Security vs Camping?

35 Antworten · 5'742 Aufrufe · gestartet 10. Feb. 2019 von ABach
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125 Beiträge · seit 201511. Feb. 2019 · #21
Maputo schrieb: Dann siehst du welches Gewalt und Hasspotential gegen die weisse Rasse in Afrika manchmal vorhanden ist.
Es gibt keine weisse Rasse. Der Mensch wird generell nicht in "Rassen" unterteilt.
828 Beiträge · seit 201611. Feb. 2019 · #22
... Rassenhass gibt es dann auch nicht nehme ich an?

Egal... bin halt viel in Englisch unterwegs und dort ist "human race" gang und gäbe. Nimm halt "weisse Menschen" damit es politisch korrekt ist.
828 Beiträge · seit 201611. Feb. 2019 · #23
picco schrieb:Hoi zämä
Maputo schrieb:In Afrika wird alles geklaut was nicht niet und nagelfest ist...
Selten so einen Mist gelesen...
.... Vielleicht etwas überspitzt und allgemein formuliert... aber wenn man sieht wie Kabila, Mugabe und der ANC ihre Länder schamlos plündern oder geplündert haben, hat es schon was, dass man sich etwas nimmt wenn sich Gelegenheit bietet, gerade auch von Leuten die mehr haben... nach dem Motto... wenn es die Big Men im grossen Stil machen darf ich es auch im Kleinen...aber die grosse Masse ist sicher ehrlich.. Ig M
873 Beiträge · seit 201611. Feb. 2019 · #24
Irgendwie entwickeln sich diese Diskussionen immer in die gleiche Richtung.
Es gibt die Fraktion, die sich überwiegend sicher fühlt und dazu rät, sich neben den normalen Sicherheitsvorkehrungen nicht durch übermäßige Angst den Spaß an einem tollen Urlaubsland nehmen zu lassen.
Und dann die Fraktion, die anhand von Beispielen belegt, dass es Kriminalität gibt (was im Übrigen niemand bestreitet).
Was mich wahnsinnig ärgert ist, dass außer dem teilweise drastischen Hinweis auf existierende Probleme von der zweiten Gruppe keinerlei Schlüsse gezogen werden.

WENN auch in einer Lodge Gäste bestohlen wurden und die Diebe tatsächlich dann bei einer anderen Lodge wieder eingestellt werden, was soll denn dann die Reaktion sein? Kein Lodgeurlaub mehr? Sinnvoll wäre am ehesten, die Lodge zu benennen, die die Diebe beschäftigt, um dort für besondere Vorsicht zu sorgen. Sonst ist es einfach undifferenzierte Angstmache.
WENN in Afrika Hass auf Weiße zu aufgeschlitzten Frauen und erhängten Kindern führt, was soll dieser Hinweis dann hin so einem Thread? Weiße, fahrt nie wieder nach Afrika? Was soll man tun, damit einem das nicht passiert? Oder passiert das deutschen Touristen evtl. doch gar nicht und es ist wieder nur undifferenzierte Panikmache?

Christoph
NAM 09/2017 mit Galerie NAM 07/2019 mit Galerie NAM 08/2021 mit Galerie Südafrika 08/2023 mit Galerie NAM 08/2025 mit Galerie
125 Beiträge · seit 201511. Feb. 2019 · #25
Maputo schrieb:... Rassenhass gibt es dann auch nicht nehme ich an?

Egal... bin halt viel in Englisch unterwegs und dort ist "human race" gang und gäbe. Nimm halt "weisse Menschen" damit es politisch korrekt ist.
Rassenhass/Rassismus hat als Irrrglaube, dass es unterchschiedliche "Rassen" gibt und diese sich auch hierarchisch einteilen lassen (Überlegenheit etc). Das hat nichts mit politisch korrekt zu tun oder mit "Übersetzungsfehler"/false friend. Es gibt Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Jedoch stehen unterschiedliche Konzepte/Theorien/Ideologien dahinter. Im engl. hast Du auch racism und xenophobia.
390 Beiträge · seit 201711. Feb. 2019 · #26
Yoda911 schrieb:Irgendwie entwickeln sich diese Diskussionen immer in die gleiche Richtung.
Es gibt die Fraktion, die sich überwiegend sicher fühlt und dazu rät, sich neben den normalen Sicherheitsvorkehrungen nicht durch übermäßige Angst den Spaß an einem tollen Urlaubsland nehmen zu lassen.
Und dann die Fraktion, die anhand von Beispielen belegt, dass es Kriminalität gibt (was im Übrigen niemand bestreitet).
Was mich wahnsinnig ärgert ist, dass außer dem teilweise drastischen Hinweis auf existierende Probleme von der zweiten Gruppe keinerlei Schlüsse gezogen werden.

WENN auch in einer Lodge Gäste bestohlen wurden und die Diebe tatsächlich dann bei einer anderen Lodge wieder eingestellt werden, was soll denn dann die Reaktion sein? Kein Lodgeurlaub mehr? Sinnvoll wäre am ehesten, die Lodge zu benennen, die die Diebe beschäftigt, um dort für besondere Vorsicht zu sorgen. Sonst ist es einfach undifferenzierte Angstmache.
WENN in Afrika Hass auf Weiße zu aufgeschlitzten Frauen und erhängten Kindern führt, was soll dieser Hinweis dann hin so einem Thread? Weiße, fahrt nie wieder nach Afrika? Was soll man tun, damit einem das nicht passiert? Oder passiert das deutschen Touristen evtl. doch gar nicht und es ist wieder nur undifferenzierte Panikmache?

Christoph
Welche Schlüsse sollte man denn deiner Meinung nach ziehen, wenn man zur 2. Gruppe gehört?
Für mich heisst die Schlussfolgerung, ich muss mehr aufpassen als in anderen Ländern, ich tue bestimmte Dinge nicht, für mich werden afrikanische Länder auch mit deshalb nicht zum Lieblingsreiseziel.

Vor einer bestimmten Lodge, Gegend, Campingplatz zu warnen finde ich nicht zielführend. Schon Tage oder Wochen später kann die Situation eine andere sein, die Beschäftigten woanders usw.
4 Beiträge · seit 201711. Feb. 2019 · #27
Hallo zusammen,

ich versteh einfach nicht das leider immer zu viel Panik verbreitet wird. Meiner Meinung nach muss man Abends in Köln oder einer anderen Deutschen Großstadt mehr Angst haben. Als ich mit meiner Familie mit dem Dachzelt in Namibia unterwegs war haben wir uns auch vorher solche Gedanken gemacht. Im nachhinein völliger Quatsch. Wir haben auf großen oder kleinen abgelegenden Campingplätzen übernachtet. Wir hatten in unserem Urlaub nicht eine gefährliche Situation. Alle weißen oder schwarzen Afrikaner waren nett und hilfsbereit. Als wir unseren Reifendruck angepasst haben wurden wir mehrmals von vorbei fahrenden Autos angesprochen ob wir Hilfe bräuchten oder ein Problem hätten. Das ist mir in Deutschland noch nie passiert. Würde jedem empfehlen so einen Campingurlaub mal zu machen. Wenn man ein paar Regeln einhält wird einem wahrscheinlich nichts passieren. Wenn ich meine Kamera in z. B. Italien offen im Auto liegen lasse, könnte sie danach auch weg sein. Man muss auch nicht denken das die Leute nur weil sie ärmer sind uns direkt etwas böses wollen. Man sollte so einem Urlaub einfach locker angehn. Als Dankeschön wird man ein tolles Abenteuer erleben. Das Gefühl von Freiheit ist unbeschreiblich. Mein Sohn war viel interessierter und glücklicher als bei jedem Stranurlaub.

Viele Grüße Jens
16,9k Beiträge · seit 201211. Feb. 2019 · #28
Jens83 schrieb:
Wenn man ein paar Regeln einhält wird einem wahrscheinlich nichts passieren.
Mich würden doch mal die "Regeln" interessieren, die es da Deiner Meinung nach geben soll?

Die Gäste haben im Etosha Safari Camp eingecheckt und dann ihren zugewiesenen Campingplatz eingerichtet, zu Abend gegessen und anschließend ihre Wertsachen mit ins Zelt genommen, als sie zu Bett gegangen sind.

In der Nacht wurden sie von den Geräuschen wach, als die Täter dabei waren sie durch das aufgeschlitzte Zelt auszurauben.

Was wären da die "Regeln" gewesen?

LG
Logi
33,1k Beiträge · seit 200611. Feb. 2019 · #29
Was wären da die "Regeln" gewesen?
da gibt es keine Regeln. Das war schlichtweg zur falschen Zeit am falschen Ort. Und genau dieses "zur falschen Zeit am falschen Ort" kann überall passieren (wenn vielleicht auch mit einer geringen, an vielen Orten auch deutlich höheren, Wahrscheinlichkeit).

Es gibt nur grundlegende Dinge gegen die man sich wappnen kann, d. h. Regeln wie keine großen Bargeldmengen herumtragen, nicht unnötig die DIamantohrringe zur Schau tragen etc. (Stichwort: Rolex ;-))

Wie ein Vorschreiber schon sagte: Wir drehen uns mit dieser Diskussion im Kreis. Entweder man hat "Angst" (ob begründet oder nicht) und überlegt sich dann, wie man damit umgeht (woanders hinreisen, sich verbarrikadieren etc) oder man geht die Sache entspannter an und geht vielleicht ein gewisses höheres Risiko ein.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2019
1'042 Beiträge · seit 201611. Feb. 2019 · #30
Hallo Logi,
Logi schrieb:
Jens83 schrieb:
Wenn man ein paar Regeln einhält wird einem wahrscheinlich nichts passieren.
Mich würden doch mal die "Regeln" interessieren, die es da Deiner Meinung nach geben soll?
Hunde dabei haben??? 😄

Unsere Hunde würden zwar außer viel Lärm nichts machen, aber als "Alarmanlage sind die sehr gut zu gebrauchen.
Logi schrieb:
Die Gäste haben im Etosha Safari Camp eingecheckt und dann ihren zugewiesenen Campingplatz eingerichtet, zu Abend gegessen und anschließend ihre Wertsachen mit ins Zelt genommen, als sie zu Bett gegangen sind.
Wertsachen mit ins Zelt? Sorry wenn ich doof frage, aber warum das denn?!? Sind die Wertsachen im Fahrzeug nicht besser aufgehoben?
Logi schrieb:
In der Nacht wurden sie von den Geräuschen wach, als die Täter dabei waren sie durch das aufgeschlitzte Zelt auszurauben.
Glücklicherweise habe ich das noch nicht erleben müssen, an der Spitzkoppe bin ich allerdings von dem Geräusch der Hupe aufgewacht, weil ich (nachdem es mir nicht gut ging) im Wagen saß und dann versehentlich die Alarmanlage ausgelöst hatte. Das war sehr laut und extrem stressig (Schlüssel in der Hektik finden)… Ich vermute dass die meisten Diebe bei dem Lärm direkt das Weite gesucht hätten… 🤪
Gemerkt habe ich mir dabei: Zelt aufschneiden = Leise, Auto öffnen = Extrem laut….
Logi schrieb:
Was wären da die "Regeln" gewesen?
Naja nicht alles mit ins Dachzelt nehmen, nur das was man nachts auch benötigt?

Gruß Markus

PS: Ich bilde mir immer ein, ich würde es auch merken, wenn sich jemand am Auto zu schaffen macht. Vermutlich würde ich aber sogar weiter schlafen wenn jemand das Auto mir unter dem Hintern entwenden würde… 😗
4 Beiträge · seit 201711. Feb. 2019 · #31
Zu Logi:

Wenn man so denkt sollte man lieber nie wieder weg fahren. In z.B. Barcelona gibt es immer wieder Überfälle auf Touristen. Trotzdem kommen täglich tausende Touristen. Wir haben auch unsere Wertsachen mit ins Zelt genommen. Das meinte ich mit Regeln. Das heißt aber nicht das zu hundert Prozent nichts passieren könnte. Trotzdem kann einem sowas leider überall auf der Welt passieren. Auch in Deutschland wurden schon Camper bestohlen. Verlässt du das Haus nicht mehr wenn in deiner Heimatstadt jemand überfallen wird? Das passiert auch in Deutschland leider täglich.
Gast11. Feb. 2019 · #32
Das lag zuletzt im meinem Mietwagen in Spanien
WarnungimMietautoinSpanien.jpg

„Regeln“ gibt’s mE schon und sie helfen auch und es hilft auch dass diese erklärt werden, auch wenn die Meinungen darüber auseinander gehen. Aber eigentlich wurde schon alles dazu xxx-fach gesagt. Neuauflagen steigern aber sicher die Quote, die Betreiber wird’s freuen, so spart man sich bots.
Die Regeln, besser Empfehlungen, bieten aber keine völlige Sicherheit, denn die gibt es nur im Hochsicherheitstrakt. z. B. ist Südafrika eines der gewalttätigsten Länder der Welt, trotzdem wird der durchschnittliche Tourist davon nicht betroffen sein. Aber völlig ausschließen kann man es auch wieder nicht, sie oben
Meine 2 cents
zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2019
502 Beiträge · seit 201611. Feb. 2019 · #33
Hallo zusammen,
das Sicherheitsthema wurde hier schon zu Tode diskutiert und endet jedesmal in unfruchbaren politischen Diskussionsbeiträgen.
Also, laßt es! Absolute Sicherheit gibt's auch oder gerade in Namibia nicht, mit oder ohne Regeln. Entweder man ist bereit, gewisse Risiken einzugehen oder man läßt die Reiserei.
Gruß,
Dieter
zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2019
390 Beiträge · seit 201711. Feb. 2019 · #34
Logi schrieb:
Jens83 schrieb:
Wenn man ein paar Regeln einhält wird einem wahrscheinlich nichts passieren.
Mich würden doch mal die "Regeln" interessieren, die es da Deiner Meinung nach geben soll?

Die Gäste haben im Etosha Safari Camp eingecheckt und dann ihren zugewiesenen Campingplatz eingerichtet, zu Abend gegessen und anschließend ihre Wertsachen mit ins Zelt genommen, als sie zu Bett gegangen sind.

In der Nacht wurden sie von den Geräuschen wach, als die Täter dabei waren sie durch das aufgeschlitzte Zelt auszurauben.

Was wären da die "Regeln" gewesen?

LG
Logi
Und die Täter haben sich dann nicht von den aufgeschreckten Gästen stören lassen? Oder haben Gewalt angewendet, um an die Wertsachen zu kommen?
Wir haben beim Zelten die Gürteltasche mit Geld, Pässen und Handy im Fußende des Schlafsacks.
Unbemerkt findet das Niemand so schnell. Aber wenn mich Jemand bedroht, geb ich das natürlich raus.
7'267 Beiträge · seit 200611. Feb. 2019 · #35
Ich habe früher schon mal auf die kleinen Lampen mit Bewegungsmelder hingewiesen. Diese halten magnetisch aussen am Fahrzeug. Wenn in der Dunkelheit etwas in die Nähe kommt, dann gibt es Licht. Das ist praktisch wenn jemand nachts raus muss, ein spannendes Tier um die Ecke kommt und ich bilde mir auch ein, dass ein Dieb vielleicht eher weg bleibt. Wir haben bringen die Lampen gerne links und rechts vom Fahrzeug an.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2019
925 Beiträge · seit 201611. Feb. 2019 · #36
Ich empfehle, mal zur Einnordung beispielhaft die Pressemitteilungen der Polizei München (nach Statistik eine der sichersten Städte überhaupt) zu überfliegen oder zu verfolgen: https://www.polizei.bayern.de/muenchen/news/presse/aktuell/

Hier macht sich keiner dadurch verrückt, weil ein gewisses Level an Kriminalität und Risiko als normal empfunden wird. In Namibia gibt es ebenso wenig Gründe, sich verrückt zu machen. Ob das Level an Kriminalität und Risiko gleich ist, sei dahingestellt; es haben naturgemäß mehr Personen in der Fremde Angst vor Gefahren als daheim, zudem stellt man im Urlaub nunmal eine andere Risiko-/Opfergruppe dar als daheim. Es muss nur jeder vorab entscheiden, ob einem der Urlaub das Risiko wert ist oder nicht (letztlich nichts anderes als beim Überqueren einer befahrenen Straße).

Man kann Risiken durch bewusstes Verhalten in gewissem Umfang reduzieren, alles darüber hinaus ist nur das Pech, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Wichtiger ist meines Erachtens, sich gerade im Urlaub bzw. einem fremden Land vorab Gedanken zu machen, wie man ggf. ohne Geld, Papiere oder Mietwagen zurecht und wieder zurück kommt, d.h. z.B. wichtige Nummern, Daten o.ä. noch anderswo zu deponieren, "Fake"-Geldbeutel zu nutzen u.ä.

Tl;dr: Weniger Panik o. Vergleiche von Gefährlichkeiten und mehr Risikobewusstsein und freiverantwortlicher Umgang damit 🙂
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025