Die Eulenmuckels auf der Nordschleife

Reisebericht 365 Antworten · 72,5k Aufrufe · gestartet 03. Dez. 2018 von Eulenmuckel
1'059 Beiträge · seit 200603. Jan. 2019 · #121
Hallo ihr Lieben

Ah, eine tolle Idee! Das machen wir dann ab Sonntag (bzw Dienstag im KTP) auch; ansagen, was wir als nächstes sehen wollen. Warum kompliziert, wenn es doch auch so einfach geht? 🤩 😎

Also in diesem Mana Pools könnte es mir auch ganz gut gefallen. Tolle Geschichten und Sichtungen - Dankeschön!

Liebe Grüsse
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
1'835 Beiträge · seit 201503. Jan. 2019 · #122
Neben der Schranks steht ein Schild „no fruit allowed into Mana Pools“
Nach eurem Grosseinkauf hattet ihr doch viele Früchte dabei, siehe „guava“ zum Dessert.
Ich nehme an dass diese Regel nicht durchgesetzt wurde?
Habt ihr davon vor eurer Reise gewusst?
Danke sehr für das allerliebste Bushbaby. Habe ich noch nie am Tage gesehen und in der Nacht nur so husch husch.
Macht weiter so!
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
3'883 Beiträge · seit 201103. Jan. 2019 · #123
Eulenmuckels schrieben:
Wahrscheinlich kauften hier nur dumme Touristen, Lodge- und Jachtbesitzer. Auf jeden Fall wurden die Türen nach Karin und Peter, denen es nicht viel besser als uns ergangen war, direkt geschlossen und der Laden fürs erste dicht gemacht.

Von eurem Einkauf lässt es sich vermutlich ein kleines Weilchen leben 😕 😉 .

Einen schönen Abend wünscht euch
freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
1'835 Beiträge · seit 201503. Jan. 2019 · #124
kalachee schrieb:Hallo ihr Lieben

Ah, eine tolle Idee! Das machen wir dann ab Sonntag (bzw Dienstag im KTP) auch; ansagen, was wir als nächstes sehen wollen. Warum kompliziert, wenn es doch auch so einfach geht? 🤩 😎

Also in diesem Mana Pools könnte es mir auch ganz gut gefallen. Tolle Geschichten und Sichtungen - Dankeschön!

Liebe Grüsse
Sam
Oohhh da bin ich jetzt neidisch! Aber ich freue mich schon auf einen RB von den Safari Brothers. Wünsche euch tolle Sichtungen die ihr dann mit uns teilen könnt. Ganz unegoistisch! 😉
Liebschti Grüess u nes gutes Nöis vor Katrin
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Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200604. Jan. 2019 · #125
@Matthias: Da sind wir aber froh. Für den Reisebericht schauen wir uns zum ersten Mal wirklich alle Fotos an, die wir an dem Tag gemacht haben. Dabei finden wir immer noch neue, die wir in die Auswahl aufnehmen. So kannst du also auch noch etwas entdecken.
Danke für den Namen des Schmetterlings und viel Spaß mit deinem neuen Spielzeug!

@Sascha: Für uns war es auch die erste Sichtung eines Galagos bei Tag. Genau genommen, hatten wir vor dieser Reise erst zwei bis drei Mal überhaupt welche gesehen.

@Sam: "Sichtung mit Ansage" funktioniert deutlich besser, wenn man ungefähr weiß, welche Tiere sich in der Gegend aufhalten. Beim Wunsch "Krokodil im Etosha" muss selbst die beste Sichtungsfee passen. Aber mit den Wildhunden hatten wir schon enormes Glück. Bei unserem ersten Besuch in Mana Pools sechs Jahre zuvor durften wir ebenfalls am ersten Abend ein Rudel beobachten. Dementsprechend hoch war natürlich unsere Erwartungshaltung. 😉
Wir wünschen euch eine tolle Zeit im KTP mit vielen Tieren und spannenden Erlebnissen.

@Katrin: Die Guaven, die wir abends gegessen haben, waren Dosenfrüchte. Ehrlich gesagt haben wir uns bei der Regel "no fruits" noch nie Gedanken darüber gemacht, ob auch solche Früchte damit gemeint sind.
Wir sind uns nicht ganz im Klaren, warum es diese Regel gibt. Wir haben z. B. nie Zitrusfrüchte im Auto, wenn wir in ein Elefantengebiet fahren (für den Gin-Tonic haben wir lediglich Zitronensaft im Kühlschrank). Aber kennen Elefanten den Unterschied zwischen Obst und Gemüse? Mögen sie vielleicht auch Möhren und Tomaten? Denn im Bushcamper schläft man ja mit vielen Vorräten zusammen im Zelt.

@freshy: Wir haben uns nur gefragt, wer an unserem Einkauf am meisten verdient hat. Vermutlich war es der Ladenbesitzer, denn wenn er selbst schon annähernd so hohe Preise im Einkauf bezahlen müsste, wäre sein Vorrat bereits eine ziemlich hohe Investition. Und was, wenn die frischen Sachen dann nicht verkauft werden?

Liebe Grüße
Uwe und Ruth
Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
3'883 Beiträge · seit 201104. Jan. 2019 · #126
Eulenmuckel schrieb:
@freshy: Wir haben uns nur gefragt, wer an unserem Einkauf am meisten verdient hat. Vermutlich war es der Ladenbesitzer, denn wenn er selbst schon annähernd so hohe Preise im Einkauf bezahlen müsste, wäre sein Vorrat bereits eine ziemlich hohe Investition. Und was, wenn die frischen Sachen dann nicht verkauft werden?

Liebe Grüße
Uwe und Ruth
Uuups, meine Bemerkung ist vermutlich falsch angekommen 😕 . Sie sollte sagen, dass der Ladenbesitzer zumachte, weil er von den Einnahmen durch eure Einkäufe ein Weilchen leben konnte! Der Verdacht, dass er selbst teuer einkaufen musste, ist mir in diesem Zusammenhang nicht gekommen.

Lieben Gruß
freshy
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8'672 Beiträge · seit 201004. Jan. 2019 · #127
Hallo Ihr Zwei,

eigentlich dachte ich ja, der wache Galago sei mein Lieblingsbild (hab ich schon erwähnt, dass bei mir bereits Juli ist 😎 ?).

Aber nun komme ich ins Grübeln - knuffiger geht ja wohl nicht 🤩

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Vielen Dank für eure schönen Geschichten (ich höre sie mir gerne ein zweites Mal an 😛 ) und für die vielen Bilder - eine Wohltat bei dem Schmuddelwetter bei uns.

Es kann übrigens gerne in diesem Tempo weitergehen - ich hab heute Abend nichts mehr vor 😘 !

Liebe Grüße von Bele
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zuletzt bearbeitet 04. Jan. 2019
5'049 Beiträge · seit 201405. Jan. 2019 · #128
Hallo ihr Zwei,

einfach nur toll mit was für klasse Sichtungen und genialen Bildern ihr uns hier den Mund wässrig macht! Wildhunde und Elefanten auf einem Bild sind ja schon der Hammer - aber der Galago ist einfach nur zum Dahinschmelzen!

Vielen Dank fürs Zeigen!

LG und ein schönes Wochenende
Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html
46 Beiträge · seit 201605. Jan. 2019 · #129
Ich bin auch total begeistert von Eurer Tour, den Erzählungen und den Bildern.
Schön dass Ihr auf die Menschen zugeht und positive Erfahrungen gemacht habt.
Sicherlich habt Ihr schon einiges an Erfahrung und könnt die Situationen gut Einschätzen.
Ausser beim Einkaufen natürlich 😄

Was ist für Euch der Unterschied zwischen den verschiedenen Ländern?
Landschaftlich, Tiersichtungen, Sicherheit, Sauberkeit, Preislich.
Würde mich über eine Einschätzung freuen.

Danke für´s teilen.
LG Oliver
49 Beiträge · seit 201805. Jan. 2019 · #130
Liebe Eulenmuckels,
vielen Dank für diesen wunderbaren Bericht. Wer von euch macht eigentlich diese phantastischen Vogelfotos? 😁
1'165 Beiträge · seit 201705. Jan. 2019 · #131
Da wollte ich die paar Seiten mal schnell durchlesen und jetzt sitze ich eine gute Stunde hier... ihr habt ja ein Wahnsinnstempo vorgelegt zum Jahreswechsel! 😮

12€ für Butter ist wirklich mal ein Knaller. 😣

Tiere auf Ansage hat bei uns nur mit Elefanten geklappt, daran müssen wir wohl noch üben. Aber die tollste Sichtung ist das Bush-Baby. Sehr drollig. Erinnern mich stark an die Koboldmakis (Tarsiere), die wir damals auf den Phillipinnen gesehen haben.


Gruß,
Robin
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Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200605. Jan. 2019 · #132
@freshy: So haben wir das schon verstanden. Und der Verdacht liegt ja wirklich nahe.

@Bele: Es geht in diesem Tempo weiter. Heute kommt der nächste Tag.

@Konni: Vielen Dank und euch auch ein schönes Wochenende.

@Oliver: Dankeschön. Deine Frage nach den Unterschieden zwischen den Ländern kann man in Kürze eigentlich nicht beantworten. Wir versuchen mal, in einzelnen Kategorien unsere Favoriten anzugeben.
Hinsichtlich Landschaft ist für uns Namibia am abwechslungsreichsten und mit Abstand am schönsten.
Die Tierwelt Botswanas lässt sich kaum übertreffen.
Was die Sicherheit angeht, fühlt es sich für uns in allen Ländern des südlichen Afrikas ähnlich an. Diesbezüglich ist uns bislang nichts Ernsthaftes passiert, und wir versuchen überall gleich gut auf uns und unsere Sachen aufzupassen.
Zur Sauberkeit können wir nichts Allgemeingültiges sagen. Hier müsste man zwischen Unterkünften/ Campsites/ Ablutions und Müll am Straßenrand und in Ortschaften unterscheiden. Grundsätzlich gibt es überall solche und solche Gegenden, und in manchen Orten ändert sich das Bild über die Jahre. Kein Land ist total sauber oder völlig verdreckt.
Die durchschnittlichen Preise für Übernachtungen und Parks sind in Botswana höher als in Namibia. In Simbabwe und Sambia liegen die Parkgebühren ebenfalls deutlich über dem Niveau Namibias.

@Trakki: Vogelfotos machen wir beide. Ruth kann jedoch oft nicht stillsitzen und schleicht mit ihrer Kamera hinter Vögeln her, während ich mich ausruhe. Und sie entdeckt natürlich viel mehr.

@Robin: Endlich erkennt mal jemand das Tempo und jankt nicht immer nach höherer Schlagzahl. 😉
Die Koboldmakis haben wir uns gerade angeschaut. Die ähneln den Bushbabies wirklich sehr.

Viele Grüße
Uwe und Ruth
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Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200605. Jan. 2019 · #133
Tag 14 – 27. Juli 2018 – Birding-Tag

Nyamepi Camp, Mana Pools

Hatten wir geschrieben, dass das Grunzen der Hippos die perfekte Geräuschkulisse zum Einschlafen war? Unsere Einstellung änderte sich im Laufe der Nacht, denn die Hippos sowie die Hyänen veranstalteten ein solches Spektakel, dass wir immer wieder aufwachten. Es wurde geschnauft, geprustet, im Wasser herumgetollt, gekichert, geheult und über den Platz getobt. Wir standen kurz vor sechs Uhr auf und packten schnell zusammen, damit wir im ersten Tageslicht aufbrechen konnten.

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Mit Peter und Karin fuhren wir hintereinander Richtung Südosten.

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Dann verloren wir uns irgendwann aus den Augen, was jedoch nicht weiter schlimm war, da die beiden ähnlich entspannt waren wie wir: Man kann, muss aber nicht hintereinander fahren, völlig egal, wer vorneweg, wer hinterher fährt. Außerdem kann man sich auch bei weniger spektakulären Sichtungen oder Vögeln etwas mehr Zeit lassen, ohne sich gedrängt zu fühlen, und man muss nicht darauf achten, dass die Insassen im folgenden Auto auch noch etwas sehen können. Wir schlichen also den ganzen Vormittag lang mehr oder weniger ziellos durch die Gegend. Dabei entdeckten wir Impalas, Zebras, viele Paviane, ein paar Elands und viele, viele Vögel.

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Stelzenläufer

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Senegalamarant

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Braunkopfliest

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Kronentoko

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Kaptäubchen

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Meves-Glanzstar

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Brillenwürger

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Besonders freuten wir uns über einen großen Schwarm Lilian Lovebirds. Diese hübschen, grün-bunten Papageien saßen in Grüppchen auf dem Boden oder flogen krächzend zusammen von Baumwipfel zu Baumwipfel. Uwe pirschte sich ganz langsam etwas näher.

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Am späten Vormittag kehrten wir ins Camp zurück und machten eine lange Pause. Wir kochten Nudeln mit einer Tomatensoße mit Bohnen. Dann duschten wir und saßen in der Sonne. Das Auto stellten wir in den Schatten. Uwe sicherte Fotos und lud Akkus auf. Es wurde gespült, gekramt und geplant.

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zuletzt bearbeitet 05. Jan. 2019
Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200605. Jan. 2019 · #134
Kurz nach 14.00 Uhr brachen wir wieder auf. Diesmal fuhren wir nach Westen entlang des Sambesi. Auch bei unserer Nachmittagstour sahen wir keine besonderen Säugetiere. Mit den Vögeln hatten wir erneut mehr Glück. Ein paar Erstsichtungen konnten wir verzeichnen, darunter einen Paradiesschnäpper.

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Am Flussufer saßen Bienenfresser, Hippos und Krokodile lagen im Wasser.

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Die untere Kante der Baumkrone wird von den Antilopen ordentlich und gleichmäßig gestutzt.

Einige Elefanten kreuzten zwischen uns und einem entgegenkommenden offenen Safari-Fahrzeug die Straße.

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Während die größeren Tiere völlig unbeeindruckt ruhig davonzogen, entschied sich ein kleiner Elefant anders und kehrte noch einmal um. Mit aufgestellten Ohren lief er schnurstracks auf das Auto zu und kam sich mächtig mutig vor. Dann wusste er aber auch nicht weiter und stand einen Augenblick unschlüssig unmittelbar vor dem Fahrzeug. In diesem Moment hätten wir auch gerne im anderen Auto gesessen.

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Auf dem Rückweg hielten wir längere Zeit an einem Tümpel, auf dem Witwenenten, verschiedene Reiher und Nilgänse zwischen den Wasserpflanzen saßen.

Schwarzkopfreiher

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Witwenente

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Schwarzohrpirol

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Braunkopfliest

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Wir mögen die einmalige Landschaft in Mana Pools mit den vielen hohen Bäumen und ihren ineinander verschachtelten Ästen, den Termitenhügeln und kleinen Tümpeln, besonders im späten Nachmittagslicht.

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Nahe dem Camp kamen wir noch an einer kleinen Elefantenherde vorbei, und ein großer, einzelner Bulle reckte sich nach den obersten Zweigen in einem Baum. Die Elefanten, die sich auf die Hinterbeine stellen können, sind mittlerweile mit einem Sender ausgestattet, um besser gefunden zu werden. Dieser hier kam aber anscheinend auch ohne ein solches Kunststück an ausreichend Nahrung.

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Zum Abendessen aß Ruth den Rest der Nudeln, und Uwe backte Brot. Beim Kneten bekam er eine leichte Panikattacke, denn die Stärke aus dem Kartoffelmehl war so pappig, dass seine Hände eins mit dem Teig wurden und er ewig brauchte, bis er sich wieder von dem klebrigen Zeug befreit hatte.

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Leider ließen wir das Brot dann auch noch ein bisschen zu lange im Potije, so dass es oben ein wenig verbrannte. Aber der Rest schmeckte gut, und wir aßen ein paar Scheiben mit selbstgemachtem Obazda.
Zwischendurch hörten wir einen Waldkauz rufen und liefen im Dunkeln zu dem Baum. Tatsächlich fand Ruth die Eule auf einem Ast.

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Lilli kam von ihrer Campsite herüber und machte uns auf die heutige Mondfinsternis aufmerksam. Und wirklich war vom Vollmond bereits ein großer Teil verdeckt. Wir beobachteten, wie der Mond nach und nach vollständig verschwand bzw. wie er sich rot färbte. Dabei wurde es zunehmend dunkler, und die Sterne kamen zum Vorschein. Das war ein ungewöhnliches Schauspiel. Sehr deutlich war auch der Mars am Nachthimmel zu sehen.

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Während wir spät unser Geschirr spülten, liefen wieder Hyänen durch das Camp. Ein Elefant stand in unmittelbarer Nähe unterhalb unseres Stellplatzes im Wasser. Eine Zibetkatze lief durch die Dunkelheit.
Als wir ins Zelt gingen, wunderten wir uns noch etwas über das Verhalten unseres Campnachbarn. Ganz alleine saß er mit Stirn- und Taschenlampe auf seinem Platz, um dann plötzlich aufzuspringen und den Hyänen hinterher zu laufen. Allerdings kam er nicht nach einigen Metern zurück, sondern folgte ihnen mehrere hundert Meter immer wieder quer über den ganzen Platz. Auch aus dem Zelt heraus beobachteten wir noch lange das Hin- und Hergefuchtel mit seiner Taschenlampe. Warum er das tat, wurde uns allerdings nicht klar.

Kilometer: 60
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zuletzt bearbeitet 05. Jan. 2019
4'129 Beiträge · seit 200806. Jan. 2019 · #135
Welch eine schöne Zeit im Manapools!
Wir müssen noch ein bisschen warten, bis wir das erste Mal dort aufschlagen dürfen... 😁
und den Baum mit dem Peewee haben wir uns schon gemerkt! 😄

LG lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
2'779 Beiträge · seit 200706. Jan. 2019 · #136
Liebe Eulenmuckels
Eure wahnsinnig aufwendigen und wunderschön bebilderten bislang 23 Seiten habe ich im binge-worhty-style an diesem regnerischen Sommermorgen (auf der Südhalbkugel) verschlungen. Es sind nun 20 Jahre her seit unserem letzten Besuch im Hwange, aber eure Erlebnisse und Fotos stimmen trotz den vielen Jahren die seither vergangen sind mit meinen Erinnerungen und den auf der Netzhaut für ewig geprägten Bilder überein. Auch wir haben eine erneute Reise nach Zimbabwe und Zambia auf der Wunschliste, Mana Pools und Matusadona ist Neuland und diese Tage des Berichts verfolge ich mit ganz besonderem Interesse.

Nebenbei fanden bislang folgende Wörter und Ausdrücke in meinem Wortschatz Platz:
Lumpensammlerlounge
Heizpilz
Zwangsentschläunigung
Sonne auf Pelz brennen lassen
Klippschliefer Sparschwein
Glubschaugen

Manch eine eurer beschriebenen Situationen deckt sich mit unseren Erfahrungen auch betreffend den alltäglichen Bewegungsabläufe im Camperleben und den dadurch ausgelösten Lacher und Denkanstösse.

Es freut mich enorm zu lesen das Lili aus Deutschland wieder in ihrem geliebten Afrika unterwegs ist. 2014 lernten wir uns in Tanzania kennen. Sie managte dort ein Luxuscamp mit ausschliesslich traditionellen Masaais. Was für eine Frau!

Das Mini Hippo und das mit Sonnenlicht ausgefüllte riesig aufgesperrte Maul des grossen Hippos sind Klasse Aufnahmen!
Liebe Grüsse
Gruss Leona
Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200607. Jan. 2019 · #137
@lilytrotter: Auf Mana Pools könnt ihr euch freuen. Ein Besuch dort lohnt sich immer.

@La Leona: Ich musste erstmal nachschlagen, was du mit "binge-worthy-style" meinst. Danke für das Kompliment.
Da hast du ein paar schöne Wortschöpfungen und Redewendungen herausgesucht.
Lilli scheint ja recht bekannt zu sein. Das Fomi Chrissie hat sie kurz nach uns im Gonarezhou kennengelernt. Sie ist wirklich beeindruckend. Zurzeit ist sie in Namibia unterwegs.
Vielen Dank für deinen lieben Kommentar.

Viele Grüße
Uwe
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Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200607. Jan. 2019 · #138
Tag 15 – 28. Juli 2018 – Mana Pools

Nyamepi Camp, Mana Pools

Wieder klingelte der Wecker um halb sechs. Die ganze Nacht hatte uns Hippo-Gegrunze begleitet. Am Abend, als wir bereits im Zelt lagen, marschierten noch drei Elefanten an unseren Autos vorbei.
Wir kochten Wasser für Tee und Kaffee, packten schnell zusammen und fuhren um kurz nach sechs los. Heute wollten wir zum Long Pool. Zum Glück sind die Entfernungen im Park nicht so groß, und so kamen wir schnell nach Süden. Im Wald lag ein einzelner Büffel, sonst war es heute Morgen noch ruhig.

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Als wir auf der Ebene nach Osten fuhren, sahen wir von weitem bereits einige Löwen, die vom Wasser heraufkamen.

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In einigem Abstand folgten noch weitere Rudelmitglieder. So faul Löwen meistens sind, so aktiv waren diese. Schnurstracks marschierten sie an uns vorbei, und nur einer von ihnen ließ sich für einen kurzen Moment in der Sonne nieder.

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Wir versuchten zu erkennen, in welche Richtung die Löwen laufen würden. Karin und Peter waren knapp hinter uns. Wir wendeten und fuhren in einem Bogen um die Katzen herum und hatten Glück, dass sie nicht abdrehten, sondern konsequent ihre Richtung beibehielten.

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Leider taten sie uns nicht den Gefallen, sich in der Nähe der Straße niederzulassen, sondern querten bald unseren Weg und verschwanden hinter Büschen.

von Karin:

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Auf der Suche nach einem männlichen Rudel-Oberhaupt fuhren wir zunächst zum Long Pool, wo die Löwen vermutlich getrunken hatten. Hier war jedoch nichts zu entdecken.

von Karin:
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Dann versuchten wir unser Glück in der Richtung, in der die Löwen verschwunden waren. Wir nahmen den ersten Weg, der nicht viel mehr als eine etwas breitere Fahrspur war und mussten nach einem Kilometer umdrehen, weil er zu schlecht und zugewachsen war. Die Löwen blieben verschwunden, dafür zeigte sich aber eine einzelne Hyäne.

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Ein anderer Pfad führte in einer großen Schleife nach Süden und dann wieder auf die Main Road. Wir beschlossen, auch ohne weitere Löwensichtung diese Straße einzuschlagen. Auch heute entdeckten wir eine Schar Lilian’s Lovebirds und viele Mahaliweber.

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Ein paar Kilometer vor der Hauptstraße standen wir plötzlich in einem Private Camp. Wir wollten nicht stören und sofort wieder wenden, aber die Angestellten waren sehr nett und boten uns an, uns ein wenig umzusehen, da ihre Gäste unterwegs waren. Das Camp lag an einem kleinen See.

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Durch dichtestes Unterholz führte der Weg weiter. Oft standen die Bäume und Büsche so eng, dass wir uns nur ganz langsam hindurchschlängeln konnten. Schließlich erreichten wir die Hauptstraße und fuhren zügig Richtung Nyamepi.
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zuletzt bearbeitet 07. Jan. 2019
Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200607. Jan. 2019 · #140
Nach einer weiteren kleinen Runde am Long Pool

Braunkopfliest

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Kronentoko

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Temminckrennvogel

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machten wir eine Mittagspause. Karin und Peter, die wir nach der Löwensichtung verloren hatten, waren ebenfalls schon im Camp und leisteten uns Gesellschaft. Wir aßen den Rest des gestern gebackenen Brotes mit Obazda und Rauchfleisch.

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Dann spülten wir, wuschen Wäsche und duschten.

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Wieder wurden wir bei allem, was wir taten, von Meerkatzen beobachtet.

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Eine Kerze, die wir am Feuer zurückgelassen hatten, fiel den flinken Dieben zum Opfer. Obwohl Ruth sich sehr bemühte, ihnen zunächst geduldig-pädagogisch und später mit Drohungen und „ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt“ klar zu machen, dass sie nicht zu genießen sei, wussten es die Affen besser. Wachsspäne regneten aus dem Affenbaum auf Ruth herab, die die Sauerei schimpfend wieder aufsammelte, bevor die Meerkatzen ihr die Überreste der Kerze vor die Füße warfen. Hoffentlich hat da niemand Bauchschmerzen bekommen!

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Bevor wir zur Nachmittagsrunde aufbrachen, machten wir Pfannkuchen. Die beiden Kuchen, die wir mit Karin und Peter teilten, waren sehr mächtig. Durch das verwendete Self-raising-Mehl gingen sie nochmal auf.

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Zum Nachmittag fuhren wir an verschiedene Pools, beobachteten Vögel und sahen ein paar Antilopen.

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Hippos ruhten faul am Ufer, entschlossen sich aber nach einiger Zeit, sich im Wasser abzukühlen.

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Unterwegs trafen wir auf große Horden Paviane. Selten suchten sie friedlich nebeneinander nach Futter, sondern gönnten sich gegenseitig nicht das kleinste Bisschen. Es wurde gezankt und gezetert. Ständig jagte einer den anderen, und ein wiederholtes Gekreische lag in der Luft. Dabei können sie doch so niedlich ausschauen.

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Am Chowe-Pool sahen wir einen Sattelstorch und ein paar Hippos im Salat.

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Gegen Ende der Runde stand wieder ein großer Elefant neben unserem Auto und fraß. Zwischenzeitlich ruhte er aber immer wieder gedankenverloren aus und ließ seinen Rüssel entspannt auf dem Boden liegen.

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Rechtzeitig zum Sonnenuntergang waren wir wieder im Camp.

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Nicht, dass wir heute schon genug gegessen hätten. Zum Abendessen machten wir Pizza, und Karin backte Brot.

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Die Pizza gelang ausgezeichnet und schmeckte prima. Während wir aßen, vernahmen wir plötzlich ein lautes Schnaufen ganz in unserer Nähe. Als wir unseren Blick hoben, erkannten wir im Schein der Stirnlampen ein einzelnes Hippo nur ein paar Meter von unserem Tisch entfernt. Nun war es leider viel zu spät, um zu reagieren und hinter dem Auto in Deckung zu gehen. Es blieb nur, die Luft anzuhalten und darauf zu hoffen, dass wir das Nilpferd nicht durch unsere Lampen verärgert hatten. Zum Glück marschierte es völlig unbeeindruckt vorbei und verschwand bei den Ablutions in der Dunkelheit. Wir nahmen uns vor, etwas besser aufzupassen und besonders während des späteren Toilettenganges sorgfältig die Umgebung abzuleuchten.
So verging ein sehr schöner letzter Abend bei Mana Pools. Ab und an besuchten uns Hyänen, und abwechselnd brüllten zwei Löwen aus unterschiedlichen Entfernungen.
Als uns die Augen zufielen, machten wir uns fertig und gingen ins Zelt.

Kilometer: 77
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zuletzt bearbeitet 07. Jan. 2019