Wüste – Wasser – Wahnsinn!

Reisebericht 90 Antworten · 21,4k Aufrufe · gestartet 13. Dez. 2017 von Mabe
5'049 Beiträge · seit 201409. Jan. 2018 · #61
Hallo Mabe,

tolle Bilder die du da zeigst! Um den Amethystglanzstar beneide ich dich besonders - der fehlt mir noch in meiner Sammlung!

Bei deinen 2 Ufo´s tippe ich auf einen Braunen Schlangenadler und einen Spitzschwanz-Paradieswitwenhahn, der gerade vom Schlicht- ins Prachtkleid wechselt.

LG Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html
Themenstarter1'068 Beiträge · seit 201309. Jan. 2018 · #62
Hallo Konni,

Danke für deine UFO-Bestimmung.

Auf den Übergangswitwenhahn wäre ich ja niemals gekommen! Das passt aber ganz gut.
Diese Witwen sind schon schräg. Männchen und Weibchen sehen so komplett unterschiedlich aus, dazu kommen noch Schlicht- und Prachtkleid... und wenn sie ihre Eier dann noch in fremde Nester legen, z.B. beim Buntastrild ahmen sie auch dessen Federkleid und Gesang nach ( hab ich gerade beim googeln gefunden)!

Ach, ich hätte vielleicht die "Fundorte" mit angeben sollen. Die Übergangswitwe war vom Linyanti, der Schlangenadler aus dem CKGR.
Einen Amethysten haben wir schon mal im Hwange gesehen. Die Farbgebung ist einfach einmalig, ein wunderschöner Vogel - und vor allem so kamerafreundlich ruhig 🙂

Heute Abend geht es dann weiter, von Xakanaka nach North Gate. Und am Khwai wirds wieder spannend...

Salü

Mabe
zuletzt bearbeitet 09. Jan. 2018
Themenstarter1'068 Beiträge · seit 201309. Jan. 2018 · #63
Tag 19 Xakanaka nach North Gate
Die Strecke nacch Khwai/North Gate ist ziemlich langweilig.
Eigentlich ein unspektakulärer Tag und auch keine besonderen Vorkommnisse auf der Campsite, wo wir mal wieder die Mittagszeit verbringen.
Gut, es gibt ein paar Racken...
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Gegen Abend fahren noch mal am Khwai entlang, was im weichen Licht besonders schön ist. Auch hier gibt es so viele Wege, die wir noch nicht kennen. Die Tiere sind ziemlich entspannt.

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Plötzlich meldet mein Hirn wieder etwas – Stoooop! Das sieht doch aus wie…


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Und durchs Fernglas...

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Schon wieder ein Leo!!

Jetzt müsst ihr leider ein paar Leo-Bilder schauen...


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Wie schlank so ein Leo aus dieser Perspektive doch ist...
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Ein wunderhübsches Tier und dann auch noch im besten Abendlicht.
Fast eine Stunde fahren wir hinter dem Leo her, umrunden Buschwerk und beobachten wieder.
Irgendwann verschwindet er wieder in einem kleinen Wäldchen und wir müssen zurück, um nicht erst im Dunkeln auf der Campsite anzukommen.

Was für ein schöner Abschluss heute.
zuletzt bearbeitet 09. Jan. 2018
2'516 Beiträge · seit 200909. Jan. 2018 · #64
Hallo Mabe,

jaa, völlig unspektakulär der Tag, nur schon wieder so ein oller Leo, und so ne schnöde Zimtracke, seh ich ganz genauso... 🙄 😗 😐

Viele Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
Themenstarter1'068 Beiträge · seit 201309. Jan. 2018 · #65
Fotomatte schrieb:
jaa, völlig unspektakulär der Tag, nur schon wieder so ein oller Leo, und so ne schnöde Zimtracke, seh ich ganz genauso..
Jaaaa, man stumpft völlig ab... 🙂

Im Ernst, da hast du mich missverstanden. Bis dahin war es unspektatkulär, dann wurde es interessant
546 Beiträge · seit 201810. Jan. 2018 · #66
Hallo Zusammen,
ich habe mich gestern in Eure Reise mit eingeklinkt, weil wir Anfang April nach Botswana wollen (wir leben in Malawi).
Total schön und kurzweilig geschrieben, Dein Bericht, und wunderschöne Photos! Das macht gleich Lust auf Sofort-Ins-Auto-Steigen....!
Bin schon gespannt auf die Fortsetzung!
Grüße aus Blantyre,
Antje
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
8'681 Beiträge · seit 201010. Jan. 2018 · #67
Hallo Mahe,

okay, dann eben auch noch einen Leo 🤩 . Die Zimtracke hätten wir gut für unsere Rackensammlung im August brauche können, gell Matte? Glückwunsch!

Aber was ganz Anderes - ich mach immer noch an der R*ino-Sichtung rum (ich verfremde das Wort, weil angeblich das Netz von den entsprechenden "Interessengruppen" 😠 durchsucht wird. )

Zuerst mal noch dazu:
Was soll ihnen schon passieren, so ohne Hörners?
Thomas hatte ja schon etwas dazu geantwortet:
Topobär schrieb:Es hat sich leider gezeigt, dass das Absägen der Hörner oftmals nicht hilft. Zum einen ist selbst der verbliebene Stumpf noch sehr wertvoll und da das Horn ja zu Pulver verarbeitet wird, kommt es nicht auf die Form an. Zum anderen wurden auch schon hornlose R*inos von Wilderern erschossen, die damit verhindern wollten, zukünftig den Spuren hornloser R*inos zu folgen.
Dazu kommt dann noch, dass die Hörner ja nachwachsen.... 😕

Vor allem interessiert mich aber, warum die Tiere jetzt öfters zu sehen sind - im Oktober hatte Zhenya, der mit uns im April unterwegs war, mir Fotos von einer Na**ornsichtung bei 1st bridge geschickt - für ihn, der viel dort unterwegs ist, war es die erste Na**ornsichtung überhaupt.
Dazu dann dein Tier bei den Xini-Lagoons.

Ich habe jetzt mal Face, der in Khwai Village lebt, angeschrieben, ober er dazu etwas weiß - hier seine Antwort:

>>>R*inos are not set free yet. They are still contained in the Chief's Island by the big companies. Remember Chief's Island is in Moremi GR. But I have heard about the R*inos in Third Bridge area as well. Third Bridge is not far from Chief's Island. Some R*inos were also spotted in NG 18 not far from Khwai. These R*inos were not re-introduced back in the Wilderness but they happened to walk out of the Island.<<<

Okay, dann sind die tatsächlich einfach weggelaufen! Da man ja aber nie weiß, ob es sich um Guide-Latein handelt, wäre ich für weitere bzw. andere Infos bezüglich der Gründe sehr dankbar. Sorry Mabe für OT!

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter1'068 Beiträge · seit 201310. Jan. 2018 · #68
Guten Abend,

@Rehema : schön, dass du auch mitliest und danke für das Danke 🙂
Malawi ist bestimmt auch spannend. Schreibst du mal was über das Reisen oder über Reiseziele dort?

@Bele: mit OT ist schon recht. Ich finde, dass sind ja wertvolle Zusatzinfos. Wer weiss schon, wieviele es dort gibt, wo sie ausgesetzt wurden etc. Nur schade, dass man da nicht offener drüber informieren kann.
Ich krieg das jetzt nicht mehr 100% zusammen, aber ich meine, es war bei Xakanaka, wo uns ein Guide nach unseren Sichtungen fragte und auch R*inos , die dort in der Nähe wären. Entweder sind also noch mehr "unbefugt" unterwegs oder die machen ordentlich Kilometer am Tag.
Gleich geht´s dann mit Tag 20 weiter

Salüle
Mabe
Themenstarter1'068 Beiträge · seit 201310. Jan. 2018 · #69
Tag 20 Khwai-North Gate nach Savuti

Noch vor dem Losfahren gibt es die erste kleine Aufregung:
Ich komme vom Spülen und will den Kram hinten ins Auto einräumen. Mit vollen Händen bekomme ich jedoch die Tür nicht auf. Ich stelle also den Kram zwei Meter neben dem Wagen auf dem Tisch ab, öffne die Hecktür und hole die Sachen vom Tisch. Das Ganze hat vielleicht 5 Sekunden gedauert, aber lange genug, damit sich eine Meerkatze in den Wagen schleicht und die Gemüsekiste untersucht. Ja, geht´s noch! Ich klettere in den Wagen und will unser Grünzeug nicht kampflos aufgeben. Eine kleine Schreierei beiderseits und das haarige Monster flüchtet an mir vorbei. Der Affe hatte sogar noch ein Kleines an sich dranhängen und sitzt dann stolz ein paar Meter entfernt mit einer (Ha, nur einer!) erbeuteten Möhre.
Die sind so flink die Biester, da darf man echt keine Sekunde irgendwas offen stehen lassen. Und wir sind immer so sorgsam!
Mein Liebster hatte in der Zwischenzeit den Grill gesäubert und wurde erst durch den Krach aufmerksam. Das Ganze war wohl sehr amüsant anzuschauen 🙄

Auf dem Weg nach Savuti wollten wir eigentlich nördlich am Khwai entlang cruisen und erst später auf die Hauptstrecke einbiegen. Wir versuchen im Dorf noch Batterien zu kaufen, was letztlich sogar bei zwei netten Jungs klappt, und verpassen dabei irgendwie den Abzweig gen Osten. Umkehren wollen wir dann auch nicht mehr und so geht´s über die relativ langweilige Hauptstrecke gen Savuti.

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2014 waren wir schon einmal dort. Der Channel führte Wasser und es hat uns recht gut gefallen. Die eine Nacht damals war irgendwie zu kurz und so haben wir dieses mal zwei Nächte eingeplant, um die Gegend etwas ausgiebiger erkunden zu können.

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Es geht längs der Marsh Road und in der Ferne sehen wir dunkle Rauchwolken. Es scheint Buschfeuer zu geben und je näher wir unserem Ziel kommen, desto bedrohlicher sieht es aus.

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Ein uns entgegen kommendes Fahrzeug der Parkverwaltung hält an und sagt, dass es mehrere Feuer auf der Strecke geben würde. Auf die Frage, ob das ein Problem sei, heisst es, man solle halt etwas schneller fahren…schluck!
Die nächsten Kilometer sitze ich also auf dem Beifahrersitz und habe den Feuerlöscher vorsorglich schon mal im Arm. Aus Gewohnheit fahren wir mit offenem Fenster und insbesondere Insekten, große Insekten, sind auf der Flucht. Einige Male verirren sich ziemlich große Heuschrecken in unseren Wagen. Zunächst passieren wir verbrannte Abschnitte und man spürt bis ins Auto, dass die Temperatur deutlich ansteigt. Die Vegetation ist zum Glück nicht besonders hoch, so dass die Situation jetzt nicht mit den Bildern zu vergleichen ist, die man vor gar nicht allzu langer Zeit aus Kalifornien oder Portugal gesehen hat. Manchmal ist das Feuer gar nicht über den Weg gelangt. An ein paar Stellen brennt es jedoch richtig und der leichte Wind aus der falschen Richtung beunruhigt zusätzlich. Puh, hier werden wir wohl kaum zwei Tage verbringen können, denke ich. Irgendwann ist der schlimmste Abschnitt überstanden und wir erreichen die Marabou Pan. Hier sind viele Elefanten, Antilopen, Marabus und Geier versammelt.

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So richtig entspannt sind wir aber nicht, da uns die Rauchwolken noch im Nacken sitzen und wir ständig beobachten, ob sie näher kommen oder wir wie geplant weiter fahren können. Letzteres ist aber dann doch kein Problem.

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In Savuti angekommen, erklärt man uns, dass man nachts versucht die Feuer zu löschen – mit Feuerpatschen. Bislang war man aber noch nicht recht erfolgreich....
Wir haben die Paradise-Campsite. Insgesamt scheinen fast alle Plätze belegt zu sein. So mit ohne Wasser im Channel ist es nur halb so nett. Auf Nr. 3 haben zwei Fahrzeuge offensichtlich Probleme mit dem tiefen Sand. Der Platz ist ordentlich durchgepflügt.

Gen Nachmittag erkunden wir das Gebiet in nördlicher Richtung. Ein paar Elefanten, ein Hippo im spärlichen Pool.

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Auch hier gibt es ein paar verbrannte Stellen. Mit der schwarzen Windhose und den schwarz-weissen Zebras wirkt das ganze irgendwie skurril.

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Wirklich hübsch, diese Riesentrappe im Balzkostüm. Aber anscheinend ist der Hahn nicht so recht erfolgreich, da wir ihn noch desöfteren so aufgeplustert sehen.

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Wir umfahren ein paar der Hügel und sehen eine Roan-Antilope,

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ein Eland (zu schnell, kein Foto) und machen Pause am Picknick-Baobab. Dieser steht in voller Blüte und ist richtig schön grün ist.

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Aus dem Baum hören wir ein Piepen, das an einen Jungvogel erinnert…oder an eine Eule?! Wir verrenken uns den Hals und tatsächlich finden wir einen kleinen Kauz!

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Unser erster selbst gefundener Perlkauz!
zuletzt bearbeitet 11. Jan. 2018
1'523 Beiträge · seit 201110. Jan. 2018 · #70
Hallo Mabe,

Meerkatzen im North Gate.....wir wurden mit zwei Eiern beklaut (in Sekunden) um allerdings an einem Baumstamm

in die Höhe zu klettern, musste das Mistvieh ein Ei liegen lassen.....Verlust halbiert.... 😄 😄 😄

lg....BMW
Themenstarter1'068 Beiträge · seit 201311. Jan. 2018 · #71
Wir fahren dann noch verschiedene Wege ab, durchqueren dabei den trockenen Channel, sehen aber nicht mehr viel.

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Die Generatoren im Camp laufen noch lange und da Paradise am Weg zu den staff-Unterkünften liegt kommen auch öfters Leute vorbei oder werden sogar mit dem Wagen gebracht. So paradiesisch ist der Platz nicht.


Tag 21 Savuti
Wir schauen noch mal bei den südlichen Marabu-Pans vorbei. Auch heute sind wieder zahlreiche Elefanten unterwegs. Ansonsten gibt es Zebras und ein paar Antilopen

Die Buschfeuer haben sich zum Glück nicht genähert, die dunklen Rauchwolken sind aber immer noch zu sehen.
Nach der Mittagspause drehen wir wieder eine Nordrunde, aber auch hier kbV (keine besonderen Vorkommnisse).

Wir schauen uns den Weg auf den Leopard Rock an, trauen uns dann aber doch nicht so weit zu Fuss zu gehen.
Stattdessen fahren wir zur Baobab Gallery, die wir bislang nicht geschafft haben. Diese Ansammlung von den großen, grünen Bäumen gefällt uns außerordentlich gut.

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Auch hier hören wir wieder das Piepen im Baum. Sollte etwa auch hier…? Jaaa, hier sitzt ebenfalls ein kleiner Kauz.

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zuletzt bearbeitet 11. Jan. 2018
Themenstarter1'068 Beiträge · seit 201311. Jan. 2018 · #72
Ein bisschen Geflügel gibt es noch zu sehen, ansonsten zeigt sich Savuti von seiner tierarmen Seite.

Ein Kronenkiebitz
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Schwarzstirnwürger
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Jakobiner-Kuckuck
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Ohrengeier
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Themenstarter1'068 Beiträge · seit 201311. Jan. 2018 · #74
Okaaaay, dann ändere ich das mal fix . Hätte ich es mal bei Kauz belassen 😗
Danke für den Hinweis
546 Beiträge · seit 201812. Jan. 2018 · #75
Hallo Mabe,
das Bild von den Zebras mit der schwarzen Windhose finde ich besonders gelungen!
Danke auch für die Einladung, etwas zu Malawi zu sagen. Das tue ich gerne (aus unserer persönlich begrenzten Sicht). Allerdings hat das hier in Deinem Reisebricht nichts zu suchen, denke ich. Aber vielleicht mache ich dieser Tage dazu mal ein Thema auf und schreibe, was wir in Malawi sehenswert finden, und was nicht. Dann können sich Interessierte einklinken, und andere werden nicht unnötig damit überfrachtet.
Antje
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
Themenstarter1'068 Beiträge · seit 201313. Jan. 2018 · #76
Hallo Antje,
Danke für deinen Kommentar.

Es gibt ja gerade einen aktuellen Malawi-Zambia-Reisethread, wo du auch schon fleissig mitschreibst. Das passt ja prima.

So, gleich geht´s im Bericht weiter.
Themenstarter1'068 Beiträge · seit 201313. Jan. 2018 · #77
Tag 22 nach Linyanti

Wir freuen uns darauf, nach dieser trockenen staubigen Gegend wieder ans Wasser zu kommen. Auch etwas mehr Leben (z.B. Vögel) erhoffen wir uns dadurch.
Es sind nur 60 km, aber die Strecke soll es in sich haben. Beim Auschecken in Savuti empfiehlt man uns über das Goha Gate zu fahren.
Anfangs fährt es sich noch ganz entspannt, die letzten 30 km sind jedoch mächtig tiefsandig. Da wir ohnehin mit recht wenig Reifendruck fahren, kommen wir gut durch, an den leichten Steigungen möchte der Motor allerdings richtig hochgedreht werden.

Besonders abwechslungsreich ist die Strecke nicht, wobei doch die ein oder andere Antilope kreuzt und sogar eine Giraffe an einer Pfütze –warum steht hier eigentlich Wasser?- zum Trinken steht.
Plötzlich meldet mein Gehirn Haaalt! Da war doch was….irgendwas passte nicht bzw. ist aus dem grünen buschigen Einerlei aufgefallen. 50 Meter im Rückwärtsgang später haben wir Gewissheit: in einem grünen Busch sitzt etwas Quietschgelbes…


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ein Chamäleon!!
Das hätten wir jetzt a) überhaupt nicht erwartet und b) wieso ist es gelb und nicht getarnt?

Einige Kilometer weiter erreichen wir das Linyanti Gate. Beim Ausfüllen des dicken Buches weist man uns darauf hin, dass es hier einen naughty elephant gäbe und wir sollten nur mit dem Auto zu den ablutions fahren. Okaaay, Elefanten auf der Campsite hatten wir schon öfters. Da die Managerin aber doch wiederholt, dass der Elefant etwas lästig sei und sich nicht wirklich vertreiben liesse, werden wir aufmerksamer. Letztlich erzählt uns die Managerin, dass er wohl schon mal Stühle durch die Luft wirft und auch schon mal versucht hätte, ein Auto aufzumachen…Schluck! Sie hätten schon das DWNP und MEWT informiert und es wäre auch schon jemand vor Ort gewesen, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Tja, das klingt ja jetzt nicht nach einem entspannten Aufenthalt am Linyanti…
Wir beschließen, am Tage erst mal die Situation einzuschätzen und ggf. von dem Angebot Gebrauch zu machen, im staff village zu übernachten.
Die Campsite liegt hübsch mit Blick auf das Wasser bzw. das was davon übrig ist. Ein paar Hippos grunzen, eins liegt wie tot (ist es auch). Ein schöner großer Baum spendet Schatten.

Früh übt sich, was ein richtiges Frankolin werden will...
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Paradies Fliegenschnäpper

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Aus der Ferne hören wir etwas Gepolter, denken uns aber nichts dabei.
Linyanti bietet nur wenig gamedrive-Möglichkeiten, die wir uns aber dennoch mal anschauen wollen. Zuerst landen wir auf der Nachbarcampsite und tauschen uns über den Eli aus. Die beiden hatten aber auch noch keine Begegnung und überlegen ebenfalls im Schutze des staff villages zu übernachten.
Auf Camp Nr. 3 berichtet man uns, man habe gerade den Problemelefanten erfolgreich vertrieben – aha, daher das Gepolter.
Unser gamedrive führt uns erst parallel zum Ufer längst, an ein, zwei Aussichtspunkte, ansonsten aber durch eher dichtes Buschwerk.

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Zurück geht es in einer Schleife, die landschaftlich ganz nett ist (hohe Bäume).

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Nicht viel später auf der Campsite bekommen wir tatsächlich Elefantenbesuch. Ich flüchte schon mal ins Auto, während mein Liebster sich hinter dem Wagen in Deckung bringt. Der graue Riese räumt unsere Stühle unsanft zur Seite und kommt direkt auf den Wagen zu und rüsselt die Frontscheibe ab. Puh, ganz schon groß und nah und IN einen Rüssel habe ich bislang auch nicht reingeschaut! Er zieht dann aber davon. Anhand der Schmodderspuren sehen wir, dass er auch am Türgriff rumgefummelt hat.
Eigentlich ein harmloser Besuch, aber die eindringlichen Warnungen lassen uns keine Ruhe.
Wer weiss, wie der Kollege in der Nacht agiert…
Wir machen ein schnelles Essen, immer mit aufmerksamem Blick in die Umgebung, ziehen bei Beginn der Dunkelheit Richtung staff village um und geniessen bei einem GinT entspannt unseren vorletzten Abend und den fast schöneren Blick auf die Linyanti-Sümpfe über denen im Dunkeln Hunderte von Leuchtkäfern tanzten!
Die Nacht bleibt herrlich ruhig!

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204 Beiträge · seit 201113. Jan. 2018 · #78
Hallo Mabe
Ich verfolge deinen spannenden Bericht schon eine ganze Weile ,tolle Fotos danke fürs zeigen.
Gans besonders das Chamäleon und der Paradies Fliegenschnäpper haben es mir angetan.
Den Aufenthalt in Linyanti kann ich gut nachvollziehen .
Wir waren im September von Kasane nach Linyanti unterwegs ,ca. 15 km vorm Ziel haben wir uns bis zum Unterboden im Sand eingegraben .Konnten uns dann nach 2 Stunden erfolglosen graben mit der Seilwind befreien.
In der Nacht hatten wir dann mit dem besagten Elefant Bekanntschaft.
Erst hat er Mülltonne und Tisch umgeschmissen ,dann wurde unser Fahrzeug untersucht.Spiegel umgebogen mit dem Rüssel alles abgesaugt .Am Gazefenster entlang ,Athen in Athen mit dem Elefant. Danach wackelte er am Auto und wir dachten ,das wars jetzt.
Doch wir hatten noch Glück ,es kamen noch mehr Elefanten und nach einen Ohrenbetäubenden Spektakel zogen sie weiter.
Auf unserer Nachbar Campsite wurde ein Stuhl total verwüstet .
Vielleicht hatte er ein schlimmes Erlebnis mit Wilderen oder so, uns hat das Erlebnis bis zum Schluß der Reise geprägt .
Lg Petra
Namibia - Juni 2012 Süd Afrika - Dezember 2012 Botswana und Simbabwe Oktober 2013 Süden und KTP Dezember 2015 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/288870-2-reise-durch-namibia-und-ktp.html?limitstart=0#422443 Caprivi und Botswana September 2017 Süden und KTP Februar 2018 KTP und Botswana September 2018 KTP -Namibia März 2019
213 Beiträge · seit 201513. Jan. 2018 · #79
Hallo Mabe,

Wow, da habt Ihr ja ein besonderes Naherlebnis mit dem Elefanten gehabt 🙄 Ist ja zum Glück alles gut gegangen, so könnt Ihr jetzt im Nachhinein auf ein einmaliges Erlebnis zurück schauen 🙂

Deine Fliegenschnäpper-Fotos gefallen mir ja auch ganz besonders gut, wir haben sie zwar schon mal gesehen, ein Foto war uns bisher aber leider nicht vergönnt. Ich finde diese Vögel außerordentlich schön.

Freue mich schon auf die Fortsetzung 🙂

Liebe Grüße
Sandra
Themenstarter1'068 Beiträge · seit 201314. Jan. 2018 · #80
@koalaxl
Dann gehört ihr sicher zu den Beispielsfällen von denen uns die Managerin erzählt hat. Aber es muss noch deutlich unangenehmere Begegnungen gegeben haben, mit gravierenderen Schäden - zum Glück nur an Sachwerten.

Elefantenbesuche auf Campsites sind ja nun nicht sooo ungewöhnlich. Aber es gibt halt solche und solche.
Dieser Eli zeigte keine wirkliche Scheu vor Menschen und eine gewisse Zerstörungsabsicht muss man leider auch feststellen.
Bislang haben wir beobachtet, dass gerade Elefanten sehr vorsichtig agieren und über Zeltschnüre oder Gegenstäne hinwegsteigen.

Wir hatten sogar mal einen sehr umweltbewussten Elefanten, der Glasflaschen aus der Mülltonne holte und diese fein säuberlich daneben stellte 😄

Der Linyanti-Elefant ging sehr zielstrebig auf das Fahrzeug zu. Ich vermute, dass er mal etwas sehr leckeres zu fressen gefunden hatte (hoffentlich nicht gefüttert wurde!).

@Lois
Dieser Fliegenschnäpper war so nett und blieb auch mal ruhig sitzen. Sie sind sonst ja eher hektisch und flattern ständig herum.

So richtig viel Fortsetzung gibt es leider nicht mehr, die Reise ist fast zu Ende