude und Entspannung sehr eingeschränkt. 🙁 Das Preis-Leistungs-Verhältnis fanden wir oft nicht in Ordnung. Da bietet Südafrika nach unserer Erfahrung mehr. Und die viel gelobte Qualität des Essens hatte wohl auch gerade Urlaub... Auch hier haben wir in Südafrika bessere Erfahrungen gemacht.
Namibia ist ein schönes Land. Aber es begeistert uns insgesamt nicht so wie Südafrika. Vielleicht wäre es anders, wenn wir als erstes Land hier unten auch zuerst Namibia kennen gelernt hätten und dann Südafrika? Who knows?! 😎
Habt Dank für eure Ausdauer und Geduld mit meinem langen Bericht. Ich wünsche uns allen noch viele tolle Urlaube - wo auch immer wir sie verbringen werden.
Liebe Grüße Beate
Hanne6'152 Beiträge · seit 200606. Dez. 2011 · #143
Hallo Beate,
danke für den ausführlichen Reisebericht , der auch immer viele Tips beinhaltet und man davon profitiert. Man kann Namibia mit Südafrika nicht vergleichen - zumal Du in Südafrika lebst und es dort sehr geniesst. Es war einfach nicht die richtige Jahreszeit die Du nach Namibia gefahren bist- schade eigentlich -dazu kommt ja auch die Einschränkung wegen Krankheiten. Vielleicht - wenn eine gewisse Zeit vorbei - bekommt Namibia doch noch mal im Namibischen Sommer die 2. Chance 😉 Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Serengeti354 Beiträge · seit 201006. Dez. 2011 · #144
Hallo Beate,
vielen Dank für diesen tollen und informativen Reisebericht.
Was Dein kleines Resumee anbelangt, kann ich hier sehr viele Anmerkungen "unterschreiben".
Zitat:
"Wir haben viele der Sehenswürdigkeiten gesehen. In die Etosha wollen wir auf jeden Fall noch einmal, einige andere Orte tragen ein Fragezeichen, einiges müssen wir nicht noch einmal sehen. Viele Landschaften waren wunderschön. Ob sie uns auch ohne die Gräser und die Blumen so gefallen hätten, wissen wir nicht."
Zitat Ende
Wir hatten zwar keine Erkältung und auch keine Kalte Jahreszeit "erwischt", aber das z.B. von Dir angesprochene Preis/Leistungsverhältnis hat uns ebenfalls enttäuscht. Die Qualität des Essens hatte bereits im Mai Urlaub. Nach unseren Erfahrungen in SA empfanden wir es in Namibia ebenfalls nicht so begeisternd als in SA. Aber wir haben dennoch beschlossen,Namibia eine 2. Chance zu geben. Nochmals herzlichen Dank für den informativen Bericht Serengeti
Strelitzie2'844 Beiträge · seit 201106. Dez. 2011 · #145
Hallo Beate,
vielen Dank für Deinen Reisebericht - ich bin gern mitgefahren... 🙂
Und vor allem Dank für die Erkenntnis, dass Winter in Namibia doch wirklich auch Winter ist, das hätte ich mir soo nicht vorgestellt. Da gefielen mir unsere 39°C im Etosha schon weitaus besser. Dein Fazit unterschreibe auch ich, daher geht es im Oktober doch wieder nach Südafrika. *freu*
Herzliche Grüße aus dem verschneiten Norden und einen schönen Nikolaustag wünscht Strelitzie
großes Kompliment, es war ein sehr informativer Bericht. Wir Europäer werden warscheinlich nicht in der Winterzeit fahren, um so interessanter war es für uns zu lesen, dass es auch in Afrika Winter werden kann.
Es muß sich auch toll anfühlen, wenn man nach Südafrika kommt und sagen kann "wir kommen nach Hause".
vielen Dank für Deinen schönen Bericht. Herzhaft gelacht habe ich über die Daisy und bin ganz neidisch geworden. Bitte grüß mal Eure Fusselrolle zu Hause gaaaanz lieb von mir! Viele Grüße aus dem tristgrauen Berlin,
danke für den gut geschriebenen Bericht mit den schönen Bildern.
Als stiller Mitleser habe ich stets mitgelitten, wenn Ihr in Euren Unterkünften gefroren habt.
Viel Spaß bei weiteren Reisen im südlichen Afrika - vielleicht doch noch einmal nach Namibia.
Viele Grüße Auxo
Topobär5'479 Beiträge · seit 200907. Dez. 2011 · #150
Ich habe hier im Forum noch keinen Reisebericht gelesen, in dem soviel gejammert, gemeckert und kritisiert wurde. Wusste oftmals nicht, ob ich lachen, weinen oder Euch bedauern sollte. Auf jeden Fall, hat mich der Bericht bestens unterhalten und es war immer spannend, was wohl im nächsten Kapitel nicht Euren Erwartungen entsprechen würde.
Serengeti354 Beiträge · seit 201007. Dez. 2011 · #151
Evtl. sollte man in die Regularien hier aufnehmen, daß nur Reiseberichte geschrieben werden dürfen, die keine negative Kritik über das Reiseland Namibia enthalten. Weiterhin sollte man vermeiden Unterkünfte und das Preis/Leistungsverhältnis zu kritisieren.
"schmusige Grüße" Serengeti
casimodo4'528 Beiträge · seit 200707. Dez. 2011 · #152
Hallo Beate,
ich fand Deinen Berichtobjektiv und auch ohne die üblich Lobhudelei sehr gelungen.
vielen herzlichen Dank für den wundervollen Bericht 😁 😁 😁.
Ich finde du hast dir unheimlich viel Arbeit gemacht. Du hast alles so detailgerecht beschrieben; man konnte so richtig mit euch reisen, sich mit euch freuen und auch mit euch leiden. Ich kann es hundertprozentig nachempfinden dass die vielen Wehwechen euch den Urlaub so vermiest haben 🙁. Wenn ihr nicht krank geworden wärt, hättet ihr diese "coldfront" wahrscheinlich mit viel mehr Humor genommen.
Grosses Kompliment auch für deine tollen Fotos. Ich finde dass ihr ab dem Erongogebirge unheimlich schöne Sonnenuntergänge erleben konntet. Die ganzen Landschaftsfotos von der D707, dem Fish River Canyon und das Blumenmeer in der Gegend vom Orange River sind traumhaft.
Dein Bericht weckt riesiges Fernweh weil wir nächstes Jahr auch einen grosses Teil eurer Strecke machen. Hoffentlich ohne Erkältung, Magenverstimmung und sonstige Krankheiten und auch ohne die vielen Schlangenbegegnungen (vor allem die von ganz nah 😮 ); das gleiche gilt für die Skorpione 😮 .
Danke dass du uns mit auf die Reise genommen hast 🙂 🙂 🙂 .
Beate2Themenstarter1'117 Beiträge · seit 201010. Dez. 2011 · #154
@ all,
danke noch einmal für euer feedback.
Beim Schreiben des Berichtes wurde mir schon klar, dass ich in eine andere Kerbe schlagen werde, als diejenigen, die einen rundum super Urlaub hatten. Aber so ist es nun mal für uns gewesen.
Irgendwann wird Namibia wohl noch mal die 2. Chance bekommen. Wenn wir es uns dann noch leisten können und wollen. Und wohl nicht im Hochsommer - da befürchte ich Meckerei wegen zu hoher Temperaturen… 😗
Die nächsten Berichte wird es also wohl wieder aus Südafrika geben.
Liebe Grüße Beate
Bernd1'182 Beiträge · seit 200611. Dez. 2011 · #155
Hallo Beate,
vielen Dank für Deinen sehr informativen Bericht mit den tollen Fotos. Ich konnte wunderbar mitreisen und mitleiden. Du hast es sehr deutlich gemacht, dass der südliche Winter tatsächlich so etwas wie ein ´Winter` sein kann. Wir waren dort bisher immer im Sommer - und das wird so bleiben.
Deine Freude über die Rückkehr nach Südafrika kann ich auch nachempfinden - vor allem, wenn man an das Preis-/Leistungsverhältnis denkt (Entschuldigung Serengeti - kommt nicht wieder vor!)
Gruß, Bernd
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KarstenB2'397 Beiträge · seit 201111. Dez. 2011 · #156
Hallo Beate, vielen Dank für Deinen informativen Reisebericht. Habe ihn gestern und heute in 2 Rutschen durchgelesen. Schade, dass Ihr so viel Pech hattet. Wir waren bisher auch immer (2x) im Winter in Namibia, kalt war es schon im Zelt, aber wir haben dicke Schlafsäcke. 😛 Und wenn wir mal in 'ner Lodge waren, haben sie als Extradecke gute Dienste geleistet. Deinen Ärger über die Banausen, die einem jedes Naturerlebnis durch ihren Lärm kaputt machen, kann ich gut nachvollziehen. Deshalb versuchen wir, an möglichst einsame Plätze zu kommen. Etosha stand deshalb letztes Mal nicht auf unserem Plan. Diesmal wollten wir dem Osten Etoshas eine Chance geben, aber das sieht schwierig aus. (S. meinen Post "Dolomite Camp ...) Das Ihr Südafrika aber Namibia vorzieht, wundert mich 🤨 , ich war zwar noch nie da, habe aber ein "gesundes" Vorurteil 😉 . Wenn ich daran denke, dass im Krüger die Wege asphaltiert sind ... 😵 Nichts für ungut, LG, Karsten
Beate2Themenstarter1'117 Beiträge · seit 201012. Dez. 2011 · #157
Hallo Bernd, danke für deine Rückmeldung. Wir sehen uns dann demnächst in SA 😎
Hallo Karsten, danke auch an dich. Was aber ist dein "gesundes Vorurteil" gegenüber Südafrika? Südafrika besteht ja bei weitem nicht nur aus dem KNP...
Liebe Grüße Beate
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201112. Dez. 2011 · #158
Hallo Beate, mein "gesundes" Vorurteil hat sich sehr bewährt. Z.B. hatte ich dieses gegen Griechenland ("da fahren nur Neckermänner hin!"), bis ich zum 1. Mal da war, und ebenso gegen Kenia ("das ist doch nur was für Pauschalis!"), und jetzt könnte ich jedes Jahr da hin (leider streicken da meine Frau und mein Geldbeutel, wobei ich meine Frau evtl. noch überreden könnte.;) LG, Karsten