Island - Eisländ, die Eins im Winter

Reisebericht 115 Antworten · 10,5k Aufrufe · gestartet 31. Dez. 2020 von Kiboko
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200931. Dez. 2020 · #1
Liebe Fomis,
der wunderschöne Reisebericht über Island im Sommer 2020 von Betti (Beatnick) hat mich motiviert meinen Island Reisebericht ebenfalls hier einzustellen. Statt wunderschöner Bilder aus dem Sommer gibt es hier das Kontrastprogramm.

Es warten 51 Beiträge mit 393 Bildern auf Euch.
Ich wünsche Euch viel Spaß.
Bernd

Island - Vorwort

Im Januar 2016 reist Kiboko für eine Foto­reise nach Is­land. Freunde schütteln nur mit dem Kopf. Da ist es doch jetzt dunkel und kalt. Ja! Genau des­halb will Kiboko dort hin. Kiboko hofft auf Polar­lichter (Auroroa Borealis), ge­frorene Wasser­fälle und Licht­stimmungen bei tief­stehender Sonne. Nach­dem zwei Jahre vor­her Wolken, Nebel und eine lust­lose Sonne Polar­licht­bilder in Finn­land ver­hindert haben, hofft Kiboko in Is­land auf mehr Glück.

Reiseverlauf

Vom Flughafen Keflavík dreht Kiboko mit einem Miet­wagen eine Runde auf der National­straße Eins. Im Uhr­zeiger­sinn wird die Insel bereist. Nur die Hotels für die erste und letzte Nacht sind vor­gebucht. Der weitere Reise­ver­lauf ist von Wetter und Sonnen­aktivität ab­hängig. Daraus hat sich dann die fol­gende Reiseroute er­geben:
• Tag 1: Reykjavík
• Tag 2: Reykjavík - Akureyri
• Tag 3: Akureyri - Mývatn - Akureyri
• Tag 4: Akureyri - Mývatn
• Tag 5: Mývatn - Egilsstaðir
• Tag 6: Egilsstaðir
• Tag 7: Egilsstaðir - Höfn
• Tag 8: Höfn - Vík
• Tag 9: Vík
• Tag 10: Vík - Keflavík
• Tag 11: Rückflug und Fazit

Abflug

Ein Flieger bringt Kiboko nach Amster­dam. Dort wartet schon eine Boeing B757-200 der Iceland­air auf Kiboko. Es ist ein trüber, regen­reicher Januar­tag.


Bild 1: B757-200 Krafla in Amsterdam

Dichte Wolken liegen über dem Atlantik. Es gibt wenig zu foto­grafieren. Kiboko kann im Flug ent­spannen.



Bild 2: Steilkurve zwischen den Wolken

Island in Sicht

Die Färöer Inseln bleiben unter den Wolken ver­borgen. Auch Is­land ver­steckt sich unter der Wolken­decke. Aber es kommen ein paar Wolken­lücken. Eine schnee­bedeckte Felsen­landschaft schaut zwischen den Wolken heraus.


Bild 3: Felsen und Schnee - Island auf dem ersten Blick


Bild 4: Island auf dem zweiten Blick

Beim Landeanflug durch­bricht der Flieger die Wolken­decke. Eine sturm­umtoste Küste er­scheint vor dem Flugzeug­fenster. Ein Leucht­turm auf einer Land­spitze trotzt dem Wetter. Es ist kurz vor 16 Uhr Orts­zeit. Die Nacht bricht bereits über Island ein. Es sieht ungemütlich aus.


Bild 5: Island kommt näher. Landeandlug auf Keflavik

Rennsemmel

Island gehört zum Schengen­raum. Die Einreise ist un­problematisch und ereignis­los. Die Suche nach dem Miet­wagen­schalter ist die größte Heraus­forderung. Ein Shuttle bringt Kiboko zur Vermiet­station. Hier bekommt Kiboko ein schickes Auto. Es ist ein schwarzer Flitzer, mit sport­lichen Sitzen, sport­lichem Fahr­werk und sport­lich motori­siert. Die Rennsemmel hat immerhin Winterreifen. Für Spikes hat es nicht mehr ge­reicht. Es ist ein tolles Auto, um damit in Deutsch­land über die Auto­bahn zu flitzen. Für eine winter­liche Runde durch Eisländ ist es nicht un­bedingt die optimale Wahl. Das wird sich später rächen.


Bild 6: Rennsemmel auf Eispiste

Kiboko fährt im dunkeln bei Stark­regen mit einem fremden Auto durch ein fremdes Land. Der Ab­stand der Pedale ist mit der Größe der Wanderstiefel nicht so richtig kompa­tibel. Nach ein paar un­beabsichtigten Um­wegen er­reicht Kiboko ohne Schrammen das Hotel in Reykjavik.

Rundgang am Abend

Bei strömenden Regen und starkem Wind wandert Kiboko in die Innen­stadt. Der komprimierte Schnee auf dem Geh­wegen wird durch den Regen zu buckligen Rutsch­bahnen. Am besten geht es sich noch auf der Straße. Aber das lässt der Verkehr nicht zu. Es ist ein Wetter, bei dem man kein Nil­pferd vor die Tür jagt. Schnell sind Jacke, Hose und Schuhe nass. Kiboko bricht die Erkundungs­runde wegen Sinn­losig­keit ab. Fotografiert hat Kiboko am ersten Abend nicht mehr.
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
zuletzt bearbeitet 12. Feb. 2021
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200931. Dez. 2020 · #2
Island Tag 1-1: Reykjavík

Morgens um halb elf beginnt ein trüber Tag in Reykjavík. Es ist regnerisch. So richtig hell wird es heute nicht werden.


Bild 7: Morgendämmerung um halb elf

Im Jahr 2016 sind die Aus­wirkungen der schweren Finanz­krise noch zu spüren. Einige Schau­fenster­puppen haben auch im strengen Winter nix an­zuziehen.


Bild 8: Sparzwang in der Finanzkrise. Heißblütige Schaufensterpuppen bleiben nackt.

Hallgrímmskirkja

Es regnet schon wieder oder immer noch. Kiboko schlendert etwas de­motiviert durch die Stadt. Auf der Skólavarða-Höhe steht eine große Kirche. Es ist die Hallgrímms­kirkja. Namens­geber ist der Isländische Dichter Hallgrímmur Pétursson (1614-1674). Ein hoher beton­grauer Kirch­turm ragt in den grauen Himmel.


Bild 9: Hallgrímmskirkja von hinten

Der Staatsarchitekt Guðjón Samúelsson erhielt 1937 den Auf­trag die Kirche zu planen. Die Architek­tur sollte die isländische Natur­land­schaft ein­beziehen. Die Stehlen am Kirchturm stellen Basaltsäulen dar. 1947 wurde mit dem Bau be­gonnen. 1986 wurde die Kirche geweiht.


Bild 10: Hallgrímmskirkja von hinten.

Altar

Innen ist die Kirche eher schlicht und soll die karge Weite Islands sym­bolisieren.


Bild 11: Altarraum der Hallgrímmskirkja

Auf einem schlichten Altar stehen ein Kreuz, zwei Vasen mit weißen Blumen, sowie vier hohe Kerzenständer mit weißen Kerzen.


Bild 12: Altar der Hallgrímmskirkja

Die Fenster sollen später durch bunte Blei­glas­fenster ge­tauscht werden. Ein Motiv aus einem der ersten Fenster.


Bild 13: Maria und Jesus im Glasfenster

Moderne Gläubige haben dank WLAN einen direkten Draht zu Gott.


Bild 14: Erleuchtung mit dem Smartphone

Orgel

Die Orgel stammt vom Orgel­bauer Klais aus Bonn.


Bild 15: Innenansicht der Hallgrímmskirkja

Eine Kirchenorgel geht über mehrere Etagen. Ein Mann steht unten in der Orgel.


Bild 16: Orgel der Hallgrímmskirkja. Der Mensch ist der Maßstab.

In der Kirche finden regelmäßig Orgel­konzerte statt. Der nette Organist bringt der Orgel die Flöten­töne bei und lässt die Pfeifen tanzen.


Bild 17: Organist beim Training
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zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2025
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200931. Dez. 2020 · #3
Island Tag 1-2: Reykjavík

Nach dem Tauwetter der letzten Nacht sind die Geh­wege wieder begeh­bar. Kiboko setzt seinen Stadt­bummel fort. Die Archi­tektur ist sehr ab­wechslungs­reich, aber wenig spannend. Kleine und große Holz­häuser mit Blech­dach, Stein­häuser und Wohn­blöcke wechseln sich ab. Eine Struk­tur ist nicht er­kenn­bar.


Bild 18: Wohnviertel mit gemischter Architektur

Kiboko geht ziel­los durch die Stadt. Im Zentrum von Reykjavík liegt der Stadt­see Tjörnin. Der See ist ver­eist.
Als die schöne Nixe im See Kiboko sieht, wird es ihr warm ums Herz. Das bringt sofort das Eis um sie herum zum Schmelzen.
Die Beine von Kiboko werden auch schon ganz weich. Kiboko geht schnell weiter, bevor er auch noch dahinfließt.


Bild 19: Warmherzige Nixe im Tjörnin

Der Tjörnin wird durch eine Straße ge­teilt. Von der Brücke gibt es noch­mal eine Aus­sicht auf die Innen­stadt. Die Dom­kirche steht direkt am See. Der große schwarze Kasten im Hinter­grund ist die Harpa.


Bild 20: Stadtsee Tjörnin von der Straßenbrücke

Vögel

Der Tjörnin ist zugefroren. Der ganze Tjörnin? Nein, eine Ecke wird von einer Gruppe winter­harter Wasser­vögel noch eis­frei ge­halten. Hier tummeln sich Enten, Schwäne, Gänse, Möwen und See­schwalben. Nur wenige Vögel blei­ben im Win­ter auf Is­land.


Bild 21: Singschwäne und weitere Wasservögel im Tjörnin



Bild 22: Der Singschwan ist schwarz-gelb geschminkt und damit Fan von Borussia Dortmund




Bild 23: Frau Reiherente trägt ein gediegenes Braun-in-Braun.


Bild 24: Herr Reiherente im schwarz-weißen Anzug



Bild 25: Zahme Wildgans



Bild 26: Küstenseeschwalbe

Nachdem Kiboko alle Vögel foto­grafiert hat, fängt es wieder an zu regnen.
Kiboko flüchtet in die große schwarze Kiste.
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Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200931. Dez. 2020 · #4
Island Tag 1-3: Reykjavík Harpa

Kiboko kommt an einem großen dunklen Gebäude vor­bei. Es hat eine interessante Glas­front. Es ist die das Konzert- und Opern­haus Harpa, die Isländische Musik­box. Es wurde im Mai 2011 er­öffnet. Die Archi­tektur ist preis­gekrönt.



Bild 27: Die Musikbox Harpa

Wasserbecken vor dem Harpa er­lauben Fotos mit Spiegelungen.


Bild 28: Düstere Spiegelungen an einem düsteren Tag

Der Eintritt in die Harpa ist frei.
Der zweite Tritt auch.
Kiboko tritt ein und ent­flieht dem Regen.

Kiboko ist drin

Das Foyer ist dreieckig. Lange, flache Treppen verbinden die Ebenen.


Bild 29: Das luftige Foyer der Harpa

Blick in die Gegenrichtung vom vorhergehenden Bild. Das Foyer hat eine dreieckige Grundstruktur.
Die Ebenen sind innen mit dunklen Steinplatten belegt.


Bild 30: Blick in die Gegenrichtung von der langen Treppe

Während die Harpa von außen sehr dunkel wirkt, ist es innen luftig und hell.


Bild 31: Die Fenster vom Foyer sind kubische Glaselemente

Glas und Spiegel

Spiegelelemente an der Decke re­flektieren das ein­fallende Licht.


Bild 32: Viel Glas und Spiegeldecke



Bild 33: Spiegeldecke im dreieckigen Foyer der Harpa

Spiegel

Die Spiegeldecke mit ihren würfel­förmigen Ele­menten hat es Kiboko be­sonders angetan. Kleine Ver­schiebungen des Stand­orts liefern wieder ganz neue Ein­drücke der Spiegelungen. Davon kann Kiboko einfach nicht genug bek­ommen. Kiboko ist über eine Stunde in der Harpa und foto­grafiert die Spiegel­decke. Niemand stört es. Kiboko ist fas­ziniert und be­geistert. Daher gibt es jetzt ohne große Worte eine Serie von Decken­spiegel­fotos.


Bild 34: Spiegeldecke in Harpa


Bild 35: Spiegeldecke in Harpa


Bild 36: Spiegeldecke in Harpa


Bild 37: Spiegeldecke in Harpa


Bild 38: Spiegeldecke in Harpa


Bild 39: Spiegeldecke in Harpa

Denkmal

Auf dem Rückweg zum Hotel kommt Kiboko am Denk­mal Sóifar (Sonnenfahrt) vor­bei. Jón Gunnar Arnarson hat es einem Wikinger­boot nach­empfunden. Kiboko hat hier­von schon stimmungs­volle Bilder mit der Mitter­nacht­sonne im Sommer ge­sehen. Die Sonne ist aber heute hinter den Wolken. Statt einer Sonnenfahrt bleibt eine triste graue Stimmung. Die Blechwikinger rudern im Regen.


Bild 40: Sonnenlose Sonnenfahrt

Damit endet ein nass­kalter Tag in Is­land.

Das Wetter soll in den nächsten Tagen in Reykjavík nicht besser werden. Im Nordosten von Island scheint das Wetter besser zu sein. Da will Kiboko hin ...
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zuletzt bearbeitet 31. Dez. 2020
1'835 Beiträge · seit 201531. Dez. 2020 · #5
Danke! Deine Spiegelungen pics sind der Hammer!
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200931. Dez. 2020 · #6
Sadie schrieb:Danke! Deine Spiegelungen pics sind der Hammer!
Danke Katrin,
ich habe nur einen trockenen und warmen Platz gesucht.
Dann bin ich für zwei Stunden drin geblieben.
Die Spiegeldecke bietet viele Fotomöglichkeiten.
Wenn man sich nur einen Schritt bewegt, sieht die Decke ganz anders aus.

Viele Grüße
Bernd
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200931. Dez. 2020 · #7
Island Tag 2-1: Akranes - Hraunfossar

Am zweiten Reisetag startet Kiboko am frühen Morgen. Es ist noch dunkel. Kiboko verlässt die Reykjavík auf der National­straße Eins nach Norden. Plötz­lich ist die Straße grell beleuchtet. Kiboko fährt in einem langen Tunnel unter dem Hval­fjörður (Walfjord) durch. Dann biegt Kiboko links ab und ist am Aus­gang des Fjordes in Akranes.

Akranes

Der Ort scheint noch tief und fest zu schlafen. Es ist immer noch dunkel. Dabei zeigt die Uhr schon 09:15. Die Kirche mit dem be­leuchteten Kreuz ist Kiboko ein Bild wert.


Bild 41: Kirche in Akranes

Dann stattet Kiboko dem Leucht­turm einen Besuch ab. Eine lange Belichtungs­zeit macht den ersten blauen Schimmer am Himmel sichtbar. Bis zum Tagesanbruch wird es noch etwas dauern.


Bild 42: Leuchtturm in Akranes

In Akranes ist einer der größten Fischerei­häfen in Island. Die NS14 Lundey wird gerade be­tankt und träumt von der nächsten großen Fahrt.


Bild 43: NS14 Lundey im Hafen von Akranes

Reykholt

Der Himmel weint. Kiboko will dem Regen ent­fliehen und fährt weiter Richtung Nord­westen. Dann macht Kiboko einen Ab­stecher in das Landes­innere. Um 11 Uhr ist es heller geworden. Der Isländer nennt das Tag. Bei Reykholt steht an der Straße eine moderne Kirche aus dem Jahr 1997. Sie spiegelt sich auf dem regen­nassen Park­platz.


Bild 44: Kirche in Reykholt

Hraunfossar

Der Reiseführer preist einen wunder­schönen Wasser­fall Hraun­fossar an. Er soll in lieb­lichen Wald­gebieten liegen. Aus einer po­rösen Lava­schicht dringt das Wasser her­vor. In breiten Kaskaden fällt das Wasser in den Fluss Hvítá.


Bild 45: Das Wasser kommt aus einer Lavaschicht

Kiboko ist hier alleine. Es gibt keine weiteren Touristen. Ein Wegenetz führt zu kleinen Aussichts­punkten und Platt­formen. Von dort hat Kiboko einen schönen Blick auf die gegen­über­liegenden Wasser­fälle. Die Wege sind durch Seile ab­gegrenzt.

Der fest­getretene, unebene Schnee ist bei Regen­wetter extrem glatt. Kiboko rutsch, schlittert, verliert die Kontrolle und landet mehr­fach auf dem Nilpferd­hintern. Abschnitt­weise zieht sich Kiboko am Seil ent­lang. Auf kurzen Passagen geht es nur auf alle Viere weiter. Wie gut, dass Kiboko dabei nicht beo­bachtet wird. Das Er­reichen der Aussichts­punkte ist müh­sam. Im Kontrast dazu findet Kiboko, dass die Reali­tät mit der Be­schreibung im Reise­führer nicht mit­halten kann.


Bild 46: Das Wasser fällt breit gefächert über Kaskaden


Bild 47: Mit langer Belichtungszeit

Unter einer kleinen Brücke rauscht die Hvítá drunter durch.


Bild 48: Über troubled Water

Die lieblichen Wälder sind Busch­birken, die um diese Jahres­zeit wenig lieblich wirken.


Bild 49: Birkenwälder am Fluss
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zuletzt bearbeitet 31. Dez. 2020
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200904. Jan. 2021 · #8
Island Tag 2-2: Norðurá - Hunarfjörður

Der Regen treibt Kiboko weiter. Bei Ferjukot über­spannt eine 106m lange und 3m breite Brücke die Hvítá. Kiboko macht ein paar Bilder vom Fluss im Winter­schlaf.



Bild 50: Still und starr ruht der Fluss



Bild 51: Winterstarre


Norðurá

Kiboko ist zurück auf der National­straße Eins. Die tief­gefrorene Norðurá be­gleitet Kiboko.



Bild 52: Tiefgefrorene Norðurá



Bild 53: An einer Brücke über die Norðurá

Hrútafjörður

Am Hrútafjörður trifft Kiboko wieder auf das Meer. Bei Eyjanes liegt ein Bauern­hof direkt am Fjord. Endlich hört der Regen auf.



Bild 54: Eyjanes am Hrútafjörður


Der übernächste Fjord ist der Hunarfjörður. Auf dem Land­rücken da­zwischen sind die ersten Wolken­lücken des Tages. Kiboko be­findet sich aber noch unter eine dichten, dunklen Wolken­decke. Das erzeugt eine düstere Licht­stimmung. Im Tal liegt ein weiterer Bauern­hof.



Bild 55: Die erste Wolkenlücke


Weiter geht die Fahrt auf der Eins nach Nord­westen. Die Wolken hängen tief.


Bild 56: Unter den Wolken


Bei Laugarbakki sieht Kiboko das erste Mal die Sonne über Island.



Bild 57: Sonnenlicht und Islandwetter
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zuletzt bearbeitet 04. Jan. 2021
298 Beiträge · seit 200704. Jan. 2021 · #9
Hallo Kiboko,

du schreibst so witzig aber leider kann ich deine Bilder nicht sehen, nur die Nr. und Unterschrift. Woran liegt das?? Ist noch bei keinem anderen Reisebricht so gewesen....ich freue mich über jeden Reisebericht, ganz besonders über Island. Er erinnert mich an einen traumhaften Wanderurlaub dort vor 10 Jahren und anschließend noch eine Woche Grönland. Ich kann nicht genug Bilder davon bekommen. Vielleicht kannst du das Rätsel lösen??

Danke und liebe Grüße
Silvy
298 Beiträge · seit 200704. Jan. 2021 · #11
Danke, am Tablet kann ich alles sehen.

Gruß Silvy
4'382 Beiträge · seit 201504. Jan. 2021 · #12
Hei Bernd, die Beschreibung Deiner Islandsreise macht mir trotz der griesegrauen Atmosphäre großen Spaß!!
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
1'425 Beiträge · seit 201304. Jan. 2021 · #13
Hi Bernd,
Kennst du das Buch "Liebe Isländer" von Huldar Breidfjörd

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Ich denke, das würde dir gefallen 😄
Vielen Dank für deinen, so anderen, Bericht vom winterlichen Island
LG
Claudia
Unsere Reisen findet man unter: http://clamat.de/
zuletzt bearbeitet 04. Jan. 2021
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200904. Jan. 2021 · #14
Liebe Fomis,
vielen Dank für Euren netten Worte und Hinweise.
Silvy schrieb:
leider kann ich deine Bilder nicht sehen, nur die Nr. und Unterschrift. Woran liegt das??
Hallo Silvy,
danke für die Blumen.
Ich freue mich wenn Dir mein Schreibstil gefällt.

Der Text steht hier auf dem Server vom Forum.
Die Bilder habe ich aus meiner Heimseite verlinkt.
Damit sind sie auf dem Server meines Providers.
Wenn der ein "Aua" hat, dann sieht man nur Text, aber keine Bilder.
Bisher sollte der sehr zuverlässig funktionieren und mir sind keine weiteren Probleme bekannt.

Grönland ist auch ganz spannend.
Im Mai 2016 war ich dort mit Rembrandt in der Disko.
Davon gibt es einen Kurzreisebericht, den ich mal für einen Reiseveranstalter geschrieben habe.
CuF schrieb:Hei Bernd, die Beschreibung Deiner Islandsreise macht mir trotz der griesegrauen Atmosphäre großen Spaß!!
Gruß
Friederike
Hei Friederike,
Island ist auch im Winter nicht nur griesgrau.
Das Wetter wechselst schnell.
Da gibt es mindestens 50 shades of Grey, also Steingrau, Mausgrau, Lichtgrau, Schiefergrau, Platingrau, Betongrau, ... 🙂
Dazu kommt noch schwarz, weiß, blau, grün und orange. 🤩
Ich verspreche Dir, dass es zumindest ein paar Trolle noch bunt treiben.
Clamat schrieb:
Kennst du das Buch "Liebe Isländer" von Huldar Breidfjörd
Hi Claudia,
das Buch kenne ich leider nicht.
Es klingt aber sehr spannen.
Vielleicht kann ich es noch irgendwo ergattern.

Viele Grüße
Bernd
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
zuletzt bearbeitet 04. Jan. 2021
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200904. Jan. 2021 · #15
Island Tag 2-3: Blönduós - Akureyri

In Blönduós biegt die Ringstraße vom Húnar­fjörður wieder ins das Landes­innere ab. Um 16 Uhr nähert sich der Tag schon wieder dem Ende. Der Weg nach Akureyri ist noch weit. Aber die markante Kirche (Baujahr 1993) will noch im trüben Abend­licht auf den Kamera­sensor.



Bild 58: Moderne Kirche in Blönduós


Die Ringstraße führt entlang der Blandá wieder in die Berge. Es sind hier nur wenige Fahr­zeuge unter­wegs.


Bild 59: Immer geradeaus bis zum nächsten Berg


Bólstarðahlíð

Gegen 17 Uhr wird es schon wieder dunkel. Das Dorf Bólstarðahlíð liegt unten im Tal. Ein paar Häuser ver­sammeln sich um eine kleine Kirche. Auch die kleinste Kirche wird in Island bei Dunkel­heit effekt­voll be­leuchtet.


Bild 60: Bólstarðahlíð


Bild 61: Kirche von Bólstarðahlíð


Vatnshlíðarvatn

Kiboko hat den Bergrücken über­wunden. Bei der Fahrt in das nächste Tal liegt bei fort­geschrittener Dämmerung ein See in Winter­starre. Der Name Vatnshlíðar­vatn ist fast so lang, wie der See selbst. Die Berg­kette dahinter ist der Trölla­skagi. Sie wurde Kiboko noch in den Weg nach Akureyri ge­stellt.


Bild 62: Still und starr ruht der See


Inzwischen ist die Dämmerung über Kiboko ein­gebrochen und die Nacht an­gebrochen. Die Neu­gier von Kiboko und un­gebrochen. Kiboko ist noch zu einem kleinen Abstecher auf­ge­brochen. Ein Hinweis­schild auf eine Sehens­würdigkeit lockt Kiboko von der Straße ab.

Víðimýrarkirkja

Die Víðimýrarkirkja ist eines der ältesten Gebäude auf Island. Das Kirch­lein wurde 1834 aus Treib­holz erbaut. Die Seiten­wände sind aus Torf. Gras schützt das Dach. Die nächt­liche Be­leuchtung scheint neueren Datums zu sein. Eine Be­sichtigung ist in Januar nicht mög­lich. Die Außen­aufnahme muss reichen.


Bild 63: Die Víðimýrarkirkja


Kiboko fährt in die Nacht. Viele Gebäude sind nachts hell er­leuchtet. Auch Ende Januar tragen viele Gebäude Weihnachts­schmuck.


Bild 64: Weihnachtsschmuck Ende Januar

Haus und Kirche am Weges­rand.


Bild 65: Am Wegesrand
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zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2025
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200904. Jan. 2021 · #16
Island Tag 2-4: Akureyri

Am frühen Abend erreicht Kiboko Akureyri. Die Unter­kunft ist schnell gefunden. Die Suche nach dem Ver­mieter ist schwieriger. Nach­dem Kiboko sein Zimmer für die nächsten beiden Nächte be­ziehen konnte, schaut der Voll­mond durch eine Wolken­lücke.

Island bei Vollmond

Die Sonnenaktivität ist mini­mal. Grüne Lichter sind nicht zu er­warten. Wolken­felder wandern über den Himmel und verdecken den Mond. Aber es ist noch früh am Abend. Kiboko macht noch eine Erkundungs­fahrt. Kiboko möchte Foto­stand­punkte für die nächste Nacht suchen. Vielleicht gelingen ein paar Land­schafts­aufnahmen bei Voll­mond. Kiboko fährt dien Ring­straße weiter in Richtung Mývatn.


Bild 66: Island bei Vollmond

Der Wind jagt Wolken über den Nachthimmel. Dazwischen leuchten Sterne über ein schneebedecktes Tal.


Bild 67: Nächtlicher Verkehr

Ljósavatn

An der Straße liegt ein zu­gefrorener See. Es ist der Ljósavatn. Ein leicht ab­schüssiger Weg führt zu einem großen Park­platz am See. Das scheint ein in­teressanter Foto­punkt zu sein. Kiboko biegt ab und fährt auf dem Park­platz. Das ist ein verhängnis­voller Fehler. Der Park­platz ist eine spiegel­blanke Eis­fläche. Durch das Tauwetter ist eine Wasser­schicht auf der Eis­fläche. Immer­hin be­kommt Kiboko seine Renn­semmel zum stehen, bevor sie im Schnee oder im See landet.

In der Falle

Kiboko steigt aus und sondiert die Lage. Der Bild­vorder­grund ist etwas gering. Aber es könnte ein netter Punkt für Polar­lichter sein. Der Wind peitscht über den ver­eisten Park­platz. Der Ort ist sehr un­angenehm. Kiboko macht keine Fotos und schlittert zum Auto zu­rück.

Dann will Kiboko zurück zu Straße fahren. Der Weg ist zu glatt. Die Räder drehen durch. Kiboko kommt die Steigung nicht hoch.

Vom Winde verweht

Kiboko studiert die Land­karte und über­legt noch das weitere Vor­gehen. Da bewegt sich das Auto. Aber der Motor ist aus. Die Bremse ist an­gezogen. Das Auto fährt seit­wärts! Es ist der Wind, der Wind das himm­lische Kind. Seitwärts geht es an den Rand des Park­platzes. Die unfreiwillige Fahrt endet im tiefen Schnee am Park­platz­rand. Erst ver­schwinden die Hinter­räder im Schnee und darunter­liegenden Graben. Dann ist auch das rechte Vorder­rad rein­gerutscht. Nur noch das linke Vorder­rad steht auf einer Eis­fläche. Das Rad findet keinen Gripp. Weg­fahren ist nicht möglich.

Hilflos im Graben

Kiboko will Hilfe suchen. Das Aus­steigen aus dem schief stehenden Renn­semmel gestaltet sich als schwierig. Es ist schwere Arbeit die Fahrer­tür gegen den Wind auf­zustemmen. Es gibt auch keinen Halt für Fußgänger auf der spiegelblanken Parkplatzfläche. Kiboko schafft es sich durch den Schnee zur Straße vorzu­kämpfen. Leider hält kein Auto an. Das Einsteigen in das Auto ge­staltet sich als noch schwieriger. Der Wind ist noch stärker ge­worden. Kiboko muss sich hinten am Scheiben­wischer fest­halten, um nicht weg­geblasen zu werden. Dann krallt sich Kiboko am hinteren Rad­haus und an der Regen­rinne fest. Dann zieht sich Kiboko lang­sam zur Fahrer­tür. Das Öffnen der Tür gegen den Wind ohne Halt auf den Beinen ist Schwerst­arbeit. End­lich ist Kiboko wieder in seiner Renn­semmel. Der Tank ist gut gefüllt. Das Rüttel­eisen wird an­geworfen. Kiboko be­schließt die Nacht im Auto zu ver­bringen.

Nette Helfer

Nach einer halben Stunden hält ein Klein­wagen an der Park­platz­ein­fahrt. Ein freund­licher Isländer hat Kiboko's Renn­semmel in misslicher Lage im Park­platz­graben ge­sehen. Er ruft einen Kumpel mit Gelände­wagen. Gemein­sam durch­suchen wir die Renn­semmel nach den Abschlepp­haken. Bei den Sturm ist das eine nicht ganz einfaches Unter­fangen. Während­dessen er­scheinen in den Wolken­lücken helle grüne Lichter am Himmel.

Polarlichter!

Kiboko ärgert sich grün. Der Isländer zuckt nur kurz mit den Schultern. Für ihn ist das ein gewohnter An­blick. Kurz nach­dem der Ab­schlepp­haken montiert ist, kommt der Kumpel mit dem Gelände­wagen. Dank Vier­radantrieb und Spikes zieher er Kibokos Renn­semmel wieder zurück auf die sichere Straße. Kiboko ist gerettet. Über­schwänglich bedankt sich Kiboko bei den Isländern. Die haben sich dafür ein dickes Trink­geld ver­dient.

Akureyri bei Nacht

Kiboko ist um ein Er­lebnis und an Er­fahrung reicher. Die Fahrt geht zurück nach Akureyri. Die zweit­größte Stadt Islands liegt am Ende eines langes Fjordes, dem Eyja­fjörður. Von der gegen­überliegenden Fjord­seite ist das Lichter­meer der Stadt sehr schön zu sehen. Der Voll­mond sorgt für zu­sätzliche Be­leuchtung. Aurora Borealis hat aber heute bereits Feier­abend gemacht. Grüne Lichter er­scheinen nicht mehr am Himmel.


Bild 68: Akureyri bei Nacht



Bild 69: Vollmond über Akureyri und dem Eyjafjörður
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zuletzt bearbeitet 04. Jan. 2021
155 Beiträge · seit 201805. Jan. 2021 · #17
Hallo Kiboko,
dein Schreibstil ist wirklich herrlich, ich komme aus dem Grinsen gar nicht mehr raus. Ich kann auch vieles nachempfinden, war auch schon im Winter unterwegs mit Eis, Straßensperrung, eingeschneit, Unfall direkt vor mir, das ganze Paket. Ich kann die Fotos übrigens auf dem Handy auch nicht sehen.
VG Tommy
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200905. Jan. 2021 · #18
Tommy54 schrieb: Ich kann die Fotos übrigens auf dem Handy auch nicht sehen.
VG Tommy
Hallo Tommy,
vielen Dank für das viele Lob.

Es gibt Browsereinstellungen, da kann man mit Inhalte von anderen Domains blocken.
Das erhöht die Sicherheit, da keine fremden Inhalte untergeschoben werden können.
Zum anderen kann es die Werbeflut eindämmen, wenn die von anderen Servern eingespielt wird.
Da meine Bilder auf meiner Domain liegen, kann das dazu führen, dass hier keine Bilder zu sehen sind.

Vielleicht liegt es auch daran, dass Dein Browser große Dateien blockiert, damit beim Handy die Ladezeiten (und Kosten) begrenzt werden.
Die Bilder haben maximal 355kByte bei maximal 1024 Pixel.

Es gibt aber noch einen einfachen Trick.
In der Signatur ist ein Link auf meine Heimseite.
Da gibt es nicht nur die fehlenden Bilder, sondern auch den Text dazu.
Als Zugabe sind auch noch viele Dibbveler, Grammatikfehler, fehlende Bildunterschriften, etc. enthalten.
Aktuell korrigiere ich beim Hochladen ins Namibia-Forum ca. 10 Fehler pro Seite. 🤢
Auf meiner Heimseite gibt es momentan 33 Fotoreportagen (Reiseberichte) und 28 Bildgalerien mit rund 4500 Bildern. 🤩

Wer aber auf meiner Heimseite bei Reisebericht heimlich vorblättert,
hat dann weniger Spaß hier im Forum. 😗

Viele Grüße
Bernd
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Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200905. Jan. 2021 · #19
Island Tag 3-1: Akureyri

Mit der Morgendämmerung steht Kiboko wieder in aller Frühe auf. Um 10:45 Uhr wird es hell. Als erstes knipst Kiboko seine Herberge. Sie liegt im ersten Stock über dem Giftladen.


Bild 70: Kiboko wohnt über dem Giftladen


Die Nationalstraße Eins kürzt das letzte Stück des Ejyafjörður ab. Kiboko blickt vom Damm zu­rück auf Akureyri. In der Bild­mitte ist die Her­berge. Darüber thront eine Kirche mit markanten Türmen aus Beton.


Bild 71: Akureyri liegt an einem Fjord


Aussichtspunkt

Nach dem Abfüllen der Renn­semmel fährt Kiboko weiter nach Osten, um einer an­rückenden Regen­front zu entfliehen. Weit kommt Kiboko nicht. Der Aussichts­punkt gegen­über Akureyri ist der nächste Halt. Akureyri ist mit rund 18000 Ein­wohnern die größte Stadt Islands außerhalb des Groß­raums Reykjavík. Ein Blick auf die Innen­stadt.


Bild 72: Innenstadt von Akureyri


Ein wichtiger Wirtschafts­zweig ist die Fischerei, Werftern und Fisch­verarbeitende Indus­trie.


Bild 73: Hafen von Akureyri


Die Kirche von Svalbarðseyri blickt über dem Ejyaf­jörður auf rund 1400m hohe Berge.


Bild 74: Jeder Ort hat seine Kirche


Kiboko fährt weiter nach Osten. Es geht wieder in die Berge. Ein Fluss namens Fnjóská wird mehr­fach über­quert. Noch fließt das Wasser. Der Winter kann bisher nur den Rand fest­frieren.


Bild 75: Der Fnjóská in karger Landschaft
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zuletzt bearbeitet 06. Jan. 2021
Themenstarter1'250 Beiträge · seit 200905. Jan. 2021 · #20
Island Tag 3-2: Goðafoss

Kiboko fährt durch eine schnee­bedeckte Land­schaft. Auf halben Weg zwischen Akureyri und dem Myvatn ist die nächste Attraktion. Nahe der Ring­straße ist ein schöner Wasser­fall, der Goða­foss. Hier stürzt sich der Skjálfandafljót über eine rund 10m hohe Kante.

Götterfall

Goðafoss bedeutet auf Deutsch Götter­fall. Am Wasser­fall sind im Jahr 1000 die Götter rein­gefallen. Damals hatte der Häupt­ling das Christen­tum an­genommen. Die Götzen­bilder der früheren Gottheiten hatten aus­gedient. Sie wurden im Wasser­fall ent­sorgt.


Bild 76: Goðafoss im Winter


Der Parkplatz am Wasserfall ist total ver­eist. Bei rund 7°C ist ein Wasser­film auf dem Eis. Der Park­platz und die Wege zum Wasser­fall sind spiegel­glatt. Viele Aussichts­punkte sind un­erreich­bar. Kiboko spielt mit unter­schiedlichen Bel­ichtungs­zeiten. Lange Be­lichtungs­zeiten ver­wischen die Wasser­strukturen.


Bild 77: Goðafoss mit langer Belichtungszeit


Eine Insel teilt die Fälle. An der Insel haben sich mehrere Meter lange Eis­zapfen ge­bildet.


Bild 78: Goðafoss, etwas näher dran



Bild 79: Die Insel im Detail mit langer Belichtung



Bild 80: Eiszapfen im Goðafoss


Skjálfandafjót

Nachdem sich der Fluss Skjálfanda­fljót vom Sturz über die Klippe erholt hat, rauscht er durch eine enge Schlucht aus dunklem Lava­gestein.


Bild 81: Blick von der Brücke der Ringstraße


Eine Gitter­brücke führt über den Skjálfandafljót. Daneben bereichern ein Gäste­haus, Café und Souvenir­laden die Szenerie. Der Wasser­fall ver­steckt sich in der Schlucht am rechten Bild­rand.


Bild 82: Brücke am Skjálfandafljót
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