"Safari", Löwinnen überall!

Reisebericht 203 Antworten · 12,3k Aufrufe · gestartet 01. Apr. 2026 von Black Lion
78 Beiträge · seit 202510. Mai 2026 · #41
Hallöchen, ich war ein paar Tage nicht online und habe eure Geschichte fast verpasst. 😄
Ihr hattet bestimmt Spaß und dadurch noch nette Gesellschaft.
5'049 Beiträge · seit 201410. Mai 2026 · #42
Du verwirrst mich etwas. Ich dachte du warst wieder im KTP und nicht im Etosha. Oder kommt deine KTP Reise etwa erst noch?

Wie dem auch sei, so hoffe ich das meine Brüder und Schwestern sich für dich gebührend ins Zeug gelegt haben und du von vielen schönen Löwen-Sichtungen berichten kannst!
Freue mich schon auf deinen Reisebericht!
Hi Safari,

die nächste KTP Tour kommt erst im Oktober / November. Außer bei unseren Freunden waren wir nur 8 Tage in Etosha. Hier hatten wir tolle Sichtungen, aber die Löwen haben sich zu Beginn der Reise etwas geziert und andere Katzen vorgeschickt.

Bin zwar noch am Bilder sortieren, aber ich denke im Laufe der nächsten Woche starte ich mit dem Bericht.

Liebe Grüße
Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html
Themenstarter378 Beiträge · seit 201212. Mai 2026 · #43
Anmerkungen zum "Lied der Löwinnen"

Ghostwriter:
"Sag mal Safari. Die Namen in deinem Lied sind ja alles Namen von Personen.
Also:

Rike, von Safari Car Rental, mit deren Camper wir unterwegs waren.
Steffi, von Namibia Click and Travel, die uns die Reise organisiert hat.
Logi und Konni (Daxiang) aus dem Namibia-Forum, die uns mit ihren Tipps geholfen haben.
Lydia, die Reiseleiterin aus Uganda die sich fast vor Lachen die Ribben gebrochen hätte.

Doch wen meist du mit Elisabeth? Etwa die Dame im Dead Vlei die als erstes auf unser Löwinnen-Jagd-Foto hereingefallen ist?"

Safari:
"Eigentlich meinte ich meine Reisebericht-Stamm-Leserin (sphinx) aus dem Namibia-Forum. Aber deine Elisabeth darf sich gerne auch angesprochen fühlen, falls sie das hier je lesen sollte. Genauso wie Kiara vom Hinflug. Die habe ich auch noch nicht vergessen."

Ghostwriter:
"Und wer ist Sonja?"

Safari:
"Nicht spoilern! Die kommt noch!"
Mit "Safari" auf Safari (Namibia Mai 2014) "Safari" pur! Mit Löwin auf Tour! (Namibia April 2024) "Safari" am Ende der Welt (Australien Dez 2024) "Safari" , Löwinnen überall! (Namibia+KTP März 2026)
Themenstarter378 Beiträge · seit 201212. Mai 2026 · #44
Secret schrieb:Hallöchen, ich war ein paar Tage nicht online und habe eure Geschichte fast verpasst. 😄
Ihr hattet bestimmt Spaß und dadurch noch nette Gesellschaft.
Oh ja! Wir hatten zusammen mit unseren "Opfern" reichlich Spass!
Aber nicht nur mit denen. Auch mit vielen andere Namibianer und Touristen hatten wir schöne Begegungen! Denn was am Flughafen in Frankfurt diesmal nicht funktioniert hat, hat während der Reise wunderbar funktioniert. Ist ja auch nicht verwunderlich. Wann sieht man auch schon mal eine Löwin als Reisebegleiterin. =^.^=

Ich habe übrigens von meinem Ghostwriter gehört, dass das nächste Kapitel morgen oder übermorgen fertig sein soll. Ab da wird es, nach der echt verrückten Zeit in Sesriem, dann auch etwas ruhiger.
Mit "Safari" auf Safari (Namibia Mai 2014) "Safari" pur! Mit Löwin auf Tour! (Namibia April 2024) "Safari" am Ende der Welt (Australien Dez 2024) "Safari" , Löwinnen überall! (Namibia+KTP März 2026)
1'624 Beiträge · seit 201512. Mai 2026 · #45
Black Lion schrieb:
Doch wen meist du mit Elisabeth? Etwa die Dame im Dead Vlei die als erstes auf unser Löwinnen-Jagd-Foto hereingefallen ist?"
Safari:
"Eigentlich meinte ich meine Reisebericht-Stamm-Leserin (sphinx) aus dem Namibia-Forum. Aber deine Elisabeth darf sich gerne auch angesprochen fühlen, falls sie das hier je lesen sollte. Genauso wie Kiara vom Hinflug. Die habe ich auch noch nicht vergessen."
Verewigt in Eurem Lied, da werde ich ja ganz 😊
Liebe Safari,
ich singe auch gerne beim Autofahren, vor allem wenn die Strecke kein Ende nehmen will, da mag der Weg noch so sehr das Ziel sein......
Ich freue mich auf das nächste Kapitel und grüße herzlich,
Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
Themenstarter378 Beiträge · seit 201213. Mai 2026 · #46
Kapitel 12: Sommerresidenz

Nach leider nur 12-maliger Wiederholung meiner Hymne, von welcher ich jedes Wort lauthals hinaus in die Namib gebrüllt habe, kam die Erlösung meines Privat-Chauffeurs in Form einer neuen Sichtung. Mitten im "NamibRand Naturreservat" sichteten wir zwei Bergzebras. Vermutlich ein Paar, welche Abseits der Strasse nach etwas fressbaren suchten und ansonsten ihrer Wege gingen.






Der weitere Weg nach "Betta" war gezeichnet von einer schier endlosen Strasse und noch endloseren Weiten.




"Betta" lag so ziemlich auf halben Wege zwischen "Sesriem" und "Tiras" und eigente sich hervorragend als Zwischenstopp. Für uns gab es ein erfrischendes Getränk zur Abkühlung und für unseren Camper neue Energie in Form von Diesel-Treibstoff. Und die Toiletten auf der Rückseite des Hauses sind mir auch noch positiv in Erinnerung geblieben.



Gut gestärkt konnten wir dann auch die nächsten zwei Stunden oder 140km in Angriff nehmen.





Hinter "Spes Bona" ging es dann weiter bis zum Ende der Strasse am Abzweig an der C13. Gerne hätte ich ja noch im Nahe gelegenen "Helmeringhausen" vorbeigeschaut. Aber für noch einen Zwischenstopp fehlte nun einfach die Zeit. So sind wir nach rechts, Richtung Süden, abgebogen.
Und nach einer weiteren halben Stunde erreichten wir das grosse Tal im "Tirasberg Conservancy". Die plötzliche Aussicht war einfach gigantisch!



Durch die vielen Satellitenbilder, welche sich mein Privat-Reiseleiter bei der Planung der Reise angeschaut hatte, erkannte er auch sofort den Hügel mit unserer Campsite.

(Farm Tiras)


Eine gute Stunde vor Sonnenuntergang erreichten wir dann "Farm Tiras", wo wir auch schon von Tanja, unserer Gastgeberin für die nächsten zwei Tage, erwartet wurden. Mit dem "Mountain Camp B" hatten wir hier einer der Orte gebucht, auf welche ich mich im Vorfeld am meisten gefreut habe. Auch wenn ich persönlich noch lieber das "Rustic Camp" in Beschlag genommen hätte. Aber dieses war zum Zeitpunkt unserer Buchung leider schon vergeben, nur im jetzt doch frei zu sein! Für einen Moment überlegten wir, ob wir nicht tauschen sollten. Aber für das "Rustic Camp" brauchte es leider eine gewisse Vorbereitungszeit, da es dort kein fliesendes Wasser gibt. Von daher blieben wir bei unserem "Mountain Camp". Und da wir bis jetzt die einzigen Gäste waren, hatten wir den Hügel auch für uns ganz alleine. =^.^=

Die Übergabe der Schlüssel und die Erläuterung des Weges auf einer kleinen Karte verlief schnell. Unter anderen auch, weil mein Privat-Chauffeur den Weg schon aus den Satellitenbildern kannte. Kurz informierte uns Tanja noch über die anderen Wege zu schönen Orten und über die Wildpferde auf der Farm. Und eigentlich hätten wir uns mit ihr bis in die Nacht hinein unterhalten können, wenn wir nicht noch unser Camp bei Tageslicht hätten aufbauen wollen. So verabschiedeten wir uns nur kurz bis Morgen und schon ging es zur Campsite.

Das "Mountain Camp" hat uns auf Anhieb gefallen. Besonders der Balkon über den WC und Duschräumen, sowie die Feuerstelle mit der bemalten Mauer drumherum, sind schon etwas besonderes. Und dann natürlich die Aussicht! Nach meiner Ernennung zur Königin, habe ich mich hier gefühlt, wie auch einer Sommerresidenz! Nur der Sonnenuntergang wurde mir leider duch die aufziehenden Wolken verwehrt.





Um später nicht im Dunkeln zu stehen, wurde zuerst das Lagerfeuer angezündet und dann erst das Dachzelt aufgebaut. So hatten wir dann schon in der Dämmerung ein gut brennendes Feuer mit Glut zum Grillieren. Wir hatten ja schliesslich noch die Orxy-Steaks aus Windhoek auf welche wir uns freuen konnten.

Die Steaks mit Kartoffeln waren gerade fertig, als plötzlich neben mir was auf den Boden aufschlug. Zuerst konnte ich nichts entdecken. Doch dann traf mich was an der Schulter! Und dann auch am Kopf!
Hilfe! Ein Heuschrecken-Geschwader greift uns an!

Zum Glück für uns waren die Heuschrecken uns gegenüber unbewaffnet und wurden lediglich vom Licht des Feuers angezogen. Dies bewies dann auch eine etwas ungeschickte Heuschrecke dadurch, dass sie direkt in die Feuerglut hineinflog...
Um aber etwas Ruhe am Lagerfeuer zu bekommen, hat mein Grillmeister einfach die LED-Campinglampe unten in die Auffahrt gestellt. So konnten sich viele der lichtverliebten Tierchen dort versammeln, ohne geröstet zu werden.

Wir blieben noch wach bis fast um Mitternacht und bewunderten den funkelnden Sternenhimmel samt Milchstrasse.




Privat-Fotograf: "Sag mal, musst du deine Nase den wirklich überall reinhalten?"
Safari: "Ups... Sorry!" =^.^=
Mit "Safari" auf Safari (Namibia Mai 2014) "Safari" pur! Mit Löwin auf Tour! (Namibia April 2024) "Safari" am Ende der Welt (Australien Dez 2024) "Safari" , Löwinnen überall! (Namibia+KTP März 2026)
zuletzt bearbeitet 13. Mai 2026
Themenstarter378 Beiträge · seit 201216. Mai 2026 · #47
Kapitel 13: Schöne Überraschungen

"Safari! Aufstehen! Fotoshooting!"

Mit diesen Worten wurde ich leicht unsanft aus meinem Land der Träume herauskatapultiert. Und wie schön ich gerade geträumt hatte! Darüber wie sensationgierig über mich und meiner Sichtung im Sossusvlei in den namibianischen Nachrichten und Zeitungen berichtet wird!
Mit einem ausgiebigen Gähner habe ich dann langsam meine Augen geöffnet und festgestellt... dass es noch Stockdunkel war?!?
Vermutlich hatte bei meinem Privat-Fotografen mal wieder der Bio-Wecker zugeschlagen.
Immer noch müde und noch nicht fähig ganze Sätze zu bilden, habe ich meinen Privat-Fotografen kurz gefragt:

Safari: "Wie spät?"
Privat-Fotograf: "5:15 Uhr!"
Safari: "WAAAASSS!!! Warum zum Teufel weckst du mich um diese Uhrzeit?!"
Privat-Fotograf: "Als Königin von Sesriem und Sossusvlei musst du doch noch gekrönt werden!"
Safari: "Und womit willst du mich hier draussen in der Natur und mitten in der Nacht den bitteschön krönen?"
Privat-Fotograf: "Mit dem Schönsten was die Welt zu bieten hat!"

Jetzt wurde ich doch langsam neugierig, was er denn wohl meinte, und stand natürlich ebenfalls auf. Als ob ich auch eine andere Wahl gehabt hätte.
Was mich dann erwartete, war dann einfach nur traumhaft schön!



Awww...
Danke, mein lieber Privat-Fotograf, -Reiseleiter, -Chauffeuer und was du sonst noch alles für mich bist!

Wir haben uns dann nochmal ins Dachzelt zurückgezogen und im warmen Bett durch unser Fenster auf den Sonnenaufgang gewartet.





Zum Frühstück gab es ein einfaches Salamibrot mit Landjäger und Käse sowie eine Bratkartoffel vom letzten Abend. Und wie ebenfalls am letzten Abend, hatten wir auch heute Morgen wieder ein paar wenige Heuschrecken zu Besuch.





Vermutlich waren sie aber noch im Energiesparmodus, denn sie verhielten sich absolut ruhig.

Mit einer weiteren Übernachtung auf Tiras stand heute nichts Festes auf unserem Reiseplan. Wir hatten also den ganzen Tag zur freien Verfügung. Was also tun? Naja, wer meinen Privat-Reiseleiter kennt, der weiß, dass er den ganzen Tag schon wieder voll durchgeplant hatte.
Als Erstes auf seiner Wunschliste stand für den heutigen Tag ein Ausflug zur berühmten D707. Eine Strasse entlang der Namib-Wüste, von der viele behaupten, sie sei die schönste Strasse ganz Namibias. Na dann schauen wir mal!



Na, der Ausblick sieht doch schon mal schön aus! Und dabei waren wir noch auf der C13 und noch gar nicht auf der D707! Die begann erst noch 5km südlich der "Farm Tiras"!



Zuerst ging es zwischen zwei Bergen hindurch und vorbei an der "Farm Excelsior", welche zwar mit Kaffee und Kuchen warb, aber von der Ferne aus keinen gemütlichen Eindruck machte. Und dann, kerzengrade Strassenabschnitte so weit das Auge reichte. Östlich die Tirasberge und im Westen die roten Sanddünen der Namib-Wüste.





Was soll ich sagen? Wer Weite und Einsamkeit sucht, der ist hier wohl genau richtig. Neben nur einer Handvoll unaufhaltsamer Autos haben wir zumindest aber auch noch ein paar Tiere gesehen. Solange man im Fahrzeug fuhr, waren die erstaunlicherweise meistens noch sehr gechillt. Aber wehe, man hält an und will ein Foto machen!







Irgendwo auf der Hälfte der D707 sind wir dann stehen geblieben, haben den Motor und die Musik ausgemacht und sind einfach mal ausgestiegen.



Stille...



Doch dann rief mein Privat-Fotograf plötzlich: "Safari! Drei Autos am Horizont! Foto-Falle! Versteck dich!"

Wo um alles in der Welt soll ich mich hier bloss auf die Lauer legen? Hier gibt es ja gar nichts Gescheites zum Verstecken!
Naja, ich habe mein Bestes gegeben...



... und natürlich umsonst. Mein Privat-Fotograf wurde mit seinem Teleobjektiv auf dem Autotürrahmen stehend von den drei vorbeikommenden Autos einfach ignoriert, die mit grossem Abstand hintereinander herfuhren. Ich vermute mal die gehörten zusammen und hatten, wie anscheinend viele Touristen, keine Zeit.

Mit einem Blick auf die digitale Karte überlegten wir, ob wir durch die Hitze noch eine weitere Stunde bis zum Ende der D707 fahren sollten. Doch von "Spes Bona" aus waren es dann auch wieder mindestens 1.5 Stunden über die C-Strassen, oder 2 Stunden zurück über die D707 nach Tiras.
Wir entschieden uns direkt zurückzufahren, uns etwas auszuruhen und dann am Nachmittag noch eine Runde über das Farmgelände zu drehen.

Auf dem Rückweg kamen wir wieder am "Vogelbaum" vorbei. Diesen hatten wir schon auf dem Hinweg entdeckt, als alles Federvieh Reissaus nahm, als wir anhalten wollten. Dieses Mal versuchten wir es vorsichtiger und schlichen uns langsam an.





Doch ohne Deckung vergebens! Mal wieder nur Flügel und Hintern! *gruml*
Aber bei diesen schier endlosen Weiten, so wie hier bei "Gunsbewys", sieht man ja heute schon wer übermorgen zu Besuch kommt!




Schon leicht durchgeröstet von der Mittagshitze kamen wir wieder an der "Farm Excelsior" vorbei und lasen erneut das Werbeschild mit Kaffee und Cold Drinks. Aber auch von dieser Seite aus, sah die Farm nicht so aus, als ob es hier ein gemütliches Plätzchen geben würde. So fuhren wir mit 60 km/h an der Farmzufahrt vorbei, nur um im gleichen Moment aus den Augenwinkeln Tische und Stühle schön platziert unter den Bäumen zu sehen. Hmm... ob vielleicht doch...
Es dauerte ein paar weitere Entscheidungssekunden, bis wir schliesslich doch anhielten, umdrehten und zurückfuhren. Erst einmal nur mit dem Gedanken: Wir können ja erstmal nur schauen.

Was wir dann sahen, sah dann aber mehr als nur gemütlich aus.
Unweit der Strasse stand ein mit netten Sprüchen und mit Sonnenblumen bemalter Caravan. Und vor dem Caravan gab es drei Tische mit Sitzgelegenheiten, welche urig und mit ganz viel Liebe plaziert waren.



Vor dem Eingang saß ein junger Mann und eine Oma, die uns nett begrüsste und gleich neugierig fragte, wie es denn komme, dass eine Löwin mit einem Privat-Chauffeur durch Namibia reise. Ich weiss nicht wie, aber durch ihre offene und freundliche Art habe ich sie sofort in mein Löwinnen-Herz aufgenommen. Und während sich mein Privat-Chauffeur im Caravan am Kühlschrank und an den Keksen selbst bedienen durfte, zeigte ich Sonja, der Caravan-Lady, voller Stolz mein Fotobuch von meiner letzten Namibia-Reise und erzählte ihr von meinen Erlebnissen und Abenteuern. Und während sie langsam durch mein Fotobuch blätterte, sprach sie zu dem jungen Mann neben uns immer mal wieder, dass er diese Orte im Buch unbedingt auch besuchen müsste.



Denn wie sich dann bald herausstellte, war der junge Mann auf seinem ganz eigenen Abenteuer unterwegs. Nur mit einem Fahrrad, war er schon aus "Kapstadt" bis hierher geradelt und wollte noch über "Sesriem" und "Swakopmund" bis zur "Skelettküste". Doch aktuell wartete er hier auf einen Freund, der morgen oder vielleicht auch erst übermorgen mit einem Fahrrad hier ankommen sollte. Irgendwie hatten wir etwas Mitleid mit ihm, als er von den Strapazen erzählte, die das Fahrradfahren auf den unbefestigten Strassen mit sich bringt und schenkten ihm unsere noch übrig gebliebenen Lammrippen. Nicht, dass der Gute uns noch auf halbem Weg vom Fahrrad kippt!



Aber auch Sonja, die Caravan-Lady, hatte einiges aus ihrem Leben zu erzählen. Und so verweilten wir fast eine Stunde bei ihrem Caravan-Café.

Danke Sonja, für deine Offenheit und die schöne Zeit!
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79 Beiträge · seit 202417. Mai 2026 · #48
Liebe Safari,
Ich habe mich wirklich köstlich über Deine “Touristenfalle” amüsiert und sehr herzlich gelacht! Dein Bericht ist toll!
Im übrigen darf ich anmerken, dass Dir Deine “Sonnenkrone” ausgesprochen gut steht! 🙂

Liebe Grüße, Dorie
Themenstarter378 Beiträge · seit 201217. Mai 2026 · #49
Dorie schrieb:Liebe Safari,
Ich habe mich wirklich köstlich über Deine “Touristenfalle” amüsiert und sehr herzlich gelacht! Dein Bericht ist toll!
Im übrigen darf ich anmerken, dass Dir Deine “Sonnenkrone” ausgesprochen gut steht! 🙂

Liebe Grüße, Dorie
Danke Dorie für deine lieben Worte! Und es freut mich sehr, dass du über meine "Touristenfalle" herzhaft lachen konntest! Denn genau aus diesem Grund, bereitet das Teilen dieser Reiseerlebnisse gleich doppelt so viel Freude!

Mein Ghostwriter ist heute wieder ein gutes Stückchen weiter gekommen mit dem Schreiben. Vielleicht gibt es daher hoffentlich bald wieder ein neues Kapitel. Diesmal werden wir zu Samaritern!

Ansonsten hat mein Privat-Fotograf viele schöne Fotos von mir gemacht. Das mit der Sonnenkrone ist da nur eines von vielen.

Liebe löwige Grüße zurück!
Safari
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Themenstarter378 Beiträge · seit 201218. Mai 2026 · #50
Nacho schrieb:Hallo Black Lion,
herzlichen Dank für dein Feedback. Es freut mich wirklich, dass du auch bei mir mitliest. Ich bin erst heute dazu gekommen, deinen Reisebericht zu lesen – dafür aber in einem Stück. Zurzeit komme ich kaum hinterher; Schreiben ist zwar meine Lieblingsbeschäftigung, aber es kostet eben auch ordentlich Zeit.

Du bist ja vielleicht ein Schlitzohr: Da schleppst du einen riesigen Löwen mit in den Urlaub und machst dir einen Spaß mit all den armen Touris, die vielleicht schon seit zwei Wochen sehnsüchtig auf eine Sichtung hoffen. Obwohl ich natürlich weiß, dass man im Sossusvlei so unwahrscheinlich einem Löwen begegnet wie im Karoo NP einem Nashorn, ist theoretisch ja alles möglich. Mich hättest du jedenfalls auch erwischt. Zum einen, weil ich eher damit rechnen würde, im Dead Vlei einem Löwen zu begegnen als einem Touri, der so ein monströses Raubtier mitschleppt. Und zum anderen, weil ich auf einem kleinen Display den Unterschied vermutlich gar nicht erkannt hätte.

Ich frage mich ernsthaft, wie du es geschafft hast, Safari in den Rucksack zu stopfen, ohne ihr dabei Ohren oder Pfoten abzureißen.
Schöne Fotos zeigst du uns – da schaut man mit einem tiefen Seufzer auf den Kalender und zählt die Monate, bis man selbst wieder afrikanischen Boden unter den Füßen hat.

Danke für deinen eigenen Reisebericht und dafür, dass du neben dem Schreiben auch bei mir mitliest.
Liebe Grüße,
Silvia
Hallo Silvia =^.^=
Das heisst ich darf dich mit zu meinen "Gläubigen" zählen? Also zu den Leuten, welche anhand des Beweisfotos glauben, dass ich eine richtige und wilde Löwin bin? Danke! 🤩

Und Spass hatte nicht nur ich und mein Ghostwriter, sondern auch alle Touris denen ich begegnet bin! Die haben sich wirklich immer gefreut mich zu sehen! Auch wenn ihnen bewusst wurde, dass ich sie in eine Falle gelockt habe. 🤪

Der Transport als Handgepäck im 40 Liter Rucksack ist... sagen wir mal: Platztechnisch begrenzt. Dafür kann ich in der Gepäckablage liegen und habe quasi meine eigene Schlafkoje.
Allerdings glaube ich, dass es mein Privat-Reiseleiter mit seiner Körpergrösse in der Economy auch nicht viel besser hat. Besonders wenn er neben den kräftigsten Männern im Flugzeug in einer Reihe sitzen muss. Aber sowas nimmt am Ende doch gerne in Kauf für eine Traumreise nach Namibia!

Das es viel Zeit kostet einen Reisebericht zu schreiben, kann ich nur bestätigen. Mein Ghostwriter saß heute auch fast wieder den ganzen Sonntag dran. Aber auf der anderen Seite gibt es nichts besseres, als durch das Schreiben des Reiseberichts die erlebten Geschehnisse nochmals zu durchleben und zu verewigen. Besonders wenn die nächste Reise, anders als bei dir, noch nicht einmal in Planung ist.

Liebe löwige Grüße
Safari =^.^=
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Themenstarter378 Beiträge · seit 201218. Mai 2026 · #51
Kapitel 14: Natur pur!



Bis zu unserem nächsten Halt bei Tanja auf "Tiras" war es nur ein Katzensprung. Hier wollten wir uns eigentlich nur ein paar Fotos über das Gäste-WLAN nach Hause schicken und uns für unseren Self-Drive über das Farmgelände anmelden. Aber da wir im Gegensatz zum Vorabend heute Zeit hatten, wurde aus dem 'kurz' ein 'bisschen länger'.



Wir waren gerade angekommen, als auch schon die nächsten potenziellen Gäste am Farmhaus ankamen. Es war ein Paar aus Südafrika, dass nach dem besten Weg nach "Sesriem" fragte. Mal davon abgesehen, dass sie an der D707 gerade vorbeigefahren waren, waren es auch über die schnellere C13/C27 mit ihrem Trailer mindestens 4 Stunden Fahrzeit bis "Sesriem"! Und da es ja schon Nachmittag war, rieten nicht nur Tanja, sondern auch mein Privat-Chauffeur davon ab, diese Strecke noch am selben Tag zu fahren. Unsere analogen Strassenkarten vorzeigend, rieten wir ihnen entweder noch bis maximal "Betta" zu fahren oder gleich hier zu bleiben. Die Campsite C unter uns war ja noch frei.
Während sich die Beiden etwas abseits an ihrem Trailer beratschlagten, kam Tanja mit einer gut gekühlten Flasche Wasser wieder zu uns zurück und erzählte uns, dass am Vorabend auch noch eine ganze Familie mit ihrem Camper nach Sonnenuntergang ankam. Die hatten Entfernungen und Fahrzeiten wohl ebenfalls völlig unterschätzt! Zum Glück gibt es auf Tiras für solche Fälle eine Notfall-Campsite beim Farmhausgelände, wo Tanja dann diese Spontan-Gäste unterbringen konnte.

Das Paar aus Südafrika hatte sich mittlerweile entschieden. Sie wollten die nächste Nacht hier bleiben. Während Tanja also wieder zurück ins Farmhaus eilte um die Schlüssel zu holen, bekamen wir Besuch von "Miez-Man". Als noch junger Kater war er ganz schön wild, aber gleichzeitig auch ein hübscher Kerl!



Aber nicht nur der Kater, auch der wunderschöne Garten hatte inzwischen unsere Aufmerksamkeit geweckt. Mit Tanjas Erlaubnis schauten wir uns also ein wenig um.




Hallo? Jemand zuhause?


Wir waren noch nicht weit gekommen, als uns "Miez-Man" auch schon seine nützlichen Eigenschaften demonstrierte. Ich sag da nur: Guten Appetit!


Hier gab es wirklich allerlei zu entdecken. Gärten, Hühner, Hüte und Schmetterlinge!






Satter "Miez-Man"


Seine Schwester "Minki" hingegen war nur am Pennen... ähm... ich meine natürlich Energiesparen!



Nachdem wir unsere Exkursion durch den Garten beendet hatten, sprachen wir Tanja nochmal bezüglich der Farmrundfahrt an. Wir wollten unser Glück bei den Wildpferden im nördlichen Teil der Farm versuchen. Tanja erklärte uns auf einer einfachen Karte welche Wege wir nehmen mussten, um dort hinzugelangen. Eigentlich wollte sie ihre letzte handgezeichnete Karte nicht aus der Hand geben. Aber als wir ihr als Pfand unser Fotobuch von 2024 anboten, war der Deal perfekt. Während Tanja nun neugierig in unserem Fotobuch stöbern konnte, zogen wir mit ihrer Karte los.

Wir mussten zuerst über die Strasse zurück zur Campsite und um den Hügel herum. Hier entdeckten wir eine weitere botanische Überraschung. Einen noch relativ jungen Köcherbaum.



Von dort aus ging es dann weiter durch ein weiteres Tor zur ersten Rindertränke, wo auch schon der erste Wegweiser für die Rundfahrt stand. Weiter ging es durch ein Flussbett an dessen Rand hoch oben in einem Baum fleissig an einer Webervogel-Kolonie gearbeitet wurde.



An der nächste Rindertränke stand dann der nächste Wegweiser, welcher entlang des Weidezauns nach Norden zeigte. Wir waren vielleicht 300m gefahren, als der Orientierungssinn meines Privat-Chauffeurs Alarm schlug. Über eine Art Triangulation mit den umliegenden Bergen und Tälern, sowie des Weidezauns und der hinter uns liegenden Rindertränke, bestimmte sein internes Navigationssystem, dass wir unmöglich auf dem richtigen Weg sein konnten, auch wenn uns der Wegweiser eindeutig hierher gelotst hatte. Also umgedreht und zurück bis zum Wegweiser und dann den anderen Weg eingeschlagen. Dieser führte uns erneut durch das Flussbett zur dritten Rindertränke. Hier versammelten sich allerdings keine Rinder, sondern Spatzen.



Oder sind das vielleicht sogar Webervögel? Wir brauchen dringend einen Ornithologen in unserem Rudel! Der wüsste beim nächsten Federvieh bestimmt sofort, zu welcher Art dieser gehört.



Weiter ging es zwischen zwei Bergen hindurch in Richtung Damm. Dort sahen wir dann zwar keine Pferdeherde, aber dafür eine Rinderherde.





Und natürlich gab es auch ganz viel Landschaft, Weite und Einsamkeit.




Auf dem Rückweg haben wir dann noch einen Abstecher zur "Rustic Campsite" gemacht. Falls ich es in meinem Leben jemals wieder hierher nach Tiras schaffe sollte, dann will ich unbedingt hier campieren! Dieser Platz mitten in der Natur ist einfach unglaublich schön und so vollkommen ruhig, abgelegen und idyllisch.



Und die Aussicht bis zum Horizont ist auch ein gigantisches Natur pur!





Selbst wenn man hier nackt aus der Dusche kommt und sich von der Sonne auf der Bank trocknen lässt, gibt es weit und breit einfach niemanden der es sehen und den das stören könnte. Bis auf den eventuell anwesenden Partner oder Camping-Kollegen natürlich.



Über einen Umweg über die Farm (mein Privat-Reiseleiter musste mal nach Hause telefonieren), fuhren wir zurück zur Campsite. Und während ich den Sonnenuntergang mal wieder irgendwo hinter den Wolken suchte, bereitete mein Privat-Grillmeister bereits unser nächstes Braai vor.




Bei einem gemütlich knisternden Feuer gab es in der Abenddämmerung wieder leckeres Oryx-Steak mit Beilagen. Und diesmal konnten wir, Gott sei Dank, den ganzen Abend auch ohne Heuschrecken-Attacke genießen. =^.^=




Mit der letzten Fackel unseres Lagerfeuers sind wir dann schlafen gegangen. Und während mein bandscheibengeplagter Privat-Chauffeur nach einer schmerzfreien Schlafposition suchte, träumte ich schon von unseren nächsten Abenteuern.

Und selbst wenn Morgen eigentlich nur gemütlicher Fahrtag zur "Mount Canyon Guestfarm" geplant war, also eigentlich nichts besonders Spannendes, sollte uns Namibia auch diesmal wieder mit einer unglaublichen Geschichte überraschen. Bleibt also dran an meiner Fährte! Es lohn sich!

Eure Safari =^.^=
Mit "Safari" auf Safari (Namibia Mai 2014) "Safari" pur! Mit Löwin auf Tour! (Namibia April 2024) "Safari" am Ende der Welt (Australien Dez 2024) "Safari" , Löwinnen überall! (Namibia+KTP März 2026)
635 Beiträge · seit 202318. Mai 2026 · #52
Mensch Safari, das sind wieder tolle Bilder. Da freue ich mich umso mehr, dass wir nächstes Jahr auch den Süden bereisen werden.

Zu meinem unfreiwilligen KH-Aufenthalt nur ganz kurz: Halsschmerzen mit extrem hohen Entzündungswerten, mehr will ich dazu gar nicht ausführen 😵
Nach ein paar Tagen Aufpäppeln und Glück im Unglück bin ich wieder ganz fit 🙂 nur der Kurzurlaub war damit der kürzeste, den ich bisher hatte. Aber der nächste ist in Sicht! Und die Gesundheit ist einfach das wichtigste, das wird einem dann ganz schnell wieder sehr bewusst
Themenstarter378 Beiträge · seit 201220. Mai 2026 · #53
sphinx schrieb:
Black Lion schrieb:
Doch wen meist du mit Elisabeth? Etwa die Dame im Dead Vlei die als erstes auf unser Löwinnen-Jagd-Foto hereingefallen ist?"
Safari:
"Eigentlich meinte ich meine Reisebericht-Stamm-Leserin (sphinx) aus dem Namibia-Forum. Aber deine Elisabeth darf sich gerne auch angesprochen fühlen, falls sie das hier je lesen sollte. Genauso wie Kiara vom Hinflug. Die habe ich auch noch nicht vergessen."
Verewigt in Eurem Lied, da werde ich ja ganz 😊
Liebe Safari,
ich singe auch gerne beim Autofahren, vor allem wenn die Strecke kein Ende nehmen will, da mag der Weg noch so sehr das Ziel sein......
Ich freue mich auf das nächste Kapitel und grüße herzlich,
Elisabeth
Danke dir! Ich hoffe du hast dich auch über die Ehre gefreut im Lied der Löwinnen (Version 1) erwähnt zu werden. Ich bin mir sicher, dass hast du dir auch mehr als verdient.
Und das nächste Kapitel mit einer weiteren "Löwin" kommt auch gleich. =^.^=
Melanie1982 schrieb:Mensch Safari, das sind wieder tolle Bilder. Da freue ich mich umso mehr, dass wir nächstes Jahr auch den Süden bereisen werden.
Danke dir! Ich hoffe wir können das fotografische Niveau auch noch in den nächsten Kapiteln halten. Aber ich denke, ein paar schöne Bilder werden da auch jeden Fall noch mit dabei sein.
Wobei ich ja auch gerne Bilder zu Dokumentationszwecken mit reinstelle, welche vielleicht nicht so schön aussehen. Schliesslich soll es ja auch ein informativer Reisebericht werden.
Melanie1982 schrieb:Und die Gesundheit ist einfach das wichtigste, das wird einem dann ganz schnell wieder sehr bewusst
Oh ja, wie Recht du da hast!
Mit "Safari" auf Safari (Namibia Mai 2014) "Safari" pur! Mit Löwin auf Tour! (Namibia April 2024) "Safari" am Ende der Welt (Australien Dez 2024) "Safari" , Löwinnen überall! (Namibia+KTP März 2026)
zuletzt bearbeitet 21. Mai 2026
42 Beiträge · seit 202620. Mai 2026 · #54
Hallo
Als Neuling hoffe ich bei dem schönen Bericht auf die Fortsetzung zur Mount Canyon Farm.
Wir fahren dann im nächsten Monat umgekehrt Von der MCF über Tiras Farm und geplant weiter über D 707 etc. Klassiker.
Wird spannend -
Themenstarter378 Beiträge · seit 201220. Mai 2026 · #55
Kapitel 15: Safari, die Samariter-Löwin
(Samstag, 14.03.2026)

Auch an diesem Morgen wurde ich wieder von meinem Reisebegleiter noch vor dem Morgengrauen geweckt. Diesmal kam bei ihm jedoch neben seinem Bio-Wecker auch noch die zweite Ausscheidungsmöglichkeit in flüssiger Form zum Zug. Das war seit gestern schon das dritte Mal, dass er es so eilig hatte.
Er vermutete, dass es vielleicht das Trinkwasser der Farm war, auf das er so reagierte. Ich hingegen hatte eher den Verdacht, dass es vielmehr eine Nebenwirkung der ganzen Schmerztabletten war, von denen er bisher täglich zwei genommen hatte.
Wie dem auch sei. Es war zu früh. Und vor allem war es zu kalt. Also zwei gute Gründe noch bis zum Sonnenaufgang dösend liegend im warmen und gemütlichen Bett zu bleiben.



Erst mit den ersten Sonnenstrahlen sind wir dann aufgestanden und haben, nach einem einfachen Frühstück, unsere sieben Sachen zusammengepackt. Dann ein letztes Mal rüber zur Farm, um den Campingschlüssel abzugeben und um unser Fotobuch wieder gegen die handgezeichnete Farm-Karte zurück zu tauschen. Gerne wäre ich noch zwei weitere Tage hier geblieben!



Kurz vor 10 Uhr sind wir dann losgefahren. Weit kamen wir allerdings nicht bis zu unserem nächsten Kurzereignis. Ungefähr 3km vor Tiras sahen wir einen kleinen SUV am Strassenrand stehen, welcher aus näherer Betrachtung nicht nur einen platten, sondern sogar einen völlig zerstörten rechten Hinterreifen hatte. Natürlich hielten wir an und fragten den jungen Franzosen, ob er Hilfe benötige, was dieser jedoch dankend ablehnte. Mit dem Hinweis, dass die Farm Tiras nicht weit ist falls er doch Hilfe braucht, sind wir dann weitergefahren. Auf der C13 immer weiter Richtung Süden.




Nicht selten habe ich mich gefragt, wovon die Tiere hier draussen eigentlich leben. Wie z.B. diese Gruppe an Straussen, welche wir unweit des Weges sichteten.




Die Wüstenmelonen am Strassenrand dürften ihnen wohl auf jeden Fall zu hart sein.

Wenig später erreichten wir das Dörfchen "Aus", was mit seinen geschätzten 100 Einwohnern die wohl wichtigste Siedlung im Umkreis von 100 Kilometern ist! Immerhin laufen hier überregional wichtige Strassen wie die B4 und die C13 zusammen. Und einen Bahnhof, ein Hotel und eine Kirche gibt es hier auch!
Nach zwei Tagen in einsamer Natur, bekommt man hier ja fast schon wieder Grossstadt-Feeling. =^.^=




Die gute Infrastruktur nutzend, füllten wir nicht nur den Tank unseres Gefährtes an der Tankstelle, sondern auch dessen Reifen mit frischer Druckluft auf 2.0 bar beim Reifenhändler daneben. Und nach einem kurzen Schlenker durch den Lebensmittel-Shop, waren auch unsere Getränke-Vorräte wieder gut aufgefüllt.

Jetzt waren wir bereit für 180 km Teerstrasse! Wie unfassbar nicht-aufregend! -_-

Aber ein Fahrtag war nun mal ein Fahrtag und gehört nunmal auch zu solch einer Reise hinzu.
Also los, Herr Privat-Chauffeur! Drück kräftig aufs Gaspedal!

Wir kamen ganze 7 km weit, bis wir wieder anhielten. Ihr fragt euch warum? Oh, dazu gibt es tatsächlich eine interessante Geschichte.

Wir waren also gerade mehr oder weniger aus "Aus" herausgefahren, als wir in der Ferne auf unserer rechten Seite ein stehendes Auto bemerkten. In Europa etwas ganz normales, aber hier in Namibia mitten im Nirgendwo? Mein Privat-Chauffeur machte daher schonmal langsamer und wurde dann noch langsamer, als eine Person hilfesuchend auf die Strasse lief und uns zuwinkte.


(Link zum dazugehörenden Dashcam-Video)

Wir hielten an und fragten, ob etwas was passiert sei. Eine andere Touristin war mit ihrem Auto liegen geblieben, weil ihr das Benzin ausgegangen war. Sie fragte uns, ob wir sie nach Aus zur nächsten Tankstelle fahren könnten, von welcher wir ja gerade erst herkamen. Samariter-Löwin und Hilfs-Chauffeur, die wir nun mal waren, konnten wir ihre Bitte natürlich nicht abschlagen. Wir wendeten kurz, während sie ihren Ersatzkanister aus dem proppenvollen Kofferraum herauszog und schon waren wir auf dem Weg in die Regionalmetropole "Aus". Auf dem Weg erfuhren wir von der jungen Frau, dass sie aus China kommt, "Yumeng" heisst und dass die letzte Tankstelle wohl kein Benzin mehr hatte.
An der Tankstelle in "Aus" begrüssten wir den Tankwart dann heute zum zweiten Mal und baten ihn diesmal den Kanister mit Benzin aufzufüllen. Das misslang dem Tankwart jedoch in der Form, dass der Kanister überlief (zum Glück im Dreckwasser abgesicherten Bereich) und wir jetzt nicht nur einen benzingefüllten, sondern auch benzingetränkten Kanister hatten. Ohne eine weitere Sauerei in unserem Wagen zu verursachen, gestaltete sich der weitere Transport des Benzinkanisters also schwierig. Doch hier kam meinem Privat-Chauffeur die gute Idee, den Kanister einfach in eine grosse Plastiktüte zu stecken, die er glücklicherweise noch von Zuhause mitgenommen hatte.
Vorausdenkend fragten wir auch gleich noch nach einem Trichter zum Einfüllen. Aber einen solchen gab es angeblich nicht. So musste zur Not später eine halb aufgeschnittene PET-Flasche herhalten, von welchen wir ja noch genügend in unserem Müllbeutel hatten.

Auf der Rückfahrt zu Yumengs Wagen unterhielten wir uns weiter und hörten nun auch den deutlich interessanten Teil ihrer Geschichte. Denn was uns am Anfang gar nicht aufgefallen war, nicht nur Yumeng, sondern auch ihr Auto stammte aus China! Also ich meine jetzt nicht per Flugzeug hierher geflogen und per Schiff hierher transportiert, so wie wir und unser Toyota Hilux. Nein!
Sie ist mit ihrem Auto von China aus, über Russland, Finnland und durch weitere 65 Länder in Europa und Afrika, bis hier nach Namibia gefahren! Wow! Das nenne ich mal ein Abenteuer!

Zurück an Yumengs Wagen sah man ihrem Auto die Strapazen dieser langen Reise auch deutlich an. Besonders die Windschutzscheibe war mit notdürftig geflickten Löchern und mit Klebeband überklebten Rissen übersät und gehörte dringenst ausgetauscht. Yumengs Problem war nur, dass ihr chinesisches Fabrikat hier nicht verkauft wurde und sie daher an keine Ersatzteile herankam! o.o
Natürlich half mein Privat-Chauffeur ihr anschließend noch das Benzin so vorsichtig wie möglich in den Tank zu füllen, während ich dem armen Auto mal ein paar dringend benötigte Liebkosungen schenkte.




Bleib tapfer, geplagtes Hybrid-Auto und Wohnwagen für Yumeng! In ein paar Monaten bist du hoffentlich wieder bei dir Zuhause in China. Halte durch!



Mit einem guten Gewissen einem Menschen in Not geholfen zu haben, zogen wir weiter. Der geteerten B4 folgend, immer weiter Richtung Osten.
Solche schnurrrr-geraden Strassen findet man in Europa immer weniger. Mein Privat-Chauffeur hat nämlich mal von einem Strassenplaner gehört, dass gerne absichtlich leichte Kurven in neue Strecken eingebaut werden, um die Aufmerksamkeit der Fahrer besser aufrechtzuerhalten. Und Aufmerksamkeit brauchte es hier auch, denn die Strasse, beziehungsweise der Fahrstreifen war recht schmal im Vergleich zu den viel breiteren Gravelroads.

Weniger Aufmerksamkeit schenkten wir aber den seltsam tanzenden Jungs am Strassenrand, welche dazu noch ein Richtungsschild als Schlagzeug misbrauchten. Die wollten, zusammen mit ihren auf der anderen Strassenseite wartenden Kollegen, uns bestimmt nur um Geld anbetteln.



So fuhren wir und fuhren, bis wir die Brücke über den "Fish River" / "Fischfluss" erreichten. Hier machten wir am angrenzenden Rastplatz eine kurze Sightseeing-, Drink- und Snackpause. Und da wir ja in der namibianischen Regenzeit unterwegs waren, führte der Fluss auch überraschend viel Wasser.




Safari: "Wäre es nicht schön, wenn auch ein Fluss nach mir benannt werden würde? Ich meine, wer mag den schon Fische ausserhalb seines Tellers?"
Privat-Chauffeur: "Träum weiter, Safari. Ausserdem passen Löwen und Wasser ja wohl so gar nicht zusammen."

Seufz... auch wenn er leider recht hatte, hatte er eben recht.
Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen! =^.^=
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Themenstarter378 Beiträge · seit 201222. Mai 2026 · #56
Kapitel 16: Träume werden wahr

Bis zu unserem Abzweig zur C12 war es vom Fish River nicht mehr weit. Da wir ab der Kreuzung nun wieder auf unbefestigten Wegen unterwegs waren, wurde sogleich auch wieder der Reifendruck abgelassen. Hier gab es früher wohl einmal einen kleinen Haltepunkt der Eisenbahn mit dem Namen "Jurgen". Vermutlich wohl noch aus der Kolonialzeit. Aber so, wie die Gleise aussehen, ist hier bestimmt schon seit Jahrzehnten kein Zug mehr abgefahren.



Je näher wir dem Naute-Damm kamen, desto mehr bewässerte Landwirtschaft war abseits der Strasse zu sehen. Und dann, ganz unverhofft und plötzlich, erfüllte sich plötzlich mein nächster Wunsch!

Safari: "STOPP! Halt an!"
Privat-Chauffeur: "Was? Warum?"
Safari: "MEIN FLUSS!!!"
Privat-Chauffeur: "Wie?! Dein Fluss? Ich... ich glaubs nicht!"

Mir egal, ob mein Privat-Chauffeur es glaubte oder nicht. Aber hier, am Fusse des Naute-Damms, war er: MEIN Fluss!!! 🤩



Und gratis obendrauf gab es auch noch eine kostenlose Reifenoberflächenreinigung in Form einer Flussdurchfahrt.



Weiter ging es, vorbei an der Zugunglücksstelle, wieder zurück zu den Gleisen und anschließend kilometerlang an ihnen entlang bis zum Bahnübergang bei "Chamaites".




Hier begann die etwa 13 km lange Zufahrt zu unserem nächsten Refugium: Der "Mount Canyon Guest Farm".





Kurz darauf erreichten wir am späten Nachmittag das Farmhaus und wurden, nachdem wir an der Rezeption geklingelt hatten, von Abraham freundlich begrüsst. Wir hatten das obere der beiden Mountain Chalets gebucht, den "Luiperd Room 6".



Wie sich schnell herausstellte waren wir für die nächsten beiden Tage wieder die einzigen Gäste! Nichtsdestotrotz bekamen wir den vollen Service und konnten sogar die Zeit für das Abendessen bestimmen! Ja wie cool ist das denn bitte?! Strategisch wählten wir 18:00 Uhr, um dann noch genug Zeit am Chalet für den Sonnenuntergang um 19:15 Uhr zu haben.
Nach der Schlüsselaushändigung, begleitete Abraham uns zum Chalet, um uns dessen technische Raffinessen zu zeigen. Anstelle eines klassischen Nasenhöhlenaustrocknungsgerätes (Klimaanlage) gab es zu meiner Freude ein Kühlgerät, welches mit Luftbefeuchtung die Frischluft von draussen abkühlen konnte. 🤩
Und dann das an den Fels gebaute Chalet selber! Ein Traum! Hier würde ich am liebsten sofort sesshaft werden und den ganzen Tag nur alle vier Pfoten von mir strecken!





Und auch die Aussicht war von Beginn an vielversprechend.



Die Zeit bis zum Abendessen nutzte ich zum Ausruhen und Energiesammeln, während mein Privat-Reiseleiter das halbe Auto leerräumte. Denn wir hatten uns dieses Chalet nicht nur wegen der traumhaften Lage ausgesucht, sondern auch um nach ungefähr einer Woche mal unser Bilder zu sichern, etwas Wäsche zu waschen und sowieso alles neu einsortieren zu können.

Wie vereinbart begaben wir uns weniger später dann auch schon zum Farmhaus, wo wir von Abraham und unserem 3-Gänge-Buffet-Abendessen erwartet wurden. Wow! Und das obwohl wir ja, wie schon erwähnt, die einzigen Gäste waren!
Es gab paniertes Oryx-Schnitzel, Bratkartoffeln, Gemüse und verschiedene Salate zur Auswahl an der Theke. Alles allein schon für sich ein herrlicher Gaumenschmaus!
Lediglich Zitronenscheiben für die eiswürfelgekühlte Cola hatten sie nicht, aber waren sofort bereit unsere selbst mitgebrachte Zitrone zu verarbeiten.



Ebenfalls ein schönes Zeichen der Gastfreundschaft fand ich, dass Abraham auch zu uns an den Tisch kam und wir uns mit ihm etwas unterhalten konnten. Hier erfuhren wir unter anderem, dass er die Rinderzucht wegen den unzuverlässigen Regenmengen in den letzten Jahren aufgegeben hatte und nun zum Touristenfänger geworden war. So wie ich ja auch! =^.^=

Als wir kurz vor Sonnenuntergang zurück zum Chalet fuhren, fühlten wir uns kugelrund, so vollgefressen hatten wir uns! Wobei sich mein Privat-Reiseleiter wohl leicht überfressen hatte, so schnell wie er wieder auf das WC flüchtete. Er musste wirklich dringend zusehen, dass er von den Schmerztabletten loskam.

Unseren Sundowner verbrachten wir dann gerade noch rechtzeitig auf der über dem Chalet angelegten Aussichtsplattform. Dort blieben wir auch bis weit über die Abenddämmerung hinaus und beobachteten stillschweigend das Farben- und Wolkenspiel am Himmel.






Und ich erinnere mich auch noch gut daran, dass wir uns am Ende einfach nur mit dem Rücken auf den Boden gelegt und zu den vielen tausend Sternen hinauf geschaut haben. Das war einfach unbeschreiblich schön!





Für einen langen Moment überlegte ich, einfach hier oben meine Augen zu schliessen und einzuschlafen. So wie es meine wilden Artverwandten jede Nacht in der Kalahari oder im Etosha tun.
Aber letztlich wurde ich, müde wie ich war, doch nach unten getragen und zwischen vielen Kissen in ein grosses und weiches Bett gelegt. Und während mir augenblicklich die Augen zufielen, erwachte ich in meinem Traum wieder oben auf der Aussichtsplattform als echte und wilde Löwin und schaute weiter hinauf zu den leuchtenden Sternen. =^.^=
Mit "Safari" auf Safari (Namibia Mai 2014) "Safari" pur! Mit Löwin auf Tour! (Namibia April 2024) "Safari" am Ende der Welt (Australien Dez 2024) "Safari" , Löwinnen überall! (Namibia+KTP März 2026)
zuletzt bearbeitet 23. Mai 2026
21 Beiträge · seit 202624. Mai 2026 · #57
Hallo Safari, schön, dass ihr Yumeng geholfen habt, 😁, wir haben Yumeng ca.6 Wochen später im Caprivi getroffen.Das Auto hatte ein paar Schrammen mehr, aber Yumeng war guter Dinge, hatte gerade Elefanten von ihrem "Schlafplatz" aus am Kwando beobachtet. Und schon entfernte sie sich geräuschlos = Hybrid. 😁 - Da müssen sich die Tiere erst dran gewöhnen. 🤪
zuletzt bearbeitet 24. Mai 2026
979 Beiträge · seit 202324. Mai 2026 · #58
Guten Morgen Safari,
Was für ein schönes Reisekapitel.🤗

Wenn ein Fahrzeug liegen geblieben ist, habe ich immer die Sorge, es könnte ein Überfall werden.
Meinem Mann ist das schon mal passiert, in unserer Kleinstadt in Deutschland- allerdings im noch dunklen Morgengrauen. Ein Unfall wurde simuliert. Mein Mann hatte augenblicklich ein warnendes Gefühl im Bauch. Warum, das konnte er nicht erklären. Aber geistesgegenwärtig fuhr er langsam an der angeblich verletzten und am Boden liegenden Person vorbei. Brachte 150 Meter Abstand zwischen ihm und den Unfallplatz, hielt an und sah dann wie die Person aufstand und eine zweite aus einem Versteck hervorkam.

Es ist ein Elend, dass man Sorge haben muss, wenn man jemanden helfen möchte.
Aber in deinem Fall war nichts Fake und du wurdest tatsächlich für die Frau zum heiligen Samariter. Zum Glück👍.

Die Unterkunft ist der Knaller, kommt auf meine Liste, falls sie mal in eine Route passt.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
Silvia
Schmiere stehen für ein Steak - Südafrika im Februar 2026 Frühstück mit Giraffen – Namibia Mai 2025 Mauritius – Das andere Afrika (Dezember 2024) Two in One – Kruger Region & Garden Route (Südafrika 2023)
Themenstarter378 Beiträge · seit 201224. Mai 2026 · #59
BuF2025 schrieb:Hallo Safari, schön, dass ihr Yumeng geholfen habt, 😁, wir haben Yumeng ca.6 Wochen später im Caprivi getroffen.Das Auto hatte ein paar Schrammen mehr, aber Yumeng war guter Dinge, hatte gerade Elefanten von ihrem "Schlafplatz" aus am Kwando beobachtet. Und schon entfernte sie sich geräuschlos = Hybrid. 😁 - Da müssen sich die Tiere erst dran gewöhnen. 🤪
Echt jetzt? Na das nenn ich ja mal einen schönen Zufall, dass auch ihr Yumeng getroffen habt! Und umsomehr freut es mich, dass es ihr gut ging und sie auf ihrer Weltreise ein Stück weiter gekommen ist. 😁
Nacho schrieb:Wenn ein Fahrzeug liegen geblieben ist, habe ich immer die Sorge, es könnte ein Überfall werden.
Meinem Mann ist das schon mal passiert, in unserer Kleinstadt in Deutschland- allerdings im noch dunklen Morgengrauen. Ein Unfall wurde simuliert. Mein Mann hatte augenblicklich ein warnendes Gefühl im Bauch. Warum, das konnte er nicht erklären. Aber geistesgegenwärtig fuhr er langsam an der angeblich verletzten und am Boden liegenden Person vorbei. Brachte 150 Meter Abstand zwischen ihm und den Unfallplatz, hielt an und sah dann wie die Person aufstand und eine zweite aus einem Versteck hervorkam.

Es ist ein Elend, dass man Sorge haben muss, wenn man jemanden helfen möchte.
Aber in deinem Fall war nichts Fake und du wurdest tatsächlich für die Frau zum heiligen Samariter. Zum Glück👍.
Das ist leider eine traurige Geschichte, die du da von deinem Mann erzählst. Die Hilfsbereitschaft anderer auf eine solche Art und Weise auszunutzen ist einfach das Letzte!

Auch bei Yumeng waren wir zunächst Vorsichtig und sind ersteinmal im Auto geblieben und haben den Motor laufen lassen. Aber als Löwin bekam Yumeng natürlich einen Vertrauensbonus. Und auch die Stelle direkt an der sehr übersichtlichen B4 war jetzt ein Platz an dem ich einen Überfall planen würde.
Bei dem tanzenden und um Aufmerksamkeit ringenden Jungen später am Strassenrand, gingen bei uns natürlich auch sofort alle Alarmglocken an. Und das noch bevor wir die Truppe unter dem Baum auf der anderen Strassenseite entdeckt haben.

Aber gerade von solchen positiven wie negativen Erlebnissen zu Berichten ist unglaublich wertvoll. Besonders für diejenige die ihre erste Namibiareise planen.
Mit "Safari" auf Safari (Namibia Mai 2014) "Safari" pur! Mit Löwin auf Tour! (Namibia April 2024) "Safari" am Ende der Welt (Australien Dez 2024) "Safari" , Löwinnen überall! (Namibia+KTP März 2026)
167 Beiträge · seit 201124. Mai 2026 · #60
Hallo Safari, hallo Black Lion,
auf der Suche nach was ganz anderem bin ich eher zufällig auf deinen/euren Reisebericht gestoßen und hab ihn sofort komplett durchGENOSSEN ! Dein Schreibstil ist ja phänomenal und mMn durchaus eines Buches würdig. Zusammen mit den tollen Fotos und den Abenteuern, die Safari so erlebt bzw. selbst gestaltet, warte ich jetzt schon ganz ungeduldig auf die Fortsetzung!
Bis hier her auf jeden Fall schon mal ganz vielen lieben Dank!
LG Klaus