Rundreise Namibia & Botswana im Frühling 2024

Reisebericht 111 Antworten · 14,0k Aufrufe · gestartet 15. Juni 2024 von Rubu
1'933 Beiträge · seit 200929. Juni 2024 · #41
Moin Rubu,
von mir zwischendurch ein geschriebenes Danke für diesen sehr schönen Reisebericht und wunderschönen Fotos.

Es freut mich immer sehr Fotos und Eindrücke von Vreugde zu sehen/lesen. Seit unserer 1. Namibiareise 1997 zählt Vreugde zu unserer "Lieblings-Unterkunft". 😘 Dort passt (für uns) einfach alles: Herzlichkeit, Essen, Unterkunft.
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
Themenstarter211 Beiträge · seit 202129. Juni 2024 · #42
@Hella: Schön das Du uns auf unserer Reise begleitest! Danke, das motiviert zum weiterschreiben 🙂, bin ja nicht so geübt darin......und ja, da hast Du wohl Recht, ganz tolle Gastgeber in Vreugde.
Liebe Grüsse & schönes Wochenende
Rubu

@Lotusblume: Auch Dir ein herzliches Dankeschön, toll das Du mitreist! Was Du über Vreugde schreibst, würden wir sofort "unterschreiben"... Sehr gerne hätten wir hier noch eine Nächte verlängert und dafür bei der nächsten Unterkunft (Nahe Etosha Namutoni) eine Nacht gekürzt...
Liebe Grüsse und ein schönes Wochenende
Rubu
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
Themenstarter211 Beiträge · seit 202129. Juni 2024 · #43
7. April 2024, Etosha Mitte bis Etosha Ost
Route: im Zickzack durch Etosha, ca. 180Km und 6 std.

Nachdem wir schön gefrühstückt und unsere sieben Sachen zusammen gepackt hatten, beglichen wir noch unsere Rechnung mit meiner Kreditkarte. Doch da stimmte was nicht...!..., im Kartenlesegerät wurde eine merkwürdige Meldung von Visa angezeigt! Unsere Gastgeber waren auch etwas ratlos...und so rief Elsie's Schwiegertochter bei ihrer Bank an, um zu fragen, was mit dieser Meldung gemeint sein könnte. Die Auskunft war dann, dass diese Karte aufgrund Kreditkarten-Missbrauchs gesperrt wurde und ich mich bei Visa in der Schweiz melden solle!! Verdammt, dachte ich, nun ist es schon wieder passiert, schon wieder ein Kartenmissbrauch wie schon vor einigen Monaten! Da musste uns Gestern der Mann an der Tanke in Kamanjab gelinkt haben..! ich rief dann sofort bei Visa in der Schweiz an und während ich dem netten Mann unsere Situation schilderte und so die Kreditkarte in meinen Händen genauer betrachtete, fiel es mir wie Schuppen von den Augen..; ich hatte die ungültige, vor Monaten gesperrte Karte in den Händen!! Wie peinlich und dämlich von mir war das denn... 😕 .!!?
Ich klärte den Mann von Visa und danach auch unsere Gastgeber über meine blöde Verwechslung auf. Auch entschuldigte ich mich wegen den Umtrieben und der Verwirrung die ich/wir gestiftet hatten. Ich erklärte, dass ich diese Karte absichtlich auf die Reise mitgenommen hatte, damit wir im Falle eines Raubes diese ungültige Karte abgeben könnten.
Zum Glück konnten wir alle über das Ganze lachen. Die Zahlung mit der richtigen Karte war dann schnell erledigt und schon waren wir unterwegs Richtung Andersson Gate, Etosha Nationalpark.

Im Etosha ging's zuerst nach Olifantsbad, danach auf's "Geratewohl" mal links mal rechts.
Wo und an welchem Wasserloch wir welche Tiere gesehen hatten, wissen wir nicht mehr. Bitte entschuldigt die nun folgende "Foto-Flut" ohne entsprechende Beschreibungen dazu.

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Eine Elefantenfamilie kam unmittelbar neben uns aus dem Gebüsch...

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...und "schrammte" knapp an unserem Wagen vorbei... 🙂

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Gegen 16Uhr kamen wir im Onguma Forrest Camp an. Die Begrüssung kam uns freundlich aber etwas "steiff" vor (nach der Vreugde-Herzlichkeit). Das Camp liegt mitten im Onguma-Wildreservat und besteht aus einem schönen Hauptgebäude und einigen nicht eingezäunten Bungalows, die verstreut im umliegenden Wäldchen stehen. Zum Hauptgebäude gehören eine Reception, Restaurant, Bar, Pool und eine grosse Terrasse mit Ausblick auf ein schön angelegtes Wasserloch.

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Unser Bungalow war etwas entfernt vom Hauptgebäude. Während wir von einer jüngeren Dame zum hübschen, nicht allzu grossen Bungalow geleitet wurden, klärte sie uns über einige Verhaltensregeln auf.
U. a. meinte sie, da die Bungalows ungesichert im Wildreservat stünden, dürfe man Abend's diese nur in Begleitung verlassen respektive zu ihnen gelangen... 🙄

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Weitwinkel-Aufnahme. Der Bungalow erscheint so etwas grösser als er tatsächlich war.

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Später tranken wir eine leckeren Sundowner auf der schönen Terrasse. Nach dem Dinner spielten wir noch eine Runde Karten. Als wir dann zu unserem Bungalow zurück wollten, sollte die nette Frau von der Reception uns begleiten. Diese zögerte etwas und rief dann einer ihrer Kolleginnen etwas zu. Nun wurde unsere Begleitung von einer Begleitung begleitet... 😄 ..und wir wunderten uns über den unverhofften doppelten "Escort-Service", der uns zum Schlafgemach begleitete.
Als wir im Bungalow waren, hörten wir die Beiden zurückrennen... 😄
Na dann, gute Nacht!

Fortsetzung folgt.....
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
zuletzt bearbeitet 30. Juni 2024
768 Beiträge · seit 201730. Juni 2024 · #44
Hallo Rubu, nach einer Woche Ferien am Mittelmeer habe ich hier nun wieder aufgeholt.
Vielen Dank für diesen schönen Bericht. Mit den Reifen hattet ihr ja wirklich Pech! Hoffentlich halten sie nun bis zum Ende der Reise. Ich bin gespannt.
Schönen Sonntag und liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Themenstarter211 Beiträge · seit 202130. Juni 2024 · #45
@Enilorac65:
Hi Caroline. Ich hoffe Du/Ihr hattet einen schönen Urlaub. Schön das Du uns auf der Reise begleitest!
Ja Anfangs war es wirklich fast zum Verzweifeln....so viel "Platten, Pech & Pannen" innerhalb weniger Tage!
Liebe Grüsse und auch Dir einen tollen Sonntag,
Rubu
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
Themenstarter211 Beiträge · seit 202130. Juni 2024 · #46
8. April 2024, Rund um Etosha Ost (Namutoni)

Nach einer angenehmen Nacht spazierten wir zum Hauptgebäude, wo uns ein umfangreiches Frühstücks-Buffet erwartete. Wir gingen es heute recht gemütlich an. Nachdem wir noch etwas auf der Terrasse am Wasserloch relaxten, setzten wir uns irgendwann wieder in den Hilux und düsten los Richtung Etosha-Namutoni.

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Wieder fuhren wir zuerst durch das Lodge-eigene Onguma Wildreservat. Wie schon Gestern als wir ankamen, sahen wir wieder viele Giraffen und Antilopen. Heute als Zugabe sogar eine Dik-Dik Mutter mit ihrem Jungen, auch viele Warzenschweine und einige Gnus. Die Dik-Dik's waren eine "Premiere", da es für uns eine "Erstsichtung" war. Leider sind die Fotos nicht so toll geworden...

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Nach einigen Kilometern passierten wir das Onguma-Eingangstor und fuhren dann auf der C38 Richtung Namutoni/Lindquist Gate.
Der Rest ist wieder schnell erzählt; während des Tages bewegten wir uns im Etosha zwischen Springbokfontein im Westen und der Region Stinkwater im Nordosten "hin und her".


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Unser Sichtungs-Glück hielt sich etwas in Grenzen, denn vor zwei Jahren hatten wir im Etosha mehr Tiere gesehen. Trotzdem war es schön.
Gegen Abend waren wir dann wieder zurück in der Lodge. Als wir nach dem Dinner zurück in den Bungalow wollten, wiederholte sich das selbe Prozedere mit dem "Escort-Service" wie am Vorabend. Auf unser Nachfragen hin, meinten die beiden Frauen, dass sie bei den weiter entfernten Bungalows die Gäste immer zu zweit begleiten, da sie etwas Angst hätten alleine...!...Wir wussten jetzt nicht so genau, ob wir das beruhigend oder eben beunruhigend finden sollten.... 🙂 🤨

Unser Fazit Onguma Forrest Camp: ansprechende Anlage in einem Wäldchen des Onguma-Reservats gelegen, mit schönem Wasserloch. Die hübschen nicht allzu grossen Bungalows sind nicht eingezäunt oder gesichert und liegen teilw. etwas vom Hauptgebäude entfernt. Klimaanlage, sauber. Restaurant, Bar, Souvenirshop, Terrasse & Pool. Das Essen empfanden wir als eher unterer Durchschnitt.
Das Preis-Leistungs Verhältnis fanden wir noch knapp i.O. (5580.- NAD inkl. Dinner & Fstk.)

Fortsetzung folgt....
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
zuletzt bearbeitet 30. Juni 2024
Themenstarter211 Beiträge · seit 202101. Juli 2024 · #47
9. April 2024, Fahrtag von Etosha Ost nach Rundu
Route: C35, D3001 bis Tsintsabis, dann B15 & B10 bis Hakusembe River Lodge bei Rundu. Distanz ca 440Km, Fahrdauer ca. 5,5Std inkl. Pinkelpausen & Fotostopps

Da uns heute eine etwas längere Fahrstrecke bevorstand, nahmen wir zeitig das Frühstück zu uns und machten uns auf den Weg Richtung Rundu. Wir wussten zwar das alle Strassen unterwegs asphaltiert sind (mit Ausnahme der gut ausgebauten Piste D3001), trotzdem wollten wir lieber früh los damit wir im Falle von einer...oder zwei Pannen (hatten ja Erfahrung damit 🙂 ) nicht in Zeitnot geraten würden.
Auf der C35 rannten noch einige Giraffen vor unserem Wagen über die Strasse, diese grossen Tiere in vollem Galopp zu sehen war schon sehr beeindruckend. Unterwegs sahen wir, ausser einigen Rinderherden nicht viel anderes Getier.

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So ca um 14.30 Uhr erreichten wir, tatsächlich ohne Panne ( 🙂 ) die Hakusembe River Lodge, eine eher grosse Lodge die zur Gondwana Kette gehört. Nach einer freundlichen Begrüssung mit Welcome-Drink wurde uns der "Bungalow" gezeigt....dieser lag direkt am Kavango-Fluss und war dann mehr Haus als als Bungalow. Anscheinend waren keine "normalen" Bungalows mehr frei und so kamen wir zu diesem Familienhäuschen, obwohl ich einen normalen Bungalow schon Monate im Vorraus gebucht hatte.

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Das Haus war zweistöckig , unten ein sehr grosses Wohn-/ Schlafzimmer mit einem riesigen Bad. Oben war ein Schlafraum mit mehreren Betten und eine grosse Terrasse mit toller Aussicht auf den Fluss und das gegenüber liegende Angola.
Wie schon in Vingerklipp ende März, waren wir auch hier überrascht das diese grosse Lodge zu dieser Jahreszeit ausgebucht war, eigentlich wäre ja Nebensaison..?!.
Als wir uns eingerichtet hatten, entspannten wir bei einem Rock-Shandy auf der schönen Restaurantterasse direkt am Fluss.

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Terrasse im oberen Stock

Danach buchten wir einen Sundowner River-Cruise und hatten Glück, dass trotz der Buchung einer Reisegruppe noch ein Plätzchen für uns frei war. Die zwei Boote mit jeweils ca 20 Personen an Bord waren gut gefüllt und so gings dann dem Kavango entlang. Schon bald sahen wir Krokos, einen Waran und auch viele schöne Vögel. Leider war das Fotografieren etwas schwierig, entweder war man gerade auf der falschen Seite des Bootes oder man hatte gerade irgendeine fremde Nase im Bild.....aber trotzdem war es ein schöner Ausflug mit interessanten Eindrücken.

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Ab 19 Uhr war dann Dinner-Time angesagt; ein grosses Buffet mit vielen verschiedenen Speisen liess keine Wünsche offen. Nachdem wir den Abend noch etwas ausklingen liessen, war es dann auch schon bald Zeit für's Bett.

Unser Fazit Hakusembe River Lodge:
Grosse Lodge schön gelegen direkt am Fluss, hübscher Garten. Unser Haus war zweckmässig & nett eingerichtet. Klimaanlage, sauber. Schönes Restaurant mit ebensolcher Terrasse. Gutes Essen in Buffet-Form (480 NAD p/P). Das Preis-Leistungs Verhältnis fanden wir i.O. (4080.- NAD inkl. Fstk)

Fortsetzung folgt...
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
zuletzt bearbeitet 01. Juli 2024
Themenstarter211 Beiträge · seit 202101. Juli 2024 · #48
10. April 2024, von Rundu nach Divundu
Route: rund 210 Km auf der B8 Hauptverbindungsachse. Fahrzeit knapp 2,5 Std inkl Pinkelpausen & Fotostopps.

Da wir heute nur eine kurze Strecke zu fahren hatten, frühstückten wir erst gegen 9.00 Uhr und machten uns dann langsam auf Richtung Riverdance Lodge, die in der Nähe von Divundu liegt. Die gut 2-stündige Fahrt empfanden wir als abwechslungsreich, da entlang der asphaltierten B8 immer wieder was zu sehen war. Hübsche Dörfchen, Vieherden und Verkaufsstände mit interessanten Menschen wechselten sich ab.

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Der Metzgermeister deines Vertrauens.... 🙂 !

Die letzten Kilometer zur Riverdance-Lodge waren dann auf Schotter zu fahren. In der Lodge angekommen, wurden wir von einem Angestellten freundlich empfangen und zu unserem Bungalow begleitet. Das Hauptgebäude und alle Bungalows liegen an erhöhter Lage direkt über dem Kavango-Fluss. Jeder, der von Aussen eher modern anmutenden Holz-Bungalows, verfügt über eine grosszügige Terrasse mit toller Aussicht auf den Fluss und das gegenüber liegende Angola.

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Im grossen Badezimmer-Bungalow badet und/oder duscht man mit Aussicht. Jeder Bungalow verfügt über einen eigenen seperaten Badezimmer-Bungalow.

Hier richteten wir uns für die nächsten vier Nächte gemütlich ein. Nachdem wir unsere Koffer ausgepackt hatten, spazierten wir zum Lodge-Restaurant wo wir uns ein Savannah genehmigten. Plötzlich stand eine Frau neben uns, die mich sehr herzlich begrüsste....im ersten Moment war ich überrumpelt...ich kannte sie, wusste aber gerade nicht wo ich sie einordnen sollte. "Weisst du nicht mehr, an der Kasse in Opuwo !?"rief sie lachend. Na klar, sie war eine der zwei schweizer Frauen, die mit den Teenagern im Spar in Opuwo waren! Sie stellte sich als Pasqual vor, die Miteigentümerin von Riverdance, sie führt die Lodge zusammen mit ihrem Mann Chris. Bald war auch Pasqual's Schwester mit ihren Kindern, den Teenagern da. Sie waren hier im Urlaub. Sofort erinnerten sie sich an das kurze Zusammentreffen an der Kasse in Opuwo. Wirklich ein lustiges und schönes Wiedersehen....so klein ist die Welt!

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Aussicht vom Lodge-Restaurant

Später gab es ein vorzügliches Dinner, welches wir zu den Besten unserer Reise zählen durften. Nachdem wir so gut gegessen hatten, blieben wir noch etwas auf der Terrasse und liesen die schöne Stimmung auf uns wirken. Irgendwann ging es dann in die Koje...

Fortsetzung folgt....
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207 Beiträge · seit 202302. Juli 2024 · #49
Lieber Rubu,
bis zum Onguma Forest bin ich immer mal sporadisch zugestiegen, da mir die Route bis dahin überwiegend bekannt ist. Der Caprivi steht noch auf unserer Bucket List und ich freue mich, jetzt einen festen Platz in eurem Wagen gefunden zu haben.
Danke für das Teilen eurer Erfahrungen und tollen Fotos 🙂. Die beiden Sonnenuntergangsbilder bei der Bootstour der Hakusembe River Lodge sind einfach nur „Wow“.
Bin schon auf eure weitere Reise gespannt …
Deiner Frau geht es hoffentlich besser und ich wünsche ihr alles Gute.
Herzliche Grüße, Sabine
1'004 Beiträge · seit 200802. Juli 2024 · #50
Hallo Rubu,
Ich bin natürlich auch noch dabei und freue mich jetzt auch über 4 Tage in der Riverdance. Da habt ihr ja richtig Zeit gehabt und bestimmt die ein oder andere Aktivität mitgemacht. Bin gespannt…Bungalow sieht schon mal gut aus!
Viele Grüße
Doro
Themenstarter211 Beiträge · seit 202102. Juli 2024 · #51
@Makalani:
Hallo Sabine, schön das Du mit dabei bist! Ich hoffe, dass Dir unsere Reise durch den Caprivi gefallen wird und sie Dir/Euch (noch mehr) Lust auf diese interessante Region macht. Danke auch für die Genesungswünsche, es geht ihr schon bedeutend besser.
Danke das Du mitfährst,
Liebe Grüsse
Rubu

@Reisemaus:
Hi Doro! Danke das Du immer noch mitfährst! Ja, 4 Tage mal an einem Ort zu bleiben war ganz gut. So lohnte es sich auch, mal alles auszupacken und sich etwas einzurichten.
Mit lieben Grüssen
Rubu
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Themenstarter211 Beiträge · seit 202103. Juli 2024 · #52
11. April 2024, Riverdance Lodge, self-drive Mahango Core

Nach einer angenehmen Nacht und einem ausführlichen Frühstück fuhren wir in das Mahango Core Gebiet, welches zum Bwabwata Nationalpark gehört. Nach einer guten halben Stunde standen wir am Entrance-Gate und bezahlten die Einfahrtsgebühr. Die Wege im Park waren mehrheitlich gut zu befahren. Ab und zu gab's mal einige sandige Stellen oder auch feuchte Durchfahrten, aber alles war problemlos befahrbar.

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...High Heels...oder was .. 🙂 ?

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Leider war das Wetter meist bewölkt, nur ab und zu schaute die Sonne zwischen den Wolken hervor.

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Gabelracke...immer wieder schön!

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Wir sahen auch einige Elefanten, leider meist im Bushland und nicht auf "freiem Feld"

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Im Caprivi-Zipfel zipfelt einer am Zipfel...

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...und alle Affen gaffen... 🙂

Das Mahango Gebiet gefiel uns gut. Weite Ebenen mit und ohne Wasser wechselten sich teilweise mit dichtem Bushland ab. Da die Regenzeit in diesem Jahr eher spärlich ausgefallen war, hatte es nicht allzuviel Wasser. Vielleicht zu unserem Glück, wer weiss wie es hier sonst zu dieser Jahreszeit aussehen würde...!?
Wir sahen viele Zebras, Antilopen, Affen und viele Vögel. Auch einige Elefanten und eine hübsche Schildkröte, leider liessen sich keine Raubkatzen zeigen.

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Gegen Abend ging's dann wieder zurück Richtung Lodge. In Divundu legten wir eine kurze Pause ein, um Schulmaterial einzukaufen. Morgen wollen wir einer Schule Schulhefte, Bücher und Schreibmaterial überbringen.
In der Lodge angekommen, plauderten wir noch etwas mit den Schweizern bevor wiederum ein leckeres Dinner serviert wurde......Irgendwann später war dann Nachtruhe angesagt.

Fortsetzung folgt....
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
zuletzt bearbeitet 03. Juli 2024
Themenstarter211 Beiträge · seit 202103. Juli 2024 · #53
12. April 2024, Relax-Tag mit Schulbesuch

Heute stand ein ruhiger Tag auf dem Programm. Nach dem Frühstück trödelten wir noch etwas rum, beantworteten Whatsapp's und genossen einfach mal das süsse "Nichts-Tun".

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Begrüssung am Morgen vor unserem Bungalow

Auch buchten wir in der Lodge eine Village-Tour. Irgendwann gegen Mittag ging's dann los, zwei Angestellte von Riverdance, Cathy und Robert, begleiteten uns. Sie führten uns auf verschiedenen Weglein in ein naheliegendes Dorf, welches wir nach ca 25 Minuten Fussmarsch erreichten.
Unterwegs kamen wir an einem Basketball-Spielfeld vorbei, das aus einer dürren "Wiese" und zwei Baskets bestand. Wir waren überrascht und auch entsetzt darüber, dass sich überall neben und teilweise auch auf dem "Spielfeld" Glasscherben befanden. Als wir unsere Begleitung darauf ansprachen, meinte Robert das man schon aufpassen müsse und darum die Scherben vor einem Spiel besser aufgenommen werden sollten,....er hob eine auf und.....warf sie einfach wieder weg, knapp neben das Spielfeld 🙄 😄 !
Im Dorf erfuhren wir viel über die Lebensumstände, auch über den Anbau und die Herstellung der landestypischen Hauptnahrungsmitteln.

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Später besuchten wir in der Nähe einen Kindergarten und eine Schule. In der Schule wurden wir in ein Büro geführt und dort einem Mann vorgestellt, der mit einem schwarzen Sakko, schwarzen Hochglanz-Lackschuhen und Kravatte so richtig "herausgeputzt" bekleidet war. Wir empfanden sein überaus elegantes Erscheinungsbild irgendwie als befremdlich, stand es doch im krassen Gegensatz zu der ärmlich wirkenden Schule. Er stellte sich als Hauptlehrer vor und erzählte uns ein bisschen was von der Schule und dem Schulsystem hier. Nun, wir konnten dann unsere Kartons mit dem Schulmaterial bei ihm im Büro deponieren.
Danach besichtigten wir die schul-eigene Küche, wo uns erklärt wurde das hier täglich Maisbrei für mehrere hundert Schüler gekocht werde und der Mais vom Gouverment zur Verfügung gestellt werde. Im Kindergarten wie auch in der Schule hatten wir ein wenig das unterschwellige, subjektive Gefühl das wohl eher Bargeldspenden erwartet worden wäre....Aber vielleicht haben wir uns das auch nur eingebildet, wer weiss.

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Zurück in der Lodge genossen wir das mittlerweile schöne Wetter. Wir besprachen noch, ob wir morgen den Buffalo-Core als Selbstfahrer oder doch besser mit einer Game-Tour erkunden sollen. Wir entschieden uns dann für "Self Drive", so würde man unabhängig unterwegs sein.
So gegen 19Uhr wurden wir wieder mit einem leckeren Dinner verwöhnt. Wir diskutierten noch etwas über unseren Besuch im Dorf und das Erlebte in der Schule, bevor wir uns in unseren Bungalow zurückzogen...

Fortsetzung folgt...
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zuletzt bearbeitet 03. Juli 2024
Themenstarter211 Beiträge · seit 202105. Juli 2024 · #54
13. April 2024, Ausflug Buffalo Core

Heute krochen wir etwas früher aus den Federn als gestern, wollten wir doch etwas zeitig in den Buffalo Core fahren. Wie der Mahango Core, gehört auch die Buffalo Core Region zum Bwabwata Nationalpark.
Nach dem Frühstück gings los und nach 30 Minuten Fahrt waren wir am Entrance Gate. Hier war dann warten angesagt; vor uns standen drei südafrikanische Pickup's, einer davon mit Offroad-Anhänger, beim Kassa-Häuschen. Anscheinend hatten sie irgendwelche Unstimmigkeiten oder Probleme mit dem Zahlungsvorgang. Es dauerte dann eine gefühlte Ewigkeit, bis sie mit ihren Extrem-Varianten von Ford Raptor & Wildtrak Pickups losfuhren. Die Pickup's ohne Anhänger waren mit einem sehr hohen Spezial-Fahrwerk, Kotflügel-Verbreiterungen, dazupassenden Rädern und vielem mehr ausgerüstet. Das war das einzige Mal auf unserer Reise, wo wir so massiv modifizierte Offroader gesehen hatten.

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Endlich konnten auch wir losfahren. Bald darauf sahen wir den "Südafrikaner-Konvoy" , wie er in einen Pad abbog, der mit "No entry" gekennzeichnet war. Auch später sahen wir sie noch zweimal, es schien uns das sie vor allem unwegsames Gelände suchten.

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Im Buffalo-Core unterwegs zu sein war für uns eine ganz andere Sache, als noch Vorgestern im Mahango Core. Beim Befahren der "Seitenpads" links und rechts der Hauptstrecke, gab es immer wieder Strecken und Abschnitte mit Tiefsand , auch viel mehr "verbushte" Wege. Einerseits fand ich es spannend unter diesen Bedingungen zu fahren, andererseits war es manchmal auch eine kleine Nervenprobe für Fahrer, Fahrzeug und Co-Pilotin. Hier kam unser Hilux das erstem Mal auf unserer Reise mit richtig viel Buschwerk in Kontakt, welches mit herz-zereissendem Quitschen und Kratzen seine Spuren im Lack hinterliessen.

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Zwei Mal mussten wir auch umkehren weil der Pad durch Schilf hindurch immer feuchter wurde bis er dann schliesslich in geflutetes Gebiet führte.
Im wahrsten Sinne eine spannende Er-fahrung 🙂 .

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Wir sahen vor allem viele Antilopen, Warzenschweine und Wasservögel. Das "wilde Raub-Getier" sahen wir entweder nicht oder dann waren sie vielleicht gerade woanders unterwegs.

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Kudu-Dame beim Körperpflege-Service....man beachte das Hinterteil

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...na, hat's gepickst..?

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Am Spätnachmittag verliessen wir den Buffalo Core wieder und "rollten" gemütlich zurück zur Lodge. Wieder war es ein schöner und spannender Tag.

Unser Fazit Riverdance Lodge: eher kleine Lodge an toller Lage am Kavango-Fluss. Pool, Wifi im Hauptgebäude/Restaurant, sauber. Bungalow mit Terrasse & Aussicht. Klimaanlage, sehr freundliches Personal, vorzügliches Essen.
Gut zu Wissen: zu jedem Bungalow gehört auch auch ein grosser, seperater "Badezimmer-Bungalow". Um zu diesem zu gelangen (z. Bsp. Toilettengang) muss man den "Schlafbungalow" verlassen um zum ca 2 Meter entfernten Eingang vom Badezimmer zu gelangen.
Das Preis-Leistungs Verhältniss empfanden wir als sehr gut ( 3560.- NAD inkl. Dinner & Frstk)

Fortsetzung folgt....

"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
zuletzt bearbeitet 06. Juli 2024
Themenstarter211 Beiträge · seit 202106. Juli 2024 · #55
14. April 2024, von Divundu nach Kongola
Route: zuerst B8 & C49, dann wenige Kilometer Piste bis Namushasha Lodge. Distanz ca 215Km, Fahrdauer gut 2Std.

Auch heute liessen wir es gemütlich angehen. Nachdem wir gefrühstückt und unsere Koffer wieder gepackt hatten, genossen wir noch etwas die schöne Aussicht von der Terrasse.
Später verabschiedeten wir uns von den schweizer Gastgebern und von Pasqual's Schwester und deren Teens. Nun ging's wieder los, zuerst die wenigen Kilometer auf Schotter bis zur B8, danach auf dessen Asphalt weiter. Ab und zu hatte es Potholes, also Schlaglöcher im Strassenbelag der B8 und man musste gut aufpassen, dass man keins erwischte.

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Unterwegs sind wir wieder einige Äpfel, Kekse und Wasser losgeworden..

Die Fahrt verlief relativ ereignislos und schon bald kamen wir in der Namushasha Lodge an. Hier wurden wir freundlich begrüsst und später zu unserem Bungalow begleitet. Die schön gelegene Lodge ist relativ gross, mit ansprechender Gartenanlage, schönem Restaurant/Bar und ebensolcher Terrasse. Da ich hier im Forum mal gelesen hatte (ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle!), dass Bungalow Nr.23 & 24 direkt oberhalb eines kleinen Hippo-Pools des Kwando-Rivers liegen, hatte ich damals bei der Buchung vermerkt, dass wir gerne einer von diesen zwei Bungalows hätten. Tatsächlich wurden wir zum Bungalow Nr 24 begleitet....und tatsächlich sahen wir von unserer kleinen Bungalow-Terrasse einige Hippo's und auch ein Krokodil im Wasser! Einfach toll...!...hier sassen wir in der ersten Reihe ( ARD oder was...?! 🙂 ).
Wir genossen noch ein wenig die Aussicht von unserem Logenplatz, richteten uns danach ein und erkundeten noch etwas das Lodge-Gelände. Trotz der Grösse der Anlage gefiel es uns hier gut. Später buchten wir für den nächsten Morgen noch einen Game-Drive für das Kwando Core Gebiet.

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Das Dinner entsprach wieder dem recht guten Gondwana-Standard. Das grosse Buffet bot eine gute Auswahl an verschiedensten, leckeren Speisen.
Nach dem Dinner genossen wir noch etwas die friedliche Atmosphäre auf der Lodge-Terrasse, bevor es irgendwann Zeit für's Bett war....

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Fortsetzung folgt....
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
zuletzt bearbeitet 06. Juli 2024
1'004 Beiträge · seit 200806. Juli 2024 · #56
Hallo Rubu,
Vielen Dank für den Bericht der Riverdance Lodge. Jetzt kann ich mir das besser vorstellen und gut zu wissen, dass es nur 30 min in die Parks sind.
Bist Du eigentlich sicher, dass es dort eine Klimaanlage gibt? Das wusste ich nicht.
Eure Reise hört sich bisher doch sehr abwechslungsreich an. Reise gerne weiter mit. Bald geht es zu meinerm Lieblingspark Chobe.
Viele Grüße
Doro
Themenstarter211 Beiträge · seit 202106. Juli 2024 · #57
@Reisemaus:
Hallo Doro,
Schön zu wissen, dass Du einige Infos unseres Berichtes gebrauchen kannst.
- Ich glaube der Mahango Core war einige Minuten weiter weg (vielleicht so ca 35 bis 40Min) von Riverdance, als der Buffalo Core (ca 30Min).
- Klimaanlage: wir hatten eine portable Klimaanlage im Zimmer. Klimaanlagen des selben Typ's waren auch in Epupa & in Opuwo im Zimmer.

Ja, der Chobe hat uns auch sehr gut gefallen.
Schönes Wochenende & viele Grüsse
Rubu
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
Themenstarter211 Beiträge · seit 202107. Juli 2024 · #58
15. April 2024, Game & Self Drive Kwando Core

Für diesen Morgen hatten wir gestern einen Game-Drive ins Kwando Core Gebiet gebucht. Der Vorteil einer geführten Tour besteht u. a. darin, dass die Namushasha Lodge eigene Game-Drive Fahrzeuge im Kwando Core stationiert hat, die man dann mit einer kurzen Bootsfahrt erreichen kann. Ansonsten führt der Weg ab Namushasha bis zum Kwando Core nur "aussenrum", das bedeutet ca. 35 Minuten Anfahrt bis zum Entrance Gate. Auch das Kwando Core Gebiet ist Teil des Bwabwata National Parks.

Nach dem Frühstück ging's dann los. Wegen der Grösse der Lodge waren wir, wie erwartet, viele Leute, so dass wir mit zwei Booten unterwegs waren. Wir genossen die friedliche Morgenstimmung und das Dahingleiten auf dem eher schmalen Kwando River. Obwohl wir nur kurz auf dem Fluss unterwegs waren, sahen wir Krokodile, Lechwe-Antilopen und Wasservögel. Nach knapp 15 Minuten waren wir am Ufer wo die Game-Drive Fahrzeuge parkiert waren, hier war dann umsteigen auf die Fahrzeuge angesagt.

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Unterwegs sahen wir viele Tiere, mehrheitlich Antilopen und Vögel, ein Waran, Hippo's und auch einige Elefanten waren mit dabei. Am schönen Horseshoe gab es eine kurze Pause mit Getränken und Häppchen für den kleinen Hunger.

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Auf dem Rückweg sahen wir einen Flusspferd-Riss. Unser Fahrer meinte, dass dieser Gestern noch nicht da lag, also relativ frisch sein müsse.....auch erklärte er, dass sich nur mehrere Löwen zusammen an ein Hippo ranwagen würden.

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Um die Mittagszeit waren wir wieder zurück in der Lodge. Die geführte Tour hatte uns erste Einblicke in das schöne Kwando Gebiet beschert.
In der Lodge tranken wir etwas und beschlossen dann, dass wir nun diese Region noch auf eigene Faust erkunden wollen. Also zog es uns gleichentags in den Kwando Core zurück, dies in der Hoffnung den Hippo-Riss wieder zu finden und so vielleicht auf Löwen oder Hyänen in der Nähe des Risses zu treffen.
Wir kletterten in unseren Hilux und los ging's.....nichts ahnend dessen, was wir in Kürze erleben würden...(ne,ne...falsch; ..keine Reifenpanne 😄 )

Fortsetzung folgt....
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
zuletzt bearbeitet 07. Juli 2024
1'523 Beiträge · seit 201107. Juli 2024 · #59
Ein paar Anmerkungen zu Horseshoe & Umgebung.....


Die "Scherbenskulpturen" auf den neuen Nambwa-Ablutions sind ein künstlerischer Beitrag

der lokalen Community, um diese MITEINZUBEZIEHEN, muss man nicht mögen, hat uns aber auch

akkustisch (und optisch) nicht gestört...... 😄 😄 😄


Adulte Hippos sind eigentlich für die dortigen Wilddog-Packs ( wegen Wassernähe ) kein Beuteschema.....Hyänen

als mögliche Jäger sind im Horse-shoe nicht in der nötigen Rudelgrösse vorhanden und Löwen sind eh in

letzter Zeit kaum gesichtet worden...allerdings wandern immer wieder welche zeitweise aus der Kwando/Lebala Gegend

in Botswana nach Norden ein, die Guides sind dann richtig aus dem Häuschen, wenn sie gesichtet werden....

Aber möglich ist immer Alles...... 😄 😄 😄 die dortigen Leoparden lassen die Hippos "in Ruhe" 😉 😉 😉


LG...............................BMW
zuletzt bearbeitet 07. Juli 2024
Themenstarter211 Beiträge · seit 202107. Juli 2024 · #60
Fortsetzung:

Irgendwann gegen 13.30Uhr, nach ca 30 minütiger Fahrt standen wir dann am Entrance Gate vom Kwando Core. Hier bekam ich eine schlechte A4 Kopie einer Karte dieses Gebietes und die Info, dass man bis um 18.30Uhr wieder draussen sein müsse.
Die Wege nach dem Gate waren zwischendurch ähnlich sandig wie schon im Buffalo Core, aber meist gut zu fahren. Wir sahen Kudu's und ab und zu auch Elefanten, leider meist im Gebüsch.
Nun, es zog uns ja vor allem in die Region um den Horseshoe, in dessen Region wir am Morgen den Hippo-Riss gesehen hatten. Auf dem Weg dorthin bogen wir mal links, mal rechts in Seitenpads ab. Aber die Orientierung mit der schlechten "Karte" fiel uns zusehends schwerer, so das wir uns nicht immer sicher waren wo wir uns befanden. Ich verfluchte innerlich unser Navi, welches vor zwei Tagen den Geist aufgegeben hatte....das da installierte Tracks4Afrika wäre hier sicherlich hilfreich gewesen.

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Als wir einige Elefanten links von uns im Gebüsch sahen, hielten wir an und beobachteten sie eine Weile. Nachdem sie uns ebenfalls lange gemustert hatten, überquerten sie ungefähr 15 Meter vor uns den Weg. Zuerst kamen vorsichtig die drei etwas kleineren Elefanten, sie rannten fast über den Weg, und dann kam der Grössere...er blieb dann mitten auf dem Weg stehen und blickte in unsere Richtung. Meine geliebte Co-Pilotin hatte sofort ein mulmiges Gefühl und meinte, ob wir nicht doch vielleicht etwas zurücksetzten sollten...ich sagte darauf, dass wir das sicherlich rechtzeitig merken würden, wenn der grosse Kerl da vorne wütend werden würde...
Nun, den Satz konnte ich kaum fertig sprechen, als der Elefant mit wackelnden Ohren auf uns zu gerannt kam! Jetzt kam bei uns leichte Hektik auf... 😄..sofort fuhren wir rückwärts weg! Zum Glück bremste dann der Elefant ab, musterte uns nochmal kurz und verschwand in Richtung der anderen Elefanten im Gebüsch.

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Er hatte wohl irgendwas gegen uns....

Nachdem wir uns von diesem Schrecken erholt hatten ging's weiter. Da wir mit der dürftigen Karten-Kopie nicht so recht klar kamen, wussten wir immer noch nicht genau wo wir waren...."wo bitte geht's zum Horseshoe?" fragten wir uns. Einmal fuhren wir in einen Seitenpad mit seeehr tiefem Sand und fast wären wir da hängen geblieben. Dann geschätzte 300 Meter weiter war dieser einfach zu Ende und wir mussten auf engstem Raum zwischen viel Gebüsch und Bäumchen wenden. Zum Glück war's hier etwas weniger sandig.
Nun mussten wir aber den selben Weg zurück. Bei den heiklen Passagen sahen wir in der Mitte des Weges leichte Abdrücke/Spuren im Sand, da wo die Differentiale der Achsen auf dem Hinweg wohl etwas gestreifft hatten. Wieder kamen wir zum Glück durch. Vielleicht wäre es auch halb so wild gewesen, wenn ich den Reifendruck noch mehr gesenkt hätte....

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Nach einer gefühlten Ewigkeit und zwei weiteren sehr sandigen Er-fahrungen, sahen wir dann links die schön geschwungene "Lagune" des Horseshoes auftauchen. Endlich, was waren wir froh! Wir fuhren um die Lagune herum auf eine leichte Anhöhe. Dort machten wir kurz pause, schnauften etwas durch und genossen den schönen Ausblick.
Da es schon nach 16.30Uhr war, konnten wir die ursprünglich geplante Suche nach dem Hippo-Riss vergessen, jetzt mussten wir schauen, dass wir rechtzeitig vor 18.30Uhr wieder am Gate sein würden. Als wir wieder losfuhren konnten wir noch ein kleine Elefantenherde beobachten die ans Wasser zum Trinken kamen.
Erstaunlicherweise war dann der Rückweg einfacher und viel schneller, irgendwie erwischten wir wohl bessere und direkte Wege. Und so waren wir froh, als wir kurz nach 18 Uhr wieder am Gate waren.

Gegen 19Uhr waren wir wieder in unserem Bungalow. Nach diesem etwas abenteuerlichen Tag genossen wir den schönen Abend und das leckere Dinner. Bei einem guten Glas Wein reflektierten wir unsere Erlebnisse.

Fortsetzung folgt....
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
zuletzt bearbeitet 07. Juli 2024