25 Tage Namibia inkl. Kaokoveld - Route?

45 Antworten · 4'150 Aufrufe · gestartet 28. März 2017 von Wendelstein
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Themenstarter51 Beiträge · seit 201728. März 2017 · #1
Liebe Namibia-Kenner,

zuvor habt ihr mir bei meiner Frage „zu viel im Etosha?“ so konstruktiv bei meiner Entscheidung geholfen, dass ich beschlossen habe, unsere Gesamtroute zur Diskussion zu stellen. Ich würde gerne noch etwas streichen, damit wir öfter für zwei Nächte an einem Ort bleiben können! Wenn ich mir die Route anschaue, denke ich, dass uns dafür 3-5 Tage fehlen…

Zu uns: wir reisen mit 2 abenteuererprobten Kindern im Alter von 9 und 11 Jahren, brauchen alle vier sehr regelmäßig Bewegung, sind keine Foto-Freaks, genießen die Landschaft mit den Augen. Einsamkeit und landschaftliche Schönheit faszinieren uns.

Wir werden im Bodenzelt schlafen (bitte keine Diskussionen hierzu 😎 ) und genießen zum Campen „besondere Orte“ mit wenig Trubel. Daher haben wir auch das (den?) Kaokoveld eingeplant. Als Kontrast zur trockenen Wüste sind die Epupa-Falls und Kunene/Ruacana enthalten. Natürlich wollen wir auch Tiere schauen – auch wenn die Etosha sicher nicht so einsam ist…

Unsere Route finde ich klasse – aber habe Angst, dass wir zu viel fahren und zu selten zwei Nächte bleiben. Vielleicht sollten wir die Namtib Desert Lodge weglassen, vielleicht sogar zusätzlich Sesriem streichen (Dünen geklettert sind wir schon anderswo und Photos gibt es davon genug?)? Die so gelobte D707 streichen…? Wir fahren ja im Norden noch genug durch einsame Trockenheit? Oder doch nicht hochfahren bis Epupa/Kunene? Stattdessen länger in Hoada, Palmwag, Khowarib bleiben, Namtib und von Khowarib dann direkt rüber nach Olifantsrus? Oder statt Epupa lieber Purros? Irgendwo müssen wir streichen, oder… ☹? Ich bin sehr gespannt auf eure Kommentare...
Danke!!!
LG, Anette

Route mit ungefährer km-Angabe:
1 Ankunft Windhoek 6:30 Uhr, Daan Viljoen (30 km)
2 Kalahari Anib Lodge (310 km)
3 Namtib Desert Lodge (370 km)
4 Namtib Desert Lodge (0 km)
5 Sesriem Camp NWR (370 km)
6 Naukluft NWR (100 km)
7 Naukluft NWR (0 km)
8 Blutkuppe (250 km)
9 Spitzkoppe (250 km)
10 Omandumba (90 km)
11 Twyfelfontain (240 km)
12 Palmwag (100 km)
13 Hoada (50 km)
14 Khowarib (127 km)
15 Epupa (338 km)
16 Kunene River Lodge (100 km)
17 Kunene River Lodge (0 km)
18 Olifantrus (355 km)
19 Olifantrus (0 km)
20 Okaukuejo (130 km)
21 Halali (80 km)
22 Onugma (100 km)
23 Waterberg (320 km)
24 Waterberg (0 km)
25 Abgabe Auto, Abflug 22:40 Uhr (300 km)
Gesamt ca. 4.010 km
16,9k Beiträge · seit 201228. März 2017 · #2
Gibt es irgend einen speziellen Grund warum Ihr Swakopmund nicht berücksichtigt habt?
Gerade dort gibt es doch spannende Aktivitäten für die Kids.

LG
Logi
1'794 Beiträge · seit 201328. März 2017 · #3
Hallo Wendelstein, ich bin kein Camper 😗 !

...ich halte euer Programm tatsächlich für sehr straff vor allem auch wegen der vielen einzelnen Nächte!

Wenn es euch ins Kaokoveld zieht 😎 , dann würde ich Tag 2/3/4 streichen und von WDH direkt Richtung Dünen/Naukluft fahren.

Tag 13 könnte man auch streichen...die Tage 5/12/14/15 würde ich verlängern um 1Nacht!

Viel Spaß beim Planen.

LG NOGRILA
94 Beiträge · seit 201628. März 2017 · #4
Mir wären das zu viele Stopps mit einer Nacht. Ich würde z.B. Palmwag canceln und lieber zwei Nächte Hoada einbauen. Lieber ein paar Orte mit zwei Übernachtungen, so dass ihr außer Zeltauf- und abbau auch etwas unternehmen könnt und dafür insgesamt was straffen, wäre meine Devise.

LG
Peter
Trophäenloser Weltenbummler
1'567 Beiträge · seit 201528. März 2017 · #5
Hallo Anette,

ich hatte euch ja schon auf Omandumba aufmerksam gemacht und würde auch tatsächlich versuchen, hier 2 Nächte zu bleiben. Von der Spitzkoppe ist es zwar nicht so weit, d.h. ihr könntet gegen Mittag (falls ihr es gemütlich angeht...) ankommen... Den San-Besuch würde ich unbedingt einplanen. Könnte man nachmittags noch machen. Am nächsten Morgen würdet ihr dann aber wahrscheinlich nach dem Frühstück weiterfahren... Für meinen Geschmack käme das "Leben auf der Gästefarm" definitv zu kurz. Die Kids hätten auch kaum Zeit, die tolle Umgebung mit den Kullerkugeln zu erkunden (und HIER gibt`s im Unterschied zur Etosha wirklich was zum Erwandern und Erkunden)... Deike bietet eine tolle Tour zu den Felsmalereien an! 🤩 Während dieser haben wir unsere ersten beiden Giraffen gesehen...
Ich würde mir vielleicht die eine Nacht in Twyfelfontein sparen. Zu dem Rest kann ich wenig sagen... Wir sind dieses Jahr 2 Nächte dort, aber in erster Line, um die Wüstenelefanten-Tour zu machen und dafür bleibt euch bei einer Nacht kaum Zeit...
Für Kinder ist das Erongogebirge meiner Meinung nach spannender, aber dazu können andere vielleicht mehr sagen.

Gruß
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
1'567 Beiträge · seit 201528. März 2017 · #6
Swakopmund würde ich gerne auch nochmal einwerfen.... 😉
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1'166 Beiträge · seit 200828. März 2017 · #7
Hallo Anette,

ich hätte eine Anmerkung zur Hoada; Das ergibt nur so einen Sinn, wenn Ihr den Khowarib Schlucht 4x4 Trail fahren wollt. Habt ihr das wirklich vor? Bin ich selbst noch nicht gefahren, soll aber nicht ohne sein. Persönlich würde ich es eher so machen:

12. Pamwag Crowthers Trail CS 3
13. im/am Hoanib
14. Bei Sesfontein oder auch Khowarib oder Camp Aussicht (Ausfahrt aus den Hoanib über den Ganamub)

Wenn ihr vorhattet, die nomalen C- und D-Straßen zu fahren, passt Hoada nicht. Dann bleibt lieber zwei Nächte in Palmwag und unternehmt Pirschfahrten im Konzessionsgebiet.

Sonst kann ich noch die Ogongo Hot Springs bei Warmquelle empfehlen. Das letzte Stück runter in die Schlucht muss man auch nicht fahren, Wir sind letztes Jahr zu Fuß runter (ist wahrscheinlich schneller als mit dem Geländewagen).

Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 28. März 2017
Themenstarter51 Beiträge · seit 201729. März 2017 · #8
Hallo Axel,

von Hoada hatte ich so schöne Bilder gesehen... aber Du hast Recht: Man fährt 50km gen Osten rein und dann wieder raus... und nein, den Khowarib Schlucht 4x4 Trail hatten wir nicht vor zu fahren 😉.

Dein Palmwag-Tipp klingt ja super... ist der Palmwag Crowthers Trail mit einem normalen Hillux Ende August/Anfang September gut zu fahren? Da kann man ja bis Purros! Das klingt toll... Ich denke, wir werden die ersten drei Tage aus unserem Programm streichen, damit wir im Kaokoveld genug Zeit haben 🙂.

Ich bin jetzt mal ein spiessiger Hasenfuß: Die Autovermieter schließen solche Strecken ja glaube ich aus...? Wegen Versicherung und so?

Liebe Grüße
Anette
1'166 Beiträge · seit 200829. März 2017 · #9
Das mit dem Crowthers Trail und Hoanib, war eigentlich nur die Alternative zu Khowarib Schlucht 4x4. Aud keinen Fall will ich euch ermutigen, in diese abgelegenden Gebiete zu fahren, wenn ihr euch dies nicht zutraut. Da bedarf es guter Vorbereitung und vergesst nich die Verantwortung, die ihr für eure Kinder habt.

Die Vermieter erlauben es schon dort hinzufahren. Du bist eben nicht versichert und musst auch die Abschleppkosten selbst bezahlen.

Ein normaler Hilux sollte eigentlich reichen. Bei uns Anfang Juni 2016 hat es das.

Noch ein Tipp: Fahrt in die Namib über den Spreethoogte Pass.

Grüße
Axel
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zuletzt bearbeitet 29. März 2017
Themenstarter51 Beiträge · seit 201729. März 2017 · #10
Liebe Bianca,
auch Dir vielen Dank für Deine Tipps! Wir werden vermutlich die ersten drei Nächte streichen und hätten dann für Omandumba genug Zeit 🙂.
LG, Anette
Themenstarter51 Beiträge · seit 201729. März 2017 · #11
Lieber Alex,

als Bauerntocher bin ich Unimog gefahren, sobald ich mit den Füßen irgendwie das Gaspedal erreicht habe... ich glaube, dass war kurz nach der Einschulung *ggg*. Und da es damals im Eggegebirge noch Manöverübungen gab, fiel es auch nicht weiter auf, dass mein Bruder und ich als Teenis regelmäßig auch noch ein wenig den Wald umgepflügt haben. Mein Dad hat uns das erlaubt, weil er fand, dass man im Erwachsenenalter diese Fahrzeugbeherrschung ja gar nicht mehr so gut lernen könne...

Aber hinsichtlich der Verantwortung für die Kids usw. hast Du natürlich Recht! Ich werde diesen Trail aber im Kopf behalten... und dann kann man sowas ja auch kurzfristig einbauen - oder auch nicht.

Der Spreetshogte Pass liegt glaube ich etwas doof, wenn wir von Windhoek aus Naukluft und Sesriem machen wollen, oder? Naukluft haben wir drin, weil wir da den Olivetrail WANDERN wollen 😉.

LG, Anette
2'534 Beiträge · seit 200729. März 2017 · #12
Wenn ihr alleine (also nur mit einem Auto) den Crowtherstrail fahren wollt, bedeutet das ein bisserl eine andere Vorbereitung als wenn ihr euch auf den normalen Gravelroads bewegt. Zwei Reservereifen, großer Tank, Sat-Phone, Hi-Lift Jack, mindestens minimales Reparatur und, etc. As much water as you can carry und GPS ohnehin. Zudem sollte jemand wissen, dass ihr dort unterwegs seid und wann ihr wo wieder auftauchen wollt.
Das ist dort kein Kindergeburtstag, dort kommen auch im August/September nicht laufend andere Fahrzeuge vorbei. Und auch sonst wohnt dort niemand, wenn was ist seid ihr prinzipiell Mal alleine. In sehr weitem Umkreis.
Ist alles nicht unmöglich, nur muss man schon wissen, worauf man sich einlässt und sollte diese Strecke nicht einfach mal so "mitnehmen, weil man grade in der Gegend ist".
LG
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
33,1k Beiträge · seit 200629. März 2017 · #13
Hi Anette,

ich finde die Tour insgesamt, mal abgesehen von den angesprochenen vielen 1-Nacht-Stopps, ganz gut. Für mich wäre aber auch mit Kindern (und ist es auch alle paar Wochen) Swakopmund ein unbedingte Anlaufstelle für mind. 2, besser 3 Nächte. Da gibt es so viel für Groß und Klein zu erleben, entdecken...

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'166 Beiträge · seit 200829. März 2017 · #14
Na ja. Wenn ihr von windhoek nach sesriem fährt, liegt er sozusagen auf dem weg. Wenn ihr in die naukluft fahrt, ist es ein Umweg, der sich lohnt ... das müsst ihr aber selbst entscheiden.

Einen high lift Jack brauch man für den crowthers trail nicht (alles steinig) und für den hoanib in der Trockenzeit auch nicht.

Grüße
Axel
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1'567 Beiträge · seit 201529. März 2017 · #15
Hi Anette,

nochmal zu Swakopmund.... 😉
Falls euch die normale Bootstour zu langweilig ist, gibt es auch die Möglichkeit, mit dem Kayak zu den Robben und mittendrin zu paddeln. Das werden wir dieses Jahr tun...
Außerdem würde ich unbedingt die Little-Five-Tour machen mit den Jungs. So habt ihr die Möglichkeit, nochmal ganz andere Tiere zu sehen... Außerdem gibt es am Strand ganz andere Dinge zu entdecken als beispielsweise an der Nordsee (ich weiß, wovon ich rede - wir sind Ostfriesen... 😉 und hier durchaus oft am Nordseestrand...)

Liebe Grüße
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
4'129 Beiträge · seit 200829. März 2017 · #16
Hallo, Wendelstein,

auf den ersten Blick sieht eure Route sehr vielseitig und interessant aus.
Mit Kindern erscheint sie mir zu unruhig, die Stand- und Entdeckungs-Zeiten kommen irgendwie zu kurz.
Unsere Tochter hätte gemeutert.
Allerdings könnt ihr eure Kinder am besten einschätzen.
Veränderungen? ...es fällt schwer einfach zu sagen: Lass das weg...
Aber vielleicht sind einige Gedanken hilfreich:
- Kunene – würde ich auslassen – Mücken! (Malariaprophylaxe wegen der 3 Tage...) –
- Ihr seid viel in der Wüste unterwegs – ist das euer Faible? Dann ist gut, - ansonsten würde ich auch die Küste hinzunehmen. Klassische Küstenaktivitäten (Little Five + Bootstour) und über Cape Cross (Seebärenkolonie)in den Norden weiterfahren.
- Da du dich schon rel. leicht von Namtib „getrennt“ hast, scheint es die richtige Entscheidungs-Richtung zu sein – ebenso eure Idee mehrfach 2 Nächte an einem Ort zu bleiben
– Sossusvlei bleibt für uns (auch mit vielen Touristen) immer noch ein großartiges Erlebnis – aber auch dort muss man nicht hin, wie man überhaupt nirgends hin MUSS 😎
- 2 Nächte bietet sich an: Omandumba. Entweder Hoada oder Khowarib.
- Palmwag Campsite hat unangenehm viele Mücken (immer gut die chemische Keule verwenden...). Solltet ihr tatsächlich in die sehr abgelegenen Gebiete fahren wollen, dann nehmt die Hinweise von dergnagflow auf – grundsätzlich eignet sich die Gegend Hoanib, Palmwag Concession NICHT für freies Umherlaufen (Löwengebiet: sie sind immer da, zeigen sich nur selten). Das Erlebnis der Wüstenelefanten hat man im Bereich Twyfelfontein wesentlich einfacher, - nebenbei kann man dort noch das Damara Cultural Village besuchen.

Vielleicht bringen euch die Gedanken etwas.

Fröhliches Weiterplanen.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 29. März 2017
16,9k Beiträge · seit 201229. März 2017 · #17
Ich komme noch einmal auf meine Frage von gestern zurück:
Logi schrieb:Gibt es irgend einen speziellen Grund warum Ihr Swakopmund nicht berücksichtigt habt?
Gerade dort gibt es doch spannende Aktivitäten für die Kids.

LG
Logi
2'534 Beiträge · seit 200729. März 2017 · #18
Einen HiLift Jack *braucht* man nie. Der ist wie eine Versicherung. Hast du einen mit, wirst ihn wahrscheinlich nicht brauchen. Hast du keinen mit, wirst du ihn vielleicht vermissen. Alleine ein Reifenwechsel ist damit einfacher und schneller als mit dem MickyMaus Wagenheber, der beim 4*4 dabei ist. Geschweige denn, du fährst dich irgendwo fest und bist alleine dort unterwegs.
Aber muss eh jeder für sich entscheiden.

LG
Wolfgang
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Themenstarter51 Beiträge · seit 201729. März 2017 · #19
Hallo zusammen,
vorab einen herzlichen Dank für Eure Kommentare! Die haben mir sehr, sehr geholfen... 😗

Wir haben die Tage 2, 3 und 4 gestrichen und fahren direkt für zwei Nächte zum Naukluft NWR Camp – über den Spreetshogte Pass (danke, Alex!). Die Umbuchung der NWR Campsite auf das geänderte Datum verlief völlig problemlos telefonisch 🙂 . Bei einer bloßen Umbuchung gab es keine Gebühr.

Meine Sesriem-Buchung passt dummerweise jetzt auch nicht mehr und da konnte man jetzt auch nichts machen, die Site ist halt voll… das Problem muss ich noch lösen. Wenn ich von den Menschenmassen höre, die zum Sonnenaufgang in den Park strömen, denke ich darüber nach, Sossusvlei von Naukluft kommend gegen Mittag/Nachmittag zu erkunden und danach noch (vorsichtig) bis zum Agama River Camp zu fahren (50km von Sesriem) - falls sich im NWR-Camp nicht noch was tut. Da werden Sossusvlei-Fans jetzt sicher protestieren, aber ich war schon auf so vielen Dünen (Sahara, Thar Wüste etc.) zu Sonnenaufgängen, dass ich vielleicht deshalb nicht mehr so heiß drauf bin, als erster da zu sein…

Swakopmund… da ich jetzt mehrfach motiviert wurde, die Station noch aufzunehmen, macht mich das natürlich nachdenklich… ich hatte es nicht drin, weil wir allgemein keine Fans von animierten Touren sind 😉 . Auf der anderen Seite gönne ich den Kids die Living Desert Tour. Wenn ich dann lese, dass da teilweise im Konvoy mit 5-6 Autos durch die Gegend gefahren wird, bleibe ich allerdings etwas skeptisch… 🤢 Die Stadt interessiert uns auch nicht wirklich (Campsite? Tipps?). Aber da wir von da aus prima zur Spitzkoppe fahren könnten, werde ich Swakop vermutlich nun doch mit aufnehmen. Auch für den Großeinkauf. Nach der Living Desert Tour dann nach Cape Cross auf die Campsite.

Spitzkoppe/Omandumba: Wir können schlecht auf beiden Campsites jeweils 2 Nächte bleiben… wie würdet ihr das machen?

Crowthers Trail und Hoanib: Klingt wunderbar… aber das werden wir nur mal im Hinterkopf bewahren. Vermutlich werden wir uns auf einen kleinen Ausflug von Palmwag aus beschränken. Aber wenn wir vor Ort jemanden finden, der Lust hat, uns zu begleiten, können wir es uns immer noch überlegen.

Epupa Falls/Kunene: Es ist nicht ausgeschlossen, dass es uns im Kaokoveld so gut gefällt, dass wir einfach länger dort bleiben wollen und den Bogen in den Norden weglassen. Epupa und Kunene werden wir nicht vorab buchen, das ist dann lediglich eine Option. Wegen Malaria: Da möchte ich hier jetzt keine Diskussion starten, muss jeder selber wissen. Bei 3 Tagen im Risikogebiet würde ich einen strikten und konsequenten Mückenschutz durchziehen + Standby – so wie ich es bei kurzen Aufenthalten in Risikogebieten immer getan habe (stets ohne einen einzigen Stich), auch mit den Kids… aber wie gesagt: das muss jeder für sich entscheiden.

Etosha: Habe 1x Halali gestrichen und wir gehen statt nach Namutomi für eine Nacht nach Onguma. Dadurch bleibt auf der Rückfahrt Zeit für 2 Nächte Waterberg 🙂 . Insgesamt bleiben 4 volle Tage für die Wasserlöcher der Etosha.

Soweit meine momentanen Überlegungen…

Ganz liebe Grüße an Alle!

1 Ankunft Windhoek 6:30 Uhr, Daan Viljoen
2 Naukluft NWR Campsite Fahrt über Spreetshogte Pass
3 Naukluft NWR Campsite Olivetrail
4 Sesriem (voll) oder Agama River Camp Sossusvlei am Mittag/Nachmittag
5 Swakopmund: welche Campsite? am Abend an den Strand
6 Cape Cross Campsite Vormittag Living Desert Tour, nachm. Robben
7 Spitzkoppe
8 Spitzkoppe
9 Palmwag Camping in der Riviere
10 Palmwag Camping in der Riviere
11 Purros
12 Purros
13 Opuwo wo übernachten?
14 Epupa Epupa Falls Campsite
15 Epupa
16 Kunene River Lodge
17 Kunene River Lodge
18 Olifantrus über Ruacana
19 Olifantrus
20 Okaukuejo
21 Halali
22 Onugma
23 Waterberg
24 Waterberg
25 Abgabe Auto, Abflug 22:40 Uhr
33,1k Beiträge · seit 200629. März 2017 · #20
Hallo Wendelstein,
Swakopmund… da ich jetzt mehrfach motiviert wurde, die Station noch aufzunehmen, macht mich das natürlich nachdenklich… ich hatte es nicht drin, weil wir allgemein keine Fans von animierten Touren sind 😉 . Auf der anderen Seite gönne ich den Kids die Living Desert Tour. Wenn ich dann lese, dass da teilweise im Konvoy mit 5-6 Autos durch die Gegend gefahren wird, bleibe ich allerdings etwas skeptisch… 🤢 Die Stadt interessiert uns auch nicht wirklich (Campsite? Tipps?). Aber da wir von da aus prima zur Spitzkoppe fahren könnten, werde ich Swakop vermutlich nun doch mit aufnehmen. Auch für den Großeinkauf. Nach der Living Desert Tour dann nach Cape Cross auf die Campsite.
eine Nacht Swakopmund macht keinen Sinn. Lasst die Übernachtung Cape Cross und macht zwei in Swakopmund (feste Unterkunft empfehlenswert, da sehr häufig windig, neblig und kühl - ansonsten z.B. Sophia Dale etwas außerhalb).

Zu Swakopmund im Allgemeinen (ich zitierte mich mal selber aus https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html): "- 3 Nächte Swakopmund? Ganz einfach, 3 Nächte bedeuten zwei volle Tage und weniger sollte es für das Freizeitzentrum Namibias auch nicht sein. Es gäbe genug für Wochen zu tun, ohne dass sich Aktivitäten wiederholen würden. Es geht hierbei weniger um Swakopmund als Stadt, sondern als Ausgangspunkt für Erkundungen der Umgebung. Abgesehen davon ist Swakopmund – trotz des sehr wechselhaften Wetters – die sicherlich auch für Touristen interessanteste Stadt Namibias: Geschichte, Shopping und vor allem kann man – anders als z.B. in Windhoek – alles erlaufen. Klassisch sind bei drei Tagen Swakopmund die Robben-/Delphinbootsfahrt (ein Vormittag) und die Living Desert Tour (ein Vormittag). Ansonsten gibt es neben der Mondlandschaft, den Welwitschias, Goanikontes etc. jede Menge sportliches zu erleben. Siehe dazu mehr in diesem Thread: "Freizeitgestaltung in Swakopmund" - http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/153694-freizeitgestaltung-in-swakopmund.html"

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 29. März 2017