Reisebericht

VON ALLEM ETWAS

von take-off · begonnen 30. Dez. 2023 · 27 Teile

Teil 130. Dez. 2023
VON ALLEM ETWAS

Prolog:
Wie immer stellte sich uns auch dieses Jahr die Frage, in welche Region Namibias wollen wir denn dieses Jahr fahren?

Da wir 2022 den Norden besucht haben, war die fast schon zwingende Antwort:
Der Süden … und im KTP waren wir auch schon seit langem nicht mehr.
Im Prinzip also ganz einfach.

ABER: So ganz ohne Elefanten … nein, das wollte ich nicht.
Ich wollte zu den Wüstenelefanten, was nicht so ganz auf einer Südtour liegt.
Doch mit ein wenig gutem Willen ging auch dies.

VON ALLEM ETWAS:
Wir hatten Sonnenschein und Regen.
Wir hatten die Wüstenelefanten und noch mehr.
Wir haben schöne Stunden in der Namib erlebt.
Wir sind mit dem Flieger über die Namib geflogen.
Wir hatten tolle Tiererlebnisse und Einsamkeit.
Wir hatten unsere Freunde getroffen und Neues und Altes kombiniert.
Und letztendlich hatten wir einen wunderschönen Urlaub in unserem Seelenland erlebt.

Nach etwas Tüfteln und 25 Tage im Land kam dann diese Tour heraus:

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07.10. Ankunft und Omatozu
08.10./09.10. Erongo Rocks
10.10. Hais ra-Tubes
11.- 13.10 Hoanib (Elephant Song und wild)
14.10. Crowther’s Trail
15.10. Swakopmund (abgekürzt wegen Regen)
16.10. Mirabib (unplanmäßig eingeschoben)
17./18.10 Tsondab Valley
19./20.10 Namibrand Family Hideout
21.10. Mount D’Urban
22.10. Mesosaurus
23.10-28.10. KTP
29./30.10. Wildmoor
30.10. 21 Dunes
31.10. Heimflug


Wer Lust hat, uns auf unserer Reise zu begleiten, ist herzlich eingeladen.

Dagmar
Teil 231. Dez. 2023
Hallo ihr Lieben,

es freut mich, dass ihr uns auf unserer Reise begleiten wollt.
Bevor es aber richtig schön wird, müssen wir erst mal dort hinkommen.
Und wie es so auf einer Selbsfahrer-Reise ist, nehmen wir euch auch zu allen Zielen mit.
Ich denke, dass einige davon sehr unbekannt sind ... waren sie uns auch ... lagen aber günstig auf der Strecke ... und wirklich enttäuscht waren wir nirgends.

Aber seht selbst und entscheidt, ob die ein oder andere Unterkunft evtl. auch für euch interessant sein könnte.
Denn von solchen Erfahrungen lebt unser Forum.

Und nun geht es gleicht los ... mit unserem 1. Tag auf dieser Reise.

Liebe Grüße
Dagmar
Teil 331. Dez. 2023
Tag 1 07.10.23 - Von WDH nach Omatozu

Die Maschine landet pünktlich.
Allerdings landete kurz vor und eine weitere Maschine, wodurch die Immigration sehr, seht langsam voran ging.
Wie immer kümmert sich Jürgen um das Gepäck, welches auch auf sich warten ließ und ich stellte mich schon mal mit gleichem Erfolg am Wechselgeldschalter an.

Nachdem wir diese Hürden genommen hatten, fehlte nur noch die MTC Karte.
Gleiches Spiel auch hier. Aber irgendwann hatten wir es geschafft und warteten nun noch auf einen weiteren Kunden von Savanna, dem es natürlich genauso wie uns erging.

Erst gegen 10.30 laufen wir bei Savanna ein.
Und wer nun denkt, wir hätten es geschafft, der irrt.
In all den Jahren haben wir so etwas noch nicht erlebt. Das Büro wimmelt nur so von Menschen.
Dort gehen heute sage und schreibe 22 Autos raus! (Und da sagt einer, die Menschheit hätte kein Geld)

Unser Problem: heute ist Samstag und der Bottle Shop ist nur bis 14.00 Uhr geöffnet. 🤩

Dieses Problem löst Bianca ganz einfach:
Geht doch zuerst einkaufen. Ihr bekommt ein anderes Fahrzeug von uns und wenn ihr zurückkommt machen wir die Camper-Übergabe.

Super Idee!

Nachdem wir unseren Großeinkauf in der Maerua Mall, incl. Bottle Shop, erledigt haben, fahren wir wieder zu Savanna, wo sich die Situation deutlich entspannt hat.

Unser Fleisch von der Klein Windhoek Fleischerei ist auch schon angekommen und so steht der Fahrzeugübernahme und dem Start nichts mehr im Wege.

Diesesmal haben wir keinen Landcruiser gemietet – zu einem weil er uns zu teuer war und zum anderen, weil wir ihn für eine Südtour nicht wirklich benötigen.

Wir haben einen Ford mit einer „neuen Dachzelt-Variante“ gemietet (dazu später mehr).

Also keinen Bushcamper – heißt wir besteigen das Dachzelt von außen über eine Leiter.
Dies hat mir im Vorhinein einige Kopfschmerzen bereitet, die jedoch völlig unbegründet waren.
Und für uns wurde auch die Rückbank ausgebaut, um dort eine Kühl-Gefrier-Einheit einzubauen, worauf wir größten Wert legten.

Nach einem kurzen Plausch mit Rene, auch bezüglich Neuerungen , ziehen wir dann endlich los.

Unser heutiges Ziel ist Omatozu.
Die Campsite ist sauber, hat ein eigenes Duschhaus und eine Feuerstelle.
Außerdem gibt es auch noch einen Pool, den wir nicht benutzt haben.

Die erste Campsite auf unseren Reisen dient immer ausschließlich dazu, Ordnung ins Fahrzeug zu bekommen, anzukommen und uns auf die nächsten Wochen einzustimmen.

Und wenn der erste Abend noch mit einem schönen Sonnenuntergang punkten kann, sind wir schon mal in unserem Afrikaglück.


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Gefahren Km: 100
Teil 401. Jan. 2024
Tag 2:

08.10.23 Von Omatozu nach Erongo Rocks


Gut gelaunt starten wir in den Morgen.
Heute liegen nur 200 km vor uns und das Ziel heißt Erongo Rocks, worauf ich mich schon sehr freue.

Zuerst geht es noch einmal ein Stück auf der B1 zurück, um dann auf die D2110 abzubiegen. Endlich haben wir nun wieder Gravel unter den Reifen. Ob es daran liegt, dass heute Sonntag ist oder ob die Strecke grundsätzlich wenig befahren wird kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall begegnet uns bis zu unserer Ankunft in Erongo Rocks nicht ein einziges Auto.
Das ist so ganz nach unserem Geschmack.

In Erongo Rocks haben wir die Campsite Granit gebucht.
Es gibt auch noch eine kleinere Dik Dik, doch diese war schon ausgebucht.

Granit ist eine große Campsite, die im Prinzip für 6 Personen ausgelegt ist. Sie liegt wunderschön zwischen den Felsen.

Es gibt ein “Esszimmer“ mit großem Tisch und 6 Stühlen und einem Sonnensegel.

In der „Küche“ steht ein 2 Flammen-Gas-Kocher mit gefüllten Gasflaschen, sowie ein Spülbecken mit 2 Becken.

Dann gibt es natürlich noch das „Bad“ mit Open-Air Toilette und Eimerdusche.

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Und abends kann man dann den Tag in der Boma bei einem Lagerfeuer beenden.

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Es ist wahrer Luxus hier. Gut dass wir 2 Tage hier verbringen werden.

Da es sehr warm ist, das Thermometer nähert sich der 38° C Grenze relaxen wir erst mal ein wenig im Schatten, bevor wir dann gegen 17.00 Uhr zu einer kleinen Wanderung aufbrechen.


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Das Erongo-Gebirge ist einfach wunderschön.

Anschließend bereiten wir unser Abendessen vor. Heute gibt es Impala-Paprika-Zwiebel-Spieße mit Tomaten-Gurken-Salat.
Schön, wenn man noch bei dem Gemüse so aus dem vollem schöpfen kann.

Gefahrene KM: 202
Teil 502. Jan. 2024
Tag 3
09.10.23 Erongo Rocks Teil 2)


Mit dem ersten Vogelgezwitscher sind wir schon wach und klettern aus unserem Dachzelt.

Ach ja, à propos Dachzelt:
Ich wollte dies ja hier noch zeigen – unser kleines Haus.

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Als ich dies bei Savanna auf der Facebook Seite sah, wollte ich es unbedingt haben.
Denn wenn schon keinen Buschcamper, dann wenigstens ein Dachzelt, welches sich leicht und schnell verschließen lässt.
Doch in der täglichen Routine, hat uns unser „kleines Häuschen“ nicht wirklich überzeugt.
Geschlafen wird längs zum Fahrzeug. Das bedeutet, dass derjenige der „hinten“ schläft (in unserem Fall Jürgen) keine frische Luft bekommt, wogegen diejenige (also ich) vorne „erfriere“.
Die Zelte sind ja noch fast neu und doch haken schon die Reißverschlüsse.
Also beim nächsten Mal entscheiden wir uns für eine andere Variante.

Nun aber weiter im Erongo:

Nach einer erfrischenden Freiluft-Dusche widmen wir uns dem Frühstück mit Toast, Eier, Speck und Tomaten.

Dann machen wir uns so langsam für unsere nächste Wanderung startklar. Allerdings ist es nun auch schon 9.30 Uhr und so langsam wird es wieder ganz schön warm.

Anhand der uns bei Ankunft ausgehändigten Wanderkarte legen wir unser Ziel fest.

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Den ersten Stopp legen wir am Yoga Rock ein.

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Die Wege sind sehr gut ausgeschildert, gepflegt und sicher.
Auch gibt es am Ziel ein Schild, damit man weiß, dass man angekommen ist.

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Bis hierher war es ganz einfach.

Non wollen wir noch zum Viewpunkt Okambahe.
Dieser Weg ist ab der roten Route schon etwas anspruchsvoller. Außerdem macht mir auch die Hitze zu schaffen, sodass ich doch des Öfteren eine kleine Pause machen muss.
Hier gibt es eine kleine Passage über eine Leiter

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und eine Passage, die mit einem Seil gesichert ist.

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Alles ist in bestem Zustand.

Der Blick vom Viewpunkt ist einfach herrlich.

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Da es immer heißer wird, machen wir uns auf den Rückweg.
Im Schatten der Campsite lässt es sich aushalten. Das Thermometer kratzt so ganz leicht an den 40°C Marke.

Ich fotografiere ein paar Vögel

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Und Felsagamen

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Da es auch um 17.30 Uhr noch sehr heiß ist, beschließen wir auf die geplante weitere Wanderung zu verzichten.

Wir bereiten das Essen vor, Impala-Gulasch mit Reis.

Nachdem wir dann die Küche in Ordnung haben, machen wir uns in der Boma noch ein Lagerfeuer und genießen den afrikanischen Abend.

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Fazit: Erongo Rocks ist für uns auf jeden Fall eine Empfehlung.
Teil 604. Jan. 2024
Tag 4
Kurzes Zwischenkapitel der Vollständigkeithalber

10.10.23 - Erongo Rocks - Hais Ra Tubes

Dies ist im Prinzip nur eine Zwischenstation auf unserm Weg in den Hoanib.

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Impressionen vom Straßenrand.

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Die Campsite liegt strategisch gut, weshalb wir sie ausgesucht haben.

Die Unterkunft besteht aus Safarizelten und einer großen Campsite.

Der Empfang ist sehr nett und das gesamte Areal darf genutzt werden. Alles ist sehr gepflegt.
Da bei unserer Ankunft keine Buchung für die Safari-Zelte vorlag, dürfen wir uns vor eines unserer Wahl stellen. Dadurch haben wir auch unser privates Dusch- und Toilettenhäuschen.

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Die eigentliche „Farm“ hat einen Pool und Sitzgelegenheiten, welche auch genutzt werden können.
Wir haben den Pool nicht genutzt.

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Wer genau hinschaut erkennt an den Felsen „Die Mona Lisa des Damaralandes“, wie uns die Verwalterin erklärt hat. Und tatsächlich, wenn man sie einmal gefunden hat, sieht man sie immer wieder.

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Letztendlich kommen hier doch noch einige Camper an.
Die Campsite ist mit 5 Autos belegt und ein französisches Pärchen nutzt auch einen Stellplatz vor einem Safarizelt.

Viewpoint - allerdings ist der Weg dort hin sehr schlecht.

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Abends brennen vor den Zelten kleine Lichter. Sehr stimmungsvoll.

Fazit: Für 1 Übernachtung auf jeden Fall empfehlenswert.

Gefahren KM: 263
Teil 705. Jan. 2024
Tag 5
11.10.23 - Endlich geht’s in den Hoanib


Als wir heute Morgen aufwachen ist es stark bewölkt und relativ frisch.
Dies kann uns unsere Laune allerdings in keinster Weise verderben – denn unser nächstes Ziel sind die Trockenflüsse rund um den Hoanib.

Dies ist eine Region die wir sehr lieben und der Grund für den kleinen Abstecher in den Norden, obwohl es ja eigentlich eine Südtour sein sollte.

Also packen wir schnell unser 7 Sachen zusammen und machen uns gemütlich auf den Weg.

Anfangs zieht sich die Strecke etwas und dadurch, dass sich auch kein Sonnenstrahl verirrt, wirkt sie schon fast ein wenig öde. Sogar einzelne Regentropfen finden sich auf unserer Windschutzscheibe ein.

Doch etwa ab Palmwag lockert es auf.

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Hier tanken wir nochmal voll und plauschen sehr nett mit dem Tankwart, der obwohl er nie eine Schule besucht hat (seine eigene Aussage) überraschender Weise sehr gut und fließend deutsch spricht.
Bei den dort ansässigen Himbafrauen, kaufe ich wie immer den gefühlten 120 Armreif.

In Seisfontein kaufen wir in einem sehr übersichtlichen Supermarkt nochmals Wasser und Kartoffeln (mehr gab es nicht), spenden zum ich weiß nicht wievielten Male für eine Schule und fahren durch bis zur Campsite Elephant Song.
Die Fee bezahlen wir mal für 3 Tage. Sollten wir länger bleiben, können wir ja am Ausfahrtsgate noch nachzahlen.

Wie immer verbringen wir die 1. Nacht auf der Elephant Song Campsite. Sicherlich gibt es in den Flusstälern wunderschöne Stellen zum Wildcampen, doch dies ist unser Beitrag, damit dieses Gebiet noch lange erhalten bleibt und nicht für Camper gesperrt wird.

Als wir ankommen ist eine Campsite bereits besetzt. Aus den übrigen können wir wählen und wir entscheiden uns für Nr. 3 mit schönem Ausblick.

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Der Camp-Adjutant macht uns darauf aufmerksam, dass wir abends immer alles ableuchten sollen, da die Campsite nicht eingezäunt ist und sich Löwen und Elefanten usw. hier herumtreiben könnten.
Artig sage ich ja und denke mir: „Wir waren schon so oft hier und hierher hat sich noch nie ein Löwe oder eine Eli oder etwas Ähnliches hin verirrt.“

So gegen 16.30 Uhr machen wir uns zu unserem ersten Gamedrive auf.
Aber wo sind die Tiere?
Nichts !!!

Bis auf eine kleine Gruppe Springböcke – nichts !


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Keine Vögel, keine Oryx - die sich im Schatten der Bäume ausruhen.

Ok - einen haben wir doch entdeckt.

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So langsam zweifele ich an meinem Plan. 🤩

Die Zeit schreitet voran und wir sind schon fast bei Amspoort, als Jürgen plötzlich auf die Bremse tritt.
Er glaubt etwas in den Augenwinkeln gesehen zu haben und setzt zurück.

Wir trauen unseren Augen kaum.
Vor dem Gebüsch liegt ganz entspannt ein Löwin - eine Wüstenlöwin !!!

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Wow - wie toll ist das denn?

Ich bin so aufgeregt, als hätte ich noch nie einen Löwen fotografiert.
Jedoch ist ein Wüstenlöwe für uns etwas ganz Besonderes.

Sie kommt auf uns zu,

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quert die Pad und verschwindet auf der anderen Seite.

Und weil 1 Löwe nicht genug ist, kommt der Bruder gleich hinterher.

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Die beiden tragen ein Halsband und gehören zu dem Forschungsprojekt von Philip Stander.
Insgesamt sind sie zu dritt, wovon wir aber nur 2 gesehen haben.

Wir sind total geflasht - damit haben wir in unseren kühnsten Träumen nicht gerechnet.


Und da das Glück heute auf unserer Seite zu sein scheint - kommt nun die Bestellung bei meiner Sichtungsfee.
(Denn eigentlich wollte ich ja nur Wüstenelefanten sehen - der Bestechungswilli wirkt).

Wüstenelefanten

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Wieviel Glück wir heute haben !!!

2 Muttertiere mit ganz kleinen Jumbos, die noch nicht wirklich wissen, was sie mit ihren großen Ohren und dem Rüssel machen sollen.

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Wir stellen uns abseits, um ihnen Platz zu lassen.
Und wie wir es von Wüstenelefanten gewohnt sind, trotten sie ganz entspannt und ohne uns eines Blickes zu würdigen an uns vorbei.

Jedoch haben wir den Plan ohne die 2 Halbwüchsigen gemacht, die nun aus den Büschen kommen.

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Zielgenau quert der erste die Pad und kommt schnurstracks auf uns zu.
Was tun? 🤩

Stehen bleiben und abwarten.

Drohgebärde vor dem Auto, ich schließe schon mal das Fenster,
Ganz dicht geht er an meiner Seite des Autos vorbei, in Höhe meines Fensters dreht er sich um und schüttelt mit dem Kopf.
Zwischen Auto und Eli sind keine 5 cm. Ich traue mich nicht mehr mich zu bewegen.
Nur aus den Augenwinkeln betrachte ich die graue Wand, die da neben mir steht.
Da der Seitenspiegel eingeklappt ist, kann ich auch nicht sehen ob er weiter geht.
Glücklicherweise macht er dies. Er wollte uns ja nur zeigen, wer hier der Herr im Ring bzw. im Hoanib ist.

Ich atme auf

Doch da ist ja noch der Bruder … und das gleiche Spiel erwartet uns ein zweites Mal.

Puh … das war selbst für uns doch sehr aufregend.

Aber egal - wir beide sind im tiefsten Afrika-Safari-Himmel.
Was für ein Tag !!!

Mit dem letzten Tageslicht erreichen wir dann wieder unsere Campsite und strahlen um die Wette.

Wir gehen noch schnell unter die Dusche und bereiten das Abendessen vor.

Heute gibt es Nudelsalat und Käsegriller.
Und in der Glut des Feuers backe ich unser erstes Brot auf dieser Reise.

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Dies ist immer ein Zeichen, dass wir angekommen sind.

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A propos hier gibt es keine Tiere auf der Campsite.
Angelockt von dem Duft des frischen Brotes kommt auch noch ein kleiner Wüstenfuchs vorbei.
(ohne Foto, da schon zu dunkel).


Gefahren KM bis Elefant Song: 254
Teil 812. Jan. 2024
Tag 6
12.10.23 – Durch die Trockenflüsse


Hoanib – Ganamub – Giribes Plains – Obias – Mudorib

Nach einem ausgedehnten Frühstück verlassen wir die Campsite ganz gemütlich gegen 10.00 Uhr.

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Wir haben Zeit, da wir heute nur etwas durch die Trockenflüsse fahren wollen.
Einfach weil es uns gefällt.

Wir fahren erst Richtung Westen den Hoanib ein Stück runter.
Es ist schon sehr warm und es lassen sich erwartungsgemäß kaum bis keine Tiere sehen.

Wir fahren den Ganamub hoch.

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Queren über die D3707 zu den Giribes Plains und machen einen Zwischenstopp am Signal Hill.
Hier bewundern wir mal wieder die Weite und die Feenkreise.

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Forschungsprojekt der Uni Hamburg.

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Dann fahren wir den Obias, der neben dem Hoanib zu unseren Favoriten zählt wieder runter bis zum Hoanib.

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Wir haben noch 2 Elefantensichtungen

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Ein paar Vögel zeigen sich

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Oryx im Schatten

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Und Giraffen.

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So langsam wird es Zeit sich um unsere Nachtlager zu kümmern.

Da ich ja nun weiß, dass sich Löwen in den Tälern befinden, gefällt mit der Gedanke in irgendeinem schönen Seitental mit wenig Sicht zu stehen, plötzlich nicht mehr, obwohl ich gerade das sonst so liebe.

So beschließen wir, bis zum Mudoribi zu fahren und uns dort ein schönes Plätzchen zu suchen.

Wildcamp mit Rundumsicht.

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Wir kochen uns einen leckeren Gulasch-Eintopf mit Gemüse und Kartoffeln und genießen den Sonnenuntergang.

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Gefahrene Km: 138
Teil 914. Jan. 2024
Tag 7
Crowther’s Trail


Es sind schon viele Jahre her, dass wir den Crowther’s Trail zum ersten Mal gefahren sind.
Damals sagten wir: NIEMEHR WIEDER!!!

Seit dieser Zeit sind wir ihn schon wieder 2x gefahren und er gefällt uns immer wieder.

Es ist dieses NICHTS ...
Diese unendliche Weite …
Das Gefühl alleine auf dieser Welt zu sein.
Es gibt nur 2 Optionen – entweder du magst es, oder du magst es nicht – dazwischen gibt es nichts.

Dieses Jahr sind wir ihn zum ersten Mal von Nord nach Süd gefahren und wir sind nicht minder begeistert.

Nach einem gemütlichen Frühstück machen wir uns langsam auf den Weg .
Wir haben herrlich in dieser Abgeschiedenheit und Ruhe geschlafen.

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Unseren ersten kleinen Zwischenstopp legen wir an der Blackridge Campsite interessehalber ein.
Die Campsite liegt sehr schön und hat einen wundervollen Weitblick.

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Wir fahren weiter und entdecken einen wunderschönen Platz.
(Auf dem Crowther’s Trail gibt es markierte Plätze, an denen man campen darf, dieser gehört nicht dazu, hätte sich aber wunderbar geeignet. Auch wir mussten schon mal irgendwo „wild“ stehen, da wir uns mit der Zeit verrechnet hatten. Dort hinterlassen wir aber nur Fußspuren. Wir machen dann noch nicht einmal eine neue Feuerstelle.)

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Doch was wir hier sehen, macht mich fassungslos.

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Kopfschüttelnd setzen wir unseren Weg fort.

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Die Landschaft wechselt ständig ihr Bild.
Mal ist es steinig hart, mal leicht hüglig und sanft.

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Bis auf 2 -3 eher langweilige Passagen gefällt es uns hier sehr gut.

Unser Ziel ist ist Heins CS in der Day Visitor Concession.
Den Platz kennen wir.
Allerdings ist es bei unserer Ankunft erst 14.00 Uhr.
Wir schlagen unser Dachzelt auf und relaxen ein wenig.

Den ganzen Nachmittag hier zu verbringen gefällt uns nicht wirklich.
So überdenken wir die Tourplanung und beschließen bis Springbockwater zu fahren. Dies sind ja nur 2 Std.
Die gewonnene Zeit können wir dann in Swakopmund verbringen, wo wir ja noch Freunde treffen wollen.

Also packen wir das Dachzelt wieder ein und machen uns auf den Weg.

Im Prinzip wollen wir nicht auf die CS von Springbockwater, sondern irgendwo kurz davor in einem Seitental campen. Hierzu hatte ich mal einen sehr schönen Hinweis in einem Reisebericht von Bele gelesen.
Aber wie es immer so ist … wir finden keinen Platz der uns gefällt – und erreichen kurz vor Sonnenuntergang die Community CS von Springbockwater.
Absolut keine Empfehlung. Jedoch mangels Alternativen bleiben wir dort stehen.
Auch gibt momentan kein Wasser.
Schade … schon wieder keine Dusche.
Wir zahlen 100 Nam$ und erholen uns von dem ungeplant langen Fahrtag.

Gefahren Km: 230
Teil 1017. Jan. 2024
Tag 8
14.10.2023 - Skeleton Coast


Nach einer ruhigen Nacht, die am Morgen sehr früh durch das permanente und nicht schöne Krähen der Vögel gestört wird, frühstücken wir noch schnell und machen uns auf den Weg zum Skeleton National Parc.

Wir tragen uns in das Büchlein ein und schon sind wir auf einem Stück Neuland für uns.

Uns gefällt mal wieder die Vielfältigkeit des NICHTS und es macht sich mal wieder ein Dauergrinsen auf unseren Gesichtern breit.

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Den ersten Stopp legen wir bei der Toscanini Old Diamond Mine ein.

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Einen zweiten Stopp dann an der Old Oil Rig.

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Hier fungiert ein Schakal auf Aufpasser.

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Und noch ein paar Impressionen der verlassenen Station.

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Dann verlassen wir den Parc und tragen uns wieder aus dem Büchlein aus.

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Die folgenden Km bis Swakopmund sind nun eintönig und langweilig zu fahren.

Gestern Abend funktionierte keine unserer Gaskartuschen richtig und wir sind davon ausgegangen, dass diese leer sind. Was eigentlich nicht sein konnte. (Und auch nicht so war, wie sich im Nachhinein herausgestellt hat.)

Nun ist es mal wieder Samstag Nachmittag 16.00 Uhr und es ist schwer eine Tauschstation für unsere Flasche zu finden.
Eine nette Mitarbeiterin einer Tankstelle in Swakopmund, sagte sie wüsste, wo wir unsere Flasche tauschen können.
Sie gibt mir ihre Schlüssel, nimmt die Gasflasche und sagt sie komme wieder.
Ob es denn weit ist, wollte ich wissen.
Nein – sie nimmt ein Taxi, dies kostet 10 Nam$, das können wir ihr ja später wieder geben.
Ich bin immer wieder über das Vertrauen dieser Menschen verblüfft.
Trotzdem gefällt uns dieser Vorschlag nicht wirklich.

Nach einigem Überlegen fährt Jürgen in Begleiter der jungen Damen kreuz und quer durch die Townships um die Gasflasche zu tauschen, während ich an der Tankstelle auf die beiden warte.

Jürgen fand es sehr interessant und war total begeistert über die die Extra-Tour.

Natürlich kommen die beiden erfolgreich zurück.
Und natürlich gibt es ein dickes Dankeschön für die Hilfsbereitschaft.

Nun haben wir wieder eine definitiv gefüllte Gasflasche, die wie wir später feststellen allerdings noch immer nicht funktioniert.

Wir sind nun aber guten Mutes, fahren zur „Alten Brücke“, fragen ob wir auch einen Tag früher anreisen können. Dort erinnert man sich an uns, da wir ja schon des Öfteren hier übernachtet haben.
Alles kein Problem.

Jedoch scheint heute unser Problem-Tag zu sein.


Als wir abends das Fleisch aus dem Freezer nehmen wollen, stellen wir fest, dass dieser nicht mehr richtig kühlt.

Na wunderbar denken wir, Samstag 18.00 Uhr !!!
Nachdem wir alles ausprobieren, was uns einfällt rufen wir bei Savanna an.

Sie kümmern sich darum und werden sich bald wieder melden, so die Antwort von Savanna.
Und schon bald danach kommt die Antwort, dass wir morgen früh um 8.30 Uhr einen Termin in einer Werkstatt in Swakopmund haben. Gino, so der Name des Inhabers, wartet auf uns.

Das ist ja schon mal ein super Service.

Ich gehe zur Rezeption der Alten Brücke und frage, ob sie Kapazität in ihrem Freezer für unser Fleisch haben. Und auch das ist kein Problem.

Somit sind die „Probleme“ dieses Tages gelöst.

Was bleibt ist das kalte Wetter, der starke Wind und der Nieselregen.

Gefahren Km: 366
Teil 1121. Jan. 2024
Tag 9
15.10.2023 - Swakopmund


Nach dem Frühstück machen wir uns gleich zur Werkstatt von Gino auf.

Das Ergebnis: nach etwas Suchen wurde der Verursacher gefunden.
Eine Sicherung war durchgebrannt. Für den Fall der Fälle gibt er uns gleich noch ein paar Sicherungen mit.

Das zweite positive Ergebnis: Nicht die Gasflasche war leer, sondern der Aufsatz war mit Sand und Staub zugesetzt.
Über eine halbe Stunde haben alle versucht, diese Düse wieder frei zu bekommen. Mit Erfolg.

Somit als Fazit:
So etwa kann passieren. Der Service von Savanne war vorbildlich und die Werkstatt hat gute Arbeit geleistet. Und die Abrechnung erfolgte ohne Vorkasse – es wird direkt mit Savanna abgerechnet.


Somit hat der Tag ja gut angefangen.

Auch das Wetter scheint sich zu erholen. Wir haben blauen Himmel und beschließen nach Walvisbay zu fahren. Wir beobachten die Flamingos (und dies sind auch die einzigen Bilder aus Swakopmund und Umgebung) und fahren zurück zur „Alten Brücke“.

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Spät nachmittags machen wir uns zu Fuß auf den Weg zu unseren Freuden den „Mopanes“ aus dem Forum, die sich hier in Swakopmund ein 2. Zuhause gekauft haben.
Wir genießen den Sundowner auf ihrem Balkon, tauschen viele Neuigkeiten aus und gehen dann gemeinsam zum „Old Sailer“ zum Abendessen.

Ein richtig schöner Abend mit guten alten Freunden.

Danach gehen wir natürlich wieder zu Fuß zur „Alten Brücke“ zurück.
Das war vielleicht nicht die beste Idee. Erstens zieht sich der Weg und zweitens ist es empfindlich kalt geworden.

Morgen wollen wir uns dann nochmals tagsüber mit Mopanes und abends mit einer lieben Freundin aus Swakopmund treffen.

Soweit dieser Tag
Teil 1227. Jan. 2024
Tag 10
16.10.2023 Planänderung - auf nach Mirabib


Als wir wach werden ist alles grau in grau und Nieselregen bedeckt unseren Tisch und die Stühle.
Unsere Stimmung sinkt zum Nullpunkt.
Sollen wir hier wirklich noch einen Tag ausharren?

Wir rufen unsere Freundin an und fragen ob wir das geplante Abendessen aufgrund des Wetters auf einen Kaffee am Mittag verschieben können. Glücklicherweise ist sie flexibel und versteht unsere Situation. Das 2. Treffen mit den Mopanes müssen wir allerdings absagen ... Freunde hin und Freunde her … ein solches Wetter ist nichts für uns. Und natürlich haben sie vollstes Verständnisdafür.

So packen wir unsere 7 Sachen zusammen, fahren noch schnell zum MET, um uns das Permit für den Namibklauft mit Übernachtung zu besorgen und treffen uns dann mit unserer Freundin im „Slowtown“.
Während wir dort mit kurzen Hosen und Fleecejacke sitzen, tragen die Einheimischen dicke Kleidung.

Wir plauschen 2 Stunden gemütlich und ziehen dann los Richtung Mirabib.

Mit jedem Kilometer wird es wärmer und sonniger. Für uns die goldrichtige Entscheidung.

Gegen 16.00 Uhr kommen wir in Mirabib an.
Wir umrunden die Felsen uns siehe da, unser „Stammplatz“ ist noch frei.

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Wir richten uns gemütlich ein und sind froh und glücklich über unsere Entscheidung.

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Den Felsen haben wir übrigens „Martin-Luther-Felsen“ getauft, da er uns an ihn erinnert.

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Wir machen noch ein Feuer, ich trinke einen Rotwein und wir schauen und hören noch lange in die unsagbare Stille.
Teil 1327. Jan. 2024
Tag 11
17.10.23 Von Mirabib nach Tsondap Valley


So schön, hier in dieser Einsamkeit zu erwachen.

Wir sind noch immer glücklich über diese ungeplante Nacht in Mirabib.

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Ganz gemütlich brechen wir nach dem Frühstück auf.

einfach mal ein Joke-Bild.

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Wir fahren über den Kuiseb Pass und wie immer müssen wir bei so viel NICHTS anhalten.

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Mit Sicherheit habe ich hier die ein oder andere Stelle schon fotografiert, doch ich muss es einfach festhalten.
Neu ist der Abstecher zum Gramadula Viewpunkt.

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Danach fahren wir ohne größere Unterbrechung nach Tsondap.
Von der Einfahrt bis zur Farm sind es etwa 18 km durch schöne Landschaft.

Tsondap liegt wirklich traumhaft schön und alles ist sehr gepflegt.

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Der Minus-Punkt ist leider der, dass Camper hier nicht wirklich willkommen sind, bzw. nur dann, wenn sie einen Rundflug buchen. (Camp&Fly)
Und genau deswegen haben wir Tsondap gewählt - wunderschöne Landschaft und die Möglichkeit die Namib von oben zu sehen.

Die Campsites sind von der Ausstattung ein wenig basic. (Das ist wieder Jammern auf höchstem Niveau, im Grunde hat es für uns gepasst!)
Kein Schatten, kein Strom ….

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Aber eine wunderschöne Toilette und Freiluft-Dusche mit Aussicht auf die Namib.

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Wir können auch den Pool benutzen, was wir in dieser Hitze dankend in Anspruch genommen haben,
ebenso die Lapa und die Schattenplätze an der Lodge.

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Nach uns kommen noch 2 Schweitzer Pärchen als Lodge-Gäste.

Wir genießen die Zeit und sitzen spätnachmittags nach einem erfrischenden Bad im Pool, bei einem Rock Shandy in der Lodge.

Hans, Inhaber und Pilot, kommt vorbei und wir besprechen den Flug.
Wir sind die einzigen Fluggäste. Gut und schlecht.
Gut – wir sind alleine und fliegen mit einer kleinen „Buschmaschine“.
Schlecht – wir tragen die Kosten für den Flug alleine, doch dies war schon alles im Vorfeld besprochen.
Und letztendlich war es für uns genau das Richtige.

Wegen des starken Südwest-Windes, der hier jeden Abend bläst … und wirklich kann man fast die Uhr danach stellen, schlägt Hans vor, morgens zu fliegen.
Für uns ist es egal. Ich will nur ohne Übelkeit und sicher wieder runter kommen.

Treffpunkt ist am nächsten Tag um 6.15 Uhr.
Nachdem dem dies nun alles geklärt ist gehen wir zurück zur Campsite.

Während Jürgen sich um unser Abendessen kümmert, es gibt Bratkartoffeln, Tomatensalat und Oryx-Geschneltes, bereite ich den Teig für unser Brot vor.

Nachdem das Feuer etwas abgebrannt ist, stellen wir das Brot darauf und lassen es – wie so oft – über Nacht auf der abgebrannten Kohle zur Nachwärme stehen.
Dann genießen wir noch den Sonnuntergang bevor wir in unser Zelt verschwinden.

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Mitten in der Nacht werden wir allerdings durch lautes Geschepper wach.
Jürgen steht auf und schaut nach … unser Brot ist weg. 🤩

Ich höre noch das „Lachen“ oder auch das „Danke“ der Schakale oder Warzenschweine oder Oryx.
So etwas ist uns noch nie passiert.
Unsere Lektion: Das machen wir beim nächsten Mal anders ... man lernt eben nie aus. 😗

Gefahrene Km: 200
Teil 1430. Jan. 2024
Tag 12
18.10.2023 - Flugtag


Pünktlich um 6.15 Uhr sind wir am Treffpunkt.
Wie üblich, gibt es noch Kaffee / Tee und Rusks.

Und dann fahren wir auch schon zur Landebahn und zum Hangar.

Da wir ja nur zu zweit fliegen, fliegen wir mit einer „Maule“. Für mich sieht sie aus wie ein kleiner Grashüpfer.

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Nachdem die Maschine in die richtige Startposition gedreht ist, der Boden nochmals gefegt ist, dürfen wie einsteigen.
Jürgen sitzt vorne – den Platz überlasse ich ihm gerne.

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Hinten finden theoretisch 2 Personen Platz, jedoch nur wenn sie dem Bodymaß-Index entsprechen.
Super, dass wir alleine fliegen.
Nachdem Hans sich davon überzeugt hat, dass ich auch richtig angeschnallt bin, geht es los.

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Ich muss eingestehen, dass ich beim Start kurz die Augen geschlossen habe. Ich habe durchaus keine Angst beim Fliegen, bin auch schon des Öfteren mit kleinen Maschinen geflogen, doch war Augen zu für mich die bessere Variante. Als das Ruckeln aufhört und ich die Augen wieder öffne, sind wir bereits in der Luft. Ab hier war alles super.

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Schon vor dem Start hat mir Hans eindringlich erklärt, die Kamera nicht an die Fensterscheiben zu halten. Ich verstehe, dass jeder weitere Kratzer nicht nur Ärger für ihn sondern auch für die späteren Mitreisenden bedeutet, doch ein einmaliger Hinweis hätte auch genügt.
Natürlich passe ich extrem auf und halte meinen Finger als Abstandhalter zwischen Kamera und Fensterscheibe.

Der Flug ist einfach nur genial, wenn auch sehr wortkarg.
Ich drücke es mal vorsichtig aus. Hans und Kristin sind nicht die Kommunikationsspezialisten.

Ich hätte mir schon erwartet ab und an zu hören, wo gerade wir sind.

Aber was solls.

Der Vorteil der kleinen Maule ist, dass sie nur ca 100 -150 Km pro Stunde fliegt und wir somit sehr langsam über die Landschaft fliegen.
Die Maschinen für 4-6 Personen fliegen in etwa doppelt so schnell, wodurch das Erlebnis etwas eingeschränkt sein kann.

Wir haben den Flug sehr genossen.

Zudem haben wir das Glück, dass sich Nebelschwaden von der Küste bis in die Namib drücken.
Selbst Hans hat dies noch nicht oft erlebt.

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Über den Kuiseb Canyon

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Einfach einmalig schön.

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Nach einer guten Stunden ist es leider vorbei.

Zurück am Landeplatz hilft Jürgen noch die Maschine in den Hangar zu rollen.
Dann fahren wir zurück zur Farm.

Weiterhin ist Hans sehr wortkark.
Kein „wie hat es euch gefallen?“ – immerhin noch ein ein kurzes "Danke" seinerseits – und schon ist er weg und wir stehen wir alleine da!
Jürgen und ich schütteln nur den Kopf und gehen zu unserer Campsite.

Wir beschließen noch eine kurze Rundfahrt über die Farm zu machen.

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Wir entdecken ein Buschhasen

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Squirrel

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Danach kehren wir wieder zur Campsite zurück.

Mittlerweile sind es 38°C.
Jürgen relaxt in der Hängematte, während ich zum Pool gehe, denn hier gibt es Liegen und ein Schattendach.
Nach einer Weile kommt auch Jürgen nach.
Wir genießen das doch erstaunlich kühle Wasser des Pools.

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Danach genießen wir zum letzten Mal die Aussicht und bereiten das Abendessen vor.

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Fazit: Aus unserer Sicht hat sich der Flug auf jeden Fall gelohnt. Ebenso ist die Lage einfach nur schön.
Da man als Camper ohne Flug nicht willkommen ist, muss sich jeder selbst die Frage beantworten, ob es einem dies wert ist. Für uns hat es gepasst.

Liebe Grüße
Dagmar
Teil 1505. Feb. 2024
Tag 13 - 19.10.2023
Von Tsondap nach Namibrand FamilyHideout


Wir verlassen Tsondap und biegen auf die M36 ab.
Natürlich gehört auf dieser Strecke der obligatorische Stopp in Solitaire dazu, um ein Stück Apfelkuchen zu essen.

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Was ist das mittlerweile für ein Rummelplatz geworden … 2009 waren wir hier zum ersten Mal.
Damals gab es nur ein paar Holzbänke und Sonnenschirmen. Nun denn … die Zeiten ändern sich.

Wir befinden uns auf der Haupt-Touri-Route und kommen uns vor wie auf einer Autobahn.
Gefühlte alle 5 Min. kommen uns mehrere Autos entgegen.

Zuviel ist zuviel … wir verlassen die M36 und biegen auf C27 Richtung Sossusvlei ab.
Da wir mittlerweile 12.00 Uhr haben, wird es langsam etwas ruhiger und wir können die schöne Landschaft durch das Namibrand Naturreserve genießen.

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Gegen 14.00 Uhr erreichen wir das NFH.

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Wir haben die Campsite Venus gemietet, welche wunderschön in einem Dünental liegt.
Bis auf ein paar nervige Fliegen haben wir hier die Ruhe pur.

Gemütlich richten wir uns ein und genießen!!!

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Pünktlich gegen 17.00 Uhr beginnt wieder der Wind.

Wir bereiten das Essen vor … sowie unser Brot, das wir heute backen.
Diesesmal wird es aber gut gegen etwaige „Räuber“ gesichert.

Dann packen wir unseren Rucksack und gehen zum Sundowner auf die Düne.


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Herrliche Ruhe und Aussicht.

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Zurück auf der Campsite wird das Brot gebacken.

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Begleitet von dem Konzert der Barking Geckos beschließen wir den Abend mit einem Glas Wein.

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Wir schauen in die dunkle Nacht, bewundern die unzähligen Sterne und lauschen der atemberaubenden Stille.

Das ist Afrika, wie wir es lieben.
(wenn dieses Mal auch nicht so abenteurlich)
Teil 1607. Feb. 2024
Tag 14 - 20.10.2023
Namibrand Family Hideout


Heute klingelt der Wecker bereits um 6.15 Uhr.
Wir wollen schon bei Sonnenaufgang auf der Düne sein.

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Danach lassen wir Luft aus den Reifen und fahren die kleine Selbstfahrerroute im schönen Morgenlicht.
Die Landschaft ist wirklich der reinste Augenschmaus.

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Als wir zurückkommen wird erst einmal ausgiebig gefrühstückt.

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Direkt vor der Campsite ist ein künstliches Wasserloch angelegt, welches gesterns allerdings nicht von Tieren besucht wurde.
Doch heute ist es anders.

Wir sitzen noch beim gemütlichen Frühstück, als das erste Oryx vorbeikommt.

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Im Laufe des Tages kommen immer wieder Oryx alleine oder auch in kleinen Gruppen vorbei.
Und das alles quasi direkt vor der "Haustür" 😄
Muss natürlich nicht immer so sein, aber diesmal hat es gepasst.

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Auch für die ganz kleinen Bewohner bleibt noch etwas Zeit.

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Bei unserem letzten Aufenthalt hatten wir die Campsite Jupiter.

Unser Fazit von damals:
Venus: Diese Lage finden wir nicht so schön
Orion: Liegt schön in den Dünentälern
Jupiter:Da wir hier 2 Tage waren, kennen wir sie auch am Besten.
Die Lage gefällt uns sehr gut, die Campsite ist sehr großzügig angelegt und auch rollstuhlgerecht hergerichtet. Durch schiefe Ebenen sind alle Bereiche auch mit einem Rolli erreichbar, ebenso sind Toilette und Dusche darauf ausgerichtet. Alles in allem … sehr durchdacht.


Die damalige Beurteilung der Campsite Venus muss ich revidieren.
Die Lage hat uns sehr gut gefallen. Positiver Aspekt war natürlich auch die starke Frequentierung des Wasserlochs. Dies war das sogenannte Sahnehäubchen.

Und weil es so schön ist, haben wir auch noch eine Nachmittags-Guided-Tour gebucht.
Dieses Mal fahren wir gen Süden.

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Es ist auch mal schön, sich fahren zu lassen.

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Die Rundtour dauert ca. 2 Std. (17.00 – 19.00 Uhr)
Und das gesuchte Highlight des Guides war die Gruppe Zebras.

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Als wir zurückkommen ist die Sonne schon untergegangen und es wird etwas frisch in dem offenen Auto.
Dies liegt allerdings auch daran, dass wir uns so lange bei den Zebras aufgehalten haben.

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Wieder einmal hat es uns hier sehr gut gefallen.
Teil 1710. Feb. 2024
doppelt
Teil 1810. Feb. 2024
Tag 15 – 21.10.2023
Mount D’Urban


Heute verlassen wir den Namibrand und damit ein kleines Paradies.

Unser Ziel ist Mount D’Urban am Swartrand Gebirge.
All zu viele Informationen darüber hatte ich nicht gefunden. Doch das, was ich fand klang vielversprechend.
Und außerdem dem liegt Mount D’Urban auf unserm Weg. Die Neugierde war also geweckt.

Der kürzeste Weg wäre über die C27 gewesen.
Da wir jedoch die D707 – die Traumstraße Namibias – schon ewig nicht mehr gefahren sind, entscheiden wir uns für die 2 Stunden längere Fahrt.

Schön

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Aber letztendlich hat uns die „Traumstraße“ dieses Mal nicht „mehr?“ wirklich begeistert.
Ich kann auch nicht sagen, woran es lag.

Gegen 14.00 Uhr erreichen wir das Swartrand Gebirgen.

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Sehr netter „Empfang“ – hier steht eine Tafel, auf der Name und Campsite vermerkt sind.
Für uns ist dies sehr persönlich.

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Außer uns ist noch ein Pärchen vermerkt. Ein weiters Pärchen kommt noch im Laufe des Nachmitttags.
Somit sind 3 Campsites belegt.

Wir hatten im Vorfeld ein Brot bestellt.
Spät nachmittags kommt der Besitzer auf ein Schwätzchen vorbei und bringt uns das vorbestellte, ofenwarme Brot – sehr lecker.
Dabei erzählt er auch, dass sie auch einen kleinen Farmladen haben.
Gut zu wissen.

Mount D’Urban hat insgesamt 10 Campsites, welche hintereinander an einem Hang aufgereiht sind.

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Alles ist sehr gepflegt und sauber.

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Die Campsite hat ein offenes Badezimmer, Dusche mit Outdoorblick, Waschbecken und Toilette.

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Was gibt es Schöneres, als beim Duschen den Sonnenuntergang zu genießen.
Und du weißt nicht - soll ich duschen, oder soll ich ein Bild machen.

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Von der Campsite hat man einen herrlichen Blick auf die umliegenden Berge.

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Es gibt auch einen schönen, gepflegte Pool -- den wir nicht benutzt haben.

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Obwohl nahe an der C14 gelegen, hört man die wenigen Autos nicht.

Die einzelnen Campsites sind so ausgerichtet, dass man windgeschützt sitzt. Dies ist wichtig, da auch heute Abend wieder pünktlich der Wind zu wehen beginnt.

Für uns war es nur eine Zwischenstation, jedoch könnte man hier durchweg auch 2 Tage bleiben.

Natürlich besuchen wir auch den kleinen Farmladen und werden bei selbstgemachter Marmelade fündig.

Beide Gastgeber sind äußerst nett und kommunikativ.


Fazit: Nach unserer Meinung ist Mount D‘Urban uneingeschränkt empfehlenswert!
Teil 1911. Feb. 2024
Tag 16 – 22.10.2024
Mesosaurus


Wir fahren über die D554 durch das Swartland-Gebirge Richtung Mesosaurus.
Die Strecke ist gut zu fahren und landschaftlich reizvoll.

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Wir haben das Mesosaurus Bushcamp gebucht --- Bezahlung vor Ort!
Als wir dort ankommen, ist das Office nicht besetzt.

Macht nichts … da wir ja schon einmal hier waren, fahren wir gleich zum Bushcamp.
Wir sind alleine und können uns den Stellplatz auswählen.

Unsere Entscheidung fällt zu Gunsten des Stellplatzes mit dem großen Webervogelnest.

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Im Laufe des Nachmittags kommt noch ein Pärchen und „belegt“ den anderen Baum.

Noch ist es viel zu heiß für irgendwelche Aktivitäten und so setzen wir uns in den Schatten und relaxen.

Spätnachmittags machen wir uns dann auf zu einer Wanderung zu den Quiver-Trees.
Diese Bäume, eigentlich sind es glaube ich Sukkulenten, faszinieren uns immer wieder.

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Währenddessen kommt Gihl zur Campsite. Da wir nicht da sind, richtet er unseren Camp-Nachbarn aus, dass wir die Gebühr morgen früh im Office begleichen können.

Zum Sonnenuntergang machen wir noch eine kleine Tour.

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Abends machen wir ein großes Lagerfeuer – da unsere nächste Station der KTP ist und man kein Holz mitnehmen darf. (Dieses Mal hatte allerdings niemand danach gefragt)

Heute Abend gibt es ein typisch saarländisches Essen.

Wir hatten im Supermarkt in Keetmanshop „Maggi“ entdeckt. Und nachdem ich 3mal drumherumgeschlichen bin, hat es letztendlich den Platz im Einkaufswagen gefunden.

Und somit gibt es heute Abend: Grombeer-Nudele-Durcheinander mit Maggi.
(versteht nur ein Saarländer).
Teil 2013. Feb. 2024
Tag 17
Auf dem Weg in den KTP


Nach einem ausgiebigen Plausch mit unseren Camp-Nachbarn verlassen wir die Campsite.

Das Office ist allerdings wieder nicht besetzt, allerdings ist die Tür offen.
Wir legen das Geld für die Campsite zusammen mit einem kurzen Anschreiben ins Office und fahren los Richtung KTP.
Ich bin immer wieder sehr beeindruckt über das Vertrauen, das uns entgegengebracht wird.

Die C17 ist sehr langweilig zu fahren.
Erst ab der Abzweigung auf die D511 wird es richtig schön. Die Straße verläuft quer zu den Dünen.
Landschaftlich sehr schön.

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Bereits gegen 12.00 Uhr erreichen wir Mata Mata.

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Dies ist auch unsere Station für die erste Nacht im KTP.
Der Grenzübertritt ist problemlos.

Wir suchen uns einen halbwegs schattigen Platz. Es sind 38°C.
Rund um uns herum haben die Südafrikaner ihre Wagenburgen und Zelt-Städte aufgebaut.
Was die alles dabei haben … unglaublich.

Es kommt mir vor, als wäre Mata Mata das Rentner-Camping-Paradies der Südafrikaner.
Alle kennen sich untereinander und es wird sich auch lautstark über mehrere Campsites hinaus unterhalten.
Da die Herrschaften alle unser Alter erreicht haben, hegen wir die Hoffnung, dass es heute Abend ruhiger wird.

Gegen Abend brechen wir noch zu einem ersten Gamedrive auf.
Allerdings ist die Ausbeute sehr gering.

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Am Craig Lockhart Wasserloch entdecken wir auf einer Düne Löwen.
Diese machen jedoch überhaupt keine Anstalten sich zu bewegen.

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Die Zeit drängt, um zurück ins Camp zu fahren.

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Bei einem Gespräch mit unseren südafrikanischen Nachbarn, die wir auch wieder in Nossob treffen werden, erfahren wir, dass die Sichtungen momentan in diesem Teil des KTP sehr gering sind.
Aber wir sind ja noch ein paar Tage hier.

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