schafft man das? 3 Fragen

97 Antworten · 7'068 Aufrufe · gestartet 09. März 2016 von Uta1
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16,9k Beiträge · seit 201212. März 2016 · #61
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 07. Aug. 2026
Themenstarter52 Beiträge · seit 201612. März 2016 · #62
Logi schrieb:
Tomcat schrieb:
Uta1 schrieb:Hilfe!!!!!!!!!!!!!! 😮


8. Nacht Khowarib (mit Hoanib und dann doch eher hier Wüstenelefanten?)
9 Nacht Purros
10 Nacht Khowarib
Oder hier alternativ Epupa

was sagt Ihr dazu??

Wenn ihr aber schon in der "Gegend" seid würde ich noch den Van Zyl's Pass (aufwärts..) und das Hartmannstal mit einbauen..dann ist die Tour rund...lg tom
😈
ich geh jetzt mal davon aus dass das nicht ernst gemeint ist..... 😈 .... mit Kind- trotz 4x4 und off road Erfahrung ?????
2'497 Beiträge · seit 201112. März 2016 · #63
"Viele Problemchen gelöst oder ?"

Nö, eins gelöst und 10 neue eingebaut. Nun war nach langen Diskussionen die Tour halbwegs entspannt und vernünftig machbar, jetzt ist sie auf einen Schlag wieder stressig pur und wieder sind Sachen drin, die viel zu weit ab von der Route sind.

Schön, wenn Euer Kind gerne Landschaft guckt, aber das Kaokovelt (Purros) heißt zunächst mal wenig (bis sehr wenig) Tiere und sehr trockene Landschaft. Mit viel Glück hat man Wüstenelefanten, ohne viel Glück halt keine, aber ab und zu mal ne Antilope. Das "richtig tolle" Kaokovelt beginnt dann ab hier, aber da fahrt Ihr ja wieder zurück.

Bei zwei Nächten Khowarib kann ma an dem Tag dazwischen Wüstenelefanten suchen, bei einer Nacht entfällt das, da bleibt keine Zeit für, Ihr müsst ja dann zur nächsten Unterkunft/ zum nächsten Campground fahren. Um SPÄTESTENS 18:00 Uhr müsst Ihr immer angekommen sein, denn Fahrten in der Dunkelheit sind wirklich gefährlich und nach der Dämmerung ist in Namibia innerhalb von 10 Minuten stockfinstere Nacht.

Ihr wollt alles, geht aber nicht in der Zeit, so habt Ihr am Ende nur Autofahrten. Unsere Kinder sind (als sie in dem Alter Eurer Tochter waren) auch völlig unproblematisch lange Strecken mit uns gefahren, aber nach Tagen nur Auto war dann irgendwann auch mal genug. Sie sind dann auch freiwillig mal ein Stückchen zu Fuß gegangen und haben Stöcke und Steine gesammelt.

Grüße Karin

Nachtrag: Tomcat hat das bestimmt nicht ernst gemeint, sein Tip passt aber lückenlos in Eure Art zu planen. Ich finde den Tip sehr "passend", danke Tomcat.
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 12. März 2016
Themenstarter52 Beiträge · seit 201612. März 2016 · #64
OK, vielleicht höre ich jetzt einfach mal auf, mir den Kopf zu zerbrechen und bleibe bei der ersten Tour--- war halt nur so eine Idee als jetzt noch das neue Angebot für Etosha reinkam und unsere vorletzte Nacht ja eh so ein bisschen "planlos" ist......

Ich dachte es wäre entspannter wenn wir die Etosha Nächte am Ende dran hängen (dafür allerdings nur 2) und dafür vorher mehr Zeit haben.... Purros muss ja auch nicht sein und Epupa auch nicht unbedingt-- aber ehrlich gesagt habe ich langsam auch irgendwie fast keine Lust mehr---- ich schlafe mal drüber und lese gerne noch Meinungen 🙂
1'155 Beiträge · seit 200612. März 2016 · #65
Uta1 schrieb:
Logi schrieb:
Tomcat schrieb:
Uta1 schrieb:Hilfe!!!!!!!!!!!!!! 😮


8. Nacht Khowarib (mit Hoanib und dann doch eher hier Wüstenelefanten?)
9 Nacht Purros
10 Nacht Khowarib
Oder hier alternativ Epupa

was sagt Ihr dazu??

Wenn ihr aber schon in der "Gegend" seid würde ich noch den Van Zyl's Pass (aufwärts..) und das Hartmannstal mit einbauen..dann ist die Tour rund...lg tom
😈
ich geh jetzt mal davon aus dass das nicht ernst gemeint ist..... 😈 .... mit Kind- trotz 4x4 und off road Erfahrung ?????
....war eher eine anregung zu "slow down".…in namibia verunglücken extrem viele turis tödlich weil sie sich zu viel vornehmen und dadurch viel zu schnell unterwegs sind...
Themenstarter52 Beiträge · seit 201612. März 2016 · #66
Tomcat schrieb:
Uta1 schrieb:
Logi schrieb:
Tomcat schrieb:
Uta1 schrieb:Hilfe!!!!!!!!!!!!!! 😮


8. Nacht Khowarib (mit Hoanib und dann doch eher hier Wüstenelefanten?)
9 Nacht Purros
10 Nacht Khowarib
Oder hier alternativ Epupa

was sagt Ihr dazu??

Wenn ihr aber schon in der "Gegend" seid würde ich noch den Van Zyl's Pass (aufwärts..) und das Hartmannstal mit einbauen..dann ist die Tour rund...lg tom
😈
ich geh jetzt mal davon aus dass das nicht ernst gemeint ist..... 😈 .... mit Kind- trotz 4x4 und off road Erfahrung ?????
....war eher eine anregung zu "slow down".…in namibia verunglücken extrem viele turis tödlich weil sie sich zu viel vornehmen und dadurch viel zu schnell unterwegs sind...
das dachte ich mir schon 😕 aber ehrlich gesagt bin ich inzwischen echt planlos-- ich hatte jetzt meine Alternativroute für entspannter gehalten und offenbar sehen die Kenner das ganz anders 😐
7'296 Beiträge · seit 200612. März 2016 · #67
Uta1 schrieb:
aber ehrlich gesagt bin ich inzwischen echt planlos-- ich hatte jetzt meine Alternativroute für entspannter gehalten und offenbar sehen die Kenner das ganz anders 😐
... da sind wir wieder an dem Punkt, den ihr euch ursprünglich vorgenommen habt (oder wie ich es verstanden habe). Einfach spontan schauen, wie sich der Tag entwickelt und was an Strecke machbar ist.

Was spricht dagegen, eure Tour im ersten und letzten Teil zu planen und den Mittelteil einfach mal auf euch zukommen zu lassen?
Eine grobe Idee (oder mehrere als Alternative) könnt ihr ja haben, aber Vorbuchungen würde ich für diesen Zeitraum einfach keine mehr machen. Dann könnt ihr von Tag zu Tag überlegen, habt aber nicht den täglichen Stress eines Terminplans.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
354 Beiträge · seit 201412. März 2016 · #68
Hallo Uta,

ich kann schon verstehen, dass Du inzwischen ratlos bist, aber das liegt nicht an den verschiedenen Vorschlägen, die Du bekommen hast, sondern weil Du Dir zu viel vorgenommen hast. Du solltest Dir die Tracks 4 Afrika-Karte vornehmen, die nicht nur Entfernungen, sondern auch Fahrzeiten angibt. Dann müsstest Du daran denken, dass Du auf Schotterstraßen unterwegs bist und spätestens um 18 Uhr, besser früher, am jeweiligen Übernachtungsplatz sein musst. Nachtfahrten sind in Namibia ein NO GO! Und eine Reifenpanne sollte man immer einplanen. Dann solltest Du Dir klar werden, wieviele Stunden Du im Auto sitzen willst und wieviel Zeit Du brauchst für Aktivitäten außerhalb des Fahrzeugs.
Ich verstehe sehr gut, dass Du mit einem Kind genau wissen willst, wo Du jeweils übernachten kannst; also brauchst Du Vorbuchungen.
Dein neuer Plan macht ja bis zur 7.Übernachtung durchaus Sinn. Ihr habt am Vormittag des 8.Tages von Mowani aus genügend Zeit für die eine oder andere Sehenswürdigkeit der dortigen Gegend (Felszeichnungen, versteinerter Wald, Damara-Village u.a.). Am Nachmittag Fahrt nach Khowarib (Campground). 8. Nacht Khowarib; am nächsten Tag ganztägige Tour auf Elefanten in den Hoanib (es ist für alle entspannend, wenn man auf dieser off road -Strecke gefahren wird). 9.Nacht Khowarib; am nächsten Vormittag geführter Besuch in einem Himba-Dorf, wenn Ihr das machen wollt. Am Nachmittag Fahrt nach Grootberg. Wenn Ihr auf dem Campground übernachtet, solltet Ihr zur Lodge hoch fahren wegen der herrlichen Lage und Aussicht. 10. Nacht Grootberg. Am nächsten Tag Fahrt nach Etoscha. 11.-14. Nacht Etoscha; Ihr habt realistisch betrachtet 2,5 Tage für Etoscha und das ist wirklich nicht zu viel. Den Rest wie geplant.
Ich wünsche Dir, dass Du bald zu Potte kommst und dass Ihr einen schönen Urlaub habt.

Grüße
Dieter
www.pleuro.de Namibia 2014...die mit den Wolken reisen. Eine Hommage an Namibia - Unsere Reise in Bildern (2015) Namibia in Wolken - eine Bilderreise (2017)
2'349 Beiträge · seit 200912. März 2016 · #69
Ich denke auch, du nimmst euch zu viel vor.... Und unterschätzt die Fahrstrecken und vor allem die Fahrtdauern...

Von wegen für nur eine Nacht nach Purros und dann gleich weiter nach Epupa und nach der Nacht gleich wieder runter fahren.... 😵

Das sind keine Teerstraßen...

Es ist anstrengend für ein Kind, auch wegen der Sonneneinstrahlung, die müde und kasputt macht und wegen den unglaublich vielen Eindrücken , die man (auch als Erwachsener!!!) erst einmal verarbeiten muss.

In dem Tempo wisst ihr am fünsten Tag nicht mehr was ihr am 2. Tag gemacht und gesehen habt... Das ist alles sehr viel...

Ihr könnt auch nicht stundenlang fahren unjd dann sofort aus dem Auto springen und loswandern oder eine Safari machen und dann Zelt aufbauen, Kochen, spülen, schlafen, und am nächsten Tag sofort weiter...

Das ist sehr anstrengend so und ihr habt zu wenig Zeit an den einzelnen Orten...

Weniger ist in Afrika defintitiv mehr!

Mehr 2 Nächte an einem Ort (gerade bei Camping) ist sinnvoll! Vor allem mit Kind.

LG

Otjikoko
zuletzt bearbeitet 12. März 2016
Themenstarter52 Beiträge · seit 201612. März 2016 · #70
Pleuro schrieb:Dein neuer Plan macht ja bis zur 7.Übernachtung durchaus Sinn. Ihr habt am Vormittag des 8.Tages von Mowani aus genügend Zeit für die eine oder andere Sehenswürdigkeit der dortigen Gegend (Felszeichnungen, versteinerter Wald, Damara-Village u.a.). Am Nachmittag Fahrt nach Khowarib (Campground). 8. Nacht Khowarib; am nächsten Tag ganztägige Tour auf Elefanten in den Hoanib (es ist für alle entspannend, wenn man auf dieser off road -Strecke gefahren wird). 9.Nacht Khowarib; am nächsten Vormittag geführter Besuch in einem Himba-Dorf, wenn Ihr das machen wollt. Am Nachmittag Fahrt nach Grootberg. Wenn Ihr auf dem Campground übernachtet, solltet Ihr zur Lodge hoch fahren wegen der herrlichen Lage und Aussicht. 10. Nacht Grootberg. Am nächsten Tag Fahrt nach Etoscha. 11.-14. Nacht Etoscha; Ihr habt realistisch betrachtet 2,5 Tage für Etoscha und das ist wirklich nicht zu viel. Den Rest wie geplant.

wäre tatsächlich eine Alternative--- ich schlaf mal drüber und werde mich morgen entscheiden 🙂
Themenstarter52 Beiträge · seit 201612. März 2016 · #71
Otjikoko schrieb:
Von wegen für nur eine Nacht nach Purros und dann gleich weiter nach Epupa und nach der Nacht gleich wieder runter fahren.... 😵
das war als Alternative gemeint: also entweder Khowarib/Purros ODER nach Mowani hoch Richtung Epupa- dort 2 Nächte und dann wieder runter..
Mehr 2 Nächte an einem Ort (gerade bei Camping) ist sinnvoll! Vor allem mit Kind.
da wir ja wegen der Zeltdächer eh immer einpacken müssen, denke ich ist das wurscht....



aber wie gesagt- ich werde eine Nacht drüber schlafen..... 🙂
7'296 Beiträge · seit 200612. März 2016 · #72
Otjikoko schrieb:
In dem Tempo wisst ihr am fünsten Tag nicht mehr was ihr am 2. Tag gemacht und gesehen habt... Das ist alles sehr viel...
... das ist ein wichtiger Punkt.
Ich hatte auf meiner 7. (?) Afrikareise (Kamerun, war damals auch extrem) täglich Tagebuch geführt und nach nur einer Woche nochmal Durchlesen kaum glauben können, dass ich da meine eigenen Erlebnisse lese. Das war viel zu viel zum Verarbeiten, obwohl ich zuvor schon über ein halbes Jahr in Afrika war. Afrika braucht Zeit, um es zu verstehen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'349 Beiträge · seit 200912. März 2016 · #73
"da wir ja wegen der Zeltdächer eh immer einpacken müssen, denke ich ist das wurscht...."

NEIN, eben NICHT!

Siehe oben die von Wolfgang und mir genannten Gründe!

Und Wolfgang und ich übertreiben da wirklich nich!

Ihr müsst aber nicht jeden Tag so große Strecken fahren und habt vor Ort Zeit euch umzusehen und auch mal zu relaxen und die Gegend zu erkunden und alles aufzunehmen.

Was wollt ihr überall nur einen halben Tag?

Und dafür so viele km und Stunden fahren?

Außerdem müsst ihr nicht immer alles abbauen, wenn ihr 2-3 Nächte am selben Ort campt. Ihr könnt doch Tische, Stühle und diverse Utensilien auf dem Campsite stehen lassen. Nur die Zelte müsst ihr einklappen. Mehr nicht.

Wenn ihr das erste mal in Afrika seid und dann noch Camping und dann noch mit Kind, würde ich da deutlich das Tempo rausnehmen. Das ist schon hart für Erwachsene...

Wolfgang hat es auch sehr gut beschrieben... Da kommen Eindrücke und Erlebnisse auf euch zu! Und es gibt meistens vor Ort viel zu viel zu erleben, dass es in einem halben Tag dort getan wäre.

Es mag sein, dass euer Kind viel Autofahren verträgt, aber das ist alles zu viel für ein Kind.

Glaubt mir. Es ist auch körperlich anstrengend was ihr da plant...

Euer Kind hat von weniger viel mehr.

Und ihr auch!

LG!

Otjikoko
zuletzt bearbeitet 13. März 2016
2'349 Beiträge · seit 200913. März 2016 · #74
Bitte bedenkt auch:

Es sind nicht nur sehr viele Einfrücke und vielerorts ist mehr Zeit nötig oder ratsamer als nur ein halber Tag vor Ort (oder bei langen Fahrten evtl. oft weniger), sondern ihr reist auch auf einem anderen Kontinet mit anderen Bedingungen:

D.h.

- Ihr fahrt sehr lange über holpprige Pisten , das strengt Fahrer und Beifahrer an. Die Fahrstrecken dauern oft deutlich länger als ihr evtl. denkt... Vor allem im Koakovel und Damaraland bzw. nach/von Purros

- Es ist dort eine wesentlich höherer UV-Strahlung (die macht kaputt und müde). In Namibia ist eine der stärksten UV-Strahlungen der Welt. Diesed ist temperatur unabhängig. Selbst an der Küste wo es bewölkt, nbebelig und kalt sein kann, bekommt man noch starke Sonnenbrände! Vor allem auf, im oder Wasser.

- je nach Jahreszeit sind die Tage evtl. sehr kurz, weil es sehr bald dunkel wird

- die meisten Gebiete in Namibia sind in relativ großer Höhe von 1200 - 1700m (oft über 1400 oder 1500m), was auch sehr müde macht am Abend (dünnere Höhenluft), vor allem wenn man viel gemacht oder gesehen hat... Dazu kommt die Sonne....

- die Temperaturen sind vielerorts hoch... Es gibt oft wenig oder kaum Schatten.

- Man braucht oft (je nach Jahreszeit natürlich und persönlicher Verfassung) deutlich über eine Woche um sich ansatzweise daran zu gewöhnen. Bessser noch länger.

Alles auch ein Grund warum "weniger mehr ist" .

Wenn ihr nach langer Fahrt noch (abends) aufbauen und kochen und spülen müsst bleibt kaum Zeit für Erholungspausen und Aktivitäten um wirklich etwas zu sehen und zu erleben.

LG

Otjikoko
zuletzt bearbeitet 13. März 2016
4'129 Beiträge · seit 200813. März 2016 · #75
Uuii!
Das sieht jetzt aber sehr nervös aus.
Irgendwie ist deine jetzige Route leider das vollkommene Gegenteil von dem geworden, was du dir eigentlich wünschst, - jedenfalls habe ich deine Darstellungen deiner Wünsche bisher so verstanden. Sowas durchgetaktetes kannst du auch komplett vorbuchen und hast immer noch Stress.
Uta1, Du fährst zwar viele Orte an, hast aber nix von ihnen, denn du musst ja schnell wieder weg...
chamäleon2011 beschrieb ja schon dein Dilemma ziemlich treffend.

Tipp: Nicht so schnell aufgeben und Frust schieben, nur weil es nicht auf Anhieb so klappt, wie du es dir vorgestellt hast.
Du wirst ja hier grad von allen extrem gepuschelt und sehr umfassend beraten.

Letztlich kannst du ja noch mit deiner Route auch zu einer Agentur gehen und von denen buchen lassen, die haben oft Kontingente und dann gibt es mitunter doch noch den einen oder anderen Campingplatz.


Im Einzelnen (jetzt musst du tapfer sein, ist viel zu lesen... 😄 ):

5. Nacht Swakopmund, am nächsten Tag evtl Livin desert Tour,
= Willst du tatsächlich nur wegen der Little-Five-Tour nach Swakop düsen? Was anderes könntet ihr bei dem kurzen Aufenthalt nicht machen...
Das ist es nicht wert, m.E.
Also: entweder 2 Nächte oder keine

9. Nacht Purros
= auslassen, ihr fahrt da nur die Waschbrett-Gravel hoch und am nächsten Tag wieder runter, von dem, was „das“ Kaokoveld ausmacht, kriegt ihr auf diese Weise herzlich wenig mit.
Also: entweder 2 Nächte oder keine

12. Nacht Palmwag
=auch wenn Otjikoko (s.Nachtrag!) schrieb, dass man super die „Day Visitors Area“ der Palmwag Concession besuchen könne – („wo man einen schönen, ersten Eindruck vom Kaokoveld bekommt“... – was definitiv falsch ist, denn die Palmwag Concession liegt im Damaraland und eine solche Landschaft gibt es im ganzen Kaokoveld nicht)
würde ich dir diesen Aufenthalt nicht empfehlen. Wenn ihr unbedingt in die WüsteGebirgsregion der PalmwagConcession wollt, dann wäre es passend dort auch zu übernachten, - was ich mit einer Achtjährigen wiederum nicht machen würde, in Löwengebiet, als Anfänger. (Für Palmwag selbst reichlich Peaceful Sleep vorsorgen, es gibt selbst im Südwinter viele Mücken.)


Zu deiner Alternative: Epupa (natürlich dann anstelle Khowarib/Purros/Khowarib)...
- ist zwar weit, könntet ihr aber machen, wenn ihr die Asphaltstr. über Kamanjab, Opuwo fahrt und tatsächlich die andere Ecke auslasst.
Es hätte den Vorteil des Erlebens einer völlig anderen Landschaft: Fluss, Wasserfall, grün, Palmen. Auch dort trefft ihr auf Himba und könnt Kontakt zu einem Guide aufnehmen.


Was mir aufgefallen ist:
Du hast dir einige Fußangeln ausgelegt, die dich antreiben und dich zu „Unsinn“ verführen... 😎
-trenn dich von deiner Wunschvorstellung des wild campen – und tu dir den Gefallen, dies mit Leichtigkeit zu tun – das kannst du ruhig machen, denn Campingplätze in Namibia sind z.T. wie wild Campen!! Sie sind oft wunderbar in die Natur integriert und oft sehr einsam.
-Trenn dich auch von deiner Vorstellung ohne Buchungen in der Saison reisen zu müssen, weil du dich dann freier fühlst
Dann kriegst du die Kurve, ohne Frust. In den Schulferien ist es nun mal nicht einfach, - trifft alle Eltern.


Kleiner Routenvorschlag am Ende (ist jetzt bitte nur als Ansatz zu Verstehen):

1 Nacht Windhouk (Heinitzburg-gebucht)
2 Nacht Rooiklip (campen gebucht)
3.+4. Nacht Sesriem (campen gebucht)
5. Nacht Goanikontes
6. Nacht Spitzkoppe
7. Nacht Mowani
8. Nacht Mowani (mit Huab Wüstenelefanten/Twyfelfontein)
9. Nacht Opuwo
10 Nacht Epupa
11. Nacht Epupa
12. Nacht Etosha
13.+14. Nacht Etosha
15. Nacht Woche Ganas


Gruß lilytrotter



Nachtrag: es war nicht Otjikoko, sondern Strubi86 - dies möchte ich der Ordnung halber ergänzen! wenn ich schon zitiere... 😣
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 13. März 2016
2'349 Beiträge · seit 200913. März 2016 · #76
Hallo Lilytrotter,

habe ich wirklich geschrieben, dass man "super die Day Visitors Area“ der Palmwag Concession besuchen könne – („wo man einen schönen, ersten Eindruck vom Kaokoveld bekommt“... ???

Daran kann ich mich nämlich nicht erinnern und ich finde das auch nirgends mehr....

Kann es sein, dass du mich mit einem anderen Vorschreiber verwechselst?

???

Sorry, ich will mich nicht blöd stellen, aber ich erinnere ich mich wirklich nicht mehr daran, das geschrieben zu haben...

Das würde ich nämlich normal auch nicht empfehlen, nur als day visitor und ohne Übernachtung dort nach Palmwag zu fahren.

LG

Otjikoko
zuletzt bearbeitet 13. März 2016
4'129 Beiträge · seit 200813. März 2016 · #77
Hmm,
am 11.März 17Uhr-sonstwas...

mach dir nix draus,

jeder sagt mal was, wo er sich hinterher fragt...
😕 😮

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
2'349 Beiträge · seit 200913. März 2016 · #78
UPS, entschuldigung...Du hast recht! Das habe ich mal geschrieben...

In einem anderen Zusammenhang.

Damals wollte Uta noch nicht unbedingt ins Kaokoveld und hatte nach Himba-Touren gefragt.

Ich meinte, dass man mit einer geführten Himba-Tour von Plamwag Lodge einen KLEINEN Einblick ins Kaokoveld bekommt bzw. das die Landschaft bei Palmwag "etwas" ähnlich dem Kaokoveld ist was die Tafelberge in der Ferne angeht.

Natürlich liegt Palmwag nicht im Kaokoveld und ist kein Ersatz dafür.

Aber alles kann man nicht haben... Erongo wäre auch sehr schön! Auch für die Tochter von Uta und das wäre keine so große Fahrerei, da auf der Strecke.

Und mit "day visitor area", meinte ich, als Selbstfahrer (oder auch geführt von der Lodge) in der Palmwag Konzession fahren.

Das geht ja nur tagsüber!

Aber natürlich schon auf der Palmwag Lodge übernachten bzw. campen!

Sorry, das war ein Missverständnis. Da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt.

DANKE, Lillytrotter für die Info!

LG

Otjikoko
zuletzt bearbeitet 13. März 2016
4'129 Beiträge · seit 200813. März 2016 · #79
Brauchst dich nicht entschuldigen, hab grad beim durchlesen gemerkt, dass du etwas übernommen hattest, was das Fomi Strubi86 geraten hatte...

also alles zurück auf 0

hab ich nicht gemerkt, dass es da noch einen "Vorläufer" gab.
Gruß
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 13. März 2016
354 Beiträge · seit 201413. März 2016 · #80
Hallo lilytrotter,

ich bezweifle, ob Dein Routenvorschlag für Uta wirklich eine Verbesserung ist. Ob sie in Goanikontes oder in Swakop übernachtet, ist letztlich entfernungsmäßig egal. Und für die Tochter ist die Living Deserttour sicher spannend. Den Vorschlag, von Mowani nach Epupa über Kamanjab zu fahren, halte ich für wenig sinnvoll. Reine Fahrzeit über 8 Stunden und nach 2 Tagen einen großen Teil derselben Strecke wieder zurück. Da halte ich es mit der Devise : weniger ist mehr.

Gruß
Dieter
www.pleuro.de Namibia 2014...die mit den Wolken reisen. Eine Hommage an Namibia - Unsere Reise in Bildern (2015) Namibia in Wolken - eine Bilderreise (2017)