schafft man das? 3 Fragen

97 Antworten · 7'069 Aufrufe · gestartet 09. März 2016 von Uta1
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7'296 Beiträge · seit 200611. März 2016 · #41
marimari schrieb:
travelNAMIBIA schrieb:Wenn Euch - sorry wenn ich es so deutlich sage - das "Begaffen von Nackten" mehr zusagt (Himba), dann ist es so. Ich wollte nur aufzeigen, was Swakopmund bzw. die Umgebung zu bieten hat. Ob ihr das wollt bzw. Euch das interessiert, das kann ich nicht wissen,..

Beste Grüße aus Windhoek
Christian
Hmm - genau das gleiche habe ich mir auch gedacht. Mir schaudert es kalt den Rücken hinunter und immer wieder frage ich mich, warum Touris Leute begucken gehen 😮
Stellt Euch vor, morgen klingelt ein Chinese an Eure Tür und sagt er möchte mal ein paar Fotos von Euch in der Küche machen und ihr solltet doch mal im Wohnzimmer für sie tanzen 😄 😛
... so etwas in der Art gab es vor etlichen Jahren tatsächlich mal als Experiment, Test oder wie auch immer man das bezeichnen mag. Da sind ein leichtbekleideter Afrikaner (im Lendenschurz?) und ein Inuit in voller Kleidung gemeinsam durch Deutschland gezogen, haben bei ahnungslosen Leuten geklingelt und sind dann ungeniert an den Eigentümern vorbei in die Wohnung und haben überall Fotos gemacht (oder so getan). Danach hat man die überrumpelten Leute gefragt, ob sie das aus dieser Perspektive auch so toll fanden wie umgekehrt, wenn sie in ihrem Urlaub die Leute so anschauen wie im Zoo.

Allerdings handelt es sich bei den Himbas oder San in solchen Fällen häufig um spezielle "Schaudörfer", in denen das traditionelle Leben gezeigt wird, aber die Menschen machen das quasi wie Schauspieler. Sie verdienen sich etwas Geld, wofür ihnen auf andere Weise die Möglichkeit fehlen würde und sie bewahren alte Traditionen und Wissen für nachfolgende Generationen auf, welches sonst verloren ginge. Nach "Feierabend" schnallen sie sich dann die Armbanduhr um und loggen sich mit dem Smartphone bei Facebook ein. 😉

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
161 Beiträge · seit 201511. März 2016 · #42
Die Himbas profitieren ja auch von den Touristen.
Viele Möglichkeiten ausser Tourismus gibt es da auch nicht.
Zuerst gibt es einige Geschenke und danach beginnt die Shoppingrunde.
Wenn man die Tour macht, sollte man auch etwas dort kaufen.
2'240 Beiträge · seit 201111. März 2016 · #43
BikeAfrica schrieb:

... so etwas in der Art gab es vor etlichen Jahren tatsächlich mal als Experiment, Test oder wie auch immer man das bezeichnen mag. Da sind ein leichtbekleideter Afrikaner (im Lendenschurz?) und ein Inuit in voller Kleidung gemeinsam durch Deutschland gezogen, haben bei ahnungslosen Leuten geklingelt und sind dann ungeniert an den Eigentümern vorbei in die Wohnung und haben überall Fotos gemacht (oder so getan). Danach hat man die überrumpelten Leute gefragt, ob sie das aus dieser Perspektive auch so toll fanden wie umgekehrt, wenn sie in ihrem Urlaub die Leute so anschauen wie im Zoo.
die Truppe sollte man des öfteren mobilisieren - der Inuit, Afrikaner oder Chinese kann ja am Schluss der Veranstaltung 2 Euro als Trinkgeld übergeben und auf Tripadvisor einen schönen Beitrag über den Besuch bei der Familie (am besten mit Namenserwähnung der besuchten Familie) schreiben 😄
olibr schrieb:Die Himbas profitieren ja auch von den Touristen.
.
Das würde manch eine Familie in unseren Breiten auch tun.
olibr schrieb:
Viele Möglichkeiten ausser Tourismus gibt es da auch nicht.
Zuerst gibt es einige Geschenke und danach beginnt die Shoppingrunde.
Wenn man die Tour macht, sollte man auch etwas dort kaufen.
so ein paar Kettchen zu machen oder Körbe zu flechten ist nicht schwer...das könnten wir in Zentraleuropa auch anbieten: Wohnzimmerbesuch, ein paar Fotos für die chinesischen Touris, dann das Tanzbein schwingen und am Schluss noch was verkaufen..tönt doch nach einer tollen Businessidee...die Tour könnten wir locker zentraleuropäisch adaptieren und für all die uns besuchenden Touris anbieten, nicht?

Am gleichen Tag könnt ja auch noch der Garagen-Sale stattfinden 😄

😗

Gruss M.
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
zuletzt bearbeitet 11. März 2016
161 Beiträge · seit 201511. März 2016 · #44
marimari schrieb:
so ein paar Kettchen zu machen oder Körbe zu flechten ist nicht schwer...das könnten wir in Zentraleuropa auch anbieten: Wohnzimmerbesuch, ein paar Fotos für die chinesischen Touris, dann das Tanzbein schwingen und am Schluss noch was verkaufen..tönt doch nach einer tollen Businessidee...die Tour könnten wir locker zentraleuropäisch adaptieren und für all die uns besuchenden Touris anbieten, nicht?

Am gleichen Tag könnt ja auch noch der Garagen-Sale stattfinden 😄

😗
Gruss M.


Am besten in Tracht und mit Volksmusik.
Zum Schluss gibt es dann Weisswurst und Brezen.

🙂
zuletzt bearbeitet 11. März 2016
Themenstarter52 Beiträge · seit 201612. März 2016 · #45
travelNAMIBIA schrieb:Hi Uta1,
Hmmmm, das ist jetzt schon wieder so eine erhobener Zeigefinger 🙄
so war es nicht gemeint, Sorry, falls es falsch rüber kam!

ok 🙂
Ich bin kein ausgewiesener Swakop-Fan, v.a. wegen des unbeständigen Wetters, aber es ist eben nun ein Ziel zum "herunter kommen" und mal ein paar Tage an einem Ort verbringen und bietet mehr Abwechslung als jeder andere Ort in Namibia. Ob man nun eine der zig Freizeitaktivitäten wie Sandwich Harbour (so einmalig im südlichen Afrika), Mondlandschaft (dito), Nebelwüste (gibt es sonst nur in Chile) etc. erleben will, ist im Endeffekt Eure Entscheidung.
[quote/]

Danke, zur Kenntnis genommen und ich bin ja auch immerhin soweit, dass ich in einem nächsten Namibia Aufenthalt bestimmt Swakopmund in Augenschein nehmen werde
Wenn Euch - sorry wenn ich es so deutlich sage - das "Begaffen von Nackten" mehr zusagt (Himba), dann ist es so. Ich wollte nur aufzeigen, was Swakopmund bzw. die Umgebung zu bieten hat. Ob ihr das wollt bzw. Euch das interessiert, das kann ich nicht wissen,..[quote/] und alle anderen KOmmentare in diesem Sinne seien hier auch gedanklich zitiert....:


Also, mal ganz ehrlich: Das ist polemisch.. und der Vergleich in anderen Kommentaren mit Chinesen die in unsere Küche platzen hinkt schon ein bisschen.... Ich weiß nicht wie es andere machen, aber ich habe nicht vor, einfach in irgendein Himba Dorf und eine Himba Hütte zu platzen und dort "Nackte zu begaffen"......Das ist ja wohl der Sinn so einer "geführten Tour, das man eben nicht irgendwo hineinplatzt!
Im übrigen werfe ich auch keinem Japaner , der das Münchner Oktoberfest besucht vor, dass er nur wegen der Dirndl Dekolletés dort ist und "nackte Brüste" begaffen will... 😕
Man könnte dem klassischen "Touri" ja auch vorwerfen, die Kultur der Einheimischen völlig zu ignorieren wenn er die Stämme nicht besucht!!! Ganz ehrlich, eine 8jährige hat sicher keine genauen Vorstellungen davon, wie die Menschen in diesem Land leben und lebten und natürlich wird so eine "geführte Himbatour" nur minimale Einblicke geben, aber ich halte es schon für wichtig, unserer Tochter auch klar zu machen, dass die Weißen nicht immer in diesem Land waren und es ursprünglichere Kulturen dort gibt. Und dafür ist so einen Tour sicher anschaulich!!!
Man kann mit einem Kind in dem Alter durchaus schon über vieles reden und ich habe sie inzwischen gefragt, was sie möchte und sie interessiert sich durchaus dafür wie die Menschen dort leben!!!! Was ist falsch daran? Sollen wir unseren Kindern vorgaukeln dass das Leben in Afrika aus luxuriösen Lodges und coolen Campingplätzen besteht oder ein reiner Abenteuer Spielplatz (Skifahen in den Dünen) ist und es die ursprüngliche Seite nicht gibt? Es gibt immer 2 Sichtweisen, das ist ganz klar, aber ich fände es komisch, wenn man diese Seite komplett ausblendet, zumal die Himba- so weit ich das aus der Unkenntnis heraus beurteilen kann- ein interessanter Stamm sind und offenbar auch kein Problem mit den Touren und dem fotografiert werden haben! Ich finde es nicht unbedingt besser als Deutscher Touri in einer von Deutschen geprägten Stadt herumzulaufen und am besten eine auf Deutsch geführte (es ist ja ein Kind dabei das nur Deutsch spricht) Wüstentour zu machen und anschließend dem Kind zu sagen: so ist Namibia! Wir haben Afrika gesehen!
...und um das gleich vorweg zu nehmen--- ja , wir wissen, dass auch die Himba nur ein ganz kleiner Teil sind und wir deshalb noch lange keine Afrikaspezialisten sind!!!!!!
7'296 Beiträge · seit 200612. März 2016 · #46
Hallo Uta,

euer Vorhaben passt schon so.
Und wenn eure Tochter sich dafür interessiert, dann umso mehr. Die wird nämlich viel schneller Kontakt zu den Kindern dort finden als es Erwachsene können und das ermöglicht euch dann umgekehrt auch wieder mehr.
Ich persönlich würde so eine Tour nicht machen, aber bei der ersten Reise und mit einem interessierten Kind allemal eher als Swakopmund.

Zitieren klappt ja inzwischen auch. 😉

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'349 Beiträge · seit 200912. März 2016 · #47
Hallo Uta,

ergänzend zu meiner PM:

Das hier ist evtl. interessant für euch:

http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/286452-living-desert-tour-mehrere-verschieden-anbieter.html#391221

und

http://safariwise.com.na/exciting-day-tours

Also einfach selbst in "irgendein Himba-Dorf" fahren, das man gerde zufälllig am Weg findet und fragen ob man die besuchen kann, würde ich auf keinen Fall machen.

Das macht man in Namibia eigentlich wirklich nicht. Das möchten die Himas auch nicht. Diese können auch aggressiv oder (weil keine Erfahrung mit Touristen) eher sehr aufdringlich werden, was euch und euer Kind eher abschrecken würde.

Man besucht schon Dörfer, die das möchten und in denen solche Besuche geordnet stattfinden und denen ein Guide (entweder ein englischsprachiger Dorfbewohner, der diese Aufgabe übernimmt) oder ein Guide einer nahen Lodge, der die Sprache der Himba spricht, einen führt und auch etwas über die Kultur und Lebensweise der Menschen dort erklärt und einem erzählt was und warum die das jetztb gerade machen.

Der Guide fungiert auch als Dolmetcher und verhindert, dass die Toursiten den Himbas zu viel "gut gemeinte Geschenke" geben, die deren Gesundhgeit und Kultur evtl. eher schaden würden.

Die Darmflora der Himbas verträgt einige Sachen nicht (z.B. Obst) , die wir essen.

Sonst erfährt man auch nichts über diese Menschen und deren Lebsnweise und es ist wirklich nur fotografieren und begaffen.

Ich hatte in meinem vorherigen Post ja bereits 4 verschiedenen Möglichkeiten Himbas zu besuchen auf Uta's Tour genannt.

LG

Otjikoko
zuletzt bearbeitet 12. März 2016
2'240 Beiträge · seit 201112. März 2016 · #48
Hallo Uta,
das sehe ich gleich wie Wolfgang - wenn's für Euch passt, dann ist das die Hauptsache.

Man sollte sich einfach nicht zu viel erwarten - und am Schluss war's doch dann sehr wahrscheinlich eher eine Verkaufsveranstaltung und Menschenbegaffung.

Ich würde vielleicht eher über eine Windhoek-Tour mit Bwana oder ähnlich nachdenken - diese scheinen mir eher die wahre und reale Seite des Zusammenlebens zwischen den Kulturen in afrikanischen Städten / im Land aufzuzeigen.

Aber das kann jeder anders sehen 😉
Gruss M.
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zuletzt bearbeitet 12. März 2016
Themenstarter52 Beiträge · seit 201612. März 2016 · #49
BikeAfrica schrieb:

Zitieren klappt ja inzwischen auch. 😉

Gruß
Wolfgang
😄
Danke an Dich 😉
und lieben Gruß Uta
4'129 Beiträge · seit 200812. März 2016 · #50
Hallo, Uta1,

als Ergänzung zu deinen 3 Fragen ein paar Gedanken:
Ich würde der Empfehlung folgen: Wenn Himba-Besuch sein muss, dann ein Dorf, dass du mit einem Guide der KhowaribLodge/Campsite besuchst.
Spielt dein Kind Fussball? Dann kauft in Windhoek einen solchen. ...und nehmt euch genug Zeit, sonst haben die Kinder nix davon, beide Seiten.
Natürlich kann man auch bei einem „gebuchten, beazhlten“ Himbabesuch in der Position des Gaffers sein, es kommt immer darauf an, wie man sich benimmt! Nur wenn man kommuniziert, unterbricht man das Übliche, dazu muss man kein Otjiherero sprechen. Ansonsten bleibt es eben beim gegenseitigen begaffen und einseitigem abfotografieren – nehmt euch Zeit und informiert euch vorher über die fremde Kultur, damit ihr euch wohltuend von den Gaffern abhebt. Die Himbas sind nicht blöd, die müssen eure Sprache nicht sprechen, die merken sehr schnell mit welcher Sorte Mensch sie es zu tun haben.
Entsprechend verlaufen die Besuche... - das kannst du in allen Beschreibungen nachlesen und den Fotos immer ansehen.

Swakopmund auslassen oder besuchen: Geschmackssache. Wenns passt, ja, - wenn nicht, nein. Bei uns passt es meist nicht.
Zu deiner Vermutung, man könne sich hier wohl nur per PM zu bestimmten Themen äußern, weil es einem „Outing“ gleichkäme...
Bedenke immer auch das, was bei den Nachrichten ansonsten empfohlen wird und wer z.B. frei ist, von gut gemeinten Firmenempfehlungen per PM...
Natürlich kann man hier ALLES öffentlich schreiben – ich mache das zum Beispiel.

KhowaribLodge/Camping... nicht weit davon gibt es Ongongo/Warmquelle – man kann 30 Meter neben der warmen Quelle campen
Als Anfänger würde ich euch von einer ungeführten Tour in die Trockenflüsse abraten, es sei denn ihr wisst, wie ihr im Tiefsand rückwärts den Elefanten den Weg frei macht. Die sind dort anders drauf, als die gutmütigen in Etosha.
Wüstenelefanten kann man auch ebenso gut in der Gegend Twyfelfontein/Aba Huab sehen.

Zu: 4x4 mit Dachzelt – für das Fahren in tiefsandigen Trockenflusstälern ist es nicht nur nötig, einen 4x4 zu mieten, es ist wichtig ihn auch fahrtechnisch zu beherrschen.
Zu: Lodge-mit-Pool-Freuden – im August... – es ist Südwinter und die Nachttemperaturen gehen im Hochland noch manchmal bis an die Frostgrenze – da ist so ein ungeheizter Pool nur Makulatur.

Allgemein erscheint mir eure Tour mit Kind zu Strecken-lastig, – unsere Tochter hätte sich beschwert. Aber du meintest ja schon, ihr mögt es gern, viel im Auto zu sitzen.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 12. März 2016
Themenstarter52 Beiträge · seit 201612. März 2016 · #51
lilytrotter schrieb:Hallo, Uta1,

als Ergänzung zu deinen 3 Fragen ein paar Gedanken:
Ich würde der Empfehlung folgen: Wenn Himba-Besuch sein muss, dann ein Dorf, dass du mit einem Guide der KhowaribLodge/Campsite besuchst.
Spielt dein Kind Fussball? Dann kauft in Windhoek einen solchen. ...und nehmt euch genug Zeit, sonst haben die Kinder nix davon, beide Seiten.
Natürlich kann man auch bei einem „gebuchten, beazhlten“ Himbabesuch in der Position des Gaffers sein, es kommt immer darauf an, wie man sich benimmt! Nur wenn man kommuniziert, unterbricht man das Übliche, dazu muss man kein Otjiherero sprechen. Ansonsten bleibt es eben beim gegenseitigen begaffen und einseitigem abfotografieren – nehmt euch Zeit und informiert euch vorher über die fremde Kultur, damit ihr euch wohltuend von den Gaffern abhebt. Die Himbas sind nicht blöd, die müssen eure Sprache nicht sprechen, die merken sehr schnell mit welcher Sorte Mensch sie es zu tun haben.
Entsprechend verlaufen die Besuche... - das kannst du in allen Beschreibungen nachlesen und den Fotos immer ansehen.
Danke, das ist hilfreich! So stelle ich es mir auch vor! Und an den Ball werde ich denekn (auch wenn meine Tochter nicht wirklich gut Fußball spielt 😛
KhowaribLodge/Camping... nicht weit davon gibt es Ongongo/Warmquelle – man kann 30 Meter neben der warmen Quelle campen
Danke! Guter Tipp! Ich neige derzeit dazu es etwas drauf ankommen zu lassen und nicht JEDE Nacht fest zu buchen und denke wir würden im Zweifel irgendwo dort in der Gegend wild campen--- allerdings die Touren evtl vorab buchen- das scheint ja Sinn zu machen..
Als Anfänger würde ich euch von einer ungeführten Tour in die Trockenflüsse abraten, es sei denn ihr wisst, wie ihr im Tiefsand rückwärts den Elefanten den Weg frei macht. Die sind dort anders drauf, als die gutmütigen in Etosha.
Wüstenelefanten kann man auch ebenso gut in der Gegend Twyfelfontein/Aba Huab sehen.

Zu: 4x4 mit Dachzelt – für das Fahren in tiefsandigen Trockenflusstälern ist es nicht nur nötig, einen 4x4 zu mieten, es ist wichtig ihn auch fahrtechnisch zu beherrschen.
das mit den Elefanten ist natürlich ein Argument, aber das 4x4 fahren beherrscht mein Mann gut (wir haben daheim 2 solche Fahrzeuge und er hat viel Erfahrung auch off road!)
Zu: Lodge-mit-Pool-Freuden – im August... – es ist Südwinter und die Nachttemperaturen gehen im Hochland noch manchmal bis an die Frostgrenze – da ist so ein ungeheizter Pool nur Makulatur.
....schon klar- auch deshalb bestehe ich ja auch weiterhin auf unsere Camping Nächte und auch wenn die luxuriösen Spots natürlich reizen finden wir es mindestens genauso schön eben dort stehen zu bleiben wo es schön ist und im Auto/Zelt zu schlafen--- wir "brauchen" weder die Lodge noch den Pool--- aber schrecklich finden wir es auch nicht 😉
Allgemein erscheint mir eure Tour mit Kind zu Strecken-lastig, – unsere Tochter hätte sich beschwert. Aber du meintest ja schon, ihr mögt es gern, viel im Auto zu sitzen.
Ich weiß das klingt komisch und unsere Tochter hat scheinbar schon Benzin in der Muttermilch gehabt 😉 (Oh jeh - da kommt bestimmt wieder irgendein Kommentar 🤩 ) aber es ist wirklich so- sie mag es auch sich die Landschaft anzuschauen und letztes Jahr sind wir mit einem VW Bus 5000km in 2 Wochen (!!!!!) durch Südeuropa gefahren und haben sie ständig gefragt ob wir irgendwo am Strand halten sollen - ob sie baden will o.ä.--- nein sie findet es cool mit uns im Auto unterwegs zu sein! Tja, auch Kinder sind unterschiedlich!
Aber was soll ich sagen- ursprünglich war unsere Reise ganz anders geplant, da unsere Bekannten (die uns angefixt haben) immer außerhalb der Saison unterwegs sind, buchen die nie im Voraus, machen alles auf eigene Faust und campen viel wild- da waren wir etwas blauäugig-- ich dachte das geht immer so. Wir haben den Flug gebucht und dann habe ich angefangen mich zu orientieren- und siehe da: es stellte sich heraus dass insbesondere der Etosha in der Zeit ein Problem ist! Also fing ich doch an zu buchen-- damit ist man dann natürlich nicht mehr so "frei". Aber mit schulpflichtigem Kind bleibt mir halt nichts anderes übrig.... 🙁

Insgesamt danke ich Dir aber sehr für Deinen Nachricht- wo wir die Elefant suchen gehen (mit oder ohne Führer) überlegen wir uns dann evtl tatsächlich spontan und ich glaube ich lasse es dann auch drauf ankommen wo und wie wir einen Himbatour Führer finden- Tips habe ich ja jetzt genug 🙂
Tatsächlich möchte ich mir doch auch noch etwas Spontaneität erhalten ohne aber Gefahr zu laufen am Ende zu viel zu verpassen weil einfach falsch eingeschätzt! Dafür ist die Forum schon super!
zuletzt bearbeitet 12. März 2016
4'129 Beiträge · seit 200812. März 2016 · #52
Hallo, Uta1,
das mit dem wild campen an der Strecke Palmwag/Khowarib halte ich für eine ungeeignete Sache - wir machen das zwar auch manchmal in SEHR abgelegenen Regionen - aber nie da, wo es nicht passt. Und ich sag mal, dort passt es nicht. Es gibt dort genügend Campsites der Communities und die sehen es nicht gern, wenn man sie um ihre Verdienstmöglichkeiten bringt.
Abgesehen davon wüsste ich jetzt an der Strecke eh keine passende Möglichkeit. Du wirst sehen wovon ich spreche, wenn ihr da oben langfahrt.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 12. März 2016
Themenstarter52 Beiträge · seit 201612. März 2016 · #53
lilytrotter schrieb:Hallo, Uta1,
das mit dem wild campen an der Strecke Palmwag/Khowarib halte ich für eine ungeeignete Sache - wir machen das zwar auch manchmal in SEHR abgelegenen Regionen - aber nie da, wo es nicht passt. Und ich sag mal, dort passt es nicht. Es gibt dort genügend Campsites der Communities und die sehen es nicht gern, wenn man sie um ihre Verdienstmöglichkeiten bringt.
Abgesehen davon wüsste ich jetzt an der Strecke eh keine passende Möglichkeit. Du wirst sehen wovon ich spreche, wenn ihr da oben langfahrt.

ok, registriert--- Danke!
7'296 Beiträge · seit 200612. März 2016 · #54
Hallo Uta,

ich mache das genauso wie ihr es vorhabt und buche nie etwas vor außer evtl. der Unterkunft für die erste Nacht. Es findet sich irgendwie immer ein Platz für die Nacht. Wenn es einfache Unterkünfte oder Campmöglichkeiten gibt, durch das Geld direkt bei den Einheimischen landet, dann nutze ich die. Gibt es keine, findet sich notfalls ein Platz am Straßenrand (sehr ungern und in manchen Regionen des Landes auch riskant), bei einer Polizeiwache, einem Hospital oder sonst irgendwo.

Gruß
Wolfgang
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2 Beiträge · seit 201612. März 2016 · #55
Hallo, Swakopmund ist eigentlich ein netter Ort, um mal kurz etwas auszuspannen. Für Kinder bestimmt toll eine Bootsfahrt mit Robben und Pelikanen auf dem Boot. Was wir dort aber grandios fanden, war die Wüstentour mit Chris zu den "little five". Wir fanden, dass dies einer der Höhepunkte unserer Namibiatour war.
Die Salzpiste nördlich Swakop ist sehr gut befahrbar.
Ein Abstecher zum Brandberg ist sicher lohnend. Wir fanden auch die Gegend um Twyfelfontein sehr beeindruckend. Dort erlebten wir auch eine Herde Wüstenelefanten ganz aus der Nähe.
Im Übrigen: Viel Spaß
Sabine
Themenstarter52 Beiträge · seit 201612. März 2016 · #56
BikeAfrica schrieb:
ich mache das genauso wie ihr es vorhabt und buche nie etwas vor außer evtl. der Unterkunft für die erste Nacht. Es findet sich irgendwie immer ein Platz für die Nacht. Wenn es einfache Unterkünfte oder Campmöglichkeiten gibt, durch das Geld direkt bei den Einheimischen landet, dann nutze ich die. Gibt es keine, findet sich notfalls ein Platz am Straßenrand (sehr ungern und in manchen Regionen des Landes auch riskant), bei einer Polizeiwache, einem Hospital oder sonst irgendwo.

Gruß
Wolfgang
Naja 😕 vielleicht eher VORHATTET-- dann inzwischen haben wir ja viel gebucht---- aber gerade wenn man das erste Mal da ist und viel sehen will, ist es evtl. doch blöd dauernd nur herumzufahren auf der Suche nach einer Unterkunft.... 😐
Trotzdem gut zu hören-- dann lassen wir die letzten Tage die noch nicht fest gebucht sind evtl. doch noch offen....
Andererseits könnte man z.B. Khowarib - wenn es denn dort so schön ist-- ja auch reservieren /buchen und ggfls. auch kurzfristig absagen- ganz ehrlich bei dem Gesamtpaket kommt es auf 20 oder 50 € auch nicht mehr an 😵
Themenstarter52 Beiträge · seit 201612. März 2016 · #57
Hilfe!!!!!!!!!!!!!! 😮

Habe jetzt grade eine neue Option für den Etosha bekommen! bekommen!!!!!! Neue Tour wäre:

1 Nacht Windhouk (Heinitzburg-gebucht)
2 Nacht Rooiklip (campen gebucht)
3.+4. Nacht Sesriem (campen gebucht)
5. Nacht Swakopmund, am nächsten Tag evtl Livin desert Tour,
6. Nacht Spitzkoppe
7.Nacht Mowani
8. Nacht Khowarib (mit Hoanib und dann doch eher hier Wüstenelefanten?)
9 Nacht Purros
10 Nacht Khowarib
Oder hier alternativ Epupa (natürlich dann anstelle Khowarib/Purros/Khowarib),
11. Grootberg (müsste ich umbuchen)
12. Nacht Palmwag
13.+14. Nacht Etosha
15. Nacht Goche Ghanas


was sagt Ihr dazu??
Viele Problemchen gelöst oder ?
Ich müssste wilderness erongo Lodge stornieren aber damit könnte ich leben.... 😎
zuletzt bearbeitet 12. März 2016
2'349 Beiträge · seit 200912. März 2016 · #58
Zu viel nur 1 mal an einem Ort schlafen!

Weniger ist mehr!

Ihr wollt doch was von den einzelen Zielen haben und dort unternehmen?

Warum nach Khowarib, wenn ihr 2 Nächte in Purros sein könnt? Da sind die Elefanten!

Nur hattest du vorher nicht erwähnt, dass du bis Purros fahren würdest.

Erst Palmwag, dann Grootberg, dann Etosha.

Das ist die geografisch bedingte sinnvolle Reihenfolge.

LG!

Otjikoko!
1'155 Beiträge · seit 200612. März 2016 · #59
Uta1 schrieb:Hilfe!!!!!!!!!!!!!! 😮


8. Nacht Khowarib (mit Hoanib und dann doch eher hier Wüstenelefanten?)
9 Nacht Purros
10 Nacht Khowarib
Oder hier alternativ Epupa

was sagt Ihr dazu??

Wenn ihr aber schon in der "Gegend" seid würde ich noch den Van Zyl's Pass (aufwärts..) und das Hartmannstal mit einbauen..dann ist die Tour rund...lg tom
7'296 Beiträge · seit 200612. März 2016 · #60
Hallo Uta,

es wird zwar häufig empfohlen, immer zwei Nächte an einem Ort zu bleiben, aber das mache ich auch selten. Ich erlebe unterwegs so viel, dass ich grundsätzlich keinen Grund dafür sehe. An Orten wie Sossusvlei, Etosha oder den Epupa Falls sehe ich das allerdings anders. Die Epupa Falls gehören je nach Jahreszeit zu den absoluten Highlights Namibias. Himbas begegnet man dort zwangsläufig, kann aber auch spezielle Touren mit Guides unternehmen. Vielleicht macht auch Himba-Uwe solche Touren(?).

Ich hatte in der Region direkt Kontakt mit Himbas, als ich 'nen Tag zu Fuß dort unterwegs war. An einer Stelle kam jemand auf mich zu, deutete auf mein T-Shirt und hielt mir zwei eiserne Armreifen zum Tausch entgegen. Ich habe dann mein T-Shirt ausgezogen und getauscht und bin halt mit freiem Oberkörper weiter (war am Fluss mit Schatten unter Bäumen und ging daher). Anderswo habe ich 1-2 Stunden mit zwei Himbas beim Bier gesessen, ohne dass wir uns verbal unterhalten konnten. Das ging nur mit Zeichensprache. Solche Dinge erlebt man aber nur mit etwas Zeit und ohne straffes Fahrprogramm. Ich bin damals zu den Epupa Falls geradelt und wollte auch am nächsten Tag weiter. Ich habe dann drei Nächte dort verbracht.

Unterschätzt die Entfernungen und u.U. die Pistenverhältnisse nicht. Deshalb ist es auch gut, wenn man auf einer solchen Tour nicht gleich jeden Etappenstopp fest einplant. Das sorgt früher oder später für Stress, Zeitnot oder eine Fahrt in der Dunkelheit. Das ist etwas, was ihr unbedingt vermeiden solltet und ich habe, als ich mal mit dem Auto unterwegs war, ein entsprechendes Schlüsselerlebnis gehabt. Ich weiß jetzt, wie es klingt und sich anfühlt, wenn man mit dem Auto ein Stück durch die Luft fliegt und ein paar Meter tiefer wieder aufkommt. Es hätte jedenfalls sehr übel ausgehen können.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...