panther1'296 Beiträge · seit 200717. Nov. 2022 · #81
Hier auch nochmal unser zusammengefasste Erfahrung mit den Unterkünften im Krüger.
Reisezeitraum 16.09. - 28.09.22
Das Fazit dazu gleich mal vornweg 😉 Generell waren alle unsere Unterkünfte sauber und auf dem üblichen Sanpark (Mindest-) Standard. Zu viel sollte man also von den staatlichen Unterkünften, trotz des nicht ganz geringen Preises, nicht erwarten. Sanpark muss aber aufpassen dass ihre Unterkünfte nicht verkommen und letztendlich die Besucher ausbleiben die direkt im Park wohnen wollen. Für uns hat die Übernachtung im Park allerdings den unschlagbaren Vorteil dass man bei Verlassen der Unterkunft direkt im Park ist und erst zum Sonnenuntergang zurückkehren muss. Wir denken dass am Fledermausproblem gearbeitet wird. Zumindest sahen die aufgestellten Fledermaushäuschen alle recht neu aus. Ob’s reicht…?
Punda Maria - ST2 Unser Zelt war grundsätzlich sauber, so wie es sein sollte. Aber der allgemeine Zustand ist wirklich sehr schlecht. Wartungsstau wohin man blickt. Unsrer Meinung nach befinden sich die Zelte in einem Zustand zwischen Generalsanierung und Abriss mit Tendenz zum Abriss. Mehr als eine Nacht muss nicht sein. Was uns wirklich entschädigt hat war das Wasserloch. Für uns eines der Highlights unserer Reise.
Shingwedzi Camp - BD3: Shingwedzi war ein ruhiges, sauberes Camp, es hat uns hier ganz gut gefallen. Wie wahrscheinlich überall gab es aber auch so einige Kleinigkeiten, die nicht sein müssten – wie etwa die total schief aufgeschraubte Kochplatte, die eigentlich für den Einbau gedacht ist. Wer bitte hat sowas angeschafft und montiert? Der Küchenschrank ging auch nicht mehr zu, gut das es keine Affen gab (bei uns). Schief eingebaute Steckdosen gehören da schon fast zum „Style“.
Shimuwini - GD6 (gebucht war GD4) Das Haus war riesig und war wie alle Unterkünfte sauber. Die Ausstattung war sehr gut, auch wenn man sicherlich nicht unbedingt eine Badewanne benötigt. In der Rezeption hängen zu jedem Haus Schlüssel (bekommt diese aber nicht). Da bei uns aber nicht jede Schiebetüre auch ein Schloss hatte, hätte absperren eh keinen Sinn gemacht. Die Lage am Letaba ist toll, auch wenn die Gamedrivemöglichkeiten aufgrund der Sackgasse eher eingeschränkt sind. Um die Seele baumeln zu lassen ist das Camp aber goldrichtig. Einen Pool gibt es übrigens auch und an der Rezeption gibt es Feuerholz und Eis.
Letaba - BD3U Das Camp und das Museum gefällt uns gut und von der Terrasse des Restaurants hat man einen schönen Blick über den Letaba. Die Unterkunft ist typischer Sanpark Standard. Nichts besonderes, aber sauber und zweckmässig.
Olifants - BD2U Das Häuschen war sauber, geräumig und hatte einen schrägen Blick aufs Flusstal. Einzig das Duschwasser hätte etwas wärmer und mehr sein können. Das Camp selbst konnte uns diesmal überhaupt nicht begeistern. Der Gestank nach Fledermausurin im Hauptgebäude war schon sehr präsent und verleidet einem den Aufenthalt im Restaurant/Shop. Und ohne Terrasse konnte man aktuell nur drinnen sitzen.
Tamboti - LST3 Das Camp und das Zelt liegt sehr schön am Timbavati und hat uns sehr gut gefallen. Sauber, geräumig und mit Kühlschrank im Zelt (der bei uns sehr leise war). Das Waschbecken ist ein netter, aber völlig unpraktischer Versuch etwas „Stylisches“ im Bad zu installieren. Sichtungen in der unmittelbaren Umgebung waren eher mau.
Satara - BD2N Das Camp war sehr, sehr gut gebucht und der Pool war bei der Hitze gut besucht. Über die Lage direkt neben der Tankstelle kann man sicherlich diskutieren. Satara haben wir als sehr geschäftiges Camp in dem sich „alles trifft“ erlebt. Was bei der Bekanntheit für die möglichen Raubtiersichtungen kein Wunder ist. Die Unterkunft im vorderen A-Circle war guter Sanpark Standard und sauber. Können wir empfehlen.
Lower Sabie - LRVST2 Was soll man zu der Unterkunft schreiben? Sie war ansprechend und sauber, wenn, ja wenn da nicht dieser penetrante Uringeruch in der Küche gewesen wäre. Für Zelt Nr. 18 keine Empfehlung.
Lower Sabie - BD3U: Die Bungalows am Lower Sabie sind für uns die Favoriten im Camp. Sauber, geräumig und mit schöner Lage. Da es sich um Doppelhäuser handelt hängt das Ganze natürlich immer ein bisschen vom direkten Nachbarn ab. Noch eine Anmerkung: der Bungalow hat ja ein drittes Bett im Vorraum (wo auch die Küche ist). Auf diesem Bett fanden wir dann morgens einen Fledermausköttel. Also ganz ohne Fledermausproblem sind auch diese Unterkünfte nicht. Das Camp selbst ist zwar gross und unter Tags sicherlich auch sehr gut besucht. Wir haben es aber nicht als überlaufen empfunden und auf der Terrasse des Restaurants hat man eine guten Aussicht. Die Tankstelle war übrigens noch nicht offen.
Skukuza - LR2W: Die Bungalows mit Blick auf den Sabie haben uns sehr gut gefallen. Sauber, ausreichend groß und in schöner Lage. Aber auch hier muss sicherlich für den Erhalt immer wieder mal Hand angelegt werden. Auf den Fernseher im Zimmer könnten wir verzichten. Die Unterkunft wäre unsere erste Wahl in Skukuza. Leider nur selten frei.
Wir hoffen das hilft ein bisschen, auch wenn der Zustand der Unterkünfte oft sehr individuell ist. Manchmal ein wirkliches Lotteriespiel 🙁
Burkhard486 Beiträge · seit 202017. Nov. 2022 · #82
allerbesten Dank für die Beschreibungen 😉 wir sind Ende Jan./Anfang Feb. im Kruger und jetzt weiß ich, worauf ich achten werde. Wir haben 3 Tage Guesthouses (Fish Eagle in Letaba, Nshawu im Olifants) und 3 Tage Bungalows (Berg-en-Dal, Satara, Lower Sabie) gebucht. Auf den Fledermaus Geruch werde ich jetzt verstärkt acht geben und wenn möglich gleich Ersatz "verlangen" 😄 . Es freut mich, dass die Sauberkeit ansonsten immer noch ordentlich ist ....... den Rest buche ich einfach unter "Africa" . Gut auch der Hinweis auf die evtl. fehlende Tankstelle in Lower Sabie, ich werde dann mal doch auf Reserven achten.
Sind gerade von unserer fast 5wöchigen Reise durch den KNP zurückgekommen. Wir haben diese Reise mit dem Untertitel "Sorry for this, mam!" versehen 🙄 Fahren da schon mehr als 20 Jahre hin und dachten wir wissen, was uns erwartet ... Doch diesmal: Auf unserer Fahrt vom CrocodileBridge Gate nach Pafuri und zurück nach BergEnDal haben wir in 13 Camps übernachtet. Generell kann ich nur raten, genug Bargeld mit zu haben. Denn immer wieder hat die Kartenzahlung nicht funktioniert. Treibstoffversorgung ok, allerdings wird die Tankstelle in Lower Sabie bei der Baugeschwindigkeit wohl erst in 4 Jahren fertig sein 😐 Wir haben übrigens am Anfang 4 Camps!!! gebraucht, bis wir endlich Luft aus den Reifen lassen konnten, weil die Geräte defekt oder nicht vorhanden waren. Crocodile Bridge BD3: renoviert, sauber. Neue Induktionskochplatte (ich konnte das gar nicht glauben 🤩 ) Wir konnten diese allerdings nicht nutzen, weil sie beim ersten Kochen mittendrin den Geist aufgab und 4 Leute und Stunden später gar kein Strom mehr da war. Nach Tausch des Schutzschalters hatten wir wieder Strom, aber die Kochplatte ging noch immer nicht 😄 Skukuza LR2W: Unit 95 - Kakerlaken wie kleine Chevy's. Überall! Im Bett, in der Spüle - einfach nur grauenvoll. Unit 91 - besser, aber auch total heruntergekommen. Den Kühlschrank hat man jetzt einfach reingestellt, weil man unfähig ist, einfach eine Tür vorzumachen, die die Affenplage abhält ... 2 Tage in Folge sind pünktlich 12 Uhr Mittags Arbeiter eingetrudelt, die einen Ast von einem Baum entfernen mussten. Ja die haben das zu 4. in einem Nachmittag nicht geschafft. Kein Wunder, denn die Motorsäge war völlig stumpf. Am 2. Tag sind wir einfach ausgerastet, das stundenlange Geheule war nicht mehr auszuhalten. Und plötzlich ging das auch von Hand und in kurzer Zeit ... Das teure Geld einfach nicht mehr wert! CattleBaron und Tankstelle hatten mehrfach kein Netz für Kartenzahlungen. Der Shop schon ... Satara BD2V: bewohnbar, einigermaßen sauber und alles hat funktioniert Shimuwini: immer noch keine Steckdosen, nicht wirklich sauber, Küchenausstattung schlecht, Renovierung wäre endlich nötig! Olifants BD2U: alles ok, sehr sauber und gute Ausstattung Punda Maria ST2: Die Zelte sind in einem entsetzlichen Zustand. Verdreckt, angefressene Seifenreste am Boden (das Tierchen scheint einiges zu vertragen 🤩 ) und mitten auf der Bettdecke Tierfäkalien. Es regnet überall rein. Das "neue" Zelt, an dem jetzt 2 Jahre gebaut wird, verrottet schon, bevor es endlich fertig ist. Einfach unglaublich ... Den Gamedrive auf den wir uns so gefreut hatten (wir haben diesen jedes Jahr gemacht) gabs auch nicht. Es hat leicht genieselt und die Dame an der Rezeption meinte, das Auto könne auf den schlechten Strassen bei diesem Wetter nicht fahren 🤩 Pafuri Border Camp: Ja, es ist halt historisch ... Aber warum man deshalb die faustgrossen Löcher in den Insektengittern nicht reparieren kann, nicht für warmes Wasser in der Küche sorgen kann, völlig verdreckte Möbel rumstehen lässt (auf jeder Müllhalde würde man bei uns was besseres finden) usw. können wir einfach nicht verstehen. Für mehr als 160 Euros die Nacht könnte man das schon erwarten. Und Gamedrive gabs diesmal wieder nicht, weil der Fahrer erst in 4 Tagen wieder da ist. Lower Sabie LRVST2: Bisher unser Favorit - aber diesmal ... Richtig dreckig (vor allem Bad+Toilette), Abfluss der Dusche komplett zu, Kakerlaken in Bad und Küche. Jeden Tag pünktlich zwischen 19 und 21 Uhr Strom weg. Können die ja nichts dafür, aber könnte man das nicht beim CheckIn erwähnen, damit sich die Leute drauf einstellen können?? 4 Besuche bei der Rezeption und bei der Verwaltung haben uns nur eingebracht, dass am 2. Abend um 21 Uhr nebenan lautstark "Wartungsarbeiten" bis 22.30 Uhr durchgeführt wurden (von denen im nachhinein keiner was gewusst haben wollte). Man hatte irgendwas gesprüht, der Gestank am nächsten Tag war unerträglich. Sirheni: Wir haben es nur "das Paradies" genannt. Sehr sauber (so könnte es doch überall sein!), extrem freundliches Personal, Zustand super. Mopani FF6V: heruntergekommen, schmutzig. In 2 Nächten war es nicht möglich, ein passendes Leintuch auf mein Bett zu bekommen. Ich habe dann aufgegeben und mir das Leintuch von einem anderen Bett (waren ja genug da) selbst übergezogen. So geht's auch 🤨 Vorsicht im Shop: von den Wraps hatten wir 2 Tage Brechdurchfall Strom immer wieder kurz weg. Kein Netz (keine Kartenzahlungen!!!) mehr als einen Tag lang. BergEnDal BA3U: Heruntergekommen, Sauberkeit lässt zu wünschen übrig, keine Nachttischlampen. Kühlschrank stand so schräg, dass die Sachen beim Öffnen der Tür rausgefallen sind (sowas könnte man doch ohne viel Aufwand richten!!). Stromabschaltungen werden mit Generator überbrückt. Aber sehr freundliches Personal. Gamedrive super. Im Vergleich zu nur einem Jahr vorher ist es unglaublich, wie rasant die Qualität abgenommen hat. Wir hatten manchmal den Eindruck, nicht in Südafrika sondern in Zimbabwe oder Sambia zu sein ... Und dabei hatten wir den Eindruck, dass sich die Anzahl der Arbeitskräfte extrem erhöht hat. An jeder Ecke sitzt oder lehnt jemand 😐 Also für uns - so geht das nicht mehr weiter. Denn "sorry for this mam ..." hilft auch nicht weiter 😉 Also in diesem Sinne - drauf einstellen oder Alternativen suchen haben wir uns gesagt. Hoffe, mein kleiner Bericht hat nicht alle "desillusioniert" Schöne Grüsse aus Österreich Monika
panther1'296 Beiträge · seit 200717. Nov. 2022 · #84
monika+franky schrieb: Skukuza LR2W: Unit 95 - Kakerlaken wie kleine Chevy's. Überall! Im Bett, in der Spüle - einfach nur grauenvoll. Unit 91 - besser, aber auch total heruntergekommen. Den Kühlschrank hat man jetzt einfach reingestellt, weil man unfähig ist, einfach eine Tür vorzumachen, die die Affenplage abhält ..
🤩 Wart ihr im gleichen Camp? Das meinte ich mit "Lotteriespiel". Wir hatten Unit 92, ohne Ungeziefer und der Kühlschrank war draußen hinter dem üblichen Gitterkäfig (ich hab extra nochmal auf Fotos nachgeschaut). Kartenzahlung war bei uns immer möglich und Load Shedding Zeiten wurden zwar nicht aktiv kommuniziert (auf Nachfrage schon) aber eigentlich immer durch den Einsatz von Generatoren kompensiert (bis auf Olifants).
Einheitlicher Standard ist auf jeden Fall was anderes 🙁
Hallo, da hatten wir ja auch richtig Glück! Wir sind am Montag nach 2 Wochen Kruger Park zurück gekommen und bis auf Mopani können wir alle Camps empfehlen. (In Mopani war ein sehr unangenehmer Geruch im Zimmer der auch nach längerem Lüften nicht verschwand. Dies hatten wir schon 2019, da dachten wir es sei ein Einzelfall...) Load Shedding entweder erfragt wann es ist oder selber auf App nachgeschaut. Kartenzahlung hat immer funktioniert, manchmal brauchte es 2 oder 3 Versuche aber dann klappte es immer. Unsere Zimmer waren alle sauber, vereinzelt im Außenbereich bei der Küche mal eine Kakalake, aber es hatte auch geregnet und da kommen die eher raus. Im Zimmer hatten wir nie Probleme! Wir haben uns toi toi toi sehr wohl gefühlt !
Liebe Grüße
chrissie2'460 Beiträge · seit 200609. Dez. 2022 · #86
Wir waren Ende November für insgesamt acht Nächte in Crocodile Bridge (BD3), Satara (BD3B) und Skukuza (LB3) und können zum Glück die Erfahrungen von Monika und Franky bezüglich der mangelnden Sauberkeit in den Unterkünften nicht bestätigen. In Satara wollte ich mich bezüglich der Zeiten des Load Sheddings erkundigen, da wir reichlich Wäsche zu waschen hatten, aber die Dame an der Rezeption wusste diese nicht, teilte mir aber mit, dass der Generator dann anspringen würde. Dies war dann tatsächlich der Fall.
Wir waren Anfang Novemer zu viert für jeweils eine Nacht in Tamboti (Zelte mit Badezimmer) und eine Nacht in Lower Sabie (River View Tent und 2er River View Bungalow).
Die Unterkünfte in Tamboti waren klasse: sauber, alles heile und vollständig, genau so, wie man es sich vorstellt. Die Buschkatze und der Honigdachs, die uns belästigen wollten, haben wir mit einem Besen verscheut. Danach hielten sie höflich Abstand, so dass wir uns wunderbar gegenseitig beobachten konnten 😄
Das Zelt in Lower Sabie mit der Nummer 28 war ebenfalls klasse, meine absolute Empfehlung. Wir hatten sogar ein riesiges Webervogelnest direkt vor der Veranda, in dem immer ordentlich was los war. Auch andere Vogelarten fanden sich hier gern zu Besuch ein.
Der 2er Bungalow Nr. 77 (oder war es 78?) stank jedoch impertinent nach Fledermaus. Die hatten sich direkt über dem Eingang und der Außenküche unter dem Reetdach eingenistet, der Bereich war voller Kot und Urin. Man musste sich auf sein Glück verlassen, wenn man raus oder rein bzw. an den Kühlschrank wollte. Beim kochen hätte man totsicher einiges abbekommen. Auf unsere Reklamation mit Umzugswunsch reagiert die Dame an der Rezeption äußerst unkooperativ und unfreundlich. Es sei alles ausgebucht und überhaupt befänden wir uns hier in einem Nationalpark. Da gehörten wilde Tiere dazu und seien kein Reklamationsgrund. Erst auf massive Beschwerde und der Forderung, dann zumindest den Küchen- und Eingangsbereich mit einem Sonnenschirm vor dem Dreck von oben zu schützen, gab sie uns das Versprechen, sich darum zu kümmern. Keine halbe Stunde später stand dann ein sehr freundlicher Mitarbeiter vor der Tür und bot einen Umzug in einen 3er Bungalow River View an. Weiß der Geier, wieso plötzlich doch noch was frei war... Das Angebot haben meine Eltern jedenfalls dankend angenommen und fanden den 3er Bungi sogar wesentlich besser als den 2er. Somit waren dann letztendlich doch alle glücklich. 🙂
Warum Lower Sabie allerdings nicht wenigstens Tücher zum Schutz der Gäste über den betroffenen Bereichen aufspannt, ist mir schleierhaft. So ist doch Ärger vorprogrammiert...
Wie kann man Namibia nicht lieben?
GinaChris4'984 Beiträge · seit 201615. Feb. 2023 · #88
Ich möchte mich hier nicht über Krüger Unterkünfte beschweren, vielmehr über die herausragende Intelligenz der Honigdachse im Tamboti Camp erzählen 🙂
Man sah es ja schon als innovative Errungenschaft der Menschheit an, als man diese neuen Verriegelungssysteme
in die Schranktüren eingebaut hatte; doch der Honigdachs, und die Paviane hatten die Sache schnell durchschaut, und wieder gab es Chaos im Küchenbereich, sobald man sein Zelt verlassen hatte.
Bei unserer Ankunft heuer, staunte ich nicht schlecht! Ist das clever! Nun muss man erst ein Metall"stöckchen" in das dafür vorgesehene Loch stecken, und dann kräftig nach unten drücken, damit sich die Schranktür öffnet. Wir Menschen haben doch tolle Ideen! Nun, der Honigdachs hatte offenbar genügend Zeit um uns Menschen bei dieser Fummelei zu beobachten, und ist uns gerade sogar noch einen Schritt voraus! Er braucht nämlich kein Metall"stöckchen", er nutzt seine Krallen um sie in das vorgesehene Loch zu stecken, und mit kräftigem Runterdrücken ist die Sache offen 🙂 Somit ist die Ordnung in Tamboti wieder hergestellt, und das nächtliche Ausräumen der Schränke kann ungehindert weitergehen. Ich bin gespannt wer dieses Match am Ende gewinnt!
Gruß Gina
Graskop960 Beiträge · seit 201315. Feb. 2023 · #89
GinaChris schrieb: Ich bin gespannt wer dieses Match am Ende gewinnt! Gruß Gina
Hallo Gina, in 3 Wochen kann ich dir berichten ob Mensch oder Honigdachs die nächste Intellegenzstufe gezündet haben. 😉 Gruß Silvio
freshy3'883 Beiträge · seit 201115. Feb. 2023 · #90
Hallo Gina, herzlichen Dank für diesen erhellenden Einblick in die Intelligenz nicht nur der Paviane, sondern auch des Honigdachses! Selten so gelacht 😄 🤪 .
Es lohnt sich aus den unterschiedlichsten Gründen, deine Informationen zu lesen!
RORockshandy281 Beiträge · seit 201815. Feb. 2023 · #91
GinaChris schrieb: Ich bin gespannt wer dieses Match am Ende gewinnt!
In unserem Fall waren es eine/r der Campangestellten - wir hatten nach dem Frühstück die nicht zu kühlenden Lebensmittel in den - nach unserer Sicht - "abschließbaren" Schrank geräumt. Am Mittag standen sie dann unbeschädigt im Zelt. Da haben wir uns gedacht : die werden es schon wissen . . . Am Kühlschrankkäfig hat bei uns übrigens das Schloß gefehlt - wir haben uns mit einem Karabinerhaken geholfen und den kannte die Tierwelt vermutlich noch nicht 😁
TAtacitus1'127 Beiträge · seit 202215. Feb. 2023 · #92
Die Konstruktion ist „suboptimal“ und bleibt das auch, wenn man das Bild um 90 Grad so gedreht hat, dass die Schwerkraft vertikal wirkt 😉 😁 und das war jetzt keine Kritik 😁 . Ein Riegel für/mit Sperre durch Vorhängeschloss würde das Problem lösen. Ich habe immer eines in meinem Reiserucksack und schon öfters in diversen Situationen gut genutzt. Mit einem starken Seil/Kabel/Kette kann man meistens, wenn auch nicht immer, etwas improvisieren. Paviane sind eine andere Kategorie als Honigdachse, weil mit Fingern und mehr Kraft ausgestattet. Man muss sich nur anschauen, wie sich Leute in Gegenden mit „Pavian-Invasionen“ schützen (müssen). Und PS 19:05: Karabiner habe ich auch immer dabei, die sind immer nützlich, wie Rockshandy sagte.
HippieThemenstarter607 Beiträge · seit 201001. Mai 2023 · #93
Hallo aus dem Krüger, waren letzte Woche im Lower Sabie, die Tankstelle sieht noch so aus wie im Nov. Was verbessert ist: Der Generator arbeitet wieder normal. Es gab immer Strom während Load shedding. Somit hatten wir in allen Krüger Camps kein Problem mit Load shedding. Obwohl teilweise 8 Std./Tag Load shedding war. Grüße Wolfgang
da habt ihr aber Glück gehabt! Wir waren Ende März Im Krüger und unsere Erfahrungen waren diese: Punda Maria: kein Generator (kaputt) Mopani: Generator Olifants: kein Generator Satara: kein Generator Biyamiti: Generator Lower Sabie: kein Generator Berg en Dal: Generator
Also Olifants 18.-21.3 und Satara 25.-27.3. Da war leider kein Strom. In Biyamiti fehlte am ersten Tag eine Batterie für den Generator, die sie aber besorgen konnten, und somit hatten wir die nächsten 2 Tage Strom. Scheint tagesformabhängig zu sein..
Die Fledermauskästen in den Krüger Camps werden derzeit entfernt. SANParks will so die Probleme bzw. den Befall mit den "Batmans" in den Unterkünften beseitigen. Begonnen wird mit dem Lower Sabie Rest Camp. Die Naturschützer laufen natürlich Sturm ...
LG Logi
Greg_tout22 Beiträge · seit 201908. Mai 2024 · #99
Hi Zusammen!
War jemand von euch kürzlich in einem der Bungalows in Lower Sabie? Da ich geschäftlich nach Johannesburg muss, habe ich mich kurzfristig dazu entschlossen die Reise zu verlängern und ein paar Tage im KNP zu verbringen.
Danke euch und evtl. überlege ich mir dann doch noch ins Corcodile Bridge zu wechseln.
Liebe Grüsse, Gregi
HippieThemenstarter607 Beiträge · seit 201010. Mai 2024 · #100
Hallo, wir sitzen gerade auf der Terrasse vom River View Tend Nr 27. Da haben sich über der Küche auch Fledermäuse eingenistet. War im Oktober noch nicht. Sie fliegen gerade aus. 18 habe ich gezählt. Kein Kot auf der Terrasse. Ist nicht störend. Ist aber vermutlich je nach Lage unterschiedlich. Grüße Wolfgang