Tanzania- Safari mal ganz anders!

Reisebericht 142 Antworten · 26,6k Aufrufe · gestartet 06. Nov. 2017 von tiggi
Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201103. Dez. 2017 · #101
Nachmittags in der Serengeti
Ich möchte den Tag nun endlich abschließen, drum hier unser Nachmittag .....
Wir haben wie immer Prosper beim Abräumen geholfen, auch in der Küche ist es jetzt leer, nur die vielen Fliegen bevölkern die verbliebenen Plätze...

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Samwel hält derweil ein Schläfchen auf der Ablage!

Der Campingplatz ist jetzt nicht voll, wir sind die einzigen Gäste und so ist die Zeit ideal zum Duschen. Im Zelt ist es ohnehin viel zu heiß zum Aufhalten. Anschließend setzen wir uns unter die Sonnenschirme und warten auf Samwel. Um 16.00 Uhr starten wir erneut zum Gamedrive.
Der Himmel zieht sich nun zusammen, dunkle Wolken sammeln sich. Ich befürchte, dass es ein Gewitter geben wird. Auch Samwel äußert seine Sorgen über das Wetter. In dem dünnen Zelt würde ein Gewitter alles durchnässen.
Wir halten in einem Wald mit Fieberbäumen, Giraffen fressen friedlich das frische Grün der Bäume ab, Madenpicker reinigen ihre Rücken, Zebras fressen das Gras vom Boden, Affen wühlen nach Schnecken im Waldboden und…Ich genieße nun auch die anderen Tiere, denn Löwen hatten wir so viele.

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Ein bisschen was ganz Kleines, aber farblich sehr hübsch.
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Unser Ziel sind die Maasai Kopjes, eine Felsengruppe, ....

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Wir umrunden mehrere Gruppen mit Felsen

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und finden faszinierende Wurzeln.

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hier befinden sich mehrere Felsengruppen von einander getrennt

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.... die zum einen landschaftlich hübsch aussieht und zum anderen dafür bekannt ist, dass die Leoparden ihre Jungen hier zur Welt bringen. Wir schauen genau, entdecken keine Leoparden.

Auf einem Felsvorsprung entdecke ich eine Hyäne, wird gerade wach, reinigt sich, fletscht die Zähne und betrachtet uns, dann trollt sie sich davon.

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Es gab sogar ein Vögelchen zu sehen
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Der Blick in die offene Savanne.....
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Die vielen Wolken lassen zum Sonnenuntergang die Savanne in besonderen Farben erscheinen. Wir betrachten den dunklen, aber leuchtenden Himmel und schauen den spielenden Tomson`s Gazellen zu. Sie kämpfen miteinander und springen vor dem Auto herum. Warzenscheine flitzen mit hochgestelltem Schwanz vorüber. Alles erscheint absolut friedlich.

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...Nur der Himmel ?
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Inzwischen ist es ca. 17.40 Uhr! Der Himmel ist schon sehr dunkel.

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Ein Gewitter gibt es nicht, nach Einbruch der Dunkelheit lassen sich die Sterne ´zählen und der Mond strahlt hell auf uns herab.

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Ein Dinner mit Kürbissuppe als Vorspeise, wie jeden Tag gibt es Fleisch, mal Hähnchen, mal Schwein oder Rind, und heute sogar eine Bolognese mit Hackfleisch (ich denke nicht darüber nach, wo das Hack am vierten Tag herkommt?) und Nudeln. Auch heute genießen wir den Gin Tonic, Prosper allerdings mit Cola und die netten Gesprächen mit anderen Gästen. Dann fallen wir erschöpft ins Bett. Diese Nacht soll aber anders werden.
Ich höre viele Tiere in unmittelbarer Nähe, schlafe ein, bis ich das Gefühl habe, es schnuppert jemand ums Zelt. ... Hier geht es demnächst weiter.

Biggi
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 03. Dez. 2017
1'835 Beiträge · seit 201503. Dez. 2017 · #102
Liebe tiggi, ach wie sehne ich mich nach dieser weiten Serengeti Landschaft unterbrochen mit seinen Kopjes. Danke für die schönen Bilder. Was für eine schöne Hyena mit ihrem riesigen Gebiss! So gut aufgenommen. Auf meiner Sichtungs Wunsch Liste steht auch mal Löwen oder Leos auf diesen Felsen zu finden. Gut dass man nicht alles auf einer Reise sieht so hat man guten Grund (Ausrede) für eine zweite und dritte Reise, gelt?
Eurer Guide scheint es mit der Uhr sehr genau zu halten. Ist es so dass der Guide eine gewisse Anzahl Stunden im Tag oder im Trip macht, aber nicht mehr? Was geschieht wenn ihr einenTagesausflug machen wollt und ihr nicht über Mittag zurück ins Camp wollt?
LG Grüsse von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201110. Dez. 2017 · #103
Nacht in der Serengeti
Ich höre viele Tiere in unmittelbarer Nähe, schlafe aber ein, bis ich das Gefühl habe, es schnuppert jemand ums Zelt. Und richtig, eine Hyäne am Zelt. Die Silhouette ist durch das Mondlicht zu erkennen. Da gruselt es mich und ich rücke im Zelt weiter in die Mitte, man weiß ja nie, wie die so ticken. Ich schlafe wieder ein, aber bin sehr unruhig. Plötzlich rufen/lachen die Hyänen. Es ist so laut, als würde sie immer noch am Zelt stehen. Ein Blick durch die Gaze zeigt aber, dass sie wohl weiter gezogen sind. Die Hyänen befinden sich wahrscheinlich am Fluss, der ca. 30 m entfernt ist. Da ich nun schon einmal wach bin, kann ich auch mal zum Pipimachen gehen. Aber der Ablutionblock ist nicht vor dem Zelt. Also beschließe ich dem nahen Baum etwas Gutes zu tun. Die Tiere machen es auch und das in größeren Bächen, als meine wenigen Gin Tonic Reste. Ich schleiche mich vorsichtig aus dem Zelt. Der Mond erhellt die Umgebung, schaue mich um, kann aber keine Hyänen mehr sehen. Die Stimmen sind entfernt wahrzunehmen. Der nächste Baum ist nun meiner, denn bis zur Toilette traue ich mich nicht. Alles erscheint im Mondlicht so friedlich, die ganze Umgebung ist auch bei Nacht fantastisch! Ein letzter Blick in die erleuchtete Nacht, alles schläft und ich verkrümle mich auch wieder ins Zelt. Es ist 3.10 Uhr.
Kaum ist aber der Reißverschluss des Zeltes geschlossen, vernehme ich Schritte. Das sind bestimmt viele Zebras, denke ich und blicke durch die Gaze. Doch plötzlich sieht die friedliche Nacht gar nicht mehr friedlich aus. Mein Herz zeigt die Frequenz eines Hochleistungssportlers an. Nein, die Hyänen sind nicht zu sehen. Es steht eine Löwin direkt vor dem Zelt. Sie scheint sich aber nicht für uns zu interessieren , sondern blickt über die Campsite in die Richtung der anderen Zelte. Ich schaue ebenfalls in die Richtung. Vielleicht befindet sich dort ein Zebra oder Gnu. Nicht auszudenken, wenn die hier zwischen den Zelten etwas jagen würden. Dann sehe ich plötzlich eine zweite Löwin auftauchen. Ich wecke Manfred, er kann kaum glauben, was er sieht. Insgesamt gehen 5 Löwinnen ganz entspannt und gemütlich durch das Camp. Eine Löwin nach der nächsten wandert zwischen den Zelten hindurch. Aus der Bodenperspektive betrachtet, wirken die Löwen riesig. Nach und nach scheinen sie sich zu entfernen und es kehrt bei uns wieder Ruhe ein. Mein Herz schlägt aber noch, wie soll ich jetzt einschlafen? Es ist ca. 3.25 Uhr. An die Campsite schließt sich hinter dem Küchenhaus eine große Weidefläche an. Tagsüber sahen wir dort Giraffen und Zebras. Da Manfred nun auch wach ist, meint er, er könne jetzt auch zur Toilette gehen. Also setzt er sich in den Eingang des Zeltes und sucht seine Schuhe zusammen. Das Toilettenhäuschen ist ca. 50 m entfernt. Er ist voll konzentriert auf seine Schuhe, die er im Halbdunkel des Mondlichtes anziehen will. Ich habe mich bereits umgedreht und wärme den Schlafsack. Als er sich erhebt und gerade losgehen will, schreckt er zusammen. Leise flüstert er mir zu: „Da steht schon wieder ein Löwe vor dem Zelt. Auge in Auge!“ Ich denke, jetzt macht er sich einen Spaß daraus! Aber nein, schnell und noch schneller ist er im Zelt, schließt den Reißverschluss und blickt durch die Gaze in die Augen des Löwen. Das war knapp, obwohl die Löwen gar nicht an uns interessiert zu sein scheinen. Wir warten ab und sehen, dass alle 5 Löwinnen zurückkommen. Jetzt stehen zwei links vom Zelt und zwei laufen an der anderen Seite entlang und folgen der ersten Löwin. Was für eine Nacht! Nun muss Manfred wirklich zur Toilette. Er wartet aber noch ein bisschen und scannt die ganze Landschaft ab. Dann traut er sich aus dem Zelt, gaaanz langsam.
Es geht alles gut. Wir sind nicht die einzigen, die die Löwen gesehen haben, auch Prosper ist in der Nacht wach. Obwohl er sehr oft in der Serengeti unterwegs ist, ist es auch für ihn ein aufregendes Erlebnis. Er teilt sich das Zelt mit Samwel und hat auch ihn geweckt.
Ich habe bei der Spannung gar nicht an ein Foto gedacht, aber im Nachhinein ärgere ich mich doch, dass ich diesen einmaligen Blick aus der Bodenperspektive nicht festgehalten habe. So etwas werden wir wohl nicht wieder erleben.

Letzter Gamedrive in der Serengeti
Irgendwann ist die Nacht vorüber, es ist schon hell, ich steige aus dem Zelt und bin auf dem Weg zum Toilettenhäuschen, da schleicht doch tatsächlich eine Hyäne ein paar Meter neben mir durchs Gras. War das der nächtliche Besucher? Sie verfolgt aber irgendetwas und blickt sich nicht um. Welch ein Glück!
Nach dem Frühstück erfolgt der letzte Gamedrive in der Serengeti. Prosper kümmert sich um das Aufräumen, baut auch die Zelte zusammen, während wir auf Tour sind.

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Heute Morgen sehen wir die üblichen Verdächtigen und natürlich auch wieder Löwen. Drei Löwinnen liegen auf Granitsteinen und dösen, gehen ihrer Lieblingsbeschäftigung nach! Endlich sehe ich auch mal einen Adler. Vögel gibt es hier nicht so viele, da habe ich mir erhofft. Wahrscheinlich ist es jetzt auch viel zu trocken für Vögel.
Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir ein Visitor Center. Es ist 8.00 Uhr. Hier gibt es auch ein Toilettenhäuschen, diese Toiletten sind so sauber wie zu Hause, welch ein Unterschied zur Campsite. Das scheint auch Samwel zu genießen!

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Sehr zutrauliche Dassies begrüßen uns, wir folgen einem Lehrpfad, der über Kopjes führt. Tolle Blicke in die Savanne eröffnen sich, Schautafeln geben Informationen preis, an einem Hüttchen begegnen wir Prof. Berhard Grzimek. Dieses Visitor Center ist interessant gestaltet und ein lohnender Besuch. Wir halten uns aber nicht sehr lange auf. Samwel sagt immer „twenty minutes“, wenn wir irgendwo aussteigen. Ich habe keine Uhr dabei und lass mich im Urlaub nicht gerne treiben.

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Die Wege sind hübsch eingefasst

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Kakteen schützen als Dach

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Beispiel einer der zahlreichen Schautafeln

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Ein Nachbau des Flugzeuges, mit dem Michael Grzimek im Ngorongoro Krater tödlich verunglückt ist.

Nun geht es wieder auf Tiersuche. Samwel will uns unbedingt noch einmal einen Leoparden präsentieren und fährt wieder in die angebliche Leopardengegend, aber auch heute zeigt sich kein Leo. Der Leo vom Vortag hängt immer noch im Baum, weit entfernt. Es ist erschreckend und beeindruckend, wie viele Safariguides ihren Gästen den Baum zeigen, obwohl man kaum etwas erkennen kann. Um uns herum werden die besten Handymodelle zur Schau gestellt oder die neuesten Tablets als Kamera genutzt. Wir sind mit unseren Kameras ganz schön altmodisch! 🤩 😊 😗 Aber hier bin ich gerne altmodisch.
Große Zebra- und Gnuherden oder die ziehende Tiere sind nun viel interessanter zu beobachten. Auch hier sind Jungtiere dabei und erobern mein Herz. Man glaubt es kaum, aber wir treffen auch heute Morgen wieder auf ein Löwenrudel mit Jungtieren. Der Anblick ist immer der gleiche, sie schlafen! Ich frage Samwel, ob es das gleiche Rudel von gestern sein könne, er meint aber, diese Tiere sehen älter aus und es gibt so viele Rudel in der Serengeti, dass man eher selten auf das gleiche trifft. Eine Autoschlange sammelt sich um die Löwen, Samwel dreht auf meinen Wunsch den Wagen, um eine bessere Blickrichtung zu haben, aber die vielen Autos sind schon etwas nervig und gewöhnungsbedürftig. In Botswana stehen wir manchmal stundenlang und beobachten die Tiere, das ist hier gar nicht möglich, weil immer irgendein Fahrzeug hinzukommt. Das hier nicht mehr Unfälle passieren ist schon erstaunlich.

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Der Junge schaut wenigstens einmal auf.
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aber eigentlich ist auch er noch müde!

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Sein Bruder schlummert noch,

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dann schenkt uns aber doch eine kurzen Blick.

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Wir fahren dann mal weiter... und träumen den Platz für all die Handy- und Tabletfotografen

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Neugierige Blicke !
Zum Schluss der Tour finden wir noch Hyänen unter einem Dornenstrauch

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Zum Aufstehen ist es noch zu früh! 🤪
Gegen 12.00 Uhr fahren wir zum Camp zurück, wo Prosper mit dem Lunch auf uns wartet. Er hat bereits für die Abreise die Zelte, Matratzen und Taschen zusammengestellt.

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Wir starten alsbald, um die Serengeti zu verlassen. Unterwegs müssen wir aber erneut bei drei Bäumen halten, weil hier wieder Löwen auf uns warten. 😈
Die Ausfahrt aus der Serengeti in die Ngorongoro Conservation Area ist eine kilometerlange Sandpiste, umgeben von viel Grasland, sehr trocken und wir sehen kaum Tiere. Es ist uns nicht klar, warum die Löwen ausgerechnet hier entlang ziehen. Kein Wasserloch, keine Nahrung, so denken wir. Die Löwen wissen es aber besser. 🙂 😉

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Es sind so viele Löwen in der Serengeti, dass ich die letzten nicht mehr fotografiert habe. Dieses Trio lag auf dem Weg zur NCA.

Unterwegs treffen wir auf einen liegengebliebenen Safariwagen. Samwel hält an und erkundigt sich, ob er helfen kann. Er kann. Er positioniert seinen Wagen hinter dem anderen Auto und gibt Gas. So fährt er gegen den Reservereifen und schiebt ihn an, denn aussteigen und anschieben geht hier nicht. In der Serengeti löst man die Probleme anders. 😉 🙄
Wir erreichen nach 1,5 Stunden das Gate. Samwel verschwindet im Office zum Auschecken, das dauert gute 20 Minuten. Wir laufen ein bisschen umher und besuchen den kleinen Shop. Kaufen sollte man hier aber nichts, da die Preise alle touristische Aufschläge beinhalten. Ein paar Tauben lauern auf Krümel, ansonsten hören wir wieder viele bekannte europäische Laute.

Samwel fliegt nun förmlich über den weißen Staub der Gravelroad. Links und rechts der Road stehen Maasai oder es liegen einige Krale verstreut. Manfred rutscht manchmal das Herz in die Hose, da Samwel sehr scharf um die Kurven rast. Auf dem losen Geröll kann so ein Wagen schon mal ins Schleudern geraten. Wir vertrauen Samwel und hoffen, dass er die Situationen beherrscht.
Auf dem Kraterrand halten wir zuerst auf der Simbi-Campsite, entladen die Zelte und Prospers Gepäck. Hier ist ganz schön was los. Wir treffen auf Bekannte, die uns sofort versichern, dass die Duschen besser sind als in der Serengeti. Prosper lassen wir auf der Campsite. Er freut sich, dass er seine Freunde, die anderen Köche, dort trifft.
Heute übernachten wir hier nicht. Aminiel hat die Rhino Lodge gebucht. Nach den Tagen in Staub und Dreck, freue ich mich, dass ich meine Haare frisieren kann, denn ohne Strom ging das nicht. So sehe ich mal wieder menschlich aus.

Biggi
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 10. Dez. 2017
1'624 Beiträge · seit 201510. Dez. 2017 · #104
Hallo Biggi
was für ein großartiges nächtliches Löwenerlebnis. Oh wie gerne würde ich so etwas auch mal erleben.
Tausend Dank fürs Teilen. 😘 😘 😘
Liebe Grüße
Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
zuletzt bearbeitet 10. Dez. 2017
Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201110. Dez. 2017 · #105
@ Katrin - Ich habe mehrfach vorgeschlagen, einen Tagesgamedrive zu unternehmen. Samwel sah aber keine Notwendigkeit, da die Entfernungen und die Tiere überall so zahlreich sind, dass man statt auf einem Picknickplatz auch zum Camp zurück konnte. Außerdem, so hatte ich den Eindruck, hat er sich gerne mal gestreckt. Er lag immer irgendwo, war aber pünktlich um 16.00 Uhr am Auto!
Im Ngorongoro Krater wird es eine Tagestour geben, was allerdings mit den dortigen Gegebenheiten zusammenhängt.

@ Elisabeth - Danke 🙂 😄 . Ich habe schon fast ein schlechtes Gewissen, weil ich so viele Löwenbilder zeige.
Fast bin ich der Meinung, dass wir in vielen Urlauben in Botswana oder Namibia nicht so viele Löwen sahen, wie hier in der Serengeti und es hört nicht auf.

Danke, an alle Mitleser!! 😘

Biggi
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 10. Dez. 2017
200 Beiträge · seit 201110. Dez. 2017 · #106
Hallo Biggi,

vielen Dank für Deinen tollen Bericht, die Nacht
muss ja wirklich ein beeindruckendes Erlebnis gewesen sein! Danke für Deine Mühe. Biggi Dein
Bericht läuft unter Reiseberichte Namibia. Kannst Du das noch ändern? Vielleicht kann dann Picco Deinen Bericht zu den Tanzania-Reiseberichten hinzufügen es wäre schade darum wenn dieser Bericht später nicht gefunden werden könnte ...
lieben Gruß
Reisebericht Uganda http://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/209556-reisbericht-uganda-und-taeglich-gruesst-ein-gewitter.html
8'054 Beiträge · seit 200810. Dez. 2017 · #107
Coucou Biggi,

Du erweckst bei uns so schöne Erinnerungen. 🙂

Tansania wollen wir auf jeden Fall wieder besuchen. 😎

Danke für die so schöne Bilder.

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201110. Dez. 2017 · #108
Übernachtung in der Rhino Lodge
Freundlich gibt es einen Begrüßungsdrink dort, dann bringt man uns zum Zimmer. Die Zimmer sind recht einfach und schlicht. Es gibt aber Strom vom 17.00 bis 21.00 Uhr und morgens bis 9.00 Uhr. Ich schließe zuerst alle Akkus an. Im Zimmer gibt es einen Ofen, der mit Holz beheizt werden kann. Später fragt man uns, ob er angezündet werden soll. So kalt ist es jedoch nicht und trotz der großen Feuchtigkeit und den kühlen Temperaturen kommen wir ohne Holzofen aus. Im unserem Zimmer steht noch ein Etagenbett, das verströmt etwas Jugendherbergscharakter. Es ist aber alles sehr sauber und im Bad liegen zwei saubere große Duschtücher. Die Dusche ist herrlich warm, wir packen danach unser Gepäck um und genießen einen Amarula auf unserem schönen Balkon.

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Auf einer Wiese vor dem Hotel grasen gerade Wasserböcke und im Hintergrund blickt man auf die Bergkette.

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Ein fantastisches Plätzchen, dass wir aber mit 260 € / pNacht bezahlen! Vor dem Dinner können wir noch das WLAN nutzen. Zum Essen sind wir wieder mit Samwel verabredet. Er hat ebenfalls ein DZ für sich. Wir laden ihn heute Abend ein, d.h. die Getränke gehen auf unsere Rechnung. Die sind natürlich nicht includiert.
Das Essen besteht aus einer Suppe, die am Tisch serviert wird, anschließend kann man sich am Büffet sattessen. Das Essen ist ok, aber nicht unbedingt herausragend. Wir trinken mit Samwel noch ein Bier bzw. ein Savanna.

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(Meine Fotoapparate lagen im Zimmer, ich musste das Handy, um mit der Außenwelt via WLAN in Kontakt zu treten und wurde so zur Handyfotografin)
Nach dem Essen gibt es ein großes Lagerfeuer auf der Terrasse. Es ist das erste Feuer, das wir hier erleben. Auf den Campsites ist es nicht üblich ein Feuer zu errichten. In der Serengeti trafen wir eine Reisegruppe, die um ein Feuer herumsaß, doch bei den Privatfahrern gibt es kein Feuer.
Vor uns weidet inzwischen eine größere Wasserbüffelherde, die Tiere sind nicht gerade sehr leise. Wir sehen sie im Lichtkegel der Lodge. Bald verschwinden wir in unser Zimmer, der aufziehende Nebel macht den Aufenthalt draußen ungemütlich.
(Ja, die Handybilder liegen auf der Seite! 😵 😣 )

Ngorongoro Krater

Gefrühstückt wird um 7.00 Uhr, viele Reisegruppen sind bereits aufgebrochen. Es gibt wieder ein Büffet, auf Wunsch werden die unterschiedlichsten Eierspeisen bereitet, warme Würstchen, Schinken, baked beans oder Ugali, sind ebenfalls vorhanden. Ugali ist die tanzanische Ausgabe von Millipapp.
Wir checken aus, bezahlen unsere Getränke und Samwel wartet bereits. Es ist heute Morgen sehr nebelig, die Berge vor unserer Lodge sind nur zu erahnen, so diesig und nass ist es und sehr kühl! Durch die unterschiedlichen Höhenlagen und die Dynamik der Luftmassen variiert das Klima vor Ort stark. Die Höhenlagen sind meist feucht und diesig. Das Flachland unterliegt starken Temperaturschwankungen. Die Regenmenge fällt in den Monaten November bis April und schwankt ebenfalls sehr stark abhängig vom Standort.

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Morgens um 7.30 Uhr vor der Rhino Lodge

Das Grabmal von Vater und Sohn Grzimek haben wir bereits bei der "Einfahrt" in die NCA besucht, auch haben wir vor einigen Tagen am Viewpoint gehalten und den Blick in den Krater genossen. Es war gegen Mittag, das Wetter war fantastisch!

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Mit diesem Stein gedenkt man all der Menschen, die ihr Leben im Krater gelassen haben.

Wieder folgen wir der Kraterstraße entlang. Giraffen oder Elefanten stehen an Rand, Zebras weiden auf den großen freien Flächen, Massai warten auf den Bus. Ein sehr harmonisches Bild, das uns hier geboten wird. Dann beginnt aber die Safarifahrzeug-Rallye. Einige Touranbieter haben es eilig.
Wir erreichen das Gate zum Ngorongoro Krater. Samwel erledigt die Anmeldung, wir nutzen die Zeit für ein paar Fotos.

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Auf dieser steilen Abfahrt gelangt man in den Krater

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Viel Spaß haben wir mit einer Familie aus Israel, die sich trotz der Kälte und des Nebels in Shorts und auch oben herum sehr dünn bekleidet, auf dem Dach ihres Autos in Pose stellen und „außergewöhnliche“ Fotos machen.
Nun geht es steil auf Serpentinen hinab in den Krater. Für ein Fotos bitte ich Samwel noch einmal zu halten. Nein, wir steigen nicht halbnackt aufs Dach, wie die Israelis!

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Ich wollte nur ein paar der Bäume "mitnehmen".

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Wir kommen den Tieren näher,

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auch den Vögeln, die aber immer noch zu weit entfernt sind, um scharf aufs Foto zu kommen.
Der Ngorongoro Krater ist die Heimat unzähliger Tierarten. Zu den typischen Vertretern an Großwild gehören Elefanten, Zebras, Büffel, Antilopen und Gnus. Die Löwenpopulation im Krater gehört zu den größten weltweit. Die Raubtierdichte ist in dieser Region Tansanias höher als in anderen Gebieten Afrikas. Leoparden und Fleckenhyänen gehören neben den Löwen zu den häufigsten Vertretern dieser Art, so steht es im Reiseführer. Leoparden und Geparden treffen wir keine. In den Wasserlöchern leben Flusspferde und selbst die in ihrer Art bedrohten Spitzmaulnashörner kommen im Ngorongoro Krater vor. Alljährlich findet im Krater ein gewaltiges Naturschauspiel statt. Wenn die großen Tierwanderungen in der Serengeti einsetzen, führt der Weg der Herden auch durch den Ngorongoro Krater. Wir erleben einen Teil dieser Wanderung mit Gnus und Zebras.

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Soweit wir sehen können wandern die Gnus .

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Schaut man nach links, will die Gnuwanderung nicht enden.

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Aber manchmal mischen sich auch diese Gesellen unter die Gnus...

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Im Zentrum des Kraters liegt mit dem weißlich schimmernden Lake Magadi ein See, an dessen Ufern sich in der Regenzeit unzählige Wasservögel tummeln. Zu den auffälligsten Vertretern gehören die rosafarbenen Flamingos, die wir leider nur aus der Ferne erahnen können. Der See ist soweit ausgetrocknet, dass es keinen Weg bis ans Wasser gibt. Die helle Färbung verdankt der Lake Magadi Ablagerungen vulkanischer Asche. Sie ist auch der Grund für den hohen Alkaligehalt des Wassers. Durch die große Verdunstung steigen stetig Nebelschwaden empor, die vor der Bergkulisse zu vielen Fotos animieren.

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Leider sind die Flamingos für uns unerreichbar und auch unscharf ! 😊
Im kleinen Wäldchen machen wir gegen 11.00 Uhr eine Pippipause.

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Derr Blick auf den See, durch die Bäume.

Was wir aber bis 11.00 Uhr erlebt haben... ja, es gab außer den Gnus und Büffeln noch andere Vierbeiner, denen wir begegnet sind,
ihr ahnt es sicherlich schon...

Biggi
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zuletzt bearbeitet 10. Dez. 2017
2'397 Beiträge · seit 201110. Dez. 2017 · #109
Liebe Biggi,
was für eine aufregende nächtliche Löwenbegegnung. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie das Adrenalin eingeschossen ist. 🤩
Auch die fehlenden Lagerfeuer sind ein starkes Argument gegen Public CS. Auf der Special CS haben wir natürlich immer Feuer gemacht. Teilweise lag sogar Feuerholz bereit.
LG aus Puerto. (Hier ist es inzwischen auch Winter geworden, nur noch 20 - 22 °C. Und übermorgen soll endlich Regen kommen! 🙂 )
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
1'835 Beiträge · seit 201511. Dez. 2017 · #110
Liebe tiggi,
Wie aufregend du eure nächtliche Löwen Sichtung beschreibst. Mann, oh Mann, da wäre bei mir das Herz in die Hosen gegangen, und vielleicht anderes auch, da ihr die Raubtiere auf gleicher Höhe und nur abgetrennt durch das Zelt so nahe hattet. All das bei nur Mondlicht? Als du zum Baum gegangen bist hast du sicher mit der Lampe die Gegend abgesucht. So ein Erlebnis werdet ihr sicher niemals vergessen. Und ihr könnt euch glücklich schätzen dass ihr die Katzen verpasst habt.
Wir hatten auch ein unvergessliches Löwen Encounter nicht weit von dort auf Sero 4 special CS und es ist in meinem RB unten in der Signatur darüber zu lesen.
Wie heisst eigentlich die Public CS auf der ihr in Seronera gecampt habt?
Uns hat die Rhino Lodge auch sehr gut gefallen und es scheint dass ihr im gleichen Zimmer wart wie wir damals. Ich glaube es war Nummer 14, das letzte der Reihe. Wir sagten JA zum Holzofen und haben die Wärme sehr genossen, und haben sogar unsere nasse Wäsche dort zwischen Ofen und Kajütenbetten aufgehängt.
Nur als Anmekung: für mich kannst du nie und nimmer genug Löwenbilder zeigen.
Danke sehr dass du uns an euren Abenteuern teilhaben lässt. Doch schön für mich so viele bekannte Orte wieder zu sehen, da wir noch noch bis Juni warten müssen.
Könntest du dir eure Reise als Selbstfahrer vorstellen?
LG von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
5'479 Beiträge · seit 200911. Dez. 2017 · #111
KarstenB schrieb:Liebe Biggi,
was für eine aufregende nächtliche Löwenbegegnung. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie das Adrenalin eingeschossen ist. 🤩
Auch die fehlenden Lagerfeuer sind ein starkes Argument gegen Public CS. Auf der Special CS haben wir natürlich immer Feuer gemacht. Teilweise lag sogar Feuerholz bereit.
Hallo Karsten,
Du kannst auf den PCS genauso gut wie auf einer SCS ein Lagerfeuer machen. Der Unterschied zum südlichen Afrika ist, dass es keine vorgefertigten Feuerstellen gibt und man meist auf einer Wiese anstatt im Sand campt. Wenn das Gras sehr trocken war haben wir wegen der Gefahr eines Buschbrandes auf ein Lagerfeuer verzichtet.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
2'397 Beiträge · seit 201111. Dez. 2017 · #112
Hallo Thomas,
da habe ich mich falsch aus gedrückt.
Rein theoretisch kann man Lagerfeuer machen. Als wir unterwegs waren, wäre das aber nicht möglich gewesen. Nicht wegen eines Buschbrandes, sondern wegen der Gefahr, Nachbarzelte in Flammen zu setzen. 🤩
(Sorry Biggy für OT)
LG aus dem bewölkten Puerto,
Karsten
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Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201111. Dez. 2017 · #113
Sadie schrieb:Liebe tiggi,
Wie heisst eigentlich die Public CS auf der ihr in Seronera gecampt habt?
Uns hat die Rhino Lodge auch sehr gut gefallen und es scheint dass ihr im gleichen Zimmer wart wie wir damals. Ich glaube es war Nummer 14, das letzte der Reihe. Wir sagten JA zum Holzofen und haben die Wärme sehr genossen, und haben sogar unsere nasse .
Könntest du dir eure Reise als Selbstfahrer vorstellen?
Hallo Katrin,
wir waren auf der Nguchiro Campsite und haben tatsächlich in Nr. 14, letztes Zimmer vor dem Restaurant auf der Rhino Lodge genächtigt.
Wir sind eigentlich immer als Selbstfahrer unterwegs. Es war das erste Mal für uns, dass wir uns haben verwöhnen lassen. Zum einen lag es an den Umständen in Tanzania (teure Mietwagen für kurze Dauer, Orga der Permits etc. ), zum anderen haben wir ohne Planung einfach gebucht. Normalerweise sind wir 6 Wochen auf Tour, hatten hier aber nur wenig Zeit, so dass sich eine Selbstfahrertour nicht gelohnt hätte. Wir schließen aber nicht aus, dass wir in den nächsten Jahren eine Selbstfahrertour planen.
Im nächsten Jahr steht eine Tour von Mosambik nach Namibia auf der Agenda.

@ Karsten - ja, die romantischen Abende am Lagerfeuer unter dem Sternenhimmel fehlten irgendwie. Leider lag auch nirgendwo Holz herum und ich muss auch sagen, unser Auto war schon so voll (incl. Dach!), Platz für Feuerholz gab es nicht mehr!
Ich wünsche euch eine tolle Adventszeit auf Teneriffa. Wir fliegen am 25.12. nach Thailand.
Genießt die Insel, liebe Grüße
Birgit
Meine Reiseberichte
Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201111. Dez. 2017 · #114
Endlich mal Löwen ( 🤩 ), noch im Ngorongoro Krater

Ein Tag im Ngorongoro Krater ist so tierreich, wie mehrere Tage im Moremi NP. Erst beim Reisebericht schreiben und dem Sortieren der Bilder merke ich, wie viel wir erlebt und gesehen haben. Alle paar Stunden, ja fast minütlich änderte sich die Tierwelt um uns herum. Immer war irgendetwas da. 🤩 😘 😁

Die Gnus ziehen vorüber. Ein Ende der Kette ist nicht zu erkennen. Wasserbüffel oder Golden Jackels folgen den Tieren, Zebras mischen sich darunter. Soweit das Auge blicken kann, sieht man nur ziehende Tiere in dieser Ebene. Hitzeflimmern und das gelbbraune Gras erschweren die Weitsicht. Samwel fährt auf einen Hügel, vor uns sehen wir drei Wagen parken. Das kann nur eins bedeuten.... Kaaatzen! 🤩
Gerade hat ein Löwenrudel ein Gnu gerissen und alle fallen über das arme Tier her. Die Löwen haben die gleiche Farbe, wie das Gras und liegen gut getarnt auf diesem Hügel. Wir erkennen große und kleine Löwen, leider keine ganz kleinen Tieren, aber es sind viele. Da sich gerade alle auf das Mahl stürzen, ist ein genaues Zählen nicht möglich.

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Kann hier einer die Zahl der Tiere erkennen? 🙄 😊
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Liebkosungen können wir häufig unter den Mitgliedern beobachten. Wie nett sie miteinander umgehen.

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Hier entfernt sich das erste Tier von der Masse. Mit diesem Löwen hatten wir viel Spaß, denn er kam mit dem "Bein" nicht zurecht. permanent schlug ihm ein Teil ins Gesicht.

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Er braucht ein ruhigeres Plätzchen.

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Die ersten Tiere scheinen bereits satt zu sein und suchen ein ruhiges Plätzchen zum Schlafen.
Wir sind wieder ganz gefesselt, von dem, was sich da gerade abspielt. Dabei blicken wir aus dem Hochdach und merken erst später, was um uns herum geschieht .... Traffic jam!! 🤢 😈
Es dauerte nicht lange und immer mehr Fahrzeuge gesellen sich hinzu. Ich habe das Gefühl, alle Fahrzeuge des Kraters versammeln sich hier. Bald zähle ich 25 Safarivehicles. Grrrr.. 😈 😈 und alles positioniert sich im Halbkreis um das Löwenrudel. Könnte man die andere Seite, hinter dem Rudel befahren, wären die Kätzchen komplett umzingelt. Wie schrecklich ist das, und wir mitten drin? Irgendwann gibt es kein Flüchten mehr, die Autos stehen kreuz und quer und sind ineinander verkeilt. Nach einer guten Stunde setzen sich die ersten Löwen in Bewegung, sie suchen dringend Schatten und ...

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der Rippenbraten zeigt deutliche Kauspuren...,

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einzelne Knochen liegen bereits achtlos im Gras

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und die Löwen finden Schatten zwischen und
unter den Fahrzeugen. Das ist zwar süß anzuschauen, aber bestimmt nicht im Sinne von Prof. Grzimek. Es gibt sogar Touristen, die durch Handbewegungen die Löwen anlocken, als sie an ihrem Wagen vorbei schleichen. Es ist unglaublich, was wir hier erleben und damit meine ich das Verhalten der chinesischen Touristen.

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Er liegt direkt unter dem Wagen vor uns.

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Er versucht den Wagen anzuheben, schließlich ersetzt das ein Fitnesscenter, ein kleiner Löwe kann ganz schön stark sein!!! 🤩 😉 Vor allem nach dem leckeren Mahl!
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Ein anderer fand auch noch ein bisschen Schatten am Reifen

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Er hat schon einen niedlichen Blick und das verführt zum Kuscheln. Wo ist der Unterschied zum Golden Retriever?

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Dieser lag hinter unserem Wagen.

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Die Löwen vermitteln zwar den Eindruck als würde sie die vielen Autos nicht interessieren. Nach und nach stehen alle auf, von dem Gnu sind nur noch Rippchen zu sehen, und sie laufen zum Abhang, um dann ganz zu verschwinden. Unterhalb dieses Hügels befindet sich eine Felswand, dort werden sich die Tiere zum Schlafen legen.

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Wie ein Schleier oder eine Decke zieht sich der morgendliche Nebel an den Kraterrändern empor!

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Nach und nach macht sich Familie Katze auf den Weg...

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Der Kleine ist noch unsicher, ob er seinen Schattenplatz aufgeben soll.

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Alle aufstellen, durchzählen und nacheinander losgehen! 🤩
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Die Verständigung klappt aber irgendwie und kein einziger Löwe bleibt zurück.

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Ein Rundblick, damit auch kein Löwchen verschwindet und ganz zum Schluss folgt die Mutter. Wir konnten keinen älteren Pascha sehen. Das Rudel bestand nur aus Muttertieren und ihrem Nachwuchs.

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Die Mutter hat noch die Schale ausgeleckt. 🤪 😊

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Es ist kaum zu glauben, was nun alle Safariguides fertigbringen. Sie folgen in einem rasenden Tempo den Löwen, um ihren Gästen den weit entfernten Schlafplatz zu zeigen. Kann man noch dichter an Löwen sein, als wir schon waren?
Wir bitten Samwel den Fahrzeuge nicht zu folgen und nach anderen Tieren Ausschau zu halten, schließlich gibt es ja genug hier.

Wir haben genauso unsere Freude an Hyänen, Jackels, Tomson`s Gazellen und den Hippos. Samwel erklärt uns, dass ein Guide nur zufrieden ist, wenn er seinen Gästen alle Big Five gezeigt hat und alle Gäste wollen immer die Katzen sehen. Sicherlich stimmt das, aber die hatten wir ja nun schon reichlich. Ein Tier der Big Five fehlt noch... das Nashorn. Für ist das aber kein Problem, denn die hatten wir hautnah vor 8 Wochen in der Kalahari.
Nun sucht Samwel aber doch die Nashörner. Wir fahren zum ersten Picknickplatz zurück, um die Toilette zu nutzen. In dem vorgelagerten Wäldchen wird aber just in dem Moment, neben Elefanten auch ein Nashorn gesichtet. Alle Guides sind in großer Aufregung. Wir sehen zwar das Nashorn, erklären aber, dass wir vor wenigen Wochen, diese Tiere ganz nah vor unserem Auto hatten. Zufällig habe ich noch Fotos auf meinem Handy, diese zeige ich Samwel und teile ihm mit, dass wir ruhig weiterfahren können. Man sieht nur einen grauen Felsen. Später werden wir noch einmal eine Situation erleben, in der er durch einen Funkspruch über die Sichtung eines Nashorns informiert wird. Leider ist das Nashorn noch weiter entfernt!

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Kaum zu erkennen ist das Nashorn, aber Samwel ist glücklich, dass er uns eines zeigen konnte.

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Schließlich zeigt das Nashorn genau, was es von uns hält. 🤢 😈
Die Picknickplätze befinden sich in den grünen Oasen des Karters. Hier wachsen Bäume und Blumen.

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Auf dem Hill trafen wir die Löwen.
Der Krater hat aber noch soviel mehr zu bieten... . Wir sehen natürlich noch zweimal weitere Löwen, aber immer schlafend und weit entfernt. Da lohnen keine Fotos, dafür von den ... Hippos, Vögeln, Elefanten, Jackels oder Gazellen....

Biggi
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 11. Dez. 2017
6'369 Beiträge · seit 201111. Dez. 2017 · #115
Hoi Biggi
tiggi schrieb:Ein Tag im Ngorongoro Krater ist so tierreich, wie mehrere Tage im Moremi NP.
🤩 Der Satz ist eine Wohltat!!! 🤩
Was wurde ich schon kritisiert und zum Teil sogar recht blöd angemacht weil ich solche Aussagen gemacht habe...wohlgemerkt durchwegs von Leuten, die noch nie in Tansania waren. 🙄
Schön das auch mal von jemandem zu lesen der/die vor allem das südliche Afrika kennt und nun auch in Tansania unterwegs war.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
2'240 Beiträge · seit 201111. Dez. 2017 · #117
tiggi schrieb:Ein Tag im Ngorongoro Krater ist so tierreich, wie mehrere Tage im Moremi NP.


Das kann ich voll unterschreiben. Das gleiche gilt doch für die Serengeti u. Mara.
Darum gibt's aus dem Moremi auch die folgenden Reiseberichte:
- die Vögel - Teil 1
- die Vögel: die Rückkehr der Vögel -Teil 2
- die Vögel: sie kommen schon wieder -Teil 3
😄 😛
(bitte nicht böse sein...es ist lieb gemeint 😗 und ich habe vollen Respekt für diese Reiseberichte)
Gruss Mari
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
zuletzt bearbeitet 12. Dez. 2017
2'262 Beiträge · seit 201112. Dez. 2017 · #118
Hallo Biggi,

was für schöne Sichtungen habt ihr gehabt. 😄
Das Löwenrudel ist wohl der Hammer, wurde ich auch mal gerne sehen.
Ich bin gespannt was sonst noch kommt.

Liebe Grüße
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201118. Dez. 2017 · #119
Hallo Ihr Lieben alle,
danke für eure Kommentare und "Drücker". 😉 🙂
Ja, die Serengeti und der Krater haben deutlich größere Populationen aufzuweisen, als das südliche Afrika. Im Süden sind die Tiere verstreuter, aber dafür trifft auch nicht immer gleich auf 25 Safarifahrzeuge. Uns hat die Tierwelt schon ausgesprochen gut gefallen, manchmal waren wir von den vielen Sichtungen völlig erledigt und froh, wenn es nur Zebras oder Gnus gab. In der einen Woche habe ich so viele Fotos geschossen, wie in mehreren Wochen Botswana, obwohl es dort auch immer Tiere gibt.
Ich habe große Probleme, die Fotos fürs Forum auszuwählen, weil es einfach so viele sind. Und dann noch die weitläufige Landschaft, der blaue Himmel und die Bäume und, und , und. 🤩 😘 🤩 😘
Es war einfach klasse! Aber vermisst haben wir schon die einsamen Nachtplätze am Lagerfeuer.
So, und jetzt kommt das Ende, naja, fast jedenfalls.

Biggi
Meine Reiseberichte
Themenstarter1'558 Beiträge · seit 201118. Dez. 2017 · #120
Nach dem Löwenhighlight tritt wieder etwas Ruhe ein.... Ich glaube, jetzt haben wir erst am Toilettenhäuschen gehalten.

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In der Ferne sehen wir die Flamingos leuchten. Leider gibt es keinen Weg um dem See näher zu kommen.

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Ein Strauß sucht seine "Einheit" und folgt den anderen Tieren schnell. Heute trägt er die rosafarbenen Strümpfe. 🤩
Quer durch den Krater folgen wir den Wegen zum Hippo Pool.

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Ein Wasserbüffel hat sich unter die Tiere im Wasser gemischt,

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in der Ferne erblicken wir wieder ein Löwenpärchen (auf der Abbruchkante) und noch weiter entfernt versuchen ca. 10-12 Hyänen zu jagen. Leider entdecken wir auch ein totes Hippo in diesem Restwasser bzw. im Schlamm.

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Einige Hippos müssen sich regelmäßig drehen, da in diesem Pool so wenig Wasser ist, dass die Tiere auszutrocknen drohen.

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Erster Drehversuch!

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So wirklich schön sind weder die Hippos, noch der ganze Pool.

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Einige Ibisse stehen am Rand oder.. Nilenten
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Egyptian Goose
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Dann folgte eine Vogelattacke auf die Hippos, die das aber scheinbar nicht gemerkt haben. 😮

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Im Hintergrund sieht man die unendliche Menge an Gnus, Wasserbüffeln oder Zebras

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Yellow-Billed Egret
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Der Ngorongoro Krater wird auch als Ziel für Schulausflüge genutzt. Dieser bunte Bus stand aber nur kurz neben uns. 😮

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Bald fährt Samwel weiter. Er möchte uns einen Leoparden zeigen und sucht und sucht - aber erfolglos. 😈 Dann sieht er plötzlich mehrere Autos an einem Weg stehen. Er dreht den Wagen und folgt den anderen in rasantem Tempo. Als wir ankommen, kann ich eine graue Stecknadel im hohen Gras erkennen. Oh, welch ein Erfolg! 🤩 😏 Ihr ahnt es schon, diese Stecknadel soll ein Nashorn sein. 🤪
Samwel wartet geduldig, aber das Tier entfernt sich immer weiter. Ich mache keine Fotos, denn es lohnt nicht. Wir überzeugen Samwel, dass er weiter fahren kann.
Einzelne Tiere, mal sind es Gnus oder Wasserbüffel, ziehen umher. Wir suchen in den Bäumen nach Leos, sie haben aber heute wohl frei. Wir finden keine. Es ist inzwischen Mittagszeit und Samwel möchte eine Lunchpause einlegen. Also fahren wir zum Picknickplatz im Osten des Kraters. Außer uns gibt es hier ca. 42 Fahrzeuge, die alle wie wir eine Pause einlegen. Hier gibt es ebenfalls einen See mit Hippos,

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Hier dürfen die Touristen sogar aus dem Auto steigen, für manche wird ein Tisch mit dem Lunch gedeckt, andere verzehren ihr mitgebrachtes Paket im Auto. Auch wir haben ein Lunchpaket von der Rhino Lodge bei uns und stärken uns.

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ein paar kleine Vögelchen sitzen am Ufer
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oder im Baum. Unbekanntes Objekt ???
Nach der Pause:
Ganz in der Nähe, etwas entfernt sehen wir Elefanten in der saftig grünen Oasen-Landschaft sowie viele Kraniche, die wir gerade aufscheuchen, als wir mit dem Auto neben der Wiese stoppen und einen Hammerkopf.

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auch Grant Gazellen müssen mal. 🤩
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Die Krone unterscheidet sich kaum vom Hintergrund

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Leider schlichen immer sehr weit entfernt die Golden Jackels umher, dieser Bursche stand mal ein bisschen näher.
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zuletzt bearbeitet 18. Dez. 2017