VON ALLEM ETWAS

Reisebericht 87 Antworten · 13,4k Aufrufe · gestartet 30. Dez. 2023 von take-off
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201221. Jan. 2024 · #41
Tag 9
15.10.2023 - Swakopmund


Nach dem Frühstück machen wir uns gleich zur Werkstatt von Gino auf.

Das Ergebnis: nach etwas Suchen wurde der Verursacher gefunden.
Eine Sicherung war durchgebrannt. Für den Fall der Fälle gibt er uns gleich noch ein paar Sicherungen mit.

Das zweite positive Ergebnis: Nicht die Gasflasche war leer, sondern der Aufsatz war mit Sand und Staub zugesetzt.
Über eine halbe Stunde haben alle versucht, diese Düse wieder frei zu bekommen. Mit Erfolg.

Somit als Fazit:
So etwa kann passieren. Der Service von Savanne war vorbildlich und die Werkstatt hat gute Arbeit geleistet. Und die Abrechnung erfolgte ohne Vorkasse – es wird direkt mit Savanna abgerechnet.


Somit hat der Tag ja gut angefangen.

Auch das Wetter scheint sich zu erholen. Wir haben blauen Himmel und beschließen nach Walvisbay zu fahren. Wir beobachten die Flamingos (und dies sind auch die einzigen Bilder aus Swakopmund und Umgebung) und fahren zurück zur „Alten Brücke“.

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Spät nachmittags machen wir uns zu Fuß auf den Weg zu unseren Freuden den „Mopanes“ aus dem Forum, die sich hier in Swakopmund ein 2. Zuhause gekauft haben.
Wir genießen den Sundowner auf ihrem Balkon, tauschen viele Neuigkeiten aus und gehen dann gemeinsam zum „Old Sailer“ zum Abendessen.

Ein richtig schöner Abend mit guten alten Freunden.

Danach gehen wir natürlich wieder zu Fuß zur „Alten Brücke“ zurück.
Das war vielleicht nicht die beste Idee. Erstens zieht sich der Weg und zweitens ist es empfindlich kalt geworden.

Morgen wollen wir uns dann nochmals tagsüber mit Mopanes und abends mit einer lieben Freundin aus Swakopmund treffen.

Soweit dieser Tag
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 21. Jan. 2024
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201227. Jan. 2024 · #42
Tag 10
16.10.2023 Planänderung - auf nach Mirabib


Als wir wach werden ist alles grau in grau und Nieselregen bedeckt unseren Tisch und die Stühle.
Unsere Stimmung sinkt zum Nullpunkt.
Sollen wir hier wirklich noch einen Tag ausharren?

Wir rufen unsere Freundin an und fragen ob wir das geplante Abendessen aufgrund des Wetters auf einen Kaffee am Mittag verschieben können. Glücklicherweise ist sie flexibel und versteht unsere Situation. Das 2. Treffen mit den Mopanes müssen wir allerdings absagen ... Freunde hin und Freunde her … ein solches Wetter ist nichts für uns. Und natürlich haben sie vollstes Verständnisdafür.

So packen wir unsere 7 Sachen zusammen, fahren noch schnell zum MET, um uns das Permit für den Namibklauft mit Übernachtung zu besorgen und treffen uns dann mit unserer Freundin im „Slowtown“.
Während wir dort mit kurzen Hosen und Fleecejacke sitzen, tragen die Einheimischen dicke Kleidung.

Wir plauschen 2 Stunden gemütlich und ziehen dann los Richtung Mirabib.

Mit jedem Kilometer wird es wärmer und sonniger. Für uns die goldrichtige Entscheidung.

Gegen 16.00 Uhr kommen wir in Mirabib an.
Wir umrunden die Felsen uns siehe da, unser „Stammplatz“ ist noch frei.

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Wir richten uns gemütlich ein und sind froh und glücklich über unsere Entscheidung.

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Den Felsen haben wir übrigens „Martin-Luther-Felsen“ getauft, da er uns an ihn erinnert.

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Wir machen noch ein Feuer, ich trinke einen Rotwein und wir schauen und hören noch lange in die unsagbare Stille.
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 27. Jan. 2024
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201227. Jan. 2024 · #43
Tag 11
17.10.23 Von Mirabib nach Tsondap Valley


So schön, hier in dieser Einsamkeit zu erwachen.

Wir sind noch immer glücklich über diese ungeplante Nacht in Mirabib.

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Ganz gemütlich brechen wir nach dem Frühstück auf.

einfach mal ein Joke-Bild.

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Wir fahren über den Kuiseb Pass und wie immer müssen wir bei so viel NICHTS anhalten.

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Mit Sicherheit habe ich hier die ein oder andere Stelle schon fotografiert, doch ich muss es einfach festhalten.
Neu ist der Abstecher zum Gramadula Viewpunkt.

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Danach fahren wir ohne größere Unterbrechung nach Tsondap.
Von der Einfahrt bis zur Farm sind es etwa 18 km durch schöne Landschaft.

Tsondap liegt wirklich traumhaft schön und alles ist sehr gepflegt.

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Der Minus-Punkt ist leider der, dass Camper hier nicht wirklich willkommen sind, bzw. nur dann, wenn sie einen Rundflug buchen. (Camp&Fly)
Und genau deswegen haben wir Tsondap gewählt - wunderschöne Landschaft und die Möglichkeit die Namib von oben zu sehen.

Die Campsites sind von der Ausstattung ein wenig basic. (Das ist wieder Jammern auf höchstem Niveau, im Grunde hat es für uns gepasst!)
Kein Schatten, kein Strom ….

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Aber eine wunderschöne Toilette und Freiluft-Dusche mit Aussicht auf die Namib.

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Wir können auch den Pool benutzen, was wir in dieser Hitze dankend in Anspruch genommen haben,
ebenso die Lapa und die Schattenplätze an der Lodge.

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Nach uns kommen noch 2 Schweitzer Pärchen als Lodge-Gäste.

Wir genießen die Zeit und sitzen spätnachmittags nach einem erfrischenden Bad im Pool, bei einem Rock Shandy in der Lodge.

Hans, Inhaber und Pilot, kommt vorbei und wir besprechen den Flug.
Wir sind die einzigen Fluggäste. Gut und schlecht.
Gut – wir sind alleine und fliegen mit einer kleinen „Buschmaschine“.
Schlecht – wir tragen die Kosten für den Flug alleine, doch dies war schon alles im Vorfeld besprochen.
Und letztendlich war es für uns genau das Richtige.

Wegen des starken Südwest-Windes, der hier jeden Abend bläst … und wirklich kann man fast die Uhr danach stellen, schlägt Hans vor, morgens zu fliegen.
Für uns ist es egal. Ich will nur ohne Übelkeit und sicher wieder runter kommen.

Treffpunkt ist am nächsten Tag um 6.15 Uhr.
Nachdem dem dies nun alles geklärt ist gehen wir zurück zur Campsite.

Während Jürgen sich um unser Abendessen kümmert, es gibt Bratkartoffeln, Tomatensalat und Oryx-Geschneltes, bereite ich den Teig für unser Brot vor.

Nachdem das Feuer etwas abgebrannt ist, stellen wir das Brot darauf und lassen es – wie so oft – über Nacht auf der abgebrannten Kohle zur Nachwärme stehen.
Dann genießen wir noch den Sonnuntergang bevor wir in unser Zelt verschwinden.

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Mitten in der Nacht werden wir allerdings durch lautes Geschepper wach.
Jürgen steht auf und schaut nach … unser Brot ist weg. 🤩

Ich höre noch das „Lachen“ oder auch das „Danke“ der Schakale oder Warzenschweine oder Oryx.
So etwas ist uns noch nie passiert.
Unsere Lektion: Das machen wir beim nächsten Mal anders ... man lernt eben nie aus. 😗

Gefahrene Km: 200
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 27. Jan. 2024
1'933 Beiträge · seit 200928. Jan. 2024 · #44
take-off schrieb:
Tsondap liegt wirklich traumhaft schön und alles ist sehr gepflegt.

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Hallo,
wuuuuunderschön!
Habe diese Unterkunft schon seit Jahren auf der Kladde, nur die Lodgepreise halten uns regelmäßig davon ab. 😎

Danke fürs Berichten.
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
1'470 Beiträge · seit 200828. Jan. 2024 · #45
Hallo Dagmar,

danke für Deinen schönen Reisebericht, den ich gern verfolge.
Sag mal, welcher Platz auf Mirabib war es, wo Ihr gestanden habt? Versuche es zu deuten und schaffe es irgendwie nicht, dabei waren wir auch schon 4x dort...
Tsondab Valley... Wir waren 2011 einmal dort, als wir noch ohne weiteres campen durften. Der Hidden Canyon hatte uns sehr beeindruckt und wir würden ihn gern noch einmal sehen. Die aktuellen Lodge-Preise halten auch uns davon ab... Mich würde interessieren, was fly&camping kostet, irgendwie finde ich diese Info auf der Homepage leider nicht.
Liebe Grüße,

Moose.
http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=a8a948-1342536910.jpg Fotobericht Madagaskar 2012 - Zwei Knäckebrote auf Lemurensuche Fotobericht Südafrika 2013 - Von Elefanten gejagt, von Katzen verlassen Fotobericht Madagaskar 2014 - Madagascar Ostküste - Teil 2 der Knäckebrot-Saga
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201228. Jan. 2024 · #46
Vielen Dank an die Danke Button Drücker und Kommentatoren.
Schön, dass ihr noch mitreist.

@Lotusblume
Habe diese Unterkunft schon seit Jahren auf der Kladde, nur die Lodgepreise halten uns regelmäßig davon ab. 😎

Ich kenne die Lodge Preise zwar nicht, da wir in Afrika und nur dort, eingefleischte Camper sind.
Ich kann es mir allerdings sehr gut vorstellen.
Die Lodgehäuschen, es sind glaube ich 5 an der Zahl, stehen schon sehr dicht nebeneinander, mit Blick auf die wunderschöne Namib und soweit wir das beobachtet haben, hat jede Einheit eine Dachterasse.
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201228. Jan. 2024 · #47
@ MooseOnThe Loose
Sag mal, welcher Platz auf Mirabib war es, wo Ihr gestanden habt? Versuche es zu deuten und schaffe es irgendwie nicht, dabei waren wir auch schon 4x dort...
Dann versuche ich es mal zu beschreiben. Also wenn du die Pad nach Mirabib kommst, fährst du direkt links zwischen den beiden Felsen durch (also keine Umrundung). Dann ist die Campsite wiederum dirket links.
Hoffe es iist verständlich.

Mich würde interessieren, was fly&camping kostet, irgendwie finde ich diese Info auf der Homepage leider nicht.
Diesbezüglich hatte ich auch schon Nachfragen über die Postbox.
Daher stelle ich die Preisliste von 2023 hier mal ein. Ich hofe, damit nicht irgendwelche Rechte zu verletzten.

Wie schon erwähnt - es ist kein Schnäppchen.
Jedoch war die Ballonfahrt etwa im gleichen Preislevel.

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Liebe Grüße
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201230. Jan. 2024 · #48
Tag 12
18.10.2023 - Flugtag


Pünktlich um 6.15 Uhr sind wir am Treffpunkt.
Wie üblich, gibt es noch Kaffee / Tee und Rusks.

Und dann fahren wir auch schon zur Landebahn und zum Hangar.

Da wir ja nur zu zweit fliegen, fliegen wir mit einer „Maule“. Für mich sieht sie aus wie ein kleiner Grashüpfer.

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Nachdem die Maschine in die richtige Startposition gedreht ist, der Boden nochmals gefegt ist, dürfen wie einsteigen.
Jürgen sitzt vorne – den Platz überlasse ich ihm gerne.

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Hinten finden theoretisch 2 Personen Platz, jedoch nur wenn sie dem Bodymaß-Index entsprechen.
Super, dass wir alleine fliegen.
Nachdem Hans sich davon überzeugt hat, dass ich auch richtig angeschnallt bin, geht es los.

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Ich muss eingestehen, dass ich beim Start kurz die Augen geschlossen habe. Ich habe durchaus keine Angst beim Fliegen, bin auch schon des Öfteren mit kleinen Maschinen geflogen, doch war Augen zu für mich die bessere Variante. Als das Ruckeln aufhört und ich die Augen wieder öffne, sind wir bereits in der Luft. Ab hier war alles super.

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Schon vor dem Start hat mir Hans eindringlich erklärt, die Kamera nicht an die Fensterscheiben zu halten. Ich verstehe, dass jeder weitere Kratzer nicht nur Ärger für ihn sondern auch für die späteren Mitreisenden bedeutet, doch ein einmaliger Hinweis hätte auch genügt.
Natürlich passe ich extrem auf und halte meinen Finger als Abstandhalter zwischen Kamera und Fensterscheibe.

Der Flug ist einfach nur genial, wenn auch sehr wortkarg.
Ich drücke es mal vorsichtig aus. Hans und Kristin sind nicht die Kommunikationsspezialisten.

Ich hätte mir schon erwartet ab und an zu hören, wo gerade wir sind.

Aber was solls.

Der Vorteil der kleinen Maule ist, dass sie nur ca 100 -150 Km pro Stunde fliegt und wir somit sehr langsam über die Landschaft fliegen.
Die Maschinen für 4-6 Personen fliegen in etwa doppelt so schnell, wodurch das Erlebnis etwas eingeschränkt sein kann.

Wir haben den Flug sehr genossen.

Zudem haben wir das Glück, dass sich Nebelschwaden von der Küste bis in die Namib drücken.
Selbst Hans hat dies noch nicht oft erlebt.

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Über den Kuiseb Canyon

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Einfach einmalig schön.

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Nach einer guten Stunden ist es leider vorbei.

Zurück am Landeplatz hilft Jürgen noch die Maschine in den Hangar zu rollen.
Dann fahren wir zurück zur Farm.

Weiterhin ist Hans sehr wortkark.
Kein „wie hat es euch gefallen?“ – immerhin noch ein ein kurzes "Danke" seinerseits – und schon ist er weg und wir stehen wir alleine da!
Jürgen und ich schütteln nur den Kopf und gehen zu unserer Campsite.

Wir beschließen noch eine kurze Rundfahrt über die Farm zu machen.

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Wir entdecken ein Buschhasen

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Squirrel

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Danach kehren wir wieder zur Campsite zurück.

Mittlerweile sind es 38°C.
Jürgen relaxt in der Hängematte, während ich zum Pool gehe, denn hier gibt es Liegen und ein Schattendach.
Nach einer Weile kommt auch Jürgen nach.
Wir genießen das doch erstaunlich kühle Wasser des Pools.

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Danach genießen wir zum letzten Mal die Aussicht und bereiten das Abendessen vor.

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Fazit: Aus unserer Sicht hat sich der Flug auf jeden Fall gelohnt. Ebenso ist die Lage einfach nur schön.
Da man als Camper ohne Flug nicht willkommen ist, muss sich jeder selbst die Frage beantworten, ob es einem dies wert ist. Für uns hat es gepasst.

Liebe Grüße
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 31. Jan. 2024
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201205. Feb. 2024 · #49
Tag 13 - 19.10.2023
Von Tsondap nach Namibrand FamilyHideout


Wir verlassen Tsondap und biegen auf die M36 ab.
Natürlich gehört auf dieser Strecke der obligatorische Stopp in Solitaire dazu, um ein Stück Apfelkuchen zu essen.

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Was ist das mittlerweile für ein Rummelplatz geworden … 2009 waren wir hier zum ersten Mal.
Damals gab es nur ein paar Holzbänke und Sonnenschirmen. Nun denn … die Zeiten ändern sich.

Wir befinden uns auf der Haupt-Touri-Route und kommen uns vor wie auf einer Autobahn.
Gefühlte alle 5 Min. kommen uns mehrere Autos entgegen.

Zuviel ist zuviel … wir verlassen die M36 und biegen auf C27 Richtung Sossusvlei ab.
Da wir mittlerweile 12.00 Uhr haben, wird es langsam etwas ruhiger und wir können die schöne Landschaft durch das Namibrand Naturreserve genießen.

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Gegen 14.00 Uhr erreichen wir das NFH.

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Wir haben die Campsite Venus gemietet, welche wunderschön in einem Dünental liegt.
Bis auf ein paar nervige Fliegen haben wir hier die Ruhe pur.

Gemütlich richten wir uns ein und genießen!!!

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Pünktlich gegen 17.00 Uhr beginnt wieder der Wind.

Wir bereiten das Essen vor … sowie unser Brot, das wir heute backen.
Diesesmal wird es aber gut gegen etwaige „Räuber“ gesichert.

Dann packen wir unseren Rucksack und gehen zum Sundowner auf die Düne.


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Herrliche Ruhe und Aussicht.

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Zurück auf der Campsite wird das Brot gebacken.

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Begleitet von dem Konzert der Barking Geckos beschließen wir den Abend mit einem Glas Wein.

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Wir schauen in die dunkle Nacht, bewundern die unzähligen Sterne und lauschen der atemberaubenden Stille.

Das ist Afrika, wie wir es lieben.
(wenn dieses Mal auch nicht so abenteurlich)
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 05. Feb. 2024
766 Beiträge · seit 200705. Feb. 2024 · #50
😘
Liebe Dagmar,

dieser Teil Deines Berichts kommt genau richtig…..
Denn wir haben im März auch 2 Nächte auf der Campsite Venus gebucht! 🤩
Was für eine wunderbare Stimmung ~ was für Farben! Ich freu‘ mich jetzt grad noch viel mehr!

Vielen Dank für‘s Teilhaben an Eurer Tour.

Herzliche Grüße
Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201206. Feb. 2024 · #51
tigris schrieb:

Denn wir haben im März auch 2 Nächte auf der Campsite Venus gebucht! 🤩
Was für eine wunderbare Stimmung ~ was für Farben! Ich freu‘ mich jetzt grad noch viel mehr!
Hallo Simone,
da könnt ihr euch wirklich drauf freuen. Die Campsite liegt in unseren Augen fantastisch und tierischen Besuch hatten wir auch. 😄
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201207. Feb. 2024 · #52
Tag 14 - 20.10.2023
Namibrand Family Hideout


Heute klingelt der Wecker bereits um 6.15 Uhr.
Wir wollen schon bei Sonnenaufgang auf der Düne sein.

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Danach lassen wir Luft aus den Reifen und fahren die kleine Selbstfahrerroute im schönen Morgenlicht.
Die Landschaft ist wirklich der reinste Augenschmaus.

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Als wir zurückkommen wird erst einmal ausgiebig gefrühstückt.

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Direkt vor der Campsite ist ein künstliches Wasserloch angelegt, welches gesterns allerdings nicht von Tieren besucht wurde.
Doch heute ist es anders.

Wir sitzen noch beim gemütlichen Frühstück, als das erste Oryx vorbeikommt.

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Im Laufe des Tages kommen immer wieder Oryx alleine oder auch in kleinen Gruppen vorbei.
Und das alles quasi direkt vor der "Haustür" 😄
Muss natürlich nicht immer so sein, aber diesmal hat es gepasst.

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Auch für die ganz kleinen Bewohner bleibt noch etwas Zeit.

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Bei unserem letzten Aufenthalt hatten wir die Campsite Jupiter.

Unser Fazit von damals:
Venus: Diese Lage finden wir nicht so schön
Orion: Liegt schön in den Dünentälern
Jupiter:Da wir hier 2 Tage waren, kennen wir sie auch am Besten.
Die Lage gefällt uns sehr gut, die Campsite ist sehr großzügig angelegt und auch rollstuhlgerecht hergerichtet. Durch schiefe Ebenen sind alle Bereiche auch mit einem Rolli erreichbar, ebenso sind Toilette und Dusche darauf ausgerichtet. Alles in allem … sehr durchdacht.


Die damalige Beurteilung der Campsite Venus muss ich revidieren.
Die Lage hat uns sehr gut gefallen. Positiver Aspekt war natürlich auch die starke Frequentierung des Wasserlochs. Dies war das sogenannte Sahnehäubchen.

Und weil es so schön ist, haben wir auch noch eine Nachmittags-Guided-Tour gebucht.
Dieses Mal fahren wir gen Süden.

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Es ist auch mal schön, sich fahren zu lassen.

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Die Rundtour dauert ca. 2 Std. (17.00 – 19.00 Uhr)
Und das gesuchte Highlight des Guides war die Gruppe Zebras.

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Als wir zurückkommen ist die Sonne schon untergegangen und es wird etwas frisch in dem offenen Auto.
Dies liegt allerdings auch daran, dass wir uns so lange bei den Zebras aufgehalten haben.

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Wieder einmal hat es uns hier sehr gut gefallen.
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2024
1'470 Beiträge · seit 200807. Feb. 2024 · #53
Hallo Dagmar,

danke für die Preisliste... Ja, das ist happig...
Als wir damals dort auf Tsondab Valley campenderweise waren, war uns weil kurz vor Abreise aus Namibia das Fleisch ausgegangen. In Solitaire gabs damals einfach gar NIX. Daher mussten wir uns einen Abend in der Lodge zum Dinner anmelden. Das war dann nicht nur teuer, sondern wir kamen auch in das Vergnügen mit den beiden Kommunikationskünstlern... Diesbezüglich hat sich also nichts geändert, was ich sehr schade finde...
Bei Mirabib weiß ich jetzt, wo Ihr immer steht. Wir lieben den Platz mit dem großen Überhang, wenn man weiter rum fährt. Irgendwie landen wir immer wieder dort... 😄
Namibrand, auch so ein Sehnsuchtsort für uns. Wir waren im September das 2. Mal auf Orion. Beim ersten Mal vor ein paar Jahren war alles super, ok, der Tag zwischen den 2 Nächten war unerwartet bitterkalt. Aber diesmal sind wir nahezu weggeflogen!!! So einen Sturm hab ich selten erlebt. Das hat leider die Freude etwas getrübt. Ich frage mich, ob alle Plätze dort so dermaßen sturmgefährdet sind... Als wir die abendliche Rundfahrt machten, war davon kaum etwas zu spüren. Aber kaum waren wir zurück auf Orion, war es wieder ungemütlich.
Liebe Grüße,

Moose.
http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=a8a948-1342536910.jpg Fotobericht Madagaskar 2012 - Zwei Knäckebrote auf Lemurensuche Fotobericht Südafrika 2013 - Von Elefanten gejagt, von Katzen verlassen Fotobericht Madagaskar 2014 - Madagascar Ostküste - Teil 2 der Knäckebrot-Saga
243 Beiträge · seit 202108. Feb. 2024 · #54
Hallo Dagmar, vielen Dank für die ausführliche Beschreibung vom namib Rand family Hideout. Wir haben den Tok Tokkie Trail 2021 gemacht und waren fasziniert von der Gegend. Auf die Campsites haben wir es in den folgenden Jahren nie geschafft, weil unsere bevorzugte Reisezeit Februar/März ist und ich immer fürchte, dass es einfach zu heiß wird.
Aber 2025 werde ich einen dieser Campsites auf jeden Fall einbauen. Deine Bilder sind einfach zu schön!
Liebe Grüße Kirsten
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201210. Feb. 2024 · #55
MooseonTheLoose schrieb:
danke für die Preisliste...
sehr gerne
wir kamen auch in das Vergnügen mit den beiden Kommunikationskünstlern...
😄 😄 😄
Als wir die abendliche Rundfahrt machten, war davon kaum etwas zu spüren. Aber kaum waren wir zurück auf Orion, war es wieder ungemütlich.
Der starke Südwestwind hat bei uns auch erst abends eingesetzt. Tagsüber war alles okay.


Trollkind schrieb:
Wir haben den Tok Tokkie Trail 2021 gemacht und waren fasziniert von der Gegend.
Der Tok Tokkie Trail steht auch noch auf unserer Liste ... hat bis jetzt zeittechnisch noch nie geklappt.
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 10. Feb. 2024
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201210. Feb. 2024 · #57
Tag 15 – 21.10.2023
Mount D’Urban


Heute verlassen wir den Namibrand und damit ein kleines Paradies.

Unser Ziel ist Mount D’Urban am Swartrand Gebirge.
All zu viele Informationen darüber hatte ich nicht gefunden. Doch das, was ich fand klang vielversprechend.
Und außerdem dem liegt Mount D’Urban auf unserm Weg. Die Neugierde war also geweckt.

Der kürzeste Weg wäre über die C27 gewesen.
Da wir jedoch die D707 – die Traumstraße Namibias – schon ewig nicht mehr gefahren sind, entscheiden wir uns für die 2 Stunden längere Fahrt.

Schön

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Aber letztendlich hat uns die „Traumstraße“ dieses Mal nicht „mehr?“ wirklich begeistert.
Ich kann auch nicht sagen, woran es lag.

Gegen 14.00 Uhr erreichen wir das Swartrand Gebirgen.

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Sehr netter „Empfang“ – hier steht eine Tafel, auf der Name und Campsite vermerkt sind.
Für uns ist dies sehr persönlich.

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Außer uns ist noch ein Pärchen vermerkt. Ein weiters Pärchen kommt noch im Laufe des Nachmitttags.
Somit sind 3 Campsites belegt.

Wir hatten im Vorfeld ein Brot bestellt.
Spät nachmittags kommt der Besitzer auf ein Schwätzchen vorbei und bringt uns das vorbestellte, ofenwarme Brot – sehr lecker.
Dabei erzählt er auch, dass sie auch einen kleinen Farmladen haben.
Gut zu wissen.

Mount D’Urban hat insgesamt 10 Campsites, welche hintereinander an einem Hang aufgereiht sind.

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Alles ist sehr gepflegt und sauber.

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Die Campsite hat ein offenes Badezimmer, Dusche mit Outdoorblick, Waschbecken und Toilette.

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Was gibt es Schöneres, als beim Duschen den Sonnenuntergang zu genießen.
Und du weißt nicht - soll ich duschen, oder soll ich ein Bild machen.

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Von der Campsite hat man einen herrlichen Blick auf die umliegenden Berge.

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Es gibt auch einen schönen, gepflegte Pool -- den wir nicht benutzt haben.

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Obwohl nahe an der C14 gelegen, hört man die wenigen Autos nicht.

Die einzelnen Campsites sind so ausgerichtet, dass man windgeschützt sitzt. Dies ist wichtig, da auch heute Abend wieder pünktlich der Wind zu wehen beginnt.

Für uns war es nur eine Zwischenstation, jedoch könnte man hier durchweg auch 2 Tage bleiben.

Natürlich besuchen wir auch den kleinen Farmladen und werden bei selbstgemachter Marmelade fündig.

Beide Gastgeber sind äußerst nett und kommunikativ.


Fazit: Nach unserer Meinung ist Mount D‘Urban uneingeschränkt empfehlenswert!
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 10. Feb. 2024
546 Beiträge · seit 201210. Feb. 2024 · #58
Liebe Dagmar

Ja, wir waren 2022 ( Reisebericht Kapstadt bis Etosha) auch begeistert von Mt. D‘Urban und wären auch gerne 2 Tage geblieben. Das Brot, die Konfitüre, die Butter, das Fleisch…. alles aus dem Farmladen hat uns auch sehr geschmeckt. Die Besitzer sind wirklich super nett.

Danke für deinen Bericht, ich freue mich auf die Fortsetzung!

Lieber Gruß, Sue
2025 Aktueller Reisebericht Johannesburg bis Maun: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/306515-in-5-wo-von-joburg-nach-maun-im-aug-sept-25.html?start=0 2023 Reisebericht Johannesburg bis Kapstadt: https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/304305-in-42-tagen-von-joburg-nach-kapstadt-okt-nov-23.html 2022 Reisebericht Westküste bis Etosha: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/302652-kapstadt-etosha-retour-bitte.html 2017 Reisebericht Richtersveld: https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/294971-richtersveld-richtersveld.html
zuletzt bearbeitet 10. Feb. 2024
141 Beiträge · seit 201111. Feb. 2024 · #59
Hallo Dagmar,

vielen Dank für deinen kurzweiligen Bericht. Die Campsite Reviews, die du einfließen lässt, finde ich auch super informativ und hilfreich! Der positiven Beschreibung von Mout D'Urban kann ich mich uneingeschränkt anschließen. Tolle Aussicht, sehr gute Produkte im Farmshop, ein total netter Betreiber (seine Frau war bei unserem Aufenthalt 2022 grade nicht anwesend) und eine super Ausstattung. Nur das Schattendach spendet tagsüber nicht sehr viel Schatten.

Einen Hinweis möchte ich aber unbedingt noch geben:
Wir haben den Viewpoint angefahren, der auf der Webseite wie folgt beschrieben wird:"... drive further into the farm to our family favourite mountain viewpoint. At a more than 200m elevation, this is a spot not to be missed and offers the ultimate view for a sundowner. You won't regret it!" Dazu kann ich nur sagen: Nie wieder! Der Untergrund war gut, aber die Pad ist sehr, sehr schmal und führt die ganze Zeit am Abhang entlang. Wenn man erstmal gestartet ist, gibt es auch kein Zurück mehr; man muss dann ganz hoch. Das ist nichts für ungeübte Fahrer oder schwache Nerven. Obwohl ich nach fast 3 Jahrzehnten in Namibia sehr großes Vertrauen in die Fahrweise meines Mannes habe, haben mir oben angekommen alle Knochen derart geschlottert, dass ich kaum das Tor öffnen und erst recht nicht die Aussicht genießen konnte. Ich bin meinem Mann, den ich gegen seinen Willen zu dieser Fahrt "motiviert" habe, heute noch dankbar, dass er total die Ruhe bewahrt hat, obwohl er eigentlich höhenängstlicher ist als ich!

Wir haben nach diesem Erlebnis extra nochmal den Farmer gesucht und ihn "ermahnt", Gäste vorab auf die Enge des Weges hinzuweisen und Vorkehrungen zu treffen, die verhindern, dass es zu Gegenverkehrsituationen kommt, die eigentlich nicht lösbar sind.
Als Volunteer in Uganda – Eine neue Erfahrung für eine „alte“ Afrikasüchtige http://www.birungi.org/2018/03/03/als-volunteer-in-uganda-eine-neue-erfahrung-fuer-eine-alte-afrikasuechtige/ Namibia 2020 - Nach Hause Dank Rückholprogramm https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299658-namibia-2020-nach-hause-dank-rueckholprogramm.html?rb=1&template=simple Als Volunteer im EHRA Wüstenelefanten Projekt https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/295500-als-volunteer-im-ehra-wuestenelefanten-projekt.html?rb=1&template=simple
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201211. Feb. 2024 · #60
Markandi schrieb:
Der Untergrund war gut, aber die Pad ist sehr, sehr schmal und führt die ganze Zeit am Abhang entlang. Wenn man erstmal gestartet ist, gibt es auch kein Zurück mehr; man muss dann ganz hoch. Das ist nichts für ungeübte Fahrer oder schwache Nerven
Hallo Markandi,
vielen Dank für den Hinweis.
Für mich wäre das auch nichts ... ich bin schond desöfteren auf solchen Strecken ausgestiegen 😗 und habe meinen Mann fahren lassen.
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572