Island - Eisländ, die Eins im Winter

Reisebericht 115 Antworten · 10,5k Aufrufe · gestartet 31. Dez. 2020 von Kiboko
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200913. Jan. 2021 · #41
Island Tag 5-2: Hochland

Kiboko fährt weiter durch das schnee­bedeckte Hoch­land. Eine große Hänge­brücke mit zwei mächtigen Beton­pylonen und einer Fahr­spur bringt Kiboko sicher über einen breiten Fluss.


Bild 144: Brücke über den Jökulsá á Fjöllum


Jökulsá á Fjöllum

Der Fluss hört auf den klingenden Namen Jökulsá á Fjöllum. Auf deutsch heißt das nur Gletscher­fluss aus den Bergen. Der Fluss ist 208km lang und damit der zweit­längste Fluss Islands. Er ent­springt an den Gletschern des Vatnajökull und mündet im Norden Islands in den Atlantik.


Bild 145: Der Gletscherfluss aus den Bergen - Jökulsá á Fjöllum



Bild 146: Der Jökulsá á Fjöllum auf dem Weg zum Detifoss


Unerreichbar

Etwa 25km weiter nördlich hat sich der Jökulsá á Fjöllum in eine tiefe Schlucht ein­gefräst. Hier sind gleich vier große Wasser­fälle: Sel­foss, Deti­foss, Hafragils­foss und Réttar­foss. Der Detti­foss soll der wasser­reichste Wasser­fall in Europa sein. Wie schon am Vor­tag möchte sich Kiboko die Wasser­fälle an­sehen. Heute wählt Kiboko die Straße an der Ost­seite des Jökulsá á Fjöllum. Auch diese Straße ist total ver­eist. Die Renn­semmel von Kiboko ist auch für diese Straße un­geeignet. Hinter der nächsten Kurve hat Kiboko um­gedreht. Die Wasser­fälle müssen noch auf Kiboko warten.


Bild 147: Straße zum Detifoss


Kiboko ist ohne Blessuren auf die National­straße Eins zurück­gekehrt. Neid­voll blickt er auf das entgegen­kommende Fahr­zeug eines Isländers.



Bild 148: Das Auto für Island


Das Hochland ist von Gebirgs­ketten durch­zogen. Die Fahrt führt ent­lang des Dimmifjall­garður mit bis zu 1000m hohen Bergen.


Bild 149: Im Hochland entlang der Dimmifjall­garður
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200914. Jan. 2021 · #42
Island Tag 5-3: Hochland

Die Nationalstraße Eins nach Egils­staðir führt durch die Jökudals­heiði. Das ist eine wenig abwechslungs­reiche Schotter­ebene aus Lava.


Bild 150: Ebene aus Lavaschotter im Hochland


Jökudalsheiði

Ein Grasbusch aus dem Schnee ist ein will­kommener Blick­fang.


Bild 151: Bildvordergrund ist Mangelware


Sonst gibt es hier nur Schnee und dunkle Lava­steine.


Bild 152: Jökudalsheiði



Bild 153: Wildes Hochland


Je weiter Kiboko nach Osten fährt, desto höher wird der Schnee. Die fest­gefahrene Schnee­decke auf der Straße ist zu einer Eis­schicht ver­dichtet. Im Gegen­satz zu den Neben­straßen wurde auf der Ring­straße Splitt ge­streut. Es ist nicht gerade super­griffig, aber Kiboko wagt mit der Renn­semmel auf geraden Ab­schnitten schon sen­sationelle 60km/h.


Bild 154: Eisländ


Der Schnee deckt die Hoche­bene wie ein Leichen­tuch ab. Alles ist weiß bis zum Hori­zont. Es gibt keine Foto­motive.


Bild 155: Schnee soweit das Auge reicht


Der einzige Blickfang in der Land­schaft ist die sich windende National­straße Eins.


Bild 156: Eisstraße im Schnee



Bild 157: Die Straße ist das einzige Fotomotiv


Farbtupfer sind die Verkehrs­schilder. Im Osten von Island ist mit frei­laufenden Ren­tieren zu rechnen. Ob die Tiere die Schilder lesen können? Die Rentier­gefahr beginnt bei 0,0km, also direkt hinter dem Schild. Die Rentiere dürfen nicht vor dem Schild die Straße über­queren.

Der Straßenverkehr ist sehr gering. Busse und LKWs sind sehr selten.


Bild 158: Bus statt Rentiere


Kurz vor Egilsstaðir erhebt sich wieder eine Berg­kette aus der Land­schaft. Auch diese Berge sind um die 1000m hoch. Hinter den Bergen befinden sich die Ost­fjorde.


Bild 159: Bergekette bei Egilsstaðir


Am frühen Nachmittag erreicht Kiboko Egils­staðir. Hier will Kiboko zwei Nächte bleiben.
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Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200914. Jan. 2021 · #43
Island Tag 5-4: Lagarfjót

Im Gästehaus in Egilsstaðir fragt Kiboko nach Be­obachtungs­punkten für Polar­lichter. Die nette Dame von der Re­zeption emp­fiehlt Kiboko den Lögurinn-See (Lagarfjót).

Lagarfjót

Am späten Nachmittag geht Kiboko auf Er­kundungs­tour. Der Lagarfjót ist mit 32km Länge der dritt­größte See Is­lands. Er liegt nur 20m über dem Meeres­spiegel, ist aber 112m tief. Hier soll der Lagarfjótsormurinn leben. Es soll ein naher Ver­wandter von Nessi sein.


Bild 160: Fels im Lagarfjót


Die Sonne steht bereits tief über dem Süd­ende des Lagarfjót.


Bild 161: Abendstimmung am Südende des Lagarfjót


Am Ostufer des Sees ist ein Park­platz. Ein ein­ladender Weg­weiser zu einem Wasser­fall findet die Auf­merksamkeit von Kiboko. Der Weg geht steil bergan. Die Sonne sinkt schneller, als Kiboko auf­steigen kann. Ein er­höhter Punkt er­möglicht etwas Über­sicht über den Lagar­fjót. Die Sonne be­leuchtet gerade noch so die Berge am gegen­über­liegenden Ufer.


Bild 162: Lagarfjót beim Aufstieg zum Wasserfall


Litlanesfoss

Kiboko quält sich auf der Süd­seite den steilen Weg am Hang empor. Tief in einer Spalte stürzt sich der Hennig­fossá tal­wärts. Übersichts­punkte er­möglichen einen Blick in die Schlucht. Der Litlanes­foss ist etwa auf halben Weg zu sehen.


Bild 163: Der Hennigfossà stürzt zu Tal


Der 118m hohe Hennigfoss ist noch weiter oben. Es dämmert bereits. Bis Kiboko am dritt­höchsten Wasser­fall Islands ist, würde es bereits dunkel werden. Den schmalen Pfad durch Wiesen und Geröll bei Dunkel­heit wieder herunterzu­klettern, ist nicht un­bedingt nach dem Geschmack von Kiboko. Kiboko dreht um. Der Hennig­foss muss auch noch länger auf Kiboko warten.

Lagarfjót bei Nacht

Kiboko sucht sich einen Foto­stand­punkt am See. Die Blick­richtung geht nach Norden. Ein blatt­lose Bäumchen dienen als Vorder­grund. Dann be­nötigt Kiboko einen sicheren Stand­platz für die Renn­semmel, damit ein un­beleuchtetes Auto keine Gefahren­quelle ist. Anderer­seits soll die Renn­semmel als bequemen Be­obach­tungs­posten dienen.

Gegen 19 Uhr ist es richtig finster. Kiboko macht noch ein paar Probe­bilder. Die Lichter von ein paar Häuser am gegen­über­liegenden Ufer spiegeln sich im Wasser. Die Sterne funkeln um die Wette. Satelliten und Flugzeuge zeichnen ihre Spuren an den Nacht­himmel. Am Horizont ist ein leichter grün­licher Schimmer zu er­kennen.


Bild 164: Warten auf die Grünen Lichter


Warten, Warten, Warten

Die Wettervorhersage passt. Der Himmel ist wolkenlos. Die vorher­gesagte Sonnen­aktivi­tät ist mini­mal. Mit Aurora Borealis ist heute nicht rechnen. Aber auch wenn es keine Chance gibt, will sie Kiboko nutzen. Was wird diese Nacht passieren? Kommen Grüne Lichter am Himmel oder der sagen­umwobene Lagarfjót­sormurinn aus dem Wasser.

Nix passiert.

Die Kälte dringt in die Renn­semmel ein. Kiboko ist am Zittern. Zum Auf­wärmen macht Kiboko immer mal wieder eine Runde um das Auto. Kiboko schaut auf das Wasser. Kiboko macht Probe­aufnahmen. Kiboko ist es lang­weilig. Kiboko ist es kalt. Kiboko ist es sau­kalt.

Nix passiert.

Kiboko startet das Rüttel­eisen der Renn­semmel. Kiboko ist ge­blendet. Draußen gehen die Schein­werfer an. Innen leuchten die Instru­mente. Die Hei­zung bringt wohlige Wärme. Aber Kiboko sieht keine Sterne mehr. Einen Aus­schalt­knopf für den Licht­zauber findet Kiboko nicht. Scheiß moderne Autos.

Nix passiert.

Kiboko deckt Instrumente und Schein­werfer mit Kleidungs­stücken ab. Die Ver­dunklung hilft. Kiboko kann die Sterne wieder sehen. Die Zeit vergeht. Kiboko ist müde. Kiboko starrt weiter­hin auf den Nacht­himmel.

Nix passiert.

Jetzt ist es schon 23 Uhr. Das warme Bettchen im Gäste­haus ruft nach Kiboko. Kiboko starrt weiter­hin nach Norden in den Nacht­himmel. Da sind graue Flecke am Hori­zont. Die grauen Flecken be­wegen sich. Merk­würdig! Kiboko will noch ein Abschluss­bilder am See machen.

Aus Grau wird Grün

Die grauen Flecken am Horizont sind auf dem Kamera­display grün. Die heutigen Polar­lichter sind zu schwach für die Farbseh­fähigkeit des mensch­lichen Auges. Der Kamera­sensor ist empfindlicher.

Die grauen Flecken kommen näher. Wie eine schnell­fliegende Wolke bilden sie einen Streifen über dem Hori­zont. Um 23:13 Uhr hat Kiboko das erste Polar­licht ein­gefangen.


Bild 165: Das erste Polarlicht über dem Lagarfjót


Aurora Borealis!

Es ist 23:30 Uhr. Das Licht am Himmel wird inten­siver. Die grauen Flecken werden grün­lich. Es er­scheinen Grüne Streifen am Himmel. Sogar der See schimmert im grünen Licht.


Bild 166: Das Polarlicht wird intensiver und tanzt über den See


Es ist 23:40 Uhr. Die Grünen Lichter werden wieder schwächer. Sie ver­teilen sich weiter über den Himmel.


Bild 167: Das Polarlicht wird wieder schwächer.


Es ist 23:50 Uhr. Die Lichter sind aus. Die Show ist vorbei. Kiboko macht noch ein Bild über den See nach Süden.

Der Lagarfjótsormurinn ist nicht auf­getaucht.


Bild 168: Der Lagarfjót in Richtung Süden. Die Grünen Lichter sind aus.


Auch wenn es keine Chance auf Polar­lichter gibt, sollte man es immer probieren. Mit viel Geduld kann etwas am Himmel passieren. Glück­lich fährt Kiboko zurück nach Egilsstaðir. Morgen soll es wieder eine klare Nacht geben.
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1'835 Beiträge · seit 201514. Jan. 2021 · #44
Wie schön für Kiboko dass er hartnäckig geblieben ist und trotz frieren ausgeharrt hat bis eben die Grünen Lichter erschienen sind. Kiboko hat das sehr gut gemacht. Katrin hat dieselbe Erfahrung gemacht: Die halbe Nacht auf Polarlichter zu warten ist ziemlich langweilig, aber wenn es dann geschieht? Adrenalin pur!
Kiboko kann Katrins Polarlichter Bilder von Yellowknife unten in der Signatur finden im Alaska-Canada Bericht von 2019. Ach, wie haben wir gefroren! Aber einige Füchse kamen uns besuchen und wir machten heißen Tee.
Auch hat Katrin nun doch Kiboko im Schnee gesehen! Kiboko ist ja fast so groß wie ein Rentier!
Katrin liebt all die schönen Schnee und Eislandschaften. Toll gemacht, Kiboko!

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If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200914. Jan. 2021 · #45
Hallo Katrin,

vielen Dank für das viele Lob.
Jetzt möchte ich Dich auch loben.
Deine Grünen Lichter am Gelben Messer haben mir sehr gut gefallen.
Besonders schön finde ich die Reflektionen im Wasser.
Die Jagd nach dem Nordlicht macht süchtig.
Ich bin endgültig zwei Wochen später in Tromsö infiziert worden.
Wenn die grünen Lichter wie schwebende Gardienen über den Himmel wandern.
Wenn dann noch eine Corona (kein Witz!) entsteht und die Partikel tiefer in die Atmosphäre eindringen.
Dann kollidieren die hochenergetische Partikel in niedrigeren Luftschichten mit anderen Atomen.
Dann bekommen die grünen Vorhänge gelbe Unterkanten und einen rot-violetten Saum.
Sie tanzen über den Himmel.
Bilden Spiralen.
Das Gelb wird zu weiß.
Der rot-violette Saum wird zum rosafarbenen Streifen.
Der Himmel scheint zu explodieren.
Es ist dann einfach nur noch Wow!
Staunend, nach Atem ringend, mit offenem Mund sabbernd blickt dann der kleine Kiboko in den Himmel ...
und dabei verdreht ein Troll unbemerkt die Schärfeeinstellung des Objektives 😮 😮 😮
Ich kann Dich sehr gut verstehen, wie Ihr in Alaska gestaunt habt.

Mir haben aber auch sehr gut Eure Bären, Füchse, Elche, Coyoten gefallen.
Mama Bär mit den drei Kleinen, die zusammen in die Kamera schauen ist einfach unglaublich.
Die Landschaften sind auch große Klasse.
Das habt Ihr wirklich toll gemacht.

Kiboko hat gemogelt und sich mit Photoshop neben das Schild gestellt.
Übrigens sind in Island die Rentieren unterschiedlich groß.
Die Kleinsten fangen bei 0,0 an.
Die Größten werden 25km groß!

Kiboko will am Wochenende den Tag 9 in der Fotoreportage fertigdichten.
Nächste Woche geht es hier mit Tag 6 weiter.

Viele Grüße
Bernd

Viele Grüße
Bernd
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155 Beiträge · seit 201815. Jan. 2021 · #46
Am Park­platz wird ein­drücklich davor gewarnt, die Wege nicht zu ver­lassen.

Hallo Kiboko,
lies dir deinen Satz mal genau durch. Ob da nicht ein Troll mitgeschrieben hat?
Viele Grüße
Tommy
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200918. Jan. 2021 · #47
Tommy54 schrieb: Ob da nicht ein Troll mitgeschrieben hat?
Tommy, Kiboko ist davon überzeugt, dass da ein Troll heimlich mitschreibt.
Der verdreht heimlich Buchstaben, macht Dibbveler, fallweise vertauscht er den dritten und vierten Fall,
invertiert verneinende Negationen, verteilt sinnfreie Halbsätze und Überschriften, verschluckt ganze Bilder oder
zumindest deren Unterschriften. Wenn der Troll die Bilder selbst anschaut, sind sie für andere nicht sichtbar.
Es ist zum Haareraufen.
Wenn Kiboko den mal erwischt, dann kann der was erleben ...

Danke für den Hinweis.
Ich werde das nicht vernichten. 😈

Viele Grüße
Bernd
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Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200919. Jan. 2021 · #48
Island Tag 6-1: Egilsstaðir - Seyðisfjörður

Die halbe Nacht hat Kiboko im Auto ver­bracht und in den Himmel ge­starrt. Daher kommt Kiboko heute etwas später in die Pötte. Die erste Tour des Tages geht zum Fähr­anleger nach Seyðisfjörður. Dafür muss ein 620m hoher Pass über­wunden werden.

Der Fähranleger verbindet Island mit dem euro­päischen Straßen­netz. Eine große Schnee­fräse steht bereit, damit der Ver­kehr zur Fähre nicht unter­brochen wird. Im weiten Tal da­hinter sind Egils­staðir und der 32km lange Lagarfjót. Dort hat Kiboko letzte Nacht den Polar­lichtern auf­gelauert.


Bild 169: Schneefräse mit Panoramablick


Fjarðarheiði

Die Straße von Egilsstaðir nach Seyðisfjörður führt über eine Hoch­ebene, der Fjarðarheiði. Hier oben ist tiefster Winter.


Bild 170: Auf der Fjarðarheiði


Gufufoss

Gleich neben der Straße ist ein hübscher Wasser­fall, der Gufu­foss. Hier stürzt sich die Fjarðará über eine Fels­kannte. Zwischen dein Eis­zapfen sucht sich das Wasser noch den Weg nach unten. Kiboko kann nicht wider­stehen und schon ist auch dieser Wasser­fall auf der Speicher­karte.


Bild 171: Gufufoss


Seyðisfjörður

Von der Hochebene aus ist der Fjord Seyðis­fjörður und der gleich­namige Ort tief im Tal zu sehen. Im Winter sieht der Ort keine Sonne. Das Tal liegt im Schatten der Berge.


Bild 172: Seyðisfjörður liegt im Schatten


Kiboko fährt durch den Ort hin­durch. Ein Berg­hang er­möglicht Aus­sicht und Über­sicht über den kleinen Ort. Hier leben ca. 700 Menschen. Im Zentrum dienen viele Häuser als Hotels und Gäste­häuser. Die Fähre Norröna hat an­gelegt.


Bild 173: Seyðisfjörður am Ende des gleichnamigen Fjordes


Nie Norröna verbindet Däne­mark mit den Färöern und Island. Die Fähre kommt einmal die Woche (Donnerstags) nach Island.


Bild 174: Die Norröna hat angelegt
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200919. Jan. 2021 · #49
Island Tag 6-2: Seyðisfjörður

Seyðisfjörður entstand im Jahre 1834 aus einer Handels­station. 1895 wurden dem Ort die Stadt­rechte ver­liehen. Der geschützte Hafen am Ende des Fjordes und reiche Fisch­gründe sind die Grund­lage des Ortes. Heute hat der Ort rund 700 Einwohner. Kiboko macht einen Stadt­rund­gang und schaut sich die älteren Holz­häuser an. Es gibt aber auch viele neue Gebäude.


Bild 175: Häuser am See



Bild 176: Innenstadt



Bild 177: Blaue Kirche (Bláa Kirkja)



Bild 178: Gehobenes Wohnhaus



Bild 179: Blaues Gästehaus



Bild 180: Ein Ladengebäude wurde ein Hotel



Bild 181: Alte Schule



Bild 182: Wohnen am Fluss


Die Straße nach Seyðisfjörður ist eine Sack­gasse. Kiboko fährt über den 620m hohen Pass der Fjarðar­heiði zurück nach Egils­staðir. Die Straße hat eine Eis­schicht. Durch den scharfen Splitt ist die Ober­fläche er­staunlich griffig.


Bild 183: Auf der Fjarðarheiði
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Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200920. Jan. 2021 · #50
Island Tag 6-3: Tjarmarland - Bakkagerði

Die vorhergesagte Sonnenaktivität ist wieder bei Mini­mum. Polar­lichter sind nächste Nacht nicht zu erwarten. Bei sehr geringer Sonnen­aktivität ist der Ring, bei denen Sonnen­wind­partikel mit der Erd­atmosphäre inter­agieren, weit nörd­lich von Is­land. Daher sucht sich Kiboko einen Be­obachtungs­punkt möglichst weit im Norden. Dieser Punkt muss freie Sicht am Horizont haben, da die weit ent­fernten Polar­lichter eher niedrig über dem Himmel sind.

Tjarmarland

Kiboko fährt von Egilsstaðir nach Norden an die Schwemm­land­schaft vor der Bucht von Héraðsflói. Eine ge­schwungene, hügelige, ver­eiste aber mit Splitt ge­streute Straße führt durch das Tjarmar­land.


Bild 184: Auf der 94 nach Norden


Die Straße führt über Kuppen. Der weitere Straßen­verlauf ist hinter einer Kuppe nicht zu sehen. In Is­land werden dort Schilder für Blind­köpfe auf­gestellt.


Bild 185: Vorsicht hier kommt ein Blindkopf entgegen


Der parallele Fluss ist vereist. An einigen Stellen haben sich große Eis­platten am Rand auf­getürmt. Eine Hoch­wasser­welle muss sie an das Ufer ge­spült haben.


Bild 186: Dicke Eisschollen liegen am Ufer


Das Tal wird durch eine verschneite Berg­kette be­grenzt. Die beiden höchsten Bergen ist der Herfell (1064m) und der Dýörfell (1134m).


Bild 187: Viel Landschaft bei Tjamarland


An der Héraðsflói

In der Schwemmlandschaft vor der Bucht von Héraðsflói zweit ein Feld­weg ab. Hier kann Kiboko im dunkeln parken, ohne den Straßen­verkehr zu ge­fährden. Leider gibt es hier keinen mar­kanten Vorder­grund. Die Sonne steht noch hoch im Süden. Hier möchte Kiboko den Grünen Lichtern auf­lauern.


Bild 188: Feldweg für die Polarlichtfotografie


Bakkagerði

Kiboko hat noch etwas Zeit bis es dunkel wird. Daher fährt Kiboko die Straße weiter nach Osten über den Pass Vatnsskard. Eine kleine Farm liegt direkt am Borgar­fjörður. Um Ver­wechselungen zu ver­meiden wird der gleich­namige Ort auch Bakka­gerði ge­nannt.


Bild 189: Bauernhof am Borgarfjörður


Hauptattraktion in Bakkagerdi ist das Lindar­bakki. Es ist ein tra­ditionelles Haus. Der Keller stammt von 1899. Die Auf­bauten wurden 1934 erneuert. Die Seiten­wände be­stehen aus Torf. Das Haus wird noch als Sommer­haus von Privat­leuten ge­nutzt. Es hat eine Wohn­fläche von 50m² und hat ein Schlaf­zimmer, eine Küche und eine Diele.

Das Lindabakki ist aber nicht ein­fach zu foto­grafieren, da rund­herum moderne Gebäude stehen, die sich mit auf das Bild drängeln.


Bild 190: Lindarbakki


Nicht weit vom Lindarbakki steht die kleine Kirche von Bakka­gerði.


Bild 191: Kirche von Bakkagerði


Álfaborg

In Bakkagerði leben rund 100 Menschen. Aber es gibt hier noch sehr viele Elfen. In der Álfaborg (Palast der Elfen) lebt die Elfen­königin Borghilður. Die Burg besteht aus einem großen Fels in der Ebene. Ein Wander­weg führt auf die Elfen­burg.


Bild 192: Palast der Elfenkönigin Borghilður


Kiboko ist der Elfen­königin auf das Dach ge­stiegen. Dieses ist er­laubt, wenn man sich respekt­voll be­wegt. Die Elfen leben im Ver­borgenen. Sie sind daher nur sehr selten zu sehen. Beim Besuch hat Kiboko weder eine Elfe noch ihre Elfen­beine ge­sehen. Aber von der Álfaborg hat Kiboko einen schönen Blick auf den Ort und den Fjord.


Bild 193: Der 100-Seelen-Ort Bakkagerði
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zuletzt bearbeitet 20. Jan. 2021
605 Beiträge · seit 201220. Jan. 2021 · #51
Die Auf­bauten wurden 1934 erneuert. Die Seiten­wände be­stehen aus Tor.
Da haben doch die Trolle schon wieder einen Buchstaben geklaut!
Unglaublich, wie schnell die das machen...

Grüße,
Heivi
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200920. Jan. 2021 · #52
Island Tag 6-4: Dýrfjöll - Héraðsflói

Kiboko fährt zurück zum Foto­stand­punkt für die Polar­lichter. Eine Schotter­straße führt über einen Pass.

Njarðvík

Dann geht die Fahrt zur Bucht von Njarðvík. Weiter geht es dann nach links über den Pass Vatnasskard am 640m hohen Sönghofsfjall vorbei.


Bild 194:Bucht von Njarðvík


Von der Passhöhe schweift der Blick auf die Schwemm­land­schaft vor der Bucht von Héraðsflói.


Bild 195: Schwemmsandebene vor der Héraðsflói


Die Sonne hat sich bereits in den Feier­abend ver­abschiedet. Ein letzter Schimmer geht über den Hori­zont und taucht die Schwemm­land­schaft in orangenes Licht.


Bild 196: Brücke an der Héraðsflói


Nachts an der Héraðsflói

Kiboko parkt im aus­gekund­schafteten Feld­weg. Fleißige Trolle schalten nach und nach die Sterne ein. Ein paar Blink­sterne fliegen nach Amerika. Im fahlen Sternenlicht schimmert blass die Gebirgskette mit dem dem 640m hohen Sönghofsfjall. Die Sonne ist passiv. Grüne Lichter gibt es nicht. So gegen 19 Uhr macht Kiboko ein paar Probe­fotos.


Bild 197: Es wird Nacht an der Héraðsflói


Gegen 21 Uhr tauchen ein paar graue Wolken am Horizont auf. Der Kamera­sensor ent­tarnt sie als schwaches Polar­licht. Das Band bewegt sich fast nicht. Es wirkt statisch. Bei starker Über­belichtung wirkt es viel heller und bunter, als es in Wirklich­keit ist.


Bild 198: Schwaches Polarlicht über der Héraðsflói (Überbelichtet)


Bei Unterbelichtung kommt das Grüne Band von Aurora Borealis besser zur Gel­tung. Da­für ver­sinkt die Um­gebung in Dunkel­heit.



Bild 199: Schwaches Polarlicht über der Héraðsflói (Unterbelichtet)


Das Polarlicht bewegt sich nicht. Kiboko ist es langweilig. Kiboko spielt mit der Kamera. Während der Be­lichtung wird die Brenn­weite ver­ändert. Es entsteht ein Bild aus der Kate­gorie: Ist das Kunst oder kann das weg?


Bild 200: Auf den Spuren der Sterne

Die Sonne hat ihr Pulver an hoch­ener­getischen Par­tikeln ver­schossen. Das Grüne Band wird schwächer. Dann tut sich am Horizont nicht viel. Kiboko fährt zur Her­berge nach Egils­staðir zurück. Beim Blick in den Rücks­piegel bleibt der Nacht­himmel un­verändert.
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Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200920. Jan. 2021 · #53
HeiVi schrieb:
Die Seiten­wände be­stehen aus Tor.
Da haben doch die Trolle schon wieder einen Buchstaben geklaut!
Danke, ich habe das fehlende "f" jetzt mit Pattex auf den Bildschirm geklebt.
Das kriegen die Trolle nie wieder ab. 🤪
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200920. Jan. 2021 · #54
Island Tag 7-1: Egilsstaðir - Fáskrúðsfjörður

Die Wettervorhersage ist weiterhin schön für den Osten von Is­land. Aber Kiboko muss seine Rundreise fort­setzen, damit er recht­zeitig am Flug­hafen Keflavík ist. Am Abend will Kiboko in Höfn sein. Das liegt schon im Süden von Is­land. Kiboko startet in Egils­staðir im ersten Tages­licht um 10 Uhr.

Gesperrt

Am Ortsausgang von Egils­staðir steht ein Schild. Die National­straße Eins ist in den Bergen ge­sperrt. Kiboko muss einen Umweg ent­lang der Fjorde fahren.


Bild 201: Die Straßen sind gesperrt


Grund der Straßensperrung ist der viele Schnee im Hoch­land.

Der Troll,
der die Straße räumen soll,
liegt sternhagelvoll,
im verschneiten Häuschen. Toll!


Ein kleines rotes Haus mit spitzen hohen Dach ist von hohem Schnee eingeschlossen.


Bild 202: Wer hat eigentlich Winterdienst?


Reyðarfjörður

Nachdem Kiboko einen Pass überquert hat, schlängelt sich die Straße am Süd­ufer des Reyðar­fjörður ent­lang. Der Fjord liegt noch im Schatten. Die Sonne reicht nur auf die schnee­bedeckten Berge am anderen Ufer. Erst in den nächsten Monaten wird die Sonne hoch genug stehen, um den Fjord zu be­leuchten.


Bild 203: Der Reyðarfjörður am Ende



Bild 204: Reyðarfjörður


Dann verschwindet die Straße im Tunnel.

Fáskrúdsfjörður

Der Tunnel spuckt die Renn­semmel mit Kiboko in einem schattigen Tal aus. Der Fluss durch das Tal strebt dem Fjord Fáskrúðs­fjörður ent­gegen.


Bild 205: Ein schattiges Tal zum Fáskrúðsfjörður



Bild 206: Bald hat der Fluss den Fjord erreicht.


Die Straße führt wieder im schattigen Sü­dufer des Fáskrúðs­fjörður ent­lang. Die Sonne strahlt die schnee­bedeckten Berge an. Der höchste Berg ist über 1100m hoch.


Bild 207: Am Südufer vom Fáskrúðsfjörður


Am Fjord hat jemand auf­geräumt. Die herum­liegenden Steine wurden an­gehäuft.


Bild 208: Steinmännchen am Fáskrúðsfjörður


Am Leuchtturm von Strembitangi endet der Fáskrúðs­fjörður. Am der gegen­über­liegenden Spitze liegt Vattarnes.


Bild 209: Leuchtturm Strembitangi bewacht den Ausgang des Fáskrúðsfjörður
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200921. Jan. 2021 · #55
Island Tag 7-2: Stöðvarfjörður - Breiðdalsvík

Vom Faskrudsfjördur zum nächsten Fjord Stödvar­fjördur sind es nur wenige Kilo­meter. Heute ist der Atlantik zahm. Bei Sonnen­schein plätschern nur kleine Wellen an die Felsen.


Bild 210: Küste zwischen Fáskrúðsfjörður und Stöðvarfjörður


Bild 211: Haus am Meer


Stöðvarfjörður

Dann darf Kiboko den nächsten Fjord um­runden. Der Stöðvar­fjörður ist nicht so lang. Auf der sonnigen Nord­seite fährt Kiboko in das Hinter­land. Wenig später geht es auf der schattigen Süd­seite zu­rück an die Küste.


Bild 212: Nordseite des Stöðvarfjörður


Nach dem Fjord ist vor dem nächsten Fjord. Da­zwischen geht es wieder an der rauen Küste ent­lang. Bei Shæhvammur beginnt der nächste Fjord. Der Breiðals­vík ist aber eher eine Bucht als ein Fjord.


Bild 213: Küstenlinie zwischen Stöðvarfjörður und Breiðdalsvík


Breiðdalsvík

In der gleichnamigen Bucht ist ein größerer Ort. Hier hat ein Kapitän seinen Kahn in den Sand gesetzt. Der ge­strandete Fisch­kutter ist Denk­mal und Spiel­platz.


Bild 214: Kutter auf dem Trockenen



Bild 215: Der Kutter träumt von alten Zeiten



Bild 216: Kiboko spielt Kapitän


Viele Holländer haben einen Wohn­wagen hinterm Haus. Das ist in Is­land auch so. Aber is­ländische Wohn­wagen können schwimmen und haben einen Namen. Dieser Wohnwagen heißt SU 6 Dalakollur.


Bild 217: Isländischer Wohnwagen


Bei Breiðdalsvík ist die Um­leitung zu Ende. Hier trifft die Nationals­traße Eins an die Küste. Am Ende des Fjordes ist ein breiter Sand­strand. Zum Baden hat Kiboko aber keine Zeit. Die Winter­sonne steht gegen 13 Uhr im Zenit und der Weg ist noch weit.


Bild 218: Mittagssonne am Strand
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Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200925. Jan. 2021 · #56
Island Tag 7-3: Krossgerði - Teigahorn

Kiboko fährt weiter nach Westen. Es wird immer winter­licher. Am Horizont ist bereits der nächste Fjord Beru­fjörður zu er­ahnen.

Krossgerði

Kurz vor dem Fjord­eingang liegen zu Füßen eines großen Berges ein paar ver­streute Ge­höfte. Sie bilden den Ort Kross­gerði.


Bild 219: Nationalstraße 1 bei Krossgerði


Auch in Krossgerði haben die Isländer in spek­takuläre Wasser­fälle in­vestiert. In mehreren Stufen stürzt sich ein Bach in die Tiefe. Die Heizung für den Wasser­fall konnte noch nicht fi­nanziert werden. Daher friert im Winter der Wasser­fall noch teil­weise ein.


Bild 220: Tiefgekühlter Wasserfall bei Krossgerði


Die Islandidylle mit Gehöften, Felsen, Wasser­fall und Wiesen mit Schafen ist fast kom­plett. Bei zu­nehmenden Ein­nahmen durch den Tourismus wird noch über die An­schaffung von Büschen und Bäumen diskutiert.


Bild 221: Bauernhöfe in Krossgerði


Das Treiben von Kiboko bleibt nicht un­beobachtet. Auf der Winter­weiden beäugen un­rasierte Rasen­mäher jeden Schritt von Kiboko.


Bild 222: Isländischer Rasenmäher im Winterkleid


Die Familie hat mehr als ein schwarzes Schaf.


Bild 223: Rasenmäher in zwei Farbvarianten


Berufjörður

Hinter der nächsten Fels­nase beginnt der Beru­fjörður.


Bild 224: Hinter der Felskuppe beginnt der Berufjördur


Der Berufjörður ist 18km lang und der westlichste Ost­fjord. Auf der Sonnen­seite fährt Kiboko wieder in das In­land. Wenig später geht es im Schatten der Berge zurück zur Küste.

Bild 225: Haus am Berufjörður


Teigahorn

Bei Teigahorn ist der Berufjörður schon fast um­rundet. Vor einer halben Stunde ist Kiboko auf der anderen Seite gewesen.


Bild 226: Eingang zum Berufjörður von der Südseite betrachtet



Bild 227: Blick in den Berufjörður
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zuletzt bearbeitet 25. Jan. 2021
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200925. Jan. 2021 · #57
Island Tag 7-4: Djúpivogur - Selá

Kiboko lässt die Ostfjorde hinter sich und fährt weiter nach Westen. Hinter der nächsten Felsnasen sind aber wieder neue Buchten.

Djúpivogur

Von Djúpivogur schweift der Blick über zwei weitere Buchten, den Hamars­fjörður und den Álfta­fjörður auf eine gran­diose Berg­land­schaft. Die beiden Buchten sind durch ein ge­meinsames Haff vom Atlantik ab­getrennt.


Bild 228: Am Kap Djúpivogur


Melrakkanes

Bei Melrakkanes hat Kiboko bereits den Hamars­fjörður um­rundet und ist am Álfta­fjörður an­gelangt. Da­zwischen liegen lange 21km ohne Pipi­bude. Nicht nur beim Tanken sollte man in Is­land jede Gelegen­heit nutzen. Unter­wegs gibt es hier keine Bäume zum Ver­stecken. Anderen­falls muss man die nächsten 21km die Beine zusammen­pressen und die Zähne zusammen­beißen.


Bild 229: Wer kann es noch für die nächsten 21km aushalten?


Bei Melrakkanes haben die Isländer wieder in Wasser­fällen in Straßen­nähe in­vestiert. Wer die Pipi­bude ge­nutzt hat, darf sich auch am Wasser­fall er­freuen.


Bild 230: Touristenattraktion an der Pipibude.


Zwar haben sie auch hier noch keine beheizten Wasser­fälle. Aber das Geld hat noch für eine deko­rative Möwe ge­reicht.


Bild 231: Eine regungslose Möwe am regungslosen Wasserfall.


Der Álftafjörður ist durch das Haff vom Atlantik ab­getrennt und kann daher leich­ter er­frieren.


Bild 232: Still und starr ruht die Bucht


Geithellnur

Bei Geithellnur ist das Ende des Álfta­fjörður er­reicht. Am Rand des Fjords ist eine dunkle Schwemm­sand­ebene.


Bild 233: Schwarzer Schotter und weißes Eis


Mehrere Flüsse ergießen sich in den Álfta­fjörður. Bei Geithellnur ist es die Geihellaà.


Bild 234: Die letzten Meter der Geithellaá bis zum Meer.


Kiboko fotografiert gerne von den Fluss­brücken. Diese sind lang und schmal. Der Ver­kehr im Winter ist nicht besonders dicht. Trotzdem muss Kiboko den Straßen­verkehr im Auge be­halten. Ein LKW passt nicht zusammen mit Kiboko auf die Brücke. Kiboko muss flitzen.


Bild 235: Kiboko und der LKW passen nicht gemeinsam auf die Brücke.


Selá

Der nächste Fluss ist die Selá. Hier wird Kiboko nicht vom LKW von der Brücke geschubst.


Bild 236: Typisch für Island sind die einspurigen Brücken


Die Selá führt gerade wenig Wasser und plätschert über eine breite, verschneite Schotterebene.

Nach heftigen Regenfällen und bei der Schnee­schmelze ist hier Land unter. Sollte ein Vul­kan unter dem Gletscher aus­brechen, taut der Gletscher schlag­artig auf. Die Wasser­massen machen das Bäch­lein zur alles mit­reißenden Wasser­walze. Straße und Brücke werden dann fortgespült. Alles geht hier den Bach runter.


Bild 237: Wenig Wasser auf der Schotterebene.
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zuletzt bearbeitet 26. Jan. 2021
605 Beiträge · seit 201226. Jan. 2021 · #58
Sollte ein Vul­kan unter dem Gletscher aus­brechen. Dann taut der Gletscher schlag­artig auf.
Die Trolle, die Trolle, die klauen ganz dolle.
Aus Komma machen sie Punkt, dass es nur so funkt. 🤪

Sehr schöner Bericht! Wenn wir endlich wieder unser Zebra aus Afrika zurückgeholt haben, wollen wir damit auch Island erkunden. Da wird uns Dein Bericht den einen oder anderen Tipp bieten - freu mich schon drauf!
Grüße,
HeiVi
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200926. Jan. 2021 · #59
Danke HeiVi,

ich habe den Trollpunkt etwas in die Länge gezogen.
Jetzt sieht es wie ein Komma aus. 🤩

Vielen dank für das viele Lob.
Wenn Du im Winter das Zebra in Island galoppieren lassen möchtest, sind Hufe mit Spikes dringend empfohlen.
Die sind auch im Winter in Skandinavien sinnvoll.

Viele Grüße
Bernd

Heute Abend darf der Troll in neuen Beiträgen neue Fehler einbauen. 🤪
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1'425 Beiträge · seit 201326. Jan. 2021 · #60
Hi HeiVi,
ich kann aus Erfahrung sagen, dass sich Zebras in Island seeeeeehr wohl fühlen 🤩

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LG
Claudia
Unsere Reisen findet man unter: http://clamat.de/