AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200819. Feb. 2009 · #81
Also, ich fotografiere natürlich ausschliesslich im RAW-Format und rate das in meinen Bildbearbeitungskursen auch allen Teilnehmern, die vorhaben solltem ihre Bilder nachzubearbeiten, weil wie Guido sehr gut ausgeführt hat ein Vielfaches an Bildinformation abgespeichert werden kann (16384 Tonunterschiede pro Farbkanal im Vergleich zu 256 bei JPG).
@Guido Ja, wie komme ich auf 10'000 Bilder? Du ahnst schon richtig: Da eine Festplatte von einem Moment zum nächsten kaputt gehen kann und ich eine Mega-Krise kriegen würde, wenn so etwas im Urlaub passiet und dann alle Bilder weg sind, habe ich natürlich immer zwei externe Image-Tanks dabei. In jedem Image-Tank ist eine 320 GB 2,5" HD. Ich sichere jedes Bild auf beiden Festplatten, damit falls eine Disk kaputt gehen sollte trotzdem nicht alle Bilder verloren sind. Wenn man dann noch in RAW fotografiert und eine Kamera mit über 20 Megapixeln hat, kommt man schnell auf gut 30 MB pro Aufnahme und so auf 10'000 Bilder.
Deine Rechnung mit den alle 29 Sekunden ein Bild ist übrigens falsch. Bei 12 Stunden Tageslicht und 350 Bildern pro Tag entspricht das nur alle 2 Minuten ein Bild und nicht alle 29 Sekunden. Mein letzer Urlaub war ein Wanderurlaub in der Türkei. Dort habe ich in 12 Tagen insgesamt 6000 Bilder gemacht, also 500 pro Tag (nur Landschaftsaufnahmen, keine Tiere). Das entspricht bei 12 Stunden Tageslicht alle 86 Sekunden ein Bild. Ich kann mir aber vorstellen, dass bei Tierbildern der Speicher schneller voll wird als bei reinen Landschaftsaufnahmen.
@Volker Bist Du der Volker vom Winter-Potjie? O.k, wenn Du in weniger als 4 Wochen bereits 11'500 Bilder gemacht hast, dann ist für mich der Fall klar. Wahrscheinlich werde ich die 320 GB Platten durch 500 GB Platten austauschen, denn ich fotografiere eher überdurchschnittlich viel. Vor allem, da ich wahnsinnig gerne Panoramas mache und dann in fünf Minuten schon mal eine 8 GB - Karte füllen kann. Mit den 500 GB Platten sollte es für mindestens 15'000 Bilder langen.
Unser lieber Volker in der Mitte der 'drei Männer im Schnee': hier klicken
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia:
1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia,
1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg
lange Pause
Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia
2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
Deine Rechnung mit den alle 29 Sekunden ein Bild ist übrigens falsch. Bei 12 Stunden Tageslicht und 350 Bildern pro Tag entspricht das nur alle 2 Minuten ein Bild und nicht alle 29 Sekunden.
Richtig. Das Ergebnis lautet 29 Bilder pro Stunde und nicht alle 29 Sekunden ein Bild. Und ich kann's nicht mal auf den Taschenrechner schieben...
Mein letzer Urlaub war ein Wanderurlaub in der Türkei. Dort habe ich in 12 Tagen insgesamt 6000 Bilder gemacht, also 500 pro Tag (nur Landschaftsaufnahmen, keine Tiere).
Wenn ich sehe, wie viel Ihr alle fotografiert, dann muss ich mir glaube ich eine tolerantere Partnerin suchen. Als Scheidungsgrund gebe ich dann an "Laut Namibia-Forum mangelnde Fotografie-Toleranz". 🤩 . Ich bin zwar auch kein Profi, aber meine Madame ist bei durchschnittlich 120 Fotos pro Tag manchmal schon leicht genervt von Fotostops etc.
Beste Grüße
Guido
VOVolker2'612 Beiträge · seit 200719. Feb. 2009 · #84
Australienfan schrieb:
@Volker Bist Du der Volker vom Winter-Potjie? O.k, wenn Du in weniger als 4 Wochen bereits 11'500 Bilder gemacht hast, dann ist für mich der Fall klar. Wahrscheinlich werde ich die 320 GB Platten durch 500 GB Platten austauschen, denn ich fotografiere eher überdurchschnittlich viel. Vor allem, da ich wahnsinnig gerne Panoramas mache und dann in fünf Minuten schon mal eine 8 GB - Karte füllen kann. Mit den 500 GB Platten sollte es für mindestens 15'000 Bilder langen.
Hallo Tatjana,
ja, der bin ich. Ich mache soviele Fotos, um dann mal 2 oder 3 zeigen zu können 😉
Im Ernst: bei mir sind etliche Fotos durch Serienbildaufnahmen zustande gekommen, da "produziert" man mit einer Mark III schon mal 150 MB pro Sekunde.
Du hast Dir die Antwort im Prinzip schon selbst gegeben.
Viele Grüße,
Volker
Bye bye Forum
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200619. Feb. 2009 · #85
Hallo
Auch ich mache eine grosse Anzahl Bilder. Hauptsächlicher Grund sind Panoramas oder fliegende Vögel. Da hat man ruck-zuck 200 Bilder in kurzer Zeit durch. Anschliessend kommt die Sicherung. Für mich hat sich folgendes Vorgehen bewährt:
1) Sichern der Daten auf einen Imagetank. Das ist schneller als mit dem Notebook und auch unterwegs problemlos durchführbar. Wann immwer nötig (ca. 1x pro Tag)
2) Alle 2-3 Tage Übertragen der Bilder vom Imagetank auf das Notebook. Evtl. Sichtung der Bilder am Monitor und teilweise löschen. Erst wenn die Bilder auf dem Notebook sind, werden die entsprechenden Speicherkarten formatiert.
3) Ca. 1x pro Woche: Speichern der Bilder auf einer Externen USB Festplatte
Notbook, Imagetank und externe Festplatte sind jeweils an verschiedenen Orten im Fahrzeug gelagert und auch für den Heimflug in unterschiedlichen Gepäckstücken untergebracht.
Ich mache pro Woche im Schnitt ca. 1500 Bilder. Wobei die ersten und letzten Tage kaum fotografiert wird.
Herzliche Grüsse Chrigu
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da ich Australienfan beim Winterpotjie kennen lernen durfte und ihre 'hammer-tollen' Fotobücher im XXL-Format bewundern durfte, kann ich, glaube ich einschätzen, dass trotz 'Normalmensch' das Raw-Format ein Selbstverständnis ist.
Hallo, das würde ich aber nicht als Normalmensch bezeichen ......
Viele Grüße
AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200819. Feb. 2009 · #87
@Southerndreams Richtig, das ist nicht mehr das was der "Normalmensch" fotografiert. Ich mache überdurchschnittlich viele Bilder. Habe auch mehr Fotogepäck als der "Normalmensch": im Urlaub sieht man mich praktisch immer nur mit 12 kg Fotogepäck auf dem Rücken.
@Guido Dein Reisebericht gefällt mir. Und er hat mich sehr beruhigt, denn Du schreibst, dass Du 4600 km in 12 Tagen gemacht hast 🤩 Ich habe 5500 - 6000 km in 28 Tagen vor - und alle meinen schon, dass das zu viel sei 😕 Wir bleiben nie länger an einem Ort und fahren im Durchschnitt gut 200 km pro Tag.
Mein Mann und ich teilen uns die Urlaubsdokumentation auf: er filmt und ich fotografiere. Das harmoniert dann sehr gut. Während er einen Kameraschwenk macht, kann ich ein Panorama aufnehmen. Und mit so einem Panorama kann man ziemlich schnell mal ein paar GB in wenigen Minuten verbrauchen... hier mal eines der Panoramen aus dem letzten Urlaub: http://tatjana.ingold.ch/index.php?id=pano-kappadokien (Wichtig: mit der Maus ins Bild klicken, um Details zu sehen).
wo läßt du denn die überdimensionalen Fotobücher drucken?
Viele Grüße
Bee Tee
AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200819. Feb. 2009 · #89
Bei einer deutschen Fotobuchdruckerei: www.fotobuch-xxl.de Das XXL-Buch dort ist aufgeklappt 86 cm breit. Ausserdem hat man da eine Menge Platz, weil das meines Wissens der einzige Fotobuchanbieter ist, bei dem man bis zu 400 (!) Seiten in einem Buch drucken lassen kann.
Ich habe gerade heute ein neues 396seitiges Buch fertiggestellt.
Wieviel Speicher du wirklich brauchst, sagt dir die Maximalauflösung deiner Kamera. Auf der letzten Reise hatte ich eine 5D und eine Mark II dabei, habe ausschließlich RAW geschossen und bin mit knapp 14000 Bildern und 140GB Daten nach Hause gekommen. Wie schon geschrieben werden bei Serienbildaufnahmen eine Menge mehr oder weniger gleichartiger Bilder erzeugt... die man anschließend alle löschen kann. 🙂 Aber lieber ein Bild zuviel als eines zuwenig gemacht zu haben.
Bei dem kommenden Urlaub werden es wegen gesteigerter Auflösung der Kameras deutlich mehr Daten werden.
Ich persönlich vertraue den Image-Tanks nicht (ich weiß, es ist ein blödes Vorurteil, aber ich kann es einfach nicht ablegen). Ich habe mein MacBook mit einer 500GB Festplatte dabei und werde mir noch ein externes Laufwerk mit ähnlicher Größe zulegen - sicher ist sicher. Ich möchte auch auf den Laptop nicht verzichten, denn zum einen kann ich die Fotos schon bereits Abends betrachten und tagsüber (wenn schlechtes Licht und wenig Tiere) meinen Reisebericht schreiben.
Zum Raw-Format wurde hier auch bereits vieles gesagt. Ich möchte noch hinzufügen, dass es gerade in Afrika wichtig ist, mit RAW zu fotografieren, denn durch die starke Sonneneinstrahlung hast du es mit viel Licht und starken Schatten zu tun. Da die Viecher schon einiges an Abstand zu dir haben, kannst du einen Aufhellblitz vergessen (alleine der Gedanke lässt mich schmunzeln 🙂 ). Also bleibt letztlich nur die Nachbearbeitung zuhause. Und da zeigt RAW was es kann 🙂 Notfalls kannst du mir RAW noch ein "HDR light" produzieren.
Hinter diesem Bilderwahnsinn verbirgt sich allerdings auch eine Gefahr. Ähnlich wie das langwierige Schneiden von Videos besteht die Gefahr, dass das anschließende Aussortieren, Verschlagworten und Katalogisieren der Bilder in Arbeit ausartet und als solche empfunden wird... es könnte dann also passieren, dass du den Kram für den kommenden Winter aufhebst und es dann bei der eilig zusammengeschusterten Diashow belässt und einige Schätze deiner Sammlung keine Beachtung finden. Disziplin ist also gefragt 🙂
AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200819. Feb. 2009 · #91
@holger Ich bin ja in der guten Lage, während der Arbeitszeit meine Urlaubsbilder bearbeiten zu können. ... Ich hatte heute eine Photoshopschulung bis 13.00 Uhr und sitze seitdem in meinem Geschäftslokal in der Fussgängerzone und bin am Bilder bearbeiten, Fotobücher gestalten (und im Namibia-Forum schmökern).
Wieso vertraust Du den Image-Tanks nicht? Ich kaufe nur das Gehäuse und tue da eine gewöhnliche 2,5" HD rein - also eine hundsgewöhnliche Notebook-Festplatte. Ist also dasselbe als ob man's auf ein Notebook macht von der Datenspeicherung her.
Da wir vom Gewicht eher eng drin sind wird es vermutlich nicht langen noch ein Notebook mitzunehmen.
In den letzten Jahren habe ich mit einer 5D fotografiert, für Namibia plane ich die 5D Mark II (falls sie in absehbarer Zeit mal lieferbar ist).
Multipliziert mit 2 (Doppelsicherung) * 15.000 Fotos landest Du bei ca. 800 GB. Ich stehe übrigens für den Urlaub im September vor einer ähnlichen Fragestellung.
Viele Grüße,
Volker
Bye bye Forum
VOVolker2'612 Beiträge · seit 200719. Feb. 2009 · #93
holger schrieb:
Hinter diesem Bilderwahnsinn verbirgt sich allerdings auch eine Gefahr. Ähnlich wie das langwierige Schneiden von Videos besteht die Gefahr, dass das anschließende Aussortieren, Verschlagworten und Katalogisieren der Bilder in Arbeit ausartet und als solche empfunden wird... es könnte dann also passieren, dass du den Kram für den kommenden Winter aufhebst und es dann bei der eilig zusammengeschusterten Diashow belässt und einige Schätze deiner Sammlung keine Beachtung finden. Disziplin ist also gefragt 🙂
Kommt mir irgendwie bekannt vor, nur dass mir die Schätze fehlen 🙁 🙁 🙁
Multipliziert mit 2 (Doppelsicherung) * 15.000 Fotos landest Du bei ca. 800 GB. Ich stehe übrigens für den Urlaub im September vor einer ähnlichen Fragestellung.
Viele Grüße,
Volker
26MB sind aber eher das Minimum. Meine Bilder sind alle eher 28-30MB groß.
AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200819. Feb. 2009 · #95
Ja, ich habe auch mit 30 MB gerechnet (daher 10'000 auf einer 320-Disk). Sollte es klappen, dass die 5DII in absehbarer Zeit lieferbar ist will ich sie auf jeden Fall für Namibia kaufen.
Für den Urlaub müsste ich dann von einer 320er auf eine 500er Disk upgraden. Ich habe vorhin im Internet recherchiert und werde wohl zwei neue Imagetanks kaufen müssen, da meine bisherige nur IDE-HDs akzeptieren und keine SATA. Und es gibt kaum 500-GB-IDE-Platten. Nach langer Recherche habe ich mich jetzt für dieses Gerät entschieden: http://www.nextodi.de/nexto-extreme-nd2700.html (in doppelter Ausführung mit je einer 500 GB HD). Bei 500 GB pro HD bin ich auf der sicheren Seite - selbst wenn ich einen Fotografierwahn bekommen sollte. Ausserdem ist es um ein Vielfaches schneller als meine alten Imagetanks.
Für den Urlaub müsste ich dann von einer 320er auf eine 500er Disk upgraden. Ich habe vorhin im Internet recherchiert und werde wohl zwei neue Imagetanks kaufen müssen, da meine bisherige nur IDE-HDs akzeptieren und keine SATA. Und es gibt kaum 500-GB-IDE-Platten. Nach langer Recherche habe ich mich jetzt für dieses Gerät entschieden: http://www.nextodi.de/nexto-extreme-nd2700.html (in doppelter Ausführung mit je einer 500 GB HD). Bei 500 GB pro HD bin ich auf der sicheren Seite - selbst wenn ich einen Fotografierwahn bekommen sollte. Ausserdem ist es um ein Vielfaches schneller als meine alten Imagetanks.
Ich würde da eher zu einem kleinem Netbook (ca. 250 EUR, 1 kg schwer) und 2 externen Festplatte mit 1TB (ca. 100 EUR) greifen. Das ist billiger und Du kannst nebenbei noch Bilder ansehen/kontrollieren, Reisebericht und E-Mails schreiben, etc. Die Lösung reicht dann auch noch für die nächste Kamerageneration in 2 Jahren, die wahrscheinlich mit 50-60 MB großen RAW-Dateien um sich wirft und bei der die 500GB schon wieder eng werden.
Beste Grüße
Guido
AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200820. Feb. 2009 · #97
Die Netbookvariante mit externen HDs habe ich auch schon überlegt... Reisebericht schreiben und so habe ich vermutlich keine Lust... ich verbringe an einem durchschnittlichen Tag 16 Stunden täglich am PC und bin froh, dann mal einige Zeit keinen Computer zu haben. Das Hauptproblem bei der Netbookvariante ist, dass man dann völlig auf das Netbook angewiesen ist und irgendein Problem mit dem Netbook bedeutet, dass man seine Bilder nicht mehr backupen kann. Bei der Variante mit zwei Imagetanks hat man zumindest noch ein zweites, falls eines ausfallen sollte.
Was den Megapixel-Wahn angeht vermute ich, dass nun langsam eine Sättigungsgrenze erreicht ist, auch wenn die Liste vermuten lässt, dass es in 2-3 Jahren wieder eine Verdopplung geben könnte - ich glaube nicht wirklich daran. Wer braucht 40 Megapixel pro Aufnahme? Auch ist langsam die Auflösungsgrenze für normale Objektive erreicht. 2000: Canon D30 - 3 Megapixel 2002: Canon D60 - 6 Megapixel 2005: Canon 5D - 12 Megapixel 2009: Canon 5DII - 22 Megapixel Ich vermute, dass sich zukünftige Kameras durch andere Aspekte weiterentwickeln werden als eine Steigerung der Megapixel.
Das Hauptproblem bei der Netbookvariante ist, dass man dann völlig auf das Netbook angewiesen ist und irgendein Problem mit dem Netbook bedeutet, dass man seine Bilder nicht mehr backupen kann.
Theoretisch gäbe es noch die Variante, ein Netbook und eine externe Festplatte zu kaufen und dazu die beiden bestehenden Imagetanks als 2. Backup mitzunehmen. Dann kommst Du auf 640 GB Kapazität. Da schleppst Du zwar 1,5kg extra mit, aber das dürfte selbst als Übergepäck immer noch 200 EUR billiger sein, als zwei neue Imagetanks a 500 GB.
Ich denke, dass bei DSLRs mit APS-C-Sensor das Auflösungslimit vorerst mit 15-20 Megapixeln erreicht sein dürfte. Viele Objektive haben schon Probleme, die 15 MP einer 50D adäquat zu bedienen. Beim Vollformat dürfte aber noch viel Potential da sein. Wenn man dem Sensor da nur mal die Pixeldichte einer 50D geben würde, wäre man schon bei 38 MP. Und da nicht nur der Sensor sondern auch die wirksame Glasfläche des Objektives größer ist, dürfte das mit guten Objektiven auch noch auflösbar sein.
Und da nicht nur der Sensor sondern auch die wirksame Glasfläche des Objektives größer ist, dürfte das mit guten Objektiven auch noch auflösbar sein.
Da schreibst du etwas sehr Wahres. Eine 5D MKII nutzt gar nichts, wenn eine billige Sigma/Tamron/Canon-Scherbe vielleicht noch mit 2x Konverter davor gespannt wird.
holger982 Beiträge · seit 200620. Feb. 2009 · #100
Was den Megapixel-Wahn angeht vermute ich, dass nun langsam eine Sättigungsgrenze erreicht ist, auch wenn die Liste vermuten lässt, dass es in 2-3 Jahren wieder eine Verdopplung geben könnte [...] Ich vermute, dass sich zukünftige Kameras durch andere Aspekte weiterentwickeln werden als eine Steigerung der Megapixel.
Solange Megapixel noch verkaufsfördernd plaziert werden können, wird die Entwicklung weiter in diese Richtung gefördert werden. Was den Trend aufhalten könnte, sind die Sekundäranschaffungen, die ein Megapixel-Monster erfordert.
Wer pro Bild mehr als 20 Megapixel herumschubst, wird die Notwendigkeit eines schnellen (!) Computers mit viel (!) RAM erkennen. Auch explodiert der Storage-Bedarf und so eine kleine Terabyte-Platte wird recht schnell gefüllt - ganz davon abgesehen, dass bei vielen das Thema "Backup" bisher unberechtigterweise noch nicht in den Fokus gerückt ist. Es gilt hier entweder jeweils zwei Platten anzuschaffen, damit man die Daten gespielgelt hat, wenn eine mal ausfällt oder eine andere Backuplösung zu besorgen (ich schwöre auf meinen Drobo).
Ich für meinen Teil bin mit meinen 1er Kameras auf Jahre hin sehr gut aufgestellt. Was mich zu einer Neuanschaffung bewegen könnte, wären Features wie höhere Farbtiefe (16 Bit) oder Null-Rauschen bei ISO12800 🙂 Aber sonst? Nö. Da sind eher Investitionen in bessere Objektive angesagt. So ein schickes 300/2.8 würde mir sehr gefallen, wenn der Preis nicht so hoch wäre 🙂