Caprivi mit Camping in 2018

11 Antworten · 3'137 Aufrufe · gestartet 23. Nov. 2016 von Namibheidi
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Themenstarter18 Beiträge · seit 201323. Nov. 2016 · #1
Hallo liebe Forum-Mitglieder,

ich bin schön längere Zeit Mitglied in diesem Forum und lese ständig und viel und sehr gerne die einzelnen Beiträge.
Nun plane ich gerade unsere 4. Namibia Reise für Juli 2018. Wir (mein Mann, unsere drei Kinder 16/13/10 Jahre und ich) werden diesmal ausschließlich den Caprivi bereisen.
Wir möchten überwiegend campen, zwei oder drei Nächte in einer netten Lodge/Gästefarm dürfen aber gerne dabei sein. Wahrscheinlich werden wir 24 Tage Zeit für diese Reise haben.
Ich habe eine grobe Planung zusammengestellt und würde mich sehr freuen, wenn sich der eine oder andere die Zeit nehmen kann, um mir mit ein paar Tipps und Tricks weiterzuhelfen.

Mittlerweile bin ich auch in meinen Gedanken etwas festgefahren. Insbesondere weiß ich es nicht abzuschätzen, wieviel Zeit wir in den Parks benötigen (Mudumu, Mamili,Mahango).

Tag 1: Ankunft Windhuk, Auto, Einkauf, Fahrt max. 1 Stunde zu einem Campingplatz nördlich von Windhuk; da bin ich noch nicht wirklich fündig geworden
Tag 2: Fahrt Richtung Grootfontein: Roys Restcamp, Farm Dornhügel, Weaversrock, Kalkfontein ( Camping)
Tag 3,4: Divundu: Ngebi, Nunda River Lodge, Mobols Lodge, Riverdance Lodge (Camping)
Tag 5,6,7: Kongola: Mavunje Camp, Namushasha, Nkasa Lupala, Nambwa Lodge, Mazambala Lodge (Camping)
Tag 8,9: Mamili: Camp Livingstone, Jackalberry Camp (Camping oder feste Unterkunft)
Tag 10,11: Camp Chobe (Camping)
Tag 12,13,14: Kasane: Chobe River Cottages oder Kubu Lodge als feste Unterkunft oder Senyati Safari Camp Campsite
Tag 15: Kalizo Lodge (Camping)
Tag 16: Camping einer der oben genannten Unterkünfte bei Kongola
Tag 17: Hakusembe (Camping)
Tag 18: und ab hier weiß ich einfach nicht weiter........
Tag 19-23: ?????
Tag 24: Windhuk Heimflug

Wahrscheinlich würde mir die zeitliche Aufteilung leichter fallen, wenn wir weniger Tage zur Verfügung hätten. Ist es vielleicht insgesamt zufiel Zeit für den Caprivi ?
Ich habe auch schon von dem Abstecher Tsumkwe/Naye-Naye Gegend/Klein Dobe/Shakawe gelesen. Weiß jemand , wieviel Tage man dafür einplanen sollte ?
Kann mir auch jemand etwas über die Tsodilo Hills sagen ? Ist ein Besuch lohnenswert ?
Welche der genannten Unterkünfte sollen wir auf jeden Fall einplanen ?

Ich bedanke mich auf jeden Fall schon jetzt mal für jede Rückmeldung und bitte um Vergebung, falls ich wichtige Details vergessen haben sollte, dann bitte nachfragen.
Ich bin über Eure Vorschläge gespannt, vielen Dank 😉

Ilka
1'927 Beiträge · seit 200824. Nov. 2016 · #2
Hallo Ilka,

das "Problem" kenne ich von unseren letzten 2 Touren, 24 Tage sind schon viel für das Caprivi.

Wir haben einmal 3 Tage Vic-Falls mit eingebaut, war super aber muss nicht jedes Jahr sein. Die andere Möglichkeit wäre eben, die Etosha noch mit anzuhängen, bekanntlich immer einen Besuch wert.
Für Tag 1 empfehle ich Dir Groß Barmen, die 90 km sind bequem zu fahren. Tag 3 + 4 würde ich die Mahangu Lodge bevorzugen. Tag 16 in der Mobola Lodge ist es auch sehr nett.

Gruß
Peter
33,1k Beiträge · seit 200624. Nov. 2016 · #3
Hallo Ilka,
Fahrt max. 1 Stunde zu einem Campingplatz nördlich von Windhuk; da bin ich noch nicht wirklich fündig geworden
Schau Dir mal die Campingliste von Thomas Richter an und besorge Dir Trummi's Liste. Denkbar wäre z.B. Ombo oder Okahandja Country Hotel (beide bieten auch Camping).
Ich persönlich würde bei Tag 15-18 höchstens zwei unterschiedliche Unterkunftsorte wählen. Das neue NWR Camp an den Popafällen ist z.B. wirklich gut (zumindest die festen Unterkünfte).
Tag 19-23 könnt ihr doch prima in Etosha verbringen. Oder wenn ihr lauffreudig seid ein Teil davon am Waterberg.

Beste Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
7'263 Beiträge · seit 200624. Nov. 2016 · #4
Hallo Ilka

Ihr habt so schön Zeit. Da empfehle ich Euch wirklich den Weg über Tsumke, Naye-Naye, Dobe, Shakawe in den Caprivi.

Für mich könnte der Anfang der Tour so aussehen:
1 x Windhoek (Urban Camp und Abendessen bei Joe's Beerhouse)
2 x Okonjima Camping (Africat)
1 x Region Grootfontein (z.B. Tigerquelle Campingplatz mit Abendessen)
2 x Naye-Naye ( auf dem Weg das Living Culture Museum in Grashoek)
In der Naye-Naye Region den Baobab Trail fahren
Bei Dobe über die Grenze nach Botwana, weiter bis zu nach Shakawe
2 x Drotzkys Cabin Camping (Sehr schön unter grossen schönen Schattenbäumen, unbedingt Bootstour machen)
2 x Region der Popa-Falls (Mahango und Buffalo Core Area)
und dann weiter wie schon von Dir geplant.

Damit Ihr nicht zweimal den gleichen Weg fahrt, könnt Ihr auf dem Rückweg auch über Nata, Gweta (Planet Baobab), Maun, Ghanzi nach Windhoek fahren. Das ist unwesentlich weiter als durch den Caprivi aber nochmals etwas anderes. Falls Ihr Zeit übrig habt, bietet sich da auch noch ein Stop am Boteti an (Tiaans).

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 25. Nov. 2016
Themenstarter18 Beiträge · seit 201324. Nov. 2016 · #5
Hallo Peter, Hallo Christian, Hallo Chrigu,
ich sage herzlichen Dank für Eure Beiträge. Ich werde auf jeden Fall alle Vorschläge mal einarbeiten und zum Schluß wird es mit Sicherheit eine gute und runde Tour werden.

Vielen Dank und eine gute Zeit

Ilka
463 Beiträge · seit 201525. Nov. 2016 · #6
Hallo,

In Kongola waren wir im Camp Kwando auf einem der Privat Campsites. Die sind wirklich riiiiesig und du hast auch deine eigne Dusche, WC, u.s.w. Totales Afrika Feeling beim Duschen, 😄 war toll!
Die Campsites sind auch sehr angenehm, da du überall Rasen hast. Die Nachbarn sind wirklich weit weg, da hatten wir totale Ruhe. 🙂
Du bist zwar nicht direkt am Wasser, hat uns aber nicht gestört. Es hat auch ein schönes Shwimmbad und viel Platz für die Kinder zum spielen.
Die "normalen" Campingplätze sind teilweise näher am Wasser aber halt viel kleiner und du hast keine eigene Dusche, WC...

Bevor wir dort ankamen, waren wir im Park Susuwe. War sehr toll und wir sahen sehr viele Tiere. Ich würde das nächste Mal dort im Park eine zusätzliche Nacht reservieren.

Liebe Grüße
Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls 2017, Uganda und Ruanda 2017, Kapstadt und Namibia 2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
705 Beiträge · seit 201425. Nov. 2016 · #7
Namibheidi schrieb:Tag 5,6,7: Kongola: Mavunje Camp, Namushasha, Nkasa Lupala, Nambwa Lodge, Mazambala Lodge (Camping)
Mavunje Camp ist wunderschön mit je einem separaten Dusch-, WC-, Küchen- und Auftenthaltshäuschen.
Von den Auftenthaltshäuschen sieht man auf ein Pool (war bei mehr Wasser ein Seitenarm des Kwando) mit Hippos.
Wir hatten aber wirklich heiss (gegen 40C) und da vermisste ich ein Pool sehr.

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Auftenthalts- und Küchenhäuschen

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Dusch- und WC-Häuschen

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Blick aus Auftenthaltshäuschen

Ich kann aber die Boosttouren von Dan sehr empfehlen. Sie sind zwar nicht günstig aber sehr interessant.

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Morgenessen im Busch nach erster Bootsfahrt

Felix
wohl Ende 28 wieder 5-6 Wochen Botswana (Khutse+KTP)+ Süd-Namibia Nov- 25-Jan 26 3W Botswana (KTP, Moremi, Nxai+Makgadikgadi Pans NP), + 3W Namibia Nov/Dec 2021 KTP-Kaa-Mabua-KD2 (Bericht) April 2019 KTP + Südliches Namibia / Reisebericht KTP und Süd-Namibia / Blog Sept/Oct 16 Etosha-Caprivi-Chobe-Moremi-CKGR / Reisebericht / Blog
zuletzt bearbeitet 25. Nov. 2016
2'338 Beiträge · seit 200725. Nov. 2016 · #8
Hallo felix_w, du schriebst:
Wir hatten aber wirklich heiss (gegen 40C) und da vermisste ich ein Pool sehr.
Es fällt mir auf, dass du in deinen Beiträgen immer wieder erwähnst, wo überall du einen Pool vermisst hast.

Hast du überhaupt eine Ahnung, wie viele Chemikalien man bei den hohen Temperaturen in einen Pool kippen muss, damit sich das Wasser nicht grün verfärbt. Und was glaubst du, wohin das Poolwasser entsorgt werden muss, sollte es mal ausgewechselt werden? Etwa in den Fluss?

Zudem benötigt man für die Umwälzpumpe auch Strom, der durch einen knatternden Generator hergestellt werden muss, sollte die Lodge nicht am öffentlichen Stromnetz angeschlossen sein.

Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich gedankenlos – um es mal milde auszudrücken – in einem Land, das eh unter einer dramatischen Dürre leidet, andauernd zu erwähnen, wo überall man einen Pool vermisst hat.

Viele Grüsse
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
348 Beiträge · seit 201125. Nov. 2016 · #9
Hallo Erika
Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich gedankenlos – um es mal milde auszudrücken – in einem Land, das eh unter einer dramatischen Dürre leidet, andauernd zu erwähnen, wo überall man einen Pool vermisst hat.
Namibia entwickelt sich je länger je mehr zum Schickimicki Ferienziel, liess mal den überwiegenden Teil der Posts und schau die Fotos an, man überbietet sich mit Fotos der luxuriösen Badezimmern etc.,
Hauptsache der Luxus stimmt, mir wird schon immer fast schlecht, wenn ich nur einen weiss gedeckten Tisch in der Kalahari sehe 😠 .
Am besten 5 Sterne klimatisierte Hütte, mit direkter Aussicht auf ein Wasserloch, man bezahlt ja schliesslich dafür.
Wir duschen mit 3 Litern prp Person, aus dem Wassersack und haben da manchmal noch ein schlechtes Gewissen.
Geld verdirbt anscheinend nicht nur den Charakter sondern nimmt den Einen noch das letzte Gefühl für die Natur.

Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
Themenstarter18 Beiträge · seit 201325. Nov. 2016 · #10
Hallo Felix
besten Dank für die Infos und die schönen Fotos. Mavunje ist auf jeden Fall eingeplant.

Gruß Ilka
Themenstarter18 Beiträge · seit 201325. Nov. 2016 · #11
Hallo Carmen,

auch Dir danke ich für die Rückmeldung.
Kannst Du mir denn auch eine Campingempfehlung für den Park Susuwe geben oder ist dort nur Übernachtung in einer Lodge möglich ?

Liebe Grüße
Ilka
463 Beiträge · seit 201525. Nov. 2016 · #12
Leider kann ich mich nicht mehr an den Namen des Campings erinnern. Wir sahen nur den holzigen Wegzeiger. Sicher kann dir aber jemand im Forum weiterhelfen.

Die Pisten im Park sind teilweise sehr tiefsandig. Es hatte, als wir dort waren, auch sehr wenige Touristen. Wir sahen nur ein einziges anderes Auto. Tiere sahen wir aber sehr viele, Büffel, Elefanten, Antilopen, Krokodiele, Kudus, Paviane, Flusspferde...
Für uns, eine tolle Erinnerung obwohl wir eine Zeitlang im Sand stecken geblieben sind. 😄

Tut mir leid, dass ich dir nicht helfen kann.

Liebe Grüße
Carmen
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