BLBlancaThemenstarter7 Beiträge · seit 201629. Jan. 2016 · #1Hallo zusammen,
wir planen unseren ersten Botswana-Besuch im Juli/August 2016 als Selbstfahrer von Windhoek aus (gemieteter Geländewagen mit 2 Dachzelten).
Da als Reisezeit nur die Sommerferien der Kinder in Frage kommen, beginnen wir mit der Urlaubsplanung meistens gegen Weihnachten. Die 6 Monate haben für andere Ziele bisher stets ausgereicht, um die gewünschten Buchungen vornehmen zu können.
Leider mussten wir nun feststellen, dass Juli/August für Botswana die absolute Hauptsaison sind und bereits jetzt alle Campingplätze in den Parks Moreni und Chobe vollständig ausgebucht sind.
Daher nun folgende Fragen an die erfahrenen Botswana-Reisenden unter Euch:
Macht es Sinn, auch ohne die Möglichkeit, in den Parks zu übernachten, als Tagesbesucher hineinzufahren?
Gibt es in der Nähe der Gates Möglichkeiten zu campen oder sind Campsites außerhalb der Parks dann auch alle voll?
Kennt jemand Alternativen zu Mankwe oder Camelthorn Camp?
Kann jemand geeignete Stellen zum wilden Campen in der Nähe South Gate empfehlen? (Soll ja erlaubt sein)
Es ist sicher schlecht möglich von Maun in den Moreni zu fahren und abends wieder nach Maun.
Von Kasane in den Chobe scheint es schon einfacher zu sein, aber schafft man es bis Savuti und zurück?
Trotz des Besitzes sämtlicher Karten und der Lektüre der gängigen Reiseführer sowie vieler Threads im Forum können wir das schlecht einschätzen.
Eine unschöne andere Option wäre, die Reise um ein Jahr auf Juli/August 2017 zu verschieben.
Dann sollte die Reservierung der Campsites aber auch wirklich gelingen!
Wie weit im voraus sollte/kann/muss man reservieren.
Wie ich hörte, verwies man jemanden im Juli auf September und dann waren plötzlich schon die meisten Termine ausgebucht.
Wir freuen uns auf Eure sachkundigen Ratschläge 🙂
Liebe Grüße und vielen Dank
Blanca
P.S. Bei den Geländewagen gibt es jetzt noch reichlich Auswahl.
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200729. Jan. 2016 · #2Hallo Blanca,
willkommen im Forum!
Es gibt zwar Alternativen (Kaziikini Camp usw.) aber sie sind m.E. kein Ersatz für den Moremi. Aber wenn ihr auf den Moremi/Savuti verzichten wollt, dann gibt es auch andere Möglichkeiten Frage: wo startet ihr eure Tour? Ab Windhoek würde ich evtl. durch den KTP (falls noch Camps zu bekommen sind), dann über Ghanzi , Maun (hier Flug übers Delta und evtl. eine Mokoro-Fahrt mit 1 Camping Ü auf einer Insel), Nxai Pan NP und/ od. Makghadigadi. weiter über Nata nach Kasane. Hier Am Gate nachfragen ob evtl. im Ihaha Camp etwas frei ist, sonst im Senyati übernachten und als Tagesbesucher in den Chobe. Über den Caprivi mit seinen diversen Parks zurück nach Windhoek. Hierfür würde ich ca 4 Wochen einplanen.
Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Mellie1248 Beiträge · seit 201529. Jan. 2016 · #3Hallo Blanca,
Das ist schon eine dumme Situation. Wir fahren auch im Juli nach Botswana und haben unsere Camps im letzten August gebucht.
Man kann schon ohne Vorbuchungen fahren und hoffen, dass spontan etwas frei geworden ist (cancellations oder Gäste die, aus welchen Gründen auch immer, ihren Platz nicht in Anspruch genommen haben). Mit Kindern würde ich das allerdings nicht machen wollen (auch wir reisen mit Kindern, ich kann die Situation also gut nachvollziehen).
Wild campen ist in Botswana ziemlich verpönt (ich weiss nicht, ob es illegal ist aber gern gesehen wird es nicht). Etwas außerhalb des South Gates gibt es die Kaziikini Community Campsite, von hier sind Tagestouren nach Moremi möglich. Ich würde mich mit einer Buchungsagentur in Verbindung setzen (wir habe super Erfahrungen mit Botswana Footprints gemacht). Die können schauen, ob irgendwo noch etwas zu machen ist und Ihr spart Euch ein hin und her mit Verschiedenen Anbietern und Camps.
LG, Mellie
2006: Botswana und Sued Afrika
2009: Botswana und Sued Afrika
2012: Sued Afrika (KTP)
2014: Marokko
2016 endlich wieder Botswana und Sued Afrika :)
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200629. Jan. 2016 · #4Hallo Blanca,
willkommen im Forum.
Zur Camingplatzsituation kann ich leider nichts beitragen. Bestünde nicht alternativ die Möglichkeit, da ihr ja eh ab Windhoek startet, einfach Namibia zu entdecken? Weite Teile des Caprivizipfels sind ähnlich Chobe und Okavango. Oder kennt ihr in Namibia schon "alles"?
Viele Grüße aus Windhoek
Christin
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Toni_1962256 Beiträge · seit 201229. Jan. 2016 · #5Botswana ohne die beiden Parks mit Übernachtungen zu bereisen wäre zu schade, da würde ich sogar um ein Jahr verschieben.
Aber:
Ich war zeitlich ziemlich genau auch vor der Buchungssituation wie du und konnte dann doch noch buchen => PN
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200829. Jan. 2016 · #6Hallo, Blanca,
du fragst
Macht es Sinn, auch ohne die Möglichkeit, in den Parks zu übernachten, als Tagesbesucher hineinzufahren?
- Nein. Ausnahme: Chobe River Front und in der Teil des Makgadikgadi, der am Boteti liegt.
Gibt es in der Nähe der Gates Möglichkeiten zu campen oder sind Campsites außerhalb der Parks dann auch alle voll?
- Nein. Meist gibt es keine Möglichkeiten und wenn, dann kann man in den Hoch-Saisonzeiten davon ausgehen, dass sie belegt sind. Grundsätzlich würde ich mit Kindern und engem Zeitkorsett keine Reise ohne Vorbuchungen machen, macht nur elenden Stress, permanent ist die nächste Übernachtung Thema – und wenn man ein Plätzchen erhascht, dann ist es natürlich nicht grad das schönste (fürs gleiche Geld)... – für „Spontanbuchungen“ muss man flexibel sein, verzichten können und sich gut auskennen
Kann jemand geeignete Stellen zum wilden Campen in der Nähe South Gate empfehlen? (Soll ja erlaubt sein)
- Du schreibst nicht, woher du die Info hast, dass das wilde Campen in Konzessionsgebieten erlaubt sei, aber ich seh da nix, was sich anbieten könnte, so als Familiencamping im Busch – es sei denn, man rodet denselben und schlägt sich'ne Schneise – ...was auch auf fremdem Land nicht ganz unproblematisch sein dürfte 🤪
Es ist sicher schlecht möglich von Maun in den Moreni zu fahren und abends wieder nach Maun.
- Ich halte es für schlecht möglich, weil es völlig an der Sache vorbei ist, diesen weltberühmten Nationalpark zu erleben, - man befindet sich ja nur auf der Piste und da, wo der Moremi eigentlich schön ist, da kommt man nicht hin.
Von Kasane in den Chobe scheint es schon einfacher zu sein, aber schafft man es bis Savuti und zurück?
- Wenn du den Chobe River Front meinst, dann ja. Chobe/Savuti: Nein!
Trotz des Besitzes sämtlicher Karten und der Lektüre der gängigen Reiseführer sowie vieler Threads im Forum können wir das schlecht einschätzen.
Nimm dir mal die T4A und schau auf die dort angegebenen Zeiten (sind neben die Strecken gedruckt), das ist für eine erste Einschätzung sehr hilfreich. Du findest sie auch hier im Forum unter „Karten“.
Eine unschöne andere Option wäre, die Reise um ein Jahr auf Juli/August 2017 zu verschieben.
- Das ist die Beste Entscheidung, die du treffen kannst!
Denn Botswana ist nicht billig und du zahlst für eine zusammengeschusterte stressige Reise genauso viel, wie für eine gut geplante und entspannte, bei der du alle Wunschdestinationen auch genießen kannst (u.a. auch deshalb, weil die Familie keinen Stress hat).
Eine echte Option ist in deinem Fall, dass du dich an einen der spezialisierten Veranstalter wendest, davon findest du einige hier im Forum, das sind seriöse Agenturen, die von vielen Fomis hier in Anspruch genommen werden. Sie haben natürlich andere Möglichkeiten, als der Selbstbucher. Außerdem bist du als Neuling dort sehr gut aufgehoben und hast auch während deiner Selbstfahrerreise eine Betreuung, wenn du Probleme hast.
Gruß lilytrotter
PS: Wenn du in den Chobe/Savuti möchtest, wäre es sinnvoll, du würdest nicht das erste Mal im Leben mit einem 4x4 im Gelände fahren, sonst verbringt man nur unnötig Zeit mit Sandbuddelei, anstatt mit genießen.
Plane einen halben Tag für einen 4x4 Kursus mit ein. Es lohnt sich!
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
ALM2'319 Beiträge · seit 201129. Jan. 2016 · #7Guten Morgen.
Ja, das ist schon ein Kreuz mit den Botswana-Camp-Buchungen. Da muss man fluchs sein wie ein Gepard.
Den Tipp von Jambotessy, ggf. auf den KTP auszuweichen, erachte ich als nicht erfolgversprechend, denn auch dort ist im Juli/August Hochsaison und die Chance sehr gering, noch eine Campsite in Mata Mata oder Nossob zu bekommen. Ganz zu schweigen von den botswanischen Camps, die ja immer weggehen wie die warmen Semmeln. Da macht es mehr Sinn, den Tipp von Christian zu befolgen und den Caprivi zu erkunden.
Wenn für Euch aber sowohl Moremi als auch Savuti als absolutes Muss gelten, dann würde ich dazu tendieren, die Reise auf das nächste Jahr zu verschieben, und im Sommer diesen Jahres bereits alle Buchungen dafür vornehmen. Lilytrotter hat schon recht... das Moremi Game Reserve ist etwas ganz besonderes, welches man in Ruhe und voller Muse genießen sollte. Die Kaziikini Community Campsite wäre nur ein sehr schlechter Kompromiss verbunden mit viel Hin- und Herfahrerei.
Ganz generell... Wildes Campen oder anmaßendes Fragen, ob man sich bei irgendjemandem dazustellen kann, empfinde ich als absolutes No-Go.
Schöne Grüße vom Alm
AOaos1'166 Beiträge · seit 200829. Jan. 2016 · #8Hallo Blanca,
wie viele Nächte hattet ihr den geplant in Moremi und Savuti zu bleiben?
Am Khwai gibt es drei community campsites (Moglotho, Dijara u. Tshaa), die die gleichen Chanchen auf Tiersichtungen bieten wie der Moremi North Gate-Bereich.
Ist denn South Gate auch schon ausgebucht? Ich denke, dass man da noch was kriegen kann. Gegebenfals vor Ort in Maun oder driekt am Gate. Von South Gate kann man die Black Pools erkundigen. Man kann auch einen Auslug nach Thrid Bridge machen. Kaziikini ist zwar noch ca. 45 Min vom South Gate entfernt. Aber man ist schon mitten in der Wildnis. Allerdings ist dort die Vegetation relativ dicht.
Für Savuti kann man auch noch mal in Maun fragen. Sonst muss man eben bis Kasane durchfahren. Nichtdestotrotz kann man direkt bei der Savuti Campsite fragen, ob noch was frei ist.
Grüße
Axel
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200629. Jan. 2016 · #9Hallo Blanca,
wenn in SA Schulferien sind, wird es mit dem Campen vor allem in Botwana eng...
Und die gehen bis zum 17. Juli (hat uns auch getroffen).
Hilfreich einfach mal Google mit "School terms south africa" bemühen, das hilft evtl. weiter.
Vielleicht erst NAM dann BW, vielleicht hat sich dann die Lage entspannt. Aber im August fängt auch die ganz normale Hochsaison für Europäer an.
LG Jens
BLBlancaThemenstarter7 Beiträge · seit 201629. Jan. 2016 · #10Hallo zusammen,
Zunächst einmal vielen herzlichen Dank für die zahlreichen und detaillierten Antworten!!
Eine solch umfangreiches und auch hilfreiches Feedback hatten wir nicht erwartet.
Bevor ich den einzelnen Leuten antworte, ein paar ergänzende Infos:
Die Kinder sind nun nicht mehr klein, sondern stehen im Abi oder haben gerade ein Studium begonnen.
Wollte nur die Bindung an die Schulferien erläutern - Stress mit jeder Übernachtung wollen wir aber trotzdem nicht 🙂
Aus Angst vor Raubüberfällen waren wir noch nie südlich der Sahara.
Dieses Jahr wollten uns nach Botswana wagen, da es sicher sein soll und man nicht dauernd eine Traube von 'Guides' am Bein hat. Nur die Malaria macht uns Sorgen.
Wo wir unbedingt hin wollen, können wir erst sagen, wenn wir einmal dort gewesen sind.
Jetzt bauen wir auf Eure Erfahrungen, da unsere Kenntnisse rein theoretisch sind.
Namibia ist sicher auch einen Besuch wert, hatten aber noch nicht die Zeit, uns zu informieren.
War genug Stress, uns unter dem angeratenen Zeitdruck eine Route für Botswana auszudenken.
Falls der Caprivi-Streifen dem Chobe und Okawango ähnelt, ist das natürlich sehr interessant und
wir würden uns über weitere Tipps freuen, aber ist dann nicht dort um die Zeit auch alles ausgebucht?
Windhoek haben wir als Start Johannesburg vorgezogen, da es sicherer sein soll, näher an Maun liegt und die Autovermieter bessere Bewertungen haben.
Offroad-Erfahrung liegt vor:
5000 km Sahara off-anything im Niger mit 2 uralten Landrovern / 1600 km lybische Wüste mit VW-Bus / ...
Zum wilden Campen sagte Iwanowski/Allgemeine Reisetipps/Camping/Wildes Campen:
..außerhalb der Parks prinzipiell möglich .. in der Nähe von Dörfern den Dorfchef fragen..
Wir wollten hier kein Verbrechen begehen 😎
Ihr scheint die Option zu favorisieren, die Reise um ein Jahr zu verschieben.
Dann wird die Frage echt wichtig, wie früh man die Reservierung vornehmen kann. Ich hörte was von 12 Monaten.
Wenn das alle wissen, kommt es wohl wieder auf wenige Tage an.
Ich hasse sowas - bin eher der Improvisations-Typ. Gerade beim ersten Besuch einer Region.
Wenn man wiederkehrt, kann man leichter eine Route zu den schönsten Plätzen planen.
LG Blanca
BLBlancaThemenstarter7 Beiträge · seit 201630. Jan. 2016 · #11Hallo Jambotessy,
vielen Dank für Deine Einschätzung und auch den Routenvorschlag.
Das Senyati Camp kannte ich bisher nicht. Konnte es aber nun googlen. Man findet, was man kennt..
Über den Caprivi weiß ich noch nicht viel. Du meinst sicher den Mudumu, Mamili und Bwabwata NP.
Hast Du sie besucht? Kannst Du uns besondere Orte empfehlen? Ist der Caprivi im Juli/August nicht ebenfalls ausgebucht? 4 Wochen haben wir übrigens geplant.
LG Blanca
BLBlancaThemenstarter7 Beiträge · seit 201630. Jan. 2016 · #12Hallo Christin aus Windhoek,
wir hatten uns jetzt erstmal auf Botswana eingeschossen. Namibia sollte auch noch an die Reihe kommen, aber ein anderes Mal. Wenn weite Teile des Caprivizipfels dem Chobe- und Okavango-Gebiet ähnlich sind, wäre dass eine Alternative. Aber ist dort nicht auch schon alles ausgebucht? Kannst Du genaueres berichten?
LG Blanca
BLBlancaThemenstarter7 Beiträge · seit 201630. Jan. 2016 · #13Hallo Toni,
danke für Deine Einschätzung! Kannst Du das mit dem 'doch noch buchen' bitte etwas genauer erläutern?
LG Blanca
BLBlancaThemenstarter7 Beiträge · seit 201630. Jan. 2016 · #14Hallo lilytrotter,
vielen Dank für Dein ausführliches und sehr hilfreiches Feedback 🙂
Zu einigen Punkten habe ich vorhin schon allgemein etwas gesagt - s.o.
Die T4A GPS-Karten von Botswana und Nachbarländern habe ich von deren Seite auf meinen Garmin Viewer heruntergeladen (und bezahlt - bevor mir etwas unterstellt wird). Dort kann man hervorragend die Distanzen messen, aber Fahrzeiten habe ich nicht gefunden. Auch nicht auf deren Demo-Karte im Netz und oder auf der hier im Forum.
Wie ich gerade sehe, sind die Zeiten auf den T4A-Paper Maps abgegeben. Die haben wir noch nicht, hatten zunächst die Shell Maps bestellt.
Habe die Zeiten mühsam aus den Routenvorschlägen der Reiseführer errechnet, um eine Route zu entwerfen.
Aber das ist alles sehr theoretisch. Daher danke für die Einschätzungen derer, die vor Ort waren.
Zu den spezialisierten Veranstaltern:
Sollten die noch freie Kontingente auf den wenigen abgelegenen Campsites in den Parks haben?
Nach welchen Themen im Forum muss man hierzu schauen?
Wie kann man im Land mit denen Kontakt aufnehmen, wenn man in den meisten Gebieten nur per Funkgerät kommunizieren kann? Per Satellitentelefon?
LG Blanca
BLBlancaThemenstarter7 Beiträge · seit 201630. Jan. 2016 · #15Hallo Axel,
danke für Deine konstruktive und hilfreiche Antwort. Die Campsites Dijara und Tshaa kannten wir bisher nicht. Sie sind auf keiner unserer Karten eingetragen. Kennt man die Namen, kann sie natürlich prima googlen. Moglotho ist auf der T4A - hatte ich übersehen.
Gerade hat Kwalate nach 6 Tagen geantwortet:South Gate hat tatsächlich noch einen Stellplatz, sogar amgewünschten Tag!! Alle anderen sind für die gesamten 4 Wochen ausgebucht.
LG Blanca
Botswanadreams1'737 Beiträge · seit 201030. Jan. 2016 · #16info@dijaracampsite.com
info@botswanafootprints.com
Mendy is on both of those addresses and I am still on tara@ngami.net for any admin/accounts queries.
Hallo Blanca
Versuche es bei obigen Email-Adressen. Wenn Tara von Botswanafootprints nicht helfen kann, dann wird es in der Tat schwierig.
LG
Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
myrio962 Beiträge · seit 200730. Jan. 2016 · #17Hallo Blanca,
zur Ausweichvariante Caprivigegen Savuti kann ich dir sehr empfehlen:
1.das im Mudumu gelegene wunderbare Camp Kwando und
2.das ca. 50km südlich gelegen das Livingston's Camp .
Es liegt vis a vis der Sumpfgebiete vom weltbekannten einsamen Lynianti
und zählt den tierreichsten Regionen des Mamili /Mudumuparadieses.
Direkt an der Grenze der Ngoma Bridge zu Botswana findest du auf namibischer Seite das neue Camp Chobe
direkt am Chobe gelegen es ist unvergleichlichlich preiswert!!
Bootstouren werden täglich angeboten, diese genannten Camps sind noch ein ein Geheimtipp,
wir haben sie gezielt gesucht, um dem staatlich geregelten Permitstress auf botswanischer Seite weitgehend zu entgehen.
Wir unternehemen an zwei Tagen eine 3 h- und eine Tagesbootstour
und sind frei von jeglichem Fahr-und Buchungsstress,von Kasane.
Am 3. Tag durchfahren wir die Chobe-Riverfront auf dem ´Weg zum Senytati Camp auf dessen rege Elefantenbesuche direkt vor den Bungalows wir uns schon freuen.
Auch wir werden im April dort sein. Campsites gab es auch noch jetzt in allen Camps.
Viel Erfolg wünscht euch Frank
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marimari2'240 Beiträge · seit 201130. Jan. 2016 · #18Hallo,
ja dann schlag ich vor, dass ihr z.B. 2 Tage South Camp, 3 Tage Dijara/ Tshaa, 2 Tage Muchenje Camp
http://www.muchenjecampsite.com/ macht, dann weiter nach Kasane - so habt Ihr zwar Savuti nicht drinn aber die Khwai Region ist auch sehr schön und man kann von da aus auch in den Moremi, falls gewünscht - auf Facebook von Dijara/Tshaa/Muchenje hat's ein paar schöne Bilder zum Anschauen.
Blanca schrieb:Hallo Jambotessy,
Man findet, was man kennt..
LG Blanca
(mit dieser Aussage kann man in der Forschung und Entwicklung nix anfangen 😉 )
Ich empfehle Dir die massenweise Reiseberichte über den Caprivi und oder die Historie im Botswana - Teil dieses Forums durchzulesen - die sind Gold wert um eine Route zusammenzustellen. Die Reiseführer/t4A enthalten meist keine neuen Camps 2016 - das Forum hier ist aktiv, neue Camps in Beiträgen zu veröffentlichen - man muss sich eben nur ein wenig bemühen, die Beiträge durchzulesen.
Wie schon mehrfach erwähnt, Anbieter wie z.B. Taralee von Botswana Footprints (die vor Ort in Maun ist) kann Dir alles (und auch einiges andere :-)) organisieren. Ich würde wirklich vorwärts machen und sie kontaktieren, falls diese Reise noch dieses Jahr zustande kommen soll.
NB: ich habe die Camps im Moremi 11.5 Monate vorher vorgebucht (Reisezeit: September 16)- wollte 3 Monate später noch 1 Camp verschieben und Tara hatte recht lange daran gearbeitet, dies noch möglich zu machen - Du siehst, ist man auf eine Reisezeit fixiert, kann es dann schnell mal eng werden...(wann genau kann ich Dir nicht sagen, da ich keine Übersicht über die versch. Buchungssysteme der diversen Campanbieter habe 😉 )
Gruss M.
Toni_1962256 Beiträge · seit 201230. Jan. 2016 · #19Blanca schrieb:Hallo Toni,
danke für Deine Einschätzung! Kannst Du das mit dem 'doch noch buchen' bitte etwas genauer erläutern?
LG Blanca
Ich habe dir dazu doch eine PN geschrieben, schaue einfach mal in deinem "Privatren Nachrichten" nach 🙂
GRGrenzgänger142 Beiträge · seit 201630. Jan. 2016 · #20Die Campsites haben zwei grundsätzliche Nachteile: Sie sind lange im Voraus ausgebucht, was jedes spontane Reisen zunächst einmal verhindert. Zweitens stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis längst nicht mehr: Die einzelnen Sites werden auf bis zu drei Gruppen aufgeteilt und sind trotzdem exorbitant teuer. Die Differenz zu einer Last-Minute-Lodge-Buchung ist unter Berücksichtigung des erheblichen Mehrwerts nicht so groß.
Vorschlag: Mit Plan B im Reisegepäck nach Maun fahren. Vor Ort erörtern, was auf Campsites geht. Außerdem die Anbieter von Fly-Inn-Safaris in das Delta sowie die Betreiber der Lodges im Moremi und in Savuti abklappern und nach Sonderangeboten fragen.
Chobe River Front: Nach den Lodges und Campsites im Park vor Ort fragen, alternativ Camping oder Lodge außerhalb des Parks. Tipp: Mit einem der Flussschiffe (mit Übernachtung) auf dem Chobe fahren.
Grüße, Haio