Island - Eisländ, die Eins im Winter

Reisebericht 115 Antworten · 10,5k Aufrufe · gestartet 31. Dez. 2020 von Kiboko
4'382 Beiträge · seit 201506. Jan. 2021 · #21
Dibbveler
...... den merk ich mich 😄 😄 😄
und das markante
markenten
auch....
kichert grüßend
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
zuletzt bearbeitet 06. Jan. 2021
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200906. Jan. 2021 · #22
Danke Friederike, den markenten Dibbveler habe ich auch korrigiert. 🙂

Island Tag 3-3: Mývatn

Kiboko fährt weiter auf der National­straße Eins nach Osten. Im ge­schwungenen Ver­lauf führt die Straße über eine schnee­bedeckte Hoch­ebene. Es gibt keinen Vorder­grund. Das einzige Foto­motiv ist der Straßen­verlauf.


Bild 83: Auf der winterlichen Hochebene gibt es keine Fotomotive


Mývatnsheiði

Am Horizont sind ein paar kleinere Berge. Die diffuse Licht­stimmung ist schon sehr speziell. Dunkle blau­graue Wolken be­decken den Himmel. Einzelne graue und weiße Wolken­bänder hat der Isländische Wetter­dienst netter­weise zur Deko­ration auf­gehängt.


Bild 84: Lichtstimmung auf der Hochebene


Von der Hochebene führt die Nationalstraße Eins in geschwungenen Bögen abwärts in ein weitläufiges Tal. Der Abfluss des Mývatn ist der Lachsfluss Laxá. Die namensgebenden Fische haben gerade Winterpause.


Bild 85: Die lachslose Laxá


Hier teilt sich die Straße. Kiboko wählt die südliche Route um den Mývatn. Es ist schon 13:40 Uhr. Die Winter­sonne steht tief über dem Horizont. Damit hat sie ihren Zenit schon er­reicht. Immerhin hat sie nach längerer Suche eine Lücke in den Wolken ge­funden. Das Flüsschen Kráká sorgt für ein wenig Ab­wechslung in der Land­schaft. Es ist ein Zufluss der Laxá und fließt am Mývatn vorbei.


Bild 86: Lichtblick um Isländisch High Noon


Die Land­schaft ist vulkanisch ge­prägt. Flüssige Lava ist über Sümpfe und Seen ge­flossen. Das ein­geschlossene Wasser wurde dabei er­hitzt. Der Wasser­druck wurde immer höher, bis durch eine Explosion die Lava ab­gesprengt wurde. Geblieben sind Pseudo Krater, sowie Skulp­turen und Säulen aus schwarzer Lava.


Bild 87: Bizarre Felsen rund um den Mývatn

Myvatn

Der Mývatn, der Mücken­see, ist mit 37km² der viert­größte See in Island. Er liegt rund 277m über dem Meer in einem vulkanisch sehr aktiven Ge­biet. Die jetzige Form ist erst durch Vulkan­ausbrüche vor rund 2500 Jahren ent­standen. Der See ist nur rund 2,5m tief. Durch unter­irdische warme Zu­flüsse friert er aber im Winter nicht komplett zu. Kiboko sucht auf der Süd­seite nach Foto­stellen, falls nachts grüne Lichter über den See hüpfen.

Der Myvatn ist für die reiche Tier- und Pflanzen­welt be­rühmt. Davon ist aber im Januar nicht viel zu sehen. Nur ein paar Mücken führen vor der Auto­scheibe einen ver­frühten Frühling­stanz auf.


Bild 88: Lavasäulen am Mývatn


Kiboko fährt gegen den Uhrzeiger­sinn um den See. Von der Nord­westseite schweift der Blick über den Mývatn auf einen Krater, dem Hverfjall.


Bild 89: Mývatn mit Hverfjall von Nordwesten


Kiboko hat die Runde um den See voll­endet. Auf einer Wiese sind ein paar winter­feste Island­pferde.


Bild 90: Islandpferde in der Abenddämmerung



Bild 91: Winterfeste Islandpferde

Es ist schon nach 16 Uhr am Nach­mittag. Wolken bedecken wieder den Himmel. Es wird dunkel. Das Foto­licht ist vor­bei. Kiboko macht sich schon mental auf dem Rück­weg nach Akureyri.
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
1'835 Beiträge · seit 201506. Jan. 2021 · #23
Danke Kiboko, für die winterlichen Bilder. Mir gefallen besonders die Pferde im Schnee und die Eiszapfen am Godafoss. So ganz anders als wir die selben Orte im Hebst besucht haben. Ich wünsche mir ein Bild von Kiboko im Schnee... von hinten. 😄 😉
Das Licht im Winter ist wirklich speziell aber schade dass du so wenig Tageslicht hast um zu photographieren.
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200907. Jan. 2021 · #24
Island Tag 3-4: Mývatn

Das isländische Wetter ist immer für eine Über­raschung gut. Am Horizont reißen die Wolken an einer Berg­kette auf. Die Sonne ist bereits hinter den Bergen ver­schwunden. Aber durch die Wolken­lücke dringt ein oranger Licht­schein. Kiboko beschließt spontan eine zweite Runde um den Mývatn zu drehen.

Mývatn

An der Nordostecke in Reykjahlíð spiegelt sich das Abend­licht auf dem Eis des Mývatn.

.
Bild 91: Oranges Eis

Kiboko hat eine Elfe am See fotografiert. 🤩
Da die Elfen unsichtbar sind, ist das Bild auch unsichtbar.
Jetzt fehlt Bild 92 hier. 🙄

Der Lichtstreifen wird größer. Ein­zelne Wolken sonnen sich am Hori­zont. Während die Um­gebung des Mývatn bereits in tiefer Dunkel­heit liegt.


Bild 93: Der Himmel reißt auf


Orange wechselt das letzte Blau am Himmel ab.


Bild 94: Lavafelder im Abendlicht


Vindbergarfjall

Westlich vom Mývatn ist der Vulkan Vindbergar­fjall ein mar­kanter Blick­fang.


Bild 95: Vulkan im magischem Licht


Die blaue Stunde ist in Island sehr lang. Blick von Reykjahlíð über den Mývatn auf den Vindbergar­fjall.


Bild 96: Mývatn zur Blauen Stunde



Bild 97: Blaue Stunde


Kiboko hat die Hoffnung auf einen wolken­freien Abend. Auch wenn die Sonnen­vor­hersage nur geringe Aktivität ver­spricht, möchte Kiboko die Chance auf grüne Lichter nutzen. Zum Auf­wärmen landet Kiboko im einzigen ge­öffneten Lokal am Mývatn. In einer Holz­baracke ist so eine Art Truck­stop. Kiboko ist der einzige Gast. Für um­gerechnet 30 Euro gibt es eine grotten­schlechte Pizza. Es ist die Pizza mit dem schlechtesten Preis-Leistungs-Verhältnis, die Kiboko jemals ver­tilgt hat. Aber Kiboko sitzt im Warmen und kann die Zeit bis zur Dunkel­heit ab­warten.


Bild 98: Pizzabude zur Blauen Stunde
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Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200907. Jan. 2021 · #25
Island Tag 3-5: Mývatn - Akureyri

Reykjahalið

Nachdem die Dunkelheit über den Mývatn ein­gebrochen ist, ist die Wolken­lücke zusammen­gebrochen. Die Sterne ver­stecken sich hinter den Wolken. Damit ist die Chance auf Polar­lichter vertan. Als Trost­pflaster muss die be­leuchtete Kirche von Reykjahalið für Kiboko posieren. Der Latten­zaun hindert die Kirche am Weg­laufen.


Bild 99: Reykjahliðkirkja


Eyjafjörður

Kiboko fährt durch die Nacht zurück nach Akureyri. Am Eyjafjörður reißt die Wolkendecke auf. Kiboko be­obachtet den Himmel und hofft auf Polar­lichter. Ein paar graue Flecken scheinen sich am Himmel zu be­wegen. Diese grauen Flecken kann Kiboko leider nicht so richtig ein­schätzen. Kiboko macht ein paar Nachtaufnahmen vom Fjord. Erst zu Hause auf dem großen Monitor sieht Kiboko den grünen Schimmer am Himmel. Ganz schwache Polar­lichter waren da. Kiboko hat sie nicht be­merkt.


Bild 100: Schwaches Polarlicht über dem Eyjafjörður


Akureyri bei Nacht

Kiboko macht noch einen Stadtrund­gang in Akureyri. Wahr­zeichen der Stadt ist die Akureyrikirkja, die Stadt­kirche. Sie wurde in den Jahren 1939/1940 gebaut. Der Arichtekt Guðjón Samúelson hat auch die Hallgríms­kirkja in Reykjavík gebaut. Auch diese Kirche besteht aus Beton. Die beiden eckigen Türme sollen eben­falls an Basalt­säulen erinnern.


Bild 101: Akureyrikirkja


An einer zentralen Kreuzung in der Alt­stadt steht dieses schicke Holz­haus. Kiboko wollte den Voll­mond auf die Spitze vom Mast setzen. Beim ersten Ver­such ver­treiben Autos Kiboko und Stativ von der Straße. Im zweiten An­lauf schieben sich Wolken vor dem Mond. Danach ist der Mond in den Wolken ver­schwunden. Er hat heute keine Lust sich auf die Mast­spitze zu stellen.


Bild 102: Der Mond will einfach nicht auf die Stangenspitze


Kiboko schaut noch kurz am Hafen vor­bei.


Bild 103: Nachts im Hafen von Akureyri


Ein Bild von der Promenade mit den Weihnachts­sternen schließt den dritten Reise­tag ab.


Bild 104: Promenade mit Weihnachtsschmuck Ende Januar
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zuletzt bearbeitet 07. Jan. 2021
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200907. Jan. 2021 · #26
Sadie schrieb:Danke Kiboko, für die winterlichen Bilder. Mir gefallen besonders die Pferde im Schnee und die Eiszapfen am Godafoss. So ganz anders als wir die selben Orte im Hebst besucht haben. Ich wünsche mir ein Bild von Kiboko im Schnee... von hinten. 😄 😉
Das Licht im Winter ist wirklich speziell aber schade dass du so wenig Tageslicht hast um zu photographieren.
Hallo Sadie,
ich freue mich, dass Dir ein paar Bilder gefallen.
Eiszapfen werden noch mehr folgen.
Pferde gibt es erst wieder am Tag 8.
Kiboko war alleine in Island unterwegs.
Dadurch gibt es kein Bild von Kiboko, weder von hinten, noch von vorn.
Dafür gibt es am Ende vom Tag8 noch ein Bild von der verschneiten Rennsemmel von hinten.

Das das Tageslicht nur kurz ist, war mir vor der Reise schon klar.
Unterschätzt habe ich die Entfernungen und den Zeitbedarf.
Im Sommer kann man vielleicht einen Schnitt von 80 km/h fahren.
Für 250km benötigt man dann rund drei Stunden bei 20h Helligkeit.
Im Winter war ich so mit 50 km/h unterwegs, das sind dann 5 Stunden bei 6-7h Helligkeit.
Heute würde ich für die selbe Strecke deutlich mehr Zeit einplanen.
Der Abstand der Herbergen war schon OK.
Mehr Herbergen benötigen auch mehr Zeit für Suchen, Einchecken, Auschecken, feste Uhrzeiten, etc.
Aber mehrere Tage in einer Herberge ermöglichen mehr Tagestouren in die Umgebung.
Man kann auch nachts lange draußen bleiben, und gegebenenfalls spät im Dunkeln zur Herberge zurückfahren.
Oder auch morgens sehr früh starten.

Leider habe ich damals die Reise nicht verlängern können,
da ich in kurzen Abstand schon eine weitere Reise gebucht hatte.
Da ging es mit zwei Freunden nach Tromsö, um Polarlichter zu fotografieren.

Auf jeden Fall ist Island im Winter ganz anders als im Sommer. 😛
Viele Grüße
Bernd
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Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200908. Jan. 2021 · #27
Island Tag 4-1: Akureyri - Mývatn

In den frühen Morgen­stunden startet Kiboko die Renn­semmel. Während der Blauen Stunde fährt Kiboko durch die Blauen Berge zum Mývatn. Bei der Auf­nahme ist es kurz vor 10 Uhr.


Bild 105: Im Frühtau zu Berge wir ziehen, fallera!


Ende Januar wird es in Island schon jeden Tag merklich früher heller. Kiboko fährt der Sonne ent­gegen. Um 10:30 geht die Sonne auf.


Bild 106: Sonnenaufgang auf der Hochebene


Mývatn

Als Kiboko den Mývatn erreicht, ist dieser vor Schreck voll­ends er­starrt.


Bild 107: Still und starr ruht der Mývatn


Kiboko macht vom selben Standort noch ein Bild mit dem Tele. Durch die Unter­belichtung wird der Himmel dra­matisch her­vor­gehoben. Die Sonne quält sich über Berge und durch Wolken.


Bild 108: Dramatik am Morgen


Blick von der Nord­westecke auf den Mývatn. Der Vulkan­krater Hver­fjall am anderen Ufer ist vor rund 2500 Jahren ent­standen. Durch den Vulkan­aus­bruch wurde die Land­schaft neu modelliert. Die beiden folgenden Bilder sind am selben Stand­ort ent­standen.


Bild 109: 2500 Jahre alt, Mývatn und Hverfjall



Bild 110: Viel Landschaft
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4'382 Beiträge · seit 201508. Jan. 2021 · #28
Bernd, Deine Blaue-Stunde-Fotos sind sowas von mystisch-schön, dass mich Anfälle von Fernweh heimsuchen...,
Ach, wer da doch hinreisen könnte....
Schöne Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
1'835 Beiträge · seit 201508. Jan. 2021 · #29
Kiboko, deine Morgen Aufnahmen sind Spitze! Wie ein fettes Nilpferd mit klobigen Fingern die Kamera so beherrscht ist mir wirklich ein Rätsel. Nilpferd im Schnee sollte doch mit deinen Kenntnissen mit Selbstauslöser total möglich sein? 😄 😄
Was mir am Winter in Island gefällt ist dass man ruhig ausschlafen kann und denn Sonnenaufgang überhaupt nicht vermisst!
Danke und LG von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200912. Jan. 2021 · #30
Vielen Dank für Eure netten Kommentare.
CuF schrieb:Bernd, Deine Blaue-Stunde-Fotos sind sowas von mystisch-schön, dass mich Anfälle von Fernweh heimsuchen...,
Ach, wer da doch hinreisen könnte....
Schöne Grüße
Friederike
Friederike,
die Sonne steigt nur langsam über den Horizont.
Dadurch gibt es eine längere Dämmerungsphase und auch eine längere Blaue Stunde.
Hinreisen wird hoffentlich bald wieder möglich sein.
In drei Jahren beginnt wieder das Solarmaximum.
Dann ist die Sonne wieder aktiver und gute Chancen auf Grüne Lichter.
Sadie schrieb:! Wie ein fettes Nilpferd mit klobigen Fingern die Kamera so beherrscht ist mir wirklich ein Rätsel. Nilpferd im Schnee sollte doch mit deinen Kenntnissen mit Selbstauslöser total möglich sein? 😄 😄
Was mir am Winter in Island gefällt ist dass man ruhig ausschlafen kann und denn Sonnenaufgang überhaupt nicht vermisst!
Katrin,
der Selbstauslöser funktioniert bei Kiboko nicht.
Das Nilpferd muss ganz weit weg laufen, damit es ganz auf das Bild passt.
Der Selbstauslöser ist dann schon abgelaufen, bevor Kiboko die Position erreicht hat. 🤪

Für klobige Finger hat Kiboko eine klobige Kamera mit massivem Blechgehäuse. 😈
Sonnenaufgang um 10 klingt nach lange Ausschlafen.
wenn man aber die halbe Nacht auf Grüne Lichter gewartet hat, dann ist 10 Uhr verdammt früh. 😛
Es kommen noch Bilder von Sonnenaufgängen.

Viele Grüße
Bernd
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Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200912. Jan. 2021 · #31
Island Tag 4-2: Hverir

Der Mývatn liegt dicht an der Trenn­linie zwischen Europa und Amerika. Der See ist um­zingelt von Vul­kanen, Kratern, heiße Quellen und Hoch­temperaturf­eldern.

Bjarnaflag

Östlich vom Mývatn steht ein kleines Geo­thermie­kraft­werk. In 1000m Tiefe herrschen Tem­peraturen von 200°C. Über­all dampft und zischt es aus der Erde. Der auf­steigende Dampf wird ge­sammelt und in Rohr­leitungen zum Kraft­werk ge­führt.


Bild 111: Kraftwerk Bjarnaflag


Hverir

Nur einen kleinen Berg­rücken weiter im Osten ist das nächste Hoch­temperatur­feld. Schon von weitem sind die auf­steigenden Dampf­fahnen zu sehen. Sie leuchten im Gegen­licht der tief­stehenden Sonne.


Bild 112: Hochtemperaturfeld Hverir


Das Hochtemperaturfeld ist frei zugänglich. Am Park­platz wird ein­drücklich davor gewarnt, die Wege zu ver­lassen. Die Erd­kruste ist hier extrem dünn. Kiboko möchte nicht aus­probieren, ob die Trag­kraft der Erd­kruste für Nil­pferde aus­reicht. An der Ober­fläche können hier Tem­peraturen von 80 - 100°C er­reicht werden.


Bild 113: Der Dampf zischt durch Spalten der dünnen Erdkruste


Eine Wegenetz führt durch das Hoch­temperatur­feld. Aus vielen Ritzen steigt Dampf auf. Es liegt der Geruch von Schwefel­dioxid über dem Feld. Es stinkt nach faulen Eiern. Woher kommt der Gestank?

Faule Eier

Vor langer Zeit haben Trolle im fernen Neu­see­land alle Eier des Riesen-Moa ge­sammelt. Die riesigen Eier haben sie dann ver­buddelt. Dann haben sie die Eier ver­gessen. Im Unter­grund ver­wesen die Eier. Der Ge­stank dringt an die Ober­fläche (z.B. in Rotorua). Im Eifer der Buddelei haben die Trolle ein Loch ganz tief ge­buddelt. Das Loch war so tief, das sie fast auf der anderen Seite der Erde wieder heraus­kamen. Die ver­wesenden Eier des Riesen-Moas haben die Trolle unter dem Mývatn ab­gelegt. Die Gase steigen in Hverir an die Ober­fläche und Kiboko in die Nase.

Das Verbuddeln der Eier hat zum Aussterben der großen Laufvögel in Neuseeland geführt.


Bild 114: Die Wege führen durch die Dampffahnen hindurch


An den Fumarolen, den Aus­tritts­öffnungen der Gase, lagern Mine­ralien ab. Sie stammen aus der Eier­schalen. Es ent­stehen skurrile Gebilde mit vielen Öffnungen. Aus den Öffnungen treten laut zischend die Gase aus.


Bild 115: Mineralablagerungen formen skurrile Gebilde


Die gelben Flecken sind das Ei­gelb der ver­faulenden Riesen-Moa Eier. Manche Leute be­zeichnen die Ab­lagerungen auch als Schwefel.


Bild 116: Schwefel


In den Schlammtümpeln kocht eine blau­graue Brühe aus Wasser, Erde und dem Eiweiß der Riesen-Moa-Eier. Die Brühe ist auf dem Siede­punkt.


Bild 117: Kochender Schlamm


Schlammfontänen spritzen in die Luft.


Bild 118: BLUB BLUB Blublublublublublublblblb Blub
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zuletzt bearbeitet 18. Jan. 2021
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200912. Jan. 2021 · #32
Island Tag 4-3: Krafla

Kiboko fährt weiter auf der National­straße 1 nach Osten. Nach rund 25 km zweigt eine Neben­straße nach Norden ab. Sie führt zum Deti­foss, dem wasser­reichsten Wasser­fall Europas.

Bobbahn to Hell

Die Nebenstraße ist eine spiegel­blanke Eis­piste. Es ist eine Bob­bahn ohne Seiten­planken. Die Renn­semmel von Kiboko hat keine Spikes. Wenn Kiboko das Gas­pedal nur anschaut drehen die Räder durch. Die Renn­semmel folgt jeder Un­ebenheit auf der Straße. Gaaaaanz Vor­sichtig schliddert Kiboko dem Wasser­fall ent­gegen. Nach einer Kurve geht die Straße steil bergab. Runter­rodeln wäre eventuell mög­lich. Die Straße zurück­fahren ist un­möglich. Da es eine Sack­gasse ist, muss Kiboko hier wieder zu­rück. Kein anderes Fahr­zeug ist bisher hier vor­bei­gekommen. Schweren Herzens bricht Kiboko hier ab.


Bild 119: Eispiste zum Detifoss



Bild 120: Sackgasse


High Noon

Kiboko fährt zurück zum Mývatn. Gegen Mit­tag steht die Sonne immer noch knapp über dem Hori­zont. Immer­hin hat sie es über die Berge ge­schafft und er­leuchtet die Hoch­ebene.


Bild 121: High Noon im Hochland. Höher steigt die Sonne heute nicht.


Die Nationalstraße Eins ist hier noch weit­gehend eis­frei. Schafe sind auf den nächsten 25.0km nicht vorbei­gekommen. Auch nach 25.1 km kam kein Schaf vorbei.


Bild 122: Schafe auf den nächsten 25.0km


Kiboko nimmt die nächste eisfreie Stichstraße nach Norden.

Hlíðardalur

Die Straße führt durch ein Tal, dem Hlíðardalur. Im Tal verläuft ein Warm­wasser­fluss. Ein Dampf­schleier steigt über dem Fluss auf.


Bild 123: Dank heißer Quellen friert der Fluss nicht zu.


Krafla

Am Ende des Tals ist ein großes Kraft­werk. Heißer Dampf aus der Erde wird in silbernen Rohr­leitungen zum Kraft­werk ge­führt. Der Ab­dampf des Kraft­werks ver­deckt manch­mal das Sonnen­licht.


Bild 124: Dampffahnen führen zum Kraftwerk



Bild 125: Geothermiekraftwerk



Bild 126: Turbinenhaus und Rohrleitungen im Krafla


Leirhnjúkur-Spalte

Weiter nach Norden befindet sich eine tiefe Spalte in der Erd­kruste. Da möchte Kiboko gerne hin­fahren. Hin­ter dem Kraft­werk steigt die Straße steil an. Eis­platten sind auf der Straße. Kiboko nimmt Schwung und saust mit der Renn­semmel über das Eis­. Der Schwung reicht für die erste Eis­platte. Aber dann siegt die Schwer­kraft über die nicht vor­handenen Reibungs­kräfte der An­triebs­räder. Es be­darf noch viel mehr Schwung, um die Stei­gung zu über­winden. Nach einer Risiko­analyse und Koste-Nutzen-Be­wertung wagt Kiboko keinen weiteren Ver­such mit viel mehr Schwung.
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Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200912. Jan. 2021 · #33
Island Tag 4-4: Dimmuborgir

Kiboko fährt zurück an das Ostufer vom Mývatn. Ziel ist der Lava­dom Dimmuborgir. Die Zufahrt­straße zum Park­platz ist wieder ver­eist. Ein­zelne Reifen­spuren führen in den Schnee am Straßen­rand und haben einen spekta­kulären Ver­lauf. Es sind nur 1,8 km bis zum Parkplatz. Kiboko geht auf Nummer sicher und zu Fuß.


Bild 127: Straße nach Dimmuborgir


Dimmuborgir

Dimmuborgir heißt "Dunkle Burgen". Hier sollen Trolle hausen. Die Trolle haben sich vor dem Winter­dienst ge­drückt. Nur auf den ersten Metern wurde Sand gestreut. Die Wege sind wieder spiegel­glatt. Kiboko schlittert über Weg Zwei.

Vulkankacke

Dimmuborgir entstand vor rund 2300 Jahren. Da konnte ein Vulkan nach aus­giebigen Genuss von Ab­führ­mitteln, seine Lava nicht mehr halten. Dünn­flüssige Aa-Lava saute die Um­gebung ein. Die Ober- und die Unter­kante der Lava kühlte ab und härtete aus. Durch die Mitte lief die Lava lustig weiter. Unter der Lava­schicht wurde Wasser ein­geschlossen. Das er­hitzte sich. Der Wasser­dampf kam unter Druck. Durch Spalten stieg der Wasser­dampf auf. Die Um­gebende Lava er­kaltete und härtete aus. Dabei ent­standen Lava­säulen. Nachdem sich der Vulkan komplett ent­leert hat, floss die dünn­flüssige Lava ab. Der Hohl­raum zwischen den er­kaltete Kanten stürzte ein. Es blieben skurrile Formen von kack­braunen Lava­säulen und Lava­tunneln.


Bild 128: Wegweiser durch die dunklen Burgen


Die Sonne will sich hinter dem Hori­zont ver­stecken. Kiboko ver­sucht noch ein paar Lava­formationen im Sonnen­licht ein­zufangen.


Bild 129: Dunkle Burgen aus Lava



Bild 130: Erstarrte Vulkankacke im Sonnenlicht


Hallarflöt

Eine der Haupt­attraktionen von Dimmuborgir ist Hallar­flöt. Es ist eine be­ein­druckende An­sammlung von er­starrter Vulkan­kacke. Vielen Lava­säulen haben Durch­brüche und Löcher. Die Formen wirken be­drohlich. Wenn jetzt ein Troll er­scheint und wegen der Foto­grafie seines Hauses meckert, würde es Kiboko nicht mehr über­raschen.


Bild 131: Lavaformation Hallarflöt



Bild 132: Ein Loch ist in der Lava

Die sonne trollt sich hinter den Horizont. Kiboko trollt sich zurück zum Auto. Die Trolle haben ihre Burgen aus er­starrter Vulkan­kacke wieder für sich alleine.

Dimmuborgir ist ein sehr interessanter Ort. Kiboko hat am späten Nach­mittag nur einen kleinen Teil davon sehen können. Gerne möchte Kiboko diesen Ort wieder be­suchen. Viel­leicht wäre es im Spät­herbst interessant, wenn die Büsche und Birken bunte Blätter haben. Auch sollte es nachts spannend sein, wenn Polar­lichter über die Lava­säulen huschen.

Mangels Alternativen prüft Kiboko noch­mals das Preis-Leistungs-Ver­hältnis des Is­ländischen Pizza­trolls.
Es ist un­verändert schlecht.
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
1'835 Beiträge · seit 201512. Jan. 2021 · #34
Hallo Kiboko!
Katrin liebt den witzigen Schreibe Style von Kiboko. Aber das mit eisigen Strassen weniger. Das tönt schon eher gefährlich! Besser dass Kiboko mit 4 Beinen auf Eis war als die Karre mit 4 Gummireifen.
Kiboko macht trotz klobigen Händen und Füßen sehr stimmungsvolle Bilder. Das hat Kiboko gut gemacht!
Hier noch Beispiele was Kiboko im Herbst dort in der Gegend sehen könnte. Birken gab es jedenfalls.
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If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
4'382 Beiträge · seit 201512. Jan. 2021 · #35
Faule Eier

Vor langer Zeit haben Trolle im fernen Neu­see­land alle Eier des Riesen-Moa ge­sammelt. Die riesigen Eier haben sie dann ver­buddelt. Dann haben sie die Eier ver­gessen. Im Unter­grund ver­wesen die Eier. Der Ge­stank dringt an die Ober­fläche (z.B. in Rotorua). Im Eifer der Buddelei haben die Trolle ein Loch ganz tief ge­buddelt. Das Loch war so tief, das sie fast auf der anderen Seite der Erde wieder heraus­kamen. Die ver­wesenden Eier des Riesen-Moas haben die Trolle unter dem Mývatn ab­gelegt. Die Gase steigen in Hverir an die Ober­fläche und Kiboko in die Nase.

Das Verbuddeln der Eier hat zum Aussterben der großen Laufvögel in Neuseeland geführt.
Endlich einmal eine glaubwürdige Erklärung! Danke!
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200912. Jan. 2021 · #36
Hallo Sadie,
vielen Dank für das viele Lob.
Kiboko ist jetzt mindestens genauso rot im Gesicht, wie die Blätter auf Deinem Bild.
Du hast dort eine sehr schöne Herbststimmung eingefangen.
Das Bild gefällt Kiboko sehr gut.
Im Winter mangelt es bei Schnee an einen Vordergrund.
Das Land sieht so aus, als wenn Christo es in weißen Leichentüchern verpackt hat.
Das einzige Fotomotiv ist der Straßenverlauf ...

Herbst muss auch eine spannende Reisezeit in Island sein.
Es gibt bunte Blätter, Seen, kleine Felsen, manchmal sogar ein kleines Bäumchen.
Die Nächte sind lang und dunkel genug um Chancen auf Aurora Borealis zu haben.
Die Tage sind noch länger für einen größeren Aktionsradius.
Wer weiss, ob und wann ich dort wieder hinkomme.

Viele Grüße
Bernd
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Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200912. Jan. 2021 · #37
Island Tag 4-5: Mývatn

Am Abend geht Kiboko wieder auf Polar­licht­jagd. Der Himmel ist klar. Später sollen Wolken­felder durch­ziehen. Die Sonnen­aktivität ist auf dem Tief­punkt. Polar­lichter sind daher sehr un­wahr­scheinlich.

Mývatn bei Nacht

Kiboko sucht sich eine Stelle am Ost­ufer des Mývatn mit Blick­richtung Norden. Der Mond ist noch nicht auf­gegangen. Es ist finster. Die Sterne leuchten am Himmel um die Wette.


Bild 133: Mývatn im Dunkeln


Die Gegenrichtung ist spannender, wenn Auto­scheinwerfer die Schnee­land­schaft auf­hellen.


Bild 134: Verkehr auf der Nationalstraße Eins


Kiboko übertreibt bei der Be­lichtung. Das Bild ist viel heller, als die Wirklich­keit. Rest­licht be­leuchtet die Szene­rie. Wolken werden durch die Laternen ferner Ort­schaften von unten an­gestrahlt. Der Myvaten liegt regungs­los da. Die Wolken ziehen langsam über das Firma­ment. Die Grünen Lichter machen heute blau.


Bild 135: Mývatn bei Nacht. Die Grünen Lichter fehlen.


Kiboko kühlt bei der Warterei aus. Zum Auf­wärmen gibt es einen Stand­ort­wechsel. Kiboko fährt an die Nord­west­ecke des Mývatn. Dort ist ein großer Park­platz mit viel Über­sicht in alle Richtungen.

Kiboko schaut nach Osten. Der Mond ist auf­gegangen. Die Lichter am linken Bild­rand gehören zu Reykjahlið.


Bild 136: Mond über Reykjahlið


Kiboko schaut nach Süden über den Mývatn. Das Mond­licht be­leuchtet den See. Reykjahlið ist jetzt am linken Bild­rand. Eine Wolken­front drängelt sich ins Bild. Grüne Lichter zeigen sich nicht am Himmel.


Bild 137: Mývatn in einer kalten Winternacht


Kiboko schaut auch nach Norden. Es gibt eine paar graue Flecken am Himmel. Die tauchen zwischen grauen Wolken auf. Die Flecken kann Kiboko noch nicht ein­ordnen. Kiboko macht leider kein Bild, um getarnte Polarlichter zu über­führen. Ein Troll hängt immer mehr Wolken am Himmel auf. Kiboko tauscht das kalte Auto gegen eine noch kältere Her­berge am Mývatn und träumt von Grünen Lichtern.
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Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200912. Jan. 2021 · #38
Island Tag 5-1: Mývatn - Hochland

Der Wetterbericht droht mit einer Schlecht­wetter­front aus dem Westen. Im Osten von Is­land soll es die nächsten beiden Tage schön sein. Kiboko fährt heute über das Hoch­land in den Osten nach Egilsstaðir.

Mond über Mývatn

In aller Herrgottsfrühe, um 10 Uhr morgens, wird es hell am Mývatn. Der Mond hat die Nacht­schicht be­endet. Hinter dem Hori­zont fällt er gleich ins Himmel­bett.


Bild 138: Monduntergang am Mývatn


132km

In Reykjahlið macht Kiboko den Tank seiner Renn­semmel rand­voll. Die nächste Tank­stelle ist zwar schon in 132km Ent­fernung. Aber auf dem Weg kann viel passieren. Genereller Tipp für Island: Niemals den Tank unter die halb­voll Marke sinken lassen.


Bild 139: Sind genügend Tiger im Tank?


Wann kommt die Sonne?

Die Nationalstraße Eins durch­quert das Hoch­land auf dem Weg nach Egilsstaðir. Um halb 11 kündigt sich die Sonne hinter dem Horizont an. Der Warm­wasser­fluss im Vorder­grund kommt vom Krafla.


Bild 140: Bald geht die Sonne im Hochland auf.


Während die Sonne bereits hinter den sieben Bergen bei den sieben Trollen bereits scheint, liegt das Hoch­land noch im Schatten. Immer­hin reicht es für eine orange Effekt­beleuchtung.


Bild 141: Effektbeleuchtung im Hochland


Um viertel vor Elf ist es endlich soweit. Mit viel Anlauf über­springt die Sonne die Berg­kette an der tiefsten Stelle.


Bild 142: Sonnenaufgang im Hochland.


F88 Gesperrt

Die Verbindungsstraßen durch das Hoch­land sind ge­sperrt. Die "F"-Straßen sind Schotter­pisten. Sie führen auch durch Flüsse, in denen man sehr gut sein Auto ver­senken kann. Im Winter sind die Straßen ver­schneit. Sie werden erst wieder im Sommer geöffnet. Dann dürfen sie nur mit einem 4x4 Ge­ländewagen be­fahren werden. Normale PKW, egal ob mit Zweirad- oder Vier­rad­antrieb, dürfen hier nicht fahren. Mit einer Renn­semmel hat man auf diesen Straßen keine Chance. Wer es trotz­dem ris­kiert be­kommt Ärger mit dem Ver­mieter. Die Autos haben ein­gebaute GPS Logger. Die Petzen, wenn die Autos auf Ab­wegen unter­wegs sind.

Im Winter ist die F88 an die Kette gelegt. Tiefer Schnee ist auf der Fahr­bahn. Da kommt Kiboko nicht in Ver­suchung eine Ab­kürzung nach Süden zu nehmen.


Bild 143: Die F88 ist im Winter gesperrt
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1'835 Beiträge · seit 201513. Jan. 2021 · #39
Aha, Ich habe Kiboko entappt! Kiboko hat sehr wahrscheinlich Katrins Reisebericht über Island in den Herbstfarben noch nicht gelesen. Das muss Kiboko jetzt schnell nachholen und muss mit seinen Klotzhänden unten auf die Signatur drücken. Dort kann Kiboko noch viele schöne Bilder aus Island im Herbst sehen. Los, Kiboko, rühr dein tolles Tuches!
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200913. Jan. 2021 · #40
Sadie schrieb:Kiboko hat sehr wahrscheinlich Katrins Reisebericht über Island in den Herbstfarben noch nicht gelesen.
Ertappt!
Kiboko schämt sich.
Kiboko hat diesen schönen Reisebericht verpasst.
Ich habe ihn auf die Schnee erst einmal überflogen.
Euch sind sehr schöne Bilder in der Herbstlandschaft gelungen.
Auch habe Ihr viele grüne Lichter einfangen können.
Das ist Euch sogar bei Solar Minimum gelungen.

Ich werde Deinen Reisebericht gerne in aller Ruhe und mit viel Zeit lesen und genießen.

Viele Grüße
Bernd
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