Namibia 2022 - Camping-Premiere unterm Sternenzelt

Reisebericht 199 Antworten · 31,9k Aufrufe · gestartet 06. Nov. 2022 von Beatnick
Themenstarter1'712 Beiträge · seit 201608. Nov. 2022 · #41
Hallo ihr Lieben,

da ist ja mal Schwung in der Bude, sehr schön! 🙂
Champagner schrieb:nun ist mein Tag (oder soll ich sagen, mein gesamtes Camperleben ? 😐 ) gerettet
Oh! Das war ja relativ leicht. 😉 Freut mich!
Champagner schrieb:Bis heute hatte ich nämlich ein paar heimlich Zweifel, ob nicht vielleicht doch ICH und nicht etwa diese dämliche Tür das Problem war, mit der bzw. mit dem ich mich ja täglich alleine rumschlagen musste.
Ich kenne diese Zweifel - und bin umgekehrt auch ganz froh, dass ich mich offenbar nicht nur einfach "angestellt" habe...
Champagner schrieb:Mit der Batterie hatten wir übrigens keinerlei Probleme - ich schwöre!
Soso...
Champagner schrieb:Ich freu mich schon auf die Fortsetzung(en), gerne mit weiteren abfälligen Bemerkungen über die besagte Tür!
Kriegst du! 😎
Kornado schrieb:Nach drei Tagen Abstinenz vom Forum, den Einstieg verpasst, springe aber jetzt auf den fahrenden Zug auf.
Freut mich sehr, Peter ohne mit 🙂
peter 08 schrieb:Ich dachte an ein bestimmtes Foto, mehr, eigentlich an ein legendäres Dokument vom körperbetonten Kampf einer schwäbischen Pädagogin gegen zwei afrikanische Gasdruckfedern
Das war mir klar und so meinte ich das auch: Never ever würde ich so eine akrobatische hinlegen (können). Auch wenn Bele offenbar zumindest in Erwägung zieht, dass ich sieben Stunden am Stück Sport mache... 🙄

Das Foto ist übrigens tatsächlich legendär. Wer kennt noch Konrads Spezialkleber? Ich nehme an, den hatte Bele unterm Schuh...
KarstenB schrieb:Ich wusste doch, dass ich nichts falsch mache, wenn ich bei Euch mitfahre.
😊 Merci, mein Lieber. Sagt auch der Thomas. Und in aller Bescheidenheit sei angemerkt, dass das zweite von dir zitierte Foto doch tatsächlich von mir stammt. 🤪
Gabi-Muc schrieb:Ich gebe es zu - ich gehöre auch dazu und freue mich nun auf Deinen Bericht, der diesmal etwas anders sein wird. Und gespannt bin ich schon jetzt auf Dein Fazit zum Campen.
Willkommen, Gabi, das freut mich sehr und du kriegst einen Fensterplatz. 🙂
lisolu schrieb:Betti als Camperin - bin dabei und seeeehr gespannt.
🙂 🙂 🙂 Ich spute mich, wo geht's denn hin?
panther schrieb:Campingreisen, noch dazu mit viel Sand, interessieren uns natürlich sehr. Da quetschen wir uns noch irgendwo rein.
Immer rein, immer rein, ist noch Platz... 🤪
GabyB schrieb:NamibRand war einer unserer Highlights - es ist so eine traumhafte Kulisse dort
Allerdings, Gaby! Schön, dass du auch noch zugestiegen bist!
speed66 schrieb:Als Betti Fan bin ich selbstverständlich auch dabei!
Ohhhh! 😊 😊 😊
Strelitzie schrieb:warum rast die eigentlich besonders zum Jahresende immer schneller?


DAS frage ich mich auch!
Strelitzie schrieb:Vielleicht schaffst Du es, liebe Betti, meinen Fahrer zu überzeugen!


Mal sehen... Ich freu mich jedenfalls sehr über deine Gesellschaft!

Ich mach mich dann mal an die Weiterfahrt und hoffe, dass mich keine weitere Sandverwehung davon abhält.

Bis hoffentlich später und einen schönen Abend,
Betti
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zuletzt bearbeitet 08. Nov. 2022
2'397 Beiträge · seit 201108. Nov. 2022 · #42
Liebe B.-B.,
Du machst alles nur noch schlimmer! Dachte ich doch bisher, dass ich nicht gegen die Fotos von Thomas anstinken kann (und habe deshalb bei meinem letzten Bericht auf Fotos verzichtet und mich auf Infos beschränkt), so zeigst auch Du mir, wo der (fotografische) Hammer hängt. 🙄 🤢 Glücklicherweise bin ich alt genug (geworden), um das (fast) neidlos wegzustecken.
LG
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
Themenstarter1'712 Beiträge · seit 201608. Nov. 2022 · #43
KarstenB schrieb:Liebe B.-B.,
Du machst alles nur noch schlimmer! Dachte ich doch bisher, dass ich nicht gegen die Fotos von Thomas anstinken kann (und habe deshalb bei meinem letzten Bericht auf Fotos verzichtet und mich auf Infos beschränkt), so zeigst auch Du mir, wo der (fotografische) Hammer hängt. 🙄 🤢 Glücklicherweise bin ich alt genug (geworden), um das (fast) neidlos wegzustecken.
Oh no, das wollte ich nicht! 😉 Ich brauche allerdings eine ganze Portion Glück und auch das richtige Licht, sonst wird das nix. Ich knipse, Thomas fotografiert.

Liebe Grüße!
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2'397 Beiträge · seit 201108. Nov. 2022 · #44
Wenn das Foto geknipst, also mehr oder weniger zufällig entstanden ist, dann solltest Du unbedingt Lotto spielen. 🤩
Ich kann mich regelrecht darin verlieren. Es gefällt mir noch besser als das Foto von Thomas darüber.
LG
K.
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Themenstarter1'712 Beiträge · seit 201608. Nov. 2022 · #45
6. September: Düne rauf, Düne runter

Kurz vor Sonnenaufgang sind wir tatsächlich wach, den Wecker hätten wir fast nicht gebraucht. Der Himmel leuchtet eindrucksvoll durch die Fensternetze, und die wunderbaren Farben scheuchen uns aus den Federn. Es war eine von insgesamt nur zwei kalten Nächten auf dieser Reise, die frisch gereinigten Bushlore-Schlafsäcke tun aber ausreichend ihren Dienst und vorsorglich hatten wir noch eine Decke dabei, die ebenfalls zum Einsatz kam.

Beim Umziehen schlottere ich allerdings ganz schön vor mich hin, zumal ich am Vorabend nicht gleich die Sachen für den nächsten Morgen zurechtgelegt habe. Ein Kardinalfehler. Bibbernd fahnde ich im Lichtkegel der Stirnlampe nach meinem dicken Kapuzenpulli, den ich ganz bestimmt mitgenommen habe. Er liegt ganz unten in der Tasche vergraben. Natürlich.

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Weil rätselhafterweise nichts von unseren Sachen an dem Ort ist, wo ich sie vermute, brauche ich viel länger als gedacht, um überhaupt auch nur angezogen zu sein. Die Sonne wartet jedoch nicht und so wird die angedachte Katzenwäsche auf später verschoben. Ist ja eigentlich auch egal, ob man verlottert...

Die anderen beiden schlafen noch und wir versuchen, so leise wie möglich zu sein. Die Heckklappe hat allerdings ihren eigenen Kopf und fabriziert beim Öffnen stets ein durchdringendes "Klong", wenn sie oben angekommen ist und ein Metallbügel schwungvoll (und auch zweckfrei) umschlägt. In der Stille klingt das wie ein Donnerschlag. Da hilft nun auch kein guter Schlaf.

Einer der Vorzüge der Venus-Campsite ist eine große Düne direkt nebenan.

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Sie ist mit ihrem weiten Blick wie gemacht für Sonnenauf- und -untergänge. Als wir hinaufstapfen, sind die Sandwellen noch unberührt und es tut uns beinahe leid, sie zu zerstören. Schon am nächsten Morgen hat aber der Wind sein Werk getan und unsere Spuren verwischt, als hätte es sie nie gegeben.

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Unser Hausberg, im Hintergrund die Campsite Orion (in einer Linie hinter mir). Sie ist noch weiter entfernt, als es hier aussieht. Man bekommt von den Nachbarn absolut nichts mit.
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Oben angekommen, sind Licht und Ausblick überwältigend.

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Wir müssen gar nicht groß drüber reden. Es ist klar, dass wir noch weitergehen. Diese grandiose Landschaft, die sich vor uns ausbreitet, zu Fuß erobern wollen. Zumindest einen Teil davon.

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Wir laufen unseren "Hausberg" hinunter, durch ein kleines Dünental und dann die nächste Düne wieder hinauf. Und dann noch eine und noch eine. Was für ein Privileg, solch einen Ort für sich zu haben. Wenigstens für eine kleine Weile. Wir versuchen die vielen kleinen und größeren Tierspuren im Sand zu lesen, was uns manchmal, aber nicht immer gelingt.

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Wir können uns kaum sattsehen an den Farben und Formen. Längst ist es warm geworden. Als sich hinter der höchsten Düne eine weite Ebene erstreckt, laufen wir im großen Bogen zurück.

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Zurück an der Campsite, bereiten Sandra und Christoph schon emsig das Frühstück. Es gibt leckeres Rührei und danach im campsiteeigenen Bad eine warme Dusche. Ein riesiger Gecko schaut zu. Der darf das.

Sandra will ein wenig wandern, und wir gehen noch einmal mit. Diesmal in die andere Richtung. Das sanfte Morgenlicht ist weg, doch es ist erneut ein schöner Spaziergang. Und ein interessanter dazu. Wir treffen viele kleine Wüstenbewohner.

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Als wir zurückkommen, ist Christoph beim Lesen im Campingstuhl eingenickt. Eigentlich eine gute Idee. Wir klettern ins obere Stockwerk und schlafen uns endgültig die Batterien wieder voll.

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Um 15 Uhr kommt pünktlich der Guide. Wir bleiben mit ihm ein Quintett, und ich freue mich darauf, mehr von der Landschaft zu sehen, die wir uns bei der Tok-Tokkie-Wanderung nur zu einem kleinen Teil erschließen konnten.

Es macht riesig Spaß, sich durch die Gegend gondeln zu lassen. Der Fahrtwind vertreibt die Hitze des Tages. Wir sehen nicht so viele Tiere wie am Vorabend bei unserer Ankunft, aber die farbenfrohe Landschaft ist atemberaubend schön und überraschend abwechslungsreich.

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Mal geht es die Dünen hinauf, dann hinunter. An einem der höchsten Punkte halten wir an und steigen aus. Ein Höhepunkt - buchstäblich.

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Dann geht es steil hinunter. Fühlt sich fast an wie freier Fall. Doch unser Fahrer kennt das Gelände wie seine Westentasche, man merkt es deutlich.

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Unten liegt eine gigantische Ebene. Wieder ist die Landschaft ganz anders. Und glatt wie ein Spiegel. Der Horizont scheint manchmal endlos.

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Wieder halten wir auf einer Düne an, die Sonne geht unter. Nach fast vier Stunden endet unsere Tour, wir haben jede Minute genossen.

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Zurück an der Campsite lockt uns das letzte Licht des Tages noch einmal in die Dünen, die uns in alle Richtungen umgeben.

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Ich setze mich in den warmen Sand und lausche dem Konzert der Geckos. Der Himmel glüht. Es ist ein perfekter Moment.

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Alle Reiseberichte von Betti und Thomas im Überblick
zuletzt bearbeitet 08. Nov. 2022
8'684 Beiträge · seit 201008. Nov. 2022 · #46
Guten Abend Betti,

sorry, wenn ich mich nicht voll und ganz auf eure wahrlich grandiosen Fotos dieser traumhaften Landschaft konzentrieren kann, aber als ich das gelesen habe, musste ich lauthals lachen 😄
Beatnick schrieb:
Die anderen beiden schlafen noch und wir versuchen, so leise wie möglich zu sein. Die Heckklappe hat allerdings ihren eigenen Kopf und fabriziert beim Öffnen stets ein metallisches "Klong", wenn sie einrastet. In der Stille klingt das wie ein Donnerschlag.
Ich glaube, Matthias hat mich gehasst (wenn er es nicht noch heute tut 😕 ) für dieses Geräusch! Allerdings muss ich dir ein bisschen widersprechen: es kam nicht vom Einrasten, sondern wurde von dem Metallhebel(bügel) verursacht, der in dem Moment, als die Klappe ihren höchsten Punkt erreicht hatte, heimtückisch und ohne Voranmeldung ebenfalls nach oben klappte, einfach so zum Spaß, ohne Sinn und Zweck - und dies mit viel Schwung 🤩 ! Metall auf Metall = KLONG!!!! 😄

Als ich ihn nach ein paar Tagen durchschaut hatte, bestand meine tägliche Morgenakrobatik darin (quasi als warm-up für die Aktion "Runterziehen meines Schlafzimmers" - Grüße an Peter08 😛 ), mich aus der nur halbgeöffneten Tür herauszuwinden und den Hebel zu schnappen, bevor er sein Eigenleben beginnen konnte, und ihn proaktiv, allerdings sehr sanft, nach oben zu befördern, natürlich mit ohne KLONG 🤩 🤪 Man will ja so einigermaßen in Frieden mit seinen MitcamperInnnen leben 😎 .

Sollte mir jemals der Mensch über den Weg laufen, der diese Klapptür-nach-oben-Schnapsidee hatte..... 😈 😣 😗 - ich könnte vermutlich für nichts garantieren!

Danke für diese Erinnerung - ich werde mich heute Abend mit noch mehr Genuss als sonst in mein ganz normales Bett fallen lassen und morgen früh - ohne den Kasper machen zu müssen - daraus aufstehen. Campen zeigt einem immer wieder, wie gut man es doch daheim hat 🤪 .

Ich hoffe, mich ab jetzt etwas mehr auf den Bericht abseits unseres gemeinsamen Toyota-Freundes konzentrieren zu können, befürchte aber, das du noch nicht alle seiner Eigenheiten offengelegt hast 😉 .

Bin weiterhin gespannt und freue mich aber auch wirklich über die so schönen Bilder 🙂 !

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 08. Nov. 2022
Themenstarter1'712 Beiträge · seit 201608. Nov. 2022 · #47
Ah, Bele, stimmt, so war das mit dem Bügel. Ich texte direkt mal ein wenig um. Und ja, das war noch längst nicht das gesamte Repertoire dieser vermaledeiten Klappe...

Genieß dein Bett,
Betti
Alle Reiseberichte von Betti und Thomas im Überblick
423 Beiträge · seit 201308. Nov. 2022 · #48
Hallo Bettina

Wunderschöne Bilder vom Namibrand!! Ich springe auch noch schnell auf und freue mich auf eure Erlebnisse als Erstcamper. Wir haben das ja letztes Jahr auch gewagt, mit Dachzelt und ich musste schmunzeln, bei der Beschreibung der Fahrzeugübernahme. Es ging uns genau gleich...., ein Haufen Informationen und schwierig in den müden Kopf zu packen nach einem mehr oder weniger schlaflosen Nachtflug 😉
Und auch wir hatten Probleme mit einer Batterie, leider war die Hilfsbereitschaft bei uns von Bushlore nicht gerade ruhmhaft.
Nun freue ich mich auf die Weiterfahrt.
Mit lieben Grüssen Regina
Reiseberichte: 2015 - von Kapstadt nach Windhoek durch den KTP 2017 - der Leopard kommt nur am Sonntag... 2019 - Namibia Nov.2019 - auf der Suche der Lone Men 2021 - vom Winde verweht - Skeleton Coast Campingtour
Themenstarter1'712 Beiträge · seit 201609. Nov. 2022 · #49
Hallo Regina und herzlich willkommen!
regsal schrieb:Wir haben das ja letztes Jahr auch gewagt, mit Dachzelt und ich musste schmunzeln, bei der Beschreibung der Fahrzeugübernahme. Es ging uns genau gleich...., ein Haufen Informationen und schwierig in den müden Kopf zu packen nach einem mehr oder weniger schlaflosen Nachtflug
😉
regsal schrieb:Und auch wir hatten Probleme mit einer Batterie, leider war die Hilfsbereitschaft bei uns von Bushlore nicht gerade ruhmhaft.
Wir waren ja noch in Windhoek, da sind sie direkt nebenan, das war leicht. Sandra und Christoph waren auch nicht rundum zufrieden, bei uns gab es eigentlich nix auszusetzen. Es kommt noch ein bisschen was zu der Thematik Auto.

Liebe Grüße,
Betti (die morgen, spätestens übermorgen weiterfährt...)
Alle Reiseberichte von Betti und Thomas im Überblick
Themenstarter1'712 Beiträge · seit 201612. Nov. 2022 · #51
franzicke schrieb:wie schön ist das denn wieder!!!
Da müssen wir unbedingt noch hin - eine traumhafte Landschaft und ebensolche Fotos davon.
Hab schon mal schnell den Routenplaner bemüht, wie weit das von hier ist
Hallo meine Liebe,

ich dachte, ihr wart schon einmal in der Ecke? Wolwedans? Das ist auf jeden Fall was für euch, am besten mit dem Busle - äh, Camper. Sollte ja machbar sein von euch aus. 😉

Hope u are well,
Betti
Alle Reiseberichte von Betti und Thomas im Überblick
8'684 Beiträge · seit 201012. Nov. 2022 · #52
Beatnick schrieb: Und ja, das war noch längst nicht das gesamte Repertoire dieser vermaledeiten Klappe...
Betti
So, ich versuchs nochmal, leider hat die Vertretung von Chrigu nicht nur meinen Doppelpost gelöscht (darum hatte ich gebeten, um deinen Thread nicht zu verhunzen) , sondern auch den "richtigen" Beitrag von vorhin.

Also ich bin sehr gespannt, was du in Sachen "Auto" noch zu bieten hast. Unser gemeinsamer "Freund" schreibt auf jeden Fall weiter Geschichte im südlichen Afrika - er kann wohl von den sozialen Medien nicht genug bekommen. Ich dachte, die Auftritte in gleich zwei Reiseberichten müssten genügen, aber nein, heute gabs dann noch dies auf Facebook zu bewundern (das Video kann man vermutlich nur dort sehen, wenn man einen Account hat, ich weiß es nicht genau):

https://fb.watch/gLAeMh8tEl/


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Foto aus dem Video oben von Delta Guides Botswana auf Facebook


Mal schaun, was ihm noch so einfällt.... 😗 😄 .

Bis dahin lese ich aber gerne hier weiter mit, ich fühl mich in eurem Bushcamper ein bisschen wie zuhaus 🤪 .

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 12. Nov. 2022
1'835 Beiträge · seit 201512. Nov. 2022 · #53
Liebe Berti und Thomas,
Ich bin glücklich dass ich gerade deinen Bericht entdeckt habe. Ich quetsche mich noch zwischen all die andern Mitreisenden, denn eure erste Camping Reise ist es sicher wert,,schon nur wegen der Qualität eurer Fotos.
Ich musste auch schon im Geheimen schmunzeln da mir Vieles so bekannt vorkommt. Hier ein paar Sachen die eigentlich schon als Regelungen für uns eingefleischte Camper gelten.
1. Man kommt immer später von Hof als geplant
2. Irgendwas am Auto ist immer kurz vor der Abfahrt kaputt
3. Man kann sich nimmer an all die Auto Info erinnern wenn es darauf ankommt.
4. Afrika, IKEA Taschen, und Camping gehören immer zusammen.
5. Die meist gebrauchte Redewendung in den ersten 5 Tagen ist immer… Where is X, Y, or Z?
6. in Afrika kommt man trotz bestem Planen immer zu Sonnenuntergang auf dem Camping Platz an.
Wie du siehst, habt ihr in den ersten Tagen all diese Regelungen erfüllt und ich kann nur sagen, “Welcome to your camping experience in Africa”.
Freue mich auf weitere Episoden.
Liebe Grüsse von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
Themenstarter1'712 Beiträge · seit 201612. Nov. 2022 · #54
7. September: Ein toller Tag und ein saublöder Abend

Wieder sind Thomas und ich früh auf den Beinen und beobachten die Farbwechsel des Himmels, die schlichtweg magisch sind. Dieses fast schon unwirkliche Leuchten begleitet uns auf der gesamten Reise und ist von Bele in ihrem Reisebericht ebenfalls mehrfach erwähnt und auch erläutert worden. 🙂

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Es setzt jeweils deutlich vor Sonnenauf- und nach Sonnenuntergang ein. Erst rund eine halbe Stunde später zeigt sich auch an diesem Morgen dann tatsächlich die Sonne.

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Als wir noch etwas schlaftrunken erneut unseren Hausberg erklimmen, schließt sich uns Christoph an, der die beiden Spaziergänge am Vortag ausgelassen hatte.

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Wieder wandern wir durch die friedliche Dünenlandschaft, auf den Spuren eines Oryx, das uns ein wenig skeptisch beäugt, als wir da so ungebeten durch sein Wohnzimmer marschieren. In der Ferne haben sich die Camper von "Orion" in den Sand ihres viel kleineren Hausbergs gesetzt und genießen ebenfalls die Morgenstunden.

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Die Wanderung fällt deutlich kürzer aus als am Vortag, denn um 10 Uhr müssen wir dieses herrliche Fleckchen Erde verlassen haben.

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Nach dem Frühstück waschen wir ab, verstauen unseren Krimskrams und fahren über eine kleine Schleife, die auch an der Zufahrt zur Campsite Jupiter vorbeiführt, erst zum Farmhaus und dann zur Ausfahrt. Die Jupiter-Campsite haben wir nicht wirklich einsehen können, sie ist aber der jüngste der drei Plätze und wohl mit einem größeren Holzdeck sowie Ladestationen für Akkus ausgestattet.

Nur 125 Kilometer sind es bis Sesriem, Thomas und ich sind die Strecke schon mehrfach gefahren und mögen die pastellfarbene Landschaft, die sich zu beiden Seiten erstreckt.

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Wir haben viel Zeit und leisten unterwegs einer Straußenfamilie eine Weile Gesellschaft.

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Trotzdem sind wir schon mittags in Sesriem, die Sonne knallt vom Himmel. In dieser Hitze zieht uns noch nichts zur Campsite, was also tun? Mir fällt die alteingesessene Sossusvlei Lodge ein. Einst bedeutete die Lage direkt am Hauptgate zum Namib Naukluft Park die Pole Position, mittlerweile gibt es zwei Lodges innerhalb der Parkgrenzen, die einen früheren Start in Richtung der Sterndünen möglich machen.

Wie erhofft dürfen wir uns im Restaurant nach Herzenslust am Buffet bedienen (15 Euro p.P.), und es schmeckt richtig gut.

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Dann checken wir an der Rezeption von NWR ein, bekommen einen Stellplatz und lüften mithilfe der netten Dame am Desk das Rätsel um das Permit, das wir in Windhoek erhalten hatten. Es ist für Mirabib gedacht, allerdings vollkommen unzureichend und so werten wir für zwei Autos inklusive Übernachtung auf. Kontrolliert wird später in Mirabib allerdings nicht.

Die Sesriem Campsite besitzt den Charme eines staatlichen Campingplatzes, also gar keinen, aber das wussten wir vorher. Nach der Idylle von Namibrand ist diese staubige und mit Stellplätzen übersäte Einöde dennoch ein kleiner Kulturschock.

Immerhin: Unsere großzügige Campsite liegt ganz am Ende des Geländes und somit einigermaßen ruhig unter einem riesigen Kameldornbaum. Das Waschhaus ist allerdings einen kleinen Fußmarsch entfernt und ohnehin alles andere als ein Schmuckstück. Für eine Nacht wird es gehen. Direkt nebenan befindet sich aber die Sesriem Oshana Campsite mit jeweils privater Dusche und Toilette. Diese Alternative war an mir vorbeigegangen, wir hätten sie vermutlich wegen der eigenen Ablutions zumindest sehr eng in Betracht gezogen. Allerdings gibt es dort keine Bäume.

Entscheidend bei der Auswahl der Campsite war indes vor allem die Lage innerhalb der Parkgrenzen, denn dadurch darf man eine Stunde eher ins Sossusvlei fahren und auch eine Stunde länger bleiben. Und das "innere Gate" ist nur zwei, drei Minuten entfernt. Kurzum: Alles in allem sind wir guter Dinge.

Weil Thomas und ich schon zweimal im Sossusvlei waren, möchten wir diesmal die Zeit für Dinge nutzen, die zwar nie ganz oben auf der Bucket-List standen, wir aber schon immer einmal machen wollten. Am Sesriem Canyon zum Beispiel sind wir (aus Richtung Sossus Dune Lodge) schon mehrfach vorbeigefahren, aber wir waren noch nie darin. Während die anderen beiden zur Düne 45 aufbrechen, machen wir uns also auf den kurzen Weg zur 30 Meter tiefen und drei Kilometer langen Schlucht, die der Tsauchab über Millionen von Jahren in das Gestein gefräst hat.

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Allein sind wir hier nicht. Zumindest nicht am Anfang. Doch weil sich offenbar die meisten am Nachmittag auf den Rückweg von ihrem Tagesausflug ins Sossusvlei machen, sind wir irgendwann fast unter uns und genießen die Stille an diesem tiefer gelegten Ort. Natürlich gibt es spektakulärere Canyons, aber er ist für uns den Abstecher allemal wert.

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Unser eigentliches Ziel ist an diesem Nachmittag aber die Elim-Düne, die nur 1,5 Kilometer von unserer Campsite entfernt in der Nähe des Parkeingangs liegt. Benannt wurde sie nach der Farm, die sich einst hier befand. Wir waren noch nie dort. Ruckzuck sind wir da, rollen auf den Parkplatz und machen uns auf den Weg nach oben. Der ist nicht so trivial wie ich dachte, denn die Strecke zieht sich. Das hatten wir deutlich unterschätzt.

Hinten links im Bild Sesriem
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120 Meter ist die Elim-Düne nur hoch. Doch anders als bei den Sterndünen gibt es nicht den einen, klar erkennbaren höchsten Punkt, sondern auch immer wieder kleine Täler. Weit kann es nicht mehr sein, denken wir mehrfach. Doch dann türmen sich wieder neue Sandhaufen vor uns auf. Wir zweifeln, ob wir es überhaupt zeitlich bis ganz oben schaffen. Das Gate wartet nicht auf uns.

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Doch wir beißen uns durch. Und das lohnt sich. Je tiefer die Sonne sinkt, desto kräftiger werden die Orangetöne.

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Die Elim-Düne ist anders als die Sterndünen mit Gras bewachsen.
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Mit jedem Meter wird der Blick weiter, ändert sich die Perspektive. Und irgendwann haben wir es tatsächlich geschafft - wir sind oben. Eine kleine Gruppe junger Spanier hat es sich schon im Sand bequem gemacht, die Stimmung ist entspannt. Und wir genießen die Aussicht.

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Eine Viertelstunde bleiben wir, dann machen wir uns an den Abstieg. Der geht ganz leicht. Mit Siebenmeilenstiefeln pflügen wir durch den tiefen Sand.

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Zurück am Auto grinsen wir uns an. Das war eine richtig gute Aktion!

An der Gabelung zur Hauptstrecke, die rechts ins Sossusvlei und links zum Gate führt, halten wir noch einmal an. Der Sonnenuntergang ist spektakulär. Und auch das Konzert der Geckos (Video folgt in einem späteren Kapitel).

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Wir treffen Sandra und Christoph vor dem NWR-Restaurant, gutes Timing! Burger und Pommes sind nicht spektakulär, machen aber satt. Ich trinke literweise Limo.

Die Dusche in den Waschräumen ist nicht schmuck, aber bitter nötig. Wir wollen früh ins Bett und noch vor Sonnenaufgang in Richtung Sossusvlei. Aber - der Hilux hat eine andere Idee. Schon am Vorabend hatten wir den Metallstift, mit dem die Heckklappe (etwas dilettantenhaft) von innen verschlossen wird, nur mit allergrößter Mühe in das dafür vorgesehene Loch am Boden gerammt.

Nun aber passen die beiden Öffnungen so gar nicht mehr aufeinander. Wir fummeln, wir fluchen - vergebens. Weiter als einen Zentimeter kriegen wir den Stab nicht rein. "Drin?", fragt Thomas hoffnungsvoll von oben. "Drin!" vermelde ich, wenn auch mit Zweifeln. Und schon zieht die schwere Klappe den Stift wieder raus. "Pfffffffffft", macht die Hydraulik. "KLONG!" antwortet kurz darauf der Metallbügel. Es ist zum Verrücktwerden.

Ich angle erneut nach dem Stift. Versuche, nicht nach vorne herauszupurzeln. Wurschtele Minuten um Minute herum. Schlage mir Kopf und Beine an. Und klettere schließlich verhalten optimistisch nach oben. Mission erfüllt - vielleicht.

Wir schlafen ein. Glücklich vom Tag, genervt vom Abend. Dann, nach etwa einer Stunde: "Pfffffffffft." Und: "KLONG!" Thomas, im Naturell eher friedfertig, brüllt rum: "Ich hol' jetzt die Axt." Die liegt im Staufach unter uns. Weil ich weder weiß, was er damit will, noch, wie zurechnungsfähig er aktuell ist, klettere ich schnell nach unten. Komme ihm zuvor. "Braucht ihr Hilfe?", fragt Sandra von nebenan. "Uns ist nicht zu helfen", antworte ich. Und meine das auch so.

Wieder Gefummel, Gefluche und die Hoffnung, dass das Teil auch ohne nächtlichen Einsatz einer Axt irgendwie hält. Um Mitternacht dann endlich: Mission completed. Halleluja! Aber warum, warum, warum verdammt nochmal nicht gleich so???

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Alle Reiseberichte von Betti und Thomas im Überblick
zuletzt bearbeitet 13. Nov. 2022
4'382 Beiträge · seit 201513. Nov. 2022 · #55
Pfffffffffft
KLONG
😄 😄 😄 😄
Guten Morgen!
Schöne Grüße von der sehr amüsierten
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
767 Beiträge · seit 200713. Nov. 2022 · #56
Guten Morgen auch von mir!
🤩

Zur Beigeisterung für Eure tollen bebilderten Momentaufnahmen, kommt bei der Schilderung der letzten Nacht mit PFFFFFFT! und KLONG!!!! 😈 auch ordentliches Kopfkino dazu….

Ich sehe Thomas, wie er mit der Axt in Jack Nicholson-Shining-Manier aus dem Bushcamper stürmt und die Heckklappe erbarmungslos niedermetzelt. Zum Glück hast Du, liebe Betti, Schlimmeres verhindert 😛

Ich bin ja mal gespannt, was sich das geltungsbedürftige Gefährt noch so alles hat einfallen lassen.

Auf alle Fälle ist Dein Bericht bei diesem grauen, nebligen Wetter, mal wieder Lesevergnügen pur und weckt größtes Fernweh und Reiselust… 😎

Noch einen schönen Sonntag und liebe Grüße
Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
49 Beiträge · seit 201813. Nov. 2022 · #57
Liebe Betti,

wie immer bin ich ganz gespannt auf deine spannenden Reiseberichte, eure tollen Bilder und auch ein bißchen neidisch auf eure erlebnisreiche Reisen.
Jedesmal wenn von dir ein Bericht kommt schaue ich dann ganz regelmäßig nach ob es etwas Neues gibt.

Ganz herzlichen Dank für diese tollen Berichte

Simone
10/25 Masai Mara/ Naboisho; 8/25 KNP/Sabi Sands; 9/24 KNP, 2/24 Western Cape, 9/23 Kenia, Meru, Samburu/ Masai Mara; 4/22 KNP/ Sabi Sand, 9/21 Namibia; 11/20 KNP/Sabi Sands und Kapstadt; 1/20 Gardenroute; 10/19 Hluhluwe, KNP, Sabi Sands und KTP; 9/18 Simbabwe; 09/17 Tansania; 09/16 Uganda/Masai Mara; 12/14 Gardenroute mit Freunden; 1/14 Gardenroute; 9/13 Botswana/Sambia; 10/12 SA NorthernCape und KTP, 09/11 Kenia, 11/10 Krüger und Kapstadt, 10/08 Namibia, 11/06 Krüger, Eastern Cape und Kapstadt,
725 Beiträge · seit 201713. Nov. 2022 · #58
Tolles Farbenspiel in den Dünen von Sesriem. Uns war das im Oktober leider nicht vergönnt, da es sehr heiß war (36- 38 Grad) und daher sehr diesig/dunstig. Kein blauer Himmel und daher auch keine schönen roten Dünen.
Gruß Gabriele (Reisebericht 1. Namibia Reise 2022 / Süden) http://www.stenders-reisen.de/Namibia%202022/Namibia_2022.html
8'684 Beiträge · seit 201013. Nov. 2022 · #59
Ach Betti, das ist einfach häääärrrrrlich 🙂 😄 !

Nicht nur die Bilder von der der (never-ending) Elimdüne, die ich selber auch so sehr mag, sondern auch diese Sache mit dem Pffffft-Klong! Was hab ich gelacht heute morgen beim Lesen 🤪 .

Natürlich hatte ich dieses Problem auch einmal 🙄 , dieser dämliche Stift (was für ein dilettantischer Türverschluss 😈 ) wollte um nichts auf der Welt durch diese beiden Löcher in der Tür und im Rahmen 🤩 . Allerdings hatte ich selbstkritisch den Fehler bei mir gesucht, beziehungsweise beim abendlichen GinTonic und dem Amarula-Nachtisch 🤢 - ich war mir sicher, dass es sich um ein Problem meiner Feinmotorik handelt 😗 . Da diese durch die diversen Alkoholika weggeschwemmt worden war, blieb mir nichts anderes übrig, als es mit Grobheit zu versuchen und habe gefühlt hundert mal an dieser Tür gerüttelt und geschüttelt, aber wehe, nur nicht loslassen dabei 😣 . Bis zur Axt habe ich allerdings nicht gedacht.....vielleicht auch gut so 😗 Irgendwann passte dann plötzlich wieder alles zusammen - und seit heute weiß ich nun, dass ich weiterhin getrost meinen GT und Amarula in Afrika trinken kann, denn dies war wohl nicht das Problem. Danke dafür 😘 !

Im Übrigen freut es mich, dass Ihr auch dieses sagenhafte Himmelsleuchten genießen durftet - was für ein Geschenk, oder?

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 13. Nov. 2022
2'085 Beiträge · seit 201213. Nov. 2022 · #60
Hmmm - also bei Pfffffft. KLONG. fällt mir auch nicht mehr viel ein zur Verteidigung des Camper-Lebens 🤪 das Ganze dann auch noch auf einer Campsite so ganz ohne Charme ... muss man nicht zwingend haben. Die Oshana Campsite ist auch nicht gerade wild-romantisch, aber man ist auch innerhalb des Parks, hat zumindest ein Schattendach und sicher auch Anschluss an die wirklich tolle Dead Valley Lodge. Aber das ist ja jetzt eh rum.
Wie ich euch kenne, seid ihr trotzdem früh morgens losgekommen - und solange Thomas nicht "was du heute kannst besorgen ..." vor sich hinbrabbelt, glaube ich fest an einen tollen nächsten Tag und freue mich auf extraordinary pics!
Ingrid
... hier übrigens alles very well - but still a lot to do 😮
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017