Reisebericht

Wüste – Wasser – Wahnsinn!

von Mabe · begonnen 13. Dez. 2017 · 29 Teile

Teil 113. Dez. 2017
Guten Abend, liebe Forumsgemeinde,

unsere diesjährige Afrikatour führte uns in den ersten drei Novemberwochen von Johannesburg über die Zentralkalahari und den Magkadigkadi an den Panhandle. Von dort dann retour über Maun, Moremi, Savuti, Linyanti an den Chobe. Von Kasane sind wir zurück nach Johannesburg geflogen und waren zum Abschluss noch bei Freunden in Pretoria.
Der Titel spiegelt also grob die Reiseroute wieder, wobei der „Wahnsinn“ für die vielen tollen Erlebnisse steht.
Unterwegs waren wir mit dem neuen Landcruiser Bushcamper von bushlore -der mit der single cab und den zwei Kühlschränken.
Vielleicht gibt es ja ein paar Interessenten….
Viele Grüße
Mabe
Teil 214. Dez. 2017
Ja prima, dann kann es ja los gehen...

Geflogen sind wir dieses Mal hin mit Swiss über Zürich und zurück mit dem Lufthans direkt von Joburg nach Frankfurt.
Swiss bot ein interessantes Angebot an Filmen auf Schwyzerdütsch, die schwer nach Konzentration verlangten, um halbwegs folgen zu können (wir sprechen eher Hochdeutsch). Aber der Film über das Frauenwahlrecht war echt gut.

Tag 1
Die Einreise in Südafrika ist problemlos und das Gepäck kommt flugs. Der Bushlore-Abholer steht bereit und auf geht´s zur Übergabe. Dabei lassen wir uns immer extra Zeit und schauen wirklich genau hin.
Der Wagen hat 2 (zwei!) Kühlschränke, drei Batterien und ein solar panel. Nachdem wir schon öfters Stress mit den Batterien hatten, hofften wir, so auf der sicheren Seite zu sein. Die Erläuterungen der ganzen Technik sind dann doch etwas viel Input. Wozu man eine Warmwasserdusche am Fahrzeug braucht, erschließt sich uns sowieso nicht. Die Stühle getauscht und zwei Ersatzkanister eingepackt und schon sind wir on the road.
Wir wollen am Ankunftstag nicht mehr weit fahren, machen nur einen kleinen Großeinkauf und landen schließlich im Olievenhoutsrus. Eine Campsite können wir spontan leider nicht bekommen (hätte vorbereitet werden müssen…), aber das Rondavel ist auch sehr nett.
Es gibt einen etwas pflegebedürftigen Pool, einige Vögelchen und ein paar Giraffen schauen jenseits des Zaunes vorbei. War ganz ok und wir haben sehr nett mit der Betreiberin geplaudert. Nächstes Mal würden wir aber doch wieder nach Matamba gehen wollen. Dort finden wir die Campsites mit den offenen Sanitäranlagen und den Pool einfach toll!

Ich habe bis hierhin tatsächlich noch kein einziges Foto gemacht...sorry. Aber das Text-Bild-Verhältnis wird besser.
Teil 314. Dez. 2017
Tag 2 Khama Rhino
Wir mögen den kleinen Grenzübergang bei Stockpoort und sind fix in Serowe beim echten Großeinkauf. Wir wollen rund eine Woche in den CKGR und müssen uns entsprechend versorgen:
unzählige 5 Liter-Kanister Wasser, Stoneys, Obst & Gemüse, Grillgut, Castle Lager und Weinkanister wandern in den Cruiser.
Jetzt zeigt es sich schon, dass zwei Kühlschränke recht komfortabel sind. Darüber sind noch Regale angebracht, die auch ordentlich Ladung aufnehmen. Die diversen Staufächer im Innern sind irgendwie suboptimal, da man dafür immer in den Wagen hinein klettern muss. Alles gut verstaut und mit lecker Pies in der Hand geht es dann zum Khama Rhino. Wir sind das dritte Mal dort und es ist immer wieder schön.
Auf der Campsite vergnügen sich einige Kudus.
Wir drehen noch eine kleine Nachmittagsrunde und treffen nette Giraffen
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Riesentrappen

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und dann auch die ersten Rhinos

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Teil 415. Dez. 2017
Tag 3 in den CKGR bis Kori
Die erste Nacht in der „Wildnis“ und im Dachzelt war schon mal klasse. Wie schnell man sich doch wieder eingewöhnt...
Nach einem ausgiebigen Frühstück cruisen wir noch mal durch den Park und treffen weitere Rhinos.

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Über 50 (!) sollen mittlerweile dort leben.

Ein Haubenbartvogel versüsst die Abfahrt.

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In Lethlakane kaufen wir die letzten Artikel nach und fahren bis Mopipi. Dort tanken wir randvoll, inklusive der Ersatzkanister. Die Tanke nimmt kein cash, nur Kartenzahlung ist möglich. Holz gibt es nicht und auch der lokale Laden ist eher rudimentär ausgestattet.
Interessenhalber fahren wir auch mal durch Rakops. Dort sieht es noch mauer aus.
Der Abzweig zum CKGR ist unscheinbar

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und zunächst geht es durch extensives Rinderhaltungsgebiet. Die Piste wird dann sandiger und es ist Zeit zum Luft ablassen.
Die Zuwegung zum Matswere Gate ist nicht soo schlimm wie oft berichtet und das Gate ist bald erreicht.

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Viel scheint hier nicht los zu sein. Maximal ein Eintrag am Tag im dicken Registrierungsbuch und seit der Teerstrasse haben wir nur ein Auto gesehen. Auch hier gibt es kein Holz- ooooookay.

Die Pisten sind durchweg super zu fahren
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an der einen oder anderen Stelle sieht man jedoch, wie es hier im Frühjahr zugegangen sein muss als alles nass und matschig war.

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Unterwegs begegnen uns diverse Trappen

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oder wie wir sagen "Krakehl- oder Schreihalsvögel".

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Gerade dieser macht einen unglaublichen Lärm und guckt immer sehr vorwurfsvoll.

Es ist einsam, tierarm, trocken und ziemlich warm und dennoch eine tolle Atmosphäre. Oryxe, ein paar Riesentrappen und relativ viele allerdings scheue Raubvögel lassen sich blicken.
Teil 515. Dez. 2017
Die erste Nacht verbringen wir auf Kori 3.
Herr Weber hat bei der letzten Federwäsche nicht aufgepasst und ist etwas fleckig geworden...
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Diese Schildraben waren besonders lustig. Sie konnten Klingeltöne nachmachen, naja zumindest klang es so.
Alte Wählscheibentelefone konnten sie auch. Dieses klickklickklick, wenn das Wählrad beim Wählen zurück geht und dann ein regelmäßiges rrrrt... rrrrt....rrrrt

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Die Nacht ist erstaunlich angenehm kühl.
Teil 616. Dez. 2017
Tag 4 Kori bis Phokoje
Die Tagesetappe ist nicht sehr lang, knapp 85 km bis Phokoje.

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Am Letiahau Wasserloch sehen wir schon aus etwas Entfernung kleine Löwen!

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Doch die Begeisterung legt sich schnell, irgendwas stimmt hier nicht. Die drei Kleinen machen einen sehr matten und strubbeligen Eindruck und sind tatsächlich allein. Die Eltern lassen sich nicht blicken. Später erfahren wir, dass nur noch zwei kleine Löwen gesichtet wurden…
Neben Oryxen gibt es kaum größere Lebewesen. Umso mehr freut man sich über alles andere

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Auf der Campsite vertreiben wir uns den Nachmittag mit Lesen und bush TV.
Jede Campsite scheint ein paar ganz spezielle Vogelarten zu beherbergen. Hier sind es Kalahari Heckensänger und Schnurrbärtchen.

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Teil 717. Dez. 2017
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Diese hübschen Sanitäranlagen gab es auf jeder von uns besuchten Campsite, links das longdrop und rechts die Dusche, mal mit mal ohne Eimer. Wasser musste man natürlich selber mitbringen. Man bekommt so ja wieder ein ganz anderes Bewusstsein, wie kostbar und wichtig Wasser ist.

Tag 5 weiter nach Piper.
Hier begegnen uns seit Eintritt in den Park das erste Mal andere Menschen, richtige Menschen 😁
Diese Campsite hat uns im Nachhinein am besten gefallen. Sehr großzügig angelegt und mit etwas Ausblick. Dazu kommt der knorrige Bewuchs.

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Auch Erdhörnchen und Geflügel unterhalten uns gut. In einem unscheinbarem Gestrüpp zählen wir in kurzer Zeit 20-30 verschiedene Vogelarten.

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Auch die Schnurrbärtchen sind hier resident
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Besonders gefallen uns die Astrilde - diese Farbkombination ist einfach der Hammer.

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Leider wollen sich nicht alle Birdies fotografieren lassen. Der Meisensänger macht mich verrückt und auch die Brustbandprinie ist mehr als hektisch. Die Langschnabel –Sylvietta gelingt so gar nicht…

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Teil 817. Dez. 2017
Am lokalen Wasserloch treffen wir auf zwei Löwinnen, die sich gegenseitig das Fell pflegen, sieht richtig kuschelig aus.

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Außer Trinken und wieder in den Schatten legen, passiert jedoch nicht viel.

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Hier, wo alles etwas offener ist, kommt die tolle Abendstimmung erstmals richtig zur Geltung

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Bei den abendlichen Grillvorbereitungen in der Dämmerung kommen plötzlich 50-60 Perlhühner in Reih und Glied auf uns zu und springen, flattern, fliegen eins nach dem anderen in den Baum direkt an unserem Grillplatz- ihr Schlafbaum!
Die Hühner sind aber ruhige Gesellen und sprechen nicht im Schlaf. Im Morgengrauen hüpfen sie wieder vom Baum und ziehen wieder in einer Reihe davon. Was für ein schönes Erlebnis.
Teil 917. Dez. 2017
Tag 6
Die Löwinnen haben Gesellschaft von zwei Männchen bekommen und sie scheinen auch tatsächlich in der Nacht Beute gemacht zu haben. An die 18 Schakale treiben sich um die Miezekatzen herum.

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Der Rest des Tages ist zunächst recht unspektakulär...

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Um unseren Camper herum ist ein junger Marico Fliegenschnäpper unterwegs, der unaufhörlich nach Nahrung schreit.

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Die Eltern sind emsig dabei, aber auch größere Insekten sorgen nicht lange für Ruhe.

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Pünktlich zur Dämmerung kommen die Perlhühner wieder

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Teil 1017. Dez. 2017
Am Abend entdecken wir eine Baumratte, die wie paralysiert wirkt,
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und dann einen gelben Gartenschlauch unter dem Auto. Neee, doch kein Schlauch - eine Kapkobra!
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Sie ist etwas aufdringlich und entgegen aller Theorien verkriecht sie sich nicht beim Aufstampfen auf den Boden. Erst ein energischer Einsatz der Grillzange sorgt für einen geordneten Rückzug. Unsere erste Schlange, die wir in den vielen Afrikaurlauben sehen und dann direkt eine hochgiftige. Puh, manchmal ist man doch vielleicht etwas zu sorglos...

Als Ruhe einkehrt, können wir uns endlich dem tollen Vollmond widmen
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Teil 1121. Dez. 2017
Tag 7 CKGR -Westteil
Wir verlassen den südlichsten Punkt unserer Kalahari-Runde und fahren ins Passarge Valley.
Die Landschaft ist durchaus abwechslungsreich, flache Pfannen, trockene Savannen, manchmal Baumgruppen, teils ist es sogar recht grün. Es geht sanft auf und ab, tierarm ist es jedoch nach wie vor und mehr als drei Autos begegnen uns auch nicht am Tag.

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Tag 8 Sunday Pan
Weit müssen wir heute nicht, Sunday ist nur rund 50 km entfernt. Auf dem Weg dorthin entdecken wir am späten vormittag Löffelhunde.

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Und auf der Abendrunde, an ganz anderer Stelle treffen wir erneut auf zwei dieser putzigen Gesellen.


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Tag 9 CKGR bis Tiaans
Heute verlassen wir den CKGR. Auf dem Weg Richtung Matswere finden wir noch einen Tankdeckel, den wir am gate zurücklassen. Das ist ja schon blöd, wenn man so was verliert…

Fazit CKGR: Einsamkeit und Abgeschiedenheit, erstaunlich abwechslungsreich in der Landschaft, tierarm, aber eine durchaus interessante Vogelwelt.
Die Befürchtung, dass nach den Buschbränden im Herbst alles schwarz ist, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Erstaunlich, wie schnell das Grün nachwächst.
Die ersten Tage haben wir niemanden angetroffen, insgesamt maximal 3-5 Autos am Tag gesehen
Komplette Selbstversorgung ist angesagt. Z.T. waren Duscheimer vorhanden, aber nicht überall. Eine signifikante Unterscheidung –außer dem Preis- zwischen den DWNP und Bigfoot Camps konnten wir nicht feststellen.

Es mag ja gut gemeint sein, eine Toilettenpapierrolle bei den longdrops hängen zu lassen. Wir hatten jedoch fast jeden Tag Phasen mit sehr starkem Wind, was dazu führte, dass sich das T-Papier verselbständigte und in den umliegenden Büschen verfing. Kein schöner Anblick! Und auch nicht schön, bei Ankunft erstmal das Camp aufräumen zu müssen. Auch scheinen nicht alle Campbesucher mit einem sinnvollen Umgang des Spatens vertraut zu sein (gilt zumindest für Passarge und Sunday).
Seinen Müll muss man übrigens wieder mitnehmen (stabilen Sack mitnehmen). Am Matswere Gate konnten wir unseren Sack abgeben.
Teil 1225. Dez. 2017
Auf den Wunsch eines einzelnen Fomis gibt es als Nachschlag noch ein paar Strassenbilder aus dem CKGR

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Wir fahren bis Tiaans.

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Der Pool tut gut, vom Aussichtsdeck gibt es nicht viel zu sehen. Die Sanitäranlagen sind prima in Schuss und alles ist sehr liebevoll gestaltet. Wir hätten gerne zu Abend gegessen, aber das muss man leider einen Tag vorbestellen.
Unsere Platznachbarn sind anscheinend etwas ungeübt im Umgang mit ihrem Camper und hantieren noch abends spät lärmend und leuchtend herum. Um die Ersatzkanister in den Tank zu füllen, gibt es sicherlich bessere Momente…Irgendwann ist es auch dort ruhig.

Tag 10 Magkadigkadi
Heute geht es mit der Fähre, naja, eher einem Schwimmponton mit einem Aussenborder links und rects über den Boteti-spannend, aber es klappt reibungslos.

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Der Magkadigkadi NP zeigt sich von seiner tiefsandigen Seite. Was für ein Rumgeorgel- sowohl auf den Pisten im Park als auch auf den Ab- und Auffahrten zum Flussufer.
Unmengen von Zebras und Elefanten, Giraffen, Raubvögeln und Antilopen-so hatten wir den Park auch schon 2014 erlebt.

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Teil 1325. Dez. 2017
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Die Affen lassen uns auf der Campsite in Ruhe- die britischen Nachbarn büßen schon mal Teebeutel ein.

Gegen Abend drehen wir noch eine Runde und wir stoßen zunächst auf Giraffen im Abendlicht

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eine Riesentrappe
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und dann auf

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Löwen!

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Eine tolle Abendstimmung am Boteti, der Park ist immer wieder schön.

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Ein paar riesige Insekten besuchen uns am Lagerfeuer
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Teil 1427. Dez. 2017
Jetzt hat es mit der Fortsetzung gestern doch nicht mehr geklappt.....aber heute geht es weiter.

Vielen Dank für die Kommentare, Danke-Button-Drücker und stillen Mitleser.

Ich mache dann jetzt mal einen kleinen Exkurs in Sachen Fahrzeug:

Eigene Bilder nur vom Aufbau, dem Innenleben etc. habe ich nicht gemacht.
Wir hatten den "Toyota Land Cruiser 79 series - Bushcamper" von Bushlore und auf der Homepage Klickmich gibt es ein PDF mit Bildern und Spezifikationen.

Ein Single Cab: Uns fehlte definitiv der Platz auf der Rückbank für Fotoequipment, Ferngläser, Handtücher, Getränke, Snacks, Bücher und alles, was man halt schnell mal braucht.
Hinter den Sitzen gab es zwar fest installierte Getränkehalter (gut), aber das extra Ablagefach war nicht groß genug für die Fototasche und insgesamt eher etwas unübersichtlich für den schnellen Zugriff (schlecht). Dass man dort Sachen unterbringen kann, um sie aus dem Blickfeld verschwinden zu lassen, war für uns nicht so relevant, da wir überwiegend in Parks unterwegs waren.
Die Fototasche fand sich daher schnell zwischen den Sitzen wieder und Zweitkamera und Ferngläser tummelten sich auch eher lose vor oder zwischen den Sitzen.
In der Beschreibung heisst es „here is an additional shelf above the sun visors”. Gefunden haben wir das shelf nicht.

Die zwei Kühlschränke waren sehr komfortabel (gut). Einer war auf der rechten Seite, einer auf der Linken. Es bedarf daher etwas Ordnung damit man nicht ständig ums Auto rennen muss (okay). Was dadurch fehlte war ein seitlicher Zugriff in den Innenraum (schlecht). Etwas lästig, da immer erst beide Ersatzräder an der Hecktür zur Seite geschwenkt werden mussten, um dann die Tür zu öffnen.
Über den Kühlschränken waren noch Fächer und auch daneben konnten noch einige Sache gestopft werden (gut).

Die Kühlschränke waren leider nicht rutschfest vertäut. Die Macken von den Seitenverschlüssen waren schon recht tief. Wir haben mit etwas Abpolsterung/Verpackung Abhilfe geschaffen.
Der Innenraum hinten war gefühlt wenig kleiner als in anderen Bushcampern. An der Kopfseite nahmen zwei Batterien etwas Raum ein. Die Fächer an der Kopfseite und an den Seiten waren mit Planen zu verschließen. Dies schützte allerdings nicht davor, dass sich Gegenstände aus den oberen Fächern auf Rumpelstrecken nach unten durchrumpelten. Eine Dose Thunfisch wurde daher erst vermisst, 10 Tage später aber doch zufällig wieder gefunden. Größere Taschen können nicht gut verstaut werden. Sie dürfen nicht höher als ein Fachzugang sein, sonst müssen sie im Innenraum liegen.

Die Ersatzkanister konnten ungefüllt gut im Innenraum vertäut werden (dort, wo sonst das Porta Potti vorgesehen ist). Bushlore hat mittlerweile wirklich dichte Kanister und ebenfalls dichte Überziehsäcke (wie diese Packtaschen fürs Kanufahren), so dass auch der Transport der gefüllten Kanister kein Problem war. Das Potti-Fach hat dann den Großteil der Wasserkanister aufgenommen, die ebenfalls verzurrt werden konnten.
Möglichkeiten irgendetwas draussen z.B. auf dem Dach zu transportieren gab es nicht. Das Holz muss daher auch in den Innenraum. Die schon oft genannten IKEA-Taschen sind dafür goldrichtig.

Durch die Fächer rundherum hatten wir den Eindruck, dass der Innenraum deutlich besser isoliert wird und sich dadurch nicht so sehr aufheizt.

Eine Eintrittshilfe (Leiter) gab es nicht, haben wir aber auch nicht vermisst. Das innen nach oben klettern war etwas einfacher, da man innen links und rechts auf die Ablage / Stufe treten kann.

Der Wassertank soll 120 l fassen. Keine Ahnung, ob das stimmt. Leider hat man überhaupt keine Möglichkeit zu checken, wieviel noch drin ist oder man schon verbraucht hat.

Die Tankkapazität soll 180 Liter betragen. Wir vermuten stark, dass es etwas weniger ist (160 l). Gut ist, dass es wirklich zwei separate Tanks mit eigenen Anzeigen sind. Das beschleunigt den Tankvorgang deutlich. Der 2. Tank wird mit einer Taste zugeschaltet. Der Verbrauch lag bei 13-15 Litern (egal ob Tempo 110 auf der Teerstrasse oder 20 kmh im Tiefsand).

Das Schattendach (Markise) lässt sich erfreulich einfach aus- und wieder einklappen.

Der Cruiser verfügt über ein Solar Panel, dass auch bei längeren Standzeiten dafür sorgt, dass die Batterien nicht in die Knie gehen (sehr gut).
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit der externen Stromversorgung.

Es gibt eine Steckdosenleiste (für europäische Stecker). Wann die funktioniert, haben wir nicht getestet. Uns reichte der 12 V –Anschluss im Fahrzeug.

Erstmalig hatten wir eine Winde….und wir haben sie tatsächlich gebraucht 🙂

Insgesamt ein tolles Fahrzeug mit ordentlich Bodenfreiheit. Der Cruiser hat uns durch den tiefsten Tiefsand kutschiert, auch wenn es etwas gewöhnungsbedürftig ist, die Gänge sehr hoch zu drehen. Fährt sich wie ein LKW und kommt etwas schleppend auf Touren.

Die Warmwasserdusche haben wir nicht genutzt. Den Platz könnte man nach unserem Empfinden sinnvoller nutzen.

Für den Transport des dutchoven sollte man sich eine Kiste mitgeben lassen oder beim ersten Supermarktbesuch einen Karton mitnehmen. Sonst muss man den Topf auch von unten sorgfältig nach Gebrauch reinigen oder saut alles ein.

Ansonsten alles in bewährter Top-Qualität unseres Lieblingsvermieters

Gesamtfazit: Ein doublecab ist für unsere Ansprüche geeigneter, alles andere ist mehr oder weniger Gewöhnungssache
Teil 1527. Dez. 2017
Tag 11
Wir beschließen, nicht noch mal durch den Sand zu orgeln- der letzte Abend wäre eh nicht mehr zu toppen gewesen- und lieber zeitig aufzubrechen. Wir haben noch einen ausgiebigen Versorgungsstop in Maun vor uns und wollen dann noch bis Guma Lagoon.
Doch zunächst galt es wieder mit der Fähre überzusetzen.

Wir waren die ersten Passagiere und der Fährmann hatte seinen Dienst noch gar nicht aufgenommen. Irgendwann so gegen 9.00 Uhr kam er dann und entweder war er noch nicht ganz wach oder der starke Seitenwind war Schuld, dass er aus unserer Sicht etwas suboptimal anlegte.

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„It is okay, come on“…naja, im Ergebnis hingen wir mit den Vorderrädern auf der Rampe und mit den Hinterrädern im Schlick fest. Es ging weder vor noch zurück und ich sah uns schon seitwärts von der Fähre plumpsen.
Mittlerweile hatten wir auch auf beiden Uferseiten einige Zuschauer.
Nach einigem Hin und Her war der Fährmann doch bereit, dass wir die Winde an seinem Kahn festmachen durften. Das erste Mal, dass wir eine Winde am Auto hatten-Jippieh. Die Lage war somit schnell gelöst, auch wenn man tatsächlich befürchten musste, den Kahn dabei zu zerlegen.
Das Anlagemanöver gestaltete sich ebenfalls etwas kompliziert: Wagen etwas vorfahren, Fähre etwas zurücksetzen, Wagen wieder etwas vor, Fähre vor…endlich hatten wir eine geeignete Anlegeposition erreicht und es war schön wieder festen Boden unter den Rädern zu haben.

Bis Maun gab es bis auf eine Polizeikontrolle keine besonderen Vorkommnisse. Eine Polizistin war sehr streng mit uns: „you have to stop at the stop sign. I can fine you 1000 Pula“. Bezahlen mussten wir zum Glück dann doch nicht.

Obwohl es in Maun doch halbwegs relaxed zugeht, war es irgendwie ein „Kulturschock“: So viele Menschen und Gewusel. Großeinkauf, Volltanken, Postkarten kaufen, Briefmarken, ein Ersatzteil für einen Campingkocher suchen…da gehen schnell ein paar Stunden drauf. Und wir hatten ja noch etliche Kilometer vor uns.

Die Strecke von Sehithwa nach Norden war extrem: asphaltiert, aber mit Schlaglöchern in denen man kleine Kinder verstecken könnte, Schlangenlinien fahren, Beschleunigen, abruptes Abbremsen- puh! Zwischendurch trafen wir auf einen Bautrupp, der die Löcher verfüllte und einen, der Löcher in den Belag hackte 🤨

Der Abzweig nach Etsha 13 und damit nach Guma war ein Lichtblick. Von hier noch 15 Kilometer…die es ebenfalls in sich hatten. Es ging wild hin und her, auch mal kilometerweise in die laut T4A falsche Richtung. Viele Verzweigungen, aber die Strecke war perfekt ausgeschildert. Tiefer Tiefsand und richtiger Dschungel wechselten sich ab und pünktlich mit der Dämmerung kamen wir endlich an.

Bilder habe ich bis hierhin keine gemacht...versprochen, der nächste Abschnitt ist wieder fotolastiger
Teil 1627. Dez. 2017
Tag 12 Guma Lagoon
Wir bleiben zwei Nächte und vertreiben uns den Tag im Camp, bei Eule

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und anderen Vögeln,


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Am Nachmittag machen wir eine Bootstour. Das Ufer besteht hier fast ausschließlich aus Schilf, so dass es nicht allzu viel zu sehen gibt. Vielleicht hatte es unser Käptn aber auch einfach nicht so drauf, es war trotzdem ganz nett.

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Wir haben die einzige Campsite, die direkt am Wasser liegt. Ein besonderer Vorteil ist das aber nicht. Die Leute aus dem Chalet neben uns sind etwas schmerzfrei und latschen über unsere campsite zum Restaurant. Am Ufer liegen ein paar Boote, sonst gibt es in Richtung Wasser nichts zu sehen.
Die übrigen Campsites liegen etwas zurückgesetzt, sind alle sehr großzügig und haben ebenfalls eigene Sanitärhäuschen. Gutes Holz wurde direkt Schubkarrenweise angeliefert. Ausser ein paar Chalet-Gästen waren noch zwei andere Camper da.

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Für eine Nacht bietet sich Guma Lagoon aufgrund der aufwändigen Anreise m.E. nicht an. Viel machen kann man allerdings auch nicht, so dass wir am nächsten Tag nicht besonders traurig waren weiter gen Norden zu fahren.

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Teil 1729. Dez. 2017
Tag 14 auf nach Drotsky´s
Drotsky´s Cabins heisst das nächste nur 100 km entfernte Ziel. Unterwegs gibt es eine gut versteckte Radarkontrolle – aber wir fahren ja vorschriftsmäßig.
Hier liegen die Campsites alle am Wasser – eigentlich, denn das Wasser ist nicht da, so dass der Blick ins Schilf geht. Eine weitere Campsite ist belegt, die Chalets stehen leer. Es gibt eine Bar und einen Gemeinschaftsbereich, wo man ganz nett sitzen kann (hier ist auch Wasser). Etwas entfernt liegt die Lodge.
Den Tag vertreiben wir uns mit Postkarten schreiben.

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Tag 15 Tsodilo Hills
Wir machen einen Ausflug zu den Tsodilo Hills. Schon von weitem sieht man die Felsen sich aus der Landschaft erheben.

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Die Radarkontrolle war übrigens auch schon wieder da.

Eine Campsite gibt es auch hier an den Tsodilo Hills. Das Ganze sieht aber etwas vernachlässigt und schattenlos aus.
Wir möchten den Rhino Trail gehen und bekommen „Günther“ (?) als kundigen Führer mit auf den Weg, der uns auch alle Felszeichnungen zeigt, inklusive Walfisch und Pinguin (!?).

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Es ist schön, mal wieder ein bisschen zu wandern und zu klettern. Es ist dummerweise genau Mittagszeit und die Sonne brennt ganz ordentlich. Günther hätte die Tour wohl gerne nach einer halben Stunde beendet, aber wir möchten die ganze Runde gehen, was sich letztlich auch gelohnt hat. Es gibt sehr schöne Ausblicke und eine sehr imposante Treppe zu bewundern, die vor kurzem vom Präsidenten persönlich eingeweiht wurde.

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Ein kurzer Abstecher ins Museum schließt sich an. Ein sehr großzügiger Picknickplatz ist angelegt, ob hier jedoch jemals größere Besuchermengen vorbei kommen ist zu bezweifeln.

Auf der Rückfahrt winken wir den Polizisten an der Radarkontrolle schon fröhlich zu – man kennt sich. Direkt neben der Radarkontrolle hatte sich übrigens ein Verkaufsstand mit Snacks und Getränken angesiedelt. Interessante Symbiose.
Teil 1801. Jan. 2018
Dann beginnen wir das Jahr mal mit ein paar weiteren Impressionen unserer Reise...allen Mitlesern einen wunderbaren Start in das Neuen Jahr!!

Gen Abend machen wir noch eine Bootstour. Unser Bootsführer Otto hat es wirklich drauf und die unterschiedliche Ufergestaltung und -vegetation hat viel zu bieten.

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Otto zeigt uns u.a. eine Kolonie von Bienenfressern, die in Scharen vor ihren Nestern sitzen, einen Malachit-Kingfisher und sogar einen der seltenen Nachtreiher. Leider gelingen davon keine zeigbaren Fotos. Eine der besten Bootstouren, die wir je gemacht haben!

Tag 16 zurück nach Maun
Unser Ausflug an den Panhandle neigt sich dem Ende zu und wir fahren –an der Radarkontrolle vorbei – wieder Richtung Maun. Der Großeinkauf für die letzte Woche steht auf dem Programm. In einem Viertel ist Stromausfall und der Spar hat zu. Der Bottle Store hat zwar geöffnet, aber nur ein begrenztes Angebot. Am Ende haben wir eine Vielzahl von Läden durchkreuzt, da wir nicht überall unsere Wünsche erfüllen konnten; hier kein Gemüse, da keine Grillanzünder…
Die Nacht verbringen wir im Discovery B&B, da uns die Campsites in Maun bislang nicht besonders gefallen haben und irgendwie alle laut sind. Das Discovery ist eine nette kleine Oase und der Pool ist klasse.
Zum Essen müssen wir allerdings noch mal los und wir fahren ins nahegelegene Audi-Camp. Das Essen ist okay, kommt allerdings erstaunlich schnell. Es sind mehrere Gruppen vor Ort, es ist mächtig Trubel und wir sind froh, dass wir unser schönes Hausi haben.

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Teil 1903. Jan. 2018
Tag 17 in den Moremi
Wir lassen es ruhig angehen und nutzen noch mal ausgiebig den Pool im Discovery. Schließlich müssen wir heute nur bis zum South Gate, schlappe 75 km entfernt.
Die Strecke zieht sich.
Im Camp angekommen warten wir die größte Hitze ab und drehen eine kleine Runde an den Black Pools. 2014 fanden wir hier nur ein paar ausgetrocknete Schlammlöcher. Jetzt gibt es doch mehr Wasser, es ist grüner und es gibt viel zu sehen.
Die Tsetsebees stehen, wie es sich gehört in der Tsesebee alley…

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Auch, wenn die Ausschilderung in den letzten drei Jahren deutlich verbessert wurde , gibt es hier so viele Wege, dass man schnell die Orientierung verlieren kann. Wir cruisen relativ planlos herum und stehen dann an einem Wasser. Plötzlich springt etwas aus dem hohen Gras direkt neben uns und schaut mindestens genau so erstaunt wie wir- ein Serval! Leider sprintet er sofort davon und verschwindet wieder im hohen Gras.
Das Ganze ging so schnell und wir waren so perplex, dass an ein Foto gar nicht zu denken war.

Am Abend stehen ein, zwei andere Camper mit uns am South gate. Der Platz ist sehr groß und wir stehen weit auseinander.
Plötzlich sehen wir aus den Augenwinkeln etwas auf uns bzw. unser Feuer zu kommen – ein Honigdachs! Wir sind so perplex, dass wir einfach nur ruhig sitzen bleiben.

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Mit der Schnauze bis dicht an die Flammen, am Grill gibt es aber nichts mehr abzustauben. Für uns interessiert sich Meister Dachs überhaupt nicht. Dann zieht er wieder ab.
Nur wenige Minuten später kommt er zurück…das gleiche Spielchen und er trollt sich endgültig.

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Teil 2004. Jan. 2018
Tag 18 nach Xakanaka oder "Gib mir Fünf"

Unsere Tagesetappe bis Xakanaka beträgt nur 66 km direkte Strecke, aber dafür ist der Moremi natürlich zu schade- hier gibt es so viele Wege und so viel zu pirschen.
Zunächst erkunden wir die Gegend um Xini Lagoon und sehen plötzlich von Weitem etwas graues Mittelgroßes. Warzenschweine? Nein, zu groß… Es sind

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Nashörner. Damit haben wir nun wirklich nicht gerechnet!! So enthornt sehen die beiden schon etwas merkwürdig aus.

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Da wir den Weg über die verschiedenen Brücken nach Third Bridge schon 2014 gefahren sind, testen wir mal die östliche Route, den Bodumatau-Loop.

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Dort treffen wir auf zunächst ein paar vereinzelte Büffel.

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und diverse weitere Wasserfreunde

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Wir reden noch einige Zeit darüber, wie schön der Serval gestern war und verlieren dabei etwas die Orientierung. Eigentlich wollen wir schon umdrehen, da Karte und T4A auch nicht so richtig zusammenpassen wollen. Hinter dem nächsten kleinen Wäldchen, naja Büschchen, müsste es aber dann doch richtig weitergehen.
Und Zack!, da scheuchen wir doch schon wieder etwas auf. Langsam erhebt es sich und geht dann ganz gemütlich an dem Busch entlang –

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