take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201211. Feb. 2024 · #61
Tag 16 – 22.10.2024 Mesosaurus
Wir fahren über die D554 durch das Swartland-Gebirge Richtung Mesosaurus. Die Strecke ist gut zu fahren und landschaftlich reizvoll.
Wir haben das Mesosaurus Bushcamp gebucht --- Bezahlung vor Ort! Als wir dort ankommen, ist das Office nicht besetzt.
Macht nichts … da wir ja schon einmal hier waren, fahren wir gleich zum Bushcamp. Wir sind alleine und können uns den Stellplatz auswählen.
Unsere Entscheidung fällt zu Gunsten des Stellplatzes mit dem großen Webervogelnest.
Im Laufe des Nachmittags kommt noch ein Pärchen und „belegt“ den anderen Baum.
Noch ist es viel zu heiß für irgendwelche Aktivitäten und so setzen wir uns in den Schatten und relaxen.
Spätnachmittags machen wir uns dann auf zu einer Wanderung zu den Quiver-Trees. Diese Bäume, eigentlich sind es glaube ich Sukkulenten, faszinieren uns immer wieder.
Währenddessen kommt Gihl zur Campsite. Da wir nicht da sind, richtet er unseren Camp-Nachbarn aus, dass wir die Gebühr morgen früh im Office begleichen können.
Zum Sonnenuntergang machen wir noch eine kleine Tour.
Abends machen wir ein großes Lagerfeuer – da unsere nächste Station der KTP ist und man kein Holz mitnehmen darf. (Dieses Mal hatte allerdings niemand danach gefragt)
Heute Abend gibt es ein typisch saarländisches Essen.
Wir hatten im Supermarkt in Keetmanshop „Maggi“ entdeckt. Und nachdem ich 3mal drumherumgeschlichen bin, hat es letztendlich den Platz im Einkaufswagen gefunden.
Und somit gibt es heute Abend: Grombeer-Nudele-Durcheinander mit Maggi. (versteht nur ein Saarländer).
Hanne6'152 Beiträge · seit 200612. Feb. 2024 · #62
liebe Dagmar, ich geniesse eure Tour sehr - danke für den Reisebericht. Auch ein Kurpälzer versteht das Grombeer-Nudele-Durcheinander mit Maggi- Kartoffeln mit Nudeln und Maggi - bei uns Verheijerde = Verheiratete besteht aus Kartoffelschnitz und Riwwelin - das sind grobe Spätzle auf der Reibe gerieben mit Zwiebeln abgeschmelzt und Maggi - habe ich als Kind sehr geliebt. Ich freue mich auf die Weiterreise mit Euch - denn da werden sehr schöne Erinnerungen geweckt . Danke. Liebe Grüße Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201213. Feb. 2024 · #63
Hanne schrieb:
ich geniesse eure Tour sehr
das freut mich sehr.
Auch ein Kurpälzer versteht das Grombeer-Nudele-Durcheinander mit Maggi- Kartoffeln mit Nudeln und Maggi -
Da sag noch einmal jemand, dass sich Saarländer und Pfälzer nicht verstehen 😄
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201213. Feb. 2024 · #64
Tag 17 Auf dem Weg in den KTP
Nach einem ausgiebigen Plausch mit unseren Camp-Nachbarn verlassen wir die Campsite.
Das Office ist allerdings wieder nicht besetzt, allerdings ist die Tür offen. Wir legen das Geld für die Campsite zusammen mit einem kurzen Anschreiben ins Office und fahren los Richtung KTP. Ich bin immer wieder sehr beeindruckt über das Vertrauen, das uns entgegengebracht wird.
Die C17 ist sehr langweilig zu fahren. Erst ab der Abzweigung auf die D511 wird es richtig schön. Die Straße verläuft quer zu den Dünen. Landschaftlich sehr schön.
Bereits gegen 12.00 Uhr erreichen wir Mata Mata.
Dies ist auch unsere Station für die erste Nacht im KTP. Der Grenzübertritt ist problemlos.
Wir suchen uns einen halbwegs schattigen Platz. Es sind 38°C. Rund um uns herum haben die Südafrikaner ihre Wagenburgen und Zelt-Städte aufgebaut. Was die alles dabei haben … unglaublich.
Es kommt mir vor, als wäre Mata Mata das Rentner-Camping-Paradies der Südafrikaner. Alle kennen sich untereinander und es wird sich auch lautstark über mehrere Campsites hinaus unterhalten. Da die Herrschaften alle unser Alter erreicht haben, hegen wir die Hoffnung, dass es heute Abend ruhiger wird.
Gegen Abend brechen wir noch zu einem ersten Gamedrive auf. Allerdings ist die Ausbeute sehr gering.
Am Craig Lockhart Wasserloch entdecken wir auf einer Düne Löwen. Diese machen jedoch überhaupt keine Anstalten sich zu bewegen.
Die Zeit drängt, um zurück ins Camp zu fahren.
Bei einem Gespräch mit unseren südafrikanischen Nachbarn, die wir auch wieder in Nossob treffen werden, erfahren wir, dass die Sichtungen momentan in diesem Teil des KTP sehr gering sind. Aber wir sind ja noch ein paar Tage hier.
Tinochika1'651 Beiträge · seit 201414. Feb. 2024 · #65
Hallo ihr Zwei,
da wir uns ja letztes Jahr im Park knapp verpasst haben, treffen wir uns jetzt wenigstens hier bei unseren Reiseberichten. Wir sind gespannt, was ihr alles kurz vor uns im KTP gesehen und erlebt habt.
Liebe Grüße Ingrid und Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG
Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201218. Feb. 2024 · #66
Tinochika schrieb:
Mit euren Sichtungen können wir dieses Jahr nicht mithalten. 😗 Nach den ersten beiden ernüchternden Tagen, haben wir dann aber doch auch noch schöne Sichtungen gehabt. Dazu geht es dann bald weiter.
H.Badger1'822 Beiträge · seit 201619. Feb. 2024 · #68
Hallo Dagmar, bei euren schönen Fotos von Mesosaurus werden Erinnerungen wach. Welch ein toller Ort! Und da ihr nun im KTP seid, lese ich noch aufmerksamer mit. Den Park mag ich besonders und hoffentlich werden wir ihn auch irgendwann mal wieder besuchen können... Herzlich grüßt Sascha
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201220. Feb. 2024 · #70
Tag 19 25.10.2023 Twee Revieren – Nossob
Wir verlassen Tree Revieren in Richtung Nossob.
Am Wasserloch Kij Kij kommen uns eine Löwin mit Nachwuchs entgegen. Eiligen Schrittes marschieren die 4 Richtung Süden.
Wo bleibst du?
Ein entgegen kommendes Fahrzeug berichtet uns von einem Kill kurz hinter KiJ Kij und dass die Löwin mit ihrem Nachwuchs durch weitere von dort vertrieben wurden.
Zwischen Kaspersdraii und Cheleka entdecken wir dann den Kill. 3 Halbstarke teilen ihn sich und haben alle Mühe ihn gegen die Schakale zu verteidigen.
Immer wieder schön zu beobachten, wie die Schakale clever versuchen einen Happen zu erbeuten.
Wir beobachten das Geschehen eine ganze Weile. Wie es scheint sind alle satt und jeder sucht sich sein eigenes Plätzchen zum Verdauen.
Jetzt könnte es nochmals spannend werden. Eine Gnu Herde nähert sich.
Sofort sind die Löwen aufmerksam. Doch sind sie zu satt und müde.
Auf dem weiteren Weg bis Nossob gibt es keine weitere besonderen Sichtungen.
Ein Singhabicht sitzt schön auf einem Baum.
In Nossob haben wir eine Premium-Campsite gebucht. Das heißt, wir haben unser eigenes Dusch und- WC Häuschen, weiterhin einen Schattendach und eine Spülmöglichkeit. Hier fühlen wir uns richtig wohl.
Ursprünglich wollten wir hier nur eine Nacht bleiben. Jedoch sind Pläne bekanntlicherweise dafür da, geändert zu werden. Da uns die Campsite so gut gefällt verlängern wir (glücklicherweise ohne Problem auf 2 Nächte) und canceln dafür Two Rivers. Bei den Temperaturen ist das Schattendach einfach Gold wert.
Die Premium-Campsite liegt direkt am Zaun. Wir hören Löwengebrüll und schauen nach. Direkt am Zaun und nur ca. 3 m entfernt sehen wir einen Löwen. Wer ist hier im Käfig?
Bei dem Blick wird es mir schon etwas mulmig. Ob er weiß, dass es nur ein Zaun ist?!
Spätnachmittags fahren wir Richtung Norden. Am Wasserloch Cubitje Quap beobachten wir 2 Bateleur
Zurück im Camp grillen wir und lauschen den Barking Geckos.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201225. Feb. 2024 · #72
Tag 20 - 26.10.2023 Nossob und Umgebung
In der Nacht werden wir durch Löwengebrüll wach.
Nach dieser etwas unterbrochenen Nachtruhe rappelt der Wecker wieder erbarmungslos um 5.30 Uhr. Denn schließlich wollen wir direkt bei Gate-Öffnung los. In Nossob stellt sich einem dann immer die Frage: Nach Norden oder Süden?
Und spätestens beim Abholen des Laufzettels wollen die Ranger darauf eine Antwort haben. Wir entscheiden uns erst einmal für die Fahrt Richtung Süden.
Wir fahren den Loop Richtung Marie Se Gat. In der gerade aufgehenden Sonne entdecken wir einen Löwen, der, so hoffen wir Richtung Wasserloch läuft.
Eine Kuhantilope streift unseren Weg
Am Wasserloch Marie Se Gat ist zwar noch kein Löwe angekommen, jedoch bietet sich uns ein herrliches Schauspiel der Oryx und Gnus im Gegenlicht.
Wir fahren den Loop fertig und beschließen nun noch ein Stück nach Norden zu fahren.
Am Wasserloch Cubitje Quap
Oryx und Vögel
Dann fahren wir noch weiter Richtung Norden.
Am Wasserloch Benedikt haben sich viele Tiere versammelt. Hier stehen wir 1 Stunde und schauen dem Treiben zu.
Dann meldet sich der Frühstückshunger, denn mittlerweile ist es 9.30 Uhr und wir fahren zurück ins Camp.
Nach einer gemütlichen Relax-Pause in unserer schönen Campsite fahren wir natürlich gegen 16.30 Uhr noch zu einem kleinen Nachmittagsdrive. Dieses Mal wieder Richtung Süden.
Am Wasserloch Kaspersdraai liegt eine Löwin im Gebüsch des Weges.
Wir hätten sie fast nicht gesehen. Wir fahren auf der Hauptpad auf die andere Seite, um somit ein freies Blickfeld auf das Wasserloch zu haben. Sie hat das Wasserloch mit seinen Besuchern fest im Blick und lässt sich durch uns nicht stören.
Das Anschleichmanöver missglückt jedoch, da sie viel zu weit vom Wasserloch entfernt ist und die Tiere sie entdecken und in sichere Entfernung gehen.
Sie stillt ihren Durst und macht das was Löwen so machen … sucht sich einen Platz im Schatten und legt sich hin.
Im letzten Abendlicht fahren wir zurück nach Nossob.
Hier gehen wir noch in die Hide.
Zurück auf der Campsite plaudern wir noch ein wenig mit unseren Nachbarn.
Dann packen wir schon mal unsere Sachen ins Auto, da es morgen wieder weiter geht.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201202. März 2024 · #73
Tag 21 - 27.10.2023 Zurück nach Mata Mata
Heute fahren wir zurück nach Mata Mata. Da wir ja Two Rivers gecancelt hatten, neben wir den kürzeren Weg über die Dünen.
Auch auf die Gefahr, dass es euch langweilt …. es gibt wieder viele Löwen!
Doch zuerst löscht ein Schakal seinen Durst.
Zwischen Kaspersdraii und Cheleka
Hier liegt er in seiner ganzen Pracht.
Auf dem Weg nach Dikbaardskolk entdecken wir 2 Honey Badger. Hier leider nur ein schlechts „Beweisbild“.
Auch eine Schildkröte, die versucht die Fahrbahn zu verlassen, quert unseren Weg.
Am Dikbaardskolk Pic Nic Spot biegen rechts ab, um den Weg über die Dünen zu nehmen.
Ein kleine Herde Oryx ist auf dem Weg zum Wasserloch.
Doch dieses ist leider besetzt.
Im Prinzip sieht er echt zum Knuddeln aus.
Irgendwann steht er dann doch zu einem Kontrallgang rund um das Wasserloch auf, um sich dann gleich wieder hinzulegen.
Nach einer Weile fahren wir dann weiter.
Auf dem weiteren Weg bis Mata Mata gibt es keine nennenswerte Sichtungen mehr.
In Mata Mata stellen wir uns auf den gleichen Platz, wie schon am ersten Tag. Und wen wundert`s auch unsere Nachbarn von Tag 1 sind noch hier.
Abends brechen wir zu unserem letzten Game Drive für dieses Jahr auf.
Wir fahren zum Wasserloch Craig Lockhart. Und wieder ist nichts zu sehen. Schon wollen wir umkehren, als ich aus den Augenwinkeln sehe, dass sich etwas bewegt. Es ist die Mähne eines Löwen, der nur 2 m vor uns hinter der Absperrung liegt.
Mit diesen schönen Impressionen verabschieden wir uns für dieses Jahr von dem KTP.
Unser Fazit: Auch wenn wir sehr viele Löwensichtungen hatten, war die Sichtungsquote allgemein sehr mager. Dies wurde uns auch von anderen Besuchern so bestätigt. Trotz allem gehört der KTP zu unseren Lieblingsparks … alleine schon wegen der Landschaft.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201207. März 2024 · #74
Tag 22/23 – 28.10. – 29.10.2024 Wildmoor Natur Camp
Heute ist unser letzter Tag im KTP und es steht auch kein Game Drive mehr an. Wir hatten zwar nicht die Vielzahl an Tiersichtungen gehabt, die wir uns vorgestellt haben, doch haben die Löwen dies wieder einigermaßen wettgemacht.
Somit können wir den heutigen Tag gemütlich angehen, das heißt erst einmal ausschlafen. Dann gemütlich frühstücken und amüsiert unsere südafrikanischen Nachbarn beobachten, die schon seit gestern Nachmittag mit dem Campabbau beschäftigt sind. Wir hingegen laden schnell unsere Sachen ins Auto, klappen das Dachzelt zu und schon geht’s los.
Unseren 1. Zwischenstopp legen wir in Gochas ein, wo wir tanken und dann für die letzten 3 Tage einkaufen. Hier können wir dann auch wieder mit Nam$ zahlen. Ich hatte es doch wirklich verschwitzt, dass man im KTP nur mit Rand zahlen kann. Glücklicherweise gibt es die Erfindung der Kreditkarte.
Hier fasse ich nun mal unsere 2 Tage im Wildmoor Natur Camp zusammen. Das Camp ist für uns neu und somit sind wir sehr gespannt.
Es gibt 2 Campsites. Einmal das Eagles Nest und das Dünencamp. Wir haben jeweils 1 Nacht in beiden gebucht.
Gebucht war die 1. Nacht im Eagles Nest und dann die 2. Nacht im Dünencamp.
Doch Überraschung – die 1. Nacht im Eagles Nest es ist belegt.
Ich reagiere zuerst etwas säuerlich. Da gebucht, bestätigt und bezahlt. Doch wir können zuerst in das Dünencamp und dann morgen ins Eagles Nest. Ist im Prinzip ja auch egal in welcher Reihenfolge.
28.10.24 - Dünencamp
Die Campsite an sich ist sehr einfach. Doch gibt es alles, was man braucht. Feuerholz ist vorhanden, es gibt eine Grill- und Spülstation und einen Grillplatz. Etwa abseits steht dann das Dusch und WC-Häuschen. Alles sehr basic gehalten.
Von der Campsite schaut man in die weite, flache Ebene.
Hier weiß ich gerade nicht, nach welcher Seite ich mich drehen soll.
Auf der einen Seite geht die Sonne unter
und auf der gegenüber liegenden Seite der Mond auf.
Ein wirklich schönes Schauspiel.
Abends sitzen wir noch etwas am Feuer.
Als der Wind wieder stärker wird, wird es uns so ungeschützt auf der Düne zu frisch und wir verziehen uns ins Auto.
29.10.24 - Eagles Nest Auch heute Morgen ist es empfindlich kalt. Da wir keine Lust haben hier zu frühstücken packen wir unsere Sachen zusammen und machen uns auf den Weg zum Eagles Nest.
Die Ausschilderung ist gut.
Die Südafrikaner die hier die beiden letzten Nächte verbracht haben, kommen uns auf dem Weg entgegen. Und somit ist die Campsite frei für uns.
Die Campsite liegt sehr schön am Rande des Berges und ist über eine lange Treppe zu erreichen. Auf dem Plateau der Campsite befindet sich eine Küchenzeile und ein Schattendach. WC und Dusche sind über einen kleinen Weg zu erreichen.
Grundsätzlich ist die Campsite sehr schön und mit viel Liebe zum Detail angelegt.
Der Nachteil ist, dass wir all unsere Sachen wie Stühle, Essen, Getränke usw. erst mal hoch schleppen müssen. Das Auto und damit unser Schlafplatz steht unten am Beginn der Treppe.
Das Eagles Nest gefällt uns besser als die Campsite in den Dünen.
Doch trotzdem springt bei uns der Funke nicht zu 100% über.
Hallo Dagmar, das erste Mal, dass ich in einem Reisebericht etwas über Wildmoore lese. Da kommen mir schöne Erinnerungen auf. Ich gebe dir Recht, dass Equipment und alles Nötige erst einmal auf die Anhöhe mit Schatten, Grill und Küche gebracht werden muss. Mann kann dort oben aber auch prima übernachten. Trotzdem gehört Wildmoor für mich zu einer der Special- Campsite. Die Weitläufigkeit inkl. Dusche / WC über mehrere Ebenen, die Lage in den Felsen und ich habe dort das beste Fleich in Namibia bekommen. Eine Empfehlung auf dem Weg zum bzw. vom KTP ist es meiner Meinung nach schon.
wir können Euch ein wenig nachempfinden 😉 Waren im Januar im Eagles Nest und fanden die CS sehr schön angelegt (Küche, Freidusche, Sonnenüberdachung). Allerdings gab es für uns zwei Nachteile: zum einen die Einsehbarkeit der CS von der Schotterpiste (versuchen wir grundsätzlich zu vermeiden) sowie die Unebenheit des Stellplatz (haben lange rangiert bis wir mit dem Dachzelt eben standen). Für uns war es aber für die (späte) Durchfahrt vom Fish River nach Windhoek okay.
Grüße Schnuppe
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201209. März 2024 · #77
Heyde schrieb:
Eine Empfehlung auf dem Weg zum bzw. vom KTP ist es meiner Meinung nach schon.
Als Zwischenübernachtung finde ich das Eagles Nest vollkommen in Ordnung. Und ja, da gebe ich dir Recht, die Anordnung ist schon etwas Besonderes. Vielleicht ist das in meiner Beschreibung nicht wirklich zu verstehen gewesen. Nun ist es halt unser persönliches Empfinden, weshalb der Funke nicht zu 100% übersprungen ist. Bei Anderen mag das eben anders sein.
Sternschnuppe schrieb:
sowie die Unebenheit des Stellplatz (haben lange rangiert bis wir mit dem Dachzelt eben standen).
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201209. März 2024 · #78
Tag 24 – 30.10.23 21 Dunes
Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf diese Campsite aufmerksam wurde.
Der Grund dafür war, einfach mal wieder etwas Neues auszuprobieren. Die Neugierde war groß. Und so erfolgte der erste Kontakt über Facebook.
Andre, der Besitzer war schon in der ersten Korrespondenz sehr unkompliziert.
Der Kontakt lief auch in Namibia über Whatsapp. Wenn möglich, sollten wir uns melden, wann wir in der Nähe von Stampriet oder Aranos sind.
Das haben wir auch gemacht. Nur würden wir früher als geplant ankommen, dies war jedoch kein Problem. „Die „Reinigungs-Crew“ ist zwar noch dabei alles in Ordnung zu bringen, doch wir können jederzeit kommen.“ So die Antwort von Andre.
Die Anfahrt war durch die Beschreibung einfach und auch gut ausgeschildert.
21 Dunes verfügt über 2 Campsites. Eine liegt oben auf einer Düne mit Ausblick auf die Weite, die andere etwas tiefer in den Dünen. Wir können uns aussuchen, welche wir wollen.
Wir haben uns für die obere entschieden, da wir auch als erste da waren.
Die Campsite ist super gepflegt und sauber. Sie verfügt über ein Canvas-Häuschen mit Schattendach.
Schöne, saubere Toilette und Dusche in einem abgetrennten Raum.
Insbesondere das Schattendach haben wir sehr geschätzt, da wir in der sehr heißen Zeit unterwegs waren.
Die Aussicht ist einfach schön. Die Ruhe ... der Sternenhimmel ... es ist ein Gefühl als wäre man alleine auf der Welt.
Der Kontakt zu dem Vermieter und seiner Mutter, die vor Ort alles regelt, ist unkompliziert und sehr freundlich. Wir hatten im Vorfeld vereinbart, dass wir bei Ankunft in bar zahlen. Auch dies war kein Problem.
Wir haben unseren Aufenthalt sehr genossen.
Tja und dann kommt der weniger schöne Teil der Reise. Alles was in den 3,5 Wochen seinen Platz im Auto gefunden hatte, musste nun wieder in 2 Taschen verstaut werden.