schön - wieder mal ein Reisebericht von Euch, und da wären schon arg gerne mit dabei. Also - legt los, haut in die Tasten, wir begleiten Euch und haben einen gespitzten Bleistift an der Seite, um entsprechende highlights auch für uns gleich mal zu notieren.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201204. Jan. 2024 · #22
@ panther schön, dass ihr auch dabei seid. und so eine echte Alternative haben wir ehrlich gesagt auch noch nicht gefunden. Savanna lässt eine Art Bushcamper auf Fordbasis bauen. Über Preis und Aussehen habe ich allerdings noch keine Infos. Werde mich diesbezüglich demnächst mal wieder bei Bianca melden. Wenn ich mir jedoch die Preise, auch der übrigen Anbieter anschaue, wird es bestimmt nicht billig werden. 🤩
@ bayern schorsch freut mich, dass ihr dabei seid, wo doch unsere Art zu reisen komplett unterschiedlich ist.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201204. Jan. 2024 · #23
Tag 4 Kurzes Zwischenkapitel der Vollständigkeithalber
10.10.23 - Erongo Rocks - Hais Ra Tubes
Dies ist im Prinzip nur eine Zwischenstation auf unserm Weg in den Hoanib.
Impressionen vom Straßenrand.
Die Campsite liegt strategisch gut, weshalb wir sie ausgesucht haben.
Die Unterkunft besteht aus Safarizelten und einer großen Campsite.
Der Empfang ist sehr nett und das gesamte Areal darf genutzt werden. Alles ist sehr gepflegt. Da bei unserer Ankunft keine Buchung für die Safari-Zelte vorlag, dürfen wir uns vor eines unserer Wahl stellen. Dadurch haben wir auch unser privates Dusch- und Toilettenhäuschen.
Die eigentliche „Farm“ hat einen Pool und Sitzgelegenheiten, welche auch genutzt werden können. Wir haben den Pool nicht genutzt.
Wer genau hinschaut erkennt an den Felsen „Die Mona Lisa des Damaralandes“, wie uns die Verwalterin erklärt hat. Und tatsächlich, wenn man sie einmal gefunden hat, sieht man sie immer wieder.
Letztendlich kommen hier doch noch einige Camper an. Die Campsite ist mit 5 Autos belegt und ein französisches Pärchen nutzt auch einen Stellplatz vor einem Safarizelt.
Viewpoint - allerdings ist der Weg dort hin sehr schlecht.
Abends brennen vor den Zelten kleine Lichter. Sehr stimmungsvoll.
Fazit: Für 1 Übernachtung auf jeden Fall empfehlenswert.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201205. Jan. 2024 · #24
Tag 5 11.10.23 - Endlich geht’s in den Hoanib
Als wir heute Morgen aufwachen ist es stark bewölkt und relativ frisch. Dies kann uns unsere Laune allerdings in keinster Weise verderben – denn unser nächstes Ziel sind die Trockenflüsse rund um den Hoanib.
Dies ist eine Region die wir sehr lieben und der Grund für den kleinen Abstecher in den Norden, obwohl es ja eigentlich eine Südtour sein sollte.
Also packen wir schnell unser 7 Sachen zusammen und machen uns gemütlich auf den Weg.
Anfangs zieht sich die Strecke etwas und dadurch, dass sich auch kein Sonnenstrahl verirrt, wirkt sie schon fast ein wenig öde. Sogar einzelne Regentropfen finden sich auf unserer Windschutzscheibe ein.
Doch etwa ab Palmwag lockert es auf.
Hier tanken wir nochmal voll und plauschen sehr nett mit dem Tankwart, der obwohl er nie eine Schule besucht hat (seine eigene Aussage) überraschender Weise sehr gut und fließend deutsch spricht. Bei den dort ansässigen Himbafrauen, kaufe ich wie immer den gefühlten 120 Armreif.
In Seisfontein kaufen wir in einem sehr übersichtlichen Supermarkt nochmals Wasser und Kartoffeln (mehr gab es nicht), spenden zum ich weiß nicht wievielten Male für eine Schule und fahren durch bis zur Campsite Elephant Song. Die Fee bezahlen wir mal für 3 Tage. Sollten wir länger bleiben, können wir ja am Ausfahrtsgate noch nachzahlen.
Wie immer verbringen wir die 1. Nacht auf der Elephant Song Campsite. Sicherlich gibt es in den Flusstälern wunderschöne Stellen zum Wildcampen, doch dies ist unser Beitrag, damit dieses Gebiet noch lange erhalten bleibt und nicht für Camper gesperrt wird.
Als wir ankommen ist eine Campsite bereits besetzt. Aus den übrigen können wir wählen und wir entscheiden uns für Nr. 3 mit schönem Ausblick.
Der Camp-Adjutant macht uns darauf aufmerksam, dass wir abends immer alles ableuchten sollen, da die Campsite nicht eingezäunt ist und sich Löwen und Elefanten usw. hier herumtreiben könnten. Artig sage ich ja und denke mir: „Wir waren schon so oft hier und hierher hat sich noch nie ein Löwe oder eine Eli oder etwas Ähnliches hin verirrt.“
So gegen 16.30 Uhr machen wir uns zu unserem ersten Gamedrive auf. Aber wo sind die Tiere? Nichts !!!
Bis auf eine kleine Gruppe Springböcke – nichts !
Keine Vögel, keine Oryx - die sich im Schatten der Bäume ausruhen.
Ok - einen haben wir doch entdeckt.
So langsam zweifele ich an meinem Plan. 🤩
Die Zeit schreitet voran und wir sind schon fast bei Amspoort, als Jürgen plötzlich auf die Bremse tritt. Er glaubt etwas in den Augenwinkeln gesehen zu haben und setzt zurück.
Wir trauen unseren Augen kaum. Vor dem Gebüsch liegt ganz entspannt ein Löwin - eine Wüstenlöwin !!!
Wow - wie toll ist das denn?
Ich bin so aufgeregt, als hätte ich noch nie einen Löwen fotografiert. Jedoch ist ein Wüstenlöwe für uns etwas ganz Besonderes.
Sie kommt auf uns zu,
quert die Pad und verschwindet auf der anderen Seite.
Und weil 1 Löwe nicht genug ist, kommt der Bruder gleich hinterher.
Die beiden tragen ein Halsband und gehören zu dem Forschungsprojekt von Philip Stander. Insgesamt sind sie zu dritt, wovon wir aber nur 2 gesehen haben.
Wir sind total geflasht - damit haben wir in unseren kühnsten Träumen nicht gerechnet.
Und da das Glück heute auf unserer Seite zu sein scheint - kommt nun die Bestellung bei meiner Sichtungsfee. (Denn eigentlich wollte ich ja nur Wüstenelefanten sehen - der Bestechungswilli wirkt).
Wüstenelefanten
Wieviel Glück wir heute haben !!!
2 Muttertiere mit ganz kleinen Jumbos, die noch nicht wirklich wissen, was sie mit ihren großen Ohren und dem Rüssel machen sollen.
Wir stellen uns abseits, um ihnen Platz zu lassen. Und wie wir es von Wüstenelefanten gewohnt sind, trotten sie ganz entspannt und ohne uns eines Blickes zu würdigen an uns vorbei.
Jedoch haben wir den Plan ohne die 2 Halbwüchsigen gemacht, die nun aus den Büschen kommen.
Zielgenau quert der erste die Pad und kommt schnurstracks auf uns zu. Was tun? 🤩
Stehen bleiben und abwarten.
Drohgebärde vor dem Auto, ich schließe schon mal das Fenster, Ganz dicht geht er an meiner Seite des Autos vorbei, in Höhe meines Fensters dreht er sich um und schüttelt mit dem Kopf. Zwischen Auto und Eli sind keine 5 cm. Ich traue mich nicht mehr mich zu bewegen. Nur aus den Augenwinkeln betrachte ich die graue Wand, die da neben mir steht. Da der Seitenspiegel eingeklappt ist, kann ich auch nicht sehen ob er weiter geht. Glücklicherweise macht er dies. Er wollte uns ja nur zeigen, wer hier der Herr im Ring bzw. im Hoanib ist.
Ich atme auf
Doch da ist ja noch der Bruder … und das gleiche Spiel erwartet uns ein zweites Mal.
Puh … das war selbst für uns doch sehr aufregend.
Aber egal - wir beide sind im tiefsten Afrika-Safari-Himmel. Was für ein Tag !!!
Mit dem letzten Tageslicht erreichen wir dann wieder unsere Campsite und strahlen um die Wette.
Wir gehen noch schnell unter die Dusche und bereiten das Abendessen vor.
Heute gibt es Nudelsalat und Käsegriller. Und in der Glut des Feuers backe ich unser erstes Brot auf dieser Reise.
Dies ist immer ein Zeichen, dass wir angekommen sind.
A propos hier gibt es keine Tiere auf der Campsite. Angelockt von dem Duft des frischen Brotes kommt auch noch ein kleiner Wüstenfuchs vorbei. (ohne Foto, da schon zu dunkel).
Danke für den Dachzelt-Exkurs. Das deckt sich mit unseren Erfahrungen. Es gibt auch solche, die über die Schmalseite hochgeklappt werden (haben wir unterwegs zumindest gesehen). Da ist dann Einstieg und Belüftung bei zwei Bewohnern einfacher. Bei uns mussten die "flaps" zudem mit einzelnen Stangen aufgestellt werden, so dass sich nicht wesentlich weniger Aufbauaufwand gegenüber dem klassischen Dachzelt ergab. Alleine die Tatsache, dass sich etwas mehr Steifigkeit bei Starkwind und etwas mehr Regenfestigkeit erwies spricht aus meiner Sicht für die Hartschalenvariante.
Tolle Erlebnisse mit den Wüstenlöwen und -Elefanten!
Freu mich auf die nächsten Folgen Salü Mabe
Reisemaus1'003 Beiträge · seit 200806. Jan. 2024 · #27
Uihhhh Wüstenlöwen! Das ist ja schon der Knaller! Und die Babyfanten waren ja auch sowas von süss! Da wart Ihr ja sehr erfolgreich und das gleich zu Beginn der Reise!
Jetzt habe ich gerade bei Savanna das Klappzelt für unseren nächsten Urlaub gebucht, das hört sich aber nicht so toll an. Hattet Ihr vor dem Bushcamper auch mal die normalen Dachzelte mit der Plane? Ich erhoffe mir schon, dass der Aufbau/Abbau der neuen Klappzelte schneller geht? Einfach aufklappen wie einen Buschcamper, oder etwa nicht? Kann man Kissen und Schlafsack drinlassen? Danke für mehr Info und ein schönes Wochenende Doro
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201212. Jan. 2024 · #29
So langsam geht es wieder weiter. Ich musste erst noch die nächste Tour planen 😗 .
@pero 65 Tolle Fotos von den Wüstenlöwen !!!! Danke schön ... es war für uns auch wirklich etwas sehr Besonderes.
@ Mabe Bei uns mussten die "flaps" zudem mit einzelnen Stangen aufgestellt werden, so dass sich nicht wesentlich weniger Aufbauaufwand gegenüber dem klassischen Dachzelt ergab. Genau so haben wir es auch empfunden. Nun ja, ich habe mal tief in mein Portemonnai geschaut ... dieses Jahr gibt es wieder den Landcruiser Bushcamper. Wir mögen das Auto einfach. Kommt halt auf die Tour an. Für den Süden würden wir ihn nie mieten.
@ Reisemaus Jetzt habe ich gerade bei Savanna das Klappzelt für unseren nächsten Urlaub gebucht, das hört sich aber nicht so toll an. Hattet Ihr vor dem Bushcamper auch mal die normalen Dachzelte mit der Plane? Ich erhoffe mir schon, dass der Aufbau/Abbau der neuen Klappzelte schneller geht? Einfach aufklappen wie einen Buschcamper, oder etwa nicht? Kann man Kissen und Schlafsack drinlassen?
Falls ihr "unsere Dachzelt-Variante" gemietet habt, so geht es nicht wirklich schnell. Erst Dachzelt hochstellen, dann ein Gestänge aufrichte, und insgesamt 8 Stangen für 4 "Fenster" anbringen. Dagegen war der Buschcamper natürlich Luxus pur. Schlafsäcke und Kissen haben wir drin gelassen, das ging.
Nach einem ausgedehnten Frühstück verlassen wir die Campsite ganz gemütlich gegen 10.00 Uhr.
Wir haben Zeit, da wir heute nur etwas durch die Trockenflüsse fahren wollen. Einfach weil es uns gefällt.
Wir fahren erst Richtung Westen den Hoanib ein Stück runter. Es ist schon sehr warm und es lassen sich erwartungsgemäß kaum bis keine Tiere sehen.
Wir fahren den Ganamub hoch.
Queren über die D3707 zu den Giribes Plains und machen einen Zwischenstopp am Signal Hill. Hier bewundern wir mal wieder die Weite und die Feenkreise.
Forschungsprojekt der Uni Hamburg.
Dann fahren wir den Obias, der neben dem Hoanib zu unseren Favoriten zählt wieder runter bis zum Hoanib.
Wir haben noch 2 Elefantensichtungen
Ein paar Vögel zeigen sich
Oryx im Schatten
Und Giraffen.
So langsam wird es Zeit sich um unsere Nachtlager zu kümmern.
Da ich ja nun weiß, dass sich Löwen in den Tälern befinden, gefällt mit der Gedanke in irgendeinem schönen Seitental mit wenig Sicht zu stehen, plötzlich nicht mehr, obwohl ich gerade das sonst so liebe.
So beschließen wir, bis zum Mudoribi zu fahren und uns dort ein schönes Plätzchen zu suchen.
Wildcamp mit Rundumsicht.
Wir kochen uns einen leckeren Gulasch-Eintopf mit Gemüse und Kartoffeln und genießen den Sonnenuntergang.
tiggi1'558 Beiträge · seit 201113. Jan. 2024 · #31
Liebe Daggi, wir waren ein paar Wochen "out of Namibia-Forum" und haben den Start eurer tollen Reise verpasst. 😗 Nun sind wir aktiv (abonniert!) dabei und freuen uns auf eure Erlebnisse und Fotos. Es geht ja schnell voran und beginnt spannend mit Wüstenlöwen. Ach, wie schön! 😛 🤩 Da werden so viele Erinnerungen wach!
casimodo4'528 Beiträge · seit 200713. Jan. 2024 · #32
Liebe Dagmar,
an jetzt bin ich auch "live" dabei. Da uns auch mal wieder eine Camper-Tour vorschwebt sogar mit besonders großem Interesse 😉 Eure bisherigen Erlebnisse und ganz besonders die Wüstenlöwen sind ja wohl der Knaller!
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201214. Jan. 2024 · #33
casimodo schrieb: Da uns auch mal wieder eine Camper-Tour vorschwebt sogar mit besonders großem Interesse 😉 Eure bisherigen Erlebnisse und ganz besonders die Wüstenlöwen sind ja wohl der Knaller!
Hallo Carsten, schön, das ihr auch dabei seid. Diese Camper-Tour war ja sehr relaxt, aber nicht minder schön. 😄 Die Wüstenlöwen - waren für uns wirklich der Knaller schlecht hin.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201214. Jan. 2024 · #35
Tag 7 Crowther’s Trail
Es sind schon viele Jahre her, dass wir den Crowther’s Trail zum ersten Mal gefahren sind. Damals sagten wir: NIEMEHR WIEDER!!!
Seit dieser Zeit sind wir ihn schon wieder 2x gefahren und er gefällt uns immer wieder.
Es ist dieses NICHTS ... Diese unendliche Weite … Das Gefühl alleine auf dieser Welt zu sein. Es gibt nur 2 Optionen – entweder du magst es, oder du magst es nicht – dazwischen gibt es nichts.
Dieses Jahr sind wir ihn zum ersten Mal von Nord nach Süd gefahren und wir sind nicht minder begeistert.
Nach einem gemütlichen Frühstück machen wir uns langsam auf den Weg . Wir haben herrlich in dieser Abgeschiedenheit und Ruhe geschlafen.
Unseren ersten kleinen Zwischenstopp legen wir an der Blackridge Campsite interessehalber ein. Die Campsite liegt sehr schön und hat einen wundervollen Weitblick.
Wir fahren weiter und entdecken einen wunderschönen Platz. (Auf dem Crowther’s Trail gibt es markierte Plätze, an denen man campen darf, dieser gehört nicht dazu, hätte sich aber wunderbar geeignet. Auch wir mussten schon mal irgendwo „wild“ stehen, da wir uns mit der Zeit verrechnet hatten. Dort hinterlassen wir aber nur Fußspuren. Wir machen dann noch nicht einmal eine neue Feuerstelle.)
Doch was wir hier sehen, macht mich fassungslos.
Kopfschüttelnd setzen wir unseren Weg fort.
Die Landschaft wechselt ständig ihr Bild. Mal ist es steinig hart, mal leicht hüglig und sanft.
Bis auf 2 -3 eher langweilige Passagen gefällt es uns hier sehr gut.
Unser Ziel ist ist Heins CS in der Day Visitor Concession. Den Platz kennen wir. Allerdings ist es bei unserer Ankunft erst 14.00 Uhr. Wir schlagen unser Dachzelt auf und relaxen ein wenig.
Den ganzen Nachmittag hier zu verbringen gefällt uns nicht wirklich. So überdenken wir die Tourplanung und beschließen bis Springbockwater zu fahren. Dies sind ja nur 2 Std. Die gewonnene Zeit können wir dann in Swakopmund verbringen, wo wir ja noch Freunde treffen wollen.
Also packen wir das Dachzelt wieder ein und machen uns auf den Weg.
Im Prinzip wollen wir nicht auf die CS von Springbockwater, sondern irgendwo kurz davor in einem Seitental campen. Hierzu hatte ich mal einen sehr schönen Hinweis in einem Reisebericht von Bele gelesen. Aber wie es immer so ist … wir finden keinen Platz der uns gefällt – und erreichen kurz vor Sonnenuntergang die Community CS von Springbockwater. Absolut keine Empfehlung. Jedoch mangels Alternativen bleiben wir dort stehen. Auch gibt momentan kein Wasser. Schade … schon wieder keine Dusche. Wir zahlen 100 Nam$ und erholen uns von dem ungeplant langen Fahrtag.
Tinochika1'651 Beiträge · seit 201414. Jan. 2024 · #36
Hallo ihr Zwei, wir sind so sehr mit unserem eigenen Reisebericht beschäftigt, dass wir uns erst jetzt an eurem 7. Tag melden. Gerne nehmen wir von Allem etwas mit, aber besonders natürlich eure super Sichtung der Wüstenlöwen. Diese würden wir auch für unser Leben gerne einmal haben. Es ist verständlich, dass man dann beim Fotografieren nervös wird. Du hast die Situation aber bravourös gemeistert. Kompliment für die schönen Fotos, die sich übrigens von Anfang an in eurem Bericht fortsetzen. Liebe Grüße Ingrid und Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG
Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
ich reagiere auf eure beiden Fotos "Doch was wir hier sehen, macht mich fassungslos." Am Sylvesternachmittag 2022 gab es dort wohl "ein verfrühtes Feuerwerk", das uns damals auch irgendwie fassungslos machte. Da wir auf unserer Tour nicht mehr nach Palmwag kamen, habe ich das Thema wieder vergessen...
... einzelne Brandherde waren noch am rauchen ... ... die Alufelgen geschmolzen ... ... und zeitgleich als wir ankamen wurde ein Pärchen in/ von einem Geländewagen mitgenommen ... ... irgendwie ein Touristenfahrzeug, aber mit etwas eigenartiger Ausrüstung (was noch zu erkennen war) ...
LG Walter
no worries MUC_WDH
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201217. Jan. 2024 · #39
@ Tinochika Hallo ihr zwei, schön, dass ihr neben des Schreibens eures Reisesberichtes Zeit findet, bei uns mitzufahren.
@MUC_WDH Danke für die Aufklärung ... was es natürlich nicht besser macht.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201217. Jan. 2024 · #40
Tag 8 14.10.2023 - Skeleton Coast
Nach einer ruhigen Nacht, die am Morgen sehr früh durch das permanente und nicht schöne Krähen der Vögel gestört wird, frühstücken wir noch schnell und machen uns auf den Weg zum Skeleton National Parc.
Wir tragen uns in das Büchlein ein und schon sind wir auf einem Stück Neuland für uns.
Uns gefällt mal wieder die Vielfältigkeit des NICHTS und es macht sich mal wieder ein Dauergrinsen auf unseren Gesichtern breit.
Den ersten Stopp legen wir bei der Toscanini Old Diamond Mine ein.
Einen zweiten Stopp dann an der Old Oil Rig.
Hier fungiert ein Schakal auf Aufpasser.
Und noch ein paar Impressionen der verlassenen Station.
Dann verlassen wir den Parc und tragen uns wieder aus dem Büchlein aus.
Die folgenden Km bis Swakopmund sind nun eintönig und langweilig zu fahren.
Gestern Abend funktionierte keine unserer Gaskartuschen richtig und wir sind davon ausgegangen, dass diese leer sind. Was eigentlich nicht sein konnte. (Und auch nicht so war, wie sich im Nachhinein herausgestellt hat.)
Nun ist es mal wieder Samstag Nachmittag 16.00 Uhr und es ist schwer eine Tauschstation für unsere Flasche zu finden. Eine nette Mitarbeiterin einer Tankstelle in Swakopmund, sagte sie wüsste, wo wir unsere Flasche tauschen können. Sie gibt mir ihre Schlüssel, nimmt die Gasflasche und sagt sie komme wieder. Ob es denn weit ist, wollte ich wissen. Nein – sie nimmt ein Taxi, dies kostet 10 Nam$, das können wir ihr ja später wieder geben. Ich bin immer wieder über das Vertrauen dieser Menschen verblüfft. Trotzdem gefällt uns dieser Vorschlag nicht wirklich.
Nach einigem Überlegen fährt Jürgen in Begleiter der jungen Damen kreuz und quer durch die Townships um die Gasflasche zu tauschen, während ich an der Tankstelle auf die beiden warte.
Jürgen fand es sehr interessant und war total begeistert über die die Extra-Tour.
Natürlich kommen die beiden erfolgreich zurück. Und natürlich gibt es ein dickes Dankeschön für die Hilfsbereitschaft.
Nun haben wir wieder eine definitiv gefüllte Gasflasche, die wie wir später feststellen allerdings noch immer nicht funktioniert.
Wir sind nun aber guten Mutes, fahren zur „Alten Brücke“, fragen ob wir auch einen Tag früher anreisen können. Dort erinnert man sich an uns, da wir ja schon des Öfteren hier übernachtet haben. Alles kein Problem. Jedoch scheint heute unser Problem-Tag zu sein.
Als wir abends das Fleisch aus dem Freezer nehmen wollen, stellen wir fest, dass dieser nicht mehr richtig kühlt.
Na wunderbar denken wir, Samstag 18.00 Uhr !!! Nachdem wir alles ausprobieren, was uns einfällt rufen wir bei Savanna an.
Sie kümmern sich darum und werden sich bald wieder melden, so die Antwort von Savanna. Und schon bald danach kommt die Antwort, dass wir morgen früh um 8.30 Uhr einen Termin in einer Werkstatt in Swakopmund haben. Gino, so der Name des Inhabers, wartet auf uns.
Das ist ja schon mal ein super Service.
Ich gehe zur Rezeption der Alten Brücke und frage, ob sie Kapazität in ihrem Freezer für unser Fleisch haben. Und auch das ist kein Problem.
Somit sind die „Probleme“ dieses Tages gelöst.
Was bleibt ist das kalte Wetter, der starke Wind und der Nieselregen.