SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202321. Juni 2024 · #1
Prolog: Nach Reisen nach Sambia und Botswana/Südafrika mit einem südafrikanischen Freund, wollte er uns unbedingt seine Lieblingsorte in Namibia zeigen. Meine Schwester und ihr Mann waren auch sehr interessiert. Da wir als Halb-Frühpensionierte etwas mehr Zeit zur Verfügung hatten, haben wir beschlossen, anschliessend noch ein Auto zu mieten und die typische Erstäter-Runde zu fahren. Aber meistens kommt es anders als geplant und schliesslich haben wir diese wunderbare Reise nur zu zweit unternommen.
Flug: Zürich-Johannesburg mit Swiss Johannesburg-Windhoek mit SA
Wir sind am frühen Nachmittag gelandet und haben uns so gefreut, endlich wieder in Afrika zu sein. Direkt vor dem Zoll haben wir bei MTC noch zwei SIM-Karten gekauft für die ganzen 30 Tage. Dort hatte es gar keine anderen Kunden und der nette Angestellte hat auch grad unsere Telefone eingerichtet. Anschliessend hatte es auch keine Schlange mehr am Zoll, nur der arme Mann von Ultimate Safaris musste ziemlich lange auf uns warten.
Wir wurden direkt in unser Hotel Olive Grove Guesthouse gebracht, wo wir uns nur kurz frisch machten und wurden eine Stunde später schon wieder abgeholt zum Abendessen im Joes Beerhouse. Das Essen war sehr gut, wir aber etwas müde nach der langen Anreise. Nach Informationen zum morgigen Tag, gings zurück ins Hotel und zeitig ins Bett. Morgen kann es dann endlich richtig losgehen… 🙂
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202321. Juni 2024 · #2
Olive Grove Guesthouse: Dieses kleine, aber feine Hotel wurde uns von unserem Freund empfohlen und hat uns sehr gut gefallen. Wäre auch dumm gewesen, wenn es nicht so wäre. Das Olive Grove war sozusagen unsere Homebase, wir haben insgesamt 4 mal dort übernachtet im Laufe unserer Ferien. Das Frühstück ist klein, aber bietet (für uns) alles was wir wünschen: Müesli mit Joghurt und Früchten, Toast, Butter, Konfitüre, Käse etc, und eine warme Eierspeise zum Bestellen. Sogar feinen Cappuccino gibt es. 😛 Die Zimmer sind alle unterschiedlich im Grundriss, alle geschmackvoll eingerichtet mit bequemen Bett.
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202321. Juni 2024 · #3
Unsere Route 21.03. Zürich-Johannesburg-Windhoek 22.03. Übernachtung Olive Grove Guest House, Windhoek 22.03. Camp Doros, Wüstenelefanten und Nashorntrecking (3 N) 25.03. Mobile Camping im Hoanib (3 N) 28.03. Rückflug nach Windhoek vom Wilderness Airstrip Übernachtung im Olive Grove Guest 29./30.03. Skeleton Coast Safari, Übernachtung im Camp Kuidas 30.3./1.04. Skelton Coast Safari, Camp Leylandsdrift (2 N) 1.4. Übernahme Auto mit Dachzelt Olive Grove Guest House 2.4. Bagatelle Kalahari Game Ranch (2 N) 4.4. Family Hide-out (2 N) 6.4. Sesriem Campsite (1 N) 7.4. Mirabib Campsite 8.4. Swakopmund, Meikes Guesthouse (2 N) 10.4. Spitzkoppe (1 N) 11.4. Madisa Camp (2 N) 13.4. Olifantsrus (1 N) 14.4. Okaukuejo Campsite (2 N) 16.4. Namutoni Campsite (2 N) 18.4. Waterberg Plateau Campsite (2 N) 20.4. Windhoek, Olive Grove Guesthouse 21.4. Rückflug Windhoek - Johannesburg - Zürich
Melanie1982635 Beiträge · seit 202321. Juni 2024 · #4
Hi!
Da bin ich gespannt und fahre und fliege gerne mit!
Die erste Unterkunft finde ich sehr schön, muss ich mir gleich mal merken!
Lg, Melanie
chaosgirl0953 Beiträge · seit 200921. Juni 2024 · #5
Hallo SuMa, da bin ich auch gern dabei 🤩
Aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: "Lächle und sei froh, denn es könnte schlimmer kommen!" Und ich lächelte und war froh.... und es kam schlimmer....
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202322. Juni 2024 · #6
Liebe Melanie Das freut mich, dass Du mit uns mitreist - ich lese sehr gerne auch bei Dir mit. Man kann so sooo schön, nochmals in die Ferien zurückkehren. Liebe Grüsse Susanne
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202322. Juni 2024 · #7
Liebes Chaosgirl Willkommen an Board, ich tue mich zwar im Moment noch schwer, die diversen Funktionen des forums beim Reisebericht schreiben richtig zu nutzen 😄
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202322. Juni 2024 · #8
Pünktlich um halb neun werden wir von Jason, unserem Guide für die nächsten 7 Tage abgeholt. Wir fahren die B1 vis Okahandja und dann die B2 Richtung Westen. Wir staunen wie viel sowohl neben wie auf der Strasse los ist und über all die deutschsprachigen Schilder. Wir wechseln dann auf die C36 und schlagartig ist ‚nur‘ noch schöne Landschaft. Wir können uns kaum sattsehen. In Omaruru gibt es einen Tank-/WC-Stopp und grad auch noch die Gelegenheit in Ruhe Geld beim ATM zu holen.
Unter einem schönen Schattenbaum bekommen wir ein sehr leckeres und üppiges Picknick serviert.
Dann habe ich den Überblick verloren, welche Strassen wir gefahren sind bis zum Camp. Die vielen Zäune entlang der Strasse sind dann irgendwann verschwunden und die Landschaft ist (noch) karger geworden.
Camp Doros liegt wunderschön an einem Hang. Wir werden sehr freundlich mit kühlen Waschlappen begrüsst. Es ist sehr heiss, sicher gegen 40 Grad. Es gibt vier Zelte, davon ein Doppelzelt für Familien, dieses haben wir bekommen. Neben der Lapa gibt es einen Tauchpool, den wir auch gerne genutzt haben.
Es war irgendwie doch anstrengend diese lange Fahrt, auch wenn wir nicht selber gefahren sind, aber es ist soooo schön hier, wir können uns kaum satt sehen.
Hallo SuMa, ich bin ebenfalls gerne mit dabei. Die Wüstenelefanten und den Honaib würde ich jetzt nicht als typische Ersttäter Tour bezeichnen. Aber Mega schön. Hab die Camps gleich mal gegoogelt. Das wäre auch ganz mein Ding. Hach, da bin ich sehr gespannt was ich bei euch on Tour so zu sehen bekomme. Liebe Grüße, Silvia
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202322. Juni 2024 · #10
Nacho schrieb:Hallo SuMa, ich bin ebenfalls gerne mit dabei. Die Wüstenelefanten und den Honaib würde ich jetzt nicht als typische Ersttäter Tour bezeichnen. Aber Mega schön. Hab die Camps gleich mal gegoogelt. Das wäre auch ganz mein Ding. Hach, da bin ich sehr gespannt was ich bei euch on Tour so zu sehen bekomme. Liebe Grüße, Silvia
Liebe Silvia Das waren wirklich schöne Orte mit den Wüstenelefanten und Hoanib - diese Orte wollten wir zusammen mit unserem Freund besuchen. Er hat uns wirklich ans Herz gelegt, diese Tour auch ohne ihn zu unternehmen, was wir keinesfalls bereut haben.
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202322. Juni 2024 · #11
23. März Wir haben gut geschlafen, werden mit einem Wake-up call um 6.30 geweckt, reichliches Frühstück mit allem was man wünscht um 7.00 h, Abfahrt um halb 8 auf die Suche nach den Wüstenelefanten. Nach kurzer Fahrt entdecken wir zwei Oryx, dann Zebras, die aber alle sehr scheu sind und schnell auf der Flucht. Im dämmrigen Morgenlicht gibt das keine brauchbaren Fotos. Die unglaubliche Weite und Leere ist beeindruckend. Später sehen wir noch Springböcke
Und eine Giraffe
Unterwegs halten wir noch bei Petroglyphen. Hier sind wir ganz alleine als wir uns zu einem kurzen Spaziergang aufmachen. In der Früh ist die Temperatur noch sehr angenehm.
Weiter fahren geht’s durch diese spektakuläre Landschaft
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202322. Juni 2024 · #12
Gegen Mittag finden wir sie dann. Es ist Rosie‘s Familie. Sie sind ganz in der Nähe von Twyfelfontein. Sie spritzen und baden und trinken, es ist so schön, sie bei ihrem Tun zu beobachten.
Wir können uns nicht trennen 😛 , so dass Jason uns fragt, ob wir direkt hier im Auto unser Picknick wollen, oder ob wir zurück zu einem Schattenbaum fahren und dort essen. Wir wollen bleiben 🙂. Die Elefanten aber nicht. 🤢 genau als wir alles Essen ausgepackt und hergerichtet haben, ziehen sie weiter. Nur einer nascht noch an Büschen bis wir (fast) fertig sind. Das war so herzerwärmend, glücklich und froh geht’s zurück ins Camp, wo wir froh sind, können wir uns abkühlen. Nachmittags gibt es zwar immer einen angenehmen Fallwind, so dass immer ein Lüftchen geht, die Hitze lässt sich gut aushalten. Beim Sundowner werden wir für den morgigen Tag gebrieft: Ablauf und Verhalten beim Nashorntrecking, Das Abendessen wird gemeinsam mit den anderen Gästen eingenommen, einer deutschen Familie mit zwei erwachsenen Söhnen und ein junges österreichisches Paar. Das Essen ist wieder ausgesprochen gut und wir unterhalten uns prächtig, sowohl untereinander als auch mit dem Staff. Die anderen waren heute bei einem Nashorn und werden morgen die Wüstenelefanten suchen. So wird dafür gesorgt, dass die Gruppe bei den Nashörnern nicht zu gross sind. Heute Abend ist es deutlich kühler, ich brauche sogar eine Jacke. Zufrieden fallen wir müde ins Bett.
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202322. Juni 2024 · #13
24. März Heute wieder der gleiche Ablauf wie zuvor: Wake up um 6.30 Uhr, Frühstück um 7.00. Es ist deutlich kühler heute, nur so 18 Grad. Die Sonne scheint, eine wunderschöne Morgenstimmung während wir warten, dass die Ranger vom Save the Rhino Trust anrufen und melden, wo der Treffpunkt ist. Die Ranger folgen den Fussspuren eines Tieres bis sie es sehen. Die Nashörner haben kein GPS oder ähnlich, man fürchtet sich vor Hackern, die dann die Tiere so noch schneller finden könnten, Um ca 9.00 Uhr ist es dann soweit, es geht los. Wir müssen nicht weit fahren. Dann geht es los zu Fuss durch ein hübsches kleines Tal, nach ca 5 km sehen wir endlich das schöne Tier. Und daneben noch ein Kalb, wie süss ist das denn
Und dahinter schläft sogar der Papa. Er wollte scheinbar kontrollieren, ob sie schon wieder bereit wäre 🙂
Wir dürfen uns in gebührendem Abstand und ganz ruhig auf einen Stein setzen und die Familie beobachten. Das Kleine steht auf, geht zur Mama trinken und legt sich wieder hin. Irgendwann schlafen dann alle drei, gemäss den Rangern wird sich erst gegen Abend wieder etwas tun, also lösen wir uns und gehen zum Auto weiter. Etwas entfernt setzen wir uns dann unter einen Schattenbaum und können uns noch ausführlich mit den Rangern über ihre Arbeit und ihr Leben hier in der Einsamkeit unterhalten. Super interessant!
Kurz nach Mittag sind wir dann zurück im Camp und relaxen den Rest vom Tag, unterhalten uns mit den anderen Gästen, lesen, schreiben Tagebuch und geniessen einfach die schöne Landschaft.
Der Abend vergeht dann wieder viel zu schnell, das Essen war wieder vorzüglich. Morgen reisen alle ab, alle sind traurig, es war eine schöne Gemeinschaft.
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202323. Juni 2024 · #14
25.März Wir sind schon im Safari-Modus und von selber um halb sieben wach. Frühstück gibt es wieder um 7.00 h, Abfahrt um kurz nach 8.10 h. Heute wird ein langer Fahrtag. Wir fahren bei Burnt Mountain vorbei und sehen kurz hinter Twyfelfontein nochmals die Elefantenfamilie von Rosie. Leider ist das Kleine irgendwo im Gebüsch, auch haben wir nicht so viel Zeit, um sie lange zu beobachten. Es geht über die C39/C43 nach Norden. In Palmwag tanken wir voll und nutzen die Gelegenheit für einen WC-Stopp. Immer wieder sehen wir, weit weg, einzelne Giraffen und einmal sogar nochmals eine kleine Gruppe Elefanten unter einem Baum. Diese aber sehr weit weg, so dass keine brauchbaren Fotos entstehen. Wir picknicken wieder unter einem grossen Schattenbaum.
Nach Sesfontein biegen wir über ein Seitental in den Hoanib. Nun hat es auch immer wieder Steenbock
Springböcke und Oryx.
Manchmal schaut uns auch eine Giraffe etwas erstaunt aus dem Gebüsch an.
Wir müssen uns immer wieder kneifen, dass wir tatsächlich in dieser wunderschönen Landschaft sein dürfen. Wir hätten es uns nicht zugetraut, hier selber zu fahren, aber so ist es sooo unglaublich schön und wir können es nur geniessen.
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202323. Juni 2024 · #15
Unser Camp liegt an einem Seitenarm sehr idyllisch. Wir werden von Gerd und Romanso mit einem kühlen Getränk und einer kleinen kalten Platte empfangen. So viel Essen sind wir uns eigentlich nicht gewohnt, aber alles ist ausgesprochen gut und auch noch schön präsentiert. Es gibt noch ein Problem mit dem Licht im Zelt. Wir haben aber beide unsere Stirnlampen dabei, so muss das nicht geflickt werden. Beim Esstisch funktioniert alles. Wir richten uns etwas ein, erkunden die Gegend um unser Camp und schon ist es Zeit für den Sundowner. Welch Luxus: wir können uns einfach nur setzen und werden bedient. 🙂 Wir denken natürlich schon an den zweiten Teil unserer Reise, wenn es dann heisst: Zelt aufbauen, kochen…. und geniessen es umso mehr.
Enilorac65768 Beiträge · seit 201723. Juni 2024 · #16
Hallo Susanne, ich komme auch gerne mit auf die Reise. Wir werden auch bald eine Tour zu viert mit einem Privatguide, welchen wir schon von einer früheren Reise kennen, unternehmen. Reiseberichte wie deinen verkürzen die Wartezeit und erhöhen die Vorfreude! Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Lotusblume1'933 Beiträge · seit 200924. Juni 2024 · #17
Moin Susanne, weil es so schön bei Euch ist, fahre ich nun auch virtuell bei Euch mit. 🙂 Und bei Elefanten schlägt mein Herz sowieso immer höher. 😘 Das Camp Doros gefällt mir sehr gut und es steht schon seit einiger Zeit auf meiner to-do-list.
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202324. Juni 2024 · #18
Liebe Caroline Wir waren vor zwei Jahren schon mit einem Guide im Delta, auch Mobile Camping und das hat uns so gut gefallen. Damals waren wir auch zu viert, das bietet sozial noch etwas mehr Abwechslung 😛 Ich selber lese auch sehr gerne Reiseberichte, dann ist man wenigstens virtuell in Afrika.
Liebe Lotusblume Camp Doros ist wirklich schön, wunderschön in die Landschaft eingebettet, sehr nettes Personal und ausgezeichnetes Essen. Eine volle Empfehlung.
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202326. Juni 2024 · #19
26.3. Nach einer ruhigen Nacht gibt es Frühstück um 7.00 h. Wir sind ohne Wake-up call erwacht 😄 . Kurz nach 8.00 geht’s los. Das Pop-up Dach des Autos haben wir von Beginn weg geöffnet. Welch cooles Gefühl, die Landschaft so zu erleben, den morgendlichen kühlen Wind zu spüren. Wir sehen aber fast keine Tiere und auch wenig frische Spuren. Hier mal ein paar Springböcke, eine Giraffe in der Ferne und einen Schakal, der in der Ferne eine Düne hochrennt. Es ist aber super spannend zu diskutieren, wie man erkennt, wie alt eine Spur ist, ob das Tier schnell oder langsam unterwegs war etc. Wir fahren weiter flussabwärts, manchmal im Flussbett, manchmal fahren wir raus etwas in die Höhe, die Landschaft gefällt uns so gut. Dann sehen wir eine tote Giraffe und einen Mähnenlöwen der sich gerade davon entfernt.
Er legt sich dann malerisch auf eine kleine Steininsel, leider etwas weit entfernt.
Wir schauen ihm noch eine ganze Weile zu, aber irgendwann ist er müde und legt sich flach hin, so fahren wir weiter flussabwärts auf einen schönen Aussichtspunkt und geniessen die Aussicht.
Es ist inzwischen sehr bewölkt und heiss. Trotzdem fahren wir auf dem Rückweg zum Camp nochmals beim Löwen vorbei, können ihn aber nicht mehr sehen. Kurz vor Mittag sind wir dann zurück im Camp. Das Mittagessen ist auch wieder sehr fein. Unglaublich, was die beiden hier mit diesen einfachen Mitteln herbeizaubern können. Nachher machen wir eine ausgiebige Siesta, lesen, schreiben etc.
SuMaThemenstarter84 Beiträge · seit 202326. Juni 2024 · #20
Am Nachmittag um ca 17.00 brechen wir wieder auf. Wir wollen nochmals zum Löwen. Unterwegs die üblichen Verdächtigen
Beim Wasserloch eine grosse Gruppe Baboons. Sehr lustig diese aktiven Tiere zu beobachten, aber sehr schwierig, sie zu fotografieren.
Immer wieder sehen wir auch einzelne Giraffen, dieses Baby war ganz alleine unterwegs.
Als wir bei der toten Giraffe sind, ist weit und breit vom Löwen nichts zu sehen. Also wieder Spuren lesen und verfolgen. Dies ist umso schwieriger, als wir die bereits vorhandenen Spuren nicht verlassen wollen. Schliesslich entdecken wir ihn ziemlich weit weg im Schatten im Tiefschlaf. Es ist nun schon nach sechs, wir gehen davon aus, dass er sich bald erheben wird und wieder zur Giraffe zurückgehen wird. Wir platzieren uns so, dass wir das dann gut im Bild festhalten können. Wir brauchen etwas Geduld, aber er tut uns den Gefallen 🙂
Glücklich fahren wir zurück zum Camp, stossen mit einem Gin&Tonic auf unser Glück an, geniessen anschliessend das wieder super feine Essen. Jason, unser Guide isst immer gemeinsam mit uns. Es ergeben sich viele interessante Gespräche. Spannend finden wir, dass auch hier die Themen recht ähnlich sind wie in der Schweiz. Wohnsituation und die damit verbundenen Kosten, Kinder 😉 etc. Jason ist ein sehr gebildeter und höflicher Mensch. Er ist so belesen und kann uns so viel Wissen weitergeben. Wir lernen ihn sehr zu schätzen während dieser Zeit. Gerd macht uns noch auf den Capefox aufmerksam, der hofft, etwas aus der Küche zu ergaunern. Müde von den vielen schönen Eidrücken, fallen wir wieder zeitig ins Bett.