Matou66843 Beiträge · seit 200804. Dez. 2008 · #21
Hallo,
Caprivi könnte u.a. mit Mamili NP ein highlight werden, wenn es da z. Zt. nicht ein heftiges "down-light" gäbe: der Park steht fast völlig unter Wasser - und: Die Rupara Bridge wurde durch die Fluten wohl zerstört! Wer die kennt, der weiß, dass das "etwas" dauert, um die wieder aufzubauen... . Info kam aus Windhoek von. F. Krystoffiak (Nambozi Travel).
LG Dirk
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HOHolgerK.213 Beiträge · seit 200604. Dez. 2008 · #22
Hallo Tatjana, das sind alles Strecken, die ich nicht als Offroad bezeichnen würde. Wenn Du eine durchführen möchtest, dann fahr von Swartbooisdrift zu den Epupa Fällen. Oder fahre in den Flüssen, da kannst Du ein wenig im Sand spielen. Das ist nicht ironisch gemeint. Alles andere sind höchstens schlechte Straßen mit Waschbrett und das geht einen höchstens auf demn Keks. Gruß Holger
AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200805. Dez. 2008 · #23
Heute kam die Meldung, dass der Urlaub genehmigt wurde - jetzt ist es ziemlich definitiv 😁
Ja, die Strecke von Ruacana zu den Epupa Falls würde ich gerne machen. Da soll Offroadfeeling aufkommen. Wir wollen uns aber sicherheitshalber in Ruacana nach dem Zustand des Tracks erkundigen.
Wo meinst Du, sollen wir in den Flüssen fahren?
Kannst Du mir eine schöne 4x4 Strecke (ca. 2 Tage) in Kaokoveld empfehlen (etwas was nicht ganz so heftig wie der Van-Zyls-Pass ist)?
AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200805. Dez. 2008 · #24
Ausgehend vom Lose-Guide habe ich jetzt folgende Tour für Kaokoveld:
1) Epupa nach Opuwo 2) Opuwo nach Etanga 3) Etanga nach Orupembe 4) Orupembe nach Purros 5) Purros nach Sesfontein
Wer ist diese Strecken schon einmal gefahren und kann mir ungefähr sagen, mit wieviel Zeit (reine Fahrzeit) ich für die einzelnen fünf Streckenabschnitte rechnen muss?
gglink5'538 Beiträge · seit 200805. Dez. 2008 · #25
Hallo Tatjana,
sorry, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Erst mal eine Bemerkung vorab. Ich wohne hier und bereise das Land in den letzten Jahren – sei ich Rentner - 3 – 4 im Jahr.
Die Tour ist toll, aber eine große Herausforderung, denn auch die Schotterpisten kann man nicht so schnell fahren. Häufig musst Du mit Wellblech rechnen und anderem Ärger. Aber okay – Du bist offensichtlich trainert. Mein Vorschlage ist, dass die Tour drehst, wenn Du noch nicht gebucht hast und nach Deiner Ankunft erst in den Süden fährst. Du kommst frühmorgens an und wenn Du im Flugzeug einigermaßen geschlafen hast, dann kannst Du noch am gleichen Tag von Windshoek aus auf der B 1 durch das Khomashochland, das landschaftlich sehr schön ist, nach Rehoboth. Kurz nachdem Du Windhoek verlassen hast, kommt das erste Fotomotiv – die Bilderbrücke. Wenn Du richtig fotografierst, sieht es so aus, als wenn die Berge eingerahmt wären. Dann fährst Du bis hinter Rehoboth und biegst rechts auf die C 24 ein. Auf der bleibst Du bis Nauchas und biegst dann auf die D 1275 ab. Die führt Dich zum Spreetshoogte Pass. Von oben ein sensationeller Blick Von da aus fährst Du dann über Solitär Richtung Sossusvlei. Da gibt es viele Lodgen – Geldbeutelfrage. Wir nehmen immer die Namib Desert oder die Weltevrede Lodge. Ich finde die Strecke über den Spreetshoogte Pass alleine schon wegen der Aussicht viel schöner als den Naukluft Trail, aber das ist Geschmackssache. Die Route über den Spreetshoogte dauert ca. 4 – 5 Stunden. 4x4 ist nicht nötig, obwohl er bis zu 25 % Gefälle hat.
Von der Namib Desert bzw. von Weltevrede aus kannst Du dann an einem Tag zum Sossusvlei. 1 Stunde vor Sonnenaufgang solltest Du abfahren, damit Du rechtzeitig am Parkeingang bis. Duene 45 kannst Du vergessen, aber das Dead Vlei musst Du unbedingt besuchen. Tolle Motive! Da kannst Du dann auch auf den Big Daddy rauf – wenn Du gut in Form bist ca. 2 Stunden mit Anmarsch durch das Dead Vlei – das bringt Dir mehr als Duene 45. Am Nachmittag kannst Du beim Rausfahren noch den Sesriem Canyon besuchen – interessant, aber wenn Du da vorbei fährst, sparst Du alles in allem 2 Stunden. Auf der C 27 fährst Du dann bis zu D 845 und die bis zum Ende. Da kommt die C 18. Nach links – also ein paar km zurück – findest Du erst die Little Sossus und 1 oder 2 km weiter die Desert Homestead Lodge. Hinter der Desert Homestead gibt es einen herrlichen Sundowner Hügel.
Am nächsten Morgen fährst Du zurück zur D 845 und dann zur C 27. Die fährst Du dann weiter nach Süden. Nach dem Zusammenschluss mit der D 827 noch ein paar km. Auf der rechten Seite (gegenüber der Lodge Tolouse) ist dann das Duwiseb Nature Reserve. Park Dein Auto neben dem Tor und lauf die 500m zu den roten Dünen – nicht sehr hoch - über die Wiese. Sehr schönes Biotop, bei dem ich noch nie Menschen gesehen habe, dafür aber Gems- und Springböcke. Achte auf Skorpione oder Schlangen. Von da aus fährst Du dann weiter bis Spes Bona – Schloss Duwisib kannst Du ruhig links liegen lassen - und biegst da auf die D 707. Du kannst auf einer der vielen Farmen/Lodgen übernachten oder Du fährst weiter bis Aus, was ich bei Deinem engen Zeitplan machen würde. In Aus kannst Du im Bahnhof oder besser noch in Klein Aus Vista schlafen. Lüderitz hast Du ja weggelassen. Eigentlich schade, denn die alte Diamantenstadt Kolmanskop ist schon interessant. Außerdem kannst Du von Lüderitz aus mal einen Ausflug ins Sperrgebiet machen zum Bogenfels – geht aber nur als geführte Tour – oder eine Bootsfahrt zu den Pinguinen. Wenn Dich das interessiert, dann gebe ich Dir gerne mehr Infos.
Von Aus fährst Du dann zum Fish River. Ich teile die Auffassung, dass es reicht, wenn Du einen halben Tag Zeit hast. Den brauchst Du aber. Fahre vom Hauptaussichtspunkt 500 m zurück und dann rechts rein. Nach ca. 8 – 10 km geht links eine 4x4-Pad ab. Fahre die bis zum Ende. Es lohnt sich. Wenn Du früh in Aus los gefahren bist, fährst Du am Nachmittag zurück und über Keetmanshoop bis zum Köcherbaumwald. Die Köcherbäume blühen um diese Zeit. Da kannst Du übernachten.
Die Strecke von Keetmanshoop zum Kgalagadi Transfrontier NP (früher Kalahari Gemsbok Park) bis Mata Mata würde ich beim ersten Besuch weglassen. Du kannst etwas – nicht alles – von der roten Kalahari auch erleben, wenn Du zum Beispiel die Zebra Lodge oder die Anib bei Mariental besuchst. Dafür würde ich lieber 2 Tage Lüderitz und Sperrgebiet machen und beim nächsten Besuch den Kgalagadi mit Botswana und dem Caprivi besuchen.
Wie auch immer Du Dich entscheidest, geht es dann von Mata Mata oder einer der von mir genannten Lodgen nach Windhoek bzw. durch Windhoek durch zur Farm Düsternbrook. Wenn Du nicht von Mata Mata kommst, kannst Du Düsternbrook auf den letzten Tag verschieben und fährst von der Anib oder Zebra Lodge direkt bis Otavi. Das sind zwar viele km, aber alles Asphalt und sehr zügig zu fahren. Abends kannst Du dann bei Otavi in der Khorab Lodge schlafen.
Otavi – Etosha Osteingang. Wenn Du in die Onguma gehst, dann nimm nicht die Lodge, sondern das Bush Camp – sauber, ordentlich und nur halb so teuer wie die anderen Onguma Camps/Lodges. Du hast mindestens noch einen halben Tag für die Etosha. Mach die Tour um Fishers Pan und dann bis Andoni und zurück.
Von der Onguma solltest Du bis Halali fahren. Wenn Du alle Wasserlöcher unterwegs anfährst, bist Du am Nachmittag dort. Wenn Du noch Zeit und Lust hast, fahre nach dem Einchecken nach Rietfontein und Salvadora. Abends unbedingt ans Wasserloch in Halali setzen. Meist kommen Elefanten, Nashörner und Hyänen. Oft auch Löwen.
Von Halali fährst Du wieder alle Wasserlöcher an und schläfst nicht außerhalb der Etoscha im Safari Camp sondern in Okaukuejo. Die DZ sind nicht so teuer, die Bush Bungalows auch nicht. Aber ein Abend am Wasserloch in Okaukuejo im Mai oder Juni gehört für mich noch immer zu den Höhepunkten.
Von der Etosha aus fährst Du über Kamanjab entgegen der anderen Meinungen doch nach Opuwo. Sie haben dort eine sehr schöne erschwingliche Lodge und Opuwo ist so eine richtige afrikanische Kleinstadt, wo Du alle Rassen triffst – Ovahimbas, Owambos, Hereros, San und manchmal sogar Weiße. Das macht alles keinen sehr gepflegten Eindruck in der Stadt, aber das ist Afrika! Und die Lodge liegt abseits von der Stadt, da kannst Du dann ausruhen.
Opuwo – Swartbooidrift– wieder zurück und auf der Schotterpiste zu den Epupa Falls ist kein Problem. Fahre keinesfalls am Kunene entlang. Das sind von Ruacana bis Epupa über 6 Stunden.
Epupa – Kaokoveld. Das ist sehr schön, Du brauchst aber 4x4. Das ist sehr schön, Du brauchst aber 4x4 Erfahrung und es wäre außerdem besser, wenn ein zweites Auto dabei wäre. Wenn Du die 4x4-Erfahrung nicht hast, fahre über Opuwo und den Joubert Pass zurück. Der ist mindestens so spektukalär wie der Spreetshoogte Pass und raubt Dir nicht den letzten Nerv. Wenn Du über den Joubert Pass fährst, würde ich in Palmwag übernachten bzw. wenn es dort voll ist, auf dem Grootberg Pass. Es ist einfach schön dort. Und vielleicht hast Du ja Zeit, eine Pirschfahrt auf Wüstenelefanten mitzumachen.
Natürlich musst Du Dir Twyfelfontein ansehen und die Fels-Grafiti. Aber den verbrannten Berg, die Orgelpfeifen und den Versteinerten Wald kannst Du Dir aus meiner Sicht schenken. Schön, wenn man direkt da vorbei fährt. Aber dann musst Du die Straße nach Khorixas nehmen und die ist immer nur einfach Wellblech. Das Schütteln geht mir auf die Nerven. Ich fahre lieber die D 2612 zum Brandberg und mache einen Spaziergang von knapp 1,5 Stunden zur White Lady. Du musst nicht unbedingt in der White Lady Lodge schlafen, Du kannst auch zum White Lady B + B in Uis. Dann kannst Du vielleicht am nächsten Morgen mit dem Sohn und dem Ultralightflieger auf einen Berg fliegen und den Sonnenaufgang beobachten.
Swakopmund ist nicht nur kalt und neblig, im Juni haben wir auch oft Ostwind und es ist sonnig und warm/heiß. Wenn Du Aktivitäten wie Tandemfallschirmspringen, Dune Skiing oder Surfing machen möchtest, dann lohnt es sich, länger zu bleiben. Ansonsten machst Du von Swakop aus den Ausflug nach Walvis Bay und dort die Dolfintour. Das heißt, zwei Übernachtungen auf jeden Fall, wenn Du noch Fallschirmspringen willst, dann musst Du schon 3 Nächte hier bleiben. Es gibt noch viel mehr in Swakop, aber das will ich jetzt nicht alles aufzählen. Schau Dir mal die Homepage von www.abenteuer-in-namibia.com an, da findest Du noch viel mehr, aber nicht alles.
An der Spitzkoppe würde ich eine Rast von 1 – 2 Stunden machen, aber dann weiterfahren zur Ai Aiba oder zur Ameib Lodge.
Von da fährst Du dann zur Farm Düsternbrook und lässt einen tollen Urlaub schön ausklingen. Wenn Du dann zum Flughafen fährst, startest Du 2 Stunden früher und nutzt diese Zeit, Dir in Windhoek einige Sehenswürdigkeiten anzugucken und im Craft Centre in der Talstraße im alten Brauereigebäude die letzten Geschenke für die Verwandten zu kaufen.
Tatjana, ich habe Dir da eine lange Stellungnahme geschickt. Wenn Du noch Fragen hast, schreib mir oder schreibe an die Leute von Abenteuer in Namibia. Zwei engagierte Namibiakenner – vor allem auch bezüglich Kaokoveld, die Dir auch alles buchen, wenn Du willst. Du musst denen nur sagen, wie Deine Budget ist, dann bekommst Du das auf Deine Wünsche hin zugeschnitten.
Ich wünsche Dir viel Spaß in unserem schönen Land Gerd
Hallo Tatjana, von mir noch ein paar Bemerkungen zu den Vorschlägen von Gerd: In Sossousvlei ist es am allerschönsten, am Abend drin zu sein, wir waren zwei mal ganz alleine im Vlei, haben den Sonnenuntergang und danach den Mondaufgang gesehen, ein Traum. Um 16 Uhr gemütlich hinfahren und im Sossoussvlei parken! Du bist in einer knappen dreiviertel Stunde zurückgefahren, so dass du um kurz nach 19 Uhr losfahren musst, wenn du auf der Sesriem Campsite oder in der Sossousvlei Lodge bist. Tip zur Campsite Sesriem, früh einchecken und nicht gleich den schlechtesten Platz akzeptieren, schaut euch die Plätze an und sucht euch den schönsten aus ( 11, 12, 13 ....) Dann zurück und ein klein wenig flirten oder flunkern... Wir zahlten für 2 Tage Eintritt und waren 2 Nächte und 3 Tage da, lt. Reiseführer muss man dann für 3 Tage zahlen, dass stimmt auch nicht! In Etosha: auch wenn du nicht im Park schläfst, schau in den Besucherbüchers in den Restcamps nach Sichtungen, anstatt alle Wasserlöcher anzufahren. Mein Tip: Kalkheuvel, hier gibt es Elefantenherden mit bis zu 70 Tieren. Aber: es gibt an keinem Wasserloch eine Garantie für Elefanten oder Löwen, es ist halt kein Disneyworld. Ich würde nur noch außerhalb übernachten, und das gesparte Geld in einen weiteren Tag investieren. Noch ein Tip zur Onguma Lodge, geht dort abends Essen, für 135 N$ gabs ein sterneverdächtiges 3 Gang Menu.
Burnt Mountain: Nicht weglassen, denn es gibt direkt dahinter eine schöne Offroad Strecke ( einfach den Spuren geradeaus folgen. Lt. Tracks4Africa zwar serious 4x4 needed, aber gut machbar, wir benötigten keinen Allrad. Du kannst, statt auf die D 2612 zurückzufahren, auch ins Flussbett weiter unten, da allerdings musst du Tiefsand fahren können. Es besteht aber die Möglichkeit, auf Wüstenelefanten zu treffen. Der Joubert Pass ist wirklich ein Muss und der Pass an sich ist inzwischen geteert ( steht nicht im Reiseführer) Brandberg: geh nicht nach Uis in die White Lady BnB, die Zimmer kosten 450 N$, sind klamm und klein, das daneben gelegene Brandberg Rest Camp ist noch schlechter. Nur in der Brandberg Lodge kannst du zu 99 % die Elefanten sehen und von der Lodge gibt es eine schöne Offradstrecke zur White Lady Zeichnung ( Teils durch ein Bachbett, aber machbar). Hier auch der Tip, seid um 7:30 da denn die Tour dauert 4 Stunden und geht durch ein anstrengendes Bachbett ( zu Fuss ) ! Es wird schnell heiß. Walvis Bay: ich würde keine Delfintour um die Jahreszeit machen, es its einfach zu kalt und du holst dir sonst was! Swakopmund und Lüderitz, wir sind völlig enttäuscht gewesen, es lohnt sich einfach nicht die lange Fahrt, Kolmannskoppe ist zwar ganz nett, aber man muss es nicht gesehen haben. Lüderitz ist ziehmlich heruntergekommen und in Swakopmund wurden wir mehrfach gewarnt wegen der Sicherheit, es gäbe sehr viele Überfälle. Aber das ist unsere persönliche Meinung! Spitzkoppe stimme ich auch voll und ganz zu, bleib ein bis zwei Stunden. In Aus nimm die Klein Aus Lodge und fahre ein paar km zu den wilden Pferden bei Garub, wir sahen über Mittag über 100 Pferde an der Tränke.
Und lasst um Gottes willen den Transfrontier Park NICHT weg, er ist einzigartig mit den wunderschönen Ory-Antilopen, unbeschreiblich, wenn es einen Thunderstrom gibt ( die Übersetzung Gewitter gibt das nicht wieder ) und es ist viel, viel mehr als die roten Dünen, lasst lieber den Fish River Canyon ganz weg!
So nun fällt mir nichts mehr ein, Viele Grüße,
BeeTee
werwolf143 Beiträge · seit 200706. Dez. 2008 · #27
Hallo Holger,
ich geb ja zu: in (Trocken-)Flüssen fahren ist toll, ich mache es auch gerne. Neue Spuren zu setzen, wo noch keiner gewesen ist, ist auch toll, Schifahrer kennen das Gefühl.
ABER (jetzt ohne erhobenen Zeigefinger, ich bin auch schuldig): Denkt bitte daran, daß in dem scheinbar toten Sand unendlich viel Leben ist, das geduldig auf den nächsten Regen wartet.
Deshalb meine Bitte: Wenn irgend möglich, die schon vorhandenen Spuren benutzen, damit wir gemeinsam nicht alles plattfahren.
Wir sollten erhalten, was wir lieben.
werwolf (Heiko)
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gglink5'538 Beiträge · seit 200806. Dez. 2008 · #28
Hallo Tatjana, hallo Bee Tee,
Geschmäcker sind ja unterschiedlich und ich teile die Meinung von Bee Tee zu Walvis Bay: Gegen Kälte kann man was tun, aber Pelz-Robben von bis zu 350 Kilo, von denen einige sogar aufs Boot kommen, und Delfine siehst Du sonst nirgends, wenn Du Cape Cross weglässt. Es gibt in der und um die Lagune herum 20.000 Stück. Den Kgalagadi Transfrontier Park würde ich gesondert machen, denn er allein braucht schon viel Zeit. Ich werde zum Beispiel im April hinfahren und dort 10 Tage sein!
Hallo Tatjana, hallo Werwolf, wenn es denn schon die Pelzrobben sein müssen, nimm die in Walvis Bay und geh aufs Schiff ( mit 2 dicken Pullis, denn du kommst aus dem heißen Sossousvlei) , denn in Cape Cross kommst du zwar relativ nah ran, aber es stinkt bestialisch, denn 100.000 Robben liegen, obwohl rechts und links unglaublich viel Platz wäre, so dicht aufeinander, dass die Kleinen teilweise zerdrückt werden. Die Reste der Babys, die nicht von den Schakalen gefresen werden, liegen herum und tragen dann auch noch zur Geruchsbelästigung bei.
...in Cape Cross kommst du zwar relativ nah ran, aber es stinkt bestialisch, denn 100.000 Robben liegen, obwohl rechts und links unglaublich viel Platz wäre, so dicht aufeinander, dass die Kleinen teilweise zerdrückt werden. Die Reste der Babys, die nicht von den Schakalen gefresen werden, liegen herum und tragen dann auch noch zur Geruchsbelästigung bei...
Hallo BeeTee, so ist es nun mal in der Natur. Hast du schon mal einen toten Elefanten gerochen? Und willst du den etwa des Geruches wegen verfluchen?
Vielleicht findet sich ja irgendwann mal jemand, der den Robben ein paar Umgangsformen bezüglich dem Umgang mit ihrem Nachwuchs beibringt. Als wir beim Cape Cross waren hat es gar nicht sooo schlimm gestunken. Kommt aber auch immer drauf an, mit was für einer Einstellung man dort dahinfährt. Wir fanden es jedenfalls schöner, sie in ihrer natürlichen Umgebung und nicht um Futter bettelnd auf einem Boot zu sehen.
Aber zum Glück muss ja nicht jeder den gleichen Geschmack haben. Wir z.B. finden Swakop immer wieder schön. Und bei unserer 5. Namibia-Tour haben wir nun auch Lüderitz und Kolmanskoop gesehen. Im Nachhinein haben wir bereut, dass wir für Lüderitz nur eine Übernachtung eingeplant hatten. Denn in der Umbegung gibt es so viel zu sehen.
gglink5'538 Beiträge · seit 200807. Dez. 2008 · #31
Hallo Tatjana,
wenn Du nach Walvis Bay fährst, rufst Du mich vorher in Swakop an - Du übernachtest sowieso nicht in WB, sondern in Swakop - und ich leihe Dir die Sachen, die Du brauchst wie Pullover oder Anorak. Da lohnt es nicht, die mitzuschleppen. Wenn Du das willst, schicke mir mal Deine E-Mail-Adresse, damit ich Dir Tel. und Adresse aufschreiben kann.
Schönen Sonntag noch, Gerd
AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200809. Dez. 2008 · #32
Hallo Ihr
ich war gerade drei Tage im Ausland auf einem Weiterbildungsseminar (Fotografie) und habe erst seit heute wieder einen Internetzugang.
Schon mal VIELEN DANK für die vielen Vorschläge und Tipps. Die nächsten paar Stunden werde ich mich mit der Namibia-Karte, die ich gekauft habe, neben den Computer setzen und mir die vorgeschlagenen Routen anschauen und berücksichtigen.
Ich hatte die Tour übrigens ursprünglich im Uhrzeigersinn geplant - habe aber bewusst gewechselt auf eine Gegen-Uhrzeigersinn-Richtung. So habe ich gleich am Anfang den Etosha-NP und ganz zum Schluss den Kgalagadi NP. Der Grund dafür ist der folgende: Sollte es unterwegs irgendwelche grösseren Probleme geben (Auto geht kaputt und es geht 2 Tage bis ein Ersatzwagen da ist, Schwierigkeiten bei der Tour im Kaokoveld, Reifenwechsel etc.) dann habe ich den Etosha-Park bereits hinter mir und kann notfalls einfach den Kgalagadi-Park am Ende weglassen und vom Köcherbaumwald auf der asphaltierten Strecke direkt zurück nach Windhoek fahren. Der Ausflug in den Kgalagadi-NP sind also 4 Not-Puffertage, die ich falls unerwartete Schwierigkeiten auf der Strecke auftreten sollten, in Anspruch nehmen könnte.
Würde ich die Strecke anders herum machen, dann wäre der Etosha-Park kurz vor dem Rückflug. Wäre alles eine organisierte Tour fände ich das klasse - ein absolutes Highlight ganz zum Schluss. Auf einer Selbstfahrertour hingegen ist es mir zu gefährlich. Nicht, dass bei Kaokoveld irgendwelche Schwierigkeiten auftauchen und ich plötzlich aus Zeitgründen Etosha streichen müsste.
So, jetzt schnappe ich mir die Karte und schaue das alles im Einzelnen an... dann melde ich mich wieder
Hallo Tatjana, du wirst ganz sicher keine 2 Tage verlieren, selbst wenn du einen platten Reifen hast, das Wechseln dauert keine halbe Stunde und im Kaokoveld gibt es an jeder (bewohnten) Ecke Tyre Repairs ....Und an einen Autoaustausch solltest du erst garnicht denken!
Du wirst ganz sicher den Transfrontierpark als mindestens genauso tolles Highlight empfinden, wei den Etosha, glaub mir. Wir waren so begeistert, dass wir über Weihnachten jetzt 9 Tage dort verbringen werden, obwohl es ganz sicher über 40° haben wird und die Südafrikaner Ferien haben... Ich geb zu, wir haben es auch ein wenig einfacher und sind in einem Tag hingefahren.
Viele Grüße,
BeeTee
AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200809. Dez. 2008 · #34
So, bin das jetzt mal alles auf einer Karte durchgegangen. Aber ich glaube, dass ich doch bei der Tour gegen den Uhrzeigersinn (zuerst nach Norden) aus den zuvor genannten Gründen bleiben möchte.
Je nachdem falls es zeitlich nicht langen sollte kann ich dann entweder den Fishriver Canyon oder den Kgalagadi NP canceln.
Walvis Bay will ich auf jeden Fall machen. Ich habe vor drei Jahren mal eine zweistündige Bootstour zu einem Robbenfelsen in Peru gemacht - und das war unumstritten eines der fotografischen Highlights der Peru-Reise. Danke Gerd für das Pulloverangebot - wir werden aber in jedem Fall Pullover, Fleecejacke und Jacke auf der Reise dabei haben, allein schon weil es abends oft kalt werden kann. Auf meiner letzten Australienreise habe ich nachts auch immer im Fleece-Rollkragen-Pullover im Auto übernachtet. Ich vermute, dass ich das in Namibia ebenfalls tun werde. Da das alles nicht ins Gepäck passt gehe ich immer im Zwiebellook fliegen (habe beim Handgepäck-Check in der Regel den dicksten Pullover an, darüber ein bis zwei Fleece-Jacken und dann noch eine winddichte Lederjacke).
Zu den Lodges: Wir sind jeweils nur auf einen Campingplatz (evtl. mit Zugang zu sanitären Anlagen) angewiesen, denn übernachten werden wir regelmässig im Auto. Beim Discoverer X muss ich ja noch nichtmal ein Zelt aufbauen sondern kann direkt im Wagen schlafen. Allerdings möchten wir das eine oder andere Mal in einer Lodge das Abendessen einnehmen.
Zu Fahrten in Flussbetten: Ist das nicht auch problematisch wegen dem Versicherungsschutz? Ich dachte, dass das Auto nur auf offiziellen Strassen versichert ist?
Wir wollen gerne auch zwei, drei "echte" 4WD-Touren machen und nicht nur Wellblechpiste. Daher hatte ich die Idee von Ruacana zu den Epupa Falls am Kuene entlang zu fahren, auch wenn die andere Strecke vermutlich schneller geht. Aber soll ja noch ein bisschen "abenteuerlich" sein. Am liebsten hätte ich gerne ein zweites Fahrzeug dabei auf der Strecke und auch anschliessend im Kaokoveld. Bin noch auf der Suche nach jemanden, der den Teil mit uns macht.
AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200812. Dez. 2008 · #35
Kein Witz: Ich bin im Moment täglich mindestens 10 Stunden dabei die Route auszuarbeiten und Internetreiseberichte über Namibia zu lesen.
Irgendwie hoffe ich, dass ich vielleicht noch jemanden für die Tour (oder wenigstens die ersten drei Wochen) begeistern kann, damit wir Kaokoveld und die Strecke am Kuene mit zwei Autos machen können.
Aktuelle Routenplanung:
Flug Frankurt - Windhoek Abflug FRA ca. 22.30 Uhr
Windhoek - Farm Düsterbrook (75A, 15G) Ankunft WDH ca. 7.40 Uhr, Autoübernahme Discoverer X, Einkaufen & Fahrt zur Düsterbrook-Farm 14.30 Uhr Cats-unlimited Geoparden Tour 16.00 Uhr Gamedrive: Wildbeobachtungsfahrt
Fahrt zu Etosha, Übernachtung Okaukuejo (400A) 400 km Asphaltstrasse bis zum Etosha-Park. Mittags in Otjiwarongo noch einmal Möglichkeit zum Einkaufen. Am Nachmittag vermutlich erste Tierbeobachtungen im Park, Übernachtung in Okaukuejo
Etosha NP (150 AG) Kompletter Tag zur Tierbeobachtung im Ethosha-Park, Übernachtung entweder noch einmal in Okaukuejo oder in Halali
Etosha NP, Onguma Bush Camp (150 AG) Kompletter Tag zur Tierbeobachtung im Etosha-Park, Übernachtung Onguma Bush Camp, Znacht in der Onguma Lodge
Via Oshakati nach Ruacana Eha (350A) Morgens evtl. nochmal Besuch eines Wasserlochs in Etosha. Anschliessend Fahrt Richtung Ruacana. Evtl. Marktbesuch in Oshakati. Übernachtung Ruacana Eha
Fahrt zu den Epupa Falls (150T) 60 km Track nach Swartboiisdrif, anschl. 90 km Track entlang des Kuene River zu den Epupa Falls (je nach Streckenzustand direkt am Kuene oder über die C43)
Epupa Falls Tag (50G?) Ruhetag in der Omarunga Lodge, eventuell Ausflug zu einem Himbadorf
Kaokoveld 4WD-Touren bis Etanga (190G, 121T?) Zuerst geht's 190 km auf der C43 nach Süden bis Opuwo, anschl. über 4WD Pisten nach Etanga
Kaokoveld 4WD-Touren bis Purros (250GT) Fahrt auf 4WD Tracks nach Orupembe und von da weiter nach Purros
Kaokoveld 4WD-Touren bis Palmwag(350GT) Wir verlassen das Kaokoveld über Sesfontein. Übernachtung in Palmwag
Twyfelfontein, Burnt Mountain (150GT) Aufenthalt im Damaraland. Fahrt nach Twyfelfontein und Besichtigung der Petroglyphen (seit 2007 UNESCO-Weltkulturerbe, einziges UNESCO-Weltkulturerbe in Namibia) während einer dreistündigen Wanderung. Evtl. 4x4 Trail hinter dem Burnt Mountain.
Brandberg (Brandberg z.B. Lodge White Lady) (150G) Fahrt zum Brandberg (2474 m.; höchster Berg Namibias) Fahrt entweder über C39 / C35 oder über einen 4WD Track (kürzer). Übernachtung in der Lodge White Lady
Brandberg (Puffertag) Evtl. 4WD-Tracks rund um Brandberg mit Cape Cross (Je nach Stimmung kann der Tag auch vorher als Puffertag verbraucht werden, bzw. als Notpuffertag für die weitere Strecke aufgehoben werden)
Spitzkoppe, Swakopmund (80G, 120A) Über eine Gravelroad geht es zur Spitzkoppe, einer fotogenen Granitformation. Anschl. Weiterfahrt nach Swakopmund
Swakopmund Halbstündige Führung über die Straussenfarm Ostrich Paradise Stadtbesichtigung. Evtl. Landyachting, Quadfahren bzw. Rundflug. Nach Sonnenuntergang: Internetcafebesuch und Nachtessen
Walvis Bay (50A, 30G) Morgens um 8.30 Uhr Levo-Tours-Bootsfahrt mit der Möglichkeit Delphine, Pelikane und Seehunde zu sehen. Evtl. irgendeine gebuchte Tour (Living Dessert, Dünenfahrt, Cultural Tours etc.). Evtl. am Spätnachmittag Fahrt Richtung Namib Naukluft Park.
Namib Naukluft Park I (Sossusvlei) (250G, 4T) Fahrt zum Sesriem Campingplatz. Spätnachmittag in den Dünen von Sossusvlei, auch Sandfahrten
Namib Naukluft Park II (250G) Sonnenaufgang in Sossusvlei, Besichtigung von Dead Vlei und Hidden Vlei. Kompletter Tag im Namib Naukluft Park, Fahrt nach Süden
Namib Naukluft Park III (Puffertag)
Lüderitz Fahrt über Aus nach Lüderitz, Besichtigung der Geisterstadt Kolmanskop Fahrt zum Fish River Canyon (60A, 200G) Morgens (8.00 Uhr) Fahrt auf dem Segelschiff Sedina zur Insel Halifax (Pinguine), 063-204030. Anschliessend Fahrt zum Fish River Canyon (Sollte es Probleme mit der Einhaltung des Programms geben, könnte dieser Tag gecancelt werden und wir fahren direkt nach Keetmanshoop)
Fishriver Canon - Keetmanshoop (Köcherbaumwald) (50A, 100G) Gesamter Morgen am Fish River Canyon, Aussichtspunkt & kurzer 4x4 Trail Anschl. Fahrt nach Keetmanshoop. Nachmittags Spaziergang durch den Köcherbaumwald und Giant's Playground. Übernachtung im Quivertree Forrest Camp, 13 km nördlich von Keetmanshoop.
Fahrt via Rietfontein nach Südafrika (200G, 100A) Übernachtung im Kgalagadi Transfrontier National Park (Twee Rivieren)
Kgalagadi National Park Ganzer Tag im Kgalagadi NP, Rundfahrt an Wasserlöchern, Übernachtung in Nossob
Kgalagadi National Park Botswana Ganzer Tag im Kgalagadi NP, Nachmittags fahrt auf den Bitterpan Trail (60 km), Übernachtung im Bitterpan Camp
Fahrt nach Namibia via Mata Mata (190G) Morgens 60 km Fahrt über Dünen auf dem Bitterpan Trail, anschl. Besuch einiger Wasserlöcher zwischen Mata Mata und Urikaruus. Wir verlassen den Park irgendwann im Laufe des Nachmittags über Mata Mata. Falls wir wenige Tiere sehen, fahren wir etwas früher und nehmen noch 180 km Gravel Road in Angriff um in der Auob Lodge zu übernachten.
Rückfahrt via Mariental nach Windhoek (300A, 70G) Je nachdem wie weit wir am Vortag gekommen sind, ist heute mehr oder weniger Fahrt angesagt. Das Tagesziel ist Windhoek.
Abschlusstag Windhoek, Autoabgabe & Rückflug um 19.00 Uhr nach FRA (50A) Der gesamte Vormittag steht für die Besichtigung von Windhoek zur Verfügung. Anschliessend Autoabgabe und Fahrt zum Flughafen.
Wie ist das in Namibia eigentlich mit "wild campen"? In Australien haben wir zu 70% nicht auf Campingplätzen sondern einfach irgendwo am Strassenrand mit dem Bushcamper übernachtet. Ist das in Namibia erlaubt oder muss man immer einen Campingplatz ansteuern?
werwolf143 Beiträge · seit 200712. Dez. 2008 · #36
hallo australienfan,
ich würde zwar in gut drei wochen nicht epupa falls UND fish canyon abhaken, aber was solls, jeder jeck ist anders, sagt man im rheinland.
Meine Anmerkungen:
Wenn Spitzkoppe, dann dort auch übernachten, kurz vor Sonnnenaufgang aufstehen und ums massiv wandern. Gutes licht, schöne farben scharfe Linien.
Wenn Sossusvlei, dann auf dem campingplatz hinter dem gate übernachten (ist das Sesriem?) und noch in der dunkelheit in richtung Sossusvlei fahren. Da entstehen dann die fotos, die man in der reklame oder kalendern sieht. (Oryx vor düne mit köcher?baum)
Wild? campen:
Im farmland (grob: südlich von etosha) ist alles, auch die strassen, eingezäunt. Ich habe dort auch schon mal mein dachzelt aufgeklappt, um einen mittagsschlaf zu halten, das ging problemlos. Vorschriften kenne ich nicht.
In allen parks: Nein. In der Namib gibt es tolle stellplätze, wo man selten jemanden trifft. Da muss man sich aber in Swakop oder WDH ein permit holen.
Ansonsten Nacobtaplätze (siehe Natron.net und Nacobta) kosten wenig und sind auch fast wild. Gönnt den Leuten doch ein paar Euros.
Und wenn Ihr sonstwo im damaraland, im ovamboland, im caprivi seid: Egal ob die nächste ansiedlung meilenweit weg ist oder in der nähe ist: Macht, was Euer gefühl für anstand und höflichkeit Euch sagt. Falls nicht: Spaten, um die scheisse zu vergraben, und müll bis zum nächsten container mitnehmen. (Das ist jetzt nicht persönlich gemeint).
Hi, ich kann dich nur warnen, den 4x4 Trail von Swartboisdrift nach Epupa zu nehmen, er wurde uns von Einheimischen als 8 - 10 Stunden Fahrt beschrieben. Bis Swartboisdrift ist die Straße kein größerse Problem, da es hier eine Lodge gibt, auch die Straße nach Epembe ist anscheinend gut gepflegt bedingt durch die Lodge. ( Mir fällt grad der Name nicht ein )
Die Straße nach Swartboisdrift und die von Epembe bis Epupa ist auch so schon ein Highlight mit vielen Baobabs und dramatic Scenery.
Viele Grüße,
BeeTee
AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200812. Dez. 2008 · #38
Ok, wenn ich das so lese, ist es vielleicht doch besser, die Strecke über Epembe und die C43 zu nehmen.
@werfolf Natürlich gönne ich den Leuten vor Ort "die paar Euros" für die Übernachtung - das macht bei dem Reisepreis auch nix mehr aus, denn der Urlaub kostet mich zwischen 5000 und 10000 Euro. Die Frage hinsichtlich wild campen ist eher, was ist wenn es wegen Problemen der Strassenzustände z.B. mal nicht bis zur nächsten Campsite langt oder die ausgebucht ist. Müll würde ich nie in die Umgebung schmeissen (ich habe mal eine leere Coladose 1/2 Tag quer durch London getragen, weil die da nach den Attentaten irgendwie sämtliche Mülleimer demontiert hatten, aus Angst, man könnte darin eine Bombe deponieren. Nahezu alle haben dann den Müll in der U-Bahn einfach in irgendwelche Ecken geworfen - sowas mache ich nicht einmal dann, wenn es alle anderen tun!)
werwolf143 Beiträge · seit 200713. Dez. 2008 · #39
Lieber Australienfan,
ich habe extra geschrieben: "Ist nicht persönlich gemeint". Ich denke schon, daß die meisten der dort Reisenden (und ALLE Forumbenutzer 😉 ) sich vernünftig verhalten und möchte auch nicht immer mit erhobenem Zeigefinger auftreten.
Da aber viele die Beiträge lesen, kann es nicht schaden, wenn man auch mal so eine Bermerkung einfügt. Die Einheimischen sind leider weniger umweltbewußt.
Falls man die nächste Station nicht erreicht: Keine Sorge, Namibia ist nicht die EX-DDR. Die Polisten sind zwar meist, nicht immer humorloser, als in Botswana, wo ein freundlicher Scherz oft die Situation entspannt, aber man landet auch in NAM nicht gleich im Gefängnis.
Man sollte das allerdings nicht als Ausrede mißbrauchen, um nachts wild in den Parks rumzufahren.
Gruß
werwolf
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werwolf143 Beiträge · seit 200713. Dez. 2008 · #40
Lieber Australienfan,
ich habe extra geschrieben: "Ist nicht persönlich gemeint". Ich denke schon, daß die meisten der dort Reisenden (und ALLE Forumbenutzer 😉 ) sich vernünftig verhalten und möchte auch nicht immer mit erhobenem Zeigefinger auftreten.
Da aber viele die Beiträge lesen, kann es nicht schaden, wenn man auch mal so eine Bermerkung einfügt. Die Einheimischen sind leider weniger umweltbewußt.
Falls man die nächste Station nicht erreicht: Keine Sorge, Namibia ist nicht die EX-DDR. Die Polisten sind zwar meist, nicht immer humorloser, als in Botswana, wo ein freundlicher Scherz oft die Situation entspannt, aber man landet auch in NAM nicht gleich im Gefängnis.
Man sollte das allerdings nicht als Ausrede mißbrauchen, um nachts wild in den Parks rumzufahren.