Routen - Detailplanung

26 Antworten · 3'048 Aufrufe · gestartet 16. Feb. 2017 von frontloop
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873 Beiträge · seit 201621. Feb. 2017 · #21
20 Unterkünfte bei 22 Tage ist tatsächlich rekordverdächtig.
Mit der Anweisung
frontloop schrieb:
"Da komme ich an, da fliege ich zurück. Plant mal"
hätte das Büro wohl nicht genug Infos über Eure Prioritäten gehabt. Ihr habt doch sicher auch noch ein paar Infos dazu gegeben, z.B. dass Ihr in den drei Wochen Namibia Süd (Fish River Canyon) UND Namibia Nord (Etosha) UND Botswana mit drin haben wollt. Und auch die Frage, ob man täglich weiterfahrten will oder gern mal zwei Übernachtungen an einem Ort haben will, müsste Euch doch gestellt worden sein. Das tägliche Unterkunftwechseln und Weiterfahren ist bei Leuten mit Hilux und Dachzelt deutlich weiter verbreitet (man muss sowieso fast alles zusammenpacken, wenn man tagsüber unterwegs ist), als bei Lodgehoppern, die gern auch mal nicht jeden Tag das Auto beladen und entladen.
Wenn das Büro Euch diesen Plan zusammengestellt hat, dann entspricht der doch Euren Prioritäten bzw. Angaben auf die o.g. Fragen. Dann steht einfach dazu und wundert Euch nicht, dass der 'Mainstream' es (aus guten Gründen?) anders sieht.
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1'042 Beiträge · seit 201621. Feb. 2017 · #22
Hallo,
frontloop schrieb:
tja. wie auch immer. Die Übernachtungen sind fix.
Dann bleibt Dir ja auch keine großartig andere Wahl als die schnellste Strecke zwischen den Übernachtungen zu wählen, wenn Du den Urlaub nicht nur im Auto sitzend verbringen möchtest.
frontloop schrieb:
Und das war - wie gesagt- der Vorschlag von einem Reisebüro. Da ich mich in Namibia nicht auskenne, habe ich denen gesagt: "Da komme ich an, da fliege ich zurück. Plant mal"
Dazu hast Du die Liste gegeben, wo Du überall hin möchtest, oder ist das die alleinige Idee von dem Reisebüro? Kam das Reisebüro komplett von alleine auf die Idee diese Rundreise so ausgedehnt auszuarbeiten?
frontloop schrieb:
Und die Fahrzeiten (siehe meinen 1. Post) habe ich (mit vielleicht kleinen Abweichungen) auch so bekommen.
Die Fahrzeiten hast Du von wem bekommen? Vom Reisebüro?
Deine angegebenen Fahrzeiten von Seite 1 entsprechen genau denen die Google Maps angibt, wenn man da die Route berechnet. Dazu wurde schon genug geschrieben. Ich halte die Fahrzeiten für völlig unrealistisch. Selbst hier in Deutschland bei deutlich besseren Straßen und häufiger auch höheren Geschwindigkeiten liege ich im Jahresschnitt bei 59 km/h. Klar hat man wenig bis keinen Verkehr in Namibia, dafür sind aber auch die Wege nicht so gut und häufiger ist man sicherer mit maximal ca. 60 km/h unterwegs als dass 80 km/h sinnvoll erscheint und mind. 80 km/h muss man schon fahren um auf einen Schnitt von 60 zu kommen.
frontloop schrieb:
Mich wundert die Kritik ehrlich gesagt etwas, weil andere hier in dem Forum mit dem Reisebüro sehr zufrieden sind und es regelmäßig weiterempfohlen wird...
Es ist ja keine Kritik an Dir. Wenn andere sehr zufrieden sind, dann stellt sich die Frage, ob man deren Planung mit Deiner vergleichen kann.
Ich hatte Deinen ersten Post so verstanden, dass die Eckpunkte zwar geplant sind, aber da noch eine gewisse Flexibilität besteht, aber das ist ja anscheinend nicht so.

Offroad Erfahrung wirst Du auf den Strecken nicht brauchen. Für Offroad Fahrten fehlt Dir sowieso die Zeit (mal abgesehen von der Sandstrecke im Sossusvlei nach hinten). Die Gravelroads stellen keine besonderen Anforderungen an den Fahrer, nur eben nicht übermütig werden und zu schnell fahren. Wenn man mit über 80 km/h ins Rutschen kommt, dann muss man schon Ralley Fahrer sein, um den Wagen wieder zu fangen. Mal davon abgesehen dass in dem Fall die Versicherung nicht zahlen wird (wegen grober Fahrlässigkeit) ist ein Überschlag mit einem Toyota Hilux definitiv lebensgefährlich für die Insassen.
Auch wenn die Zeit drängt, keinesfalls hetzen lassen! Ignoriere auch am Besten diejenigen, die meinen, dass sie das Fahrzeug perfekt beherrschen und deutlich zu schnell unterwegs sind. Du musst halt auch immer damit rechnen, dass ein Reifen kaputt gehen kann (was relativ harmlos ist, wenn man nicht zu schnell ist und dann einfach die Kupplung tritt und wartet, bis das Fahrzeug steht, das dauert nicht lange auf der Felge 😉 ).

Ich wünsche Dir eine pannenfreie Fahrt!

Gruß Markus

PS: Fluchen ist erlaubt in dem Moment wo man feststellt dass ein Reifen hinüber ist. Das ist normal, vor allem wenn es die zweite Reifenpanne innerhalb von ein paar Kilometern ist... 😄
1'667 Beiträge · seit 201121. Feb. 2017 · #23
Hallo frontloop,

jetzt lass Dich nicht irre machen, es ist ja eh schon gebucht und es kann auch so funktionieren. Nicht jeder muss in jeder Lodge einen Tag rumsitzen 😉 Natürlich ist es viel Fahrerei, aber wenn Du früh abfährst (und ich meine mit früh nicht 9.00 Uhr sondern aufstehen mit Sonnenaufgang , frühstücken und los) , dann bist Du immer kurz nach mittag schon da und kannst an der Fishriver Lodge z.B. noch die Sundownerfahrt machen oder am Kraterrand spazieren gehen oder einfach am Pool abhängen.
Im KTP bist Du in Mata Mata auch schon mittags, dann einen Abendgamedrive , am nächsten Tag mit Sonnenaufgang weiter , frühstücken unterwegs und abends nochmal auf Gamedrive. Auch am zweiten Morgen kannst Du in der früh noch eine Runde drehen.
In der Zeit haben wir vor ein paar Jahren schon min. 10 Löwen gesehen 🙂
Unsere erste Reise war ähnlich voll und wir haben gecampt, was nochmal mehr Zeit braucht. Wir haben es sehr genossen, auch wenn ich heute alles etwas langsamer machen würde und an manchen Orten mehr Zeit verbringe. Beim ersten Urlaub hätte ich das Gefühl gehabt , etwas zu verpassen, wenn ich zu lange an einem Ort bleibe.

LG
Montango

Habe gerade mal 2 Strecken in T4A nachgeschaut :
Mesosaurus bis Norotshama 4:32
Norotshama bis Fish River 6:06

Auch das geht noch zur Not : 6.00 Abfahrt mit Fotopausen spätestens um 14.00 Uhr da
Botswana 2016 Sambia 2016 Zimbabwe 2016 KwazuluNatal 2015 KTP-Namibia-Kapstadt 2013 Zimbabwe 2012 Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
zuletzt bearbeitet 21. Feb. 2017
4'129 Beiträge · seit 200821. Feb. 2017 · #24
frontloop schrieb:
Es geht mir halt um die Frage, ob z.B. am Tag 3 von der Voigtland-Lodge bei Windhoek zur Historical Guesthouse Stampriet die C15 der "richtige" Weg ist, oder ob die B1 die bessere Wahl wäre.
Da kann ich dich beruhigen, da ist keines der "falsche" Weg.
Wovor hast du Angst? (schon früh im letzten Jahr ging es um die Sorgen zur Fahrzeugversicherung...)
Kauf dir einfach 'ne Karte und fahr. Ist doch sowieso nix zu ändern. Da helfen auch die Spielereien bei gmaps nix.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
16,9k Beiträge · seit 201221. Feb. 2017 · #25
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zuletzt bearbeitet 15. März 2018
7'296 Beiträge · seit 200621. Feb. 2017 · #26
frontloop schrieb:Es geht mir halt um die Frage, ob z.B. am Tag 3 von der Voigtland-Lodge bei Windhoek zur Historical Guesthouse Stampriet die C15 der "richtige" Weg ist, oder ob die B1 die bessere Wahl wäre.

... die B1 ist südlich von Rehoboth einfach nur öde. Ich würde die C-Straßen wählen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'412 Beiträge · seit 201322. Feb. 2017 · #27
frontloop schrieb:
Es geht mir halt um die Frage, ob z.B. am Tag 3 von der Voigtland-Lodge bei Windhoek zur Historical Guesthouse Stampriet die C15 der "richtige" Weg ist, oder ob die B1 die bessere Wahl wäre.
Speziell zu dieser Frage:
Ich würde, sofern genügend Zeit vorhanden, unbedingt die C15 nehmen.
Gerade zu Beginn der Reise bekommt man hier einen wunderbaren ersten Eindruck von den Gravelroads, der Einsamkeit und der Weite der Landschaft.
Bis Dordabis ist Asphalt, danach kann man dann erste Erfahrungen mit Gravel machen und das auf einer recht guten und breiten Straße. (Zumindest in 4/2013 und 5/2016 war das so).
Ein paar Eindrücke davon findest du in meinem 2013er Reisebericht (Signatur).
Die in der Tabelle angegebenen 3:20h sind aber unrealistisch. Wir haben beim ersten Mal von Windhoek bis zur Kalahari Anib Lodge über 5 Stunden gebraucht. Immer wieder Stopps, Baboons (Paviane) und Warzenschweine an der Straße, Fotostopps, Eindrücke entlang der Straße in sich aufnehmen, als Gravel-Neuling max. 60-70km/h, das alles dauert ...
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 22. Feb. 2017