Warnung vor Camping Car Hire Autovermietung

109 Antworten · 35,1k Aufrufe · gestartet 25. Okt. 2017 von Julienjulien
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1'042 Beiträge · seit 201628. Okt. 2017 · #61
Hallo Guido,

bitte zitiere nicht aus dem Zusammenhang!

Ich fahre in Namibia nicht schneller als 80 km/h auf Gravel Roads und eigentlich immer eher sehr viel langsamer.

Ungeachtet der Tatsache, dass ich schon deutlich über 100 km/h auf vergleichbaren (eigentlich nicht, da viel schmaleren) Strecken unterwegs war, das aber mit dem eigenen 4x4. Eine Versicherung dafür ist belanglos, denn wenn etwas schief geht, dann braucht man keine Versicherung mehr, dann braucht man eine Kiste aus Holz....

Dazu muss ich sagen, dass ich heute auch nicht mehr mit dem eigenen 4x4 so fahren würde wie früher. Schotter ist ja nicht so schlecht, dass man darauf nicht schnell fahren könnte, nur das Unfallrisiko steigt eben mit der Geschwindigkeit...

Gruß Markus
4'129 Beiträge · seit 200828. Okt. 2017 · #62
Abgesehen davon, dass ich die Aufzählung der unversicherten Straßen in den Vertragsbedingungen des Autovermieters merkwürdig finde, sehe ich bisher noch immer keinen Grund vor dieser Autovermietung zu warnen.

Wie schon gesagt, hier im Forum gibt es einige, die dort schon lange Kunde sind und es gab noch keine derart negativen Berichte.
Alle Dramen werden jeweils von Neuankömmlingen hereingetragen, die sich nur dafür anmelden.

Diese Tatsache ist es durchaus wert, beachtet zu werden.

Immerhin hat der Threaderöffner Julienjulien mit seinem ersten Post den Autovermieter Camping Car Hire hier öffentlich des Betrugs bezichtigt (angeblich hat dieser ihm die bezahlte Versicherung unterschlagen).
Er hat ihn weiter bezichtigt, „Photo-Beweise“ gefälscht zu haben (von einem anderen Fahrzeugs benutzt zu haben) – ein weiterer Vorwurf von Betrugsversuch? (oder wie nennt man so was?)
Darüber hinaus bezichtigt er ihn der Nötigung zur Vorteilsnahme (massive Drohung um die unberechtigte Geldforderung durchzusetzen).
(Ach, yanjep, berichtige doch mal die Begriffe, die ich benutzt habe, damit da nix falsches steht.)
Alle Vorwürfe so mal eben hingeknallt, ohne jegliche Nachweise.
Findet ihr das O.K.?
Egal, ob man die AGBs des Vermieters daneben findet oder nicht, aber diese abstruse Geschichte des Threaderöffners ist schon sehr extrem aufgebaut.


Auffällig bei sich extra für derartige Warnungen anmeldende "Neufomis" ist, dass sie nie mehr tun, als eine sehr böse Geschichte erzählen, - nie aber einen Diskurs führen wollen oder gar später eine gehaltvolle Rückmeldung geben, egal in welche Richtung.
z.B.
https://www.namibia-forum.ch/forum/9-mietwagen/281204-erfahrung-mit-camping-car-hire-9-2013.html?start=24
Alle Neuanmeldungen hier im Forum zu „Warnungen“ vor Camping Car Hire, waren ausschließlich daran interessiert, zu genau nur dieser Sachen abzulassen.
Pjotr, (2 Posts, 1/2015)
Halver, (1 Post, 1/2015)
Reisefollein (1 Post, 4/2015)

Diesmal ist es Julienjulien.

Selbstverständlich sind Warnungen auch Erstpostern erlaubt. Begründete Warnungen.
Erlaubt sei aber auch, an bestimmten Aussagen zu zweifeln und gewisse Ähnlichkeiten zu erkennen, insbesondere, wenn es sich um geschäftsschädigende Beschuldigungen ohne jegliche Nachweise handelt.
Dafür muss es eine deutliche Zurückweisung an diejenigen geben, die, aus welchem Grund auch immer, hier ihren Frust ablassen!
Es gibt keinen Grund, ein solches Tun zu tolerieren oder es gar zu loben und kritische Fomis zu maßregeln.

peter 08 schrieb:
Mit einem derart kritischen Erstbeitrag in ein Forum zu platzen, hinterlässt immer einen fahlen Beigeschmack
Genau. DANKE.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 30. Okt. 2017
16,9k Beiträge · seit 201228. Okt. 2017 · #63
lilytrotter schrieb:

Wie schon gesagt, hier im Forum gibt es einige, die dort schon lange Kunde sind und es gab noch keine derart negativen Berichte.
Alle Dramen werden jeweils von Neuankömmlingen hereingetragen, die sich nur dafür anmelden.

Diese Tatsache ist es durchaus wert, beachtet zu werden.
Lilytrotter, Du irrst.

Es gibt schon negative Berichte erfahrener FoMis, nur stehen die aus den verschiedensten Gründen nicht hier im Forum, sondern werden eher per PN oder auch Email weiter gegeben.

Ich möchte es bei der guten, alten Redewendung "Wo Rauch ist, ist auch Feuer" belassen.

LG
Logi
1'014 Beiträge · seit 201628. Okt. 2017 · #64
Ich schreibe es noch mal: Dem Vermieter ist nach meiner Ansicht Unrecht getan. Die terms und conditions warnen vor Unterbodenschäden auf den aufgezählten / aufgeführten schlechten Straßen und mahnen zur umsichtigen Fahrweise. Vom Versicherungsschutz ausgenommen "auf eigenes Risiko" sind aber nach meiner Ansicht nicht die aufgezählten Straßen sondern nur Fahrten außerhalb Namibias. Nach meiner Ansicht ist es ein Mißverständnis, daß bestimmte Straßen innerhalb Namibias bei diesem Vermieter vom Versicherungsschutz ausgenommen sind

Yanjep
4'129 Beiträge · seit 200829. Okt. 2017 · #65
Logi schrieb:
Lilytrotter, Du irrst.

Es gibt schon negative Berichte erfahrener FoMis, nur stehen die aus den verschiedensten Gründen nicht hier im Forum, sondern werden eher per PN oder auch Email weiter gegeben.

Ich möchte es bei der guten, alten Redewendung "Wo Rauch ist, ist auch Feuer" belassen.
Au, Backe!

Nu bin ich platt.
Ist das denn'ne Masche?


Welchen Grund könnte es geben, als langjähriger Fomi seine schlechten Erfahrungen nicht konkret beschreiben zu mögen, wenn es andere schützen kann.
Das ist bei schwerwiegenden Fällen nicht wirklich nachzuvollziehen.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
1'137 Beiträge · seit 201129. Okt. 2017 · #66
Hallo ihr Lieben, 😐

merkt eigentlich keiner, dass seit mittlerweile 10 ! Seiten keinerlei Antwort vom Threaderöffner kommt??!!!
Aber schon beachtlich, wie so ein kleines Fünkchen für Auswirkungen haben kann.
Aber geht ja bestimmt noch weiter... 😵 oder seid doch einfach lieb zueinander 😏
lg
uwe
http://www.smilies.4-user.de http://www.smilies.4-user.de
zuletzt bearbeitet 29. Okt. 2017
543 Beiträge · seit 201429. Okt. 2017 · #67
Moin,
lilytrotter schrieb:

Immerhin hat der Threaderöffner Julienjulien mit seinem ersten Post den Autovermieter Caprivi Car Hire hier öffentlich des Betrugs bezichtigt (angeblich hat dieser ihm die bezahlte Versicherung unterschlagen).

Gruß lilytrotter
@ Lillytrotter: Korrigiere das bitte mal, da hat sich bei Dir einmal 'Caprivi' statt 'Camping' eingeschlichen ... die haben da nun wirklich nichts mit zu tun.

Ansonsten: Es ist alles fast gesagt, nur weil wiederkehrend das 'zu langsame Fahren' mit Verständnislosigkeit hinterfragt wird ein kurzer Erklärungsversuch.
Damit wird vermutlich die verbrannte Kupplung 'erklärt', denn das ist ja nun die Krux. Manche Mieter wissen sich offenbar nicht anders zu helfen, wenn es zu schwer geht ... dann wird die Kupplung leicht durchgetreten. Dabei handeln die aus ihrer Sicht auch noch 'richtig', denn anhalten soll man ja z. B. im Sand nicht.

Woma könnte sicherlich sagen, was alles gespeichert wird ... wenn gewählter Gang, Motordrehzahl und Geschwindigkeit dabei sind, sind Fehlbedienungen leicht zu beweisen.

Gruß,
Henning
895 Beiträge · seit 201730. Okt. 2017 · #68
MaHe schrieb:
Ansonsten: Es ist alles fast gesagt, nur weil wiederkehrend das 'zu langsame Fahren' mit Verständnislosigkeit hinterfragt wird ein kurzer Erklärungsversuch.
Damit wird vermutlich die verbrannte Kupplung 'erklärt', denn das ist ja nun die Krux. Manche Mieter wissen sich offenbar nicht anders zu helfen, wenn es zu schwer geht ... dann wird die Kupplung leicht durchgetreten. Dabei handeln die aus ihrer Sicht auch noch 'richtig', denn anhalten soll man ja z. B. im Sand nicht.

Woma könnte sicherlich sagen, was alles gespeichert wird ... wenn gewählter Gang, Motordrehzahl und Geschwindigkeit dabei sind, sind Fehlbedienungen leicht zu beweisen.

Gruß,
Henning
Danke für die Erklärung ! Das würde bedeuten, fast jeder Fahrfehler könnte ggf zum Verlust des Versicherungsschutzes führen ....

Gruß
Makra
Liebe Grüße Makra
543 Beiträge · seit 201430. Okt. 2017 · #69
Hallo Makra,

na klar kann ein FAHRfehler zum Verlust des Versicherungsschutzes führen ... 'Rollen ohne fremde Einwirkung' ist in NAM doch grundsätzlich ausgeschlossen (und auch wenn das Thema hier unter Botswana steht, wird das doch auch dort so sein?) Nochmals: Eine 'Rundum sorglos Vollkasko' gibt es in NAM nicht.

Meine Geschichte mit der Kupplung bezog sich eher auf BEDIENUNGSfehler, die sind sowieso nicht versichert und auch da ist es für mich selbstverständlich, wenn ICH etwas durch Fehlbedienung kaputt mache, muss ich dafür gerade stehen. Nur bei der abgerauchten Kupplung ist das ärgerlich, wenn sie bei mir durchbrennt aber eigentlich die Vormieter die geschrottet haben oder es eben nornmaler Verschleiß ist, der dann zum Ausfall geführt hat.

Das Tracken diverser Fahrzeugdaten finde ich komplett in Ordnung. Ich bin als Mieter mit dem Kapital des Vermieters unterwegs und alles, was dazu dient dieses Kapital (den Mietwagen) zu schützen, kommt doch letztendlich auch mir als Mieter zu Gute wenn die Kunden daurch 'pfleglicher' mit dem Fahrzeug umgehen.

Gruß
Henning
463 Beiträge · seit 201530. Okt. 2017 · #70
MaHe schrieb:

Das Tracken diverser Fahrzeugdaten finde ich komplett in Ordnung. Ich bin als Mieter mit dem Kapital des Vermieters unterwegs und alles, was dazu dient dieses Kapital (den Mietwagen) zu schützen, kommt doch letztendlich auch mir als Mieter zu Gute wenn die Kunden daurch 'pfleglicher' mit dem Fahrzeug umgehen.

Gruß
Henning
Da hast du natürlich recht und ich finde das Tracken auch in Ordnung. Das Problem ist, man bekommt ja als Mieter diese Daten nicht. Der Vermieter kann dir sagen was er will. Ich habe noch nie gehört dass der Mieter die aufgezeichneten Daten erhalten hat.

Wenn du das Auto zurückgibst und der Vermieter dir schon eine hohe Summe abkassieren will, kann man ja davon ausgehen dass er die Aufzeichnungen der Black Box noch nicht kennt. So viele Schäden wie dem Eröffner dieser Diskussion anbelangt werden ist schon etwas kurios.

Unseriöse Vermieter gibt es überall auf der Welt. Manche erneuern so ihre Autoflotte mit den gezahlten Geldern der Mieter. Will aber damit nicht sagen das CCH unseriös ist, obwohl Freunde von uns auch Probleme mit diesem Vermieter hatten.

Es ist ja auch so, dass sicherlich alle Vermieter ab und zu unzufrieden Kunden haben. Oft werden nur negative Meinungen ins Internet getan und man hört wenig oder nichts von den zufriedenen Kunden.

Schade dass sich der Eröffner dieser Diskussion nicht mehr zurückgemeldet hat.

V. G. Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls 2017, Uganda und Ruanda 2017, Kapstadt und Namibia 2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
zuletzt bearbeitet 30. Okt. 2017
Gast30. Okt. 2017 · #71
Hallo,
MaHe schrieb:Das Tracken diverser Fahrzeugdaten finde ich komplett in Ordnung. Ich bin als Mieter mit dem Kapital des Vermieters unterwegs und alles, was dazu dient dieses Kapital (den Mietwagen) zu schützen, kommt doch letztendlich auch mir als Mieter zu Gute wenn die Kunden daurch 'pfleglicher' mit dem Fahrzeug umgehen.
Ich sehe das nicht so positiv, denn es geht um Kontrolle und Kontrolldruck zu Lasten des Mieters und zu Gunsten des Vermieters. Das ist insbesondere in Verbindung mit den häufig unklar definierten Versicherungsbedingungen problematisch. Bei einigen Vermietern liest es sich so, als wenn schon einmalige Geschwindigkeitsüberschreitung während der Reise den Versicherungsschutz für den Rest der Reise löscht. Wenn die Vermieter denn ach so sehr am Wohlergehen der Touristen interessiert wären, würden sie in andere Dinge investieren. Machen sie aber nicht.

Manchmal fährt man lange Strecken auf Gravel, weil es nun mal sehr viele Gravelstrecken in Namibia gibt. Mal geht es bergauf, mal geht es bergab. Mal ist der Schotter grob und der Rollwiderstand hoch, mal ist der Untergrund fein und fest und der Rollwiderstand niedrig. Das und vieles mehr ändert die Geschwindigkeit des Autos, ohne das sich mein Druck auf das Gaspedal ändert. Vielleicht sind ja alle anderen perfekt, aber ich gucke dann manchmal auf den Tacho: "Ooops, schon fast 90 km/h" (Lies: Versicherungsschutz weg). Zuverlässig helfen würde da ein Tempomat. Auf 80 km/h eingestellt, würde der dafür sorgen, dass man nie schneller fährt. Die paar hundert Euro investiert kein Vermieter.

Gravel- und Offroadstrecken verschleißen und beschädigen Reifen. Vergleichsweise häufig kommt es zu Reifenplatzern mit teilweise desaströsen Folgen. Ein Reifendruckkontrollsystem würde das meistens ankündigen und dadurch verhindern. Die paar hundert Euro investiert kein Vermieter.

Ein ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) könnte die eine oder andere kritische Situation entschärfen. In Europa ist ESP seit Jahren für Neufahrzeuge vorgeschrieben. In ESP ist in der Regel ein RSC (Roll Stability Control) enthalten, welches durch Gaswegnehmen und gezieltes Abbremsen einzelner Räder Überschläge verhindern soll. In der Regel kaufen die Vermieter 4x4-Hiluxe in der SRX-Ausstatung. Die haben in Südafrika und Namibia kein ESP. Auch nicht bei der neuesten Hilux-Modellreihe.

Und wie schon vorgerechnet: Wenn der durchschnittliche Fahrzeugzeitwert ca. 400.000 NAD beträgt und die Vermieter im Durchschnitt 5% ihrer Fahrzeuge pro Jahr durch Totalschäden verlieren, dann wäre dieses Totalschadensrisiko bei 75% Auslastung mit 4,90 EUR/Miettag versicherbar. Das ist simple Mathematik. Selbst wenn es 10 EUR wären, würden dass die meisten Mieter wohl gern bezahlen, um wirklich versichert zu sein. Stattdessen wird den Mietern für 35 EUR pro Tag eine Versicherung mit 0 Selbstbehalt verkauft. Wenn es bedauerlicherweise zum Überschlag kam, stellt der Mieter dann fest, dass das trotzdem nicht versichert war und er nun mehrere Hunderttausend NAD bezahlen soll. Aber aktuell werden den Vermietern die Autos wohl aus den Händen gerissen. Das sind nicht die Zeiten, in denen man mehr Kundenorientierung erwarten darf. Und der namibische Staat hat verständlicherweise ganz andere Probleme, als den Verbraucherschutz im Detail auszudefinieren.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 30. Okt. 2017
1'165 Beiträge · seit 201730. Okt. 2017 · #72
Guido. schrieb:Hallo,
Vielleicht sind ja alle anderen perfekt, aber ich gucke dann manchmal auf den Tacho: "Ooops, schon fast 90 km/h" (Lies: Versicherungsschutz weg). Zuverlässig helfen würde da ein Tempomat. Auf 80 km/h eingestellt, würde der dafür sorgen, dass man nie schneller fährt. Die paar hundert Euro investiert kein Vermieter.
Guido
Ging uns auch häufig so, hat auch damit zu tun, dass man sehr hoch sitzt... dadurch wird die eigene Geschwindigkeit als langsamer wahrgenommen, da man gewohnt niedriger im Auto sitzt.

Den Punkt mit dem Tempomat ist ein guter Einwand, der hilft schon sehr und wurde von uns oft genutzt. Kleiner Tipp dazu,
SafariCarRental. Die haben Tempomat, ESP und allen schnick-schnack. Sehr neue Fahrzeuge noch und alles mögliche an Sicherheits-Equip eingepackt. Sehr hilfreich auch ein geeichter, mechanischer Luftdruckmesser. Den haben wir an jeder Tanke genutzt und immer mal zur Prüfung der Luftdrücke verwendet / Leuten geholfen die zu viel Druck auf den Reifen hatten / Sossusvlei ohne den Kompressor an die Batterie anzuklemmen...

Also klare Empfehlung, schreibe dazu später auch etwas in das entsprechende Topic. Aber die sind soweit wir es erlebt haben schon sehr empfehlenswert.

Gruß,
Robin
Unsere Reisen: Uganda 2026 | Im grünen Herzen Afrikas ||| NAMIBIA 2024 | Wolkenlos Glücklich im Kaokoveld ||| KTP & MOREMI 2022 | Erstmal sitzen! ||| BOTSWANA 2021 | Wo ein Wille ist, ist oft KEIN Weg! ||| KRÜGER 2020 | Im hohen Gras, gibt's keine Katzen?! ||| BOTSWANA 2018 | ABER, irgendwas ist ja immer! ||| NAMIBIA 2017 | Been there. Done it! Got it?
zuletzt bearbeitet 30. Okt. 2017
2'534 Beiträge · seit 200730. Okt. 2017 · #73
Guido. schrieb:Zuverlässig helfen würde da ein Tempomat. Auf 80 km/h eingestellt, würde der dafür sorgen, dass man nie schneller fährt. Die paar hundert Euro investiert kein Vermieter.
Ich hatte das letzte Mal den 3.0 Liter Automatik Expedition von Savannah und der hatte einen Tempomat. Ich gehe davon aus, dass der im Februar auch einen hat. Ohne möchte ich gar nicht fahren. Kann mir auch heutzutage nicht mehr vorstellen, dass das ein aufpreispflichtiges Extra wäre.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
Themenstarter4 Beiträge · seit 201705. Dez. 2017 · #74
Liebe Hanne, warum sollte ich im Namibia Forum Berichte zu Westafrika verfassen, wo wir gelebt haben?
Herzliche Grüße
Themenstarter4 Beiträge · seit 201705. Dez. 2017 · #75
Hallo Christian,
wenn man die Bestimmungen des Vertrags am Abfahrtstag vorgelegt bekommt, und sie ganz genau durchliest und alles befolgen möchte, dann muss man das Auto stehen lassen. Denn es ist unmöglich, in der Regenzeit oder zu ihrem Beginn, nicht durch Pfützen zu fahren. Diese Autos dürften gar nicht vermietet werden, wenn sie für die vorgesehen Länder nicht geeignet sind.
Leider gibt es im Internet weitere Klagen, die so ähnlich lauten, wie unsere, über Camping Car Hire. Vielleicht liegt es an veränderter Belegschaft, wenn die traditionell guten Geschäftsgebahren jetzt nicht mehr an der Tagesordnung zu sein scheinen.
Ich habe deine Kommentare und Tipps gern verfolgt, frage mich aber, welche Rolle du im Tourismusgeschäft von Namibia spielst?
Wir finden es selbst sehr schade, dass unsere Reiseberichte über Namibia nicht mit den Schönheiten des Landes beginnen. Jeder, der unsere Geschichte hört, ermutigt uns, andere davor zu warnen, ähnliche Erfahrungen zu machen.
33,1k Beiträge · seit 200605. Dez. 2017 · #76
Hallo JulienJulien,
und sie ganz genau durchliest und alles befolgen möchte, dann muss man das Auto stehen lassen. Denn es ist unmöglich, in der Regenzeit oder zu ihrem Beginn, nicht durch Pfützen zu fahren
richtig, dass wäre dann wohl so! So wie ich es verstanden hatte (bitte korrigiere mich), ging es nicht um Pfützen, sondern um Wasserdurchfahrten=
Diese Autos dürften gar nicht vermietet werden, wenn sie für die vorgesehen Länder nicht geeignet sind.
Das die Autos nicht geeignet sind sagt keiner, aber die Lust der Vermieter zur "Rettung" und Schadensbehebung ist relativ klein. Und natürlich darf jeder vermieten/verkaufen was er will. Du kannst doch auch keinem Sandhändler verbieten sein Geschäft in der Sahara aufzumachen 😉
Ich habe deine Kommentare und Tipps gern verfolgt, frage mich aber, welche Rolle du im Tourismusgeschäft von Namibia spielst?
Außer als interessierter Gast keine (mehr).

Viele Grüße aus dem bewölkten Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter4 Beiträge · seit 201705. Dez. 2017 · #77
Hallo Christian, leider reicht es nicht, eine alteingesessene Firma zu sein, vielleicht ehemals renommiert. Im Internet finden sich weitere Berichte vom merkwürdigen Geschäftsgebaren der Firma Camping Car Hire in Windhoek.
Vor einer seriösen Firma würde ich nicht warnen.
1'042 Beiträge · seit 201605. Dez. 2017 · #78
Hallo Guido,
Guido. schrieb:
Ich sehe das nicht so positiv, denn es geht um Kontrolle und Kontrolldruck zu Lasten des Mieters und zu Gunsten des Vermieters. Das ist insbesondere in Verbindung mit den häufig unklar definierten Versicherungsbedingungen problematisch. Bei einigen Vermietern liest es sich so, als wenn schon einmalige Geschwindigkeitsüberschreitung während der Reise den Versicherungsschutz für den Rest der Reise löscht. Wenn die Vermieter denn ach so sehr am Wohlergehen der Touristen interessiert wären, würden sie in andere Dinge investieren. Machen sie aber nicht.
klar, wenn ein Vermieter seine Kunden mit Fahrzeugen auf den Weg schickt, die bei uns nicht einmal durch den TÜV kommen würden, dann ist so ein Trackingsystem auch völliger Unsinn. Der Vermieter findet dann das Fahrzeug nur schneller, wenn etwas passiert ist. Zum Thema Geschwindigkeitsüberschreitung unten mehr...
Guido. schrieb:
Manchmal fährt man lange Strecken auf Gravel, weil es nun mal sehr viele Gravelstrecken in Namibia gibt. Mal geht es bergauf, mal geht es bergab. Mal ist der Schotter grob und der Rollwiderstand hoch, mal ist der Untergrund fein und fest und der Rollwiderstand niedrig. Das und vieles mehr ändert die Geschwindigkeit des Autos, ohne das sich mein Druck auf das Gaspedal ändert. Vielleicht sind ja alle anderen perfekt, aber ich gucke dann manchmal auf den Tacho: "Ooops, schon fast 90 km/h" (Lies: Versicherungsschutz weg). Zuverlässig helfen würde da ein Tempomat. Auf 80 km/h eingestellt, würde der dafür sorgen, dass man nie schneller fährt. Die paar hundert Euro investiert kein Vermieter.
Komischerweise geht es auch bei uns in Europa manchmal bergauf und mal bergab. Manchmal hat man Rückenwind und manchmal Gegenwind... um die erlaubte Höchstgeschwindigkeit nicht zu überschreiten muss man also zwingend ständig den Druck aufs Gaspedal regulieren. Dann gibt es noch viele solcher Schilder die einem anzeigen wie schnell man fahren darf, bei uns noch mehr als in Namibia... Klar kann man da schon mal einen Fehler machen und deswegen zu schnell fahren, die Ausrede schützt dann aber auch vor Strafe nicht. Wenn Du ein Problem damit hast die Geschwindigkeit richtig zu schätzen, dann kannst Du auch generell 10 km/h langsamer als erlaubt unterwegs sein und dann sind es eben von 70 km/h auf "Ooops, schon wieder 80 km/h!" immer noch im erlaubten Rahmen.

Mein Mietwagen von SCR den ich dieses Jahr hatte, der ist mit einem Tempomaten ausgestattet. Für nächstes Jahr habe ich die gleiche Fahrzeugkategorie (Automatik und Tempomat) gebucht.
Guido. schrieb:
Gravel- und Offroadstrecken verschleißen und beschädigen Reifen. Vergleichsweise häufig kommt es zu Reifenplatzern mit teilweise desaströsen Folgen. Ein Reifendruckkontrollsystem würde das meistens ankündigen und dadurch verhindern. Die paar hundert Euro investiert kein Vermieter.
Stimmt ein Reifendruckkontrollsystem wäre wirklich gut. Allerdings muss man das dann natürlich ständig neu anlernen, wenn man den Druck manuell anpasst (z.B. für Sand, Schotter oder Asphalt). Fände ich aber trotzdem gut (noch besser wäre es wenn man den Druck ganz bequem im Auto sitzend absenken und wieder erhöhen könnte, das wird dann aber ziemlich teuer). 😉
Guido. schrieb:
Ein ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) könnte die eine oder andere kritische Situation entschärfen. In Europa ist ESP seit Jahren für Neufahrzeuge vorgeschrieben. In ESP ist in der Regel ein RSC (Roll Stability Control) enthalten, welches durch Gaswegnehmen und gezieltes Abbremsen einzelner Räder Überschläge verhindern soll. In der Regel kaufen die Vermieter 4x4-Hiluxe in der SRX-Ausstatung. Die haben in Südafrika und Namibia kein ESP. Auch nicht bei der neuesten Hilux-Modellreihe.
Miete einfach bei SCR den Expedition, der hat das! Bei Toyota VSC (Vehicle Stability Control).
Guido. schrieb:
Und wie schon vorgerechnet: Wenn der durchschnittliche Fahrzeugzeitwert ca. 400.000 NAD beträgt und die Vermieter im Durchschnitt 5% ihrer Fahrzeuge pro Jahr durch Totalschäden verlieren, dann wäre dieses Totalschadensrisiko bei 75% Auslastung mit 4,90 EUR/Miettag versicherbar. Das ist simple Mathematik. Selbst wenn es 10 EUR wären, würden dass die meisten Mieter wohl gern bezahlen, um wirklich versichert zu sein. Stattdessen wird den Mietern für 35 EUR pro Tag eine Versicherung mit 0 Selbstbehalt verkauft. Wenn es bedauerlicherweise zum Überschlag kam, stellt der Mieter dann fest, dass das trotzdem nicht versichert war und er nun mehrere Hunderttausend NAD bezahlen soll.
Das wäre ja ein Unfall bei dem kein weiteres Fahrzeug betroffen ist. Angeblich ist das inklusive bei der "Reduzierte Kaution II".
Sollte der Grund allerdings sein (was wohl eine der häufigsten Ursachen für einen Überschlag ist) dass man viel zu schnell unterwegs war, dann zahlt natürlich keine Versicherung.
Guido. schrieb:
Aber aktuell werden den Vermietern die Autos wohl aus den Händen gerissen. Das sind nicht die Zeiten, in denen man mehr Kundenorientierung erwarten darf. Und der namibische Staat hat verständlicherweise ganz andere Probleme, als den Verbraucherschutz im Detail auszudefinieren.
Das stimmt natürlich. Zur Zeit muss man wohl froh sein, überhaupt ein Fahrzeug für den gewünschten Zeitraum gemietet zu bekommen.

Gruß Markus
16,9k Beiträge · seit 201205. Jan. 2018 · #79
Hallo Zusammen,

aus aktuellem Anlass kann ich den miserablen Service von Camping Car Hire nur bestätigen.

Es hat zum Glück nicht uns getroffen, sondern die kroatische Familie, die über uns in Swakopmund, während unseres Aufenthaltes, eingemietet waren.

Bei unserer Ankunft am späten Nachmittag wunderten wir uns schon über die malerischen, zahlreichen Ölflecken, die das sonst so makellose Grundstück in Kramersdorf zieren.

Die Familie hatte einen 4x4 mit 2 Dachzelten gemietet. Dieser leckte nicht nur extrem, sondern hatte auch noch abgefahrene Reifen. Unser Hausbesitzer arrangierte daraufhin einen Werkstatttermin für das besagte Fahrzeug, da ihm die ganze Angelegenheit leicht komisch vorkam.

Und der Eindruck hat ihn nicht getrogen. Es handelte sich ganz klar um eine verunfallte Karre, notdürftig zusammen gestrickt. Das Canopy passte nämlich auch nicht mehr richtig auf die verzogene Kiste und war recht rustikal mit Draht befestig. Das abschließende Urteil lautete: lebensgefährlich.

Weder die Expertise der Werkstatt, noch gutes Zureden unseres Vermieters konnten den Vermieter dazu bringen das Fahrzeug zu tauschen oder eine fachmännische Reparatur in Auftrag zu geben.

LG
Logi
1 Beiträge · seit 201821. Mai 2018 · #80
Julienjulien schrieb:Wir haben zu Beginn der letzten Regenzeit ...
Liebe Forum Mietglieder und Julienjulien

Hiermit wuerden wir als Firma gerne Stellung beziehen im Fall von Julienjulien (Pascal und Sabine).

Der Mietwagen wurde vom 21-12-2016 bis 14-01-2017 bei uns angemietet.

Bei der Einweisung wurden Sie auf alle wichtigen Informationen hingewiesen, unter anderem dass:
1. Alle Schäden welche durch grobe Fahrlässigkeit entstehen, sowie Wasserschäden, Schäden durch Sandstürme, Schäden am Unterboden des Fahrzeuges und Schäden auf dem Dach oder der Kühlerhaube, nicht durch die Kaution/Selbstbeteiligung abgedeckt sind.
2. Das Kaokoland, Damaraland, Kaudum, sowie Botswana, Zambia und Zimbabwe auf eigenes Risiko befahren werden.
3. Kupplungsschäden die nicht durch normale Abnutzung enstehen, also ausgebrannte Kupplungen, gehen zu Lasten des Mieters.
4. Sämtliche Off-Road Fahrten erfolgen auf eigenes Risiko.
5. Des weiteren wurde Ihnen genau erklärt wie der 4x4 funktioniert und was die Geschwindigkeitsberenzungen sind. (120km/h auf Asphalt, 80km/h auf Schotter und 60km/h in der Stadt)

Die ersten Tage führte Sie die Reise in den Etosha Nationalpark und das Damaraland. Von dort sind Sie weiter via Kamanjab und Twylenfontein in Richtung Küste gefahren. Hierbei durchquerten Sie ein Gebiet nord-westlich des Brandberges, wo Sie auf nicht registrierten Strassen gefahren sind. (Siehe Punkt Nummer 2 und 4 oben)

Danach ging es weiter an der Küste entlang via Swakopmund zum Sossusvlei. Hierbei ging Ihr Tempo auf der C14 (Schotterpiste) oft auch schon über 110km/h. (Siehe Punkt Nummer 5 oben – nicht schneller als 80km/h auf Schotterstrassen)

Weiter ging es dann via Windhoek und Gobabis nach Botswana.

Hier sind Sie durch den Chobe, Savuti, Magadigadi und Kalahari Nationalpark gefahren. Die Fahrt ging an vielen Stellen durch viel Wasser, da es stark geregnet hatte. (Siehe Punkt Nummer 1 und 2 oben) Auf dem Fahrtenschreiber konnten wir feststellen, dass Sie im Kalahari Nationalpark in Bostwana für über 5 Stunden zwischen 5 – 15km/h gefahren sind. Bei ständigen “ stop und go” ist die Wahrscheinlichkeit für eine ausgebrannte Kupplung am grössten und man riecht es auch.

Von dort ging es zurück nach Windhoek zur Abreise.

Bei der Rückgabe des Wagens wurden folgende Schäden festgestellt:
1. Die Kupplung war defekt – bei weiterer Untersuchung war klar zu sehen, dass diese ausgebrannt war.
2. Die Teppiche im Fahrzeug waren nass, der Scheinwerfer vorne rechts hatte Wasser eingezogen, der Starter (Anlasser) war ebenfalls nass und die Computerbox musste auf Feuchtigkeit überprüft werden.
3. Die Bremsen, Freilaufnarben und der Maschienenraum waren komplett verdreckt bzw. voller Schlamm.
4. Die Fahrertür, Türschwelle und der Dieselkühler hatten einen Schaden. (waren verbeult)

Bei der Rückgabe hat Herr Hoepker (unser Werkstattleiter) eine provisorische Kostenaufstellung erstellt von sämmtlichen Ersatztteilen, die eventuell einen Schaden durch Wasser haben könnten, sowie eine Aufstellung der Schäden, die am Fahrzeug präsent waren.
(Die Kosten lagen nach erster Schätzung bei ca. N$66 000-00)
Sie haben sich danach mit Herrn Hoepker zusammengesetzt und einen Betrag von N$47 000-00 ausgehandelt und auch gezahlt.
Nach Ihrer Abreise wurde das Fahrzeug überprüft und repariert. Der Gesamtschaden belief sich auf N$31 044-28. Der Restbetrag von N$ 15 955-72 wurde Ihnen am 27-01-2017 rückerstatted.

Es ist recht seltsam, dass Julienjulien (Pascal und Sabine), sich erst nach fast 10 Monaten auf einmal im Forum meldeten.

Wir geben allen unserer Kunden die Gelegenheit das Fahrzeug vor der Abreise nochmal zu überprüfen und genauso werden alle Kunden auf die wichtigen Informationen hingewiesen.
Es steht jeden Kunden frei, dass Fahrzeug auf der Hebebühne zu überprüfen.

Leider schaffen wir es zeitlich nicht, alle Foren regelmässig zu besuchen und sind daher erst jetzt auf diesen Beitrag gestossen. Es ist uns wichtig, dass wir auch Stellung nehmen können und über solche Beiträge angeschrieben werden.
Kritik wird leider gerne schnell im Internet ausgeteilt und aufgeblasen, aber über gute Leistungen wird nur wenig oder gar nicht geschrieben.

Bei weiteren Fragen kann man uns immer unter carhire@africaonline.com.na anschreiben.

Mit freundlichen Grüssen
Ihr Camping Car Hire Team

PS Zu dem Beitrag von “ Logi” am 05-01-2018 hätten wir gerne noch ein paar Anhaltspunkte z.B., Namen, Daten oder nur eine Buchungsnummer, da wir uns einem solchen Fall nicht bewusst sind und wir es nicht einsehen, warum wir bei solchen Anschuldigung/ Verleumdungen keine Gelegenheit bekommen uns zu verteidigen, zumal keinerlei handfeste Beweise bestehen, dass es diesen Fall überhaupt gab.