Moin Sascha,
Vielen Dank für deinen schön zu lesenden Bericht mit eindrucksvollen Bidern von Land und Stadt und ein moschusochsendickes Kompliment für deine Fotos aus Norwegens Tier – und Vogelwelt.
Meine Frau und ich kennen fast alle Stationen eurer Reise, allerdings haben wir so manchen Ort das letztemal vor 40 bis 20 Jahren gesehen. Seit über 10 Jahren sind wir nur noch sehr weit im Norden unterwegs. Daher ist es für uns sehr schön, von unseren damaligen Aufenthalten einmal aktuelle Bilder zu sehen und Infos zu erhalten.
Den Jostedalsbreen haben wir sehr viel mächtiger in Erinnerung – er wirkt jetzt etwas mager.
Die Vogelinsel Runde haben wir bei allerbestem Wetter einmal 2 Tage fast für uns allein erlebt und genossen. Es freut mich, dass es die Lundefugl (Papageientaucher) immer noch gibt. Ihr Bestand galt schon einmal wegen mangelnder Sandaale als gefährdet. Deine Fotos von dort: einfach grossartig - Danke! Ansonsten beneide ich dich um all deine Bilder aus der Vogelwelt, ganz besonders aber um die von den Sterntauchern, Blaukehlchen und den Wasseramseln.
Die Schweinswale von Yttervik kennen wir seit ca. 30 Jahren von mehreren Zwischenübernachtungen – ob es immer noch die Gleichen sind ?
Die Lofoten haben wir noch sehr ursprünglich erlebt. Sie sind immer noch einzigartig an Natur, Landschaft und Kultur, aber durch zu viele Touristen, die sich nicht benehmen können oder wollen ist hier viel Authentizität verloren gegangen. Für uns ist es hier jedenfalls unangenehm voll geworden und wir suchen uns seit Jahren eine Hütte am Meer viel weiter nördlich.
Es gibt übrigens sowohl in Bergen als auch in Ålesund ein wirklich sehenswertes Meeres – Aquarium. Da ihr ja offensichtlich Naturfreunde seid, hat es mich etwas gewundert, dass ihr diese nicht besucht habt.
Ja, und dann das Wetter – wenn sich ein nordatlantisches Tief erst einmal in den Küstenbergen festgesetzt hat, kann es grausam werden: manchmal ab 50 m Höhe keine Sicht mehr…
Man fährt dann durch eine der schönsten Landschaften der Erde – aber nimmt so gut wie nichts davon wahr. Für solche Tage ein Tip von mir, der bestimmt nicht Jedem behagt: Ich habe in Norwegen fast immer einen dicken Neoprenanzug und Schnorchelausrüstung dabei und sehe mir die fantastische Unterwasserwelt der Fjorde oder an den steil abfallenden Ufern des Meeres an. Da kann ich den grauen Himmel sehr schnell vergessen und hätte so manchesmal gerne eine UW – Kamera gehabt….
Oder ich lege bei miesem Wetter mal einen Küchentag ein und mache uns z.B. eine ordentliche Menge Fischfrikadellen aus unserem selbst gefangenen, zappelfrischen Meeresfisch. Die sind dann sehr delikat, gesund und lange haltbar. Bestens geeignet für eine schnelle Mahlzeit. Oder wir verlesen und verarbeiten unsere gesammelten Pilze und Beeren. Es gibt immer etwas zu Tun...
Ich hatte auch einmal ein tolles Bilder-Archiv von der Fauna und Flora Norwegens und Skandinaviens. Fotos in guter Qualität von Elchen, Wal-Beobachtungen, der gesamten Vogelwelt und sogar von dem nordisch-arktischen Pendant des Honigdachses (Gulo gulo oder im Volksmund Vielfraß genannt) waren dabei.
Und es ging mir wie sicher manchem älteren Fomi hier: Es waren natürlich keine Digitalaufnahmen, sondern Dias. Von den ehemals 5000 bis 6000 Nordland – Bildern habe ich nur etwa 400 ins digitale Zeitalter retten können. Wirklich sehr schade, aber ich versuche hartnäckig mit jetzt digitaler Fotoausrüstung so Einiges noch mal wieder neu einzufangen.
Daher von mir der wahrscheinlich völlig überflüssige und nicht ganz ernst gemeinte Ratschlag: Sichere bitte deinen Bilderschatz gewissenhaft und mehrfach. Für dich ist es einfach nur eine Fleissarbeit. Ich hatte - wie so viele andere Senioren - nicht einmal irgendeine technische Möglichkeit.
Ich wünsche Dir und deiner Familie für die nächste Norwegen – Reise viele spannende Erlebnisse und tolles Fotowetter.
Mit herzlichen Grüssen
Manfred
Vielen Dank für deinen schön zu lesenden Bericht mit eindrucksvollen Bidern von Land und Stadt und ein moschusochsendickes Kompliment für deine Fotos aus Norwegens Tier – und Vogelwelt.
Meine Frau und ich kennen fast alle Stationen eurer Reise, allerdings haben wir so manchen Ort das letztemal vor 40 bis 20 Jahren gesehen. Seit über 10 Jahren sind wir nur noch sehr weit im Norden unterwegs. Daher ist es für uns sehr schön, von unseren damaligen Aufenthalten einmal aktuelle Bilder zu sehen und Infos zu erhalten.
Den Jostedalsbreen haben wir sehr viel mächtiger in Erinnerung – er wirkt jetzt etwas mager.
Die Vogelinsel Runde haben wir bei allerbestem Wetter einmal 2 Tage fast für uns allein erlebt und genossen. Es freut mich, dass es die Lundefugl (Papageientaucher) immer noch gibt. Ihr Bestand galt schon einmal wegen mangelnder Sandaale als gefährdet. Deine Fotos von dort: einfach grossartig - Danke! Ansonsten beneide ich dich um all deine Bilder aus der Vogelwelt, ganz besonders aber um die von den Sterntauchern, Blaukehlchen und den Wasseramseln.
Die Schweinswale von Yttervik kennen wir seit ca. 30 Jahren von mehreren Zwischenübernachtungen – ob es immer noch die Gleichen sind ?
Die Lofoten haben wir noch sehr ursprünglich erlebt. Sie sind immer noch einzigartig an Natur, Landschaft und Kultur, aber durch zu viele Touristen, die sich nicht benehmen können oder wollen ist hier viel Authentizität verloren gegangen. Für uns ist es hier jedenfalls unangenehm voll geworden und wir suchen uns seit Jahren eine Hütte am Meer viel weiter nördlich.
Es gibt übrigens sowohl in Bergen als auch in Ålesund ein wirklich sehenswertes Meeres – Aquarium. Da ihr ja offensichtlich Naturfreunde seid, hat es mich etwas gewundert, dass ihr diese nicht besucht habt.
Ja, und dann das Wetter – wenn sich ein nordatlantisches Tief erst einmal in den Küstenbergen festgesetzt hat, kann es grausam werden: manchmal ab 50 m Höhe keine Sicht mehr…
Man fährt dann durch eine der schönsten Landschaften der Erde – aber nimmt so gut wie nichts davon wahr. Für solche Tage ein Tip von mir, der bestimmt nicht Jedem behagt: Ich habe in Norwegen fast immer einen dicken Neoprenanzug und Schnorchelausrüstung dabei und sehe mir die fantastische Unterwasserwelt der Fjorde oder an den steil abfallenden Ufern des Meeres an. Da kann ich den grauen Himmel sehr schnell vergessen und hätte so manchesmal gerne eine UW – Kamera gehabt….
Oder ich lege bei miesem Wetter mal einen Küchentag ein und mache uns z.B. eine ordentliche Menge Fischfrikadellen aus unserem selbst gefangenen, zappelfrischen Meeresfisch. Die sind dann sehr delikat, gesund und lange haltbar. Bestens geeignet für eine schnelle Mahlzeit. Oder wir verlesen und verarbeiten unsere gesammelten Pilze und Beeren. Es gibt immer etwas zu Tun...
Ich hatte auch einmal ein tolles Bilder-Archiv von der Fauna und Flora Norwegens und Skandinaviens. Fotos in guter Qualität von Elchen, Wal-Beobachtungen, der gesamten Vogelwelt und sogar von dem nordisch-arktischen Pendant des Honigdachses (Gulo gulo oder im Volksmund Vielfraß genannt) waren dabei.
Und es ging mir wie sicher manchem älteren Fomi hier: Es waren natürlich keine Digitalaufnahmen, sondern Dias. Von den ehemals 5000 bis 6000 Nordland – Bildern habe ich nur etwa 400 ins digitale Zeitalter retten können. Wirklich sehr schade, aber ich versuche hartnäckig mit jetzt digitaler Fotoausrüstung so Einiges noch mal wieder neu einzufangen.
Daher von mir der wahrscheinlich völlig überflüssige und nicht ganz ernst gemeinte Ratschlag: Sichere bitte deinen Bilderschatz gewissenhaft und mehrfach. Für dich ist es einfach nur eine Fleissarbeit. Ich hatte - wie so viele andere Senioren - nicht einmal irgendeine technische Möglichkeit.
Ich wünsche Dir und deiner Familie für die nächste Norwegen – Reise viele spannende Erlebnisse und tolles Fotowetter.
Mit herzlichen Grüssen
Manfred
















