Crazy ZebraThemenstarter3'766 Beiträge · seit 200612. Aug. 2010 · #1
Hallo,
ich erlaube mir mal einen Fred aufzumachen der doch sehr von Interesse zu schein scheint. Ich hoffe auch das auch ein paar Campingplatzbesitzer mitlesen, vielleicht könnte das eine oder andere als konstruktive Kritik wahrgenommen werden.
Als Preisbasis nehmen wir Euro/N$ der Einfachheit halber um nicht nach Ländern unterscheiden zu müssen. Gehen wir auch davon aus das diese Campsite in landschaftlich schöner Gegend liegen oder in der Nähe oder in einem Nationalpark.
Was erwartet ihr von eienem Campingplatz in der Preislage von
7-10 Euro 10-15 Euro ab 15 Euro
Das können Sachen sein wie Strom, Heisswasser, Dusche ect.PP
Was stört euch am meisten an zu teuren Campsites?
Bitte bleibt sachlich, nennt keine Namen (das löst nur Debatten aus)
Gruss Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
peter 081'927 Beiträge · seit 200812. Aug. 2010 · #2
Hallo Kurt,
bei uns ist das so
- 1.500 € die Flüge - 2.000 € der 4 x 4 - einiges für gute SA Weine - nicht wenig für namibische Steaks - im Schnitt 200 € für defekte Reifen - dazu die Treibstoffkosten für rund 4.000 km
ob wir nun 80, 100 oder 150 N$ für einen romantischen CP abdrücken.... 😉
Also nee Erika, so was versteh ich eigentlich nicht unter einer Campsite. Warum habt ihr dann net in der Hütte geschlafen? wäre sicher komfortabler gewesen als im Zelt, welches dann doch eher der Größe eines Wohnklos entsprach 🤪 Net böse sein - wünscht sich Catbird 😎
PS: Hiermit hab ich meine "Schlagzahl" um 2 Einträge erhöht 🙂
Also bitte, unser Zelt ist kein Woohnkloo, aber der Nachtnotpisspot hängt unter dem Reserverad und nachts, wenn wir im Bett sind, hängt er unter dem Zelt. 😊
Crazy ZebraThemenstarter3'766 Beiträge · seit 200613. Aug. 2010 · #7
Catbird schrieb:
Also Kurt,
ich überlege grad, was soll das Ganze, wenn keine Campsites genannt werden sollen? Einfach nur Zeitvertreib für Dich oder eventuelle Schreiber??? 😵
grübelnd Catbird 😎
Liebe/r Catbird,
interessant ist doch das du Antwortest?
Wenn es dich nicht interessiert, wenn es dich langweilt weshalb schreibst du dann hier, aus Zeitvertreib?
Oder geht es einfach gegen mich 🙂
Aber bitte ich gehe gerne auf ein Thema ein das dich interessiert, wenn ich denn was dazu zu schreiben habe.
Weshalb keine Campsite genannt werden soll, nun ja ich habe eine Vorstellung was ich von einer Campsite für mein Geld erwarte, du etwa nicht? Da spielt es doch keine Rolle wie eine Campsite heisst, oder?
Und dir dürfte auch nicht entgangen sein das wenn Namen fallen es sehr rasch unsachlich wird, manchmal ausfallend, gut manche wollen genau das.
Nochmal, was erwartest du für dein Geld das hat doch nichts mit Namen zu tun.
Gruss Kurt
PS Das mit der Namensnennung, wenn's sachlich bleibt?
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Crazy ZebraThemenstarter3'766 Beiträge · seit 200613. Aug. 2010 · #8
Nun da schreibe ich mal was ich erwarte,
der Name spielt nur untergeordnet eine Rolle, wenn ich auf eine neue Campsite fahre habe ich schon Vorstellungen was sie bieten sollte, genauso wie ich eine Vorstellung habe was ein 5 Stern Hotel zu bieten haben muss, ausser dem 5 Stern Preis.
In Namibia bin ich doch manchmal erstaunt was man für sein Geld bekommt. Da waren wir in einer Ecke nähe Mata-Mata und haben 180N$ bezahlt für eine Campsite die an und für sich ganz nett angelegt war. Es hatte Spülbecken originell anzusehen, aber leider verstopft und nicht funktionsfähig. Es hatte ein Clo für theoretisch 10 Campsites (zum Glück waren wir alleine) und kurz vor einbruch der Dämmerung lies der Farmer dann seine Rinder auf der Campsite grasen und übernachten. Nun ich fand für 180N$ war dies eine kleine Zumutung. Hier hätte ich zB 50 N$ als ausreichend empfunden. Natürlich kann man sagen das die ganze Reise ein paar Tausender gekostet hat und das die 180 N$ nicht ins Gewicht fallen, nur das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Auch wenn 180 N$ nur marginal erscheinen zu den Gesamtkosten darf ich doch etwas erwarten. Wenn ich als Tourist bereit bin für jeden Campsite jeden Preis zu bezahlen ermutige ich doch einige in mir einen Goldesel zu sehen, ohne Ansprüche dem man für nix alles verlangen kann.
Für 180 N$ darf es dann schon mal heisses Wasser haben, mehr als ein Clo für 10 Stellplätze, eventuell Strom (auch gegen Aufpreis) etwas Feuerholz und die Kuhscheisse dürfte ab und an auch aus dem Weg geräumt werden.
Jetzt kann man sagen ihr hättet ja nicht dort nächtigen brauchen, richtig, aber Abends um 1/2 Sechs mochten wir nicht noch weitere 100 oder 200Km fahren.
Ich denke für ab 150 N$ dürften saubere funktionierende Sanitäranlagen erwartet werden. Ich denke auch ein Bündel Feuerholz wäre in Ordnung. Und wenn ich Kühe am Zelt und Tisch möchte fahre ich in die Alpen.
Als Vergleich, wir hatten in der Nähe der Mondlandschaft für 120N$, super schöne individuelle Campsites, alle mit liebe individuell gestaltet. Die Campsites lagen mindesten 200Meter auseinander. Eigenes Clo mit Waschraum, zwar klein aber fein, und fliessendes warmes Wasser (so lange es hatte). Es wurde etwas Feuerholz gereicht und hatte einen festen Braiiplatz. Der Farmer bot eine Sundownerfahrt an für angemessenes Geld und war sichtlich um's Wohlergehen seiner Gäste bemüht uA hätte er auch gekühlte Getränke gebracht. Da hat man gerne bei der Abreise noch ein Bier getrunken im Haupthaus und etwas TIP obendrauf gelegt.
Möglicherweise liege ich falsch wenn ich auch für 180 N$ etwas an Grundleistung erwarte?
Gruss Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
natürlich schreib ich hier aus Zeitvertreib - während Du es Dir wohl zum Beruf gemacht hast 😉 und natürlich geht es NICHT gegen Dich 😘
Die Campingplätze, auf denen ich bisher war - wenn es überhaupt welche waren - hatten keinen Strom, wenig Wasser und von Affen ver###... Klos. Auch kein Problem. Viel wichtiger war die Umgebung!!!!
Nur was sollen Deine Ausführungen - ich weiß jetzt nicht, wo Du zufrieden warst und wo Du enttäuscht warst und die Kühe Deinen Salat vom Tisch gefressen haben. Sinnlos - würde ich sagen.
Senierende (oder sind es schon senile??? 😵 ) Grüße von
Catbird 😎
PS: ich bin weiblich, um Dich zu beruhigen - wegen 😘
Crazy ZebraThemenstarter3'766 Beiträge · seit 200613. Aug. 2010 · #10
Für dich Catbird,
da wo ich 180 bezahlt habe war ich nicht zu frieden da wo ich 120 bezahlt habe war ich super zufrieden
und es war nicht die Preisdifferenz sondern das Preis/Leistungsverhälnis das mich zu dieser Einschätzung brachte.
und es spielt keine Rolle wie die sich nannten, es ging mir nur darum aus sicht des Gastes zu erwähnen was ich für mein Geld erwarte.
nochmals, es geht darum was jemand für sein Geld erwarten bzw. nicht erwarten darf. Ich bin nämlich fest der Überzeugung das in Namibia das Preis/Leistungsverhältnis schon besser war. Aus diesem Grunde bin ich auch nur noch selten in Namibia unterwegs obwohl es schön ist.
Und wenn ich im Chobe bin und die Affen das Klo ver...eissen ist das eine Sache, wenn ich aber im Müll leben muss der ein Jahr nicht weggeräumt wurde eine Andere 😉
Grüsse Kurt
Ach ja, ich bin hauptberuflich Forumsvielschreiber, woher glaubst du kommt die Knete für meine Afrikaferien 😄
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Also, um mal beim Thema zu bleiben (ist doch Quatsch darüber zu steiten ob das Thema Sinn macht oder nicht, da es ja keinen Antwortzwang gibt, oder 😉 ?): Wir haben 2008 auf einem Campingplatz übernachtet, für 50N$ pro Person. Der Platz war ein Einzelplatz, wunderschön in den Bergen gelegen, es hatte einen festen Braaiplatz mit Stühlen, eine Abwaschgelegenheit, Feuerholz, ein Klo und eine Dusche, sehr originell aus Felssteinen gebaut und mit offenem Blick ins Gelände. Beheizt wurde das Wasser mit einem Donkey den uns die hilfreichen Angestellten gleich anschüren wollten. Ich fand das ziemlich viel für den Preis. Dann hatten wir einen Platz, auch für 50N$, mit mehreren Stellplätzen, ebenfalls originellem Klo und Dusche, allerdings ohne Holz, und den Donkey hätten wir selber anschüren müssen. Besonders schön war der Platz nicht, aber wir waren alleine dort und für den Preis finde ich das auch okay. Dafür erwarte ich eigentlich nicht mal eine Dusche. Für 100N$ erwarte ich schon funktionierende und saubere Sanitäranlagen, warmes Wasser, und einigermaßen schöne Stellplätze. Ich muss vielleicht dazu sagen dass wir als Selbstversorger sowieso viel lieber irgendwo in der Pampa übernachten. Von daher gehen wir eh nicht auf Campingplätze die mehr als 100N$ kosten. Etosha ist natürlich eine Ausnahme. lg WoMa
Hallo an Alle, wir haben letztes Jahr speziel die Staatlichen Camps als zu teuer gefunden. Bei den Priv. waren Preis und Leistung in der Regel o.k. Sehr gefallen hat es uns im N´gepi am Okawango. Saubere und witzige Sanitäranlagen und riesige Plätze (450qm für einen Stellplatz, ich habs extra vermessen) direkt am Okawango.
Gruß von der Isar
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Ovambo)
Ich nehme mein Fahrrad mit, dann gehts schneller. Gruß
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Ovambo)
Erika2'338 Beiträge · seit 200713. Aug. 2010 · #16
Hallo
Nun möchte ich mal aufzählen, was für uns das Wichtigste ist auf einem Campingplatz:
An allererster Stelle steht die Sauberkeit, besonders in den san. Anlagen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es eine offene Buschdusche oder ein kunstvoll gemauertes Haus mit schönen Fliesen ist. Das Wasser muss in den Duschen gut ablaufen.
Der Platz sollte großzügig angelegt sein mit einem gewissen Abstand zum Nachbarn.
Die Abfalltonnen sollten einen Deckel haben und regelmäßig geleert werden und nicht erst, wenn sie voll sind, weil ich nämlich eine ausgeprägte, wenn nicht fast krankhafte Abneigung gegen Fliegen habe.
Alles Andere ist nicht sehr wichtig, wobei Strom, Wasserhahn und Grillstelle auf dem Platz sicher angenehm sind.
Bis zu 80 NAM$ drücken wir auch mal ein Auge zu, ab 100 NAM$ können wir zickig werden, wenn etwas nicht in Ordnung ist. 150 NAM$ pro Person würden wir auf keinen Fall bezahlen, so toll kann kein Campingplatz sein (ausgenommen in gewissen Ländern Nationalparks, wenn der Eintritt nicht sehr teuer war).
Ich fand die Spitzkoppe Campsites in dieser Umgebung einmalig in ihrer Art. Sollten die Preis noch stimmen finde ich diese angebracht. Man darf ja wirklich in einer schönen Gegend nächtigen für dieses Geld.
Gruss Kurt
PS Es gibt sogar "warmes" Bier beim Restaurant 😄
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
paulimann781 Beiträge · seit 200713. Aug. 2010 · #18
Crazy Zebra schrieb:
Weshalb keine Campsite genannt werden soll, nun ja ich habe eine Vorstellung was ich von einer Campsite für mein Geld erwarte, du etwa nicht? Da spielt es doch keine Rolle wie eine Campsite heisst, oder?
Und dir dürfte auch nicht entgangen sein das wenn Namen fallen es sehr rasch unsachlich wird, manchmal ausfallend, gut manche wollen genau das.
Nochmal, was erwartest du für dein Geld das hat doch nichts mit Namen zu tun.
Ich glaube nicht, dass man das so losgelöst beantworten kann, Kurt. Nach unserer Erfahrung orientieren sich die Preise eher an der Lage der Campsite als an der Ausstattung und den angebotenen Leistungen. Und mit Lage meine ich nicht die Aussicht, sondern die Nähe zu Sehenswürdigkeiten: Eine Campsite in der Nähe eines KTP-Eingangs wird z.B. - auch bei kleinen Abstellplätzen mit Aussicht nur auf den Nachbarn, versifften Ablutions und unfreundlichem Personal - erfahrungsgemäß immer viel mehr kosten als irgendeine sehr gepflegte Anlage mit traumhafter Aussicht und fantastischer Ausstattung, die aber irgendwo "in der Pampa" liegt. Manchmal hat man Beides - schöne Anlage in der Nähe einer Sehenswürdigkeit - und dann wird es i.d.R. richtig teuer - Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel... 😉
Es gibt Campingplätze in NAM, für die ich fast jeden Preis bezahlen würde, und es gibt welche, bei denen ich 50 NAM§ p.P. schon als Abzocke empfunden habe. 120-175 NAM§ p.P. für einen Campsite am Lake Oanob + Eintritt gebe ich z.B. immer wieder gern aus! 🙂
Ein schönes Wochenende wünscht Antje
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200613. Aug. 2010 · #19
Hallo Kurt
Als wir zusammen an der Spitzkoppe waren hat es noch 40N$ gekostet. Mittlerweile ist es glaube ich 50N$. Von Preis-Leistungsverhältnis ist die Spitzkoppe für mich imer noch genial. Zwar sind die Sanitären Einrichtungen eher schlecht, das Ganze wird aber durch die geniale Landschaft wieder rausgerissen!
Was uns sehr erstaunt hat: Viele Campingplätze die wir im 2008 besucht haben waren plötzlich im 2009 um 50% (z.B. von 80 auf 120 N$) teurer. Ohne dass mehr geboten wurde oder dass es sonst irgend einen logischen Grund gab. Die Teuerung in diesem Jahr war bei weitem keine 50%. Mittlerweile liegt der Preis selten mal unter 80 N$. Ganz übel finde ich dann die Masche mit 100N$ pro Person aber nochmals 100 für das Fahrzeug. 300N$ oder 30 Euro für eine Campsite und das in einem Niedriglohnland wie Namibia? Das kann es nicht wirklich sein.
Herzliche Grüsse Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz
Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika
Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
Erika2'338 Beiträge · seit 200713. Aug. 2010 · #20
Hallo Antje
Du schriebst:
Es gibt Campingplätze in NAM, für die ich fast jeden Preis bezahlen würde, und es gibt welche, bei denen ich 50 NAM§ p.P. schon als Abzocke empfunden habe. 120-175 NAM§ p.P. für einen Campsite am Lake Oanob + Eintritt gebe ich z.B. immer wieder gern aus!
Siehst du, genau bei diesem Ressort hört mein Verständnis auf. Zum Vergleich Loskopdam, Südafrika: Auch in mindestens so schöner Umgebung mit Aussicht auf den Damm, riesiger geheizter Pool, im Gegensatz zu Oanob richtig grosse Parzellen. Preis für 2 Personen Ende Januar 2010: 175 Rand. Da macht es Spass, einige Tage zu verbringen.
Die Preise an der Spitzkoppe finde ich fair. Sie dürften aber auch nicht höher sein, da immer noch ein Toilettenproblem besteht.