Routen - Detailplanung

26 Antworten · 3'048 Aufrufe · gestartet 16. Feb. 2017 von frontloop
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Themenstarter18 Beiträge · seit 201616. Feb. 2017 · #1
Hi,

wir haben mit einem hier im Forum vertretenen Reisebüro mal die groben Eckpunkte für unsere Namibia-Reise festgelegt.
route.JPG


Die Frage ist jetzt, welche Strecken fährt man zwischen den einzelnen Übernachtungen am sinnvollsten? Passen die Straßen, die ich mir oben rausgesucht habe?
Fahrzeug ist ein Toyota Hilux 4x4. Fahrer hat aber keine offroad-Erfahrung 😊

Die Route als Google-maps-Link:
Teil 1: https://goo.gl/maps/78Y7QgJ7BqE2
Teil 2: https://goo.gl/maps/vj4NANZgmNn

Passt das so? Oder lieber andere Strecken wählen?
Also die Orte sind fix. Es geht mir halt um die Frage, ob z.B. am Tag 3 von der Voigtland-Lodge bei Windhoek zur Historical Guesthouse Stampriet die C15 der "richtige" Weg ist, oder ob die B1 die bessere Wahl wäre.
zuletzt bearbeitet 16. Feb. 2017
16,9k Beiträge · seit 201216. Feb. 2017 · #2
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zuletzt bearbeitet 15. März 2018
1'794 Beiträge · seit 201316. Feb. 2017 · #3
Hallo frontloop, sehr drastisch ausgedrückt, aber Logi hat recht!

Ich habe selten so viele einzelne Nächte gesehen wie in deinem Routing!

Als Empfehlung eines hiesigen Reiseanbieters finde ich das einfach mal schlecht!

Um es jetzt mit Logis Worten auszudrücken...du gewinnst diesen Wettbewerb...Schade 🙁 !

...und genau deshalb solltest du die schnellste Route wählen um vor Ort überhaupt noch etwas machenzu können 😉 !

LG NOGRILA
zuletzt bearbeitet 16. Feb. 2017
312 Beiträge · seit 201316. Feb. 2017 · #4
schließe mich dem Vorschreiber an - immer den schnellsten Weg. So wenig Tage und so viel Strecke/Wechsel 🙁

Dolomite => Okaukuejo...durch Etosha durch. Okaukuejo => Onguma auch (ggf. sind aber beide Strassennummern im Park???) Ist ja Deine einzige Chance ggf. mal ein paar Tiere zu sehen. Sonst bist Du immer zügig unterwegs....ach nein, KTP bist Du ja auch einen Tag auf der Durchfahrt.

Ironie an: Du hast Lüderitz vergessen. Ironie aus.


Viel Spaß dabei
DoNo
zuletzt bearbeitet 16. Feb. 2017
1'042 Beiträge · seit 201616. Feb. 2017 · #5
Hallo DoNo,
DoNo schrieb:
Dolomite => Okaukuejo...durch Etosha durch. Okaukuejo => Onguma auch (ggf. sind aber beide Strassennummern im Park???)
Das ist doch eigentlich die C38 durch den Park? Aber Egal die Entfernungsangaben passen zu der Strecke durch den Park. Die Zeitangaben allerdings eher nicht. Die Zeitenangaben basieren alle auf das was google maps sag. Im Etosha darf man maximal 60 km/h fahren, das hatten wir ja schon oft. Google Maps rechnet da mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 60 km/ und das ist unrealitisch.

Alle weiteren Zeitangaben beweifel ich doch auch stark. Google Maps rechnet ja auch beim Spreetshoogte Pass mit 60 km/h im Durchschnitt.
DoNo schrieb:
Ironie an: Du hast Lüderitz vergessen. Ironie aus.
Noch einen kleinen Abstecher über Aus? 🤩

Ich würde mit dem Gedanken spielen, das ganze zu entschleunigen. Das eine oder andere Ziel wird dann allerdings zugunsten von mehr Zeit geopfert werden müssen.

Gruß Markus
24 Beiträge · seit 201716. Feb. 2017 · #7
Boah ihr Lieben,

prima ist ja die Offenheit mit der ihr hier kommentiert weil Eure Meinung deutlich wird. Aber a bisserl hart ist das schon. Da habe ich ja schon fast "Angst" was ihr zu unserer Planung sagt 😕

Jo
1'483 Beiträge · seit 200917. Feb. 2017 · #8
Hi Jo,
nimm doch mal einen anderen Routenplaner zu Hilfe ( Here, TomTom etc) und schau, was du dann für Angaben zu den Fahrzeiten bekommst. Oder rechne nach T4A mal Zeiten zusammen.Wenn du es schaffen soltest, bei deinen ca. 4350 km wirklich einen 60iger Schnitt zu erreichen , dann hast du rein rechnerisch schon ca. 72 Stunden reine Fahrzeit. Da sind keine Fotostops oder Beobachtungshalte enthalten. Ich würde so etwas einem Reisebüro nicht durchgehen lassen.

Gruß Piscator
24 Beiträge · seit 201717. Feb. 2017 · #9
Hallo Piscator,

ich bin nicht der Themenstarter 😉
Ist daher auch nicht meine Tour.

Liebe Grüße
Jo
1'042 Beiträge · seit 201617. Feb. 2017 · #10
Hallo Jo,
JoS_MZ schrieb:
prima ist ja die Offenheit mit der ihr hier kommentiert weil Eure Meinung deutlich wird. Aber a bisserl hart ist das schon.
Meinung hin oder her, es nützt ja nichts, wenn man statt Urlaub nur Stress hat. Google errechnet für die gesamte Strecke knapp 60 km/h im Durchschnitt und das ist für Namibia beinahe unrealistisch. Zudem hält man ja noch ab und zu an um Bilder zu machen und das ist die direkte Strecke zwischen den Unterkünften. Mind. 10-20 % mehr Strecke wird man machen, je nachdem was man sich noch anschauen möchte und um an die Wasserlöcher zu kommen.
JoS_MZ schrieb:
Da habe ich ja schon fast "Angst" was ihr zu unserer Planung sagt 😕
Deswegen habe ich meine Planung gar nicht erst zur Diskussion gestellt... 😉
Ich habe auch zwei Tage an denen ich knapp über 400 km zurück legen muss, das hat sich so ergeben (wegen der Wunschübernachtungen). Ich habe aber auch einen Plan B falls Plan A nicht aufgeht. Jeweils nach den langen Strecken ist Camping gebucht und da könnte ich notfalls auch wo anders hin ausweichen. Der Campingplatz ist zwar schon bezahlt, aber das wäre dann eben so.

Du kannst Deine Planung ja mal zur Diskussion stellen, wobei wenn alles schon so gebucht ist, dann macht es auch keinen Sinn mehr... 🤪

Gruß Markus
94 Beiträge · seit 201617. Feb. 2017 · #12
Also die einzelnen Etappen finde ich jetzt nicht so dramatisch. Die meisten sind doch eher kurz und lassen genug Möglichkeiten, sich unterwegs Zeit zu lassen. Ich würde mich wohl immer zeitig zum Sonnenaufgang auf den Weg machen, aber das würde ich sowieso empfehlen. Alles Lodgeübernachtungen, denke ich? Dann entfällt ja einiges an Zeit für die beim Campen nötigen Aktivitäten (Auf- / Abbau, Kochen, Einkäufe...).

Am ein oder anderen Ort hätte ich allerdings auch mehrere Übernachtungen eingeplant. Grootberg Lodge z.B., ist zum einen einfach schön, zum anderen hätte sich dort ein Rhino-Tracking angeboten. Vor der Weiterfahrt nach Dolomite wird das schon eher knapp.

Die Fahrzeiten würde ich mal mit der Tracks4Africa Karte abgleichen. Die dort angegebenen Zeiten fand ich realistisch und gut zu machen.
Trophäenloser Weltenbummler
Themenstarter18 Beiträge · seit 201617. Feb. 2017 · #13
ja, dass ihr euch über die Routenplanung das Maul zerreißt, wundert mich jetzt irgendwie nicht. War in anderen Ländern auch schon so.

Keine Ahnung, was andere Leute tagsüber so machen, aber ich hab's bisher bei meinen Reisen immer so gemacht:
Mal beispielhaft für einen Fahrtag mit 5 (!) Stunden Fahrzeit:
9 Uhr losfahren. Fahrt bis 11 Uhr (2 Stunden). Dann 3 Stunden Wanderung (14 Uhr), 3 Stunden weiterfahrt. Ankunft Ziel um 17 Uhr.
Alternativ halt: 9 Uhr los, 14 Uhr Ankunft Ziel und dann den ganzen Nachmittag noch zur freien Verfügung.

Also habe ich überhaupt kein Problem mit solchen Tagen.

Mir ist es hier auch nicht um die Start-/Ziel-Orte gegangen, sondern darum, welche Straße man sinnvollerweise (Landschaft, Qualität, etc) nimmt.
16,9k Beiträge · seit 201217. Feb. 2017 · #14
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zuletzt bearbeitet 15. März 2018
1'137 Beiträge · seit 201117. Feb. 2017 · #15
Hallo frontloop,

meinst du nicht, dass dir hier schon genug Hilfe zuteil wurde?
Und ist es nicht ein wenig undankbar (du hattest ja darum gebeten) jetzt mit
"Maul zerreisst" genervt zu reagieren.
Sei froh, wenn sich da jemand Gedanken macht, auch wenn du das offensichtlich gar nicht hören wolltest.
Aber, du musst ja diese zugegeben schöne Tour fahren, nicht wir. Hast halt nicht viel davon, aber das wurde ja schon ausführlich beschrieben. Auch ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese Tour ein Fomi gestaltet hat.
Die Route ganz bestimmt, aber die Aufenthaltsdauer "never ever".
Nachdenkliche Grüße
Uwe
http://www.smilies.4-user.de http://www.smilies.4-user.de
2'391 Beiträge · seit 201617. Feb. 2017 · #16
Hallo zusammen,
wir hatten auch 4400km und das in "nur" 21 Tagen und auch viele 1-Night-Stopps für die ich auch im Vorfeld viel Kritik bekommen habe. Am Fish River Canyon waren wir auch nur eine Nacht. Allerdings habe ich genau deshalb von der Fishriver Lodge Abstand genommen und statt dessen die Canyon Lodge genommen.
Da ist die Anfahrt kein Problem und wir kamen vom Köcherbaumwald, da ist die Strecke nicht so lang. Klar haben wir nur mal am Viewpoint in den Canyon geschaut und sind dann noch ein bisschen am Rand Richtung Süden. Die Strecke war aber in so miserablem Zustand, dass ich nicht glaube, dass wir bei 2 Nächten weiter gefahren wären.
Ich persönlich fand die Autofahrten nicht schlimm, sondern habe jede Minute voll genossen.
Bei so einer Runde ist klar, dass man nur mal streift, aber dafür weiß man dann, ob einem Namibia gefällt und wenn ja was genau. Wir machen dafür dieses Jahr eine kleine Runde mit mehr Zeit für das was uns letztes Jahr besonders gut gefallen hat. Unter dem Gesichtspunkt, kann man das machen.
Und zum Reisebüro: Wenn der Kunde das so wünscht, dann wären sie ja blöd, wenn sie das nicht buchen. Solange sie auf die Konsequenzen hinweisen.

@frontloop: Überlege Dir mal, ob die Fishriver Lodge wirklich sinnvoll ist und du nicht besser auf einen leichter zugängliche Lodge umbuchst
Schau mal oben unter Know-How auf die T4A Karte oder noch besser kaufe eine für 10€ und gleiche Deine Strecken mit den Fahrtzeiten ab. Wenn ich das richtig gesehen habe, dann kommst Du auch mal schnell auf 5 Stunden reine Fahrtzeit. Da bist Du dann mit Fotostopps und mal was einkaufen und tanken bei 7-8 Stunden.
Mit der T4A kannst Du dann auch gut die Nebenstrecken abschätzen, da sind auch Tankstellen, Viewpoints und Sehenswürdigkeiten eingezeichnet.

Viele Grüße

Sas
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
1'042 Beiträge · seit 201617. Feb. 2017 · #17
Hallo Logi,
Logi schrieb:
Alternativ halt: 9 Uhr los, 14 Uhr Ankunft Ziel und dann den ganzen Nachmittag noch zur freien Verfügung.

Es ist ja schon mehrfach angesprochen worden, dass Eure Zeitangaben unrealistisch sind.
Ich war mit dem Besuch der Epupa Falls letztes Jahr auch sehr optimistisch. Das war die einzige "Fehlplanung" auf der Route, sonst ging es gemütlicher zu:
Der Plan war in Opuwo zu übernachten und direkt nach dem Frühstück los um dann noch vormittags an den Epupa Falls anzukommen und von dort nach einer Nacht direkt weiter zur Toko Safari Lodge.
Die Realität sah dann etwas anders aus, auf dem Weg nach Opuwo hat es mir 2 Reifen gekillt, einer platt der zweite zerrissen und deswegen brauchte ich 2 mal neues Gummi... 🙄
Das dauerte dann eben recht lange und daher erst später Start in Opuwo und pünktlich zum Sonnenuntergang erreichte ich die Kapika Waterfall Lodge (die super ist). Gelohnt hatte das sich nicht wirklich, weil nach leckerem Abendessen und Übernachtung ging es am nächsten Morgen direkt weiter, man musste ja Strecke machen.

Für April 2017 habe ich schon zwei Übernachtungen in der Kapika Waterfall Lodge gebucht. Dann kann ich da auch etwas unternehmen, selbst wenn es nicht ganz optimal läuft. Wobei im nachhinein muss ich sagen, selbst wenn die Reifenpannen nicht gewesen wären, für nur eine Nacht zu den Epupa Falls lohnt es sich nicht wirklich.
Logi schrieb:
Außerdem könnt Ihr keine der Attraktionen beispielsweise an der Fish River Lodge noch an der Grootberg Lodge wahrnehmen, da Ihr ja schon wieder los müsst.
Das sehe ich weniger kritisch, wenn man nur im Auto sitzen will und möglichst viel Straße sehen will, dann interessieren einen vielleicht nicht diese Attraktionen?

Bei den meisten Lodges kann man ankommen, fragen wann der Game Drive beginnt und den manchmal auch eine halbe Stunde nach hinten verschieben. Zum Leidwesen der Mitfahrer zwingt man diese dann direkt nachdem man die Koffer aufs Zimmer gebracht hat wieder in ein Fahrzeug zu steigen und weiter geht es.

Manchmal stimmt auch die Google Maps Berechnung, z.B. Opuwo - Epupa falls 180 km in 2 h 45 min. Das ist machbar, allerdings nicht jeden Tag und nur erfahrenen Gravel Roads Fahrern zu empfehlen. Mit Urlaub hat das dann aber auch nichts mehr zu tun. Aufpassen muss man dazu noch dass man nicht irgendwo so ein Riverbed übersieht und da voll durch knallt. Das Fahrzeug auf das Dach zu schmeißen ist jedenfalls nicht sinnvoll und sollte unbedingt vermieden werden...

Durch eine langweilige Landschaft auf bolzen gerader asphaltierter Straße, wo kaum die Gefahr besteht, dass Tiere auf die Straße rennen kann man durchaus "Kilometerfressen"... gibt es das irgendwo in Namibia? Wenn ja, dann kenne ich die Strecke nicht... 😎

Gruß Markus
312 Beiträge · seit 201318. Feb. 2017 · #18
Hallo Frontloop,
mach Dein Ding!!!
Aber beschimpfe nicht die Personen, die Deine Anfrage ernst genommen haben, Deiner Bitte um Kommentare gefolgt sind und sich Gedanken um sinnvolle Fahrstrecken machen.
Und ja - Du hast nach "Nebenstrecken" gefragt....wie schon vorher geschrieben - keine Umwege, sonst passt es gar nicht & bete, dass die Pannenfee Euch gut gesonnen ist.
Schönes Wochenende
DoNo
778 Beiträge · seit 200618. Feb. 2017 · #19
Hallo Frontloop,

für 2 Tage in den Kgalagdi zu fahren, bringt meiner Meinung nach nix. Du fährst rein, am nächsten Tag nach Twee Rivieren und dann schon wieder zurück. Nur um 2 Tage lang das Auobtal langzufahren lohnt sich das gar nicht. Sorry, auch wenn du das nicht hören magst. Ich würde die beiden Nächte davor oder danach (Fish River) einplanen, ich glaube da habt ihr mehr von.

Gruß
Tanja
Themenstarter18 Beiträge · seit 201621. Feb. 2017 · #20
tja. wie auch immer.
Die Übernachtungen sind fix.
Und das war - wie gesagt- der Vorschlag von einem Reisebüro. Da ich mich in Namibia nicht auskenne, habe ich denen gesagt:
"Da komme ich an, da fliege ich zurück. Plant mal"

Und die Fahrzeiten (siehe meinen 1. Post) habe ich (mit vielleicht kleinen Abweichungen) auch so bekommen.

Mich wundert die Kritik ehrlich gesagt etwas, weil andere hier in dem Forum mit dem Reisebüro sehr zufrieden sind und es regelmäßig weiterempfohlen wird...
zuletzt bearbeitet 21. Feb. 2017