ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201405. Feb. 2016 · #121
04.10. - Game-Drive Etosha – Onguma Bush Camp
In der Nacht hoeren wir Loewen, endlich, wir sind angekommen im Loewenland! Ich war schon am zweifeln, ob´s in Afrika ueberhaupt noch Loewen gibt. Seit 3 Wochen ziehen wir durch den Busch, und nix is mit Loewen... 😠 😵 😐
Heute morgen gibt es nur einen schnellen Kaffee und einen Tee. Es ist noch recht kuehl und wir haben unsere dicken Jacken eingesteckt. Vor 2 Jahren sind uns beim Game-Drive fast die Ohren und Haende abgefroren. Obwohl es einen Coffee-break geben soll, packen wir uns vorsichtshalber noch 2 Brote in den Rucksack.
Zu unserer Ueberraschung sind wir alleine mit dem Guide auf Game-Drive und wir koennen uns im Fahrzeug breit machen. Unser Guide, zunaechst noch etwas reserviert, fragt uns was fuer Tiere wir sehen wollen? Ob wir schon Elefanten gesehen haben? Scherzkeks! Wir kennen bereits alle botswanischen Elefanten ! Ich sage einfach nur :LIONS! Er lacht und dann fahren wir los!
Es ist s...kalt und der Fahrtwind pfeift uns um die Ohren. Das Wetter ist heute etwas bedeckt, stellenweise sind richtig dunkle Wolken zu sehen. Heute Nacht hat es sogar ein paar mal gedonnert.
Gleich hinter dem Gate und noch vor Namutoni entdecken wir ein Rhino im Busch. Etwa 3 Meter vom Auto entfernt, ein riesiger Koloss. Hinter uns bildet sich langsam eine groessere Autoschlange.
Wir fahren zuerst nach Chudop, wo noch nichts los ist. Noch nicht mal Voegel sind da. 😵
Unser Guide kommuniziert ueber Funk mit seinen Kollegen, hum... es scheint ueberall wenig los zu sein. Wir fahren jedenfalls saemtliche Loops und Wasserloecher westlich von Namutoni ab, ohne grosse Sichtungen. Jedenfalls sind beim 2. Stopp in Chudop dann ein paar Giraffen und Impalas erschienen. 🤩
Hier muss es schon geregnet haben!
Und so halten wir auch mal wieder fuer Gnus! 😄
Nach einer kurzen Lagebesprechung beschliessen wir, in die Region noerdlich von Namutoni zu fahren, zwischen Onkoshi und Fischers Pan. Dort waren wir noch nicht, also Neuland fuer uns.
Hier ist viel weniger los, kaum Fahrzeuge.. aber auch nicht sehr viele Tiere. Die Landschaft ist aber durchaus schoen und man hat eine weite Sicht auf die Pfanne. Vereinzelt guckt ein Eli aus dem Busch, Giraffen und Strausse ziehen ueber die Salzpfanne und Zebras kreuzen die Pad. Zumindest haben wir hier jetzt schon mal mehr Tiere gesehen, als westlich von Namutoni.
Vielleicht liegt es ja am Wetter, dass sich die Tiere heute bedeckter halten. Es faengt an zu regnen und es ziehen schwarz-violette Wolken ueber uns hinweg. Ausserdem donnert und blitzt es wieder. Vom grossen Regen bleiben wir verschont, denn der geht gerade ueber Onguma nieder und wir haben das Dach hochgeklappt! 😗
Zum Schluss sehen wir dann noch einige Rhinos an 3 verschiedenen Stellen! Und Zebraherden am Wasserloch. Dort machen wir dann auch unseren Coffee-Break. Es gibt diesmal aber nur kalte Getraenke und jede Maenge Gebaeck. Ein Glueck haben wir unsere Brote dabei.
Ueber Funk erfahren wir dass auch in die westliche Richtung weiterhin nicht viel los ist. Die Tiere machen heute einfach „frei“. Und die Loewen naturlich auch, die faulen S.....! 😈
Am spaeten Vormittag sind wir zurueck im Camp. Auch wenn unser Sichtungsglueck sich in Grenzen hielt, war es trotzdem eine schoene Fahrt.
In unseren Stuehlen stehen Pfuetzen, hier muss es kraeftig geregnet haben. Die Leck-Stelle am Dach hat heute dicht gehalten, der Regen kam wohl von der anderen Seite.
Das Gewitter verzieht sich, die Sonne kommt wieder raus und es wird schwuel-warm. Die Mittagsstunden verbringen wir faul am Pool.
Am Nachmittag geht’s es dann nochmal auf Game-Drive, aber diesmal selbst. Wir haben festgestellt, dass wir auf unseren Pirschfahrten mehr Sichtungsglueck haben.
Wir bleiben diesmal sehr lange bei Chudop stehen, beobachten viele Giraffen und Hyaenen. Irgendwie bin ich von ihnen inzwischen richtig fasziniert. Was fuer Kaempfer und Ueberlebnskuenstler! Und keiner mag sie.
auch eines der Rhinos von heute morgen finden wir wieder, mit dem gekappten Horn
am Zaun vom Onguma Reserve
Heute essen wir „at home“, es gibt leckere Kudu-Steaks in Butter gebraten, von Mobola! Morgen fahren wir Richtung Halali. Und es kommt der GROSSE TAG!
Bis dann, Elsa
LolaKatze846 Beiträge · seit 201406. Feb. 2016 · #122
Hallo Elsa,
hier in Onguma würde es mir auch gefallen - und das schönste ist: in vier Monaten werden wir dort sein 😎 .
Letztes Jahr waren wir ja auf der neuen Tamboti-Campsite, auf der es uns gut gefallen hat. Aber die Leadwood Campsite gefällt mir dann doch viel besser. Vor allem das Wasserloch, das das Wort Wasserloch auch wirklich verdient. Wir freuen uns schon.
Aber schade, dass ihr keine nennenswerten Sichtungen hattet 🙄 . Aber was ja nicht ist, kann ja noch werden, odr?
Und nochmals vielen Dank für die vielen schönen Bilder und dass ihr uns an euren Abenteuern teilhaben lasst. Freue mich schon, wie es weitergeht....
casimodo4'528 Beiträge · seit 200706. Feb. 2016 · #123
Hallo Elsa,
jetzt habe ich Euren Bericht in einem Rutsch durchgelesen. Du schreibst da einen hanz tollen Bericht mit sehr schönen Photos und richtig interessaantem und informativem Text. In vielen Deiner Beschreibungen finden wir uns selbst wieder.
Ich finde, Ihr seid ganz schön mutig gewesen, aber nicht unvernünftig 😎
ausddorf146 Beiträge · seit 201606. Feb. 2016 · #124
Hallo Elsa,
freue mich schon riesig auf unsere Reise und dein Bericht lässt soviel Versprechen. Die Mobola Lodge wird ein schöner Anfang.... Freue mich aber auch sehr für Euch dass Ihr so viel erlebt habt und es mit "uns" teilt. Ich werde Dir die Bilder vom Löwenrudel aus dem Moremi schicken 😎 😄 Viel Spass beim weiterschreiten.. LG Oliver
ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201406. Feb. 2016 · #126
Hi Oliver,
Ich werde Dir die Bilder vom Löwenrudel aus dem Moremi schicken 😎 😄
Du bist gemein! 🤢 Aber nee, Spass bei Seite, ich goenne es euch! Wirklich! 😎 Und denkt dran, immer schoen aufpassen und vorher gucken, wenn ihr nachts "mal raus" muesst! 🤩
Hallo Friederike, na klar doch, wir halten fuer alle Tiere! Am Enbde des Tages betrachtet war unsere tierische Ausbeute ja gar nicht so schlecht... Ausserdem finde ich Gnus lustig und klasse! Mit ihrer Frisur nenne ich sie immer die afrik. Punkies! Sie koennen mit ihrer Haarpracht nur der braunen Hyaene Konkurrenz machen.
Hallo Casimodo, das freut mich, dass Du uns auch begleitest! 🙂 Danke fuers Lob! Wie ich aus euren "Geniesser & Schlemmer RB´s" entnehmen kann, gehoert ihr ja auch zu der Fraktion die eher entschleunigt reist. Wir haben deshalb bei dieser Reise auch ganz gezielt einige Highlights kurzfristig ausgelassen. So freuen wir uns jetzt schon auf die naechste Reise. Nun wissen wir ja auch, was uns dort erwartet und die Herausforderung ist nicht mehr so gross. Dieses Jahr hatten grossen Respekt vor unserer Route durch Botswana, in diesem Stil war es ja fuer uns Neuland. Nun haben wir uns rangetastet und haben richtig Blut geleckt!
Hallole Nina, ich bin gruen vor Neid 🤢 🙁 dass ihr schon bald wieder los duerft!!! Vor allem bin ich auf eure neuen Ziele sehr gespannt! Irgendwie kann ich mich noch gar nicht so richtig auf unseren diesjaehrigen Urlaub in Colorado und Utah konzentrieren. Afrika laesst uns noch nicht los... 😗 Aber die Reise geht ja nun langsam dem Ende zu.. 😐
Es gruesst euch alle, die Elsa
Gromi1'415 Beiträge · seit 201406. Feb. 2016 · #127
Corrigentum:
Ach Elsa 🙂 , ich muss dir aus vollem Herzen zustimmen (warum gibts hier kein Seufzersmilie?)
😮 Bele , bis mir nich böse, ich meinte natürlich die Elsa
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201410. Feb. 2016 · #128
05.10. - Etosha NP – Von Onguma nach Halali , Halali Rest Camp
Auch wenn wir diesmal das Onguma Loewenrudel nur gehoert und nicht gesichtet haben 😠 😠 , so war der Aufenthalt hier wieder sehr schoen 😉 . Nach dem Fruehstueck raeumen wir zusammen und nutzen noch einmal den Luxus vom privaten Badehaeuschen. Wir wissen, dass uns in Halali was anderes erwartet!
Das Gebloeke der Go-Aways gehoert einfach dazu
An der Reception kann frau, waehrend frau auf die Rechnung wartet , nebenbei auch ein wenig shoppen 😗 ! So viel Gelegenheit dazu gibt es ja nun nicht und hier findet man immer etwas Nettes!
Bis Halali haben wir heute nun genuegend Zeit und so fahren wir alles Wasserstellen ab, die auf der Strecke liegen. Die Regenwolken haben sich verzogen und das Thermometer klettert wieder.auf 39, danach ucken wir nicht mehr hin 😵 Die Farbe des Himmels hier im Etosha ist wieder faszinierend, am Horizont glaubt man immer dunkle Wolken oder eine Gewitterfront zu sehen. Ist es nun bewoelkt oder ist das nur dunkelblauer Himmel? Heute sind auch wieder mehr Tiere „auf unserem Weg“ unterwegs.
Bei Chudop ist heute Giraffen- und Kudutag!
Zwischen Chudop und Kalheuwel erfahren wir von einem entgegen kommenden Safarifahrzeug dass ein paar KM weiter ein grosses Rudel Loewen 🤪 🤩 🤪 🤩 etwa 50-70 Meter abseits der Pad unter einer Baumgruppe liegt. NIX WIE HIN!!!!
Schon von Weiten sehenwir einige Autos am Strassenrand stehen, das bedeutet, SIE sind noch da!!! 🤩 Wir bleiben direkt neben einem grossen, hellbraunen Mercedes-Rundhauber mit Wohnkabine stehen, dessen netter Fahrer uns freundlichst deutet, wo genau die Loewen liegen, denn zuneachst sehen wir gar nichts. Dann endlich entdecken wir sie. Es sind 7 sichtbare Koepfe, es koennten aber noch mehr dort liegen, wir sehen sie nur nicht. Das Fahrzeug von vorhin sagte was von 10?!
Faul wie Loewen nun mal sind 😛 , passiert hier leider nicht viel. Alles slow-motion, wenn ueberhaupt. ABER EGAL, wir sind UEBERGLUECKLICH! 🤪
Die Loewinnen liegen unter 2 groesseren Baeumen. Auf dem kleinen Huegelkamm dahinter haelt sich eine kleine Herde Springboecke auf. Das heisst, die Damen sind satt und die Springboercke haben nichts zu fuerchten. Dennoch werden sie genau beobachtet.
Wir bleiben natuerlich etwas laenger hier stehen. Ausser dass 2 Loewinnen sich mal kurz erheben um sich dann 1 Meter weiter sofort wieder fallen zu lassen, ist das alles was wir an Bewegung hier erleben duerfen. Bewegen tut sich allerdings die Luft, denn die flimmert , so heiß ist es inzwischen wieder geworden. Obwohl wir doch recht nahe stehen, die Fotos werden echt sch... 😈
Als sich die Aufregung wieder etwas gelegt hat faellt mir ein, dass ich den hellbraunen Rundhauber und die vielen Koepfe darin doch irgendwoher kenne: es sind die „7-unterwegs“ aus dem Forum, Stefan und Katrin und ihre 5 Kids ! Leider sind sie inzwischen in die entgegengesetzte Richtung weitergefahren, sonst haetten wir gerne noch schnell hallo gesagt.
Am fruehen Nachmittag sind wir in Halali und da tobt der Baer 😮 . 2 grosse Busse werden grad im Restaurant abgespeist. Stoert uns weniger, denn in 1 Stunde sind die weg.
Wir bekommen fuer 2 Naechte grad noch einen Platz, angeblich ist man ab morgen fully booked. Die Campsites verspruehen hier leider keine Abenteuer-Romantik und nur mit Muehe finden wir noch eine site, die einigermassen ruhig im hinteren Bereich liegt und wenigstens etwas Schatten hat. Auch wenn nur das Geaest hier etwas Schatten wirft, denn Blaetter sind hier Fehlanzeige. Fuer die Randplaetze sind wir leider zu spaet gekommen.
Die Ablutions und die Gruppenshelter machen einen erbaermlichen Eindruck, vieles ist kaputt, aus den Verankerungen gerissen oder gar nicht mehr vorhanden. Wer macht so was? Da muss man in diesem Fall auf die Touris schimpfen und nicht auf den NWR! Im Ablutionblock bei unserem Platz ist eine Klospuelung kaputt, das Wasser laeuft 2 Tage lang ueber den ganzen Boden. Interessieren tut es keinen und repariert wird es erst recht nicht, obwohl wir es melden. Hier ist von den Gebuehren , die die vielen Touristen aus aller Welt jeden Tag zahlen schon lange nichts mehr investiert worden. Die Chalets hatten vor 2 Jahren ein deutlich besseren Eindruck bei uns hinterlassen.
Uns stoert das alles allerdings weniger, da unser Fokus woanders liegt. Es ist fuer uns einfach ein Uebernachtungsplatz in einem Rest-Camp (keine Lodge!), mit der Moeglichkeit des Essengehens und einen schoenen Wasserloch mit Rhino-Garantie. Und ein erfrischender Pool zur Abkuehlung bei 40 Grad ist da auch ganz nett.
Die heissen Nachmittagsstunden verbringen wir bei kalten Getraenken am Pool, danach schauen wir am Wasserloch vorbei. Dort ist aber noch nichts los. Den Sunset-Game-Drive verkneifen wir uns, wir hatten ja unsere Loewen!
Das Abendbuffet im Restaurant ist fuer uns ganz ok, wir koennen nicht meckern.
Gleich nach dem Essen ziehen wir mit einem kuehlen Bier + Savanna zum Wasserloch los. Kaum da, beginnt auch schon die Rhino-Show. Wir zaehlen insgesammt 7 Tiere, darunter auch 2 Weibchen mit ihrem Nachwuchs. Spaeter kommen noch ein paat Schakal und eine Hyaene dazu.
Spaeter sitzten wir noch eine Weile vor dem Auto, mit Amarula und schauen Life-TV auf dem Platz. Endlich kuehlt die Luft etwas ab und es geht es frischeres Lueftchen.
Bei den Ablutions und an den Muelltonnen randalieren die ganze Nacht die Honey Badger. Einer verirrt sich sogar im Ladies-Ablutionblock und jagt mir einen ganz schoenen Schrecken ein 😮 .
Morgen geht’s in aller Frueh zum Morning-Game-Drive.
Loewengluecklich gruesst, Elsa
Etosha NP, Halali Rest Camp – campsite: wie der Name sagt, es ist ein Rest-Camp. Der Campingplatz ist eine grosse, staubige und charmlose Flaeche, die Plaetze am hinteren Rand gelegen sind aber zum Teil relativ gross und haben eine wenig Schatten und Pivatsphaere. Eine bestimmte site wird einem nicht zugeteilt, man stellt sich dahin wo Platz ist. Die Anschluesse und Vorrichtungen wie Tisch, Bank & Grill sind teilweise in einem sehr erbaermichen Zustand. Die Ablution sind teiwleise erneuert worden, aber trotzdem sind schon Leitungen und Klospuelungen kaputt. Hier muesste dringend renoviert und instandgesetzt werden. Das Buffet ist ok wenn man keine zu hohe Ansprueche stellt. Der Rummel der tagsueber am Restaurant durch Tagesgaeste herrscht ist abends G.s.D. vorbei. Schoen ist das kleine, beleuchtete Wasserloch am Abend. Wer noch keine Rhinos gesehen hat, der bekommt hier sicher welche zu sehen. Das Camp ist einfach gut gelegen fuer Game-Drives in beide Richtungen. Das Personal war ueberall freundlich, es kam auch oefters eine Putzkolonne ueber den Platz und sammelte den Muell ein, den die Honey Badger nachts aus den Muelleimern holte und ueber den Platz verteilte.
LolaKatze846 Beiträge · seit 201411. Feb. 2016 · #129
Hallo Elsa,
endlich Löwen 😄 .Ich kann das aber verstehen: Afrika ohne Löwen das geht einfach nicht. Und wenn man dann auch noch Elsa heisst und einen Löwen als Avatar hat.... . Aber nun habt ihr sie gesehen, zwar etwas faul, aber was sollen die auch tun bei der Hitze 😈 .
Um die Hitze beneide ich euch übrigens gar nicht, da leide ich mit euch. Und wenn man bedenkt, dass die Eulenmuckels nur einen Monat vor euch unterwegs waren und oft gefroren haben.... . Schon heftig.
Oh je - Halali 🙄 Im Juli wurden die Plätze ja zugewiesen, aber das hat trotzdem nicht geklappt. Weil nie so ganz klar war, welcher Standplatz, welche Feuerstelle, welche Sitzbank,... zu welchem Platz gehört - Chaos pur. Wir fanden die Sanitärhäuschen in Halali aber "sauberer" wie die in Okaukuejo. Aber das Wasserloch hat uns dort auch gut gefallen.
So, jetzt bin ich aber gespannt, wie es weitergeht und was ihr auf eurem Morgen Game Drive so alles zu sehen bekommt.
Champagner8'684 Beiträge · seit 201011. Feb. 2016 · #130
Gromi schrieb:Corrigentum:
Ach Elsa 🙂 , ich muss dir aus vollem Herzen zustimmen (warum gibts hier kein Seufzersmilie?)
😮 Bele , bis mir nich böse, ich meinte natürlich die Elsa
😄 😄 😄 Neee, Gromi, bin ich natürlich nicht - ich hab mich nur gewundert.... dachte aber, mir steht mal wieder einer auf der Leitung 🤩 😊 . Dann doch lieber so 😎 !
LolaKatze schrieb:
Um die Hitze beneide ich euch übrigens gar nicht, da leide ich mit euch. Und wenn man bedenkt, dass die Eulenmuckels nur einen Monat vor euch unterwegs waren und oft gefroren haben.... . Schon heftig.
Hallo Nina, da ich bei den Eulenmuckels immer wegen der Kälte mitleide 😕 (Hitze macht mir nichts) weiß ich genau, dass sie im Juli unterwegs sind/waren, also drei Monate vorher.
@ Elsa: Geflimmer hin oder her: ich finde die Löwenfotos, vorallem wo sie euch das Hinterteil zudrehen und auf die Springböcke starren SUPER 🙂 - ich liebe Fotos von Situationen, die man nicht so oft sieht!!!
Liebe Grüße von Bele (die jetzt schon gespannt auf das Fazit ist...was aber nicht heißt, dass sie das Ende des Berichts herbeisehnt - im Gegenteil!)
LolaKatze846 Beiträge · seit 201411. Feb. 2016 · #131
... ups, da habe ich mich wohl verrechnet 😗 . Aber ich muss gestehen, dann lieber Kälte - da kann ich mich warm anziehen - wie Hitze - die ist nicht zu ertragen. Über 25 Grad sind wir bewegungsunfähig 🤩 . Und ja, deshalb waren wir auch im Juni/Juli unterwegs.
"Die Ablutions und die Gruppenshelter machen einen erbaermlichen Eindruck, vieles ist kaputt, aus den Verankerungen gerissen oder gar nicht mehr vorhanden. Wer macht so was? Da muss man in diesem Fall auf die Touris schimpfen und nicht auf den NWR!"
Liebe Elsa, das haben wir uns auch so manches Mal an diesem und anderen Orten gefragt, wer die Haken abreißt, die Wasserspülungen demoliert, die Toiletten zugesch.......hinterläßt.....
ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201411. Feb. 2016 · #133
06.10. - Etosha NP – rund um Halali
Ohne Fruehstueck geht es schon kurz nach halb 8 aus dem Gate. Tee und Brote haben wir fuer unterwegs dabei. Zunaechst geht es nach Riedfontain, dort hatten wir beim letzten Besuch die meisten Tiere gleichzeitig gesichtet. Heute morgen ist aber noch wenig los 😐 .
Wir beobachten eine einzelne Hyaene. Seit dieser Reise habe ich nun auch ein faible fuer diese Tiere. Das koennen die meisten wohl nicht verstehen, wenn, dann nur die Afrikafans .... 😗
Dann geht es nach Salvadora, zur wohl bekanntesten Akazie im Etosha. Auch hier ist nichts los, aber trotzdem, was fuer ein Panorama! Vor 2 Jahren standen wir hier auf dem Parkplatz umringt von hunderten Zebras. Heute ist kein einziges zu sehen.
Bei Charitsaub wollen wir nur mal kurz ueber den Huegel schauen, ob in der Weite irgendwelche Tierherden zu sehen sind. Als wir grad am Wenden sind, bemerke ich eine kurze Bewegung im Gras! Ohren!
Und die gehoeren eindeutig
LOEWEN!!!! 🤪 🤩 🤪 🤩
3 Loewinnen mit ihrem Nachwuchs. Wir sind natuerlich hin&weg und wir haben sie noch ganz fuer uns alleine!. Die Kleinen, schon fast Teenager, sind zum balgen aufgelegt, die Muetter aber wollen nur ihre Ruhe. Nach einer Weile zieht die Gruppe nach und nach vom Wasserloch weg und legt sich unter die Akazie in den Schatten. Wir parken den Wagen um damit wir sie besser sehen koennen. So schnell werden sie wohl hier nicht wieder weggehen, denn was machen Loewen tagsueber? Genau, doesen und sich moeglichst wenig bewegen.
Darf ich vorstellen: ELSA
Eine der Loewinnen scheint traechtig zu sein
Nach und nach kommen ein paar Autos. Erst beim zweiten Hingucken kann man von der Pad aus die Gruppe hinter den Bueschen ausmachen. Irgendwann wird es uns zu voll hier und wir fahren weiter 😈 . Spaeter wollen wir noch einmal hier vorbeischauen.
In Riedfontein ist inzwischen Leben eingekehrt.
Und den Etosha Lookout haben wir auch fast fuer uns alleine.
Am Vormittag sind wir wieder im Camp. Nach einem kleinen Snack legen wir uns an den Pool und ergattern mit Glueck noch 2 von den wenigen Liegen. Auf den Steinen kann man Spiegeleier braten, so heiß ist es.
Inzwischen rollen die neuen Camper an und heute ist es wesentlich voller als gestern. Am Abend sind tatsaechlich alle Plaetze belegt und es ordentlich was los. Aber nicht stoerend. Vor uns steht ein Overlander, Guide und Fahrer haben ganz schoen zu tun, waehrend die Meute bei kuehlen Getraenken oder am Wasserloch darauf wartet, dass das Essen fertig wird. 😗 Es erinnert uns an unsere „Zeit“ als Overlander, ja! Ist schon ein paar Jahre her, aber wir haben auch mal so angefangen hier in Afrika. Damals mussten wir aber alle mit anpacken. Schoen war es trotzdem, halt anders, und wir wollen diese Reise damals nicht missen. 4500 KM in 3 Wochen auf den harten Baenken eines Overlanders sind aber schon recht hart im Vergleich zum Hilux, das geben wir ja zu! Aber da waren wir ja auch noch ein paar Jahre juenger... 😗
Am Nachmittag geht es noch einmal on tour. In Riedfontein ist wieder reges Treiben, jetzt sind die Grossen dran.
Natuerlich geht es auch nach Charitsaub, gucken, was unsere Loewen machen. Leider sind sie nicht mehr zu sehen, waere ja auch zu schoen gewesen. 😐
Dann gibt es Gnu-Stau.
Bei schoenstem Licht geht es dann zuerueck ins Camp.
Vor dem Dinner gibt es noch einen eiskalten Tschintonik. So langsam muessen wir unseren Getraenkevorrat einteilen. Der Amarula ist schon alle. 😮
Spaeter, am Wasserloch, gibt es wieder Rhinos., Auch Jungtiere sind wieder dabei, aber andere als gestern. Trotz des Trubels auf der campsite ist es relativ ruhig, nur die Honey Badger sorgen wieder fuer Radau.
Morgen geht es nach Okaukuejo. Wir sind gespannt, was uns diesmal dort erwartet.
Es gruesst euch noch immer im "Loewenmodus", Elsa
LolaKatze846 Beiträge · seit 201411. Feb. 2016 · #134
Hallo Elsa,
ooooch und noch mehr Löwen und dann auch noch eine Namensvetterin - Endlich 🤩 .
Und in Rietfontein sind wir auch ewig gestanden und konnten gar nicht genug bekommen. Ach, bald können wir auch wieder losziehen 🤪 😁 🤪 .
Auf jeden Fall wünsche ich euch noch jede Menge tolle Tier- und vor allem Löwensichtungen.
ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201412. Feb. 2016 · #135
Hi Nina, ja, Rietfontein ist schon der Knaller, wenn man da lange genug stehen bleibt kommt einfach alles mal vorbei. Ich beneide euch dafuer, dass ihr 2 es bald wieder erleben duerft! Und die Loewen... das war wirklich eine Entschaedigung fuer die 3 loewenfreien Wochen davor. Und es sind auch noch nicht die letzten gewesen! 🤪
Hi Friederike, ja, es ist wirklich schlimm wie sich manche Touris verhalten. Da kann sich der NWR noch so viel Muehe geben, solange sich nicht auch die Einstellung der Reisenden auch aendert, wird es wohl noch laenger so aussehen.
Hi Bele, geht mir eigentlich genauso. Es war so interessant und spannend das Verhalten der Loewen und der Springboecke zu beobachten. Die Fotos sind ja letztendlich auch nur Bruchteile von dem, was wir alles sehen konnten. Der volle Chip steckt bei mir hier oben drin.
ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201413. Feb. 2016 · #137
06.10. - Etosha NP – Von Halali zum Anderson Gate, Etosha Safari Camp
Heute wollen wir nach Okaukeujo. Obwohl wir nicht vorgebucht haben und es dort immer heisst , es sei voll, lassen wir uns Zeit. Es ist ja auch nicht so weit.
Unsere deutschen Platznachbarn kommen noch vorbei um sich unseren Bushcamper an zu schauen und zu verabschieden. Sie sind mit einem Trax von Britz unterwegs und haben neben einigen Plattfuessen (bei den Reifenprofilen wundert uns das nicht), einer nicht kuehlenden Kuehlbox den Staub bis in die hintersten Ecke des Waeschefaches. Wir hatten diesen Wagen auch mal ins Auge gefasst, bevor wir auf den Bushcamper kamen.
Heute morgen ist rechts und links der Pad fast nichts los, nur die ueblichen Springboecke , Kudus oder Gnus. Ebenso an den verschiedenen Wasserstellen. Auch bei Charitsaub ist gaehnende Leere... 😐
Nur in Nebrowni tobt der Baer 🤩 . Noch ein Springbock mehr und der Platz muesste wegen Ueberfuellung geschlossen werden.
Die Elis sehen aus wie mit Beton uebergossen und sind fast bewegungslos, die Springboecke halten immer dicht zusammen, ein Oryx sucht staendig Streit und der Straussenmacho denkt er waere der Schoenste in ganzen Land! 😄
Das Thermometer klettert schon wieder ueber die 4.. 🤢 und der Himmel ist dunkelgrau. Am Horizont sieht es seltsam aus, eine grauweisse Wand naehert sich.
Im Office in Okaukuejo erhalten wir die Hiobsbotschaft, dass sie ausgebucht sind!! 😮 Kein Deal, kein Notplatz... nada, niente. 😵 Hum.. damit hatten wir jetzt nicht gerechnet. Erst ab Morgen koennten wir noch einen Platz bekommen. Den reservieren wir fuer alle Faelle, obwohl wir noch nicht so wissen wie und wann es bei uns weitergeht. Fuer heute muessen wir uns erst mal eine Bleibe suchen. Wir verzichten auf den Game-Drive und fahren Richtung Anderson Gate.
Am Gate werden unsere Reifen und Schuhe zum xten Mal desinfiziert
Inzwischen ist draussen alles weiss-neblig, es ist kaum noch Sicht. Ein Sand-Staub-Sturm kommt aus Richtung Pfanne und huellt alles ein. Dazu kommt wohl auch der aufgewirbelte Staub der Autos auf der Pad. Hinter dem Gate ist der Spuk vorbei und die Sonne kommt wieder durch.
Wir steuern das Etosha Safari Camp an. Sie haben noch genuegend frei und wir haben freie Platzwahl auf einer saftig-gruenen Wiese mit Sprenger!! 😎 Nach dem Staubplatz von Halali koennte der Kontrast nicht groesser sein. Wir suchen uns einen netten Randplatz, richten den Sprenger auf unsere heissen Fuesse und Beine und schluerfen ein eiskaltes Savanna und Bier. Zisch... 😎 Eine Warzenschweinfamilie maeht den Rasen.
Heute kriegt uns hier keiner mehr weg, wir legen uns an den Pool, unterhalten uns mit Gleichgesinnten und melden uns zum Dinner an. Heute sind uns die Loewen egal. Die Anlage ist sehr gepflegt, Gondwana Standard, aber urig und gemuetlich eingerichtet.
Das Essen ist ausgezeichnet. Spaeter machen wir es uns in unseren Stuehlen vor dem Bushcamper bequem und brechen eine neue Amarula-Flasche an! Eigentlich war die fuer zu Hause gedacht. 😗 Unter den Fuessen feucht-nasser und kuehler Rasen...
Morgen brechen wir zum letzten Game-Drive des Urlaubs auf.
LG, Elsa
Etosha Safari Camp (10 km suedlich Anderson Gate, Etosha NP), campsite – schoene Anlage, Campsites auf gruenen Rasen, saubere Ablutions, Camper duerfen Pool, Bar & Restaurant benutzen, das Essen im urigen Innenhof war sehr gut, es gab auch nette Life-Musik, empfehlenswerte Alternative wenn Okaukuejo ausgebucht ist. Creditcard Zahlung moeglich. Wifi gibt es auch, bei unserem Besuch waren aber seit Tagen alle Leitungen von Telefon und Internet unterbrochen. Man ist sehr schnell im Park und von der Hauptstrasse hoert man auf der Campsite nichts. Nachts laufen Giraffen durchs Camp, tagsueber viele Warzenschweine und Dik-Diks.
LolaKatze846 Beiträge · seit 201414. Feb. 2016 · #138
Hallo Elsa
das sieht aber mal wirklich urig aus. Kein Vergleich zu den Camps im Nationalpark. Und ihr lasst es euch - wie immer - gut gehen. 🤩 Toll.
Liebe Grüsse und geniesst morgen euren letzten Game Drive
Topobär5'479 Beiträge · seit 200915. Feb. 2016 · #140
Wir würden selbst wenn in Okaukuejo alles frei ist, immer das Etosha Safari Camp vorziehen. Uns gefällt es dort sehr gut und auf den Rummel am Wasserloch können wir gut verzichten. Man steht ja schon tagsüber die ganze Zeit an Wasserlöchern.