Namibia per Anhalter bzw. zu Fuß

Reisebericht 156 Antworten · 25,7k Aufrufe · gestartet 16. März 2016 von BerLin
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Gast17. März 2016 · #61
BerLin schrieb:

Mit bösen Hunden wie diese ist in Walvis Bay jedes Haus eines Weißen ausgestattet. Die sollen wohl die Herrchen gegen Einbruch, Vergewaltigung, Diebstahl, Erdbeben, Krieg und alle anderen Gefahren, die von ihren schwarzen Mitbürgern ausgehen, verteidigen.
Man merkt ziemlich deutlich, dass du nur ein paar Wochen im Land warst. Es ist nicht deine Schuld, aber du hast nur einen winzig kleinen Einblick gehabt in das Leben der Weissen und Schwarzen in Namibia...und ich muss jedesmal lächeln, wenn ich solche Aussagen wie oben von dir lese.

Wie "Chris" schon erwähnte: Menschen jeglicher Hautfarbe halten sich hier Hunde. Bei den Schwarzen sind besonders Rassen wie Pitbulls und Boerboels und Schäferhunde beliebt, egal ob sie im Armenviertel leben oder in den reichen Wohngegenden (ja, auch dort wohnen Schwarzafrikaner, und zwar nicht wenige). Nun darfst du dreimal raten, warum....gegen wen müssen sich denn Schwarze verteidigen???

Ich gebe dir jetzt mal einen kleinen Einblick in das Leben hier: Hunde werden von Weissen nicht hauptsächlich zur Verteidigung gehalten, sondern zur Abschreckung. Meine Hunde bellen bei jedem, der am Tor steht. Die sind farbenblind. Passt nicht so ganz in das Schema "Weiss versus Schwarz", oder...
7'296 Beiträge · seit 200617. März 2016 · #62
leser schrieb:
@Trampen
Ich bin als Schüler und Student kreuz und quer durch Europa getrampt, habe in Jugendherbergen übernachtet und wenn nicht möglich auch im Bahnhofswartesaal oder im Park etc., habe mich praktisch nur „aus dem Papierl“ ernährt ……und habe das alles sehr genossen. Und nie im Leben wäre ich auf die Idee gekommen, dass ich damit jemanden schade.
... das schadet meines Erachtens auch niemandem. Ich bin auch schon viel per Anhalter gefahren und habe umgekehrt schon oft welche mitgenommen. Ich habe auch schon Leuten mit 5 Litern Benzin ausgeholfen oder deren liegengebliebenes Auto nach Hause vor die Haustür geschleppt. Umgekehrt freue ich mich, wenn mir mal jemand bei einer Panne hilft. Wenn man jeden Euro gegeneinander aufrechnet, wird das Leben sehr schnell verbittert, fürchte ich. Diejenigen, die hier verurteilen, dass sich Lina "durchschnorrt", sollten noch mal den anderen Thread durchsehen. Lina nutzt nicht nur Couchsurfing, sondern bietet diese Form der Übernachtung auch selbst an. Ich kann daher kein "Schnorren" erkennen.

Und wenn man nur 20 Euro für 'ne Übernachtung zahlt statt 150, dann schadet das auch keinem. Der eine Betreiber einer Unterkunft verdient an dem Tag halt mal weniger und der andere mehr. Aber derjenige, der für 20 Euro pro Nacht vermietet, scheint es mir nötiger zu haben als die Besitzer der Top-Unterkünfte, die dank der "Werbung" hier sich vor Gästen kaum retten können.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 17. März 2016
Themenstarter100 Beiträge · seit 201517. März 2016 · #63
Seltsam - in der Hüttenlandschaft von Opuwo haben wir nur einmal Hunde gesehen bzw. gehört.
Bist Du eigentlich wirklich so oder möchtest Du hier nur provozieren ?
Die Frage kann ich leider nicht beantworten, da ich nicht weiß, wie du dieses "so" definierst 🙂
Bisher kann ich bei Deiner "Alternativ"reise übrigens noch nichts entdecken, was dem Normalotouri entgangen wäre.

Klar, der bisher beschriebene Teil der Reise ist auch nicht viel anders als bei "Normaltouris": Reise mit dem Zug, Wohnen im Guesthouse.
Darum ging es doch auch in Wirklichkeit gar nicht, sondern vielmehr darum, möglichst für Lau durchs Land zu kommen. Das hatten wir doch gleich von Anfang an richtig interpretiert.
Für uns gäbe es jedoch unter der Berücksichtigung der Tatsache, dass keiner von uns Auto fährt und dass wir unsere Reisen gerne selbst planen und gestalten und auch keine 2000 Euro in einer Woche ausgeben wollen/können (v. a. meine russischen Reisepartner, denn Russland steckt seit Anfang 2015 in Krise), überhaupt keine andere Möglichkeit, in Namibia zu reisen.

@leser
Ich bin als Schüler und Student kreuz und quer durch Europa getrampt, habe in Jugendherbergen übernachtet und wenn nicht möglich auch im Bahnhofswartesaal oder im Park etc., habe mich praktisch nur „aus dem Papierl“ ernährt ……und habe das alles sehr genossen. Und nie im Leben wäre ich auf die Idee gekommen, dass ich damit jemanden schade.
Gleich sagen hier die anderen Forumteilnehmer, dass Trampen in den wohlhabenden Ländern (Europa) etwas anderes ist als im armen armen Namibia (wobei letzteres ganz klar als unmoralisch einzustufen ist 🙂
2'462 Beiträge · seit 200617. März 2016 · #64
Vielleicht hilft es, mal darüber nachzudenken, dass nicht jeder mit großem Budget reist und sich Mietwagen, teure Unterkünfte und Souvenirs nicht leisten kann oder will...

Ich finde es unglaublich, wie hier Leute verurteilt werden, die anders Urlaub machen 🙁

Letzte Woche hat sich doch tatsächlich ein Freund das Hotel in Berlin zur ITB gespart und bei uns übernachtet. Werde ihn gleich mal anrufen und ihm sagen, dass ich das Geschnorre unmöglich finde... 😗
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
5'538 Beiträge · seit 200817. März 2016 · #65
Liebe Fomis,

ich lese hier mit Schrecken, wie leicht und sehr sich einige provozieren lassen und dann auf Linas Äußerungen sehr, sehr schroff reagieren. Warum eigentlich? Sie sagt, was sie denkt und das finde ich gut. Natürlich muss man ihre Ansichten nicht teilen - was ich auch nicht tue -, aber mit so scharfen Reaktionen wie z. B. Namibia-Neuling am Anfang oder mit Sarkasmus könnt Ihr Lina genau so wenig überzeugen wie mich und/oder andere Fomis. Lest ihren Bericht und wenn es Euch stinkt, sagt das offen - aber mindestens genau so sachlich wie Lina das bisher getan hat.

Im übrigen sind mit Linas Ansichten immer noch lieber als die einiger Erzkonservativer hier im Forum.

Sehr, sehr nachdenkliche Grüße
Gerd
248 Beiträge · seit 201517. März 2016 · #66
So wie viele von Euch waren wir in der Vergangenheit meist mit sehr kleinem Reisebudget unterwegs. Ich glaube auch nicht, dass man mit "so guenstig wie moeglich" jemandem schadet oder man soviel Geld wie moeglich fuer "Luxus" ausgeben sollte. Das Lina Couchsurfer aufnimmt finde ich gut, es hilft aber nur denen, die privilegiert genug sind reisen zu koennen. Vielleicht liegen bei mir die Prioritaeten einfach anders: wenn ich in ein Land reise in dem es viel Armut gibt, versuche ich dort direkt etwas "zuerueck zu geben". Es geht nicht um grosse Summen sondern darum, dass ich dazu beitrage das eine Familie eine Mahlzeit auf den Tisch bekommt. Das ist keine Kritik an Lina oder ihrer Weltanschauung sondern meine (vielleicht naive) Meinung 🙂


LG, Mellie
2006: Botswana und Sued Afrika 2009: Botswana und Sued Afrika 2012: Sued Afrika (KTP) 2014: Marokko 2016 endlich wieder Botswana und Sued Afrika :)
zuletzt bearbeitet 17. März 2016
Gast17. März 2016 · #67
BerLin schrieb:Seltsam - in der Hüttenlandschaft von Opuwo haben wir nur einmal Hunde gesehen bzw. gehört.
Du hattest von Walvis Bay geschrieben, also ging ich davon aus, dass du auch Walvis Bay, bzw grössere Ansiedlungen wo sowohl Weisse als auch Schwarze wohnen meinst. Ich wohne in Windhoek - da ist es so wie ich geschrieben habe, und das kann man auf Städte wie Swakopmund, Walvis Bay, vielleicht noch Okahandja, Otjiwarongo und Tsumeb übertragen. In Opuwo war ich noch nie. Das ist mehr Ovahimba-Gebiet - wenn diese Hunde haben, dann sind das eher Africanis, und die werden als Wachhunde gehalten (wegen wilder Tiere) und auch als Spielkameraden für die Kinder. Ähnlich ist es im Ovamboland. Dort wird man weniger einen Pitbull finden.

Was mich ein bisschen stört ist, dass du meinst, es nach vier Wochen im Land besser zu wissen als andere, die hier seit zehn Jahren leben. Was würdest du denken, wenn jemand nach vier Wochen Russland dir erzählen würde, wie es da so zugeht?

Alles andere stört mich nicht, weder das Trampen, noch das Couchsurfen, noch das billige Übernachten. Das muss schon jedem selber überlassen bleiben - wir fahren zB immer mit unserem Wohnmobil im Land umher und übernachten gerne irgendwo im nirgendwo. Ich freue mich, dass du gesund und munter wieder zuhause angekommen bist und von deinen Erlebnissen berichten kannst 🙂
Themenstarter100 Beiträge · seit 201517. März 2016 · #68
Was mich ein bisschen stört ist, dass du meinst, es nach vier Wochen im Land besser zu wissen als andere, die hier seit zehn Jahren leben. Was würdest du denken, wenn jemand nach vier Wochen Russland dir erzählen würde, wie es da so zugeht?
Hmm, wenn das so wäre, würde ich die Experten hier nicht fragen, wie es sich tatsächlich verhält.
Es hat sich so ergeben, dass uns meistens weiße Couchsurfer aufgenommen haben (meine Reisepartner waren aber in Gobabis bei einer sehr netten afrikanischen Couchsurferin), daher habe ich von weißen Vierteln mehr mitbekommen. In Windhoek aber hatten unsere Couchsurfer durchaus schwarze Nachbarn (Regierungsmitarbeiter, nehme ich an). Pitbulls haben wir zum Glück nie gesehen.
Meine Frage ist aber nach wie vor nicht beantwortet: Ist diese Abschreckung durch Hunde wirklich notwendig und das Risiko eines Hauseinbruchs eine ernstzunehmende Gefahr?
Themenstarter100 Beiträge · seit 201517. März 2016 · #69
Ich poste hier mal ein Video über Pelikane, die die ihnen von Fischern zugeworfenen Fische fangen:

Bei YouTube ansehen ↗

Hier der direkte Link: https://youtu.be/upQ_nhMo9Ds
Antons Kommentar: "Wie tief ist doch die Lust, etwas umsonst zu bekommen, in der Natur verwurzelt!"
🙂
zuletzt bearbeitet 17. März 2016
Gast17. März 2016 · #70
Ja, es ist notwendig.

Das Risiko eines Hauseinbruchs ist um ein Vielfaches grösser wenn man keine Hunde hat. Es gibt nicht nur viel Armut, es gibt auch organisiertes Verbrechen. Naja, mehr oder weniger organisiert (ist halt Afrika 😉 ).
Ein Beispiel: Eine Schülerin in meiner Obedienceklasse hat mir letzte Woche erzählt, dass ihre Mutter keine Hunde wollte. Aber als bei ihnen dreimal innerhalb eines Monats eingebrochen worden war, hat sie nachgegeben. Sie haben nun zwei Hunde, etwas über ein Jahr alt, und seitdem keine Vorfälle mehr.
Fragen find ich gut 🙂
Gast17. März 2016 · #71
BerLin schrieb:
Es hat sich so ergeben, dass uns meistens weiße Couchsurfer aufgenommen haben (meine Reisepartner waren aber in Gobabis bei einer sehr netten afrikanischen Couchsurferin), daher habe ich von weißen Vierteln mehr mitbekommen.

Es gibt auch durchaus weisse Afrikaner 😛
Das ist auch etwas das ein Europäer erstmal verstehen muss: auch die weissen Einheimischen sind - eben - Einheimische wenn sie hier geboren sind. Sie sind Namibier, und damit Afrikaner, egal welchem Volksstamm sie angehören.
BerLin schrieb:In Windhoek aber hatten unsere Couchsurfer durchaus schwarze Nachbarn (Regierungsmitarbeiter, nehme ich an). Pitbulls haben wir zum Glück nie gesehen.
Warum denkst du Regierungsmitarbeiter? Ich habe auch schwarze Nachbarn. Keiner davon arbeitet bei der Regierung, und wir wohnen nicht im Armenviertel 😉
Wegen der Pitbulls: Guck mal auf Buy or Sell Namibia, oder Pets Online Namibia, da wirst du sie finden. Sie sind sehr begehrt. Leider werden sie deshalb auch unkontrolliert vermehrt.
Themenstarter100 Beiträge · seit 201517. März 2016 · #72
Warum denkst du Regierungsmitarbeiter?
So etwas haben unsere Couchsurfer gesagt, glaube ich.
Ich weiß natürlich, dass es auch weiße Afrikaner gibt (deren Vorfahren z. B. noch im 19. Jahrhundert nach Südafrika eingewandert sind, wie die von unseren Couchsurfern in Windhoek), nur bin ich zu faul, "schwarz" zu schreiben. Und mein innerer Antirassismus wehrt sich da irgendwie jedes Mal (zumal wir selbst beobachtet haben, dass Weiße und Schwarze in Namibia sich nicht nur äußerlich unterscheiden).
2'261 Beiträge · seit 201117. März 2016 · #73
Liebe Leute,

wie wäre es mit ein bisschen Großzügigkeit und Toleranz gegenüber andersdenkende und – handelnde. Ich finde hier wird schon teilweise ziemlich harsch reagiert. Ich teile nicht BerLins Meinungen und Art den Urlaub zu verbringen, aber hier wäre es nicht schlecht den Ball etwas flach zu halten. Sie hat bisher immer die Contenance bewahrt und antwortet immer höflich.

Wenn ich an viele Touris aus Deutschland und Mitteleuropa die in Norwegen (meine Heimat) Urlaub machen denke.
Da wird oft für lau den dicken WoMo irgendwo hingestellt. Der ist dann auch noch mit Lebensmittel von Aldi und Lidel vollgestopft, so dass man kaum Geld ausgeben muss. Man könnte ja sonst in Verlegenheit kommen den kleinen Coop im Ort, der ums Überleben kämpft, zu unterstützen. Norwegen ist ja sooo teuer, da nimmt man lieber alles mit.
Oft wird für omme geangelt und in die TK-Truhe eingefroren. Die kommt dann auf der Heimfahrt in den WoMo oder auf den Hänger und die Goodies werden dann über Winter gefuttert bis man im nächsten Jahr wieder die Reise gen Norden starte.

Nur so ein paar Gedanken am Rande.....

Freundliche Grüße
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
7'296 Beiträge · seit 200617. März 2016 · #74
BerLin schrieb:Seltsam - in der Hüttenlandschaft von Opuwo haben wir nur einmal Hunde gesehen bzw. gehört.
... in den abgelegenen Regionen haben die Menschen meist sehr wenig Geld. Wenn es mal Fleisch zu essen gibt, wird praktisch jedes Teil einer (meist) Ziege verwertet. Für einen Hund bleibt da so gut wie nichts übrig. Hunde müssen sich ihr Futter meist selbst suchen.
Und ... manchmal werden auch Hunde gegessen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Gast17. März 2016 · #75
Schwarz und Weiss sind zunächst mal nur Farben (nicht mal das, aber ich nenne sie der Einfachheit halber mal so). Wir geben ihnen die rassistische Bedeutung.
Warum soll ich eine schwarze Frau nicht schwarz nennen? Eine weisse Frau ist doch auch eine Weisse? In Namibia ist das völlig normal. Nicht mal die Schwarzen können verstehen, warum man sie nicht Schwarze nennen soll. Manche sind sogar sehr stolz auf ihre Hautfarbe (was ich auch wiederum nicht nachvollziehen kann, denn sie haben ja nix dafür getan).

Weisse und Schwarze unterscheiden sich nicht, weil sie eine andere Hautfarbe haben, sondern eine unterschiedliche Kultur. Es gibt auch einige Unterschiede zwischen Schwarz und Schwarz (und auch ziemlichen Rassismus!!) und auch zwischen Weiss und Weiss (und auch hier gibt es Rassismus). Es kommt immer auf die Kultur an. Buren sind weiss - sie sind aber den schwarzen Afrikanern oft näher als den weissen Deutschen die hier leben...
Namibiadeutsche und Djerries unterscheiden sich auch ziemlich.
Man verbuscht einfach, wenn man lange genug hier lebt. Zumindest ist das eine Gefahr 😉
2'772 Beiträge · seit 200617. März 2016 · #76
Guggu schrieb:

Wenn ich an viele Touris aus Deutschland und Mitteleuropa die in Norwegen (meine Heimat) Urlaub machen denke.
Da wird oft für lau den dicken WoMo irgendwo hingestellt. Der ist dann auch noch mit Lebensmittel von Aldi und Lidel vollgestopft, so dass man kaum Geld ausgeben muss. Man könnte ja sonst in Verlegenheit kommen den kleinen Coop im Ort, der ums Überleben kämpft, zu unterstützen. Norwegen ist ja sooo teuer, da nimmt man lieber alles mit....
Nur so ein paar Gedanken am Rande.....
Freundliche Grüße
Guggu
off Topic:

hallo Guggu,
willst etwa behaupten Norwegen ist nicht teuer?..
Naja, da könnte ich im Gegenzug behaupten: alle Scandinavier die gen Süden ( Italien, etc.) fahren, brettern auch nur durch Deutschland durch, zahlen keine Maut, übernachten nur selten... Hier im Harz sehen wir nicht viele Norweger... auch nur so ein Gedanke am Rande...
Aber nun wollen wir nicht weiter abschweifen...

Gruß Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
5'538 Beiträge · seit 200817. März 2016 · #77
Liebe(r) (ich weiß nicht, wer von Euch Beiden schreibt) Woma,

Was mich ein bisschen stört ist, dass du meinst, es nach vier Wochen im Land besser zu wissen als andere, die hier seit zehn Jahren leben.

Hast Du dieses Phänomen nicht auch bei den anderen Namibia-Neulingen empfunden. Einmal da gewesen und sie fühlen sich als Kenner des Landes und wissen manchmal/oft/meist alles besser. Bisher wurde das fast immer hingenommen - Ausnahmen nur, wenn Trolls bewusst provoziert haben. Wollen wir jetzt bei Lina anfangen, das zu kritisieren?

Liebe Grüße
Gerd
Gast17. März 2016 · #78
(Es ist Liebe weil, obwohl mal für beide gedacht, doch immer nur ich schreibe 😉 )

Ich lese eigentlich kaum Reiseberichte, darum ist mir eventuell der eine oder andere Besserwisser entwischt 😛 , aber wenn ich etwas lese das mich stört, dann sag ich das in der Regel auch.

Dabei kritisiere ich nicht so sehr den Menschen, sondern eher das, was er tut oder sagt. So wie in diesem Fall auch. Lina an sich find ich ganz erfrischend 😄
Da bin ich sicher auch ein bisschen voreingenommen, da ich grundsätzlich ein Faible für Russen habe 😉
Ich hoffe, man verzeiht mir das 😛
zuletzt bearbeitet 17. März 2016
2'261 Beiträge · seit 201117. März 2016 · #79
@ Pascalinah
hallo Guggu,
willst etwa behaupten Norwegen ist nicht teuer?.
Nein, ist teuer! Ich wollte nur versuchen zu verdeutlichen:
Was dem einen recht ist, ist dem anderen billig….
Ist mir vielleicht nicht so geglückt.
Es wird hier teilweise kritiziert, dass BerLin nicht genug Geld in Namibia ausgegeben hat
alle Scandinavier die gen Süden ( Italien, etc.) fahren, brettern auch nur durch Deutschland durch, zahlen keine Maut
Wenn es nach mir ginge hätten wir schon lange die Maut, Pickerl, Vignette oder wie es noch heißt, aber ich habe kein Stimmrecht. 😠
Hier im Harz sehen wir nicht viele Norweger...
Ist mir ehrlich gesagt nicht schlüssig warum Scandinavier dort Urlaub machen sollten 😣

LG Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
1'667 Beiträge · seit 201117. März 2016 · #80
BerLin schrieb:

Mit bösen Hunden wie diese ist in Walvis Bay jedes Haus eines Weißen ausgestattet. Die sollen wohl die Herrchen gegen Einbruch, Vergewaltigung, Diebstahl, Erdbeben, Krieg und alle anderen Gefahren, die von ihren schwarzen Mitbürgern ausgehen, verteidigen.
Ich zitiere es gerne nochmal !

Hiermit suggeriert Lina doch wohl, dass alle Weissen in Namibia Rassisten sind. Das ist doch eine sehr einseitige Ansicht.

Die Meisten werden (wie WOMA es schon beschrieben hat) einen Hund haben a) weil sie Hunde mögen und b) auch weil dann eventuell weniger eingebrochen wird.

Das Lina in Namibia mit wenig Geld reist, ist mir völlig wurscht. Nur diese einseitigen und vereinfachten Weltanschauungen finde ich nervig. Ist aber wohl ihrem Alter geschuldet. Ich glaube (zu meinen Studentenzeiten) hatte ich das vermutlich auch.

QPascalinah: zur Zeit sind die Norweger alle am Arlberg: billig saufen und freeriden (im Harz ist zuwenig Schnee 😄 )

LG

Montango
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