Camping, Qualität, Preise

128 Antworten · 22,5k Aufrufe · gestartet 12. Aug. 2010 von Crazy Zebra
Antworten
Gast13. Aug. 2010 · #21
Hi Chrigu,

jetzt kann man vielleicht die verstehen, die seit 1999 in Namibia unterwegs sind - solche wie mich - und die Entwicklung beobachten bzw. erfahren.
Die Campsites sehen aus wie vor 10 Jahren - die Preise dann ums "10-fache" gestiegen.............

Das Platzpersonal hat aber nicht das 10 fache Einkommen gegenüber damals....
Aber vielleicht sind ja die Steuern und Abgaben ums 10 fache gestiegen - das weiß ich nicht, die MWST jedenfalls nicht.....

Und vielleicht verstehen es jetzt auch die "neueren" Namibiaurlauber, wenn hier einige eher negative Meinungen zu den Entwicklungen haben.

Dies bereinigt aber sicher nur ein totaler Einbruch der Besucherzahlen - denn solange jeder Preis gezahlt wird, ohne zu überlegen wird sich diese Enrwicklung fortsetzen. (Gilt übrigens auch für Deutschland)

Ich meine damit nicht die Billigmentalität.

Gruß
7'272 Beiträge · seit 200613. Aug. 2010 · #22
Hi Sambezi

Ich verstehe Dich sehr gut. Wir sind ja auch fast so lange schon hier unten unterwegs. Die Preisspirale im Tourismussektor erschreckt mich schon sehr.
Ich kann ich gut daran erinnern, dass wir vor 10 Jahren noch 30N$ pro Campsite (nicht pro Person) bezahlt haben. OK. Damals haben wir den Franken auch noch 1:3 gewechselt und nicht 1:7. Auch sind viele Plätze deutlich besser geworden! Trotzdem finde ich Preise von Schweizerischem Niveau für ne Campsite in Namibia etwas befremdlich.

Noch was zu den Campsites. Eine gute Campsite braucht für uns folgendes:
Sie muss an einem schönen oder interessanten Ort sein
Sauber
wenn möglich etwas exklusiv

Sehr gerne haben wir
eingene Sanitäranlagen für jede Campsite
Strom und Wasser auf der Campsite

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
781 Beiträge · seit 200713. Aug. 2010 · #23
Erika schrieb:
Hallo Antje

Du schriebst:
Es gibt Campingplätze in NAM, für die ich fast jeden Preis bezahlen würde, und es gibt welche, bei denen ich 50 NAM§ p.P. schon als Abzocke empfunden habe. 120-175 NAM§ p.P. für einen Campsite am Lake Oanob + Eintritt gebe ich z.B. immer wieder gern aus!
Siehst du, genau bei diesem Ressort hört mein Verständnis auf.
Zum Vergleich Loskopdam, Südafrika: Auch in mindestens so schöner Umgebung mit Aussicht auf den Damm, riesiger geheizter Pool, im Gegensatz zu Oanob richtig grosse Parzellen. Preis für 2 Personen Ende Januar 2010: 175 Rand. Da macht es Spass, einige Tage zu verbringen.

Die Preise an der Spitzkoppe finde ich fair. Sie dürften aber auch nicht höher sein, da immer noch ein Toilettenproblem besteht.

Grüessli Erika
Aber das ist ja genau das, was ich meine, Erika! Lake Oanob ist nicht nur wunderschön belegen und hat tolle, individuell gestaltete Plätze, nagelneue und saubere Ablutions (mit Blick vom Klo auf den See 🙂 ), ein schön gelegenes Restaurant u.v.m., sondern es liegt durch seine Nähe zu Windhoek auch ideal, wenn man die erste oder letzte Nacht nicht gerade in Windhoek verbringen, aber auch nicht weit fahren will. Loskopdam kenne ich nicht, aber diese Voraussetzung erfüllt es eben gerade nicht.
Gast13. Aug. 2010 · #24
Hallo Chrigu,

der Wechselkurs hat sich tatsächlich im Laufe der Zeit zu unseren Gunsten verbessert. aber an Deinem Beispiel: Du bekommst grob doppelt soviel = bedeutet 60,-Nam$ pro Site gegenüber 240 - 250,- heute...

Oft war aber bei den 30,- auch noch eine Portion Feuerholz dabei......

Gruß
Themenstarter3'766 Beiträge · seit 200613. Aug. 2010 · #25
Hallo,

ich denke dass ein Dachverband eventuell ein Lösung sein dürfte,
da die meisten Campingplätze einer Lodge gehören wäre dies nicht undenkbar.
Etwas mehr Transparenz wäre zum Nutzen beider Seiten.

Im Hotelgewerbe hat sich die Sterneregelung auch bewährt, ein 5 Sternhotel muss
ein weitaus grösseres Grundangebot haben als der 1 Sterne Gasthof.

Da ist doch einerseits ein Grundangebot bestehend aus einem Campingplatz
dann kommen Dinge dazu wie die Lage, zB in einem NP, oder in sonst landschaftlich schöner Umgebung die einen Mehrwert darstellen, so wie vlt eigenes Wild

Weitere aufwertende Faktoren könnten sein

Natürlicher Schatten oder Beschattungsanlage
Abstand zum Nachbarn
WC, Dusche, Heisswasser Braiistelle, Abwaschmöglichkeit, Waschmöglichkeit, Brennholz, Shop, Pool, möglichkeit auf der Lodge essen zu können evtl. eine Bar, Aktivitäten ect.PP

Sauberkeit und freundliches Personal oder Besitzer gehören aus meiner Sicht zum Grundangebot

Für mich wäre ein Stellplatz ohne genügend Schatten aber mit einem Klo so ein absolutes Minimalangebot das nicht teurer sein dürfte als so um die 25-30 N$ pP

Ich weiss nicht ob es in Namibia einen Campsitevereinigung gibt wie die B&B
Und leider ist mein Englisch nicht gut genug um mit der Tourismusvereinigung in Kontakt zu treten.

Tendenzziel mache ich aber eine gewisse Unzufriedenheit aus, die Frage bleibt ob die Gegenseite dies auch wahrnimmt. Ich denke aber auch das gerade die Betriebe die sich mühe geben und versucht sind im Rahmen des Möglichen und Nützlichen den Gästen etwas zu bieten auch von dieser Transparent profitieren könnten. Vielleicht braucht es aber auch nur ein paar weniger „fette“ Jahre
Und einige geben sich wieder etwas mehr Mühe oder überdenken ihre Preispolitik.

Wir werden sehen Gruss Kurt


PS
Nein ich brauche eigentlich vielen Luxus nicht und kann gut verzichten, aber der Preis sollte dann auch angemessen sein.
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
33,1k Beiträge · seit 200613. Aug. 2010 · #26
Hi Kurt,

stimme ich Dir zu wg. des Dachverbandes, den es aber ja in Form der HAN oder auch AccommAN (ehemals BBAN) schon gibt. Zudem wird dann ja auch ab Ende des Jahres das neue Sternebwertungssysteme durch den NTB eingeführt werden und auch Campingplätze können (kein Muss!) sich dann bewerten lassen. Nur haben Studien ergeben, dass es bei Namibia-Touristen (z.B. im Gegensatz zu solchen die nach Dubai reisen) fast unerheblich ist, wie viele Sterne eine Unterkunft hat, da diese nicht für Unterkunftsentscheidungen ausschlaggebend zu sein scheinen.

Müssen wir mal abwarten wie es sich entwickelt, tendenziell werden aber nur sehr wenige Campingplätze davon Gebrauch machen.

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'338 Beiträge · seit 200713. Aug. 2010 · #27
Hallo Antje

Wir sind halt betr. Oanob-Damm gebrannte Kinder. Was wir dort vor einigen Jahren vorgefunden haben, war eine geballte Ladung Ärger und Verdruss zu einem absolut überhöhten Preis. Man könnte fast sagen schlimmer ging's nimmer. Ich vermute aber, dass ich das hier nun nicht mehr schildern darf, weil ja der Name bereits genannt wurde.

Jedem das Seine. Ist ja gut, dass nicht alle Camper die selben Orte besuchen.

Schönen Tag und Grüessli Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
781 Beiträge · seit 200713. Aug. 2010 · #28
Hallo Erika,

Du solltest dem Ort noch eine Chance geben - in den letzten Jahren hat sich dort viel verändert! Wer allerdings ein ausgeprägter und ausschließlicher "Wildniscamper" ist (Hauptsache einsam und schöne Aussicht, Rest ist vollkommen egal), dem würde ich dieses Camp nicht so empfehlen; dazu sind inzwischen zuviele Sites (und damit noch mehr Menschen) da.

Gruß,
Antje
2'338 Beiträge · seit 200713. Aug. 2010 · #29
Hallo

Da wir ausschließlich campen, möchte ich mal eine Feststellung machen, die wir in den letzten Jahren vermehrt gemerkt habe.

Vielerorts werden Camper in Namibia als drittklassige Touristen eingestuft. Oft wird man am Pool nur geduldet, oder es wird einem gnädigerweise, manchmal gegen Aufpreis erlaubt, ihn zu benützen. Das Lodge-Restaurant darf oft, wenn überhaupt, nur besucht werden, wenn gerade nicht so viele Touristen da sind. Oder der Campingplatz ist so weit von der Lodge entfernt angelegt worden, dass man am Abend gar nicht auf die Idee kommt, dort hin zu gehen. Wir sind nun soweit, dass wir solche Einrichtungen meiden.

Wenn ich mir vorstelle, wie zuvorkommend bei uns die Camper behandelt werden, schmerzt das namibische elitäre Getue manchmal fast. Wir wurden schon mehr als einmal abgewiesen, wenn wir in einer Lodge etwas trinken wollten, weil wir Camper waren. Manche Möchtegern-Lodgemanager haben von Gastronomie keine Ahnung und wissen nicht, wie man mit Touristen umgeht. Solange es Besucher gibt, die das alles schlucken, sehen die ja auch keinen Grund, etwas zu ändern.

Früher (ich weiss, man sollte nicht immer von früher reden) waren die Menschen in Namibia total anders. Da fühlte man sich bei den Farmern noch willkommen und hat Freundschaften geknüpft, die jahrelang hielten. Heute, wo bald aus jeder Farm eine Gästelodge geworden ist, wirkt alles viel unpersönlicher und geldgieriger. Man will auch endlich ein Stück vom Kuchen und zwar ein möglichst grosses.

Namibia-Neulingen wird das natürlich nichts sagen, sie erleben dieses Land so, wie es nun ist und finden es in Ordnung. Für uns jedoch, die wir das Land schon vor der Unabhängigkeit bereist haben, ist es nicht mehr ganz so zauberhaft, wie es früher einmal war. Auch das Gefühl der unendlichen Einsamkeit und Weite ist verloren gegangen, da an den landschaftlich attraktiven Orten alle paar Kilometer eine Unterkunft gebaut wurde und immer noch gebaut wird.

Grüessli Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
250 Beiträge · seit 201013. Aug. 2010 · #30
Da muss ich Dir recht geben Erika… Namibia ist
sehr „snobisch“ geworden.

Viele Lodgen bewegen sich im Preissegment eines Peninsula oder Oriental Hotels in Bangkok. Das sind Topadressen in Asien.

Service und Atmosphäre sind jederzeit perfekt. Ein Kellner der dir auf die Schulter klopft und fragt „red or white wine“ gibt es dort nicht. Gerade in den Restaurants der Lodgen in Namibia geht
es oft sehr rustikal zu und her und das Essen ist oft auch nicht über jeden Zweifel erhaben.

Viele Lodge Manager sind leider etwas überfordert scheinbar.

Aber die Gäste schlucken dies…. jedenfalls noch

Gruss Tom
Die ganze Bar kam mir hoch (Charles Bukowski)
1'927 Beiträge · seit 200813. Aug. 2010 · #31
Crazy Zebra schrieb:
Hallo,

ich denke dass ein Dachverband eventuell ein Lösung sein dürfte,
da die meisten Campingplätze einer Lodge gehören wäre dies nicht undenkbar.
Etwas mehr Transparenz wäre zum Nutzen beider Seiten....
Hallo Kurt,

Deine Bemühungen sind nachvollziehbar, aber sei mir nicht böse, ich kann mich mit dem Gedanken mit von 1 - 5 Sternen klassifizierter CP in Namibia einfach nicht anfreunden.

Warum?

Die von uns besuchte Plätze sind derart verschieden und auf ihre Art einzigartig, dass mir eine vergleichende Einordnung schlicht unmöglich scheint. Einmal ist es die unglaubliche Fernsicht des Platzes, ein andermal die herzliche Freundlichkeit der Farmer und viele Aspekte mehr. Wie soll man so etwas bewerten und ist es überhaupt notwendig.

Wir haben hier alle die Möglichkeit, uns im www über die Camps, Preise, Lage und vieles mehr zu informieren. Zusätzlich ist die über "Camping" verlinkte Liste von Thomas Richter

http://www.thomasrichter.de/namibia/namibia-camping-liste-2010.pdf

eine unglaublich aussagekräftige Informationsquelle, mit der wir bislang sehr gut gefahren sind. Wünschenswert wäre allerdings, dass mehr Urlauber ihr feedback beisteuern. So bleibt die Liste immer aktuell.

Gruß
Peter
Themenstarter3'766 Beiträge · seit 200613. Aug. 2010 · #32
Hallo Peter,

ist manchmal schwierig für mich so zu schreiben das es für ander Verstänlich ist, mein Fehler!

Es soll ja auch nicht die Landschaft qualifiziert werden, sondern die Infrastruktur.

Ein 5 Sternehotel wird ja nicht danach beurteilt ob es am See oder in den Bergen steht, sondern ob es Internet, SPA und besonderen Service hat. Also ich denke ein Campingplatz der einen Pool anbietet (ob es sinn mach ist eine andere Frage) oder Strom hätte doch ein Sternchen verdient?

Gruss Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
304 Beiträge · seit 200714. Aug. 2010 · #33
Wünsche ein sonniges WE für alle Mitlerser und...
klinke mich mal in das interessante Thema mit ein paar Gedanken ein.
Habe die hier bei den ganannten Argumenten eigentlich das Thema SICHERHEIT" auf den den Campsites vermißt..(oder ev.überlesen?)
Ein Platz kann noch so schön sein, wenn nicht doch für eine Grundsicherheit in Bezug auf Bewachung und oder Umzäunung (wenn möglich) vorhanden ist.
Es ist doch beruhigend, wenn man weiß, dass da draußen irgendjemand (hoffentlich nicht schlafend) seine Runden dreht.
Ein weiterer Aspekt für einen "kundenfreundlichen" Platz ist für mich, wenn die Toiletten und Waschräume nicht zu weit vom Standplatz entfernt sind..gerade bei Nacht, wenns dringend nötig ist.
Zum Preisgefüge meine ich, dass eigentlich die "Schmerzgrenze" fürs Campieren bei ca.100N$ liegt.
Eine Ausnahme bildet für mich auch die Übernachtung bei der Spitzkoppe..für mich preiswert(Würde sogar etwas mehr für dieses einmalige Erlebnis bezahlen!)
Eigentlich nur hier kommt noch das naturnahe Campingfeeling auf..auch beim notwendigen Gang mit dem "Spaten!"
Herzliche Grüße
Gerhard
<a href='http://www.quick-ticker.de/ticker/04/b16d058a0b1fd40a88be26d2f4f161f9.png' border='0' target='_blank'></img>Mein Ticker</a>
Themenstarter3'766 Beiträge · seit 200614. Aug. 2010 · #34
namib schrieb:
Habe die hier bei den ganannten Argumenten eigentlich das Thema SICHERHEIT" auf den den Campsites vermißt..(oder ev.überlesen?)
Ein Platz kann noch so schön sein, wenn nicht doch für eine Grundsicherheit in Bezug auf Bewachung und oder Umzäunung (wenn möglich) vorhanden ist.
Grüße
Gerhard
Ein durchaus interessantes Argument!

Was ich noch anfügen möchte bezüglich Richter-Liste, wir müssen den Horizont schon etwas erweitern. Nicht alle sind im Forum aktiv, nicht alle sind (man glaubt es kaum) deutschsprachige Touristen und haben das Wissen um diese Liste.

Ich finde diese Liste auch klasse, hat aber einen kleinen Nachteil.
Um eine Campsite zu qualifizieren braucht es standatisierte Qualitäts und Infrastrukturrichtlinien analog eines ADAC Campingführers.

Sobald mehrere Menschen etwas "Prüfen" kommt das Subjektive zu stark zum Tragen. Es kann sein das der eine Campsitebesitzer ein toller Typ ist und man so evtl bei Mängeln ein Auge zudrückt. An einem anderen Campingplatz ist der Besitzer vielleicht kein Alleinunterhalter oder man sieht ihn gar nicht, dan könnte die Beurteilung etwas anders ausfallen. Es muss sichergestellt werden das Umfang und Qualität der Beurteilung losgelöst von Emotionen geschehen.

Das Beurteilen der Gäste, das eher geschieht bei Unzufriedenheit,
würde sich dann an anderer Stelle wiederspiegeln.

So kann sichergestellt werden das wenn eine Campsite vieles bietet
und eventuel die Toilette nicht funktionierte nich die ganze Campsite als solches schlecht bewertet wird. Neutreale Begutachter
sind für diese Berurteilung wohl eher geeignet.

Ich finde man müsste Trennen von der Einreihung von Standarts und Reklamationen.

Aber wenn ich beim Vorbeifahren sehen würde das eine Campsite in der "gleichen Region" zum Preis von 150 N$ 1,2,3 oder 4 Zeltchen im Signet hat weiss ich dann was ich erwarten dürfte. Ich denke schon das ein einheitliches System die Betreiber ermuntert besser zu werden zum Nutzen des Kunden.

Ein bischen hoffe ich schon das der eine oder andere Lodgbetreiber mit Campsite in diesem Fred liest und spürt wo bei uns Selbstfahrern der Schuh drückt 😉

Gruss Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
zuletzt bearbeitet 14. Aug. 2010
33,1k Beiträge · seit 200614. Aug. 2010 · #35
Hi Kurt,
Ein 5 Sternehotel wird ja nicht danach beurteilt ob es am See oder in den Bergen steht, sondern ob es Internet, SPA und besonderen Service hat. Also ich denke ein Campingplatz der einen Pool anbietet (ob es sinn mach ist eine andere Frage) oder Strom hätte doch ein Sternchen verdient?
Das finde ich eine sehr interessante Aussage von Dir!
Denn bisher wurden Unterkünfte in Namibia gerade nach Dingen wie ist Strom vorhanden, ist der Bettvorleger 50x75 cm groß, steht ein Hocker im Bad, etc bewertet. Und nach den neuen Berwertungskriterien, die ich in einem anderen Posting Ansprach, stehen gerade Unterkunftsspezifische Dinge in Zukunft im Vordergrund, d.h. eher Dinge wie schöne Landschaft etc.

Es wird also jetzt zukünftig in Namibia genau umgekehrt zu Deinem Empfinden wie man Sterne geben sollte, umgesetzt. Das ist übrigens weltweit die Tendenz bei Tourism Grading, so auch bei den in Kürze geltenden neuen Bewertungskriterien in SA.

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter3'766 Beiträge · seit 200614. Aug. 2010 · #36
travelNAMIBIA schrieb:
Und nach den neuen Berwertungskriterien, die ich in einem anderen Posting Ansprach, stehen gerade Unterkunftsspezifische Dinge in Zukunft im Vordergrund, d.h. eher Dinge wie schöne Landschaft etc.


Sonnige Grüße
Christian
find ich ja super und hilfreich, ich stelle mir gerade vor ich fahre durch Maun
und suche eine Campsite mit Strom weill ich meine Akkus laden will, eventuell einen Pool weil ich den Staub loswerden möchte und eine Bar oder Restaurant um die trockene Kehle mit einem kühlen Bier zu netzen und alle habe nur einen Stern weil sie nicht im Okovankodelta stehen, sehr hilfreich.

Aber da sieht man eher die Tendenz den Gast für blöd zu verkaufen, wenn ich mitten in Mailand ein Hotel suche kann ich mir knapp vorstellen das die Landschaft nicht so schön ist wie am Gardasee 😄

Grüsse Kurt

Andersrum kann ich dann im Nationalpark an jede Hundehütte 7 Sterne nageln, gut für die die auf Abzocke aus sind 🤩
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
zuletzt bearbeitet 14. Aug. 2010
33,1k Beiträge · seit 200614. Aug. 2010 · #37
Hi Kurt,

so überspitzt wie Du es darstellst ist es ja nicht... weißt Du ja auch selber 😉
Es gibt ja hunderte von Kriterien und die von mir genannten sind ein oder zwei davon. Und man muss auch sagen, dass es nicht primär auf Campingplätze ausgerichtet ist.
Problem bisher war, dass eben Vorgaben wie "Bettvorleger in bestimmter Größe" mittlerweile als schwachsinnig angesehen wird, da es ziemlich irrelevant ist. Vielmehr will man eben jetzt einzelne Besonderheiten höher bewerten, d.h. ein schön angelegter Pool gibt mehr Punkte als ein einfaches Loch im Boden, eine Lodge die so angelegt ist, dass man einen schönen Blick in die Landschaft hat bekommt mehr Punkte bei dem Kriterium als eine, die extra tief in einen Canyon gebaut ist und man keinerlei Blick hat etc.

Und gerade was Du ansprichst (Mailand vs. Gardasee) versucht man eben so besser bewerten zu können. Denn bisher musste eine Unterkunft inmitten der Kalahari die Dinge erfüllen, die auch ein gleichwertiges Hotel in Windhoek erfüllen muss. Und das geht eben nicht wirklich...

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
409 Beiträge · seit 200915. Aug. 2010 · #38
Off topic:

Erika, Du hast ganz am Anfang des Threads ein Foto Eures orangenen G's gepostet. Mich wuerde mal interessieren, wozu die drei dicken Rohre ueber den Kanistern gut sind. Verstaut Ihr dort Eure gerollten Landkarten oder gar mitgebrachte Teppiche?

Camelthorn
"Nothing is more powerful than an idea whose time has come" (Victor Hugo)
Gast15. Aug. 2010 · #39
Hallo Camelthorn,

das sind die neuen Strömungsmotoren von Daimler zum Nachrüsten - verringern den CO2 Ausstoß um 20% bei 25% Spriteinsparung....
🤩 🤩 🤩 🤩 🤩

lächelnde Grüße

PS: da stecken bestimmt Angeln drin?????
249 Beiträge · seit 200615. Aug. 2010 · #40
Hallo

Ich lüfte jetzt das Geheimniss um die Rohre.Da wir mit Erika und Toni auch schon unterwegs waren kenne ich den Mechanismus der Rohre ganz genau.

Also es sind ausgemusterte Raketenwerfer der Schweizerarmee.Etwas moderniesiert und auf Afrika angepasst.
Heute dienen diese der Jagt auf Ferdervieh und Frischfleisch.

Ihr kennt ja die blöde Angewohnheit der Frankolinen immer in und auf die Dornenbüsche zu fliegen.

Toni holt diese mit einem gezielten Schuss aus dem Leben ins Jenseits.Dazu nimmt er eines der kleineren Rohre.

Mit dem grossen Rohr fackelt er den Busch oder Baum ab.Schön gegrillt zieht er dann das Federvieh auf gedeckten und mit allerei schönen Sachen geschmückten Tisch.

Die Kanister sind Treibmittel für den Flammenwerfer.

Bei genügend Interresse kann man auch einer Vorführung beiwohnen,bevorzugt auf der Heimatfarm bei Elisenheim.

Da muss dann schon mal ein gewöhnliches Suppenhuhn dran glauben weil bei den Uebungschüssen alles wilde Federvieh erlegt wurde.

Gruss

Peter

PS. eines der Rohre ist das Zielfernrohr,was ja auch leicht zu erkennen war.