Gromi1'415 Beiträge · seit 201405. Feb. 2018 · #121
... da ist doch schlichtweg "...auf die andere Seite...usw." meiner Aufmerksamkeit entgangen 😊 schämt sich die Margitta
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201405. Feb. 2018 · #122
Hi all,
@Esther: Du sieht, auch im suedlichen Afrika hat alles irgendwie seine Ordnung. Die Elis sind nur eines von vielen Beispielen. Oh ja ,beeindruckend ist fuer uns fast jeder Tag auf so einer Reise.
@Nina: Elis am Boteti waeren natuerlich schoen gewesen, aber es war auch so sehr schoen. Nur als wir uns fast eingebuddelt haben, da wurde DH etwas nervoes... und meinte: jetzt reicht´s! Die Strecke bis zum Gate hatte es in der Tat schon etwas in sich... aber inzwischen haben wir uns dran gewoehnt. So ist das halt an den Wasserloechern. Heute so, morgen so. Aber der Schakal hat es ja vorgemacht: man muss Ausdauer mitbringen und auf den richtigen Moment warten.
@Lea & Simon: ich sage nur, mit Namibia faengt man an! Botswana ist da doch noch was anderes und diese Tierwelt ist schon faszinierend. Naechtes Jahr wollen wir aber auch mal wieder Namibias faszinierende Landschaften erkunden. Da gibt es noch so viel zu sehen.
@Eulen-Uwe: am Boteti war es echt haarig, das haette echt schnell schiefgehen koennen. Ein Glueck hat dann mein liebster Driver die Notbremse gezogen. Ich waere ja sonst noch weiter.... Das Verhalten von dem jungen Paar war echt total daneben. Sie wollten sich sogar noch rechtfertigen und meinten, "jemand anders" haette gesagt das sei erlaubt und kein Problem. Da platzte mir der Kragen erst recht.
@Bele, Guggu, Esthi, Claudia, Elisabeth, beide Petras: ja, der Schakal war schon der Knueller. Er wuselte ja schon die ganze Zeit dort zwischen "allen" rum, eigentlich fiel er schon gar nicht mehr auf zwischen den ganzen anderen Tieren. Aber dann, wir sahen nur einen Sprung und lauter wildes Geflatter. Im ersten Moment haben wir das gar nicht so realisiert. Erst als er wieder auftauchte und dann mit seiner Beute schnell das Weite suchte.
@Martina: danke Dir! Und natuerlich darfst Du mit!
@Gromi: Bele hat es ja schon bemerkt, wir sind ja 3 Stunden hinter euch und haben a bissl mehr Sonne hier unten. Ich nutze allerdings auch nur die Abendstunden fuer´s RB-Schreiben, denn da hab ich meine Ruhe und das Internet ist schneller.
@Bele: och, eigentlich kann ich mich gar nicht so genau daran erinnern, ob die Veggi gut oder schlecht war. Es war eine Lasagne und es war auch Gemuese drin, sagen wir es mal so. Nach 14 Tagen fast nur Fleisch war ich froh, mal was anderes zwischen den Zaehnen zu haben. Da waere ich mit einem Topf Reis auch gluecklich gewesen. Aber als aus der Gatronomie-Hotelerie kommend schalte ich im Urlaub die Erwartungshaltung diesbezueglich sowieso immer komplett aus. Ach ja, es ist nur eine Lumix FZ 200. Bin damit zufrieden und mehr will ich nicht. Zugegeben, wenn ich mich auf den Hosenboden setzen und mir das Buch von Frank Spaeth richtig vornehmen wuerde, wuerde ich wohl einiges besser machen. Ich bin aber nicht so sehr der autodidakt und hier habe ich leider niemanden in der Naehe, dem ich mal ein wenig ueber die Schulter schauen kann. Vielleicht sollte ich das Buch ja doch noch mal in den naechsten Urlaub mitnehmen...
So, jetzt muss ich mich etwas ranhalten mit dem Sortieren der Fotos und Vorschreiben, damit es noch was wird heute. Der Tag wird ein bisschen laenger ...
Liebe Bine, wie praktisch die Zeitverschiebung zu dir doch sein kann: So konnte ich heute morgen im Zug auf dem Weg zur Arbeit schon den neusten Tag lesen! 🙂 Das Bild von dem Schakal ist ein Kanidat für einen Fotowettbewerb 🤩 ! Ob du mit neuer Kamera wirklich bessere Bilder geschossen hast, bleibt nun abzuwarten. Botswana klingt wirklich toll. Allerdings weiß ich nicht, ob mir das Wandern nicht fehlen würde. Nach 5 Tagen im Etosha war ich twar sehr glücklich über die schönen Tiersichtungen, hatte aber Hummeln im Hintern mich endlich wieder zu bewegen 😄 . Ich verbleibe wie immer in freudiger Erwartung auf einen weiteren Tag. Viele Grüße Lea
ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201406. Feb. 2018 · #124
01.10.17 – Maun – Moremi NP /South Gate Campsite
Noch bevor der Wecker klingelt sind wir wach. Obwohl wir ohne Fuehstueck losfahren wollen, mache ich doch noch schnell einen kleinen Expresso und geniesse dabei das Licht der aufgehenden Sonne ueber den Thamalakane. Diesmal sind keine Meerkatzen da.
ready to go
Wir fahren ca. 15 Min. bis zum Airport, wo wir unsere Wagen sicher auf dem bewachten Parkplatz abstellen koennen. Ein Angestellter von Mack Air bringt uns zur Passkontrolle und dann werden wir auch schon nach kurzer Wartezeit zu unserer kleinen Cessna gebracht. Unser Pilot erklaert uns die Flugroute und weist uns kurz in die Sicherheitsvorkehrungen ein. Ganz schoen spannend so ein kleiner Hopser, das ist ja noch richtig alte Flugkunst.
Der einstuendige Rundflug ist wirklich sehr beeindrueckend. Das Farbenmosaik der Lanschaft, des Wassers und dazu die Tiere, wenn auch im Miniformat, sind wirklich einmalig schoen. Zunaechst ist es etwas diesig und wir fliegen mit Gegenlicht , spaeter ist es dafuer umso schoener.
(Siggis Foto)
(Siggis Foto)
(Siggi Foto)
Es ist garnicht so einfach durch die Scheiben zu fotographieren. Erst nach einigem Rumprobieren finde ich die richtige Kameraeinstellung dazu. Manchmal nervt es allerdings, staendig zu knipsen. Viel schoener ist es, diese Impressionen so aufzusaugen. Zum Schluss haette ich ein frisches Lueftchen um die Nase gebrauchen koennen, aber es ging noch alles gut.
Wir landen sicher und gluecklich wieder in Maun, obwohl es die letzten 2 Minuten etwas komisch in der Kabine geklappert hat. Unser Pilot konnte auch nicht deuten, woher das Geraeusch kam. Hauptsache wir kommen auf normalem Wege wieder runter.
Nach dem spannenden Flug wollen wir noch fruehstuecken, bevor es in den Moremi geht. Nachdem das Bon Arrivé geschlossen hat, landen wir in einem Café- und Biergarten auf der gegenueberliegenden Strassenseite. Dort hat es auch Wifi und wir koennen noch so „Dies & Das“ erledigen und klaeren, bevor wir die naechsten 12 Tage im off sind.
Gestaerkt geht es dann los Richtung Norden. Auf der Aussfahrtsstrasse aus Maun decken wir uns noch mit genuegend Feuerholz fuer die naechsten Tage ein.
Anders als erwartet , finden wir die Gravelpiste bis zum South Gate des Moremi garnicht mal so schlecht. Waschbrett, teils auch sandige Abschnitte und ab dem Abzweig nach dem Kazikiini Camp stellenweise auch tiefe potholes (oder wie Nina sagt „Elefanten-Badewannen“ ), aber alles nicht schlimmer als vor 2 Jahren.
Noch vor dem Gate sehen wir die ersten Tiere. Elis, Kudus, jede Menge Geier an einem Riss, viele Impalas im Schatten der Baeume und auch die ersten Zebras. Wir sehen in einiger Entfernung auch dunkle Rauchsaeulen. Botswana erleben wir dieses Jahr allerdings richtig gruen.
Kurz vor 14:00 Uhr sind wir am South Gate. Wir tragen uns wieder in Buecher und Listen ein, kaufen noch eine neue Map und suchen dann unsere campsite MQ#4 auf. Ziemlich kahle Baeume werfen ziemlich wenig Schatten auf unseren Platz. Egal, erst einmal was Kuehles trinken und ankommen.
Kaum sitzen wir, kommt uns ein ziemlich aufgeregter und voellig aufgeloester Suedafrikaner entgegen, barfuss, Schlamm bis an die Knie. Sein Interesse gilt vor allem erst einmal unseren Autos, bevor er uns mitteilt, dass er dringend einen Wagen mit Winch benoetigt. Sein Toyota „got stuck“ irgendwo Richtung Black Pools, nur ein „paar“ km von hier entfernt. Er braucht also Hilfe. Und unser Savanna Bushcamper hat die noetige Winch dazu. Wir bitten ihn, uns eine halbe Stunde Zeit zu geben, um kurz was zu trinken und schnell eine Kleinigkeit zu essen.
(Siggis Foto)
Wir muessen mit beiden Autos fahren. Unser Savanna hat ja keine Rueckbank und somit muessen der Suedafrikaner und seine Frau bei Petra & Siggi mitfahren. Die Rueckbank und der Fussraum ihres Bushlores ist zwar mit Wasserkanistern vollgestellt, aber irgendwie quetschen sich die beiden da noch rein. Sie fahren vorraus.
Ab und zu bleiben sie stehen, der Suedafrikaner steigt aus, dreht die Karte von links nach rechts, von oben nach unten und steigt wieder ein. Uns ist klar, der arme Kerl hat ueberhaupt keine Ahnung wo wir sind und wo wir hin muessen. Also einfach weiter fahren. Und wir fahren und fahren und fahren... 10, 20, 30, 40 km.... und die Sonne geht immer tiefer. Ich sehe uns schon im Busch uebernachten. Siggi hat auf dieser Strecke gleich seine Feurtaufe im Tiefsandfahren. Keine Zeit zum Ueben. Und das macht er fuers erste Mal ueberhaupt richtig gut! Die Black Pools Gegend ist landschaftlich richtig toll und wir sehen so einige Tiere.
Manche erkennt man erst beim 2. Hinsehen
Irgendwann entdecken wir endlich den Toyota, alle 4 Raeder im tiefen schwarzen Matsch. 50 Meter rechts daneben ein grosser Hippo-Pool mit vielen grossen Hippos drin. DH meint, den kriegen wir da nie raus. Die beiden stecken seit heute morgen 10:00 Uhr hier fest und alle Versuche, den Wagen zu bergen, sind gescheitert. Trotz eigener Winch und Bergungsseile. Ein vorbei kommendes Auto hat die beiden dann mit ins Camp genommen. Und dort trafen sie auf uns.
(Siggis Foto)
Wir bringen den Savanna in Position. Ein Glueck haben wir bei der Wagenuebernahme und der Einweisung in die Winch gut aufgepasst. Beide Winches werden eingehakt und mit ein paar Anfangsschwierigkeiten bekommen wir den Wagen endlich rausgezogen.
(Siggis Foto)
(Siggis Foto)
(Siggis Foto)
(Siggis Foto)
Grosse Erleichterung bei allen Beteiligten. Und die beiden Pechvoegel koennen wieder lachen. Auch die Hippos nebenan grunzen. Darauf gibt es ein Bier.
(Siggis Foto)
Da es immer spaeter wird verabschieden wir uns und fahren zurueck. Anhand der Karte und des Navis stellen wir fest, dass wir auf dem Weg hierher einen grossen Umweg gefahren sind , statt den direkten Weg zu nehmen. Unser Nachmittags-Rettungs-Game-Drive wurde somit fest 60 km lang. Bei schoenstem Sonnenuntergangslicht fahren wir zurueck ins Camp, wo wir genau bei Eintreten der Dunkelheit eintreffen.
(Siggis Foto)
(Siggis Foto)
Fuers Braaien ist es inzwischen viel zu spaet, die Kueche bleibt heute deshalb kalt. Wir unterhalten uns noch eine Weile bei einem Glaeschen Wein. Oder 2. Das war ein ereignisreicher Tag und entsprechend frueh verschwinden wir dann in den Oberdecks.
LG, Elsa
Champagner8'684 Beiträge · seit 201006. Feb. 2018 · #125
So, da musste ich doch in aller Frühe reinspickeln - tolle Fotos hast du mit deiner neuen Kamera gemacht (und Siggi mit seiner alten natürlich auch 🙂 ). Es kommen so viele schöne Erinnerungen hoch - danke!
Bei den Südafrikanern bekomme ich das große Kopfschütteln: unglaublich in welche Matsche die Leute einfach zu reinfahren 🤩 . Und dann nicht wissen (oder sich merken mittels GPS-Daten), wo man ist und dadurch die Retter um viele Stunden Urlaub zu bringen 🤨 . Aber sehr schick sind sie mit ihren Safarihüten, die Herrschaften aus dem "Land of the brave" 😛 . Ich hoffe nur, sie haben sich gebührend bei euch bedankt (so ähnliche Typen hatten wir im April ja in Khwai und es gab nicht mal ein Kaltgetränk für ihre Retter, nämlichen unsere Guides 😈 ).
So, genug gelästeter und geschimpft - ab in die Schule!
LolaKatze846 Beiträge · seit 201406. Feb. 2018 · #126
Boh, was für ein toller Start in den Moremi 🤩 Erst der tolle Flug über das Delta 😄 , dann das gemeinsame Frühstück gegenüber : Da sassen wir auch, allerdings vor dem Flug und haben die schöne Stimmung dort genossen. Und dann endlich das wohlverdiente BIer/Savanna in South Gate - endlich angekommen 🤩 .
Und dann gleich diese Rettungsaktion - toll habt ihr das gemacht. Mein erster Gedanke war aber auch: Wie kann man da nur so unbedarft reinfahren? Und dann noch nicht einmal die GPS-Koordinaten notieren..... Aber: Alles ist gut 😄 . Schade, dass es fürs erste gemeinsame braiien schon zu spät war - aber ihr habt jetzt ja genügend Zeit genug dafür.
Und ja, man merkt da schon einen "klitzekleinen" Unterschied an den Bildern - sooooo schön. Die Vorfreude auf nächstes Jahr steigt mit jedem Tag, den du hier einstellst 😄
Wow, was für ein abwechslungsreicher Urlaub! 🙂 Sehr schöne Fotos. 🙂
Viele Grüße von
Gila
BJmaniac121 Beiträge · seit 201306. Feb. 2018 · #128
Oh ja: die Rettungsaktion hatte es echt in sich. Das war Ankommen in Botswana und im Tiefsand "von Null auf Hundert". Zwischendurch dachten wir echt, dass der Südafrikaner absolut keine Ahnung hat, wo er sein Auto versenkt hat. Die Gegend war wunderschön, aber leider konnten wir sie nicht gebührend bewundern und genießen, weil uns doch die Zeit ziemlich im Nacken saß. Entsprechend glücklich und geschafft waren wir, als wir auf der Campsite ankamen - da war es leicht zu verschmerzen, dass der Grill an unserem ersten gemeinsamen Campingabend kalt bleiben musste. Aber es sollen ja noch viele schöne und entspannte Abende folgen......
Danke fürs Berichten, Sabine 😘 Petra (walking down memory lane)
60 Kilometer x2 in der Wildnis ohne Tankmöglichkeit... 😗 - hat er euch für eure Hilfe seinen Ersatzkanister gegeben? Ist eigentlich fällig, bei derart heldenhaftem Einsatz. 🙂
Schöne Beobachtungen waren euch bisher gegönnt! Ausnehmend gut gefällt uns natürlich der Schlamm-Schakal. 😁 Welch ein Erlebnis!
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201407. Feb. 2018 · #130
02.10.17 – South Gate – Third Bridge /Moremi
Nach dem gestrigen vollen Programm lassen wir es heute etwas relaxter angehen. Das erste gemeinsame Camper-Fruehstueck steht auf dem Plan, bevor wir uns auf den Weg nach Third Bridge machen. Einen Zaungast haben wir auch, ein sehr neugieriger Toko. Nachts haben wir entfernt Lowengebruell gehoert. So wissen wir wenigstens, dass es sie auch hier gibt.
Als wir beim Fruehstueck sitzten, gehen unsere Suedafrikaner schon wieder auf Achse. Er haette uns ja mal die verprochene Flasche Jaegermeister vorbeibringen koennen ... Heute wollen sie noch einmal die Black Pools erkunden. Zack und „wech“ sind sie. Auf den Jaegermeister warten wir noch heute.
Auch wenn wir gestern bei den Black Pools etwas busy waren, so war es letztlich doch ein ausgedehnter Game-Drive. Deshalb wollen wir heute auf direktem Wege Richtung Third Bridge aufbrechen. Nicht dass wir die beiden wieder irgendwo aus dem Dreck ziehen muessen.
Am spaeten Vormittag machen wir uns auf den Weg. Unterwegs begegnen uns Elis, die ploetzlich und unerwartet vor dem Auto oder nebem einem stehen, Kudus, Impalas, Baboons, als Baum getarnte Giraffen, Leierantilopen, Warzenschweine und jede Menge Ferdervieh.
Spannend sind natuerlich auch wieder die 2 Bridges und die ersten Wasserloecher vor Third Bridge. Wir sind ueberrascht, wieviel Wasser es hat und wie gruen es ist. Vor 2 Jahren war es ueberall staubtrocken.
Am fruehen Nachmittag checken wir in Third Bridge ein, auf der gleichen campsite wie letztes Mal, MT#3, unter dem grossen schattenspendenden Leberwurstbaum.
Die heissen Mittagsstunden haengen wir dann gemuetlich bei kalten Drinks auf der campsite ab, und bevor es am Nachmittg noch einmal auf Pirsch geht, gibt es das erste gemeinsame Braai. Wir haben auch den ersten elefantoesen Besuch auf der Campsite.
Uns gefaellt die Gegend um Third Bridge sehr gut. Wir fahren die verschiedene Loops ab und halten an den einzelnen Wasserstellen. Es gibt immer was zu entdecken, ob gross oder klein. Und das Grunzen der Hippos ist Musik fuer unsre Ohren.
Abends, beim Lagerfeuer & Wein, bekommen wir wieder Besuch von 2 Elefanten. Sie machen sich an den Aesten des Leberwurstbaumes zu schaffen und kommen uns ziemlich nahe. Wir interessieren sie aber wenig. Natuerlich war zu dieser Zeit die Kamera schon im Wagen verstaut, aber Siggi schafft es noch diesen tollen Moment festzuhalten.
(Siggis Foto)
(Siggis Foto)
Nachts laufen Hippos ueber unseren Platz. Wir sehen ihre Schatten.
LG, Elsa
Sadie1'835 Beiträge · seit 201507. Feb. 2018 · #131
Ach was für einen aufregenden Tag! Zuerst das hoch mit dem Delta Flug und dann der Schreck bei einer Bergungsaktion dabei zu sein. Schön lieb von euch dass ihr so über 60 km (einfache Fahrt?) ins Ungewisse gefahren seit um total fremden Leuten aus dem Matsch zu helfen. So geht es eben im Busch. Wir sagen dem „ pay it forward“ denn es wird der Tag kommen wenn wir auch auf fremde Hilfe angewiesen sein werden. Mir haben die Blackpools auch sehr gefallen, aber beim zweiten Besuch in 2016 gab es dort nix von Pools, alles war ausgetrocknet. Jetzt da ich wieder etwas mehr me-time habe, reise ich sehr gerne mit euch an die mir beliebten Plätze. Auf in den Moremi!
Esthi7157 Beiträge · seit 201807. Feb. 2018 · #132
Hallo Elsa Das war ja wieder ein wundervoller Tag! Wie süss das Elefänteli!!! Und" Baum im Wasser im Abendlicht" -ganz grosse Klasse!! War das nicht etwas beängstigend, die grossen Dickhäuter im Camp so nah... wegfahren hättet ihr ja nur schwerlich gekonnt.....? Liebe Grüsse Esther
LolaKatze846 Beiträge · seit 201407. Feb. 2018 · #133
Liebe Elsa, wo kam all das Wasser her? Wir hatten im Mai dank Umfahrung keine einzige Wasserdurchfahrt auf dem Wag nach 3rd Bridge..... Schöne Sichtungen hattet ihr auf der Fahrt - hach, was freuen wir uns auf nächstes Jahr 🤩 und wie schön, dass Du uns da nochmals mitnimmst. Liebe Grüsse Nina
Liebe Elsa, Was habt Ihr denn da Leckeres auf dem Grill liegen? Wenn die Elefanten ins Camp kommen, kann das nicht gefährlich werden?
Viele Grüße von
Gila
BJmaniac121 Beiträge · seit 201307. Feb. 2018 · #135
Gila schrieb:Liebe Elsa, Was habt Ihr denn da Leckeres auf dem Grill liegen? Wenn die Elefanten ins Camp kommen, kann das nicht gefährlich werden?
Hallo Gila! Ich erlaube mir mal, anstelle von Elsa zu antworten. Was da genau auf dem Grill war, weiss ich leider nicht mehr genau – wir hatten ja im Laufe der Tage fast die gesamte Tierwelt Afrikas auf dem Grill liegen. Das Fleisch hatten wir ja bei der Klein Windhoek Schlachterei bestellt (natürlich zu viel). Die letzten Stücke haben wir noch 12 Tage später gegessen, das Fleisch war immer noch super lecker und frisch. Als die Elis auf die Camsite kamen, haben wir uns alle (bis auf DH) in die Autos geflüchtet und ich hab schon gedacht, dass wir den restlichen Abend dort bleiben müssten. DH ist am Lagerfeuer sitzen geblieben und so haben wir uns nach ca. 15 min auch wieder raus getraut. Natürlich muss man Respekt haben, aber die Körpersprache war recht eindeutig relaxed.
freshy3'883 Beiträge · seit 201107. Feb. 2018 · #136
Hallo Elsa, interessant wie unterschiedlich die Erlebnisse an verschiedenen Orten sein können. Beneidenswert, wie viele Tiere ihr im Moremi erlebt habt. Wir waren nur ca. 14 Tage vor euch dort: staubtrocken, kaum Tiere. Am Black und Hippo Pool so wenig Wasser, dass wir es nach einer Weile aufgaben, die weit entfernten Hippos beobachten zu wollen. Wann hattet ihr denn 3rd Bridge gebucht? Als wir im Januar so weit waren, war schon alles belegt.
Den Südafrikanern hätte ich gewünscht, noch einmal im Matsch zu landen. Die haben euch Vieren einen halben Urlaubstag gekostet und sich dann um ein Dankeschön gedrückt. Unverschämt!
ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201407. Feb. 2018 · #137
Hi all!
@Lea: Nee, Botswana ist nix mit Wandern, zumindest nicht so wie wir es von woanders gewoehnt sind 😗 . Namibia dafuer schon.
@Bele: ja, dieses T-Shirt... 😮 . Zuerst hat er uns schon Leid getan, der war echt kurz vor dem Herzinfarkt, so ein nervoeser Zippel. Er sagte auch, er haette das GPS mit der Position im Auto vergessen. Der konnte garnicht mehr klar denken. Sie dagegen verlor nicht die Pose, wie aus dem Ei gepellt. Ich weiss nicht wie das geht, aber wenn ich seit Stunden in der Sch... stecke sehe ich am Ende des Tages garantiert nicht mehr so aus ... Es ging ja dann alles gut und sie versprachen uns eigentlich eine Flasche Jaegermeister, aber ...wir warten immer noch.
@Nina: Der Tag war wirklich sehr intensiv. Der Deltaflug wirklich beeindruckend und dann das Rettungs-Abenteuer in den Black Pools. Ich sah es nur immer spaeter werden und rechnete vor mich hin: in einer halben Std. spaetestens muessen wir da sein, dann eine halbe Std. bergen, wenns gut geht, dann 1 Std. wieder zurueckfahren.... dann ist es dunkel. Und was ist, wenn wir ihn nicht aus dem Matsch gezogen bekommen oder wir selbst feststecken? Da ging es echt ratter-ratter in meinem Kopf. Ich dachte wirklich, schlimmstenfalls muessen wir halt im Busch uebernachten, wir haetten ja alles dabei gehabt. Aber es war auch gut zu erleben, wie alles in so einem Fall funktioniert und dass so eine Winch wirklich eine tolle Sache ist. Super Auto! Diese grosse Pfuetze und Umfahrung war bei 1. Bridge. Es gab wohl Autos, die wirklich dort durchfuhren, man konnte die Spuren bei der Ausfahrt eindeutig erkennen.
@Gisela: oh ja, langweilig kann es einem bei so einer Reise nie werden! Und danke fuers Lob! Und Petra hat ja schon ueber das Fleisch berichtet! Das war wirklich klasse und wir hatten jeden Tag was Anderes auf dem Rost. Zu den Tieren im Camp: Sagen wir mal so, gefaehrlich kann es auch werden. Da spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Unser Verhalten und Distanz, der Eli selbst, welche Erfahrungen hat er schon gemacht, hat man ihn mit irgendwas angelockt (z.B. Zitrusfruechte..)... Wir haben von einem Eli in Linyanti erfahren, der auch gern mal einen Wagen auseinander nimmt und dann hast du halt Pech, wenn Du ihm in der Quere stehst und es Dein Wagen ist... Das ist einem Paar, 2 Tage bevor wir dann dort waren, genauso passiert. Gefaehrlicher als der Eli empfand ich dann spaeter ein Hippo. Da war meine Sicherheitsgrenze ueberschritten und ich hab mich ins Auto verdrueckt.
@liebe Petra: danke fuer die Einlage! Und so fuer den ersten Tag "offroad" habt ihr die Sache ja echt toll gemacht! So werden wir immer was zu erzaehlen haben!
@Lilytrotter: am Abend haben wir dann auch mal die Rechnung gemacht. 🤨 Ja, der Schakal war wirklich der 'burner". 🤩
@Katrin: es waren 60 km insgesammt, ein Glueck! Aber es war fuer uns trotzdem selbstverstaendlich dass wir ihnen helfen. Im Busch steht sowas fuer uns ausser Frage. Es kann ja acuh uns mal treffen . Die Gegend um die Black Pools war wirklich sehr schoen, und tierreich. Vor 2 Jahren haben wir sie ausgelassen, da hat man uns am Gate schon gesagt dass alles staubtrocken ist und es kaum Tiere hat.
@Esther: sagen wir mal, so ganz entspannt ist man zuerst ja nicht wenn so ein Riese einfach ueber deine Campsite marschiert. Mit der Zeit kann man ihre Koerpersprache dann schon deuten und erkennt, wenn es kritisch werden koennte. Ein Glueck sagt mir meisten schon mein Bauchgefuehl wenn ich mich zurueckziehen sollte. Da bin ich lieber ein Schisser, mein DH ist da eher relaxter. Die Tiere in den Wildcamps sind es aber gewoehnt, dort Menschen zu sehen. Gefaehrlich wird es erst, wenn der Mensch die "Grenze" ueberschreitet und dem Tier seinen "Raum" nimmt.
@Freshy: ich glaube dieser Unterschied ist dem ersten Regen zu verdanken. Als wir in Nxai Pan waren, hatte es ja fuerchterlich gewittert. Da ist der Regen wohl im Moremi niedergegangen und im Nxai Pan haben wir nur ein paar Tropfen abbekommen. Alle Camps in Botswana haben wir schon im Oktober 2016 buchen lassen. Und da haben wir schon nicht mehr alles so bekommen wie gewollt.
So, heute abend spaet kommt noch ein Kapitel. LG, Elsa
ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201408. Feb. 2018 · #138
03.10.17 – Third Bridge /Moremi
Um 06.30 Uhr geht’s zum ersten Game-Drive des Tages. Wir halten uns ueberwiegend suedlich von Third Bridge auf, am Rande der Wasserlaeufe und der Wasserloecher.
Wir sehen Gnuherden, viele Wasservoegel, eine groessere Bueffelherde, Letchwes , Impalas, Crocs, Hippos, Giraffen, Kudus, Warzenschweine, Nilgaense, Sattelstoerche und natuerlich auch schoene Landschaft.
Danach geht es zurueck ins Camp , wo wir dann ausgiebig fruehstuecken und die naechsten Stunden einfach so vertroedeln. Die Maenner beschaeftigen sich mehr mit Technikgedoens, sichern Bilder … Wir Frauen kuemmern uns mehr um das leibliche und eigene Wohl.
Es ist sehr wam und wir sind froh um den grossen Lebenwurstbaum ueber uns und sein Schatten. Wir haben auch Zeit endlich im Wagen und Kabine mal wieder Ordnung zu schaffen, obwohl zuviel davon auch nicht immer gut ist. DH sucht bis zum Ende der Reise immer irgend etwas, dabei ist der Wagen doch wirklich nicht gross.
Wir verbringen den Nachmittag bei gemuetlich Beisammensein, ausgedehnten Gespraechen und anschliessenden Grillen. Dann besprechen wir auch unsere weiteren Tagesettappen bevor es dann nochmal zu eine kurzen Game-Drive geht, allerdings ohne besondere Sichtungen.
Inzwischen sind auch die Foris „CuF“s eingetroffen. Sie stehen ab heute fuer einige Naechte auf campsite 2, rechts neben uns. Wir tauschen uns etwa aus, ueber Erlebtes und Gesehenes und auch ueber die Maengel an ihrem Savanna Landcruiser Bushcamper. Es ist uns ein Raetsel, wie man eine Kabine und auch den Tisch schwarz lackieren kann, der Wagen sieht von hinten aus wie ein Sarg und wir koennen uns vorstellen, welche Hitze er anzieht.
An unserem Bushcamper entdecken wir zwischendurch hinten eine leichten Plattfuss. Wir koennen nichts feststellen und pumpen den Reifen wieder auf. Wenn er morgen wieder runter ist, muessen wir wohl noch einen Reifenwechsel vornehmen.
Abends sitzen wir noch eine Weile am Lagerfeuer und trinken noch das eine oder andere Glaeschen Wein. Inzwischen kristallisiert sich auch heraus, dass wir 4 uns gut verstehen und wir ganz bestimmt eine schoene gemeinsame Zeit verleben werden.
Heute warten wir auf die Elis, aber sie kommen nicht. Dafuer gibt es auf campsite linkerhand Hippo-Alarm. Wir hoeren sie durchs Gestruepp galoppieren. Es ist erstaunlich wie schnell diese Kolosse sind. Die campsites liegen zwischen 2 Wasserlaeufen und entsprechend oft kreuzen die Hippos das Gelaende.