HippieThemenstarter607 Beiträge · seit 201020. Mai 2021 · #1Hallo in die Runde
nach 3 Wochen Krüger und 17 Tage Kgalagadi hier ein paar Infos.
Leider wurde an den Unterkünften nichts renoviert, es stimmte uns sehr traurig wie der Standard absinkt.
Berg en Dal: Fliegengitter beschädigt nicht reparabel, kein Grillgitter vorhanden, gleiches Chalet wie Nov.2019
Shimuwini: hier war es besonders schlecht, wir mussten bei 4 Nächten 2x wechseln: zuerst Stromausfall, Sicherungsproblem, dann im 2. kein Wasser.
Die Chalets sind in einem erbärmlichen Zustand, Schiebetüren defekt, Scheiben beschädigt.
Lower Sabie, Zelte River view alles ok.
Biyamiti: Zustand noch akzeptabel.
Tamboti: wir konnten Zelt wechseln, Küche Herdplatte defekt. Mikrowelle am Boden, Halterung abgebrochen
Da ja nur Südafrikaner vor Ort waren, hat sich unser Eindruck verstärkt. Die Südafrikaner sind sehr erbost auf Grund der Zustände. Sie meinen es sei genug Geld vorhanden, auch wenn die internationalen Gäste fehlen.
Im Kgalagadi ist es besser, allerdings sind die alten Blechhütten in Urikaruus auch renovierungsbedürftig. Dies soll angeblich im Juni oder Juli erfolgen. Urikaruus wird dort für eine Weile geschlossen.
Wir werden das Ergebnis im Nov. sehen, sind dann wieder 14 Tage dort.
Für Neulinge im Krüger möchte ich empfehlen von vorne rein einzukalkulieren, dass der Preis den man bezahlt nicht das wiederspiegelt was man erwartet.
Für alte Hasen: es ist, wie es ist, und wird nicht besser. Wir fahren auch wieder hin
Weitere Infos zu Krüger und Kgalagadi Tierwelt, hier hat sich einiges verändert seit 2019 in separatem Thread.
Heute geht es zurück nach D.
Viele Grüße Wolfgang
MatzeHH441 Beiträge · seit 201420. Mai 2021 · #2Gut zu wissen
Wir überlegen evtl noch dieses Jahr mal 2 Wochen "Krüger intensiv" und 1 Woche CPT bei Freunden zu machen.
Eigentlich PKW und Hütten etc.
Das bestärkt mich doch wieder 4x4 mit Zelt zu nehmen. Da weiss ich was ich hab zu welchem Preis.
Gromi1'415 Beiträge · seit 201420. Mai 2021 · #3Hippie schrieb:
Wir werden das Ergebnis im Nov. sehen, sind dann wieder 14 Tage dort.
Dann werden wir auch dort sein und das mal begutachten 😗
Vielen Dank für die Einschätzung von der Gromi
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
Makra896 Beiträge · seit 201720. Mai 2021 · #4Das fällt uns schon länger auf, leider finden wohl keine Reparaturen statt. Wir hatten in Mopani in zeitl. Abständen immer das gleiche Chalet und immer den tropfenden Wasserhahn und die defekte Klospülung reklamiert. In etwa 6 Jahren keine Änderung. Letztes Mal waren wir zu Viert in einem 6-er Haus - katastrophal.
Satara: Wasserkocher defekt, die Putzfee holt den aus dem Nachbarhaus, das sie gerade geputzt hat, und stellt den defekten da hin.
Liegt das eigentlich an den Camp-Managern oder hat das System ?
pollux1'675 Beiträge · seit 200720. Mai 2021 · #5Makra schrieb:
Liegt das eigentlich an den Camp-Managern oder hat das System ?
Na ja, SANPARKS ist halt auch mindestens halbstaatlich. Gerade im Naturschutz gibt es viele engagiert Leute dort, z.B. Antipoaching, Vets, Ranger. Aber leider ist halt alles vom ANC dominiert, und was da rauskommt sieht man an SAA, ESKOM, der Bahn, der Post, usw.
Und so gehen die Parks leider genauso runter wie der Rest des Landes, vielleicht nicht so schnell.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200620. Mai 2021 · #6Hi Wolfgang,
lustig, denn gerade vorgestern kamen Freunde von mir aus dem KNP wieder und sagten, dass wir froh seien sollten NWR in Namibia zu haben, denn die NWR-Unterkünfte seien trotz aller massiver Mängel noch deutlich besser in Schuss als die im KNP. Leider bestätigst Du dieses 🙁
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
LOloserGast20. Mai 2021 · #7Was SANParks so macht (wenn gerade keine Quartierinstandhaltung gemacht wird 😎 steht hier
https://www.sanparks.org/assets/docs/general/annual-report-2020.pdfDie Finanzen sind ab S. 178.
Aus den letzten 20 Jahren kenne ich KNP, KTP, Addo, Tsitsikama, WC, Augrabies, war zuletzt 2019 in RSA, im KNP zuletzt zwei Wochen in 2017 (Pretoriuskop, Berg en Dal, Lower Sabie, Satara, Olifants), habe schon in Vor-Coronazeit viele Klagen über schlechten Zustand bis „unzumutbar“ gehört und gelesen. Für mich war’s jedenfalls immer gut genug, und was nicht, wurde sofort behoben. Aber sicherlich liegen öfters starke Verschleißerscheinungen vor. KZN ist auch ähnlich. Von sowas lasse ich mir aber nicht den Aufenthalt und die Stimmung verderben, denn nirgends war es so, dass mir der Aufenthalt verdorben gewesen wäre. Das ist aber eine Einstellungssache.
Aber sicher: Viele feste Quartiere bei SANParks sind für Reisende mir Normalbudget eigentlich (zu) teuer, wenn man nur das Quartier für sich bewertet (Größe, Layout, Pflegezustand) und nicht auch das, wozu es einem verhilft. Diese Krot muss man halt schlucken.
Was @Verschleiß und Mängel mE (von Touristen) etwas unterschätzt wird, ist die von Anfang an tw. schlechte Qualität der Ausstattung (vom Wasserhahn bis Küchenblock bis -Austattung bis Kasten und zur Fliegentür) und deren Verarbeitung und was das dortige Klima in wenigen Jahren daraus machen kann…. vom Umgang der pt Gäste damit gar nicht zu reden. Und was Instandhaltung (nach europäischen Verhältnissen) bedeuten kann, wenn der Händler und Lager dafür ein paar 100 km entfernt sind. Dann wird Instandhaltung öfters zur Improvisation. Deswegen schaut diese im Privatquartier in Northern Cape dann genauso aus, wie die im KTP. Eine einfache, betriebswirtschaftlich vertretbare, Lösung dafür sehe ich nicht.
Grüße
Disclaimer: Ich bin keine Apologet des ANC und weiß über dessen „performance“ bei den Parastatals Bescheid. Meine aber, dass man SANParks nicht hauptsächlich nach klemmenden Türen und kaputten Toastern bewerten sollte.
Makra896 Beiträge · seit 201720. Mai 2021 · #8loser schrieb:. Meine aber, dass man SANParks nicht hauptsächlich nach klemmenden Türen und kaputten Toastern bewerten sollte.
Das macht doch auch niemand, aber den gleichen Preis für einen renovierten und einem total heruntergekommenen Bungalow zu verlangen, passt halt auch nicht ganz. Wir hatten in Parknähe schon wesentlich modernere und besser ausgestattete Häuser für weniger als den halben Preis gemietet. Aber solange die Leute das bezahlen - so what ...
Mir geht halt die Hutschnur hoch, wenn man auf der einen Seite wegen der Trockenheit Wasser sparen sollte, aber etwa jede 5. WC-Spülung defekt war und permanent Wasser gelaufen ist. Manche konnte mein Mann reparieren, aber einige liefen durch ....
Und die Sauberkeit hat auch nicht unbedingt etwas mit der betriebswirtschaftl. Rechnung zu tun. Die ist manchmal schon hart an der Grenze zum Ekel. Speziell in den Küchen wird oft nur geputzt, wo man auf den ersten Blick hinsieht.
LOloserGast20. Mai 2021 · #9Hallo Makra, hatte oben jetzt nicht ausdrücklich/ausschließlich auf deine Einschätzung bezogen und nur geschrieben, was ich über die Jahre so wahrgenommen habe. Und ja selber ausdrücklich gesagt, dass es viele Mängel gibt und (dafür) eigentlich zu teuer ist. Da sind wir uns doch einig.
Das einzige, was uns dabei zu unterscheiden scheint, ist dass ich offensichtlich eine dickere Haut habe als du 😊 😎 .
Grüße, Werner
PS. Über die Jahre habe ich auch viele mittelpreisige Privatquartiere (B&B, Appartements, Bungalows) in RSA gesehen, kenne südafrikanische Mittelständler, und so riesig ist der Unterschied beim husch/pfusch hingestellten Küchenblock mit schlechter Fliesenlegerarbeit in Küche oder Bad dann gar nicht 😗
GinaChris4'984 Beiträge · seit 201620. Mai 2021 · #10Hi,
persönlich meine ich, dass die Unterkünfte im KNP auch vor 25 Jahren schon so ihre Macken hatten.
Ob es der nächtliche Kampf gegen Fledermäuse im Zimmer in Crocodile Bridge war,
die Ratte, die unter der Küchenzeile in Letaba gewohnt hat, oder die Kakerlaken in Punda Maria,
die "Doom"-resistent waren, ein fehlender Teller oder Toaster, ein nicht geleerter Mülleimer.
Das war und ist Krüger. Krüger ist aber auch ein Big-5-Gebiet das seinesgleichen sucht,
weswegen mich o.g. nicht tangiert, denn deshalb, also wegen der Unterkünfte, war ich noch nie dort.
Auch preislich sind die Unterkünfte mMn immer noch sehr günstig,wenn man bedenkt wo man ist.
Wenn man sich aber an Abgewohntem stößt, gibt es ja die Möglichkeit, sich im SANParks-Forum betr. neuer,
oder renovierter Unterkünfte schlau zu machen, und exakt eine bestimmte "unit no." zu buchen.
Gruß Gina
buma831 Beiträge · seit 200920. Mai 2021 · #11Liebe Gina,
Deine Einschätzumgen stimme ich fast ausnahmslos zu. Wir sind auch in den letzten 25 Jahren oft im KNP gewesen und haben ihn immer wegen des Gesamtpaketes geliebt.
Du schreibst zum Schluss:
Wenn man sich aber an Abgewohntem stößt, gibt es ja die Möglichkeit, sich im SANParks-Forum betr. neuer, oder renovierter Unterkünfte schlau zu machen, und exakt eine bestimmte "unit no." zu buchen.
Es ist mir aber bis heute bei all den vielen fernmündlich (meist direkt in Pretoria bei SAN Parks) oder mittels website ausgeführten Buchungen noch nie gelungen, eine bestimmte "unit no" fest zu buchen.
Kannst Du mir einen Tipp dazu geben? Wir sind im September -hoffentlich- drei Wochen dort und ich habe natürlich viele Vorstellungen, wohin genau ich nachts meinen Kopf legen möchte.
Danke schon mal und schöne Pfingsttage sagt, mit vielen Grüßen,
Marga
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200620. Mai 2021 · #12 Krüger ist aber auch ein Big-5-Gebiet das seinesgleichen sucht,
weswegen mich o.g. nicht tangiert, denn deshalb, also wegen der Unterkünfte, war ich noch nie dort.
Aber nicht nur im guten Sinne seinesgleichen sucht 😉 Aber das ist natürlich wie immer auch im KNP eine Frage von Angebot und Nachfrage. Wenn man bei dem Zustand die nötige Nachfrage zu dem aufgerufen Preis hat, wird nichts geändert, zumal die Exklusivität IM Park zu sein eben keiner einem nehmen kann. Da muss man schlichtweg abwägen, was einem wichtiger ist bzw. wie man das Preis-Leisitungsverhältnis sieht. Ich persönlich finde, dass man die "Leistung Nationalpark" durch den Eintritt abgegolten hat. Wenn dann die Unterkunft nicht das gewünschte zum Preis bietet, suche ich mir was anderes. Egal ob Sanparks, NWR oder sonstwas.
Viele Grüße
Christian
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pollux1'675 Beiträge · seit 200720. Mai 2021 · #13"Ich persönlich finde, dass man die "Leistung Nationalpark" durch den Eintritt abgegolten hat. Wenn dann die Unterkunft nicht das gewünschte zum Preis bietet, suche ich mir was anderes. "
@Christian: Theoretisch hast Du recht. Aber nur mit den Eintritten kann SANPARKS nicht überleben, dazu ist zu viel Overhead im System, selbst wenn man Korruption ignoriert. Die Crux ist die staatliche Einflußnahme. Privatisierung bei moderat erhöhten Preisen wäre die Lösung. Das geht aber mit dem ANC nicht.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
Makra896 Beiträge · seit 201720. Mai 2021 · #14loser schrieb:
Das einzige, was uns dabei zu unterscheiden scheint, ist dass ich offensichtlich eine dickere Haut habe als du 😊 😎 .
Werner, da bin ich halt eine Frau 😛 Aber war hatten auch schon Unterkünfte, wo mein Mann den Lappen rausgeholt hat, weil es ihm zu viel war. 🤩 Und da kann ich nur sagen, der ist wirklich nicht pingelig 😕
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200620. Mai 2021 · #15GinaChris schrieb:
persönlich meine ich, dass die Unterkünfte im KNP auch vor 25 Jahren schon so ihre Macken hatten.
Ob es der nächtliche Kampf gegen Fledermäuse im Zimmer in Crocodile Bridge war,
die Ratte, die unter der Küchenzeile in Letaba gewohnt hat, oder die Kakerlaken in Punda Maria,
die "Doom"-resistent waren
Fledermäuse in der Unterkunft sind blöd. Auch wenn die durch ihr Echolotsystem selten mit jemandem zusammenstoßen … wenn sie es doch mal tun und dann panisch zubeißen, besteht Tollwutgefahr.
Ratten in der Unterkunft sind auch blöd. Sie übertragen Hanta und Lassa, fressen evtl. Lebensmittel an oder Gepäckstücke, in denen sich Lebensmittel befinden und vor allem ziehen sie Schlangen an. Da sieht man morgens eine Ratte in einem Loch verschwinden, die Reinigungskraft lässt tagsüber die Unterkunft nach einer Reinigung die Tür 'ne Stunde offen stehen und dem nächsten Mieter kommt dann abends aus dem gleichen Loch eine Speikobra entgegen.
Und Kakerlaken in der Unterkunft sind auch blöd. Man bekommt sie kaum mehr los, sie sind eklig und halten sich tagsüber gerne in Sickergruben auf. Nachts klettern sie dann überall rum auf allem, was man rumliegen lässt.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Gabi-Muc2'191 Beiträge · seit 201621. Mai 2021 · #16Hallo,
ich war zwar noch nie im Krüger, aber irgendwann steht auch der auf meiner To-Do-Liste. Wenn ich mir das so durchlese, dass gefallen uns die Unterkünfte nicht. Für uns macht ein Urlaub nicht nur ein Park an sich, sondern auch das drumherum aus. Und dazu gehören schöne und saubere Lodgen. Gutes Essen gehört auch noch dazu, aber da wäre ich ja bei eigenem Braii kompromissbereit. Das ist hin und wieder auch ganz nett.
Im Etosha nächtigen wir auch lieber außerhalb, z.B. auf Vreugde. Das Wasserloch am Abend interessiert uns nicht so sehr. Wenn wir schon den ganzen Tag gefahren sind, dann langt es uns abends auch. Da habe ich lieber ein nettes Zimmer und ein gutes Abendessen.
Im Krüger ist das meines Erachtens aber schwieriger. Gibt es denn da was vergleichbares? Die meisten Lodgen außerhalb sind finanziell meines Wissens im oberen Bereich angesiedelt. Und der Krüger ist ja noch viel größer. Gibt es denn zu den Camps innerhalb auch außerhalb was vergleichbares?
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200621. Mai 2021 · #17Gabi-Muc schrieb:
Im Etosha nächtigen wir auch lieber außerhalb, z.B. auf Vreugde. Das Wasserloch am Abend interessiert uns nicht so sehr. Wenn wir schon den ganzen Tag gefahren sind, dann langt es uns abends auch. Da habe ich lieber ein nettes Zimmer und ein gutes Abendessen.
Im Krüger ist das meines Erachtens aber schwieriger. Gibt es denn da was vergleichbares? Die meisten Lodgen außerhalb sind finanziell meines Wissens im oberen Bereich angesiedelt. Und der Krüger ist ja noch viel größer. Gibt es denn zu den Camps innerhalb auch außerhalb was vergleichbares?
Du täuschst Dich, denn der Kruger NP ist 'ne Ecke kleiner als der Etosha NP. Du hast zudem mehr Zugänge zum Park und wirst sicherlich auch außerhalb fündig.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
HippieThemenstarter607 Beiträge · seit 201021. Mai 2021 · #18Hallo zusammen,
also was da alles an Meldungen zusammenkommt, na ja. Was wollte ich ausdrücken: es ist schade, dass es so ist. Die Instandsetzung der Unterkünfte wäre mit geringen finanziellen Aufwand machbar. Der Verfall hat sich einfach beschleunigt, wir kennen den Krüger schon viele Jahre und der Eindruck jetzt war einfach eine Steigerung des Abstiegs. Wenn man Skukuza anschaut, was da investiert wurde und im Verhältnis die kleinen ach so schönen Camps, das tut uns halt weh. Man könnte so viel machen.
Eins muss man aber klar stellen, die Sauberkeit ist aus unserer Sicht nach wie vor gut. Also Kakerlaken hatten wir schon viele in Afrika im Krüger aber die letzten Jahre nie. Fledermäuse gibt es immer, und da kann halt mal eine neben dem Kopfkissen landen. Das hat aber nichts mit dem Zustand der Substanz zu tun.
Und ich möchte sachlich bleiben: Für Neulinge die innen übernachten könnte es Frust auslösen, für alte Krüger Kenner ist es normal. Aber dass die Einheimischen so Kritik üben, dass hat uns überrascht.
Man muss es aber einfach akzeptieren, deswegen nicht hinzufahren ist keine Option
Gruß Wolfgang
GinaChris4'984 Beiträge · seit 201621. Mai 2021 · #19buma schrieb:Liebe Gina,
Deine Einschätzumgen stimme ich fast ausnahmslos zu. Wir sind auch in den letzten 25 Jahren oft im KNP gewesen und haben ihn immer wegen des Gesamtpaketes geliebt.
Du schreibst zum Schluss:
Wenn man sich aber an Abgewohntem stößt, gibt es ja die Möglichkeit, sich im SANParks-Forum betr. neuer, oder renovierter Unterkünfte schlau zu machen, und exakt eine bestimmte "unit no." zu buchen.
Es ist mir aber bis heute bei all den vielen fernmündlich (meist direkt in Pretoria bei SAN Parks) oder mittels website ausgeführten Buchungen noch nie gelungen, eine bestimmte "unit no" fest zu buchen.
Kannst Du mir einen Tipp dazu geben? Wir sind im September -hoffentlich- drei Wochen dort und ich habe natürlich viele Vorstellungen, wohin genau ich nachts meinen Kopf legen möchte.
Danke schon mal und schöne Pfingsttage sagt, mit vielen Grüßen,
Marga
Hi Marga,
mit Buchungsnummer eine Email ans jeweilige Camp schicken (Emailadressen finden sich ebenfalls im SANParks-Forum), und um Reservierung einer bestimmten "unit no." ersuchen. Eine oder zwei Alternativen anzugeben, ein guter Plan.
Bsp. Punda Maria auf meine Anfrage:
...Kindly be informed that your email request below has been granted for the mentioned tent numbers, please also take note our request are not guaranteed, however we will try our best to honour your request.
Hoping you will find our response in order, for any further assistance, feel free to write back to us.
Thank you and kind Regards,
Dumisani Sydwell Shirinda
Duty Manager, Punda Maria Rest Camp, Kruger National Park
South African National Parks (SANParks)
Office No : 013 735 6873
Fax No : 0865 338 013
Cell No : 082 802 0066
E-mail : sydwell.shirinda@sanparks.org
Web address: www.sanparks.org
Gruß Gina
Lotusblume1'933 Beiträge · seit 200921. Mai 2021 · #20BikeAfrica schrieb:
Du täuschst Dich, denn der Kruger NP ist 'ne Ecke kleiner als der Etosha NP. Du hast zudem mehr Zugänge zum Park und wirst sicherlich auch außerhalb fündig.
Gruß
Wolfgang
OT
Moin,
das hätte ich nicht gedacht und musste es eben nachlesen. Mir kam der Kruger auch viel größer als Etosha vor.