Lotusblume1'933 Beiträge · seit 200901. Juli 2024 · #41
Dieses Verhalten haben wir dieser unsäglichen Fernsehsendung "Verrückt nach Zug" zu verdanken. Der Aufenthalt der Protagonisten in Maltahöhe war eine Lehrstunde, wie man Menschen zu Bettlern und Kleinkriminellen erzieht.... 😣 Nachdem das Drehteam wieder abgereist war, glauben natürlich nun alle, dass jeder Tourist für die Locals im dortigen Supermarkt einkaufen geht. LG Logi
Genau das hat uns der Besitzer vom Maltahöhe Hotel, während unseres Pausenstopps dort, erzählt. Falls wir einkaufen - auf gar keinen Fall zu irgendeinen Kauf überreden lassen oder irgendetwas verschenken, schon gar kein Geld geben Lustigerweise erzählte er uns dies 2 Mal (Okt. 2018 -Dreharbeiten waren im Febr./März und Nov. 2021 wieder (als wir ihm sagten, dass er uns das schon 2018 sagte, meinte er lachend doppelt hält immer besser).
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202301. Juli 2024 · #42
Liebe Lotusblume, liebe Logi Sowas ähnliches haben wir uns schon gedacht. Es hat uns halt niemand darauf vorbereitet, wir waren verunsichert und es ist meist schwierig zu entscheiden, wie man sich in solchen Situationen verhalten soll. Wir haben uns da von Anfang an nicht wohl gefühlt und es war auch der einzige Ort auf unserer Reise, wo es uns so ergangen ist. Nächstes Mal wissen wir es besser. 😉 Lieber Gruss Susanne
Wir haben uns da von Anfang an nicht wohl gefühlt und es war auch der einzige Ort auf unserer Reise, wo es uns so ergangen ist.
Seit gut und gern 30 Jahren ist Maltahöhe die Hochburg der Kinderbettler. Es wurde durch die Eröffnung des Woermann Brock Supermarktes 2017 nicht besser (vorher waren sie nur an der Tankstelle zu finden). Bei WB kommt noch hinzu, dass der Bottle Store ohnehin jede Menge unsympathische Personen anlockt, die sich aufgrund des ausgedehnten Alkoholkonsums von dort kaum nicht wegbewegen und ihre Kinder in der Zwischenzeit gern zum betteln schicken.
Viele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202301. Juli 2024 · #44
5. April Um 6.30 klingelt der Wecker. Wir trinken nur schnell unseren Tee, schon kommt der Guide um 7.00 h um uns für den Morning Walk abzuholen. Wir sind nur zu zweit und geniessen die schöne Morgenstimmung, aber leider muss Adam, unser Guide noch viel lernen. Wir sehen viele Spuren, alte und auch neuere, aber sehr häufig bekommen wir zur Auskunft: <I have never seen that, I have to ask my colleagues> Wir sind leise enttäuscht, vor allem da uns dieser Walk von verschiedener Seite sehr ans Herz gelegt worden ist. Aber es sind Ferien, die Landschaft so schön, und das eine oder andere lernen wir trotzdem, da lassen wir uns unsere gute Laune nicht verderben.
Um ca. 9.15 h sind wir zurück und frühstücken erst mal ausgiebig. Zum Wasserloch kommen noch ein paar Namaqua Flughühner
Und etwas später ein einzelner Oryx
Den Rest des Tages verbringen wir auf/um unsere Campsite und geniessen die Einsamkeit. Ich beobachte Eidechsen und noch mal einen Oryx.
Als wir nach den Abendessen (Kartoffelgulasch) versuchen, die Sterne zu fotografieren, sehen wir einen Kapfuchs, der nach etwas Essbarem sucht. Wir haben aber alles schon weggeräumt. Er lässt sich von uns auch nicht sehr beeindrucken als wir ihn anleuchten. Mit der Nachtfotografie muss ich aber noch viel üben 😄
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202301. Juli 2024 · #46
Danke, liebe Logi, schon wieder etwas gelernt.
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202301. Juli 2024 · #47
Heute erwachen wir ohne Wecker. Der erste Blick aus dem Zelt lässt uns fröhlich aufstehen.
Wir packen das Zelt ein und fahren dann nochmals die 4x4 Strecke, im Morgenlicht sieht ja alles wieder etwas anders aus.
Wir sehen wieder Löffelhunde, aber sie wollen sich partout nicht fotografieren lassen 😄
Wir zurück an unserem Platz geniessen wir das frische Brot, das wir gestern noch geliefert bekommen haben. Unterwegs zur Reception sehen wir Oryx, Zebras und Springböcke.
Dort begleichen wir unsere Schulden und verlassen etwas wehmütig diesen wunderschönen Ort und fahren weiter nach Sossusvlei.
Viele Oryx ziehen vorbei
All die kleinen Punkte sind Strausse
Am Gate zum Sossusvlei macht uns der Ranger auf einen platten Reifen aufmerksam. Peinlich, das haben wir noch gar nicht gemerkt. Aber direkt auf der gegenüberliegenden Seite hat es eine Tankstelle mit einem Tyre repair shop. Keine Viertelstunde später haben einen der Reservepneus drauf und der andere ist geflickt und wieder am richtigen Ort verstaut. Super Service für ungefähr 160 N$! Dann fahren wir direkt zur Campingplatz Reception und weiter zu unserem Platz und essen etwas Kleines. Die Site gefällt uns gar nicht so schlecht: sie wird bestimmt durch eine grossen Baum, wir passen mit Zelt darunter und hat eine kleine Mauer rundherum und eine Grillstelle. Die Lage ist etwas verwirrend - was mir dann morgen im Dunkeln fast zum Verhängnis wird 😄
Es ist uns zu heiss, und der Pool zu wenig einladend, wir beschliessen zum Sesriem Canyon zu fahren, unten ist schattig, dort kann man sich gut die Beine vertreten. Zuerst fahren wir aber noch zum Office um unseren Eintritt zu bezahlen und auch das Permit für Mirabib zu kaufen.
Jetzt ist es nicht mehr so heiss, also beschliessen wir noch zur Düne 45 zu fahren. Schnell sind wir dort, aber das Licht ist noch nicht schön, also lieber weiter bis zum 2x4 Parkplatz. Ach wenn wir schon da sind, wieso nicht gleich bis zum hinteren Parkplatz? Es ist etwas tiefsandig, aber das meistern wir 😉
Im Deadvlei ist es bis auf eine Gruppe Modefotografen menschenleer. Wir beschliessen auf eine seitliche Düne hochzusteigen, was sich als anstrengend erweist, aber wunderschön ist.
Runterrennen ist einfacher 😄
Dann wird das Licht immer schöner.
Als wir bereits am Gehen sind kommen uns zwei Asiatinnen entgegen und fragen uns, ob wir sie ev. zurück zum 2x4 Parkplatz nehmen könnten. Es hat scheinbar keinen Shuttle mehr gehabt und sie sind deshalb mit einer andern jungen Frau mitgefahren und steckengeblieben, worauf sie sich zu Fuss ins Deadvlei aufgemacht haben. Sie haben schnell 2/3 Handyfotos gemacht und dann gings zurück, solange haben wir gewartet. Wir haben das steckengebliebene Fahrzeug gesehen. Es war schon Hilfe dort und mein Mann hat sowieso befürchtet, dass er nicht mehr weiterfahren kann, wenn er an dieser Stelle hält. Die zwei Frauen mussten noch weiter bis Solitaire. Und morgen weiter nach Windhoek etc.Als wir sie beim Parkplatz abgeladen haben war es bereits kurz vor 19.00 h. Wir konnten nur unseren Kopf schütteln, selten so schlecht vorbereitete Touristen gesehen, alle Cliches erfüllt.
Wir hatten dann keine Lust mehr zu kochen, es war schon fast 20 h bis wir unser Zelt aufgebaut haben. So sind wir ins Restaurant und haben den Grillteller bestellt. Keine Gourmetküche, aber auch nicht schlecht. Wir sind dann schon bald ins Bett, morgen wollen wir (wie alle anderen) früh los.
Hallo SuMa, uns geht es mit Bettlern auch so wie euch. Darf ich hier mal an die erfahrenen Mitleser reinfragen, ob man gar keinem Bettler was geben sollte, oder nach welchen Kriterien sollte man sich richten wenn man bei jedem Bettler das Gefühl hat, dass man an der Not nicht einfach vorbei schauen darf?
Nacho schrieb:Darf ich hier mal an die erfahrenen Mitleser reinfragen, ob man gar keinem Bettler was geben sollte, oder nach welchen Kriterien sollte man sich richten wenn man bei jedem Bettler das Gefühl hat, dass man an der Not nicht einfach vorbei schauen darf?
Ohne irgendeine (kleine) Gegenleistung gibt es grundsätzlich nichts. Wir unterstützen seit Jahren verschiedene Hilfsangebote vor Ort. Jedes Mal, bevor wir fliegen, nehme ich Kontakt mit unseren Unterkünften auf und frage nach, was wird unterstützt und was wird eventuell benötigt. Davon suchen wir uns ein Projekt aus und dafür wird dann zu Hause eine Spendenaktion initiiert.
LG Logi
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202302. Juli 2024 · #50
7. April Heute klingelt der Wecker sehr früh (5.25 h), wie bei fast allen auf dem Campground, wir wollen zum Sonnenaufgang zur Düne 45. Leider verirre ich mich auf dem Rückweg vom Klo. Im Dunkeln sehen doch alle diese Rondells mit den weissen Double cabs mit Dachzelten sehr ähnlich aus und Beleuchtung gibt es keine. Ich habe weder Stirnlampe noch Handy dabei… im ersten Moment denke ich mir nichts dabei, aber ich irre wirklich umher, einzig Restaurant/Reception kann ich gut erkennen. Ich frage, die Autos, die bereits losfahren, und stelle mir vor wie wir hier warten bis es hell wird und wie dann die Laune meines Göttergatten aussieht 😈 Aber gegen 6.20 h habe ich ihn gefunden 😛 und es kann losgehen. Er dachte wohl, ich hätte ein Verdauungsproblem 😄 Es hat aber sein Gutes: alle, die es wirklich eilig hatten sind schon weg, die Barriere offen und wir können in aller Ruhe fahren. 4-5 Autos stehen schon auf dem Parkplatz, in Einerkolonne geht es hoch. Es ist Gottseidank nicht so anstrengend wie gestern und genau zum Sonnenaufgang sind wir zuoberst und können es richtig geniessen.
Am Parkplatz herrscht ein Kommen und Gehen, es ist nun viel mehr los. Deshalb fahren wir nochmals auf den Campground und frühstücken dort gemütlich. Wir sind happy mit unserer (zufälligen) Entscheidung, das Deadvlei am Abend zu besuchen. Ich glaube, wir konnten so den Massen sehr gut ausweichen.
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202302. Juli 2024 · #51
Bevor es weitergehen kann, müssen wir noch die Sauerei im Kühlschrank sauber machen. Zwei Eier sind kaputtgegangen, wahrscheinlich bei der Rüttelei gestern im Sand. Wir wollen noch die Vorräte ergänzen, aber der Campstore iist ziemlich leer, einzig Feuerholz kaufen wir.
Wir fahren nach Solitaire und freuen uns über die aktiven Erdhörnchen
fotografieren die alten Autos
und essen den obligatorischen Apfelkuchen und trinken einen feinen Cappuccino.
Unterwegs sehen wir Gnus, viele Oryx
Springböcke und immer wieder auch einen einzelnen Strauss.
Wir steigen immer wieder aus und freuen uns über die abwechslungsreiche Landschaft
Leider verpassen wir aber die Abzweigung zum Henno Martin Shelter, aber wir müssen ja auch noch Ziele für ein nächstes Mal haben. 😄
Mirabib sieht man schon von weitem, es ist ein einsamer Berg/Felsenansammlung in einer weiten Ebene. Wir fahren rund um den Berg. Alles ist frei, umso schwieriger, zu entscheiden, wo es am schönsten ist. 🤨
Erst als es schon fast dunkel ist, kommt noch ein anderes Fahrzeug. Sie fahren aber auf die andere Seite des Berges.
Es geht ein starker Wind und kaum ist die Sonne weg, wird es das erste Mal in diesen Ferien empfindlich kühl. Wir suchen einen windgeschützten Ort um zu kochen und essen. Eine Dassie Rat leistet uns dabei Gesellschaft. Der Sternenhimmel hier ist schier unglaublich, trotzdem ziehen wir uns dann schon bald ins Zelt zurück um noch ein bisschen zu lesen, es ist uns zu frisch.
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202303. Juli 2024 · #52
8. April Am Morgen geniessen wir die wärmenden Sonnenstrahlen wie auch eine Eidechse direkt neben uns
Dann fahren wir über Gobabeb nach Walvis Bay. Kurz bevor wir an die Küste kommen, sehen wir links Flamingos. Dort legen wir eine längere Pause ein und essen etwas Kleines.
Nachher fahren wir auf direkten Weg zu Meikes Guesthouse in Swakopmund. Wir werden sehr freundlich von Meike persönlich begrüsst. Das Zimmer ist gemütlich und hat auch einen eigenen Bereich, wo man draussen sitzen kann. Die Temperatur lädt aber nicht dazu ein. Leider habe ich hier kein einziges Foto gemacht.
Wir haben uns etwas ausgeruht, gegen 16.00 Uhr aufgebrochen, das Städtchen zu erkunden. Der Nebel hatte sich nur halb verzogen, erst kurz vor Sonnenuntergang wurde der Himmel klar. Gegessen haben wir im ‚the tug‘. Meike hatte hier bereits im Vorfeld für uns einen Tisch reserviert. Wir haben uns die Seafood Platte geteilt, es war super fein, aber auch super viel. Mit dem Taxi sind wir dann zurück, Meike hat uns stark abgeraten im Dunkeln von dort zurückzugehen. Bei Tag haben wir uns aber dort immer sehr sicher gefühlt.
Champagner8'684 Beiträge · seit 201003. Juli 2024 · #53
Guten Morgen Susanne,
ich lese schon seit Anfang an in eurem sehr abwechslungsreichen Reisebericht in Gegenden, die ich auch sehr liebe, mit - vielen Dank fürs Berichten!
Wenn ich groß bin 😎 😗 , leiste ich mir vielleicht auch mal so eine Fly-In-Reise in den Nordwesten! Leider ( in Bezug auf mein Konto und die Umwelt) fliege ich ja sehr gerne und dann noch dieses Landschaften, das hätte schon was....
Bis dahin muss ich mich eben mit Erlebnissen aus zweiter Hand begnügen 😉 .
Freue mich schon auf die Fortsetzungen, auch wenn der Nordwesten ja nun "abgehakt" ist und Etosha mich nicht soooo sehr anfixt. Aber da ich ein fast afrikafreies Restjahr vor mir liegen habe, "fresse" ich fast alles, was es von dort zu lesen und schauen gibt 😄 .
Hallo Susanne, ich bin so begeistert von eurer Reise und dem Bericht, der 1. Teil mit privatem Guide und kleinem Flugzeug wäre genau das, was ich auch gern machen würde. Meine Gruppenreise letztes Jahr war schön und abwechslungsreich, habe aber festgestellt dass Gruppenreisen mit 12 Personen und fast jeden Tag woanders mit langen Fahrstrecken in Afrika nichts für mich ist. Ich bin Kenia absolut verfallen, im November gehts wieder auf Safari in meinen Lieblingsparks aber Namibia auf die Art, wie ihr es gemacht habt könnte ich mir für nächstes Jahr sehr gut vorstellen. Vielleicht darf ich mich per PN bei euch melden bzgl. Infos, das würde mich freuen. Jetzt freue ich mich auf die Fortsetzung deines Berichts. Feli
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202303. Juli 2024 · #56
Liebe Bele Ich freue mich, dass Du bei mir mitliest, danke für die netten Worte. Das mit dem Konto und Umwelt geht uns auch immer so, darum sind wir auch nicht häufiger und länger so unterwegs. Aber gerade die Kombination aus geführter Reise und Selbstfahren hat uns sehr überzeugt, das werden wir, glaube ich, wieder so machen. Die Aktivitäten sind sehr unterschiedlich und das persönliche Verhältnis zum Guide, das sich erst über die Zeit entwickelt, hat uns sehr gut gefallen. Diesmal hat sich das ja einfach so ergeben, siehe Prolog, Lieber Gruss Susanne
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202303. Juli 2024 · #57
Liebe Logi Sowas haben wir uns schon gedacht. Der Taxifahrer hat uns auch im Restaurant abgeholt. Draussen haben wir aber niemanden gesehen. Lieber Gruss Susanne
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202303. Juli 2024 · #58
Hallo Feli Klar darfst Du mir eine PN schreiben 🙂 Das mit der Gruppenreise wäre wahrscheinlich auch nichts für mich. Letztes Mal waren wir mit meiner Schwester und Mann unterwegs, das war perfekt, so wussten wir von Beginn weg, dass wir ähnliche Interessen und Rhythmus haben. Mit persönlichem Guide kann man ja immer mitbestimmen, wie lange und wie viel man unternehmen will. Dieses Mal gab es einfach zu viele Komplikationen, so dass wir dann alleine loszogen. Bald geht es weiter… Susanne
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202303. Juli 2024 · #59
9. April Heute gibt es nur ein schnelles Frühstück (ab 7.00 h). Um 7.15 h fahren los nach nach Walvis Bay zum ‚Kajak with seals‘. Treffpunkt ist um 8.00 Uhr in Walvis Bay.
Dort werden wir in die verschiedenen Fahrzeuge verteilt (3 insgesamt) und fahren raus nach Pelican Point. Unterwegs erhalten wir viele Informationen sowohl zu den Seehunden, wie auch zu den Flamingos und der Salzgewinnung. Bemerkenswert finde ich, dass diese Flamingos nur im Etosha brüten, aber seit vier Jahren nicht mehr dorthin geflogen sind. Dann wären sie zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Walvis Bay. Unterwegs sehen wir auch noch Pelikane und zwei Schakale, die sich von ihren nächtlichen Streifzügen an ihren Schlafplatz zurückziehen.
Wir kriegen wasserfeste Überkleider, ein paar Erklärungen und los geht’s. Da die Seehunde gerne spritzen wird uns dringend abgeraten, die Kameras mit auf das Kajak zu nehmen, was ich im Nachhinein bedauert habe. Sie haben nämlich nicht sehr gespritzt und obwohl sie wirklich nahe kamen, sind die Handyaufnahmen halt nicht so speziell. Seehunde sind neugierig und so hat jeder versucht, mit Geräuschen oder planschen im Wasser die Tiere anzulocken. Es hat riesig viel Spass gemacht. Ein sehr schönes Erlebnis!
Irgendwann müssen wir alle wieder an Land, leider habe ich vergessen auf die Uhr zu schauen, aber es ist Ferien 😄. Ich kann also nicht sagen, wir lange wir da rumgepaddelt sind. Wir bekommen alle noch feine Sandwiches und Kaffee/Tee und auch noch etwas Süsses. Auf dem Rückweg gibts noch einen Fotostopp bei Flamingos, die sehr nahe im Wasser stehen.
Wir beschliessen, direkt in Walvis Bay unsere Vorräte aufzufüllen, sind aber nicht so recht zufrieden mit der Auswahl. Brot und Milch ist sowieso besser frisch, also doch morgen noch in Swakopmund. Zufällig kommen wir noch an einem Campingladen vorbei, gerade um die Ecke von Meike, und finden unseren Toastaufsatz für den Gaskocher und auch gute Anzündwürfel. So macht es dann das abendliche Feuer gleich mehr Spass. Den Nachmittag nutzen wir, um uns nachrichtentechnisch wieder auf den neuesten Stand zu bringen.
Gegen 17.00 h machen wir uns nochmals auf durch die Stadt zu schlendern, leider schliessen aber viele Geschäfte früh ca 17.30 h, so dass sich nur mein Mann freut 😛 . Der Himmel bleibt neblig bis am Abend, dh kein Sonnenuntergang und frische Temperaturen. Heute essen wir im Hansa Hotel. Dieses Hotel kommt in vielen Büchern vor, die ich gelesen habe, ich war sehr neugierig. Die Bar hat uns gefallen, das Restaurant hat uns nicht so überzeugt, was vielleicht auch daran lag, dass eine grosse Reisegruppe (über 40 Personen) mit uns dort war. Ich sage es mal so: wir haben das Durchschnittsalter deutlich nach unten gedrückt und soo jung sind wir ja auch nicht mehr 😁 Das Essen war aber gut, nur wieder viel zu viel. Von hier gehen wir zu Fuss zurück und dann auch schon bald ins Bett.
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202304. Juli 2024 · #60
10. April Heute können wir das Frühstück mit den feinen Brötchen mehr geniessen, wir werden ‚erst‘ um 8.00 h abgeholt. Wir haben für heute die Living Desert Tour gebucht und dürfen solange das Auto bei Meike im Hof stehen lassen, das Zimmer natürlich vorher geräumt. Wir holen noch zwei andere Paare in ihren jeweiligen Hotels ab und fahren dann direkt in den Swakop. Wir erfahren sehr viel Wissenswertes und Spannendes. Ansgar, unser Guide erklärt sehr anschaulich, gepaart mit einer Prise Humor ist es zudem auch sehr unterhaltsam. Zuerst findet er einen Skink (eine Art Blindschleiche), die wir sogar auf die Hand nehmen dürfen. Dann gräbt einen Palmato Gecko aus.
(Hilfe! Ich schaffe es nicht, diese Bilder zu drehen 🤢 )
Er hilft ihm anschliessend wieder sich in eine Höhle zu graben indem er mit etwas Wasser Sand befeuchtet um diesen zu verfestigen.
Dann findet er ein Chamäleon
Und sogar eine Sidewinder Snake in einem Gebüsch. Da starren wir alle lange drauf und sehen immer noch nichts 😄
Wir sehen noch verschiedene Eidechsen-Arten, erfahren viel über Nahrungsketten in der Wüste. Was das Schwarze auf dem Sand ist (Eisen)
Auf einer Düne mit Blick auf das Meer erhalten wir noch ein Getränk und einen Snack. Der Nebel bleibt aber hartnäckig über uns, es ist daher empfindlich kühl. Ein wirklich gelungener Ausflug! Um ca 12.30 h sind wir zurück im Guesthouse, bezahlen unserer Schulden und machen uns dann auf den Weg.