Geologische Sehenswürdigkeiten?

17 Antworten · 3'127 Aufrufe · gestartet 24. Okt. 2016 von Schubbi
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Themenstarter11 Beiträge · seit 201624. Okt. 2016 · #1
Hallo liebe Fomis,

Da ich bisher keine geologischen Beiträge in der Suche finden konnte, eröffne ich mal einen neuen Thread zu diesem etwas speziellem Thema. 🤩
Unsere Namibiareise (Freundin und ich) steht unmittelbar bevor. Da ich mich studierter Steineklopfer nennen darf, würde ich mir gerne ein paar schöne geologische Aufschlüsse in Namibia anschauen.

Ein bisschen wissenschaftliche Literatur habe ich mir schon besorgt. Leider handelt es sich dabei um etwas "trockene" Kost um es mal vorsichtig auszudrücken 😐

Ist jemandem eine passende Touristen-taugliche Literatur (Geologie-hot-spots) bekannt?
Gibt es vielleicht eine Behörde oder Organisation auf deren Homepage man Aufschlüsse recherchieren kann?

Vielleicht weiß ja auch jemand aus Erfahrung wo man imposante Formationen finden kann? (Soweit ich bisher gelesen habe, ist die Spitzkoppe als vulkanische Intrusion ziemlich markant).

Da wir aufgrund des straffen Zeitplans keine all zu großen Umwege machen können, Liste ich hier unsere Route auf:
Windhoek --> Sesriem (über: B1/Kalkrand und C19/Maltahöhe)
Sesriem --> Namib Rand Nature Reserve (und zurück)
Sesriem --> Swakopmund (über: C14 Solitaire und C28)
Swakopmund --> Karibib (über: B2; an der Spitzkoppe vorbei)
Karibib --> Khorixas (über: C35/Uis)
Khorixas --> Etosha NP (hier werden wir genug Zeit im NP verbringen, weshalb ich die Geologie mal ausklammere)
Etosha --> Otjowarongo (lohnt sich ein Abstecher zum Waterberg Plateau oder dem Mt. Etjo?)
Otjowarongo --> Windhoek (über: B1).

Wegen der spärlichen Vegetation ist Namibia ohnehin schon ein El Dorado für Geologen, über ein paar spezielle Tipps würde ich mich aber trotzdem sehr freuen!

Eine wichtige Frage zum Schluss:
Jeder Geologe hat eine Steinesammlung zu Hause (kein Scherz!) und wenn ich ein paar schöne Handstücke finden sollte, würde ich mir die gerne mit nach Hause nehmen. Gibt es da Probleme beim Zoll?
In manchen Ländern steht sowas unter Strafe (obwohl vielmehr auf historische Gebäude/Tempel bezogen Bsp.: Ägypten). Ob jedoch der übereifrige Security-Mitarbeiter da einen Unterschied macht, wenn er einen Brocken im Koffer findet?!

Gruß
2'167 Beiträge · seit 200924. Okt. 2016 · #3
Hallo Schubbi,
Schubbi schrieb:
Ist jemandem eine passende Touristen-taugliche Literatur (Geologie-hot-spots) bekannt?
Namibia Fascination of Geology, a Travel Handbook by Nicole Gruenert, Klaus Hess Publishers, Windhoek - Goettingen, 2000
3rd edition 2005

Ich habs auf English, es war aber urspruenglich Deutsch geschrieben.
Namibia: ISBN 99916-747-8-0
Germany / Europe: ISBN 3-933117-13-5

Ist vielleicht fuer einen Geologen etwas zu einfach geschrieben, aber fuer einen Layen wie ich perfekt auf der Reise.
Da drin steht uebrigens:

"In Namibia, the State solely reserves the right to mine any mineral resources and to confer such mining rights.This legal status is already in effect even if you simply collect small amounts of rocks and minerals. In order not to be liable for prosecution, the visitor should therefore only collect in the company of a licensed geological safari guide. Furthermore, the specimens and samples collected have to be declared to the Ministry of Mines and Energy before export. This can also be organized by the geological safari guide.Even if this law seems to be excessively bureaucratic, the adherence to the legal regulations is requested if collecting from localities of minerals and rocks, which have been sourced from this book. In addition, collecting in all National Parks is absolutely prohibited."

Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
7'296 Beiträge · seit 200624. Okt. 2016 · #4
Hallo,
Schubbi schrieb:
Vielleicht weiß ja auch jemand aus Erfahrung wo man imposante Formationen finden kann? (Soweit ich bisher gelesen habe, ist die Spitzkoppe als vulkanische Intrusion ziemlich markant).
ich kenne mich mit Deinem Fachgebiet nicht aus und schreibe vielleicht Nonsens oder für Dich uninteressantes Zeug, aber wo Du "vulkanisch" erwähnst, wäre der Giant's Playground bei Keetmanshoop sicherlich interessant. Ist -glaube ich- Dolerit, liegt aber abseits eurer Route.

Doleritkanäle (oder wie man das nennt) gibt es auch in den Felswänden im Moonlandscape in der Nähe von Swakopmund.

Die "Orgelpfeifen" in der Brandbergregion könnten auch interessant sein für Dich. Das ist aber ganz sicher nichts zum Rumklopfen und mitnehmen ... 😉

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
354 Beiträge · seit 201425. Okt. 2016 · #5
Hallo Schubbi,
entlang Deiner Route bieten sich folgende Möglichkeiten an : neben verschiedenen Dünenformen bei Sesriem auch der Sesriem Canyon (rückschreitende Erosion) und die fossilen Dünen der Urnamib bei der Namib Desert Lodge oder bei der Tsondab Valley Lodge, wo man den Tsondab Sandstein bei einer Wanderung durch den Hidden Canyon sehen kann. Tafonierung und Manganrindenbildung lassen sich sehr gut beobachten auf der Wüstenquell Farm östlich von Swakobmund oder auch an der Blutkuppe.Dolerit-Rücken (Dykes) am Welwitschia-Drive bei Swakobmund wurden schon erwähnt. Exfoliation (Wollsackverwitterung) lässt sich an der Spitzkoppe oder auch im Erongo Gebirge (Bull's Pary auf der Ameib-Gästefarm) beobachten. Der aufgelassene Marmor-Steinbruch südlich von Karibib an der D1952. Am Hohenstein (westl.Erongo) ein Besuch bei den Small Miners (Zugang über die Hohenstein Lodge) mit Aufstieg zu ihren Abbaustellen. Nahe Khorixas die Ugab Terrassen (Wandermöglichkeit auf dem Gelände der Vingerklip Lodge); westl. von Khorixas der versteinerte Wald.
Freundliche Grüße
Dieter
www.pleuro.de Namibia 2014...die mit den Wolken reisen. Eine Hommage an Namibia - Unsere Reise in Bildern (2015) Namibia in Wolken - eine Bilderreise (2017)
Themenstarter11 Beiträge · seit 201627. Okt. 2016 · #6
Pleuro schrieb:Hallo Schubbi,
entlang Deiner Route bieten sich folgende Möglichkeiten an : neben verschiedenen Dünenformen bei Sesriem auch der Sesriem Canyon (rückschreitende Erosion) und die fossilen Dünen der Urnamib bei der Namib Desert Lodge oder bei der Tsondab Valley Lodge, wo man den Tsondab Sandstein bei einer Wanderung durch den Hidden Canyon sehen kann. Tafonierung und Manganrindenbildung lassen sich sehr gut beobachten auf der Wüstenquell Farm östlich von Swakobmund oder auch an der Blutkuppe.Dolerit-Rücken (Dykes) am Welwitschia-Drive bei Swakobmund wurden schon erwähnt. Exfoliation (Wollsackverwitterung) lässt sich an der Spitzkoppe oder auch im Erongo Gebirge (Bull's Pary auf der Ameib-Gästefarm) beobachten. Der aufgelassene Marmor-Steinbruch südlich von Karibib an der D1952. Am Hohenstein (westl.Erongo) ein Besuch bei den Small Miners (Zugang über die Hohenstein Lodge) mit Aufstieg zu ihren Abbaustellen. Nahe Khorixas die Ugab Terrassen (Wandermöglichkeit auf dem Gelände der Vingerklip Lodge); westl. von Khorixas der versteinerte Wald.
Freundliche Grüße
Dieter
Vielen Dank für die zahlreichen Tipps. Da muss ich ja schon anfangen Abstriche mangels Zeit zu machen 😮
Ich denke aber die Vingerklip, der Sesriem Canyon, der versteinerte Wald und der Dyke bei Swakopmund sind gesetzt. Das liegt sehr nah an unseren Routen.

In Marokko konnte ich ein Stück Ophiolith aus dem Präkambrium abgreifen 😈 (Westafrikanischer Kraton). Ist jemandem ein guter Aufschluss in Namibia für wirklich "alte" Steine vom Kalahari Kraton bekannt?
16,9k Beiträge · seit 201227. Okt. 2016 · #8
Ich werfe noch den Hohenstein ins Rennen:

Bei YouTube ansehen ↗



LG
Logi
1'483 Beiträge · seit 200928. Okt. 2016 · #9
Guten Abend Schubbi,
hallo studierter Steineklopfer!

Ich oute mich als Geograph mit geologischen Grundkenntnissen und mineralogischer Sammlerbegeisterung, der jahrelang in allen möglichen Regionen mit dem Geologenhammer unterwegs war und versuche dir eine kleine Orientierung zu geben:

Über die rechtliche Situation wurde dir schon geantwortet.

Literatur: Frau Grünert schreibt in sehr verständlicher Sprache allgemein über die Geologie von Namibia, nicht aber über die Mineralogie. Sie verweist auf keine Aufschlüsse.
Die in den Reiseführern angegebenen „geologischen Sehenswürdigkeiten“ sind keine Aufschlüsse, wie du sie dir erhoffst, um eventuell Kristalle oder gar Ministufen zu finden, sondern Stellen, an denen geologische Erscheinungen zu sehen sind, die der speziellen Geologie Namibias zuzuordnen sind. Spezielle Literatur zu Mineralfundstätten ist mir nicht bekannt.

Einheimischen sind sicherlich Stellen bekannt, an denen ursprünglich Kristalle unbeschädigt zu finden waren. Sie wurden jedoch zumeist unsachgemäß „geborgen“, um sie zu Geld zu machen.
Unbeschädigte Kristalle zu finden dürfte einem normalen Touristen nahezu unmöglich sein. Sie warten auf keinen Fall auf deinen Geologenhammer. Die an der Pad angebotenen Mineralien sind in der Regel in einem erbärmlichen, amorphen Zustand. Kristalle, unbeschädigt, sind selten.

Ich habe nach meinem ersten Namibiaaufenthalt mit vielen Stops an Straßenständen beschlossen, daran nur noch vorbeizufahren. Vergleiche es mit den Alpen: Kein Strahler wird dir den ultimativen Fundort verraten und der hat sicherlich bei der Bergung mehr Ahnung, als ein namibischer Einheimischer, der um jeden NAM-Dollar kämpft. Ein „schöner“ „Stein“ wir ab und zu dabei sein.


Gruß Piscator
389 Beiträge · seit 200628. Okt. 2016 · #11
@aos
Hallo Axel,
der Schubbi hat extra studiert um auf Steinen rumzuklopfen und nicht an Metall zu kratzen 😎 .

@Schubbi
Wie Eto schon schrieb kann man in der nähe von Tsumeb auf der !Uris Safari Lodge in alte Kupferminen einsteigen.

Gruß Joachim
Touristen bringen Souveniers mit nach Hause. Reisende Geschichten.
zuletzt bearbeitet 28. Okt. 2016
33,1k Beiträge · seit 200628. Okt. 2016 · #12
Hallo Schubbi,

allgemeinen Anlaufstellen könnten u.a. sein:
- Ministry of Mines & Energy mit dem Geological Survey Museum (http://www.gsn.gov.na/museum.htm)
- Kristall-Galerie in Swakopmund
- die Seiten http://www.namibiaminerals.com/ und http://www.namrocks.com/

Es gibt zudem einige Bücher zum Thema (neben dem von Grünert):
- Namibia, Minerals and Localities (auch auf Deutsch "Mineralien und Fundstellen") in zwei Bänden, Ludi von Bezing/Rainer Bode/Steffen Jahn, Bode-Verlag (http://www.bodeverlag.de/shop/index.php?search=namibia&sid22F068C50A5D4883AB6963E2B98CD500=0586d8f20580772bc5ee361d6fbbf8dc)
- http://www.namibiana.de/de/namibia/geo-wissenschaften.html

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'060 Beiträge · seit 201328. Okt. 2016 · #13
Hallo,

auf Camp Aussicht kann man mit Marius seine Dioptas-Minen besichtigen, manchmal verkauft er auch was.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
zuletzt bearbeitet 28. Okt. 2016
6 Beiträge · seit 201328. Okt. 2016 · #14
Hallo Schubbi, (Glück Auf, Kollege!)
Literaturhinweise hast du ja zur Genüge bekommen.
Ich persönlich bin immer mit dem Reisehandbuch von Nicole Grünert ("Namibias faszinierende Geologie") unterwegs.
Wenn du als Geologe nach Namibiag gehst, dann ist natürlich das Buch von
"Henno Martin: Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste"
eine Art "Pflichtlektüre". Ich habe Henno Martin zu Studienzeiten in Göttingen noch persönlich kennengelernt und war von seinen Erzählungen begeistert. Wenn es dich ineressiert, sind die ehem. Behausungen der beiden Geologen auf der Farm Niedersachsen und am Kuiseb Canyon lohnende Ziele.
Und noch ein Tipp: Wenn dich nicht nur "hard-rock" interessiert sondern auch Hydrogeologie, dann besuch mal die Farm Eileen im Erongo-Gebirge und unterhalte dich mit dem Farmbesitzer Frederick van Alphen über das Thema "Wünschelruten-Technik" und das Auffinden von "Grundwasser-Adern". Auch für Skeptiker sehr interessant.
Und auf der Farm Wüstenquell die verschiedenen Granit-Erosionsformen! Einmalig!
Und, und, und....
Viel Spaß auf eurer Tour. In Namibia gibt's "Geologie soweit das Auge reicht"
Gruß
Edgar
2'779 Beiträge · seit 200728. Okt. 2016 · #15
hallo Schubbi
guckst du auch hier http://www.fosagams.co.za/
Federation of Southern African Gem and Mineralogical Societies.
Federasie van Suider-Afrikaanse Siersteen en Mineralogies Verenigings

Während eines mehrtägigen GEMBOREE, einem Clubausflug, werden nicht nur Mineralien gesucht, sondern es werden auch "auctions" veranstaltet wo die Mitglieder des Clubs ihre Fundstücke verkaufen/tauschen. Grad bei Zeitmangel ev. eine Alternative insofern du von einem Clubmitglied eingeladen bist. Ich denke div. Clubs sind evtl. untereinander auch an Kontakten interessiert. Das Einholen von Ausfuhrbewilligungen und das Vorzeigen beim Bergbauamt u.a. sind bei grenzüberschreitenden Aktivitäten mit Teil des Programmverlaufs.
Gruss Leona
Themenstarter11 Beiträge · seit 201629. Okt. 2016 · #16
Vielen Dank für die zahlreichen weiteren Tipps!
Jetzt wird es mir an Aktivitäten sicher nicht mangeln 😁

Wenn wir wieder zurück sind, werde ich sicher ein paar schöne Fotos hier reinstellen.

Dieser Thread kann aber (unabhängig unserem Urlaub) gerne weiter mit Tipps zu Geologischen-Sehenswürdigkeiten gefüllt werden.
Dann können zukünftige Namibia-Reisende von den Infos in diesem "Sammelthread" profitieren 🙂

Wenn jemand also noch weitere Tipps hat: immer her damit!
Gruß
zuletzt bearbeitet 29. Okt. 2016
185 Beiträge · seit 201529. Okt. 2016 · #17
Hallo Schubbi,

wenn ich es richtig verstanden habe, liegt Uis auf deiner Route. Dann solltest du vielleicht die einsame Strecke südlich des Brandberg über die D2342/D 2303 Richtung Cape Cross erwägen. Wir sind zwar keine geologischen Fachleute, aber die verschiedenen Verwitterungsgesteine, die auf dem Boden verstreut liegenden glitzernden Quarze und die Formationen in der Nähe der Abzweigung D2342/D 2303 haben uns begeistert.
Wir haben es so gehalten, dass wir mit dem Wirt des White Lady B&B (deutschsprachig) vor der Tour vereinbart haben, uns telefonisch nach Durchquerung zurückzumelden. Falls dies nicht geschehen wäre, hätte er eine Suchaktion angeleiert, weil auf dieser Strecke doch schon einige Reifen geplatzt sind, oder sich Leute irgendwie dann doch verfahren haben... 😣

Guckst du: (siehe auch Anhänge)
0484namibiaWST_0834-2.jpg


Weiterhin ist dann südlicher, zwischen Kuiseb Pass und Gamsberg Pass gelegen, eine nette GuestFarm namens Rooisand, die ausdrücklich auf ihre geologischen Sehenswürdigkeiten hinweist:
http://www.rooisand.com/de/aktiv_mineralien.htm

"Gäste der Farm Rooisand sind bei Interesse eingeladen "in Maßen" Mineralien zu sammeln und auch mitzunehmen."
(Haben wirauch gemacht, für unsere interessierte "Kleine" zu Haus, was uns hart an die Grenze zum Übergepäck geführt hat... 🤪

Ein Blick auf den Boden von Rooisand (sieht dort überall ungefähr so aus, alles glitzert 🤩 )
0589_namibiaWST_1321-2.jpg


Just my 2pence 😉
Birgit
Reisebericht: Namibia 2015/2016 - 4 Wochen durch den Nordteil Weitere ornithologische Reiseberichte aus längst vergangenen Zeiten: (Kuwait, Ägypten, Marokko, Türkei und Ural): http://www.naturbild.de/reiseberichte.htm https://www.TickerFactory.com/
5'479 Beiträge · seit 200931. Okt. 2016 · #18
Hallo Schubbi,

für mich ist der Zebra-Canyon die beeindruckendste geologische Sehenswürdigkeit Namibias. In dieser Schlucht kann man perfekt die Schichtung und Faltung des Gebirges nachvollziehen. Der Zebra-Canyon ist dennoch den meisten Besuchern des Landes unbekannt, da er abseits der üblichen Touristenpfade liegt. Der Zebra-Canyon ist ein nördliches Seitental des Ugab und geht rund 10km westlich von Brandberg West vom Ugab ab.

Ein paar kleine Eindrücke kannst Du aus den Fotos in meinem Reisebericht entnehmen, aber ich finde, sie geben die grandiose Landschaft nur ansatzweise wieder.
Zebra-Canyon 1
Zebra-Canyon 2
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zuletzt bearbeitet 31. Okt. 2016