Reisebericht

Erweiterte Ersttäter-Runde Namibia 21.3.-21.4.2024

von SuMa · begonnen 21. Juni 2024 · 45 Teile

Teil 121. Juni 2024
Prolog:
Nach Reisen nach Sambia und Botswana/Südafrika mit einem südafrikanischen Freund, wollte er uns unbedingt seine Lieblingsorte in Namibia zeigen. Meine Schwester und ihr Mann waren auch sehr interessiert. Da wir als Halb-Frühpensionierte etwas mehr Zeit zur Verfügung hatten, haben wir beschlossen, anschliessend noch ein Auto zu mieten und die typische Erstäter-Runde zu fahren.
Aber meistens kommt es anders als geplant und schliesslich haben wir diese wunderbare Reise nur zu zweit unternommen.

Flug:
Zürich-Johannesburg mit Swiss
Johannesburg-Windhoek mit SA

Wir sind am frühen Nachmittag gelandet und haben uns so gefreut, endlich wieder in Afrika zu sein.
Direkt vor dem Zoll haben wir bei MTC noch zwei SIM-Karten gekauft für die ganzen 30 Tage. Dort hatte es gar keine anderen Kunden und der nette Angestellte hat auch grad unsere Telefone eingerichtet.
Anschliessend hatte es auch keine Schlange mehr am Zoll, nur der arme Mann von Ultimate Safaris musste ziemlich lange auf uns warten.

Wir wurden direkt in unser Hotel Olive Grove Guesthouse gebracht, wo wir uns nur kurz frisch machten und wurden eine Stunde später schon wieder abgeholt zum Abendessen im Joes Beerhouse. Das Essen war sehr gut, wir aber etwas müde nach der langen Anreise. Nach Informationen zum morgigen Tag, gings zurück ins Hotel und zeitig ins Bett.
Morgen kann es dann endlich richtig losgehen… 🙂
Teil 221. Juni 2024
Olive Grove Guesthouse:
Dieses kleine, aber feine Hotel wurde uns von unserem Freund empfohlen und hat uns sehr gut gefallen. Wäre auch dumm gewesen, wenn es nicht so wäre. Das Olive Grove war sozusagen unsere Homebase, wir haben insgesamt 4 mal dort übernachtet im Laufe unserer Ferien.
Das Frühstück ist klein, aber bietet (für uns) alles was wir wünschen: Müesli mit Joghurt und Früchten, Toast, Butter, Konfitüre, Käse etc, und eine warme Eierspeise zum Bestellen. Sogar feinen Cappuccino gibt es. 😛
Die Zimmer sind alle unterschiedlich im Grundriss, alle geschmackvoll eingerichtet mit bequemen Bett.
Teil 321. Juni 2024
Unsere Route
21.03. Zürich-Johannesburg-Windhoek
22.03. Übernachtung Olive Grove Guest House, Windhoek
22.03. Camp Doros, Wüstenelefanten und Nashorntrecking (3 N)
25.03. Mobile Camping im Hoanib (3 N)
28.03. Rückflug nach Windhoek vom Wilderness Airstrip
Übernachtung im Olive Grove Guest
29./30.03. Skeleton Coast Safari, Übernachtung im Camp Kuidas
30.3./1.04. Skelton Coast Safari, Camp Leylandsdrift (2 N)
1.4. Übernahme Auto mit Dachzelt
Olive Grove Guest House
2.4. Bagatelle Kalahari Game Ranch (2 N)
4.4. Family Hide-out (2 N)
6.4. Sesriem Campsite (1 N)
7.4. Mirabib Campsite
8.4. Swakopmund, Meikes Guesthouse (2 N)
10.4. Spitzkoppe (1 N)
11.4. Madisa Camp (2 N)
13.4. Olifantsrus (1 N)
14.4. Okaukuejo Campsite (2 N)
16.4. Namutoni Campsite (2 N)
18.4. Waterberg Plateau Campsite (2 N)
20.4. Windhoek, Olive Grove Guesthouse
21.4. Rückflug Windhoek - Johannesburg - Zürich
Teil 422. Juni 2024
Pünktlich um halb neun werden wir von Jason, unserem Guide für die nächsten 7 Tage abgeholt. Wir fahren die B1 vis Okahandja und dann die B2 Richtung Westen. Wir staunen wie viel sowohl neben wie auf der Strasse los ist und über all die deutschsprachigen Schilder.
Wir wechseln dann auf die C36 und schlagartig ist ‚nur‘ noch schöne Landschaft. Wir können uns kaum sattsehen. In Omaruru gibt es einen Tank-/WC-Stopp und grad auch noch die Gelegenheit in Ruhe Geld beim ATM zu holen.

Unter einem schönen Schattenbaum bekommen wir ein sehr leckeres und üppiges Picknick serviert.

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Dann habe ich den Überblick verloren, welche Strassen wir gefahren sind bis zum Camp. Die vielen Zäune entlang der Strasse sind dann irgendwann verschwunden und die Landschaft ist (noch) karger geworden.

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Camp Doros liegt wunderschön an einem Hang. Wir werden sehr freundlich mit kühlen Waschlappen begrüsst. Es ist sehr heiss, sicher gegen 40 Grad. Es gibt vier Zelte, davon ein Doppelzelt für Familien, dieses haben wir bekommen. Neben der Lapa gibt es einen Tauchpool, den wir auch gerne genutzt haben.


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Es war irgendwie doch anstrengend diese lange Fahrt, auch wenn wir nicht selber gefahren sind, aber es ist soooo schön hier, wir können uns kaum satt sehen.
Teil 522. Juni 2024
23. März
Wir haben gut geschlafen, werden mit einem Wake-up call um 6.30 geweckt, reichliches Frühstück mit allem was man wünscht um 7.00 h, Abfahrt um halb 8 auf die Suche nach den Wüstenelefanten.
Nach kurzer Fahrt entdecken wir zwei Oryx, dann Zebras, die aber alle sehr scheu sind und schnell auf der Flucht. Im dämmrigen Morgenlicht gibt das keine brauchbaren Fotos.
Die unglaubliche Weite und Leere ist beeindruckend. Später sehen wir noch Springböcke

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Und eine Giraffe

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Unterwegs halten wir noch bei Petroglyphen. Hier sind wir ganz alleine als wir uns zu einem kurzen Spaziergang aufmachen. In der Früh ist die Temperatur noch sehr angenehm.
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Weiter fahren geht’s durch diese spektakuläre Landschaft
Teil 622. Juni 2024
Gegen Mittag finden wir sie dann. Es ist Rosie‘s Familie. Sie sind ganz in der Nähe von Twyfelfontein. Sie spritzen und baden und trinken, es ist so schön, sie bei ihrem Tun zu beobachten.

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Wir können uns nicht trennen 😛 , so dass Jason uns fragt, ob wir direkt hier im Auto unser Picknick wollen, oder ob wir zurück zu einem Schattenbaum fahren und dort essen.
Wir wollen bleiben 🙂. Die Elefanten aber nicht. 🤢 genau als wir alles Essen ausgepackt und hergerichtet haben, ziehen sie weiter. Nur einer nascht noch an Büschen bis wir (fast) fertig sind.
Das war so herzerwärmend, glücklich und froh geht’s zurück ins Camp, wo wir froh sind, können wir uns abkühlen. Nachmittags gibt es zwar immer einen angenehmen Fallwind, so dass immer ein Lüftchen geht, die Hitze lässt sich gut aushalten.
Beim Sundowner werden wir für den morgigen Tag gebrieft: Ablauf und Verhalten beim Nashorntrecking,
Das Abendessen wird gemeinsam mit den anderen Gästen eingenommen, einer deutschen Familie mit zwei erwachsenen Söhnen und ein junges österreichisches Paar. Das Essen ist wieder ausgesprochen gut und wir unterhalten uns prächtig, sowohl untereinander als auch mit dem Staff. Die anderen waren heute bei einem Nashorn und werden morgen die Wüstenelefanten suchen. So wird dafür gesorgt, dass die Gruppe bei den Nashörnern nicht zu gross sind.
Heute Abend ist es deutlich kühler, ich brauche sogar eine Jacke. Zufrieden fallen wir müde ins Bett.
Teil 722. Juni 2024
24. März
Heute wieder der gleiche Ablauf wie zuvor: Wake up um 6.30 Uhr, Frühstück um 7.00. Es ist deutlich kühler heute, nur so 18 Grad. Die Sonne scheint, eine wunderschöne Morgenstimmung während wir warten, dass die Ranger vom Save the Rhino Trust anrufen und melden, wo der Treffpunkt ist. Die Ranger folgen den Fussspuren eines Tieres bis sie es sehen. Die Nashörner haben kein GPS oder ähnlich, man fürchtet sich vor Hackern, die dann die Tiere so noch schneller finden könnten,
Um ca 9.00 Uhr ist es dann soweit, es geht los. Wir müssen nicht weit fahren. Dann geht es los zu Fuss durch ein hübsches kleines Tal, nach ca 5 km sehen wir endlich das schöne Tier. Und daneben noch ein Kalb, wie süss ist das denn


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Und dahinter schläft sogar der Papa. Er wollte scheinbar kontrollieren, ob sie schon wieder bereit wäre 🙂

Wir dürfen uns in gebührendem Abstand und ganz ruhig auf einen Stein setzen und die Familie beobachten. Das Kleine steht auf, geht zur Mama trinken und legt sich wieder hin. Irgendwann schlafen dann alle drei, gemäss den Rangern wird sich erst gegen Abend wieder etwas tun, also lösen wir uns und gehen zum Auto weiter.
Etwas entfernt setzen wir uns dann unter einen Schattenbaum und können uns noch ausführlich mit den Rangern über ihre Arbeit und ihr Leben hier in der Einsamkeit unterhalten. Super interessant!

Kurz nach Mittag sind wir dann zurück im Camp und relaxen den Rest vom Tag, unterhalten uns mit den anderen Gästen, lesen, schreiben Tagebuch und geniessen einfach die schöne Landschaft.



Der Abend vergeht dann wieder viel zu schnell, das Essen war wieder vorzüglich. Morgen reisen alle ab, alle sind traurig, es war eine schöne Gemeinschaft.
Teil 823. Juni 2024
25.März
Wir sind schon im Safari-Modus und von selber um halb sieben wach. Frühstück gibt es wieder um 7.00 h, Abfahrt um kurz nach 8.10 h. Heute wird ein langer Fahrtag. Wir fahren bei Burnt Mountain vorbei und sehen kurz hinter Twyfelfontein nochmals die Elefantenfamilie von Rosie. Leider ist das Kleine irgendwo im Gebüsch, auch haben wir nicht so viel Zeit, um sie lange zu beobachten.
Es geht über die C39/C43 nach Norden. In Palmwag tanken wir voll und nutzen die Gelegenheit für einen WC-Stopp.
Immer wieder sehen wir, weit weg, einzelne Giraffen und einmal sogar nochmals eine kleine Gruppe Elefanten unter einem Baum. Diese aber sehr weit weg, so dass keine brauchbaren Fotos entstehen. Wir picknicken wieder unter einem grossen Schattenbaum.

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Nach Sesfontein biegen wir über ein Seitental in den Hoanib. Nun hat es auch immer wieder Steenbock

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Springböcke und Oryx.

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Manchmal schaut uns auch eine Giraffe etwas erstaunt aus dem Gebüsch an.

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Wir müssen uns immer wieder kneifen, dass wir tatsächlich in dieser wunderschönen Landschaft sein dürfen. Wir hätten es uns nicht zugetraut, hier selber zu fahren, aber so ist es sooo unglaublich schön und wir können es nur geniessen.
Teil 924. Juni 2024
Liebe Caroline
Wir waren vor zwei Jahren schon mit einem Guide im Delta, auch Mobile Camping und das hat uns so gut gefallen. Damals waren wir auch zu viert, das bietet sozial noch etwas mehr Abwechslung 😛
Ich selber lese auch sehr gerne Reiseberichte, dann ist man wenigstens virtuell in Afrika.

Liebe Lotusblume
Camp Doros ist wirklich schön, wunderschön in die Landschaft eingebettet, sehr nettes Personal und ausgezeichnetes Essen. Eine volle Empfehlung.
Teil 1026. Juni 2024
26.3.
Nach einer ruhigen Nacht gibt es Frühstück um 7.00 h. Wir sind ohne Wake-up call erwacht 😄 .
Kurz nach 8.00 geht’s los. Das Pop-up Dach des Autos haben wir von Beginn weg geöffnet. Welch cooles Gefühl, die Landschaft so zu erleben, den morgendlichen kühlen Wind zu spüren. Wir sehen aber fast keine Tiere und auch wenig frische Spuren. Hier mal ein paar Springböcke, eine Giraffe in der Ferne und einen Schakal, der in der Ferne eine Düne hochrennt. Es ist aber super spannend zu diskutieren, wie man erkennt, wie alt eine Spur ist, ob das Tier schnell oder langsam unterwegs war etc. Wir fahren weiter flussabwärts, manchmal im Flussbett, manchmal fahren wir raus etwas in die Höhe, die Landschaft gefällt uns so gut.
Dann sehen wir eine tote Giraffe und einen Mähnenlöwen der sich gerade davon entfernt.

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Er legt sich dann malerisch auf eine kleine Steininsel, leider etwas weit entfernt.


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Wir schauen ihm noch eine ganze Weile zu, aber irgendwann ist er müde und legt sich flach hin, so fahren wir weiter flussabwärts auf einen schönen Aussichtspunkt und geniessen die Aussicht.


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Es ist inzwischen sehr bewölkt und heiss. Trotzdem fahren wir auf dem Rückweg zum Camp nochmals beim Löwen vorbei, können ihn aber nicht mehr sehen.
Kurz vor Mittag sind wir dann zurück im Camp. Das Mittagessen ist auch wieder sehr fein. Unglaublich, was die beiden hier mit diesen einfachen Mitteln herbeizaubern können.
Nachher machen wir eine ausgiebige Siesta, lesen, schreiben etc.
Teil 1126. Juni 2024
Am Nachmittag um ca 17.00 brechen wir wieder auf. Wir wollen nochmals zum Löwen. Unterwegs die üblichen Verdächtigen


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Beim Wasserloch eine grosse Gruppe Baboons. Sehr lustig diese aktiven Tiere zu beobachten, aber sehr schwierig, sie zu fotografieren.

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Immer wieder sehen wir auch einzelne Giraffen, dieses Baby war ganz alleine unterwegs.


Als wir bei der toten Giraffe sind, ist weit und breit vom Löwen nichts zu sehen. Also wieder Spuren lesen und verfolgen. Dies ist umso schwieriger, als wir die bereits vorhandenen Spuren nicht verlassen wollen. Schliesslich entdecken wir ihn ziemlich weit weg im Schatten im Tiefschlaf. Es ist nun schon nach sechs, wir gehen davon aus, dass er sich bald erheben wird und wieder zur Giraffe zurückgehen wird. Wir platzieren uns so, dass wir das dann gut im Bild festhalten können. Wir brauchen etwas Geduld, aber er tut uns den Gefallen 🙂

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Glücklich fahren wir zurück zum Camp, stossen mit einem Gin&Tonic auf unser Glück an, geniessen anschliessend das wieder super feine Essen. Jason, unser Guide isst immer gemeinsam mit uns. Es ergeben sich viele interessante Gespräche. Spannend finden wir, dass auch hier die Themen recht ähnlich sind wie in der Schweiz. Wohnsituation und die damit verbundenen Kosten, Kinder 😉 etc. Jason ist ein sehr gebildeter und höflicher Mensch. Er ist so belesen und kann uns so viel Wissen weitergeben. Wir lernen ihn sehr zu schätzen während dieser Zeit.
Gerd macht uns noch auf den Capefox aufmerksam, der hofft, etwas aus der Küche zu ergaunern.
Müde von den vielen schönen Eidrücken, fallen wir wieder zeitig ins Bett.
Teil 1227. Juni 2024
27. März
Während wir frühstücken schreitet in der Ferne eine Giraffe vorbei. Heute ist es ganz bedeckt, es fallen sogar einzelne Tropfen.


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Wir sind sogar etwas früher unterwegs als gestern. Der Plan ist, zu schauen, was der Löwe macht. Es geht also flussabwärts. Wir kommen aber nicht weit, wir sehen Elefanten 😄
Eine Gruppe mit vier erwachsenen und drei noch sehr kleinen Tieren, die sind so süss, wie sie ihre Rüssel noch nicht richtig unter Kontrolle haben.

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Scheinbar fressen Baby-Elefanten den Kot der Mutter um die Darmflora zu aktivieren.

Nur schwer können wir uns trennen, wir wollen aber schon noch schauen, was der Löwe heute macht. Als wir dort ankommen, liegt er immer noch beim Giraffenkadaver und es hat drei andere Fahrzeuge . Bis jetzt waren wir da immer alleine, und Action ist auch keine also fahren wir weiter und schauen was der Morgen so noch bringt.

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Zurück im Flussbett entdeckt Jason frische Löwenspuren, die nicht von ‚unserem‘ Löwen stammen können. Also folgen wir diesen und finden eine Löwendame im Schatten.

Sie ist mit ihrer Morgentoillette beschäftigt. Bald erhebt sie sich und schreitet flussaufwärts. Jason positioniert sich immer wieder so, dass sie uns entgegen kommt, wir ihr aber auch keinesfalls im Weg stehen.


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Dann legt sie sich hin…

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geht wieder weiter

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und legt sich dann unter einem Busch schlafen. da wollen wir sie nicht weiter stören. Für uns ist nun auch Zeit wieder zum Camp zurückzufahren. Unterwegs treffen wir nochmals auf die Elefantengruppe. Es hat aber ein Gamedrive-Fahrzeug, das sehr nahe rangefahren ist und die Elefanten irritiert. Ein Baby rüttelt am Auto, dann kann man nur staunen, welche Kraft bereits ein so junges Tier hat. Jason ärgert sich sehr über solches Verhalten, da fahren wir direkt weiter.
Jason entdeckt noch frische Hyänenspuren, die Tiere bleiben aber unentdeckt.
Teil 1327. Juni 2024
Das Essen heute war wieder sehr fein und wie immer mit viel Liebe zum Detail hergerichtet. Es ist aber heute sehr heiss. Es geht kein Wind und fast kein Schatten, da freuen wir uns umso mehr als es wieder losgeht am Nachmittag.
Wir müssen uns entscheiden: flussabwärts Richtung Löwen oder flussaufwärts zu den Elefanten. Für uns keine Frage, wir wählen die Elefanten 😄
Wir müssen nicht lange suchen, sie sind zügig flussaufwärts unterwegs, immer am Fressen.

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Nur die Kleinen haben immer mal wieder etwas andere Ideen.

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Wir verbringen den ganzen Nachmittag mit diesen wundervollen Tieren, es ist soo cool sie so ausgiebig beobachten zu können.

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Wir geniessen, das schöne Abendlicht und freuen uns über einen weiteren schönen Safaritag.

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Teil 1427. Juni 2024
28. März
In der Nacht haben wir zum ersten Mal Tiere gehört, vielleicht war es unser Löwe.
Wir sind heute etwas traurig, heute geht es zurück nach Windhoek. Wir wollen vorher aber nochmals schauen, was der Löwe inzwischen so getan hat.
Bevor wir dort sind, hält mal wieder ein Steenbock genug lange still, dass es ein schönes Foto gibt.

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Die Löwendame hat unseren Löwenmann gefunden und scheinbar mögen sie sich. Jason ist hocherfreut, so geht es ja wahrscheinlich weiter mit der Löwenpopulation im Hoanib. Beim Weibchen handelt es sich um Charlie, sie war in der letzten Zeit alleine hier unterwegs. Der Löwenmann ist ein umgesiedelter Löwe.


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Nun heisst es Abschied nehmen von Jason, der das Auto wieder zurück nach Windhoek bringen muss und uns in dieser Woche wirklich ans Herz gewachsen ist. In der Wilderness Lodge dürfen wir warten bis der Flieger in der Nähe ist und bekommen noch ein kühles Getränk und einen Snack für unterwegs damit wir ja nicht verhungern 😛
Wir fahren dann zuerst zu einem alten Airstrip. Es gibt dort gar keine Infrastruktur, nicht mal einen Windsack, also zurück… unterwegs kommt uns dann jemand der Lodge entgegen und erklärt uns, wo sich der neue Airstrip befindet. Nun eilt es natürlich und wir fragen uns schon, wieso man uns/Jason diese Information nicht bereits als wir in der Lodge gewartet haben, gegeben hat.
So war der Abschied dort dann super schnell, einsteigen und los gehts.

Auf dem Doro Nawas Airstrip müssen wir umsteigen und landen dann am frühen Nachmittag auf dem Eros Airport in Windhoek. Dort werden wir schon erwartet und ins Olive Grove gebracht.
Wir geben unsere Wäsche zum Waschen, beantworten unsere WhatsApp Nachrichten und geniessen die Zeit am kleinen Pool bis zum Abendessen. Die Temperatur ist sehr angenehm, rundherum hat es aber viele riesige Gewitterwolken.
Heute essen wir im Hotel und probieren das Gamefilet - es schmeckt vorzüglich 🙂
Wir freuen uns, wieder einmal in einem ‚richtigen‘ Bett zu schlafen und über etwas mehr Platz.
Teil 1527. Juni 2024
29. März
Nach einer ruhigen Nacht und dem bekannten, feinen Frühstück werden wir pünktlich abgeholt um um 10.00 unseren Piloten/Guide zu treffen, für den nächsten Teil unseres Abenteuers. Ein anderer Gast aus UK wird die nächsten vier Tage mit uns verbringen.
Pilot und Flugzeug sind beide nicht mehr die Jüngsten. 😮

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Wir bekommen Kopfhörer mit Mikrofon, für die Kommunikation unterwegs, so ein kleiner Flieger ist seh laut. Wir fliegen Richtung Conception Bay, sehen sogar Oryx, Überreste der Diamentenabbaustätten und das Wrack der Eduard Bohlen. Dann fliegen wir über die Flamingos nach Swakopmund zum Auftanken.

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Anschliessend geht es Richtung Norden. Irgendwo am Strand wird zwischengelandet. Wir erkunden etwas die Gegend und dann richtet Henk, unser Guide/Pilot uns ein kleines Mittagessen her auf dem Flügel seiner Maschine. Es windet aber sehr stark, man muss alles festhalten, sonst ist es weg.

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Nach Cape Cross

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fliegen wir jetzt nordöstlich und landen irgendwo in einem Tal in dieser Mondlandschaft.


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Wieder steigen wir aus und Henk erklärt uns einiges zur Geologie, Flora und Fauna in dieser Wüste und über die Bushmen, die früher hier gelebt haben und deren Spuren man noch überall findet.


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Sorry, dieses Bild kann ich leider nicht drehen 🙁

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Nun noch ein letztes Mal in den Flieger für heute, wir fliegen nochmals ca eine halbe Stunde und landen auf einem Airstrip, der such nicht so viel anders aussieht, als vorher 😛

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Camp Kuidas liegt unweit vom Brandberg und ist eine wunderschöne Oase. Wir haben noch etwas Zeit, die Gegend selber zu Fuss zu erkunden, bevor dann das Abendessen serviert wird.
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Das Camp wird von zwei Ehepaaren geführt, die dort ständig wohnen. Wir haben aber im Flugzeug unser Essen mitgebracht. Der Aufwand frische Lebensmittel in dieser abgelegenen Gegend bereitzustellen ist riesig. Es wird daher sehr sorgfältig damit umgegangen. Henk erzählt uns von den Schwierigkeiten, Flugsafaris zu betreiben und welch immenser finanzieller Schaden durch Corona entstanden ist. Sie mussten sich von einigen Flugzeugen trennen. Wir quatschen noch lange, bevor wir dann müde ins Bett fallen.
Teil 1628. Juni 2024
30. März
Kurz nach sieben werden wir mit einem Tee geweckt, Frühstück dann um acht.
Anschliessend brechen wir zu einem längeren Spaziergang auf. Direkt hinter dem Camp geht es auf einen Hügel/Berg. Auch hier gibt es Felsenmalereien und Gravuren von den Buschmännern und auch Gräber. Wir sehen eine frische Spur einer Hyäne, das Tier bleibt aber versteckt.

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Direkt danach steigen wir in ein offenes Safarifahrzeug und erkunden so noch die weitere Umgebung. Wir fahren auf Hügel

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Und dann in ein langes Tal und sind fasziniert von der kargen Landschaft, mit den säulenartigen Felsen, dann wieder ein riesiges Feld, wo scheinbar ein Riese mit Steinen gespielt hat. Auf Fotos wahnsinnig schwierig festzuhalten.

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Hier gehen wir ein Stück zu Fuss und lassen die Gegend so auf uns einwirken, in der Ferne sehen wir zwei Springböcke, eine Dassierat huscht vor uns weg und weit oben am Himmel fliegt ein Black Stork.
Zurück im Camp gibt es einen leichten Lunch und Siesta.
Teil 1728. Juni 2024
Kurz vor drei geht es weiter. Wir fliegen nach Torra Bay. Was für ein Temperaturunterschied 🤨 Hier ist es höchstens 15 Grad.
Im Hangar dort ist ein (uraltes) Auto parkiert, Henk muss zuerst sogar noch Kühlwasser einfüllen, dann gehts hinein in die Dünen.

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Schade bleibt der Nebel so hartnäckig, es ist wirklich frisch auf dem Auto, aber doch zu lustig um aufzugeben und in das Auto zu sitzen.

Wir dürfen selber das Phänomen der ‚roaring dunes‘ erfahren, sehr faszinierend 😮
Und ein bisschen in den Dünen rumspielen. 😄
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Weiter gehts mit dem Flieger. Wir überfliegen den Hoanib und können die Stelle sehen, wo wir übernachtet haben und sogar Elefanten und Giraffen. Wir schaffen es nicht Fotos zu schiessen, wir möchten die Tiere auch nicht aufschrecken. Dann dauert es auch schon nicht mehr lange und wir sind beim Hoarusib. Wir landen und weit und breit ist kein Camp in Sicht 😮
Ein Safarifahrzeug erscheint aber bald und wir werden zum Camp gebracht, wieder inklusive alles Lebensmittel. das Camp liegt hoch über dem Hoarusib, der sogar läuft, eine wunderschöne Lage.

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Henk fühlt sich gar nicht wohl, er wird/ist krank und verabschiedet sich sehr bald nach dem Essen. Wir machen uns jetzt Sorgen um seine Gesundheit, aber auch wie es morgen weitergeht…. Ohne Pilot in so einer abgelegenen Gegend. Wir könnten auch einfach einen Tag hierbleiben, hier ist es wirklich schön 🙂
Teil 1829. Juni 2024
31. März
Um 7.00 Uhr werden wir wieder mit Tee geweckt. Henk geht es etwas besser. Er möchte aber das Programm etwas ändern: wir fliegen zum Kunene, er zeigt uns dort Sehenswertes, er hätte vor Ort auch einen kompetenten Helfer, falls nötig, dann fliegen wir wieder hierhin ins Camp Leylandsdrift zurück und übernachten hier ein zweites Mal. Wir sind sofort einverstanden, der andere Gast auch, hier ist es soo schön.
Als wir an unserem heissen Tee auf unserer Terasse nippen, entdeckt mein Mann einen Elefanten unten im Fluss, er ist zwar weit weg, aber unglaublich, bereits vor dem Frühstück einen Elefanten zu sehen, damit haben wir nun wirklich nicht gerechnet.
Auch von der Lapa aus während wir frühstücken, können wir ihn beobachten. Nach dem Essen klettern wir über die Felsen etwas näher an den Fluss, er tut uns aber nicht den Gefallen und dann geht er leider ans ‚falsche‘ Ufer, dort können wir ihn auch mit dem Auto nicht besuchen.
Jetzt also auf zum Kunene. Dort werden wir wieder von einem Safarifahrzeug erwartet, erkunden auf einer gut stündigen Fahrt die wieder sehr andere Gegend
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Dann geht‘s über eine sehr steile, lange Düne runter an den Kunene, es ist schon zum Fürchten, wie wir da mehr runterrutschen als fahren 😮

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Hier sieht man noch die Spuren unseres Autos!

Dann gibt es einen leichten Lunch, es ist sehr heiss, aber auch sehr windig.
Nach einer kurzen Siesta fahren wir an vielen Ziegen vorbei zu einem kleinen Boot. Zuerst setzen wir noch eine einheimischen Familie von Angola nach Namibia rüber, dann gleiten wir lautlos dahin. Wir sehen diverse Vögel, leider kann ich keinen fotografieren 😄

Auf einer Sandbank in Angola machen wir eine kleine Pause. Die Baboons tun uns den Gefallen und veranstalten ein richtiges Theater.

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Erfrischt geht es wieder zurück zur Anlegestelle und mit dem Auto zum Airstrip. Unterwegs halten wir noch bei einem Himbadorf. Wir bringen ihnen Wasser. Der Angestellte übersetzt und so erfahren wir einiges über ihr Leben. Als wir nach der Möglichkeit fragen, Souvenirs zu kaufen sind in Sekundenschnelle die Verkaufsstände aufgebaut 😁. Das wissen wir zu würdigen und kaufen alle etwas kleines.


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Unser Camp beim Landeanflug.

Heute ist es eine kühle Nacht, es brennt sogar ein Feuer in der Lapa. Es war wieder ein langer, anstrengender Tag, also gehen alle früh zu Bett.
Teil 1929. Juni 2024
1. April
Pünktlich um Sieben werden wir wie immer mit einem Tee geweckt. Henk fühlt sich wieder wohl und auch die Wettervorhersage ist besser. Mein Mann kann sich etwas entspannen 🙂
Nach dem Frühstück besuchen wir noch ein Clay Castle.

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Unglaublich was dieser Mann alles weiss: Geologie ist für mich aber ein Buch mit sieben Siegeln, leider vergesse ich alles sofort wieder, aber schön wars. 🤪

Dann zu einer weiteren Steinmännchen-Skulptur. Diese Figuren gefallen mir super. Was für eine Idee, diese in dieser Einsamkeit zu platzieren.


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Als wir dann gemütlich beim letzten Mittagessen sitzen, ruft die Frau von Henk an und sagt, bei ihnen in Windhoek regne es ‚Cats & Dogs‘, ein grösseres Gewitter sei im Anmarsch, nun heisst es sich beeilen, zusammenpacken und ab in den Flieger, wir wollen kein Gewitter in diesem Flugzeug. Wir benachrichtigen noch Ultimate Safaris und Bushlore, dass wir früher landen (es gibt schwaches Wifi).
Der Flug ist dann aber ruhig, ab und zu fliegen wir um einen Wolkenturm herum, auch hat es starken Gegenwind, wir sind also etwas langsamer. Wie immer fliegt Henk sehr tief, dies erlaubt eine unglaubliche Sicht in diese bizarren Berge und Täler. Ich erkenne sogar die Twyfelfontein Lodge von oben, die Elefanten sind aber nicht mehr dort 😄
Um ca 15.30 h landen wir auf dem Eros Airport, aber weder Bushlore noch Ultimate sind dort. Wir suchen und telefonieren dann, bei Bushlore wird uns gesagt, der Angestellte sei schon wieder zurück, da kein Flieger gelandet sei. Der Vertreter von Ultimate hat einfach draussen unter einem Baum gewartet, der steht dann grad da. Er bringt uns unseren Koffer mit dem Campingmaterial, das wir bei ihnen im Büro so lange zwischenlagern durften. Er telefoniert dann auch grad selber nochmals mit Bushlore, und vereinbart mit denen, dass er uns grad selber dorthin bringt.
Er besteht darauf, mit uns das Auto, Reifen etc. zu prüfen, wartet dann (!) bis wir alles erklärt bekommen haben und fährt als unser persönliches Navi zum Olive Grove Guest House voraus. Was für ein Service! Wir fühlen uns etwas wie kleine Kinder, die man an die Hand nehmen muss, sind aber doch froh, müssen wir einfach nichts mehr studieren… Die letzten Tage waren doch sehr anstrengend, diese vielen, sehr unterschiedlichen Eindrücke, soviel mal fliegen in dieser kleinen, lauten Blechkiste hat uns ermüdet.
Ab jetzt sind wir aber auf uns alleine gestellt 😉
Im Hotel werden wir wie Freunde begrüsst- wir sind ja auch schon zum dritten mal hier. Wir geben noch unsere Wäsche zum Waschen und fragen ob es ev möglich sei, die Pyjamas noch heute Abend wieder zurückzuerhalten, es ist schon nach 18.00 h? Kein Problem - der Rest kommt dann am nächsten Tag spätestens um 11.00 h. Super Service!
Wir essen wieder im Hotel, räumen schon etwas unsere Sachen um und freuen uns über die gute Dusche und das bequeme Bett sowie über den Austausch mit den Lieben zu Hause (unsere Enkelin kann jetzt sitzen 🙂 )
Morgen beginnt das grosse Abenteuer…
Teil 2030. Juni 2024
2. April
Wir freuen uns, heute etwas länger liegen zu bleiben und uns dann an den gedeckten Tisch zu setzen. Wir haben es nicht eilig, da wir ja noch auf unsere gewaschene Wäsche warten müssen. In aller Ruhe räumen wir unsere Sachen ins Auto und schon wird die Wäsche gebracht, das ging wirklich schnell.
Bei der Maerua Mall gehen wir zu Superspar. Wie immer braucht der erste Einkauf länger als uns lieb ist. Am Ende bekommen wir aber (fast) alles was wir brauchen. Dann suchen wir noch einen Cymot (Campingladen). Wir möchten noch Kisten und einen Toasteraufsatz fürs Gas. Den Toaster haben sie nicht, aber günstige Kisten.
Unser heutiges Ziel ist die Bagatelle Kalahari Game Lodge.
Über die B1 geht’s Richtung Süden, schon bald biegen wir ab auf die D1463. Das gefällt uns, die Gravelroad ist gut zu fahren, rings herum wird es immer dunkler, Gewitter bauen sich auf, so herrschen sehr spezielle Lichtstimmungen. Nach ca. 40 km stehen wir plötzlich vor einer Furt, die gut mit Wasser gefüllt ist. Ich steige aus um die Wassertiefe zu prüfen, aber die Strömung ist mir zu stark, da fürchte ich umzufallen.
Noch als wir diskutieren, was wir jetzt tun sollen, kommen riesige braune Wellen und es blitzt rund um uns herum. Also kehren wir um und fahren über die B1 nach Süden.

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Hier ist alles trocken, sogar unter den Brücken fliesst kein Wasser 😄
Unterwegs sehen wir viele Baboons, Ziegen und auch Rinder, picknicken gemütlich und biegen dann nach Kalkrand auf die C21 ab. Der Himmel wird nun wieder schwarz, es gibt Regenbogen und das ganze Farbenspiel ist unglaublich schön: der rote Kalaharisand, die gelben Blümchen, die grossen Weberneste, wir sind völlig geflasht!

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Je näher wir der Lodge kommen, desto mehr Tiere sehen wir. Giraffen, Marabus, Gnus. Einmal rennt eine Herde Springböcke vor uns her, sie können ja auch nicht weg, links und rechts der Strasse hat es Zäune. Wir stoppen und lassen ihnen etwas Zeit.

Wir fahren zur Reception, checken ein, machen ein Foto des Plans mit den Aktivitäten und fahren dann direkt zu unserer Site. Es gibt ein richtiges Häuschen mit WC, Dusche und Lavabo mit einer grossen Abstellfläche. Jetzt heisst es zum ersten Mal Zelt aufstellen und Abendessen vorbereiten, dabei spaziert eine Familie Kudu direkt am Auto vorbei. Die Kamera liegt natürlich im Auto und Kudus so nahe sind sehr beeindruckend, da hält man lieber etwas Abstand.

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Wir fallen dann auch schon bald müde ins Bett.

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