BeenieThemenstarter26 Beiträge · seit 201701. Nov. 2021 · #1
Ein Hallo an Alle Ich werde im Februar 2022 den ganzen Monat in Namibia aleine verwilen (nicht nur zwangsläzläufig Namiba) Ich und Sam/Kalachee sind im Dezember und Januar in Nambia gemeinsam unterweg. Sam Fliegt ende Januar in die Heimat zurück. Ich darf einen Monat länger in Namiba verweilen, da Ich meine jetzige Wohnung gekündigt habe auf ende November und meine neue Wohnung erst ab dem 1. März bezugsbereit ist. 😊
Nun meine Frage an alle von Euch: Habt ihr mir Tipps was ich machen könnte, wohin ich fahren darf? was ich nicht verpassen darf?
äähm, also nach der Zahl deiner bisherigen Beiträge und den daraufhin erhaltenen "Dankbuttons" zu urteilen, bist du ein einigermaßen erfahrener Namibia-Liebhaber.
Und du fragst ernsthaft, was du in einem Monat freier Zeit in Namibia machen sollst? 🤨
Mit Verlaub, ich nehme jetzt mal an, das war von dir keine ernstgemeinte Frage.
Viele Grüße Thomas
Clamat1'425 Beiträge · seit 201302. Nov. 2021 · #3
Hi Beenie, Etosha ist immer einen Aufenthalt wert. Allerdings kann es sein, dass du im Februar die Tiere selber suchen musst, weil es überall Wasser gibt und sie nicht auf die Wasserlöcher angewiesen sind. 2018 haben sie in Okaukuejo nicht mal das Licht am Wasserloch angemacht, weil (außer Touristen) keiner da war. Elefanten haben wir überhaupt keinen einzigen gesehen, trotzdem war es wunderschön. Es ist ein einzigartiges Erlebnis Etosha mit Wasser zu sehen. https://clamat2018.blogspot.com/2018/02/von-okahandja-in-den-etosha-np-okaukuejo.html LG (auch an Sam) Claudia
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200803. Nov. 2021 · #4
Du hast keinen Hinweis dazu gegeben, wo du zuvor schon überall warst… Das macht‘s nicht einfach.
Idee: 5 Tage in WHK abhängen und die Stadt genießen, dann Wetsuit einpacken und 2 Wochen Beach-life in Swakop und Meeresgetier genießen und dann in die Etosha. Und dann musst du schon wieder aufpassen, dass du den Flieger nicht verpasst… - und hast viele nette Leute kennengelernt.
Oder vielleicht mal 4 Wochen in ein Projekt reinschnuppern...
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
kalachee1'059 Beiträge · seit 200603. Nov. 2021 · #5
Hallo allerseits
Nach Rücksprache mit meinem Bruderherz darf ich hier noch etwas sekundieren. Es gibt einen Grund, warum in unserem Reisegespann er der Driver und ich der Berichterstatter bin. 😉
Die Frage war nicht so konkret und etwas unpräzis gestellt. Daher führe ich das noch etwas näher aus:
Es geht darum, dass Beenie einfach noch nach spontanen Ideen sucht, wo man als Alleinreisender mit einem Fahrzeug gut hinkommt; irgendwelche Orte, die wir noch nicht kennen und die vielleicht nicht in jedem Reiseführer stehen. Er braucht keine grundsätzliche Beratung, was das Reisen in Namibia angeht oder fertige Routenvorschläge.
Vielleicht noch zur Ergänzung: wir sind zuvor ja gemeinsam unterwegs auf folgender Route: Windhoek - Buitepos - Masetleng Pan - Kalahari Transfrontier Park - Mabuasehube - Ghanzi - CKGR - Boteti/Makgadigadi Pans - Maun - Moremi GR/Khwai - Maun - Nxai Pan NP - Kubu Island - Kasane - Kwando Core Area (Mavunje Camp) - Mahango/Buffalo Core Area (Ngepi Camp) - Otjiwarongo - Erongo (Omandumba) - Spitzkoppe - Windhoek. Ende Januar fliege ich zurück, er bleibt noch vier Wochen.
Die grobe Idee ist: Tsaobis Leopard NP - Namib-Naukluft * - Küste bei Walvis Bay/Swakopmund (Birding: Wasservögel) - Küste (Dorob?) - Damaraland - Palmwag - Etosha - Windhoek. Wo in diesen Ecken könnte man noch hin? Was fällt euch spontan ein? Empfehlungen für tolle Campsites?
* Namib-Naukluft: hier zum Beispiel hat er an Mirabib gedacht - aber fühlt sich etwas unwohl, da ganz alleine hinzufahren, weil es dann doch sehr abgelegen und einsam ist. Alternativen? Nach solchen Ideen suchen wir.
Vorwiegend Camping, Toyota Hilux Double Cab Expedition mit Dachzelt von SCR.
fotomatte2'516 Beiträge · seit 200903. Nov. 2021 · #6
Hallo Sam, hallo Beenie,
die Frage ist halt, wie gut man mit sich alleine klar kommt und wirklich alleine in weiter Flur sein will, oder ob sich das Alleinesein nur aufs Fahren bezieht und man dann auf den Campsites schon gerne Anschluss, wenigstens gelegentlich, hätte.
Beispiel Mirabib: wegen dem Hinfahren muss einem da nicht bange sein, das ist eine ordinäre Gravelpad mit vmtl. noch immer grandiosem Wellblech, aber ich bin dort mit einem Condor ohne Allrad gewesen, kein Problem. Im Februar stehen die Chancen sicher ganz gut, dann dort tatsächlich alleine zu sein. Ähnliches Ambiente bieten z.B. die Plätze nördlich der Blutkoppe. Hier wie dort geht es ums Landschaftserlebnis.
Die Fahrt entlang der Skeleton Coast ins Damaraland ist schon grandios, wenn man Glück hat mit dem Nebel, allerdings fährt man halt gegen die Sonne. Mit Bele bin ich das 2019 gefahren, aber eben umgekehrt, und diese Fahrt war einfach bombastisch.
In Palmwag wäre die Day Use Area sicher ganz schön, wenn man sich alleine nicht traut, den Ritt weiter nach Norden zu machen. (Das würde ich alleine auch nicht in Erwägung ziehen).
Mit konkreten Empfehlungen für Campsites halte ich mich zurück, denn meine letzte Tour dort in der Ecke ist ja schon wieder über zwei Jahre her, und dazwischen ist ja bissel was passiert, will sagen, meine Tipps wären nicht mehr aktuell.
Tinochika1'651 Beiträge · seit 201403. Nov. 2021 · #7
Hallo Beenie,
eine schöne Tour mit Campingplätzen und die Du alleine fahren kannst ist folgende:
Ab Khowarib Lodge Campingplatz weiter über die D3707 bis nach Purros zum Campingplatz. Von dort kannst Du vielleicht mit einem erfahrenen Guide auf die Suche nach Wüstenelefanten gehen. Danach weiter auf der D3707 bis zum Marble-Camp.
Nach einer kurzen Erholungsphase mit einem Besuch der Himbas über den Rooidroom-Pass zum Camp Syncro.
Auf dem Rückweg wieder über den Rooidroom-Pass und weiter über die D3707 nach Opuwo.
Das einzige was evtl. unberechenbar ist, ist die Regenzeit und die Trockenflüsse sind nicht mehr trocken und machen die Flußquerungen etwas ungemütlich.
Da Du ein erfahrener Driver bist und sicherlich auch ein Satellitentelefon dabei hast macht Dir diese Strecke bestimmt Spaß und kannst dort einiges erleben.
Viele Grüße Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG
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Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200603. Nov. 2021 · #8
Tinochika schrieb: ..... über den Rooidroom-Pass zum Camp Syncro.
Auf dem Rückweg wieder über den Rooidroom-Pass und weiter über die D3707 nach Opuwo.
und beten, dass dir auf dem Pass keiner entgegen kommt 😉
BeenieThemenstarter26 Beiträge · seit 201703. Nov. 2021 · #9
Vielen Dank schon mal an alle eure Antworten. Werde das mal mit meinem Manger (Sam) besprechen 😎 Es wird sicher was tolles daraus entstehen!
@ Fotomatte Mit dem aleine sein habe ich absolut kein Problem!
franzicke2'085 Beiträge · seit 201204. Nov. 2021 · #10
Liebe Safari-Brothers, ganz spontan würde ich wahrscheinlich zuallererst noch mal zurück zur Spitzkoppe - ich find's dort so schön und auch die Möglichkeit, dort ein bisschen wandern zu gehen, hat was. Dann würde ich auch die Idee von Hartwig aufgreifen, dazu ganz aktuell aus Puros: Die frühere Community Campsite heißt jetzt Puros Bush Lodge & Camp (vielleicht ist das aber gar nicht ganz neu?), ist genau so schön wie früher, hat sehr nette Betreiber und bietet auch Touren an. Wir sind von Puros aus weiter nach Etambura gefahren - die Himbas, die wir 2017 von dort aus besucht haben, sind dort nicht mehr, es hat wohl 4 Jahre nicht mehr geregnet. Und von dort sind wir auch über den Jan Joubert Pass zur Roten Tonne und weiter durch das Marienflusstal zum Camp Syncro. Das Marienflustal hat mich wirklich umgehauen - so unglaublich schön! Und einsam, ganz ohne Gegenverkehr (der Gedanke ging mir auch mehrfach durch den Kopf 🤩 )! Aber ehrlich gesagt, weiß ich nicht, ob es wirklich so ganz schlau ist, über den Pass allein zu fahren ... vielleicht ergibt sich doch in Puros oder Marble Camp so was wie ne Fahrgemeinschaft? Nur mal so als Gedanke ... Auf jeden Fall viel viel Spaß beim Planen und viele Grüße Ingrid
fotomatte2'516 Beiträge · seit 200904. Nov. 2021 · #11
Hallo Beenie,
@ Fotomatte Mit dem aleine sein habe ich absolut kein Problem!
Das habe ich mir schon gedacht, deshalb würde ich dir Mirabib wirklich empfehlen.
Auf dem weiteren Weg von Palmwag nach Etosha könnte ich noch die Hoada Campsite empfehlen, auf der Ostseite vom Grootberg gelegen, das ist ein sehr schönes Fleckchen Erde.