Namibia per Anhalter bzw. zu Fuß

221 Antworten · 21,0k Aufrufe · gestartet 09. Dez. 2015 von BerLin
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7'296 Beiträge · seit 200612. Dez. 2015 · #141
lilytrotter schrieb:Hat jemand was von "einfach" geschrieben?
... ich finde schon. Das hier klingt ziemlich abwertend.
lilytrotter schrieb:
Was bleibt: Guided Tour mit ein paar Spaziergängen.
Ob da jetzt ein Einheimischer dabei war oder nicht, bleibt die Schlepperei und all die Umstände die gleichen.

Backpacking ist was Anderes. Da fahren die Leute mit öffentlichen Verkehrsmitteln und schleppen ihren Krempel von der Haltestelle zum Hostel.
Die beiden waren tagelang in der Pampa unterwegs und sich bei einer ersten Reise ins Land querfeldein zu Fuß durchs Kaokoveld einen einheimischen Guide zu nehmen, ist nicht verwerflich. Andere fahren selbst die Hauptpisten nur im Konvoi und stöhnen, wenn sie in der Hitze mal 'nen Reifen wechseln müssen.

Aber die beiden haben ja nur ein paar ausgedehnte Spaziergänge gemacht wie so viele Andere ... 😉
Den allermeisten Leuten ist doch der 5km-Weg vom Parkplatz ins Sossusvlei selbst ohne Gepäck schon zu viel.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
33,1k Beiträge · seit 200612. Dez. 2015 · #142
Hi Wolfgang,

ich verstehe Deine Argumentation (und kann sie auch nachvollziehen) und Du hast ja selber als Radler ähnliche Erfahrungen gemacht. Aber schon im Rad liegt einer der großen Unterschiede. Du bist in gewissem Maße flexibel und kannst Dir selber helfen (z.B. zu einem Farmhaus radeln was Du in 10 km Entfernung siehst und um Hilfe fragen etc). Dennoch ist und bleibt Namibia kein Tramper-Land und das hat bestimmte Gründe (die ich und andere ja bereits zur Genüge erwähnten - Mangel an Transportmitteln, Unterkünften, hohes Preisniveau etc.).

Und wenn man sowas von BerLin wiederholt liest
wenn man Geld für bestimmte Sachen oder Leistungen in einem Reiseland ausgibt, schreibt man den Leuten indirekt vor, wie sie leben sollen...
wird es eben nichts mit einem Bus ins Kaokoveld, einem lokalen Guide etc. Man will ja partout alles umsonst, damit man bloß nicht die "Einheimischen versaut". Klar, man kann auch versuchen sich mit halbnackten Himba umsonst fotografieren zu lassen oder den eh schon klammen Ovambotaxi-Fahrer fragen ob er nicht fürchterliche Lust hat 2+ Personen umsonst mitzunehmen. Vielleicht bekommt man auch von einem Farmer ein Liter Wasser umsonst? Sorry, damit tut man niemandem einen Gefallen, nicht einem Einzelnen und nicht dem Land...
Ob da jetzt ein Einheimischer dabei war oder nicht, bleibt die Schlepperei und all die Umstände die gleichen.
klar, hat nur rein gar nichts mehr mit der von BerLin gesuchten "Menschenleere" zu tun wenn man Leute (z.B. einen Guide) im Schlepptauhat, sich von anderen von A nach B fahren lässt etc.

Viele Grüße aus dem heute leider nicht bewölkten Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
4'129 Beiträge · seit 200812. Dez. 2015 · #143
Hallo, BikeAfrica,

naja, irgendwann kriegt dieses Gerede darüber, ob nun die bösen "Luxus-Touris" die armen Schwarzen zwingen, ein erbärmliches Leben zu führen - oder so ähnlich 😉 🤪 - , ja auch gewisse Längen, da sieht man manches nicht mehr so ernst 😄
und anfänglich ging es nicht um Flüsse sondern um mehrtägige Wanderungen rund um Sesfontein usw.

mittlerweile gehts um Gabriel Gersch. com - unter jedem Post der angegebenen Seite, steht die Adresse. Ungewöhnlich interessante Touren, mit entsprechendem Back-Up.
Letztlich ist ja dann auch bei den beiden Schreibern noch eine sehr interessante Wanderung dabei herausgekommen.

Und natürlich ist es ein Riesen-Unterschied, ob man das alles ganz allein durchzieht oder mit Guide. Und ich würde nie behaupten, dass das "verwerflich" sei. So'n Quatsch.

Wie schon gesagt: Jeder nach seiner Façon.
Jede Reiseart hat ihre Berechtigung oder keine.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 12. Dez. 2015
79 Beiträge · seit 200812. Dez. 2015 · #144
Hallo,

das ist wirklich der Thread des Jahres, den ich mit großem Schmunzeln gelesen habe. Als jemand, die in Namibia geboren und aufgewachsen ist und das Land oft (mit eigenem Auto) bereist, kann ich nur sagen: Respekt für die, die dort trampen wollen! Das heißt aber nicht, das man es als nicht machbar abtun sollte. Wenn man genug Zeit mitbringt, viel Wasser bei sich führt und vielleicht auch mal ohne Essen auskommen kann weil der nächste Supermarkt so weit ist, kann es machen und wird am Ende der Reise tatsächlich viel zu erzählen haben.

Ich kann nur sagen, dass wir keine Anhalter mitnehmen können, da unser Auto immer sehr voll ist. Aber anhalten und helfen, z.B. Wasser abgeben, würden wir immer. Trampern würde ich empfehlen, nicht in größeren Gruppen zu reisen, weil es dann schwieriger wird, eine Mitfahrgelegenheit zu bekommen.

Mir fällt noch was zu "Wandern in der Nähe von Sesfontein" ein: die Khowarib-Schlucht. Da habe ich nämlich auch schon mal drüber nachgedacht die zu bewandern und auch die Einheimischen dort, z.B. Josephine von der Khowarib Community Campsite und Bernard, der in der Mitte der Strecke (da wo der tolle Pool mit dem kleinen Wasserfall ist) mal eine Campsite aufbauen wollte, fanden die Idee nicht abwegig - im Gegenteil. Bei unserem letzten Besuch dort gab es Bernards Campsite allerdings nicht mehr. Campen könnte man dort allerdings noch immer.

Wandern könnte man dort auf jeden Fall. Wasser ist vorhanden. Die Landschaft dort ist wunderschön. Aufpassen muss man allerdings vor den Hunden der Einheimischen, die dort halbwild leben. Und es ist es dort um die angedachte Jahreszeit extrem heiß. Sonnencreme nicht vergessen! Ohne Hut wäre es wahnsinnig.

Josephine bietet sogar eine Art Rettungsservice an, wie wir schon mal selbst erleben durften, als wir uns ganz bös festgefahren hatten und es nicht mehr rechtzeitig zurück zur Campsite schafften. Sie hat am nächsten Tag einen Bekannten mit 4x4 hinter uns her geschickt. Zwar brauchten wir die Hilfe nicht, waren aber dennoch dankbar, dass sie es getan hat und haben den Service selbstverständlich bezahlt. Man könnte z.B. mit ihr vereinbaren, dass wenn man sich nach X Tagen nicht gemeldet hat, dass mal jemand nachschauen kommt.

Wenn ihr das machen wölltet, müsst ihr nur von Sesfontein zur Khowarib-Schlucht kommen. Die Strecke ist gut befahren. Es sollte nicht zu schwierig sein, eine Mitfahrgelegenheit zu bekommen.

Für Autoreisen in abgelegenen Gegenden bereite ich mich immer gut vor und das gilt noch mehr für Trampen. Ist mehr als genug Wasser dabei? Was ist, wenn man irgendwo liegen bleibt (bei Trampern z.B. wegen Krankheit oder Verletzung)? Wie kann man dann die Person so schnell wie möglich in die nächste Klinik/Krankenhaus bekommen? Solltet ihr euch wirklich ins Damaraland und Kaokoveld wagen, würde ich euch ein Satellitentelefon empfehlen. Das beste Sat-Fon hilft allerdings nicht, wenn man nicht weiß, wen man anrufen soll. Also vorher entsprechende Nummern ausfindig machen. Im Ernstfall müsstet ihr allerdings bereit sein, die Hilfe zu bezahlen.

Soweit mein Beitrag. Ich persönlich ziehe es vor, mit dem Auto das Land zu bereisen, aber ich wünsche euch alles Gute und viel Spaß.

Viele Grüße

africangirl
Anette Seiler outinafrica.de
7'296 Beiträge · seit 200612. Dez. 2015 · #145
Hallo Christian,
travelNAMIBIA schrieb:ich verstehe Deine Argumentation (und kann sie auch nachvollziehen) und Du hast ja selber als Radler ähnliche Erfahrungen gemacht. Aber schon im Rad liegt einer der großen Unterschiede. Du bist in gewissem Maße flexibel und kannst Dir selber helfen (z.B. zu einem Farmhaus radeln was Du in 10 km Entfernung siehst und um Hilfe fragen etc).
auch wenn ich manchmal in schwierigen Regionen mit dem Rad langsamer war als Fußgänger, gebe ich Dir im Regelfall Recht. Mit dem Rad bin ich entlang der Piste 2x bis 5x so schnell, komme um den gleichen Faktor weiter und muss meinen Krempel nicht tragen. Ist schon anstrengend genug mit dem Rad, aber beim Wandern nochmal deutlich mehr (pro km gerechnet - pro Tag bleibt es wohl gleich).

Gleichwohl hatte ich schon das Vorhaben im Kopf, von Windhoek zum Sossusvlei und dann entlang der Piste zur Küste zu laufen. Ich bin die Strecke geflogen, mit 4x4, Pkw und Fahrrad gefahren und je langsamer ich unterwegs war, desto intensiver empfand ich es.
Ich wollte mir einen Sulky bauen, um entsprechende Wasservorräte mitführen zu können und ich hätte zwischendurch 2-3 mal Nachschub organisieren müssen, damit ich nicht auf vorbeikommende Touristen angewiesen wäre (das möchte ich nicht).
In diesem Jahr war ich wieder mit dem Rad in der Region. Auf der Hauptpiste ist inzwischen soviel Verkehr, dass ich die Idee einer Wanderung dort verworfen habe.
Dennoch ist und bleibt Namibia kein Tramper-Land und das hat bestimmte Gründe (die ich und andere ja bereits zur Genüge erwähnten - Mangel an Transportmitteln, Unterkünften, hohes Preisniveau etc.).
Auch hier gebe ich Dir Recht. Namibia ist kein typisches Tramper-Land und das ist auch gut so. Es ist aber trotzdem auch nicht unmöglich, so zu reisen. Ich bin selbst zwischen 2.500 und 3.000 Kilometern im Land mitgefahren (als aktiver Anhalter und als jemand, der von anhaltenden Autofahrern einfach gefragt wurde).

Ich habe dabei entweder in Unterkünften oder im Zelt übernachtet, ohne Einheimischen zur Last zu fallen (ok, in diesem Jahr dem Carsten vielleicht). Afrika ist teuer und im Vergleich zu Asien sehr teuer. Das sollte man natürlich auf dem Schirm haben.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
33,1k Beiträge · seit 200612. Dez. 2015 · #146
Hi Wolfgang,
Ich wollte mir einen Sulky bauen, um entsprechende Wasservorräte mitführen zu können und ich hätte zwischendurch 2-3 mal Nachschub organisieren müssen, damit ich nicht auf vorbeikommende Touristen angewiesen wäre (das möchte ich nicht).
und genau das unterscheidet Dich von dem, was BerLin "plant". Du machst Dir im Voraus Gedanken und suchst nach Lösungen für mögliche auftretende Probleme.

Viele Grüße
Christian
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2'536 Beiträge · seit 200712. Dez. 2015 · #147
Hallo Beate,
beate schrieb:
Und: nein, ich habe noch nie eine e-mail ohne Zustimmung des Absenders weitergeleitet. Sowas mache ich nicht!!!
sorry, aber krieg dich langsam wieder ein.
Es wurde keine PN veröffentlicht, es wurde kein Name veröffentlicht, der einzige Name, der da in dem von dir so kritisierten Posting vorkam war von einem öffentlichen Posting.

Wenn du schon so "old fashioned" bist, ist es auch "old fashioned" zu erkennen, wenn man sich vergalloppiert hat und sich zu entschuldigen.

Nix für ungut.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
Gast12. Dez. 2015 · #148
Hallo ihr Lieben (die Begrüßung ist für Beate 🙂 ),

laßt sie doch einfach machen! Wenn sie das mit dem Trinkwasser in den Griff bekommen, dann werden sie es schon schaffen. Auch wenn sie keine weiten Strecken zurücklegen und nicht viel sehen.....
Aber das ist ja auch nicht schlimm, man kann auch langsam Reisen oder an einem Punkt bleiben und entdeckt trotzdem viele Lebewesen um sich herum. Natur ist auch immer da..... 🙂

Wenn man allerdings so große Pläne hat, dass man von Windhoek an den Kunene, dort entlang und dann durchs Kaokefeld und durchs Damaraland, auf den Brandberg und noch zum Fishriver trampen/wandern will in 3 Monaten, dann drück ich die Daumen und ziehe meinen Hut, wenn es klappt! Ehrlich!

Liebe Grüße (wieder für Beate),
Hurryup
zuletzt bearbeitet 12. Dez. 2015
7'296 Beiträge · seit 200612. Dez. 2015 · #149
Vielen Dank an Alle hier!

Die Kunene River Road war schon seit vielen Jahren im Blickpunkt meines Interesses.
Die vielen kontroversen Beiträge hier haben dafür gesorgt, dass ich gerade wieder richtig Lust bekommen habe, die Strecke zu laufen. Mal sehen, ob ich das noch vor dem Forentreff in Kronau hinbekomme. 😉

Gruß
Wolfgang
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338 Beiträge · seit 201513. Dez. 2015 · #150
Hallo Wolgang
wenn Du bis zum Forumtreffen in Kronau zu Fuß den Kunene gemacht hast komme ich mit Elija , sagen wir mit dem VW- Bus ?
Ansonsten: Der letzte der gegen Windmühlen gekämpft hat war irgendein Don, Don aus der Namib oder so 🙂

Man hat Dich für bekloppt gehalten als Du 1996 mit dem Rad durch Namibia fahren wolltest, BerLin hat auch keine , aber immer mehr( DANKE AN ALLE DIE Ja SAGEN) Chancen die Reise heil zu überstehen !!

und mal ganz ehrlich:

Möchtest Du neben einer Familie mit KINDERN übernachten die auch im Busch frei herumlaufen dürften ?

Wenn Du mal einen Bekloppten suchst für irgendwas : frag an !


lg gerhard
4'129 Beiträge · seit 200813. Dez. 2015 · #151
@ BikeAfrica

Dann tut euch doch einfach zusammen, dann können sich euere Reisepläne befruchten.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
7'296 Beiträge · seit 200613. Dez. 2015 · #152
lilytrotter schrieb:@ BikeAfrica

Dann tut euch doch einfach zusammen, dann können sich euere Reisepläne befruchten.
... ich bin lieber alleine oder zu zweit unterwegs.
Mehr Personen ergeben auch mehr Probleme. Je weniger man sich zuvor kennt, desto mehr Probleme.

Das ist auch der Grund, warum ich das Angebot eines Veranstalters ausgeschlagen hatte, als Guide für Radreisen zu arbeiten.

Lina bekommt von mir Infos, Tipps und Erfahrungen auf anderem Weg.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter100 Beiträge · seit 201513. Dez. 2015 · #153
Klar - auch wir haben es so geplant, dass, wenn sich uns weitere Personen anschließen, wir grundsätzlich in Zweier-Gruppen unterwegs sind und die Route sowie Budget überwiegend unabhängig voneinander gestalten können.
Danke an alle, die an unsere Überlebenschancen glauben, sowie an alle, die sinnvolle Warnungen aussprechen 🙂
649 Beiträge · seit 200715. Dez. 2015 · #154
BerLin schrieb:Hallo Axel und viele andere,
herzlichen Dank für die sinnvollen Informationen und Links!
Wolfgang, vielen Dank für die ausführliche Beschreibung der Erfahrung als Tramper! Deine Fahrrad-Reiseberichte über Namibien habe ich schon vor dem Posten übrigens mit großem Interesse gelesen, war sehr spannend!
Ich versuche mal, aus den Informationen etwas für unseren Patchwork-Reiseführer Namibien zusammenzustellen.
Da ich mit einem Russen unterwegs bin: Regeln und Gesetze sind da, um gebrochen zu werden (natürlich ohne anderen Mitmenschen zu schaden)!
Touristen mit "einer gewissen Menge an Geld" brauchen natürlich die Länder wie Namibien (dazu gehören aber wie ich hier sehe die meisten, die nach Namibien reisen). Als Low-Budget-Reisender hat man jedoch eine andere wichtige Funktion: Man kann den Menschen am eigenen Beispiel zeigen, dass man nicht unbedingt astronomische Geldsummen oder ein Auto braucht, um etwas von der Welt zu sehen.
Oh Mann! Ich habe nicht den ganzen Thread gelesen. Bei dem hier war meine innere Grenze überschritten. Ich möchte nicht wissen, was da noch an Unverschämtheiten kommt....

1. Low Budget Touristen, die sich einen Flug nach Namibia leisten können???? Also bitte! Das ist ja schon betteln um Mitleid. Es gibt Familien die haben diese Summe nicht für einen Urlaub. Oder hattet Ihr vor, auf einem Schiff per Anhalter zu fahren?

2. Mit einem Dollar Budget am Tag -steht irgendwie vorne - schafft Ihr das nicht. Selbst das 20fache bedeutet, dass Ihr in einem Land rumschmarozen wollten, in dem die Menschen wesentlich weniger Geld haben als Ihr. (Bezahlung des Flugpreises)

3. Ihr seid in diesem Land zu Gast! Und damit sind Regelungen und Gesetze ausnahmslos zu befolgen!

Was bringt Ihr außer einer unverschämten Haltung mit in dieses Land? Wie kommt Ihr auf die Idee, dass Ihr dort willkommen seid? Was bringt Dich auf die Idee, dass die Mitglieder dieses Forums Euch helfen sollten, diese an Unsinn in die Tat umzusetzen? Du lebst Deine mangelhafte Erziehung vermutlich nur einmal in Namibia aus. Wir wollen wieder kommen -und dabei nicht von den Einheimischen mit Dir in einen Topf geworfen werden.
71 Beiträge · seit 200815. Dez. 2015 · #155
Giraffenmog spricht mir aus der Seele und zwar bei jedem einzelnen Punkt

Kwh
0
Themenstarter100 Beiträge · seit 201515. Dez. 2015 · #156
1. Low Budget Touristen, die sich einen Flug nach Namibia leisten können???? Also bitte! Das ist ja schon betteln um Mitleid. Es gibt Familien die haben diese Summe nicht für einen Urlaub. Oder hattet Ihr vor, auf einem Schiff per Anhalter zu fahren?

2. Mit einem Dollar Budget am Tag -steht irgendwie vorne - schafft Ihr das nicht. Selbst das 20fache bedeutet, dass Ihr in einem Land rumschmarozen wollten, in dem die Menschen wesentlich weniger Geld haben als Ihr. (Bezahlung des Flugpreises)
Ich habe bereits erwähnt, dass wir budgetmäßig nicht so stark eingeschränkt sind, wie unsere Bekannten, die mit einem Dollar Budget am Tag drei Jahre in Afrika unterwegs waren (die waren die ganze Zeit ausschließlich per Anhalter, nicht selten aber zu Fuß unterwegs, unter schwersten Bedingungen, und ihre Reise war sicher alles andere als "rumschmarotzen").
Wenn wir nach Namibia gehen, sind wir ohne Führerschein fast automatisch aufs Trampen angewiesen, da die öffentlichen Verkehrsmittel äußerst spärlich sind.
Ich habe Informationen über Namibia und Lebensmittelpreise im Land ausführlich studiert und verstehe nicht, wieso wir denn bitte mit eigenem Zelt und 10-15 Dollar Budget am Tag irgendwie rumparasitieren sollen. Das wollen und werden wir definitiv nicht.
Der Flugpreis ist natürlich sehr hoch, wenn man davon ausgeht, dass man für zwei Wochen fliegt. Wir planen aber eine längere Reise (1-3 Monate)
Wieso jemand, der 500 Euro für einen Flug ausgibt, bereit sein muss, nochmal 100 Euro jeden Tag auszugeben, und wenn er das nicht will, als Schmarotzer abgestempelt wird, verstehe ich ebenfalls nicht.
Themenstarter100 Beiträge · seit 201515. Dez. 2015 · #157
dabei nicht von den Einheimischen mit Dir in einen Topf geworfen werden.
Da brauchst du dir keine Sorgen machen, weil
a) in Namibia gibt es unseres Wissens keine Kannibale
b) Leute wie wir sind und bleiben in Namibia eine Rarität. Es gilt eher das Gegenteil - da viele europäische Touristen mit Geld um sich herumwerfen, unvernünftig hohe Preise für alles zahlen und auch europäisches Niveau an Komfort haben wollen, gehen die Einheimischen in ärmeren Ländern davon aus, dass jeder Tourist mit weißer Hautfarbe ein Geldtopf ist, der sich überwiegend im Hotel aufhält und sich ausschließlich mit dem Taxi oder notfalls Auto mit eigenem Chauffeur fortbewegen kann.
831 Beiträge · seit 200915. Dez. 2015 · #158
Allmählich wird es unverschämt.
Eine neue und sehr unerfreuliche Wendung in Namibia- Forum. Schade.
Traurig grüßt
Marga
33,1k Beiträge · seit 200615. Dez. 2015 · #159
Hi BerLin,
und sich ausschließlich mit dem Taxi
also hier sicher nicht - Taxis sind eine recht beliebter Ort des Raubes und für keinen Touristen zu empfehlen.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'309 Beiträge · seit 200915. Dez. 2015 · #160
BikeAfrica schrieb:Vielen Dank an Alle hier!

Die Kunene River Road war schon seit vielen Jahren im Blickpunkt meines Interesses.
Die vielen kontroversen Beiträge hier haben dafür gesorgt, dass ich gerade wieder richtig Lust bekommen habe, die Strecke zu laufen. Mal sehen, ob ich das noch vor dem Forentreff in Kronau hinbekomme. 😉

Gruß
Wolfgang
Lieber Wolfgang,
nach allem, was ich hier jetzt auf 27 Seiten gelesen habe, bitte ich dich dann aber vorsorglich um einen Ersatz-Vortragenden, falls du dort bei der Trinkwassergewinnung vom Krokodil angefallen wirst und in Kronau ausfällst. 😄 😄 😄
Liebe Grüße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/