Namibia per Anhalter bzw. zu Fuß

221 Antworten · 21,0k Aufrufe · gestartet 09. Dez. 2015 von BerLin
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1'450 Beiträge · seit 200611. Dez. 2015 · #121
Topobär schrieb:Sich für eine PN zu bedanken kam hier im Forum schon oft genug vor, ohne dass sich jemand darüber aufgeregt hat. Hast Du noch nie eine Email weitgeleitet. .
Naja, dass Du grundsätzlich anderer Meinung bist als ich, das weiss ich unterdessen. Darüber brauchen wir auch gar nicht zu diskutieren.

Und: nein, ich habe noch nie eine e-mail ohne Zustimmung des Absenders weitergeleitet. Sowas mache ich nicht!!!

Beate
33,1k Beiträge · seit 200611. Dez. 2015 · #122
Hi BerLin,
Ja, wir wollen nach Namibia hauptsächlich wegen der Tiere (nein, ich denke da nicht an Löwen - ich mag eher Vögel, Insekten, Echsen, Schlangen, Frösche sowie kleinere Raubtiere und Surikate), Wärme und menschenloser Landschaften.
gut, dann hier mine Tipps und Informationen.

Kleine Tiere/Vögel: Geht gleich nach der Ankunft in Windhoek mal in den kleinen Botanischen Garten + an den Avis-Damm. Das ist fußläufig in Windhoek zu erreichen und entspannend (v.a. wenn man unter der Woche geht) mit viel Vogel- und Kleintieraktivitäten. Schaut Euch Birds Paradise und die Lagune in Walvis bay an (da sind aber auch andere Menschen)

Wärme: Die bekommt ihr überall - auch ohne fahrbaren Untersatz 😉

Menschenlose Landschaften: Das wird Euer größtes Problem sein - da ihr ohne (nette, zuvorkommende) Menschen dort gar nicht hingelangt und v.a. auch nicht wieder weg. Vor Ort mag noch in gewissem Maße ein "Vorankommen" per pedes möglich sein, aber die An-/Abreise zu menschenleeren Orten ist ohne andere Menschen eben weitestgehend ausgeschlossen. Und da bin ich nochmals ganz deutlich: Keiner wird Euch von Ort A mit ins Kaokoveld nehmen und da absetzen und dann irgendjemand anderes, stellenweise vielleicht erst Tage später, wieder mitnehmen.

Denkbar wäre etwas wie eine Fahrt nach Swakopmund mit dem Bus (+- N$ 250 pp/Strecke) oder der Eisenbahn (N$ 70 pp/Strecke) und geht da in die Dünen - da seid ihr vielerorts ganz alleine und es ist kostenlos. Vielleicht ist auch das "Ovamboland" für einige tage für Euch interessant - aber das ist alles andere als Menschenleer.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 11. Dez. 2015
1'450 Beiträge · seit 200611. Dez. 2015 · #123
Gerhard2025 schrieb:
@Beate: es wird im Forum immer wieder darauf hin gewiesen( vor allem bei den Neuen) das es durchaus noch modern ist Grüß Gott und Auf Wiedersehen zusagen . Dies gilt für alle ! Auch für die, die nach eigenen Aussagen nie mehr nach Namibia reisen werden und zur Sache wie in diesem Fall gar nichts beitragen.

Schönes Wochenende und einen geruhsamen 3. Advent
Gerhard
Oh oh oh, dann schauen wir nur diesen thread mal darauf durch.
Da haben doch wirklich die meisten, einschliesslich Topobär und BerLin (jeweils mehrmals) ohne Begrüssung geschrieben.

Hmh, was nun????

Beate
16,9k Beiträge · seit 201211. Dez. 2015 · #124
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 03. Aug. 2026
338 Beiträge · seit 201511. Dez. 2015 · #125
Hallo Christian
entschuldige, Namibia ist mehr als doppelt so groß wie Deutschland und hat 2 mio Einwohner, D hat 80 mio.
Namibia ist fast überall menschenleer ! 5 Schritte und der nächste Ort heißt Goageb , 100 km entfernt und ist nicht wirklich erwähnenswert. Mit einer Infrastruktur die BerLin sicher nicht fröhlich macht, Ihr Vorteil:
Augenhöhe mit den Menschen, Sie tront nicht im Hilux
schönes Wochenende und klingt blöd, hoffentlich regnet es immer noch
liebe grüße
gerhard
33,1k Beiträge · seit 200611. Dez. 2015 · #126
Hi Gerhard,

Meinst Du mich? Ja, es ist vielerorts menschenleer... habe ich das Gegenteil irgendwo geschrieben? Dann war das falsch.

Viele Grüße aus dem Regen
Christian
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zuletzt bearbeitet 11. Dez. 2015
338 Beiträge · seit 201511. Dez. 2015 · #127
Ach Beate
wenn ich im Zimmer bin sage ich auch nicht jedesmal Grüß Gott wenn ich eine Antwort gebe ! Wie jetzt, wir sprechen miteinander. Aber egal,
uAwNg
viele Grüße
Gerhard
Themenstarter100 Beiträge · seit 201511. Dez. 2015 · #128
Hmh, lesen kann ich eigentlich schon noch.
Du hattest Dich bei Fredi1 für die PN bedankt.
Anscheinend nicht.
Und nocheinmal: wenn ich Dir eine PN geschickt hätte, dann hätte ich das Dankeschön ebenfalls als PN erwartet, aber nicht hier im Forum.
Noch dazu bei einem thread, der so konträr diskutiert wird wie dieser hier
Stur bist du auch noch. Ich habe mich bei Fredi1 doch für die Mitteilung im Forum bedankt, er hat mir gar keine PN geschrieben.

Vielen Dank an Christian für den Tipp mit der Wüste in der Nähe von Swakopmund (und außerdem Angabe der Fahrpreise) und an Gerhard2025 für Verständnis!
284 Beiträge · seit 201011. Dez. 2015 · #129
Hallo zusammen,

also ich denke, wir drehen uns hier langsam im Kreis.
BerLin weiss jetzt um die Schwierigkeiten und um unsere Bedenken,
die auf Erfahrungen und Landeskenntnisse beruhen
und wird sie hoffentlich in ihre Reiseplanung mit einkalkulieren.

Da wir sie davon nicht abbringen können oder dazu bewegen können,
die Tour umzuplanen wünsche ich ihr alles Gute
und für die Reise gutes Gelingen.

Fredi

PS: Missverständnis: ich habe keine PN geschrieben
Die Massai haben erzählt, dass sich zwei Löwen das Grab als Ruheplatz ausgesucht haben. Von dort haben sie eine gute Sicht ins Tal und auf das Wild. Ich darf nicht vergessen, es Denys zu erzählen, er würde sich darüber freuen. ( Frei nach Tanja Blixen)
7'296 Beiträge · seit 200611. Dez. 2015 · #130
Hallo Beate,
beate schrieb:
BerLin schrieb:
..... und werden entsprechend vorsorgen (Zelt, Kontakte, Couchsurfing usw.)
.
Zelt? Hast Du überlesen, dass wild campen kaum möglich ist?
Kontakte? Wenn Du diese hast, warum fragst Du dann hier?
Couchsurfing? Also doch anderen Leuten auf der Tasche liegen!!!!!
Couchsurfing ist ein Prinzip, dass aus Geben und Nehmen besteht. Irgendwo im Thread hat Lina geschrieben, dass sie selbst auch kostenfrei andere Menschen beherbergt. Somit kann sie das auch anderswo nutzen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Es gibt verschiedene solcher Netzwerke, sogar auch speziell für Radreisende. Ich habe es selbst noch nie genutzt, weil ich unterwegs flexibel sein will und auch kein Telefon dabei habe, um sich abzusprechen.

In Ruacana habe ich damals keine Unterkunft gefunden und bei der Polizei gefragt, ob ich bei ihnen mein Zelt aufstellen dürfe. Am nächsten Morgen habe ich in der Stadt eine ältere alleinstehende Frau getroffen, die fast traurig war, dass ich vorher nichts von ihr gehört hatte. Sie würde gerne Reisende kostenlos übernachten lassen, weil sie so ein bisschen was von der Welt erfährt und dann nicht alleine ist und ein bisschen Gesellschaft hat.


Wild campen in Namibia ist übrigens auch möglich, ohne Farmland zu betreten. Zu Fuß ist es schwieriger, einen geeigneten Platz zu finden. Mit dem Rad fährt man halt noch mal schnell 10-20 km weiter. Es fand sich noch immer was.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 11. Dez. 2015
7'296 Beiträge · seit 200611. Dez. 2015 · #131
* Doppelposting gelöscht *
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 11. Dez. 2015
7'296 Beiträge · seit 200611. Dez. 2015 · #132
Hallo Gerhard,
Gerhard2025 schrieb:Ich habe bei diesem Thema nur ein Bild vor Augen
hafbcd56.jpg


ein Radfahrer 2010 in der Nähe von Aus Ich kannte dieses Forum noch nicht, mein erster Gedanke war : wer ist der Bekloppte ?

Anfang April 2015 bin ich dann über dieses Forum gestolpert und habe unter anderem Berichte gelesen von Wolfgang ( Bikeafrica) und Equilibre. War einer von Euch beiden der Bekloppte auf dem Foto ?
ich wars nicht. Ich fahre lieber Piste. Straße kann ja jeder ... 😉
Ich bin 2010 daran vorbeigefahren ohne darüber nach zudenken wer der Mensch auf dem Rad ist .
Eure RBs haben mich gelehrt, das der Mensch deswegen auf dem Rad sitzt weil er es will ( wie in diesem Post auch schon über den Wanderer berichtet wurde). Trotzdem würde ich nie mehr an so einem Menschen vorbeifahren ohne Ihn zu fragen ob er etwas braucht. Und wenn es nur Wasser ist !
... und darüber freut sich ein Reiseradler auch. Ganz besonders sind mir die in Erinnerung geblieben, die eine kalte Dose Bier aus dem Bordkühlschrank gezaubert hatten.
Oder ein älteres Ehepaar in der kanadischen Arktis auf dem Weg zum Polarmeer. Da habe ich erst mal 'nen Kaffee und belegte Brötchen bekommen. Die waren so besorgt um mich, dass ich sie nur schwer davon abhalten konnte, mich mitsamt Fahrrad in ihren Van zu verfrachten und mitzunehmen.
Solche Erlebnisse bleiben wohl für beide Seiten im Gedächtnis haften ...
Egal ob auf dem Fahrrad, zu Fuß oder per Anhalter: der Kontakt zu den Leuten die im Land leben ist sehr viel intensiver, als man es jemals im Auto erleben wird und
man begegnet den Leuten auf AUGENHÖHE, man taucht unmittelbar ein und überfliegt es nicht nur um all die wichtigen Dinge zusehen die in all den wichtigen Reiseführern stehen.
... so sieht das in der Tat aus.
Obwohl ich selbst mit dem Rad unterwegs bin und mir jedes Etappenziel manchmal erst mühsam erarbeiten muss, habe ich erst nach einigen Reisen erkannt, dass der Kontakt mit den Menschen (und zwar mit denen, die sonst nie Kontakt zu Reisenden haben) mir viel mehr bedeutet als alles Andere auf Reisen.
Ohne verrückte Ideen wäre die Welt heute noch eine Scheibe
... die Antworten im Thread erinnern mich sehr an die, die ich im Vorläufer-Forum in den 90ern bzgl. Tipps zu einer Radtour durch Namibia bekommen habe. Wenn ich mich daran gehalten hätte, hätte ich die schönsten Momente in meinem Leben nicht erlebt ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter100 Beiträge · seit 201512. Dez. 2015 · #133
JuRo, übrigens danke für den Hinweis, "Tracking in Damaraland" zu recherchieren - wirklich ein sehr schönes Bericht:
http://www.gabriel-gersch.com/?p=4128
v. a. zum Thema "in Brandberg /Damaraland ohne eigenes Auto"
Die Fotos wirken inspirierend und der Text etwas beruhigend (ich bin wie schon gesagt kein harter Typ und habe Angst vor der Wildnis, Autounfällen, Insektenstichen und Schlangenbissen, Hunden und noch vor tausend anderen Sachen).
Die Leute waren übrigens auch per Anhalter unterwegs und in der gleichen Jahreszeit wie wir es auch vorhaben.
7'296 Beiträge · seit 200612. Dez. 2015 · #134
... hier ist der Bericht nochmal auf Deutsch und mit Fragen, Antworten und Kommentaren ergänzt:
Sehr sehenswerte Fotos übrigens und sehr lesenswert auch für alle, die meinen, es ginge nicht ...

https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/86310-NA-Namibia-2015-%281-2%29-Kaokoland-Trekking

https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/86637-NA-Namibia-2015-%282-2%29-Damaraland-Trekking

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 12. Dez. 2015
454 Beiträge · seit 200612. Dez. 2015 · #135
im leben geht alles, wenn man ein ziel vor augen hat und den willen dazu das ziel umzusetzen und den weg dahin zu finden.
aber in der regel stoesst man an die grenzen des tellers ueber den die andern mitbuerger nicht schauen koennen oder wollen.....
4'129 Beiträge · seit 200812. Dez. 2015 · #136
Also, naja,
um guided Touren, wie in diesem Bericht der jungen Leute gehts doch BerLin/Anton eigentlich nicht. Hatte ich jedenfalls so verstanden.

Sowas machen doch viele, nur etwas klüger organisiert.
Letztlich nix anderes, als was viele Tourenanbieter machen,
halt in diesem Fall nur selbst organisiert, weil man vor Ort erst bemerkt hat, was Sache ist.

Was bleibt: Guided Tour mit ein paar Spaziergängen.
Sie nennen es nur anders.

Natürlich kann jeder reisen wie er will und er kann es auch nennen wie er will.

Das ist doch auch alles nix neues, das haben viele andere auch schon gemacht.
Backpackung ist ja nun wirklich keine neue Erfindung 🤪

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 12. Dez. 2015
7'296 Beiträge · seit 200612. Dez. 2015 · #137
... wenn das jetzt plötzlich wieder so einfach ist, verstehe ich die letzten 20 Seiten Kommentare nicht, in denen von der Unternehmung abgeraten wurde.

Die Hitze und die Entfernungen waren nicht weniger, das Problem mit dem Trinkwasser ebenfalls nicht und der Transport musste auch organisiert werden. Hat sich alles lösen lassen ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
4'129 Beiträge · seit 200812. Dez. 2015 · #138
Hat jemand was von "einfach" geschrieben?


Man kann es ja nun nicht wirklich überlesen, dass von der eigentlichen Trekking-Idee der Beiden nix übriggebliebene ist
außer ein paar Spaziergänge mit einheimischem Back-Up.

In dem Zeitraum, den die beiden für ihre Tour benötigten sitzen wir 3 mal so viel mit Einheimischen zusammen - auf Augenhöhe! (s.u.) - und haben alle Spaß
und nebenbei gehen wir Spazieren oder auch "wandern" in der Wüste und am Fluss oder sonstwo...

das "große Abenteuer" mit abgewracktem Auto gehört ja wohl hoffentlich nicht in den Katalog eines Trekkings... 🤪

Gruß lilytrotter


PS

und VOR ALLEM

auf Augenhöhe,

denn wir missionieren nicht!

Leute mit missionarischem Eifer sind bei den schwarzen Einheimischen (die Weißen lächeln nur milde) nicht gern gesehen:

Die kennen das nämlich, seit Generationen, dass ihnen weiße Europäer erzählen möchten, wie sie ihr Leben leben sollten...
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 12. Dez. 2015
Themenstarter100 Beiträge · seit 201512. Dez. 2015 · #139
denn wir missionieren nicht!

Leute mit missionarischem Eifer sind bei den Schwarzen Einheimischen (die Weißen lächeln nur milde) nicht gern gesehen:

Die kennen das nämlich, seit Generationen, dass ihnen weiße Europäer erzählen möchten, wie sie ihr Leben leben sollten...
Bitte bedenk Folgendes: wenn man Geld für bestimmte Sachen oder Leistungen in einem Reiseland ausgibt, schreibt man den Leuten indirekt vor, wie sie leben sollen - eben so, dass sich damit Geld verdienen lässt (was hier schon auch erwähnt wurde - z. B. Vernichtung von Raubkatzen, die durch die für Nationalparks zahlenden Touristen angeblich verhindert werden soll, wobei allerdings der Abschuss von Grasfressern, im Gegenteil, von eben diesen Touristen massiv gefördert wird, wie auch hier aus vielen Berichten hervorgeht). Dadurch beeinflusst man die Menschen viel mehr als durch unsere Märchen von den schneebedeckten Weiten in dem größten Land der Welt 🙂 und von den Gegenden, die nur im Winter befahrbar sind, da im Sommer versumpft 🙂
1'920 Beiträge · seit 200812. Dez. 2015 · #140
Alle sagen es geht Nicht,
dann kam Einer und hat es einfach gemacht 😉


Wenn es wirklich dein Ding ist, so zu reisen dann mach es,und sein wachsam........ 😎