felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201414. Juni 2019 · #41
jaffles schrieb:Tolle Bilder vom Köcherbaumwald und von den Love Birds 😘 .
Danke für den Namen der Vögel. Ich habe die Love Birds gerade mal gegoogelt. Das ist noch interessant, dass sie lebenslange Paare bilden und deshalb so heissen. Bei Abendstimmungsfotos habe ich übrigens gemerkt, dass die am besten mit dem Smartphone werden (Galaxy S8).
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201414. Juni 2019 · #42
Mo 15.4.19 Quiver Tree Forest - Keetmanshoop - Klein Aus Vista
In der Nacht wurden wir von den Asiaten geweckt, die laut an unserer Campsite vorbei liefen um wohl Fotos im Quiver Tree Forest mit dem Sternenhimmel zu machen :((
Am Morgen stand ich vor 7 Uhr auf um Fotos im Köcherbaumwald zu machen. Es war ziemlich kühl. Die Asiaten waren immer noch da …
Um 7:10 ging dann die Sonne auf. Nachdem wir fotografiert hatten ging es mit meiner Frau auf ein Mogrenjogging. Wir joggten 45 Minuten auf der C17 und M30. Bald hatten wir vergessen, dass wir mal kühl hatten 😉
Zurück mussten wir erst die Jungs wecken und dann gab es Morgenessen. Als wir nach 9:30 los fuhren, waren wir fast die letzten auf dem Camping. Wir hatten es aber mal genossen, nicht auf einen Gamdrive gehen zu “müssen”.
Den Entschied nicht zum Fish River Canyon zu fahren und dafür im Quiver Tree Forrest zu übernachten haben wir gar nicht bereut. Die Köcherbäume in Abend- und Morgenlich waren super und wir hatten viel weniger zu fahren.
Zuerst ging es noch etwas nordwärts zum Giants Playground wo wir die kurze Runde durch die Felsbrocken spazierten.
Dann ging es nach Keetmanshoop für den Rest der Reise einkaufen, tanken und Gas auffüllen lassen.
Um 11:30 war alles erledigt und es ging westwärts. Hier wurde die Strecke durch die Berge etwas abwechslungsreicher aber besonders schön war es nicht. Irgendwann hielten wir unterwegs am Strassenrand bei einem Bkleinen Baum umd zu essen. Die Rastplätze zuvor gefielen uns nicht so oder waren besetzt.
In Keetmanshoop hatten wir eine “Schwarzwäldertorte” gekauft die es zum Dessert gab.
Vor Aus wurde die Landschaft dann schöner. Um ca 14 Uhr erreichten wir die Klein Aus Vista Lodge wo wir eincheckten und ein Braai-Paket bestellten (nicht gerade günstig).
Dann ging es zur Desert Horse Campsite. Wir hatten die Nr 1 mit einem Baum mit einem grossen Webervogelnest.. Diese Campsite war zwar am weitesten von der Ablution weg aber dafür auch etwas weniger nah an den anderen Campsites.
Nach dem einrichten ging es zurück zur Lodge ans Pool (mit WLAN ;)) Das Pool war relativ kühl und ich darum der einzige Gast der ganz drin war. Die Liegestühle waren aber sehr bequem zum Lesen und “sünnele”.
Um 17 Uhr ging es zurück. Nach einem Apero liefen meine Frau und ich noch den kürzesten Trail und zum Viewpoint (Vista Trail 4.1km). Leider wollte sie nicht bis zum Sonnenuntergang am Viewpoint bleiben, das sie nicht nach Sonnenuntergang zurück laufen wollte. Die kurze Wanderung war interessant und die Sicht vom Viewpoint auf die Ebene genial.
Ich musste natürlich noch auf den höchsten Punkt/Felsen beim Viewpoint:
Auf dem Rückweg gab es schöne Farbenspiele von der untergehenden Sonne.
Kurz vor der Campsite sahen wir ein Kudu. Im Abendlicht war es zu weit weg für gute Fotos
Unterdessen hatten die Buben begonnen, das Braai-Paket zu grillieren. Es war nicht schlecht. Aber für den bezahlten Preis hätte ich selbst etwas deutlich besseres (und grössere Mengen) kaufen können.
Am Abend wurde es dann windig und schnell ziemlich kühl so dass wir relativ bald ins Auto und Dachzelt lesen gingen.
Yoda911873 Beiträge · seit 201614. Juni 2019 · #43
Unterdessen hatten die Buben begonnen, das Braai-Paket zu grillieren. Es war nicht schlecht. Aber für den bezahlten Preis hätte ich selbst etwas deutlich besseres (und grössere Mengen) kaufen können.
Das klingt ja schade. Wir hatten 2017 ein Braai-Paket von der Klein-Aus-Lodge und das war das beste, was wir im ganzen Urlaub bekommen hatten. Riesenmengen an leckerem und verschiedenem Fleisch, zwei gigantische Gläser mit Salat, Dessert-Joghurt-Gläser, ein ganzes Gläschen super leckeres Grillgewürz (das wir noch Monate später in Deutschland immer wieder genutzt haben), Kartoffel in Alkufolie, etc. etc. Wir freuen uns eigentlich jetzt schon darauf, das - in sieben Wochen - wieder zu bestellen. Hoffen wir mal, dass Ihr nur Pech hattet !? Christoph
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201414. Juni 2019 · #44
Yoda911 schrieb:Riesenmengen an leckerem und verschiedenem Fleisch, großer Salat, zwei gigantische Dessert-Joghurt-Gläser, ein ganzes Gläschen super leckeres Grillgewürz (das wir noch Monate später in Deutschland immer wieder genutzt haben), Kartoffel in Alkufolie, etc.
Das Basis Braai Paket umfastt Apero/Snack (nicht schlecht mit Feta, Oliven, Wurst, Cracker), feiner griechischer Salat, eine Beilage (Kartoffel, Süsskartoffel, Grillbrot). Dessert hatten wir nicht dazu bestellt An einem Kartoffel werde ich und die Teenager aber nicht satt. Wir essen aber generell eher viel.
Dazu konnte man verschiedene Fleischsorten bestellen. Wir hatte alle ein Oryx-Filetstück (N$55 kam uns kleiner als 200g vor). Wir hatten zuvor immer 800g super Wildfleisch von der Klein Windhoek Schlachterei. Die Braai-Sauce war aber gut. Für das ganze bezahlten wir Euro 40. Dafür bekommt man im Supermarkt ein grosses Stück Filet, viel Salat, Gemüse etc für zwei Mahlzeiten. Von dem her war es etwas Spezielles aber ich würde es nicht mehr machen.
Yoda911873 Beiträge · seit 201614. Juni 2019 · #45
Ich denke der Unterschied ist, dass wir DBB (Übernachtung mit Abendessen) gebucht hatten und das umfangreiche Braai-Paket dann statt des Abendessens im Restaurant gewählt haben (Ein Holzstapel gehörte natürlich auch noch dazu). So hat die Lodge an uns bei Küchenpersonal/Küchennutzung/Bedienung/ etc. gespart.
Die Preise der Lodge mit einem Supermarkt zu vergleichen ist allerdings auch etwas unfair. Wenn wir statt an unserem Häuschen zu grillen an der Lodge zum Abendessen eine Cola bestellt hätten, würden wir das auch nicht mit dem Literpreis aus dem Supermarkt vergleichen. Man bräuchte ja überhaupt nicht mehr zum Einkaufen zu gehen, wenn die Lodges / Campingplatzbetreiber einem alles 1:1 besorgen sollten.
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201414. Juni 2019 · #46
Yoda911 schrieb:Die Preise der Lodge mit einem Supermarkt zu vergleichen ist allerdings auch etwas unfair. Wenn wir statt an unserem Häuschen zu grillen an der Lodge zum Abendessen eine Cola bestellt hätten, würden wir das auch nicht mit dem Literpreis aus dem Supermarkt vergleichen.
Das ist schon klar und ich sagte ja auch nicht das es schlecht war. Aber für mich stimmte das Preis-Leistungsverhältnis nicht ganz.
Hallo felix_w, die haben bestimmt gemerkt, dass ihr sportlich unterwegs seid und das Mampf-Paket entsprechend geschnürt 🙂 Spass beiseite - ich glaube auch dass man zw. Camper und Lodger unterscheidet - 2011 hatten wir beides und war auch sehr unterschiedlich. What skalls - Haupsache ihr hattet Spass !!!
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201415. Juni 2019 · #49
Logi schrieb:wenn das der Vorspeisen-Teller für 4 Personen war, dann finde ich den ziemlich mickerig:
Deiner ist wirklich fast gleich gross wie unserer für 4 Personen.
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201420. Juni 2019 · #50
Di 16.4.19 Klein Aus Vista: Tagesausflug Kolmanskop - Lüderitz
Auf dem Thermometer sah ich, dass die Minimaltemperatur in der Nacht mal 8C war. Aber am Morgen hatte es vor Sonnenuntergang 12C. Der Wind hatte aber auch gewechselt und kam nun aus dem Landesinneren.
Um 8 Uhr ging es bereits los, da wir zur 9:30 Tour in Kolmanskop wollten. Die Strecke nach Westen gefiel mir sehr gut. Die Namibwüste gefällt mir besser als die öde Landschaft um Keetmanshoop. Zu Beginn sahen wir mehrer Oryx. Kurz vor Kolmanskoop waren an zwei Stellen Arbeiter am Dünen am Strassenrand abtragen, die sonst auf die Strasse ‘gewandert’ wären. Und nicht viel weiter war ein Ory direkt neben der Strasse. Je näher wir dem Meer kamen desto kühler wurde es.
Um 9:15 kamen wir in Kolmanskop an. So hatten wir noch ein wenig Zeit bis die Führung begann. Die Führung war gut und gab interessante Informationen. Danach spazierten wir noch etwas durch die Gebäude. Meine Frau wären am liebsten noch lange geblieben. Aber uns Männern reichte es dann mal 😉
Nun ging es nach Lüderitz. Zuerst fuhren wir nach Shark Island wo wir zum Leuchtturm rauf stiegen.
Dann fuhren wir auf die andere Seite an einem Strand am Ortsrand (nicht Agate Beach). Dort hatte es Flamingos und ich stand kurz ins Meer und wenigstens ein wenig drin gewesen zu sein. Die Jungs kamen nicht mal aus dem Auto.
Nun fuhren wir ins Zentrum wo wir kurz durch die Strassen und zur Kirche spazierten und dann im Spar einkaufen gingen. Nun suchten wir einen Platz für Picknick. Wir wurden uns aber nicht einig und so ging es zurück. Am Ortsausgang wollten wir noch tanken. Aber man musste bar bezahlen und wir befürchteten zu wenig Bargeld bis zum Ende der Reise zu haben.
Schliesslich picknickten wir in der Namibwüste am einem ‘Rastplatz’ am Strassenrand. Danach ging es zum alten Bahnhof Garub (meine Frau war wieder begeistert, wir bleiben im Auto) und zu Wasserloch der Wüsten. Vier Pferde kamen uns nicht weit davon entfernt entgegen. Da das Wasserloch leer war, kehrten wir sofort um und schauten die Pferde an, die zuerst parallel zum Pad liefen und dieses dann überquerten.
Vor 15 Uhr waren wir wieder auf der Campsite. Ich gings zurück zur Lodge ans Pool. Meine Frau lief den Schanzentrail zur Lodge. Um 17:30 ging es zurück und ich machte mich auf den Weg zum Viewpoint um den Sonnenuntergang zu sehen. Die Sicht vom Viewpoint auf die Ebene und in die Wüste finde ich fantastisch.
Leider wurden die Fotos zum Sonnenuntergang oft nicht gut, da der Fotoapparat/Handy wegen dem Sand in der Luft Mühe hatte zu fokussieren.
Nach dem Sonnenuntergang ging ich zügig zurück zur Campsite wo die Familie gekocht hatte. Heute Abend war es weniger windig und deutlich angenehmer draussen.
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201421. Juni 2019 · #51
Mi 17.4.19 Klein Aus Vista - Namtib, Tirasberge
Wir standen vor 7 Uhr auf das meine Frau und ich den gut 10km langen Schutztruppen Trail joggen wollten. Zu Beginn hatte es ein tolle Morgenstimmung.
Etwa um 7:15 joggten wir los. Bald kam die Sonne. Im Morgenlicht war die Strecke super.
Oberhalb Geisterschlucht
Der Trail führt auch an der Geisterschlucht mit dem alten Auto mit Einschusslöcher vorbei.
Den letzten Teil lief ich dann alleine etwas zügiger zurück zur Campsite.
Von 10-11 Uhr ging es nochmals ans Pool/WLAN. Bevor wir Richtung Norden fuhren tankten wir in Aus noch voll. Der erste Abschnitt war gut aber nicht ausserordentlich schön. Um 12 Uhr erreichten wir die Abzweigung der D707 die uns am Rand der Tirasberge zur Namtib führte.
Nun wurde die Strecke interessanter/schöner. Auf der rechten Seite waren die Tirasberge und links die roten Dünen der Namib. Immer wieder hatte es Oryx.
Nach 45 Minuten kam die Zufahrt zu Namtib. Wir fuhren zur Lodge wo wir eincheckten.
Unterwegs sahen wir Oryx und Springböcke.
Dann ging es zur Little Hunters Rest Campsite wo wir uns eine aussuchen konnten. Die drei am nächsten bei der Ablution waren schon besetzt. Wir nahmen dann die letzte Campsite. Von dort hat man einen tollen Ausblick übe die Ebene. Sie sind auch schön eingerichtet mit einer grossen Feuerstelle mit Ablage zum Kochen. auch die Ablution ist sehr schön gemacht und sauber.
Es war schon ziemlich warm und so waren wir froh um den grossen Schatten spendenden Baum. Wir kochten Pasta zum Mittagessen und danach relaxten wir auf der Campsite. Etwas später fuhr ich nochmals zur Lodge um Holz für das Braai am Abend zu kaufen. Um 16 Uhr spazierten meine Frau und ich nördlich Richtung eines Tal in die Tirasberge. Auf der Ebene hat es dort mehr Bäume und ist sehr schön. Wir sahen in der Ferne Paviane und zweimal ein Steinböckchen. Nach einer guten halben Stunde hatten wir den Eingang des Tals erreicht und kehrten um. Etwas unangenehm waren auf die viele Fliegen die es hier hatte.
Auf dem Rückweg sahen wir noch zwei Pferde der Farm. Im Hintergrund sind man den Eingang der Schlucht
Buben am Aufklappen ihres Zelt
Später kochte ich Bratkartoffeln und grillierte Maiskolben, Huhnspiessli und Würste. Am Kochen Wunderschöne "Küche"
Beim Abendessen hatten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang und Abendstimmung.
Dazu kam der Vollmond über die Krete und erleuchtete alles relativ hell.
Little Hunters Rest war einen der schönsten Campsites unserer Reise. Die Natur war wunderschön und ich liebte die Ruhe und Abgeschiedenheit. Hier wäre ich noch weitere Nächte geblieben.
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201428. Juni 2019 · #52
Endlich geht es weiter. Im Moment erinnert das Wetter hier an die Reise im April. Ich geniesse es 🙂
Do 18.4.19 Namtib - D707 - Sesriem
Wie schon am Vortag standen wir wieder vor 7 Uhr auf und den Tag mit einem Morgenlauf zu starten. Es hatte wie schon gestern eine tolle Morgenstimmung.
Wir liefen/joggten den gleichen Weg den wir gestern Abend spazierten.
Ohne Sonne war es zum Laufen angenehmer. Gegen das Tal sahen wir dann eine Grosse Gruppe Oryx. Sie flüchtete aber bald (leider finde ich Video davon nicht mehr.
Auf dem Rückweg machte ich dann alleine noch einen Umweg. Dabei flüchtete vor mir immer wieder ein Oryx ein Stück weit, bliebe dann stehen und als ich näher kam lief es erneut davon.
Knapp bevor die Sonne unsere Campsite erreichte waren wir zurück (hatte meine Frau fast wieder aufgeholt).
Dann gab es ein gemütliches Morgenessen auf der wunderschönen Campsite.
Gegen 9:30 fuhren wir los Richtung Norden. Die D707 war weiterhin wunderschön zwischen den Tirasbergen und den roten Dünen. Immer wieder hatte es Oryx neben der Strasse. Auf den ersten ca 2h bis zum Ende der D707 sahen wir kein einziges anderes Fahrzeug. So ist fahren sehr angenehm.
In Betta war ein Gruppe Oryx in einem eingezäunten Feld.
Je näher wir Sesriem kamen desto mehr Autos hatte es. Seriem war dann fast ein Schock für uns: Nachdem wir zwei Wochen oft alleine oder nur mit wenigen anderen Touristen waren, war hier ein riesiger Trubel. Zudem war es ziemlich heiss. Zuerst ging es zum Checkin und nachher die PErmit kaufen. Für beides mussten wir länger anstehen. Wir bekamen einen schönen Platz von einer Steinmauer umrundeten Platz unter einem Baum nicht weit von der Rezeption, Ablution und Pool.
Er war besetzt von einer Gruppe von der eine jüngere Frau einen Schwächeanfall hatte und auf einer Matte unter dem Baum lag. Wir assen dann ausserhalb ein kleines Picknick und dann ging es zum Pool. Auch das war relativ überfüllt.
Um 15:30 fuhren wir dann zum Sesriem Canyon. Oben war es ziemlich heiss aber in der engen Schlucht war es angenehmer. Wir kletterten zuerst bis fast zuhinterst in den engen östlichen Teil der Schlucht. Danach ging es ohne Jungs noch etwas in die andere Richtung.
Nun ging es noch zur nahen Elim Düne. Auf dem Weg dorthin sahen wir ein Springbock mit einem Jungen.
Die Landschaft gefiel mir sehr gut.
Bei der Dünen waren die Jungs viel motivierter als im Canyon und stiegen schnell die Düne hoch.
Die Aussicht mit der Fläche und den Bergen im Hintergrund war genial. Und hier hatte es im Gegensatz zu Sesriem und dem Canyon keine Leute 🙂
Simons Gips war in den Sanddünen nicht gerade ideal ... 😎
Nun ging es zurück nach Sesriem und etwas frisch machen, da wir nach in der Sossusvlei Lodge fürs “Buffet Dinner” reserviert hatten. Wir spazierten dann zur Lodge und genossen die wunderschöne Abendstimmung mit Vollmond.
Um 19 Uhr gingen wir zu unserem Tisch der optimal nahe der Grillstationen gelegen war 😉 Zum Essen bestellten wir eine Flasche südafrikanischer Weisswein. Der war süss so dass auch meine Frau und der ältere Sohn tranken.
Das Vorspeisenbüffet sah gut aus und war auch wirklich gut. Das Fleisch am Buffet sah auch toll aus und es hatte eine riesige Auswahl an Wildfleisch. Leider wurde meine erste Portion etwas zu stark gebraten. Aber auch bei den weiteren Portionen stellte ich fest, dass das Wildfleisch der Kleinhoek Schlachterei besser/zarter war.
Nach drei Tellern Wildfleisch und noch etwas vom Rest der Familie (wenn es nicht so gut war) war ich ziemlich voll. Simon hatte einen guten Fisch (Hake/Seehecht) entdeckt und ass 3-4 Portionen. Die Köchin kannte ihn mit der Zeit gut, vor allem weil wir auch fast die letzten waren, die noch Fleisch/Fisch assen (und die ersten waren 😎 )
Das Dessertbuffet leider vor allem viel trockene Kuchen. Aber es gab auch ein paar Dessert die mir mehr zusagten. Auch wenn das Fleisch und Dessert nicht Top waren, war es ein toller Abend und für ca 20 Euro pro Person kann man wirklich nichts sagen. Dann ging es mit vollen Bäuchen im Mondlicht zurück zum Camping und sofort ins Bett, da wir am nächsten Morgen und 6 zum Sossusvlei los fahren wollten.
marimari2'240 Beiträge · seit 201128. Juni 2019 · #53
Hallo, das Fleischthema ist ja gerade hoch im Kurs.. 😉 . Ich denke die mieseste Qualität / zum höchsten Preis bekommen wir hier in der CH 😉 😄 . Bin immer wieder erstaunt, wie viel besser die Qualität an anderen Orten ist... LG Mari
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201403. Juli 2019 · #55
Fr 19.4.19 Sesriem - Sossusvlei - Tsauchab River Camp
Nun begann bereits unser letzter ganzer Tag in Namibia. Bereits vor 5 Uhr begannen erste Leute auf dem Camping zu ‘lärmen’. Keine Ahnung warum man vor 5 Uhr aufstehen muss, wenn das Tor um 6 Uhr öffnet. Wir waren dann aber etwas zu spät daran und kamen erst etwa 6:03 zum inneren Tor. Dies hatte aber den Vorteil, dass es schon offen war und alle Autos weg. D.h. wir sahen im Dunkeln vor uns ein Schlange von roten Rücklichtern. Nach etwa der Hälfte der Strecke begann es plötzlich zu stinken und wenig später stand ein Auto am Strassenrand und eine Frau winkte. Wir hielten an und eine deutsche erklärte uns, dass ihr Auto geraucht hätte und ob sie und ihre Tochter mit uns nach Sossusvlei fahren könnte. Wir luden sie ein und fuhren weiter. Im Osten wurde es langsam hell und im Westen war der Mond am Horizont.
Wir hatten gar nicht überlegt wohin wir wirklich fahren wollten und auf dem Navi war es beim Fahren auch etwas schwer zu sehen. Beim 2WD-Parking wäre meine Frau lieber mit dem Shuttle gefahren. ich wusste aber, dass es mit unserem Auto kein Problem ist.
So kamen wir schliesslich zu Parkplatz der Big Mamma Dune (Namen wussten wir nicht). Hier hatte es nur ein NWR-Auto. Da wir bald den Sonnenaufgang erwarteten liefen die Jungs und ich so schnell als möglich die Düne hoch. Dies war mit dem losen Sand ziemlich anstrengend. Wir kamen aber rechtzeitig auf die Krete. Oben war nur ein NWR-Guide mit zwei Touristen. Oben der Guide mit Touristen, dann Joel, Simon und ich im Aufstieg
In der Morgensonne war die Stimmung und die Farben in den Dünen super.
Nun sprangen wir bzw vor allem die Jungs von der Düne und fotografierten dabei. Als sie genug hatten liefen wir die Düne ins Sossusvlei runter.
Dass wir diese Düne zum Sonnenaufgang hatten war reiner Zufall. Aber es war sehr gut eine nicht überfüllte Düne zum Einstieg zu haben
Oben hatte man dann ein super Aussicht aufs Dead Vlei und die Dünenenlandschaft. Bald kam auch Corinne die ebenfalls viel Leute überholt hatte. Etwas weiter unten hinter er Spitze war ein Oryx. Leider hatte ich nur das Handy dabei, da ich nicht riskieren wollte, Sand in Objektiv zu haben. Und der Handyzoom reichte nicht.
Nun kam die Belohnung für den Anstieg: wir rannten die etwa 250mH runter ins Dead Vlei. Dies machte sehr viel Spass.
Das Dead Vlei sah von oben schon gut aus. Unten waren die Farben aber noch besser. Es war genial. Im hinteren Teil hatte es auch fast keine Leute und ich konnte gute Fotos machen.
Dann ging es zurück zum Parkplatz und von dort zurück Richtung Sesriem. Im Tiefsand Bereich steckte eine NWR-Auto fest und auch andere schienen etwas Mühe zu haben. Mit unserem Hilux ging es ohne das geringste Problem durch und machte viel Spass. Wir verzichteten dann auf weiter Dünen und fuhren direkt zum defekten Auto. Die Frau füllte (Kühl-)Wasser nach und startet danach das Auto (ein alter Hilux einer südafrikanischen Vermietung). Als es problemlos lief fuhr sie nach Sesriem und wir ihnen nach, falls es doch wieder Probleme geben sollte.
In Sesriem machten wir eine kurze Mittagspause bevor es Richtung Tsauchab River Camp ging.
Da Oster-WE war und wir nur eine Nacht blieben bekamen wir leider keine der tollen Campsites mit In- und Outdoor WC etc. Wir waren fast zuhinterst im “Birds Paradise”. Diese Campsite liegt direkt am Tsauchab und Bäumen. Toilette/Dusche war beim einem nahen Chalet. Nun räumten wir das ganze Auto aus, packten Taschen und putzen alles etwas. Spätestens jetzt merkten wir, dass es bald nach Hause ging. Da in der Schweiz super Frühlingswetter angesagt war und alles wunderschön grün und blühend war, störte mich das nicht.
Vögel hatte es im Birds Paradise wirklich
Als wir fertig waren ging es zum Haupthaus ans Pool und WLAN. Ich hatte etwas Mühe Verbindung zu bekommen um das Checkin zu machen. Als es endlich funktionierte sahen wir, dass der Flug Johannesburg - Frankfurt total voll war. Wir bekamen noch zwei Sitze nebeneinander und zwei ein paar Reihen weiter vorne durch den Gang getrennt. Joel war ziemlich gefrustet, da er auf Hinweg Fenstersitz Simon überlassen hatte und auf dem Heimweg am Fenster zu sein.
Am Pool gönnten wir und noch ein Eis und genossen den letzten Nachmittag. Und dann kam schon der letzte Abend im ‘Busch’. Wir sahen den letzten afrikanischen Sonnenuntergang und machten nochmals ein Braai. Letzter Sonnenuntergang in Namibia
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201404. Juli 2019 · #56
Sa 20.4.19 Tsauchab River Camp- Windhoek - Johannesburg
Heute mussten wir wieder früh aufstehen, da wir noch 4 Stunden Fahrt nach Windhoek bzw Kapsfarm zu Safari Car Rental hatten und am Mittag dort sein sollten. Nach einem schönen Sonnenaufgang und einem kleinen Zmorgä ging es wie geplant um 8 Uhr los.
Der erste Teil entlang der Naukluftberge war sehr schön.
Bei Buells Port sahen wir drei Kudus neben der Strasse.
Danach wurde die Gegend flacher und eintöniger. Wir hielten kurz an als wir den Tropic of Capricorn überquerten (d.h. dort wo wir ihn vermuteten da nichts angeschrieben war).
Kurz vor Rehobot begann dann die Asphaltstrasse. Danach wurde es in Richtung Windhoek immer grüner. Wir waren überrascht wie grün es war. So viel grün hatten wir schon lange nicht mehr gesehen.
Kurz vor 12 waren wir in Windhoek wo wir tankten. Dann ging es zu Safari Car Rental zur Autorückgabe. Dies geschah sehr schnell und Effizient.
Nun wurden wir zum Flughafen gefahren wo wir viel zu früh ankamen und draussen noch etwas Picknick assen.
Das Checkin dauerte dann sehr lange da zu wenig Personal da war. Bei der Sicherheitskontrolle nahmen sie mir ein winziges Taschenmesser weg (2cm Klinge) das sonst bei jedem Sicherheitscheck durch kommt. Das grössere fanden sie aber nicht … Um 15:45 konnten wir dann zum Flugzeug gehen. Der gesamte Rückweg hatte einen Lufthansa Code, aber ich nahm an, dass es zumindest am Anfan SAA sei.
Ich fragte mich ob wir wieder über Ukhwi und die Masetleng fliegen würden und versuchte mit Karte die Lage zu finden. Und wirklich entdeckte ich plötzlich die Ukhwi Pan und später die Masetleng Pan, wo wir die zweite Nacht verbracht hatten.
Unten rechts Ukhwi mit Pan
Masethleng Pan - die ist für weitere Reisen wieder fest eingeplant
In Richtung Johannesburg gab es immer mehr Wolken und dort gewitterte es.
Der Transfer klappte gut und um 19 Uhr starteten wir mit SAA Richtung Frankfurt.
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201404. Juli 2019 · #57
Sa 20.4.19 Johannesburg-Frankfurt-Zürich
Der Flug verlief gut und ich konnte einigermassen gut schlafen. Kurz nach 6 Uhr landeten wir. Als wir das Flugzeug verlassen hatten ging gerade die Sonne wunderschön auf.
Wir hatten nicht viel Zeit da bereits um 6:40 der Flug nach Zürich ging. Als wir mit dem Bus zu unserem Flugzeug fuhren kreuzten wir unseren SAA Airbus der weg gezogen wurde.
Der Flug dauerte nur kurz und der Landeanflug war interessant da ich viel am Boden kannte. Bodensee
Meine Heimat Zug/Zugersee
Zoo Zürich
Beim Bremsen am Boden war ein Fach in der Bordküche nicht richtig geschlossen und eine Schale mit Müesli flog durch den Kabinengang. Der Steward meinte da sie ihre spezielle Osterüberraschung 😛
Wir waren schnell durch den Zoll und gingen dann zum Gepäckband. Da warten wir und warteten und warteten … Irgendwann ging wir dann zum Lost-Baggage Schalter. Da erwarteten sie uns schon, da unser Gepäck den kurzen Transfer. So füllten wir soi schnell als möglich die Formular aus und sprinteten auf den nächsten Zug. Wir hatten genug lang am Flughafen verbracht und wollte möglichst schnell heim.
Zu Hause genoss ich dann wie schön grün und blühend es war. Am Nachmittag gab es gleich ein erstes Lauftraining zu Hause und ein weiteres 'Braai' im Garten.
Das Gepäck wurde noch am späteren Abend nach Hause geliefert.
Somit ist der Reisebericht abgeschlossen. Wahrscheinlich Morgen folgt noch eine Zusammenfassung, Fazit und 'Gelerntes'. Das würde perfekt passen da am Freitag die Sommerferien mit einem langen Marathon-Wochenende in Zermatt beginnen (ist letzter Schultag des Jüngeren Sohn).
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201404. Juli 2019 · #58
Fazit
Jetzt kam ich doch schon dazu, den Abschluss des Berichts zu schreiben:
Die Reiseplanung war gut und es war eine ideale Kombination von Tieren und schönen Regionen. Im KTP hatten wir einfach Pech, dass es dieses Jahr extrem trocken war und wir so weniger Tiere als üblich sahen. Das war etwas enttäuschend aber es war trotzdem interessant. Und das ist halt die Natur. Den Entscheid nicht zum Fish River Canyon zu fahren war sehr gut. Es war relaxter und ein Abend und Morgen am Quiver Tree lohnte sich.
Von der Landschaft her gefiel mir die Mabua-Sektion und Namib-Wüste mit Tirasbergen am Besten. In Aus, Tirasberge, Sossusvlei und Tsauchab war auch toll, dass man sich bewegen (wandern/joggen) konnte. Vor allem das Nossob- aber auch das Auobtal waren teils ziemlich öde. Es lag sicher auch an der Trockenheit und mehr Tiere hätten davon abgelenkt. Aber wirklich schön finde ich die Gegend nicht. Am wenigstens gefiel mir die flachen, öden Weiten im Süden Namibias (vor Keetmanshoop und Richtung Rehobot)
Die besten Campistes waren für uns die botsuanischen A-Frame (vor allem Mpaya 1 und Polentswa, aber auch Lesholago und Rooiputs) sowie Namtib Little Hunter Rest in den Tirasbergen und die Desert Horse Campsite in Kleine Aus Vista. Und fast am Besten gefiel mir die Einsamkeit der Masetleng Pan.
Beim Auto ist keine Frage, dass wir wieder etwas bei Safari Car Rental mieten, wenn wir ab Windhoek reisen. Da war diesmal alles fast perfekt.
Ich würde auch wieder eine grosse Fleischbestellung im Voraus bei der Klein Windhoek Schlachterei machen. Das Fleisch war super.
Für die Flüge haben mich Star Alliance (SAA, Lufthansa, Swiss) sehr überzeugt und ich würde es wieder so machen.
Wir waren nun einmal im Herbst (Sept/Okt 16) und einmal im April im südlichen Afrika. Dabei hatte ich teilweise das Gefühl zu Hause etwas zu ‘verpassen’: im Oktober den wunderschönen Bergherbst und im Frühling das Erwachen der Natur und gute Trainings (wichtigste Trainingszeit) . Von dem her werden wir in Zukunft im Winterhalbjahr ins südliche Afrika reisen, wenn man bei uns gar nichts verpasst: Nebel, Bise, Kälte, Dunkelheit und im schlimmsten Fall Schnee im Flachland tausche ich sehr gerne gegen Sonne und Wärme/Hitze. Zudem habe ich diverse Berichte gelesen, wo es gerade im November/Dezember super Sichtungen in KTP gab. Der Sommer ist kein Thema, da ich nicht an einem Ort in die Ferien will wo es kälter als zu Hause ist und es anstatt lange Sommerabende lange Winternächte gibt. Wir haben in der Schweiz genug Kälte und grau/dunkel. Einzige Ausnahme könnte der Big Five Marathon sein von dem ich zu unserem 50. Geburtstag träume.
Die nächste Reise ist wäre darum mal die Idee im Dezember 2021 zu gehen. Dann sind beide Jungs 18 und wir können problemlos alleine ausserhalb der Schulferienzeit gehen. Ich würde nochmals KTP (Mabua, Nossob, Kaa Region), KD2 Wilderness und Mastleng Pan machen, da für mich die Einsamkeit das Beste ist. Meine Frau weiss noch nicht, ob sie lieber mehr Tiere (v.a. Elefanten und Zebras) im Etosha (die vielen Leute und riesigen Camp gefallen ihr auch nicht) oder die einsamen Campistes in Botswana will. Für uns ist Afrika aber nicht etwas, das wir jedes Jahr machen. Es gibt sehr viele interessante Ort auf dieser Welt und auch gerade in und um die Schweiz (die man ökologischer und günstiger erreicht), so dass es einfach alle paar Jahre ein Abenteuer ist.
Danke fürs Interesse. Jetzt werde ich wieder hauptsächlich andere Reisberichte lesen.
Hanne6'152 Beiträge · seit 200604. Juli 2019 · #59
hallo felix, danke für den informativen mit tollen Fotos gespikten Reisebericht. Ich bin sehr gerne mitgereist, die Tour fand ich interessant und rund. Danke fürs mitnehmen. Sonnige Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
felix__w schrieb: Mich reizte die hohe Big Daddy Düne sehr. Meine Frau war nicht sicher ob sie hoch wollte kam aber mit. Als dann der Aufstieg begann packte mich der Ehrgeiz oder “Wettkampffieber”. Ich lief so schnell wie möglich die Düne hoch. Hier konnte ich mich richtig auspowern und überholte sehr viele andere Leute (und es war niemand nur annähernd so schnell wie ich)....
Hi felix, danke und Respekt von einem nicht (mehr) so Sportlichen. Wahrscheinlich weißt du als Leistungssportler sowieso Bescheid über das Training des legendären Australiers Elliot, der „die Meile“ unter 4 Minuten drückte und die Konkurrenz jahrelang zum Verzweifeln brachte. Er trainierte viel und hauptsächlich (bis zum Zusammenbruch) auf einer Düne, die Bahn kam ihm dann wie Erholung vor.
Vor Jahren bin ich oft beim Voortrekker Monument in Pretoria spazieren gegangen und habe dort oft einen Athleten mit dieser Trainingsmethode gesehen, der das in Ermangelung einer Düne beim dortigen Amphitheater machte. Wenn ich mit meiner Runde fertig war, machte er gerade den xx-ten Aufwärtssprint. Ihr Leistungssportler seid schon eine eigene Kategorie. Mit Staunen und Bewunderung, Werner, der Dünen immer nur bergab gelaufen ist.